Wasteland 2: "Müssen keine Kompromisse eingehen"
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- 4P|BOT2
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Wasteland 2: "Müssen keine Kompromisse eingehen"
Nachdem alle größeren Publisher kein Interesse an einer Fortsetzung zu Wasteland 2 gezeigt hatten, hatte sich inXile auf Kickstarter um die Finanzierung bemüht. Das Ziel von 900.000 Dollar konnte binnen kürzester Zeit erreicht werden. Knapp eine Woche vor dem Ende der Kampagne haben ca. 46.000 Personen insgesamt über 2,2 Mio. Dollar zugesagt und es so ermöglicht, dass auch einige Entwickler von Ob...
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- Ninnghizidda
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Finde ich ganz gut , in Fallout 2 hatte man weitaus mehr möglichkeiten in dialogen als in 3 , alles zu vertonen is zwar angenehm aber ehrlich gesagt les ich zB bei f3/mass effect etc meißt die texte selber und hör dann nur die hälfte vom gesprochenen bevor ich schon auf "weiter" klicke.
- Kajetan
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Da ich mir den gesprochenen Text in RPGs und Adventures immer zusätzlich anzeigen lasse, ich den den Text schon längst durchgelesen habe, während der Sprecher gerade erst den zweiten Satz beendet hat und ich dann den gesprochenen Dialog abbreche ... ja, kluger Rat, da (zumindest für Leute wie mich) rausgeschmissenes Geld. Lieber mit den vorhandenen Ressourcen mehr Story-, bzw. Questkomplexität erschaffen. Und kluge Entscheidung diesem Rat/Wunsch zu folgen.
- Nichtswisser
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Gute Entscheidung, ich bin auch eher für mehr Text als wenig Sprachausgabe. Sprachausgabe wirkt sich sehr oft sehr negative auf den Umfang der Gespräche und vor allem Antwortmöglichkeiten in Spielen aus. Wenn man die Dialoge z.B. von Planescape Torment mit den Monologen im letzten Mass Effect vergleicht können einem als Rollenspieler eigentlich nur die Tränen kommen.
-
Heimdall182
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da hege ich doch glatt hoffnung auf eine oldschool rpg-perle ohne anbiederung an die massen
- Wizz
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Re: Wasteland 2: "Müssen keine Kompromisse eingehen"
Nur weil sie sich nicht nach Publishern richten müssen, heißt das natürlich noch lange nicht dass das Spiel am Ende irgendwas taugt. Mal sehen was sie dann irgendwann abliefern.
Das eine Vollvertonung fast immer Budget-Verschwendung ist, dem stimme ich aber zu.
Trotzdem sollte man die Audio-Komponente natürlich nicht komplett vernachlässigen, ein paar markante Tracks tragen unglaublich stark zu einer authentischen Atmosphäre bei.
Ein Spiel ohne brauchbare Titelmusik taugt nix!
Das eine Vollvertonung fast immer Budget-Verschwendung ist, dem stimme ich aber zu.
Trotzdem sollte man die Audio-Komponente natürlich nicht komplett vernachlässigen, ein paar markante Tracks tragen unglaublich stark zu einer authentischen Atmosphäre bei.
Ein Spiel ohne brauchbare Titelmusik taugt nix!
- No Cars Go
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Jeder zweite Gegenstand und NPC im Spiel wird nach einem Backer benannt, der die entsprechende Summe gezahlt hat. Einigen soll in-game ja sogar ein Denkmal errichtet werden. Wieder andere dürfen gegen eine entsprechende Summe selbst Quest-Ideen verwursten etc. Ich find's scheiße. Einem Publisher wird das Mitspracherecht genommen, dafür zu viel entgeltliche Backer-Hofiererei betrieben.
- danke15jahre4p
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Re: Kommentar
No Cars Go hat geschrieben:Einem Publisher wird das Mitspracherecht genommen, dafür zu viel entgeltliche Backer-Hofiererei betrieben.
dein ernst oder ironisch gemeint?
greetingz
- No Cars Go
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Re: Kommentar
Ja, das war ernst gemeint. Natürlich wöge ein Publisher-Mitspracherecht ungleich schwerer, keine Frage. Aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, spielbare Backer-Credits über den TFT flimmern zu haben. Hast du dir mal durchgelesen, inwieweit den Backern Tribut gezollt wird? Ich find's überzogen.leifman hat geschrieben:No Cars Go hat geschrieben:Einem Publisher wird das Mitspracherecht genommen, dafür zu viel entgeltliche Backer-Hofiererei betrieben.![]()
dein ernst oder ironisch gemeint?
greetingz
- danke15jahre4p
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Re: Kommentar
lieber tribut an tausende "backer" zollen, um das projekt finanzieren zu können, als bei investoren neue DRM vorstellen um eine dickere finanzspritze zu bekommen!No Cars Go hat geschrieben:Hast du dir mal durchgelesen, inwieweit den Backern Tribut gezollt wird? Ich find's überzogen.
wenn es die atmosphäre und die logik des spiels nicht stört und vielleicht sogar derer förderlich ist, habe ich nix dagegen!
greetingz
- Kajetan
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Re: Kommentar
Schon mal Arcania aka Gothic 4 gezockt? Da ist jeder Porno-Dialog gehaltvoller und komplexerNichtswisser hat geschrieben:Gute Entscheidung, ich bin auch eher für mehr Text als wenig Sprachausgabe. Sprachausgabe wirkt sich sehr oft sehr negative auf den Umfang der Gespräche und vor allem Antwortmöglichkeiten in Spielen aus. Wenn man die Dialoge z.B. von Planescape Torment mit den Monologen im letzten Mass Effect vergleicht können einem als Rollenspieler eigentlich nur die Tränen kommen.
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SectionOne
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Re: Kommentar
No Cars Go hat geschrieben:Jeder zweite Gegenstand und NPC im Spiel wird nach einem Backer benannt, der die entsprechende Summe gezahlt hat. Einigen soll in-game ja sogar ein Denkmal errichtet werden. Wieder andere dürfen gegen eine entsprechende Summe selbst Quest-Ideen verwursten etc. Ich find's scheiße. Einem Publisher wird das Mitspracherecht genommen, dafür zu viel entgeltliche Backer-Hofiererei betrieben.
So lange alles stimmig in die Welt eingebettet ist, hab ich damit keine Probleme!
Und das auf vertonte Dialoge verzichtet wird finde ich auch gut, spiele gerade wieder BG 1 und genieße es endlich mal wieder keine Dialoge auf GZSZ Niveau ertragen zu müssen!
- Bedlam
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Re: Kommentar
Ich glaube du verstehst den Sinn dieser Art von Finanzierung nicht ... hier soll ein Spiel genau für DIESE Leute gemacht haben, die das Spiel finanzieren. Und dass das mal kein Publisher ist, der das Spiel mit Fokustests und sonstigen Massenmarktanbiederungen kreativ einschränkt, ist mal eine tolle Abwechslung. Du musst es ja nicht kaufen. Das nächste Call of Duty kommt mit Sicherheit auch weiterhin jedes Jahr.No Cars Go hat geschrieben:Ja, das war ernst gemeint. Natürlich wöge ein Publisher-Mitspracherecht ungleich schwerer, keine Frage. Aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, spielbare Backer-Credits über den TFT flimmern zu haben. Hast du dir mal durchgelesen, inwieweit den Backern Tribut gezollt wird? Ich find's überzogen.leifman hat geschrieben:No Cars Go hat geschrieben:Einem Publisher wird das Mitspracherecht genommen, dafür zu viel entgeltliche Backer-Hofiererei betrieben.![]()
dein ernst oder ironisch gemeint?
greetingz
Außerdem wurde betont, dass die kreativen Entscheidungen letztlich vom Entwickler-Team gefällt werden. Also Angst davor zu haben, dass es irgendwelcher hirnrissiger Stuss ins Spiel schafft, braucht man glaube ich nicht.
- Nightfire123456
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Re: Kommentar
Geht mir ähnlich, am Anfang höre ich noch den Dialogen zu aber irgendwannn lese ich nur noch die Texte und skippe die dialoge. Aber in Zwischensequenzen finde ich gesprochene Dialoge schon stimmungsvoll, also ein bisschen so wie bei fallout. Die Dialoge waren früher wircklich viel komplexer, sieht man ja an Baldurs Gate, da hatte ja fast jede Nebenquest richtig lange dialoge und eine eigene GeschichteKajetan hat geschrieben:Da ich mir den gesprochenen Text in RPGs und Adventures immer zusätzlich anzeigen lasse, ich den den Text schon längst durchgelesen habe, während der Sprecher gerade erst den zweiten Satz beendet hat und ich dann den gesprochenen Dialog abbreche ... ja, kluger Rat, da (zumindest für Leute wie mich) rausgeschmissenes Geld. Lieber mit den vorhandenen Ressourcen mehr Story-, bzw. Questkomplexität erschaffen. Und kluge Entscheidung diesem Rat/Wunsch zu folgen.
- Brakiri
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Re: Wasteland 2: "Müssen keine Kompromisse eingehen"
Naja, ich kan seinen Punkt schon verstehen.
Zuviele Köche verderben den Brei, und es gibt schon einige Leute mit sehr skurilen Ideen, die die Masse der Backer womöglich nicht sonderlich gefällt.
ABER: Solange die Macher nicht alles annehmen, sondern nur das, was sie selber für sinnig und umsetzbar halten, halte ich den Backer-Einfluss für eher gering.
Lasst erstmal ein paar Kickstart-Ideen umgesetzt sehen, und dann schauen wir uns an, ob diese Art der Finanzierung Zukunft hat. Wenn das zuoft in die Hose geht, wird die Anzahl der Backer wohl stark zurück gehen.
Zuviele Köche verderben den Brei, und es gibt schon einige Leute mit sehr skurilen Ideen, die die Masse der Backer womöglich nicht sonderlich gefällt.
ABER: Solange die Macher nicht alles annehmen, sondern nur das, was sie selber für sinnig und umsetzbar halten, halte ich den Backer-Einfluss für eher gering.
Lasst erstmal ein paar Kickstart-Ideen umgesetzt sehen, und dann schauen wir uns an, ob diese Art der Finanzierung Zukunft hat. Wenn das zuoft in die Hose geht, wird die Anzahl der Backer wohl stark zurück gehen.
