Der Konsument hat aber auch das Recht Kritik auszuüben. Was der Autor dann mit dieser Kritik macht, ist wiederum seine Sache.Altairre hat geschrieben:Touché, aber der Autor hat nun mal genauso das Recht Kritik zu adressieren und Erklärungen zu geben. Außerdem geht es ja bei ME glücklicherweise nicht um eine Neufassung :wink: .4P|Benjamin hat geschrieben:Doch, natürlich. Ein Erzähler kann und muss erzählen, was er will. Hätte die Welt ein Recht auf logiklöcherfreie Geschichten, würden wir heute noch manchen Klassiker umschreiben.Altairre hat geschrieben:[...] es geht mir um Logiklöcher, die einfach Qualität im Script vermissen lassen und da gibt es mit künstlerischer Vision nichts zu rechtfertigen.
Kritik muss natürlich immer erlaubt sein! Aber letzten Endes gehört die Geschichte dem Autor, nicht dem Leser/Kinogänger/Zuschauer/Spieler.
(Und wenn es um Han Solo geht, hätte nicht einmal der Autor ein Recht auf eine Neufassung haben sollen.)
(Im Falle von George Lucas waren die Änderungen albern und haben gezeigt, dass er nicht zu dem steht, was er schon "erschaffen" hat. Letztendlich ist es aber sein Werk und wenn er das ändern will, dann hat er alles Recht dazu, auch wenn ich die Änderungen Sch..ade fand)
Zum Thema George Lucas gibt es eine sehr geniale Doku: "George Lucas versus the people"
Und es hat starke parallelen zu Mass Effect 3.
Denn die Leute lieben die Spiele. Sie lieben die Charaktere, die Geschichte.
Und genau deswegen tut es so weh, wenn in ihren Augen die Schöpfer nicht ordnungsgemäß mit dem Werk umgehen.
Völlig egal ob es Jar Jar Binks, Mediklorianer, Indiana Jones im Weltraum oder eben ein dahingerotztes Mass Effect-Ende ist.
Hat der Autor also ein Recht zu tun und zu lassen, was er will. Ja, verdammt.
Aber dann muss man damit leben können, dass die Fans einen hassen.
George Lucas kann das.
Bioware scheinbar nicht.
