Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
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Fuma
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Nunja vl wird einfach ein 4. Ende eingefügt oder, es werdn paar sachn dazu erklärt, dadurch wird die story zwar noch immer nicht gut aber wenigstens ein Schuh draus... Irgendwie kommt mir das gefühl als wurde ein Ende geschriebn das kopiert und die farbe geändert O-o Könnt mich ja noch damit abfinden das dass Ende schlecht is aber irgendwie is einfach nur... unlogisch...
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DigitalAge
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
okay erweitertes ende
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warum wird das ganze jetz überall noch zerpflückt bist zum geht nicht mehr?
wollen es die herrschaften etwa noch per silbertablett geliefert bekommen?
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Ragism
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Ooooh, warte mal. Niemand kann von "2001" behaupten, es habe Plotholes. Natürlich wird das Spiel diesem phänomenalen Film nicht mal im Ansatz gerecht, aber dennoch bietet sich ein kleiner Vergleich an. Nehmen wir die Indoktrinationstheorie, so müssen wir bei den gesamten Ereignissen am Schluss von Traumsequenzen ausgehen. Oder aber zumindest von irrationalen und einigen halluzinierten Passagen. In "2001" bleibt vieles nicht direkt erklärbar, aber über die brilliante Bildkomposition, den Schnitt, die Schauspieler, Musik und Dialoge vermittelten sich die tiefen philosophischen Schwerpunkte. Eine Geschichte mit Tiefgang benötigt sehr viel Fingerspitzengefühl und Subtilität, wenn sie durch Traumbilder und Emotionalität erzählt - und vor allem abgeschlossen - wird.Ramireza hat geschrieben:Wie beurteilst du dann bitte die Geschichte und vor allem das Ende des Filmes 2001, lt Kritiker einer der Meilensteine des Scifi Genres? (Damit will ich jetzt nicht sagen das das Ende von ME3 so (gut?) ist wie das von 2001, aber im Grunde läßt das Ende von 2001 ja sehr viel Freiraum für Spekulationen, andere nennen das dann "Plotholes".)f1f2f3 hat geschrieben:Objektiv betrachtet kann man das Ende von Mass Effect 3 nicht als gut bezeichnen. Denn es wurden von den Autoren eine ganze Reihe handwerklicher Fehler gemacht, die dazu führen, dass das Finale des Spieles erzähltechnisch ziemlich schlecht ist. Würde es sich um einen Film handeln, würde er von vielen Kritikern noch deutlich schlechter bewertet werden. Umso mehr, wenn sich dasselbe in einem Buch eines renommierten Autors abspielen würde. Ein großer Unterschied beispielsweise zu Mass Effect 1, dessen Hauptgeschichte sich mit Leichtigkeit auch auf der Kinoleinwand behaupten könnte.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Spieler nicht trotzdem Spaß an Mass Effect 3 haben könnten. Zunächst einmal gibt es natürlich heutzutage viele Leute, gerade auch unter der klassischen Zielgruppe für Videospiele, die den Unterschied zwischen gut und schlecht geschriebenen Geschichten gar nicht wirklich erkennen können. Wer sonst nur lineare Shooter mit ihren immer wieder gleichen, rein zweckmäßigen Handlungen spielt oder wer aktuelle Hollywood-Actionfilme für den Inbegriff guter Geschichtenerzählung hält, der wird die Geschichte Mass Effect 3 wahrscheinlich sogar für außergewöhnlich gut halten. Ferner gibt es natürlich Spieler, denen die Geschichte und die Logik in einem Spiel ohnehin nicht so wichtig sind. Auch diese werden mit Mass Effect 3 wahrscheinlich zufrieden sein, da sie bis zum Finale zumindest eine Menge Action geboten bekamen.
Dass aber das Ende von Mass Effect 3 gut geschrieben sei und dass es nicht diverse schwerwiegende Mängel an Logik enthielte und alle wichtigen Fragen beantwortet würden, das kann man objektiv schlichtweg nicht behaupten.
Fakt bleibt ebenfalls, dass BioWare Dinge versprochen hat, die schlichtweg nicht eingehalten wurden. Wenn sie sich nun schon auf ihre künstlerische Freiheit berufen, dann müssten sie zumindest erklären, welche künstlerischen Gründe sie bewogen haben, all die versprochenen Dinge letztendlich nicht einzubauen. Es dürfte aber wohl jedem klar sein, dass sie das nicht können, weil es selbstverständlich keine künstlerischen, sondern rein kommerzielle Gründe dafür gab. Daher muss ihr jetziges Beharren auf ihre angebliche künstlerische Freiheit als bequeme Ausrede angesehen werden.
Weiterhin sagst du das die Geschichte von ME1 gut sei, ja sogar so gut das Sie sich mit Kinofilmen messen kann? Nüchtern und Objektiv betrachtet auch wohl nur an den Micheal Bay artigen Hollywood Actionfilmchen die du in deinem Post erwähnst, die ja von denen geschaut werden denen die erzählerische Qualität von ME3 genug ist.
Grundsätzlich gebe ich dir recht, die Story von ME3 ist dünn, so wie die von ME1 und ME2 auch schon. Aber das Ende setzt sich einfach davon ab, es ist eben nicht mehr Hollywood like, von daher erklärt sich das die MASSE das Ende nicht mag.
Ja, das Ende ist schlecht, schlecht gewählt, denn es passt nicht zur pathetisch lächerlichen Rührstory des Hauptspiels die mich immer wieder zum Fremdschämen aufgefordert hat. Dieses lächerliche Gegrüße und das "heute treten wir den Reapern in den Arsch" Gesülze fand ich peinlich, darüber könnte ich mich viel mehr aufregen wenn mir ein Computerspiel nur wichtig genug wäre meinen Puls über 90 steigen zu lassen. Vom seichten, Casual´esqen Gameplay will ich gar nicht erst reden.
REAPER UMGANGEN, YEAH BABY!
Scheinbar hat BioWare die Geschichte so erzählt, daß 90% der Spieler sich nur an den Kopf fassen müssen. Es wird praktisch nur über die schrecklichen logischen Fehler und die schwerwiegenden erzählerischen Patzer gesprochen, und das hat eine eindeutige Vorraussetzung: Sie haben es vermasselt. Selbst die Verteidiger des Spieles waren kaum in der Lage zu beschreiben, was nun inhaltlich oder auf der Bedeutungsebene passiert ist in dieser letzten Viertelstunde. Und natürlich reichte noch keine Erklärung auch nur annähernd dafür aus, von einem Großteil der Spieler akzeptiert werden zu können. Ein "2001" - oder nehmen wir aktueller "Inception" - besitzt eine inhaltliche und dramaturgische Qualität, daß die Ausführungen über ihre Logik nur dafür genutzt wurden, um auch inhaltliche Theorien zu untermauern. Hier sind die Logiklöcher aber so scherwiegend, daß wir uns Theorien ausdenken müssen, um sie zu stopfen.
Erzählerisch spielen die vorigen Handlungen und angeschnittenen Themen dann selbstverständlich auch keine Rolle mehr. Wären diese im Finale schließlich kulminiert, so hätten wir Spieler uns vielleicht tatsächlich eher Gedanken zu den inhaltlichen Teilen der Reihe (Menschlichkeit, Gewissen, Diplomatie, Überwinden von Hindernissen, Kampf gegen Rassismus) gemacht. Wären auch nur zwei dieser Punkte konsequent zuende gedacht worden, hätte es ein zufriedenstellendes und trotzdem tragisch-episches Ende nehmen können.
- 7yrael
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Schön, dass Bioware auf das viele Feedback reagiert.
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Dragao85
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Grundsätzlich bin ich der Meinung eine Serie sollte ehe früher wie später beendet werden, aber bei Mass Effect und Shepards Geschichte sehe ich einfach noch viel zu viel potential um es einfach jetzt so zu beenden. Es kommt mir vor wie eine Serie die viel zu früh abgesetzt wird, und ein schwaches unpassendes Ende eingefügt wird.
Was haltet ihr davon: Die Entwickler lassen das schön so wie es ist, lassen die Fans 2 Jahre rum rätseln und sich ärgern.
Mass Effect 4 kommt, Shepard geschichte wird weiter geführt. Shepard wacht in London auf mitten im Krieg wissend dass der wahre Gegner nicht die Reaper sondern die Schöpfer sind.
Wenn das nicht Episch ist und Potential für mindesntes noch zwei weitere Spiele hat... Bioware wäre dumm das nicht auszunutzen.
Was haltet ihr davon: Die Entwickler lassen das schön so wie es ist, lassen die Fans 2 Jahre rum rätseln und sich ärgern.
Mass Effect 4 kommt, Shepard geschichte wird weiter geführt. Shepard wacht in London auf mitten im Krieg wissend dass der wahre Gegner nicht die Reaper sondern die Schöpfer sind.
Wenn das nicht Episch ist und Potential für mindesntes noch zwei weitere Spiele hat... Bioware wäre dumm das nicht auszunutzen.
- mikeluft
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Kommentar
ahh das is doch ein witz??ein neues ende??hahaha wie dumm sind die leut eigentlich??die die am lautsten geschrien haben sind doch mit dem game mehr als durch und jetzt kriegen sie noch ein ende das sie ja auch schon kennen????hahahahaha
DUMMHEIT siegt!!!den sinn dahinter kapier ich nich??wer hat da jetzt was von??eigentlich ja nur die die es nie spielen werden,so wie ich-hahaha
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SectionOne
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Re: Kommentar
Wenn ich mir deinen Text so durchlese solltest DU dich nicht über die Dummheit anderer auslassen^^mikeluft hat geschrieben:ahh das is doch ein witz??ein neues ende??hahaha wie dumm sind die leut eigentlich??die die am lautsten geschrien haben sind doch mit dem game mehr als durch und jetzt kriegen sie noch ein ende das sie ja auch schon kennen????hahahahaha
DUMMHEIT siegt!!!den sinn dahinter kapier ich nich??wer hat da jetzt was von??eigentlich ja nur die die es nie spielen werden,so wie ich-hahaha
Außerdem steht nirgendwo was von einem neuen Ende, lesen ist also auch keine Stärke von dir!
Netter Versuch aber übe das trollen doch bitte wo anders!
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BaS1881
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Ich glaube viele haben das Ende einfach nicht verstanden. Die Citadel KI wurde von den ersten Völkern erschaffen die von künstlichen Wesen die sie selbst erschaffen haben ausgerottet wurden. Die KI hatte die Aufgabe fortschrittliche Zivilisationen in der Galaxis zu ernten und als Reaper zu erhalten damit diese nicht mehr in der Lage sind weiteres künstliches Leben zu erschaffen. Shepard wird nun am Ende vor die Wahl gestellt: Reaper zerstören oder die Kontrolle über sie übernehmen. Auf jeden Fall ist der Reaperkrieg am Ende beendet. Vielleicht sollten sich die Leute die hier nur meckern erstmal Battlestar Galactica anschaun. Das Bioware sich dort Inspiration gesucht hat wird doch in der kompletten Mass Effect Reihe deutlich. Sucht nicht immer nach jeder kleinen Erklärung sonder versucht auch mal ein bisschen eigene Fantasie zu entwickeln und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Das einzige was ich am Ende zu bemängeln habe ist das eben nicht mehr gezeigt wird welche Auswirkungen eben das Ende für die Zivilisationen der Galaxis haben wird. Immerhin sind Zentrale Elemente ihres Zusammenlebens am Ende zerstört.
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f1f2f3
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Natürlich wäre ein Kinofilm mit der Geschichte von Mass Effect 1 auch nicht allzu anspruchsvoll, obwohl dieses Spiel im Gegensatz zu seinen Nachfolgern auch immer wieder durchaus an Tiefgang in den Dialogen zu bieten hat, zum Beispiel werden diverse gesellschaftlich oder politisch relevante Themen angesprochen. Auch die Romanzen sind weitaus glaubhafter und weniger oberflächlich umgesetzt. Jedenfalls würde ein Kinofilm basierend auf der Geschichte von Mass Effect 1 funktionieren, während die Geschichte und insbesondere das Finale von Mass Effect 3 von den meisten Kinobesuchern und Kritikern aufgrund seiner Logikfehler und handwerklichen Mängel wohl kaum akzeptiert werden würde. Insofern müssen sich viele Spieler und natürlich auch die sogenannte Fachpresse den Vorwurf gefallen lassen, zu anspruchslos zu sein.Ramireza hat geschrieben: Weiterhin sagst du das die Geschichte von ME1 gut sei, ja sogar so gut das Sie sich mit Kinofilmen messen kann? Nüchtern und Objektiv betrachtet auch wohl nur an den Micheal Bay artigen Hollywood Actionfilmchen die du in deinem Post erwähnst, die ja von denen geschaut werden denen die erzählerische Qualität von ME3 genug ist.
Das klingt so, als ob du behaupten wolltest, das Ende von Mass Effect 3 würde deshalb von vielen abgelehnt, weil sie es nicht verstünden. Selbstverständlich kommt so etwas bei Kunst immer wieder vor. Bei Mass Effect 3 ist dies jedoch nicht der Fall. Es ist einfach nur handwerklich schlecht gemacht, und zudem gab es bei der Entwicklung offenbar einmal mehr einen Zeitmangel, vermutlich aufgrund der Vorgaben von EA. Und das ist auch schon alles, es gibt keine übergeordneten intellektuellen oder künstlerischen Gründe für das Ende von Mass Effect 3. Im übrigen ist der Wunsch der Massen nach einem Happy End auch kein modernes Phänomen, dieser Wunsch lässt sich recht einfach erklären und ist auch völlig legitim. Selbstverständlich hätte BioWare zusätzlich auch "dunkle" oder "graue" Enden einbauen dürfen, aber sie hätten dem Spieler die Wahl lassen müssen, so wie sie es auch vorher versprochen haben.Ramireza hat geschrieben: Grundsätzlich gebe ich dir recht, die Story von ME3 ist dünn, so wie die von ME1 und ME2 auch schon. Aber das Ende setzt sich einfach davon ab, es ist eben nicht mehr Hollywood like, von daher erklärt sich das die MASSE das Ende nicht mag.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 07.04.2012 14:43, insgesamt 2-mal geändert.
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SectionOne
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Ein fortschrittliches Volk erschafft eine KI die die Aufgabe hat sie selbst und alle anderen künftigen Völker auszurotten die diesen Technologischen Stand erreichen? Erscheint mir nicht sehr glaubhaft! Warum wird dann die Erde als erstes angegriffen? Die Menschen sind das technologisch am geringsten Entwickelte Volk, nicht sie haben die Geth erschaffen! Auch nicht die Turianer oder Kroganer! In "meinem" Handlungsverlauf überleben die Geth übrigens nicht, hätten sich die Reaper in dem Moment nicht zurückziehen müssen?BaS1881 hat geschrieben:Ich glaube viele haben das Ende einfach nicht verstanden. Die Citadel KI wurde von den ersten Völkern erschaffen die von künstlichen Wesen die sie selbst erschaffen haben ausgerottet wurden. Die KI hatte die Aufgabe fortschrittliche Zivilisationen in der Galaxis zu ernten und als Reaper zu erhalten damit diese nicht mehr in der Lage sind weiteres künstliches Leben zu erschaffen. Shepard wird nun am Ende vor die Wahl gestellt: Reaper zerstören oder die Kontrolle über sie übernehmen. Auf jeden Fall ist der Reaperkrieg am Ende beendet. Vielleicht sollten sich die Leute die hier nur meckern erstmal Battlestar Galactica anschaun. Das Bioware sich dort Inspiration gesucht hat wird doch in der kompletten Mass Effect Reihe deutlich. Sucht nicht immer nach jeder kleinen Erklärung sonder versucht auch mal ein bisschen eigene Fantasie zu entwickeln und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Das einzige was ich am Ende zu bemängeln habe ist das eben nicht mehr gezeigt wird welche Auswirkungen eben das Ende für die Zivilisationen der Galaxis haben wird. Immerhin sind Zentrale Elemente ihres Zusammenlebens am Ende zerstört.
Und Nein, ich werde mir keine TV Serie ansehen die mir das Ende eines Spiels näher bringen könnte!
Natürlich kann man sich das aktuelle Finale schönreden bis alles passt, aber das ist etwas das jeder mit sich selbst ausmachen muss!
- CafeSan
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Ob dieses ganze Grundkonzept von wegen synthetisches Leben und die damit verbundenen Probleme noch originell ist, sei mal dahin gestellt, hier fand ich es zumindest gut umgesetzt. Davon abgesehen fand ich das Ende gut. Dazu gleich noch mehr. Was man am Ende wirklich kritisieren kann (kommt natürlich auf die Gewichtungen an die man setzt), ist die Tatsache, dass es mehr oder weniger unerheblich ist, was man in den 3 Spielen bis dato alles so gemacht hat und das die "unterschiedlichen" Enden im Grunde nur in der Wirkung nen unterschied machen, in der Darstellung wirkt das halt bissl mau.
Ich persönlich finde, dass bzgl. der Entscheidungen die man getroffen hat, während des Spielens außerordentlich interessante Wirkungen zu spüren waren. Dies merkt man im Grunde aber nur, wenn einen die Dialoge interessiert haben und man ne Bindung zu der Welt und seinen FIguren aufgebaut hat. Wenn es einem nur darum geht, dass die Entscheidungen am Ende ne spürbare Auswirkung hat, ist es enttäuschend, ganz klar. Soweit geh ich mit. Für mich war das aber im grunde nicht so das problem, weil es für mich persönlich eben schon nen unterschied gemacht hat, ob ich jetzt grade mit Wrex oder mit Wreav rede (zum Beispiel).
Die Grundidee des Endes fand ich letztendlich aber äußerst interessant. Um Kratos2010 Post hier mal aufzugreifen. Ich finde das ebenfalls ziemlich schlüssig. Den Reapern geht es auch um das Wechselspiel von Ordnung und Chaos. Die "Lösung" der Reaper alles zivilisierte Leben präventiv zu ernten bevor es in der Lage ist sich mithilfe synthetischen Lebens selbst zu löschen finde ich mit dem Hinweis, die Ordnung wiederherstellen zu wollen, plausibel. Denn es geht nicht nur darum, dass es ja eigentlich egal ist, wer nun das organische Leben auslöscht. Der Unterschied besteht eben darin "die Ordnung" wiederherzustellen. Würde das organische Leben nicht gestört werden, und Synthetisches Erschaffen, dass es auslöscht, würde fortan das synthetische Leben vorherrschen. Wie von Kratos erwähnt würde damit die Evolution enden, da neue Völker keine Chance hätten sich entsprechend zu entwickeln, wenn sie von Synthetischen unterdrückt werden könnten. Die Prämisse der Reaper-Schöpfer, wer auch immer das gewesen sein mag, ist eben die, dass dieser Vorgang geradezu eine Gesetzmäßigkeit von zivilisiertem organischem Leben ist, dass es immer dazu kommen wird und unweigerlich das Ende allen organischen Lebens bedeuten würde. Das man das nich prinzipiell als Humbug abtun sollte, zeigen doch reale Studien zum Prozess der Zivilisation (v.a. Norbert Elias). Im Grunde lassen sich grundlegende Eckpfeiler auf dem Weg zur Zivilisierung bei allen Völkern auf der Erde in der Geschichte beobachten. Egal ob Ureinwohner oder westliche Welt. Das ist im Grunde in den Sozialwissenschaften weitgehend konsens. Spinnt man diese Idee weiter, wäre allem organischen Leben der Drang zur Vereinfachung des Alltagslebens inhärent, folglich auch früher oder später die Erschaffung von intelligentem künstlichen Leben. Die Sorge, dass sich dieses über einen erheben würde, beschäftigt die Menschheit ja nun schon seit längerem, aber ich denke, dass ist eine plausible Annahme. Die Reaper, bzw. deren Schöpfer haben dies erkannt und nach einer Lösung gesucht um das zu verhindern. Indem sie alle 50000 Jahre kommen und die raumfahrenden Zivilisationen ernten und in ihre Datenbanken aufnehmen, also quais ihre Essenzen speichern, schaffen sie im Universum wieder Raum für neue Spezies, die die gleichen Chancen haben sollen sich zu entfalten. Würde synthetisches Leben (ohne die Reaper) regieren, wäre das eben nicht möglich.Das ist das Grunddilemma, welches freilich nur plausibel sein kann, wenn man die Grundprämisse teilen kann.
Und im Endeffekt ist es dann ja auch klar, dass kein Lebewesen im aktuellen Zyklus davon Ahnung haben konnte, es daher auch ok ist, wenn am Ende dann aus heiterem Himmel diese höhere Ordnung auftaucht. Wer weiß was die Schöpfer der Reaper erlebt haben, um zu solchen drastischen Schritten greifen zu müssen. Das würde mich ja mal in nem neuen Teil interessieren.^^
was ich merkwürdig an der Indoktrinationsthese finde, ist die Sequenz nach den Credits. Das organische Leben hat überlebt (entweder durch synthese oder sonst wie) und man wurde quasi wieder tausende jahre zurückgeworfen, da die Masseportale weg sind. Der oppa erzählt dem enkel also die geschichte von commander shepard. Dies könnte man jetzt natürlich auf verschiedenste Weise interpretieren. Zum einen muss das aber der Beweis sein, dass die Reaper weg sind. Das man zurückgeworfen wurde, zeigt die Frage des Enkels ob man das universum bereisen kann. Ich würde jetzt denken, dies widerlegt die Indoktrinationsthese, da man da ja noch garnicht fertig wäre mit dem Spiel, diese Szene das Ende aber schon vorwegnehmen würde. Andererseits wird ja angedeutet, dass der Oppa noch nicht zuende erzählt hat, bzw. noch mehr storys von shepard auf lager hat.
So, dass sind nur meine Gedanken soweit. Ich erhebe keinen Anspruch auf allumfassendes Wissen!
also gerne für konträre ideen und Anregungen offen.
Ich persönlich finde, dass bzgl. der Entscheidungen die man getroffen hat, während des Spielens außerordentlich interessante Wirkungen zu spüren waren. Dies merkt man im Grunde aber nur, wenn einen die Dialoge interessiert haben und man ne Bindung zu der Welt und seinen FIguren aufgebaut hat. Wenn es einem nur darum geht, dass die Entscheidungen am Ende ne spürbare Auswirkung hat, ist es enttäuschend, ganz klar. Soweit geh ich mit. Für mich war das aber im grunde nicht so das problem, weil es für mich persönlich eben schon nen unterschied gemacht hat, ob ich jetzt grade mit Wrex oder mit Wreav rede (zum Beispiel).
Die Grundidee des Endes fand ich letztendlich aber äußerst interessant. Um Kratos2010 Post hier mal aufzugreifen. Ich finde das ebenfalls ziemlich schlüssig. Den Reapern geht es auch um das Wechselspiel von Ordnung und Chaos. Die "Lösung" der Reaper alles zivilisierte Leben präventiv zu ernten bevor es in der Lage ist sich mithilfe synthetischen Lebens selbst zu löschen finde ich mit dem Hinweis, die Ordnung wiederherstellen zu wollen, plausibel. Denn es geht nicht nur darum, dass es ja eigentlich egal ist, wer nun das organische Leben auslöscht. Der Unterschied besteht eben darin "die Ordnung" wiederherzustellen. Würde das organische Leben nicht gestört werden, und Synthetisches Erschaffen, dass es auslöscht, würde fortan das synthetische Leben vorherrschen. Wie von Kratos erwähnt würde damit die Evolution enden, da neue Völker keine Chance hätten sich entsprechend zu entwickeln, wenn sie von Synthetischen unterdrückt werden könnten. Die Prämisse der Reaper-Schöpfer, wer auch immer das gewesen sein mag, ist eben die, dass dieser Vorgang geradezu eine Gesetzmäßigkeit von zivilisiertem organischem Leben ist, dass es immer dazu kommen wird und unweigerlich das Ende allen organischen Lebens bedeuten würde. Das man das nich prinzipiell als Humbug abtun sollte, zeigen doch reale Studien zum Prozess der Zivilisation (v.a. Norbert Elias). Im Grunde lassen sich grundlegende Eckpfeiler auf dem Weg zur Zivilisierung bei allen Völkern auf der Erde in der Geschichte beobachten. Egal ob Ureinwohner oder westliche Welt. Das ist im Grunde in den Sozialwissenschaften weitgehend konsens. Spinnt man diese Idee weiter, wäre allem organischen Leben der Drang zur Vereinfachung des Alltagslebens inhärent, folglich auch früher oder später die Erschaffung von intelligentem künstlichen Leben. Die Sorge, dass sich dieses über einen erheben würde, beschäftigt die Menschheit ja nun schon seit längerem, aber ich denke, dass ist eine plausible Annahme. Die Reaper, bzw. deren Schöpfer haben dies erkannt und nach einer Lösung gesucht um das zu verhindern. Indem sie alle 50000 Jahre kommen und die raumfahrenden Zivilisationen ernten und in ihre Datenbanken aufnehmen, also quais ihre Essenzen speichern, schaffen sie im Universum wieder Raum für neue Spezies, die die gleichen Chancen haben sollen sich zu entfalten. Würde synthetisches Leben (ohne die Reaper) regieren, wäre das eben nicht möglich.Das ist das Grunddilemma, welches freilich nur plausibel sein kann, wenn man die Grundprämisse teilen kann.
Und im Endeffekt ist es dann ja auch klar, dass kein Lebewesen im aktuellen Zyklus davon Ahnung haben konnte, es daher auch ok ist, wenn am Ende dann aus heiterem Himmel diese höhere Ordnung auftaucht. Wer weiß was die Schöpfer der Reaper erlebt haben, um zu solchen drastischen Schritten greifen zu müssen. Das würde mich ja mal in nem neuen Teil interessieren.^^
was ich merkwürdig an der Indoktrinationsthese finde, ist die Sequenz nach den Credits. Das organische Leben hat überlebt (entweder durch synthese oder sonst wie) und man wurde quasi wieder tausende jahre zurückgeworfen, da die Masseportale weg sind. Der oppa erzählt dem enkel also die geschichte von commander shepard. Dies könnte man jetzt natürlich auf verschiedenste Weise interpretieren. Zum einen muss das aber der Beweis sein, dass die Reaper weg sind. Das man zurückgeworfen wurde, zeigt die Frage des Enkels ob man das universum bereisen kann. Ich würde jetzt denken, dies widerlegt die Indoktrinationsthese, da man da ja noch garnicht fertig wäre mit dem Spiel, diese Szene das Ende aber schon vorwegnehmen würde. Andererseits wird ja angedeutet, dass der Oppa noch nicht zuende erzählt hat, bzw. noch mehr storys von shepard auf lager hat.
So, dass sind nur meine Gedanken soweit. Ich erhebe keinen Anspruch auf allumfassendes Wissen!
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Some Guy
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Der größte Beweis dafür, dass entweder die Indoktrinationstheorie stimmt oder das Ende mit der Serie absolut nichts zu tun hat, ist meiner Meinung nach immer noch das Ende von Karpyshyn. Man mag über das Ende auch sagen was man möchte, aber man kann zumindest nicht abstreiten, dass es sich nahtlos in die Geschichte einfügt und Sinn ergibt.
Kurzfassung für die, die das Ende nicht kennen: Die Reaper sind eine Ansammlung von Lebewesen, die sich auf brutalste Weise dazu "verarbeiten lassen". Der Hintergrund ist, dass die dunkle Materie zu einem Problem des Universums wird, das droht, dieses komplett zu vernichten. Die Zeit läuft denen davon und darum wurde diese Lösung der Reaper geschaffen. Jede neue "Ernte" ist somit Hoffnung, durch das neue Wissen auf eine Lösung zu kommen. Man hätte dann die Möglichkeit gehabt, die Menschheit als günstigste Lebensform zu opfern um die Wahrscheinlichkeit für eine Lösung zu erhöhen, oder weiterzukämpfen und darauf zu hoffen, dass ohne die Reaper eine Lösung kommt.
Das sind Sachen, die im Kontext des Spieles gepasst hätten. Die dunkle Materie wurde in ME2 öfter erwähnt und schon Sovereign sagte damals "Every unit is a nation" oder sowas ähnliches. Da habe ich das Gefühl, dass es passt, dass es geplant ist. Dieses Starchild mit den geklauten Deus Ex Enden hingegen ist einfach nur hingeklatscht und kann ausschließlich mit der Indoktrinationstheorie logisch erklärt werden, mit nichts anderem. Insbesondere überrascht mich dabei halt, dass sich dieses Ende so heftig von der Karpyshyn Version unterscheidet. Die Reaper haben eine komplett neue, völlig behämmerte Rolle bekommen. Die lediglich sich um eine Thematik dreht, die in vorigen Spielen noch keine große Relevanz hatten, außer für die Quarians. Und man hat als Spieler nur die Möglichkeit, sich diesem Blödsinn zu unterwerfen und die ganze Galaxie vor die Hunde gehen zu lassen. Das beste Ende ist so doch im Grunde, gar nicht erst zur Citadel zu gehen. Da gibt es wenigstens noch Hoffnung.
Kurzfassung für die, die das Ende nicht kennen: Die Reaper sind eine Ansammlung von Lebewesen, die sich auf brutalste Weise dazu "verarbeiten lassen". Der Hintergrund ist, dass die dunkle Materie zu einem Problem des Universums wird, das droht, dieses komplett zu vernichten. Die Zeit läuft denen davon und darum wurde diese Lösung der Reaper geschaffen. Jede neue "Ernte" ist somit Hoffnung, durch das neue Wissen auf eine Lösung zu kommen. Man hätte dann die Möglichkeit gehabt, die Menschheit als günstigste Lebensform zu opfern um die Wahrscheinlichkeit für eine Lösung zu erhöhen, oder weiterzukämpfen und darauf zu hoffen, dass ohne die Reaper eine Lösung kommt.
Das sind Sachen, die im Kontext des Spieles gepasst hätten. Die dunkle Materie wurde in ME2 öfter erwähnt und schon Sovereign sagte damals "Every unit is a nation" oder sowas ähnliches. Da habe ich das Gefühl, dass es passt, dass es geplant ist. Dieses Starchild mit den geklauten Deus Ex Enden hingegen ist einfach nur hingeklatscht und kann ausschließlich mit der Indoktrinationstheorie logisch erklärt werden, mit nichts anderem. Insbesondere überrascht mich dabei halt, dass sich dieses Ende so heftig von der Karpyshyn Version unterscheidet. Die Reaper haben eine komplett neue, völlig behämmerte Rolle bekommen. Die lediglich sich um eine Thematik dreht, die in vorigen Spielen noch keine große Relevanz hatten, außer für die Quarians. Und man hat als Spieler nur die Möglichkeit, sich diesem Blödsinn zu unterwerfen und die ganze Galaxie vor die Hunde gehen zu lassen. Das beste Ende ist so doch im Grunde, gar nicht erst zur Citadel zu gehen. Da gibt es wenigstens noch Hoffnung.
- CafeSan
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut
Kurz und bündig zusammengefasst, wofür ich wieder Ewigkeiten gebraucht hab! XD Aber so seh ich das im Grunde auch.BaS1881 hat geschrieben:Ich glaube viele haben das Ende einfach nicht verstanden. Die Citadel KI wurde von den ersten Völkern erschaffen die von künstlichen Wesen die sie selbst erschaffen haben ausgerottet wurden. Die KI hatte die Aufgabe fortschrittliche Zivilisationen in der Galaxis zu ernten und als Reaper zu erhalten damit diese nicht mehr in der Lage sind weiteres künstliches Leben zu erschaffen. Shepard wird nun am Ende vor die Wahl gestellt: Reaper zerstören oder die Kontrolle über sie übernehmen. Auf jeden Fall ist der Reaperkrieg am Ende beendet. Vielleicht sollten sich die Leute die hier nur meckern erstmal Battlestar Galactica anschaun. Das Bioware sich dort Inspiration gesucht hat wird doch in der kompletten Mass Effect Reihe deutlich. Sucht nicht immer nach jeder kleinen Erklärung sonder versucht auch mal ein bisschen eigene Fantasie zu entwickeln und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Das einzige was ich am Ende zu bemängeln habe ist das eben nicht mehr gezeigt wird welche Auswirkungen eben das Ende für die Zivilisationen der Galaxis haben wird. Immerhin sind Zentrale Elemente ihres Zusammenlebens am Ende zerstört.
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Re: Kommentar
Warum zerstören die Reaper dann nicht einfach jegliches synthetisches Leben? Oder hinterlassen eine Warnung, dass man kein synthetisches Leben erschaffen sollte?Kratos2010 hat geschrieben:nein du verstehst es falsch. dieser satz ist entscheident:Deiner Schlußfolgerung nach kommen also syntetische Wesen, um organische Wesen auszurotten die den technologischen Stand haben um syntetische Wesen zu erschaffen die sich früher oder später gegen ihre Schöpfer auflehnen würden?! Und um genau das zu verhindern elimieren die syntetischen die Organischen, bzw. integrieren sie in ihre eigene syntetische Rasse! Das soll jetzt kein Angriff auf dich sein, aber das klingt für mich weder logisch noch passt es irgendwie in die StorylineKratos2010 hat geschrieben: ich erkläre dir kurz weshalb ich auf meine schlussfolgerung gekommen bin.
ich hab die enseqnz mehrmals ansehen müssen um auf meine schlussfolgerung zu kommen.
hier noch das video zur endseqenz auf welches ich mich beziehe:
http://www.youtube.com/watch?annotation ... Xj1V7L2ptY
mir sind zwei abschnitte des gesprächs besonders aufgefallen und diese führen mich auch zu meiner schlussfolgerung. die zitate sind übrigens nicht aus dem kontext gezogen und der rest des gesprächs wiederlegt auch nicht meine theorie.
"die erschaffenen rebelieren immer gegen ihre schöpfer. aber wir können das verhindern und die ordnung für den nächsten zyklus wieder herstellen."
"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."
die reaper kommen also immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.
die (syntetischen) reaper erneten also alle zivilisierten spezies, um eine ausrottung der organischen wesen durch syntetische zu verhindern.
die reaper gehen aber von der falschen these aus wenn sie annehmen, das synthetische wesen ihre organischen schöpfer grundsätzlich zerstören wollen. die geth zeigen das gegenteil (sofern man es schafft geth und quarianer im spiel zu retten).
die geth könnten allerdings die ausnahme sein, und bekanntlich bestätigt diese ja die regel.
du sagst auch noch das nur die geth momentan im stande zu einer rebelion wären. ich denke das ist prävention von den reapern. die warten sicher nicht bis sie alle spezies ihre geht oder schlimmeres haben. wollen ja nicht zu spät kommen. das sie sich in diesem zyklus allerdings verkalkuliert und somit auch 'verspätet' haben zeigen die geth.
ich denke aber von der theorie unten im spoiler gehen auch die autoren ausaber jeder soll der theorie glauben, von welcher er dankt das sie die richtige ist, ist ja nur ein spiel ^^SpoilerShowdie reaper kommen immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.
mich interessiert einfach nur noch von wem, wann und wo die reaper gebaut wurden und wie es zu dem zyklus kamm.
"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."
kurz gesagt wärend die reaper nur die zivilisierten wesen ernten (sie verschwinden also nicht ganz) und die anderen gedeien lassen, würden die neu erschaffenen synthetischen wesen die organischen wesen ganz ausrotten, oder einfach zur neuen herschenden art (also die organischen ablösen) werden und die entwicklung bei niedern organischen wesen verhindern.
ob mit 'zerstören' jetz ausrotten oder ablösen gemeint ist, ist dir überlassen.
Warum funktioniert urplötzlich die "Lösung" vom Starchild nicht mehr, nur weil Shepard auftaucht? Warum sollte das Starchild Shepard wählen lassen? Wenn Shepard das Zerstören-Ende wählt, wäre doch das ganze bisherige "Zivilisationen ernten" sinnlos gewesen. Warum verhält sich Shepard so anders in Gegenwart des Stachilds, schluckt alles, was es sagt, widerspricht nicht, stellt nichts in Frage? Gerade ein Shepard, der den Geth-Quarianer-Konflikt friedlich gelöst hat, sollte da widersprechen können...
Das war noch längst nicht alles... es stimmt so unglaublich viel mit dem Ende nicht -_-
- CafeSan
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Re: Kommentar
Ich erhebe nicht den Anspruch die Weisheit mit löffeln gefuttert zu haben. Nur meine Gedanken dazu:
Warum zerstören die Reaper dann nicht einfach jegliches synthetisches Leben?
Man müsste zunächst einmal die Hintergründe der Reaper-Schöpfer kennen, und was sie veranlasst hat, was sie erlebt haben, vlcht sogar mit synthetischem Leben. Generell denke ich, dass es rational kalkulierenden Wesen, wie den Reapern, schlicht zu riskant ist, zu warten bis die kacke am dampfen ist und die synthetischen im großen Maßstab schon da sind. Vlcht sieht man in synthetischem Leben eine zu große Bedrohung, vlcht. würde sich in dem Fall die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man scheitert. Wie auch immer, es ist in jedem fall unproblematischer präventiv zu agieren. Die Reaper verfolgen ja mehr eine übergeordnete Idee, da interessieren konkrete Spezies nicht sonderlich. Für die Menschen an sich ist es ja unerheblich ob sie sich selbst auslöschen, oder von den Reapern ausgelöscht werden, für die Reaper eben nicht.
Oder hinterlassen eine Warnung, dass man kein synthetisches Leben erschaffen sollte?
das ist nun wirklich keine relevante frage. Gedanken der vernunft hat es immer schon gegeben, gebaut wurde die atombombe trotzdem usw. Es werden sich immer leute finden, die sich ihren eigenen Vorteil erhoffen. Bzw. denen es egal ist was folgende Generationen davon haben werden.
Warum funktioniert urplötzlich die "Lösung" vom Starchild nicht mehr, nur weil Shepard auftaucht?
Wie gesagt, sind Reaper streng rational kalkulierende Wesen. Das ganze System ist auf Perfektion getrimmt. So war es immer. Das jetzt ein Mensch da auftaucht, zeigt im Grunde, dass das System nicht perfekt ist, das heißt die Kalkulationen waren fehlerhaft. Vlcht. hat das Starchild in dem Moment, indem Shepard diesen Raum betritt keine Macht mehr über ihn, keine Mittel sich zur Wehr zu setzen.
Warum sollte das Starchild Shepard wählen lassen?
Siehe eins drüber. Vlcht. hat das Starchild in dem Moment in dem Shepard da steht, keine Möglichkeiten mehr einzugreifen. So bleibt im Grunde nix mehr übrig, als im Gespräch versuchen einfluss zu nehmen.
Wenn Shepard das Zerstören-Ende wählt, wäre doch das ganze bisherige "Zivilisationen ernten" sinnlos gewesen. Warum verhält sich Shepard so anders in Gegenwart des Stachilds, schluckt alles, was es sagt, widerspricht nicht, stellt nichts in Frage?
Shepard is kurz vorm Ende, physisch fast tot, psychisch mindestens angeschlagen. Er hat keine Kraft mehr. Die "Wahrheit" ist überwältigend. Vlcht. hat er eine Erleuchtung, wird überzeugt, oder entscheidet sich dennoch dazu die reaper zu zerstören. Er spricht da immerhin mit einem unglaublich alten Wesen, das alles auf den Kopf stellt was er glaubte zu wissen. In seinem Zustand wird er sich da kaum hinstellen und noch groß debatieren...
Das einzige was auch ich fragwürdig finde, ist der umstand, dass man die Synthese wählen kann. Wenn das die ideale Lösung ist, warum war das dann nicht die ursprüngliche Idee?
Warum zerstören die Reaper dann nicht einfach jegliches synthetisches Leben?
Man müsste zunächst einmal die Hintergründe der Reaper-Schöpfer kennen, und was sie veranlasst hat, was sie erlebt haben, vlcht sogar mit synthetischem Leben. Generell denke ich, dass es rational kalkulierenden Wesen, wie den Reapern, schlicht zu riskant ist, zu warten bis die kacke am dampfen ist und die synthetischen im großen Maßstab schon da sind. Vlcht sieht man in synthetischem Leben eine zu große Bedrohung, vlcht. würde sich in dem Fall die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man scheitert. Wie auch immer, es ist in jedem fall unproblematischer präventiv zu agieren. Die Reaper verfolgen ja mehr eine übergeordnete Idee, da interessieren konkrete Spezies nicht sonderlich. Für die Menschen an sich ist es ja unerheblich ob sie sich selbst auslöschen, oder von den Reapern ausgelöscht werden, für die Reaper eben nicht.
Oder hinterlassen eine Warnung, dass man kein synthetisches Leben erschaffen sollte?
das ist nun wirklich keine relevante frage. Gedanken der vernunft hat es immer schon gegeben, gebaut wurde die atombombe trotzdem usw. Es werden sich immer leute finden, die sich ihren eigenen Vorteil erhoffen. Bzw. denen es egal ist was folgende Generationen davon haben werden.
Warum funktioniert urplötzlich die "Lösung" vom Starchild nicht mehr, nur weil Shepard auftaucht?
Wie gesagt, sind Reaper streng rational kalkulierende Wesen. Das ganze System ist auf Perfektion getrimmt. So war es immer. Das jetzt ein Mensch da auftaucht, zeigt im Grunde, dass das System nicht perfekt ist, das heißt die Kalkulationen waren fehlerhaft. Vlcht. hat das Starchild in dem Moment, indem Shepard diesen Raum betritt keine Macht mehr über ihn, keine Mittel sich zur Wehr zu setzen.
Warum sollte das Starchild Shepard wählen lassen?
Siehe eins drüber. Vlcht. hat das Starchild in dem Moment in dem Shepard da steht, keine Möglichkeiten mehr einzugreifen. So bleibt im Grunde nix mehr übrig, als im Gespräch versuchen einfluss zu nehmen.
Wenn Shepard das Zerstören-Ende wählt, wäre doch das ganze bisherige "Zivilisationen ernten" sinnlos gewesen. Warum verhält sich Shepard so anders in Gegenwart des Stachilds, schluckt alles, was es sagt, widerspricht nicht, stellt nichts in Frage?
Shepard is kurz vorm Ende, physisch fast tot, psychisch mindestens angeschlagen. Er hat keine Kraft mehr. Die "Wahrheit" ist überwältigend. Vlcht. hat er eine Erleuchtung, wird überzeugt, oder entscheidet sich dennoch dazu die reaper zu zerstören. Er spricht da immerhin mit einem unglaublich alten Wesen, das alles auf den Kopf stellt was er glaubte zu wissen. In seinem Zustand wird er sich da kaum hinstellen und noch groß debatieren...
Das einzige was auch ich fragwürdig finde, ist der umstand, dass man die Synthese wählen kann. Wenn das die ideale Lösung ist, warum war das dann nicht die ursprüngliche Idee?
