Doch bist Du, genau wie jeder andere von uns, aber wär schön wenn sich daran was ändern würdeJunkieXXL hat geschrieben:Ich bin kein Melkvieh!
Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
- Sevulon
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Unverbindlicher Verkaufspreis ungleich tatsächlicher Verkaufspreis im Laden. Der Einzelhandel legt die Preise selbst fest. Der Publisher hat nichts damit am Hut ob Media Mark das nun für 55 €, der Saturn für 59, Amazon es für 49 oder der Gamestop es für 69,99 € verkauft. Kann ihm [zum Teil] auch egal sein, er hat sein Geld vom Großhändler ja längst.Xris hat geschrieben:Mach doch mal kurz nen Abstecher in den Media Markt und schau mal was das neueste CoD für PS3 und 360 kostet (bzw. ists selbst auf dem PC 10 Euro teurer als alle anderen Spiele). MS und Sony wollen lediglich ihr Stück vom Kuchen. Die Preisgestaltung ist Sache des Publishers.Sony, Microsoft und Nintendo werden bestimmt Einheitspreise für das normale Produkt festlegen, also die übliche unverbindliche Preisempfehlung. Sonst hätten die Spiele ja nicht alle die gleiche UVP
CoD ist deshalb im Einzelhandel teurer, weil es sich besser verkauft. Angebot und Nachfrage. Der UVP von CoD ist allerdings genau so hoch wie vom neuen Ridge Racer, SSX und Co.
Es wird jedenfalls so kommen. Zum einen ist der Vertrieb Kundenfreundlicher, der sowieso nicht mehr gerne aus dem Haus geht, gerne im Internet bestellt und per Download nicht mal mehr auf den Postboten warten muss. Zum Anderen ist es für die Firmen billiger, die keine Verpackungen und DVDs mehr benötigen und sich außerdem den Transport sparen sowie die Marge der Zwischen und Einzelhändler einsparen.Und du willst von einem Tag auf den anderen alles nur noch als Download anbieten? Auf einer Platform wo die Kundschaft es gewohnt ist ausschlieslich die Retail zu kaufen? Warte nochmal 10-20 Jahre bis MS und Sony eine Olinevertriebsplatform aufgebaut haben die der Rede wert ist. Bisher hat man diesen Prozess nur sehr stiefmütterlich eingeleitet. Wenn ein solches Vorhaben geplant sein sollte wäre es eine gute Idee gewesen bereits in dieser Gen Spiele auch digital zu vertreiben. Im PSN gibts ne handvoll Spiele (10 Stück vll). Aber auch erst lange nachdem die Retail im Regal stand. Ka wies in XBL ausschaut.
Drittens deutet jegliche Entwicklung darauf hin. Auf dem PC sind Steam, Origin, directtodownload etc. bereits etabliert, bekannt und entsprechend genutzt. Auf den Konsolen findet man sowohl auf xbox live wie auch im PSN nicht nur zig Arcade-Titel [die ausschließlich per Download vertrieben werden] sondern auch aktuelle Vollpreisspiele zum Download [jedenfalls auf der 360, PSN weiß ich grad nicht.]
Der künftige Schritt wird irgendwann, wenn auch nicht unbedingt bei der kommenden Generation, der Wegfall von Datenträgern sein, zuerst in Form des Downloads und irgendwann schließlich in Form des Streamings. Es macht bei den heutigen Datenleitungen, Festplattengrößen und vor allem der Affinität des Kunden zum Internets keinen Sinn mehr den Leuten eine DVD/BR zu pressen, außer halt damit der Kunde etwas "festes in der Hand hat".
Weshalb es auch Sinn macht Inhalte auszulagern und Extra zu verkaufen, wenn der erzwungene Verkaufspreis wirtschaftlich nicht rentabel ist.Höhere Spielepreise zu Release - Sony muste bereits feststellen das 600 Euro für eine Konsole zu keine gute Sache sind. Höhere Spielepreise werden es ebenso wenig sein. Im Gegenteil reduzieren Händler wie Amazon ihre Spiele zu Release sogar sehr stark um die dazugehörige Konsole zu verkaufen.
Nintendo geht es zu mindest zunehmend schlechter. Allerdings haben diese neben den reinen Spielen auch noch die Hardwareverkäufe sowie die völlig überteurten Downloadangebote von Klassikern.Nach dieser Milchmädenchrechnung müste Nintendo schon längst Pleite sein.
Wieso sollte es diese Anzeige geben? Nur weil etwas auf der DVD ist, heißt das nicht das der Kunde das Recht hat diesen Inhalt auch zu nutzen. Der Kunde erwirbt nicht den Inhalt der DVD, sondern eine Lizens zur Nutzung der Software im gewünschten Umfang des Herstellers. Wenn dieser sagt "Nur das darfst du nutzen, den Rest erst nach Bezahlung" ist das okay. Bei Office ist es doch seit Jahren schon genau so. Hier erhält man als Käufer eines neuen PCs mitunter auch eine Probeversion von Office, die erst nach dem Kauf einer erweiterten Lizens voll nutzbar wird. Der Umfang ist allerdings schon komplett auf der beiliegenden DVD und wird lediglich vom Code gesperrt. Genau das Gleiche in Grün.Mich wundert ja das es noch keine Anzeige gab. Die Amis sind bei sowas doch immer recht schnell. Und so ganz sauber erscheint mir diese vorgehensweise nicht. Könnte ich ja auch Autos verkaufen und den Schlüssel zum Kofferraum 3 Monate später als "Extra".
Mit welchem Argument? Nur weil ich etwas entwickelt habe, muss ich es auch nicht komplett verkaufen. Wie gesagt, beim Autokauf hast du auch kein Anrecht darauf das sämtliche Extras enthalten sind. Das Auto ist auch ohne Sitzheizung und Klimaanlage komplett, genau wie Street Fighter vs. Tekken ohne die Bonuschars komplett ist. Jeder Entwickler kann selbst entscheiden wie er sein Bündel zum UVP von 69,99 € schnürrt, wann er meint dieses ist komplett und für welche Inhalte er extra Geld möchte.JunkieXXL hat geschrieben:Der Kunde hat ein Recht auf ein vollständiges Produkt. Wer entscheidet wann ein Produkt vollständig ist? In dem Fall eindeutig der Kunde selber! Wenn Content zu Release fertiggestellt ist, dann muss der selbstverständlich im normalen Kaufpreis mit enthalten sein.
Genau so ist es auch dein gutes Recht es einfach nicht zu kaufen und darauf zu verzichten, wenn du meinst es ist das Geld nicht wert, für das es angeboten wird.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Fans der Call-of-Duty-Serie sind angesichts der bisherigen Preisgestaltung bei Vorbestellungen enttäuscht: Lagen die Retail-Preise bei den Vorgängern für den PC noch bei rund 50 US-Dollar, hat sich Activision offenbar dazu entschlossen, den Preis bei Call of Duty 6: Modern Warfare 2 zu erhöhen. Zumindest lassen die bisherigen Vorbestellpreise diesen Schluss zu.
http://www.pcgameshardware.de/aid,69115 ... piel/News/Ein Sprecher von Activision hatte auf die Anfrage nach einer Erklärung nur Folgendes zu sagen: "I'm afraid we don't comment on our product pricing strategies."
Und nicht anders ist es auch den Konsolen gelaufen. Es gab hier auf 4P auch dazu mal eine News.
Ja auf dem PC. Liest du was ich schreibe? Auf dem PC ist das bereits etabliert. Aber auf Konsolen hat es nichtmal begonnen. Das würde bedeuten mindestens einen Schritt auszulassen. Nämlich eine digitale Version neben der Retail anzubieten. Das ist auf Konsole noch nicht passiert. Wo die Vorteile für den Publisher liegen brauchst du mir nicht zu erzählen. Das es weitaus rentabler wäre steht ausser Frage. Alleine schon deshalb weil man dann gänzlich die Preise diktieren könnte. Aber bis jetzt hat sich das selbst auf dem PC nur teilweise etabliert. Niemand kann es sich bis dato leisten bei AAA Produktionen auf den Einzelhandel zu verzichten.
Du gehst auf Argumente nicht ein. Beleg mir erstmal das Publisher an ihren Spielen nicht auf ohne DLC noch massig Gewinn machen würden. Und die VKZ von Nintendo Software bringt bisweilen selbst CoD in Verlegenheit. Und das mit einer Engine auf dem Niveau von Xbox 1 Spielen. Wenn die daran nicht massig Gewinn machen bin ich der Weihnachtsmann.Nintendo geht es zu mindest zunehmend schlechter. Allerdings haben diese neben den reinen Spielen auch noch die Hardwareverkäufe sowie die völlig überteurten Downloadangebote von Klassikern.
Ist das so? Aber warum wunderts mich? In punkto Software schein es keine Gesetze zu geben die dem Kunden iwelche Recht einräumen würden die zu seinem Vorteil gereichen. Genaugenommen sind 50 Euro für ein Spiel schon zu teuer.Wieso sollte es diese Anzeige geben? Nur weil etwas auf der DVD ist, heißt das nicht das der Kunde das Recht hat diesen Inhalt auch zu nutzen. Der Kunde erwirbt nicht den Inhalt der DVD, sondern eine Lizens zur Nutzung der Software im gewünschten Umfang des Herstellers. Wenn dieser sagt "Nur das darfst du nutzen, den Rest erst nach Bezahlung" ist das okay. Bei Office ist es doch seit Jahren schon genau so. Hier erhält man als Käufer eines neuen PCs mitunter auch eine Probeversion von Office, die erst nach dem Kauf einer erweiterten Lizens voll nutzbar wird. Der Umfang ist allerdings schon komplett auf der beiliegenden DVD und wird lediglich vom Code gesperrt. Genau das Gleiche in Grün.
Jedenfalls sagt mir meine Glaskugel das es weder eine Preiserhöhung der Spiele noch ausschlieslich digitale Downloads in der nächsten Gen geben wird. Der Markt wird ersteres nicht mitmachen und für letzteres ist die Zeit noch lange nicht reif. Es gibt schon genug Theater über Gerüchte (die mit Sicherheit mit Absicht von den Publishern gestreut wurden) mit Acc Bindung. Und bist es soweit ist - dann wird es auch keine digitalen Donwloads mehr geben. Du wirst ein Abo haben und dir deine Spiele auf den TV streamen lassen.
Ein weiteres Szenario - ein zweiter großer Crash und alles bricht zusammen. Hoffe ich. Aber aufgrund des Massenmarkts der scheinbar alles schluckt zu bezweifeln.
Zuletzt geändert von Xris am 03.04.2012 17:23, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
So sollte das in einer funktionierenden marktwirtschaft wohl aussehen.Sevulon hat geschrieben:
Genau so ist es auch dein gutes Recht es einfach nicht zu kaufen und darauf zu verzichten, wenn du meinst es ist das Geld nicht wert, für das es angeboten wird.
Woran machst du das so allgemeim fest?Xris hat geschrieben: Genaugenommen sind 50 Euro für ein Spiel schon zu teuer.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Mit absicht verallgemeinert. Würdest du sagen das Mafia 2 50 Euro wert ist? Mir waren 10 Euro noch zu teuer. Das ist Abzocke und scheinbar auch noch legal.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Ja, auf dem PC. Da kann jeder verlangen was er will. Auf den Konsolen ist es vom Konsolenhersteller vorgeschrieben und einheitlich, auch bei Call of Duty. Ausnahmen gibt es nur für Special Editions oder halt Budget-Versionen wie bspw. die HD-Collections oder Classic-Reihen.Xris hat geschrieben:Fans der Call-of-Duty-Serie sind angesichts der bisherigen Preisgestaltung bei Vorbestellungen enttäuscht: Lagen die Retail-Preise bei den Vorgängern für den PC noch bei rund 50 US-Dollar, hat sich Activision offenbar dazu entschlossen, den Preis bei Call of Duty 6: Modern Warfare 2 zu erhöhen. Zumindest lassen die bisherigen Vorbestellpreise diesen Schluss zu.http://www.pcgameshardware.de/aid,69115 ... piel/News/Ein Sprecher von Activision hatte auf die Anfrage nach einer Erklärung nur Folgendes zu sagen: "I'm afraid we don't comment on our product pricing strategies."
Und nicht anders ist es auch den Konsolen gelaufen. Es gab hier auf 4P auch dazu mal eine News.
Wie gesagt ich kann heute schon aktuelle Spiele über den Marktplatz von xbox live runterladen. Und wenn sich etwas auf dem PC bewehrt kann man es auch übernehmen ohne selbst den gleichen Verlauf zu machen. Einfach mal etwas überspringen geht auch.Ja auf dem PC. Liest du was ich schreibe? Auf dem PC ist das bereits etabliert. Aber auf Konsolen hat es nichtmal begonnen.
Und wo wir gerade beim richtig lesen sind: Ich sprach nicht unbedingt davon, dass das mit der nächsten Generation schon der Fall sein muss. Kann sein, dass man auch hier erstmal das Downloadangebot ausbaut bevor man irgendwann drauf verzichtet. Allerdings kommen die Gerüchte dass man bei den künftigen Konsolen angeblich auf ein Laufwerk verzichten will auch nicht von ungefähr.
Du bist scheinbar nicht besonders gut informiert. As said, schau mal auf den xbox Marktplatz. Du wirst deine Überraschung erleben..Nämlich eine digitale Version neben der Retail anzubieten. Das ist auf Konsole noch nicht passiert.
Die Entwicklungskosten und Gehälter steigen kontinuierlich wärend die Verkaufspreise konsequent seit dem SNES-Zeitalter mehr oder weniger gleichbleiben und nicht einmal die natürliche Inflation ausgleichen. Die Meldungen von immer mehr Entwicklungsstudios die pleite gehen oder aufgekauft werden, Entlassungen, einbrechende Umsätze, Horrormeldungen über Verlustzahlen etc. tragen ihren Teil dazu bei. Es gab in den Jahren ein großes Sterben an Entwicklerstudios, falls du das versäumt hast.Du gehst auf Argumente nicht ein. Beleg mir erstmal das Publisher an ihren Spielen nicht auf ohne DLC noch massig Gewinn machen würden.
Bisweilen, ja. Trotzdem hatte Nintendo gewaltige Gewinneinbrüche. Mag vielleicht auch damit zu tun haben das der Absatz der Wii stark zurück ging, der 3DS starke Anlaufschwierigkeiten hatte und man generell immer mehr von der Konkurrenz abgehängt wird.Und die VKZ von Nintendo Software bringt bisweilen selbst CoD in Verlegenheit. Und das mit einer Engine auf dem Niveau von Xbox 1 Spielen. Wenn die daran nicht massig Gewinn machen bin ich der Weihnachtsmann.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 22242.html
Nintendo gehts blendent, eh?!Der japanische Spielekonzern Nintendo steckt tief in den roten Zahlen fest. Der Hersteller der Wii rechnet (PDF-Datei) nun mit einem Jahresverlust von 65 Milliarden Yen (knapp 640 Mio. Euro). Schon zuvor hatte Nintendo für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr ein Minus von 20 Milliarden Yen (rund 200 Mio. Euro) erwartet.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
keine Ahnung ob mafia 2 50 Euro wert ist, ich kann mehr über Spiele sprechen die ich auch gespielt habe (was leider bei mafia 2 noch nicht wirklich geschehen ist)Xris hat geschrieben:Mit absicht verallgemeinert. Würdest du sagen das Mafia 2 50 Euro wert ist? Mir waren 10 Euro noch zu teuer. Das ist Abzocke und scheinbar auch noch legal.
Aber so allgemein würde ich sagen hängt die Wertigkeit eines produkts für mich davon ab wie sehr ich es brauche und wieviel es mir bringt.
Spiele brauche ich nichta ber sie bringen mir was, bzw sollen mir was bringen - Spielspaß
Und davon ausgehend sind mir viele Spiele 50€ wert.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Es gibt dort also alle Spiele auch als digitale Version? Auf der PS3 ist das jedenfalls noch nicht der Fall. Und kannst du VKZ der digitalen Version nennen? VGChartz sagt mir jedenfalls das die VKZ der Spiele auf dem Niveau der PS3 liegen. Und da ist die digitale Version nicht berücksichtigt. Scheint so als wäre es doch eher Nische.Du bist scheinbar nicht besonders gut informiert. As said, schau mal auf den xbox Marktplatz. Du wirst deine Überraschung erleben..![]()
Und jetzt redest du dich raus. Du hast dich in deinem ersten Post durchaus auf die nächste Gen bezogen. Und einen Schritt überspringen - du verkaufst dich als Realist und bist doch jetzt so fern jeglicher Realität. Was auf dem PC nicht funktioniert hat soll von einem auf den anderen Tag auf einer Platform funktionieren die schon bei Acc Bindung zum boykott aufruft?
Wärend der Absatzmarkt sich verhundertfacht hat. Seit wann spielst du? Als ich angefangen habe waren VKZ von 10.000 Einheiten schon gut.Die Entwicklungskosten und Gehälter steigen kontinuierlich wärend die Verkaufspreise konsequent seit dem SNES-Zeitalter mehr oder weniger gleichbleiben und nicht einmal die natürliche Inflation ausgleichen. Die Meldungen von immer mehr Entwicklungsstudios die pleite gehen oder aufgekauft werden, Entlassungen, einbrechende Umsätze, Horrormeldungen über Verlustzahlen etc. tragen ihren Teil dazu bei. Es gab in den Jahren ein großes Sterben an Entwicklerstudios, falls du das versäumt hast.
@Nintendo
Dem Unternehmen geht es aufgrund des 3DS und der Ankündung der Wii U nicht so gut atm. Das ist richtig. Aber es ist in diesem Fall kein Argument. Denn sie machen ihren Umsatz zu einem Großteil auch an ihren Spielen. Und darum ging es hier.
@Mafia 2
Bei dem Spiel ists ganz offensichtlich (in Tests wurde es angeprangert) das mit Absicht Teile weggelassen wurden um den Rest nachher als DLC zu verkaufen. Du zahlst nochmal soviel für den DLC.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Les es nochmal nach. Ich schrieb folgendes: "In dem Zusammenhang vermute ich btw. das der UVP bei der nächsten Konsolengeneration auch steigen wird". Im Anschluss daran habe ich als Alternative bzw. Möglichkeit auch den Downloadvertrieb genannt. Wörtlich: "entweder indem der UVP im Laden steigt oder aber der Einzelhandel eliminiert wird". In dem Falle würden die Preise für die Kunden gleich bleiben, die Hersteller/Publisher trotzdem mehr verdienen.Xris hat geschrieben:Und jetzt redest du dich raus. Du hast dich in deinem ersten Post durchaus auf die nächste Gen bezogen.
Also komm mir nicht mit "Red dich nicht raus". Steht doch alles Schwarz auf Weiß hier.
Ich wüsste nicht warum es nicht funktionieren sollte. Boykottaufrufungen haben ja schon bei dem von dir erwähnten Modern Warfare 2 wunderbar funktioniert. Bei DLC meckern auch alle und trotzdem verkaufen sie sich offensichtlich recht gut. Wenn sich Microsoft und Sony dazu entschließen sollte und die entsprechenden Gerüchte stimmen, dann wird der Kunde wohl dieses Modell annehmen müssen, wenn er die nächste Konsolengeneration genießen möchte. Und generell ist es doch normal dass erstmal alle über Neuerungen und Entwicklungsschritte meckern und am Ende dann doch zugreifen.Und einen Schritt überspringen - du verkaufst dich als Realist und bist doch jetzt so fern jeglicher Realität. Was auf dem PC nicht funktioniert hat soll von einem auf den anderen Tag auf einer Platform funktionieren die schon bei Acc Bindung zum boykott aufruft?
Bestes Beispiel ist doch der PC: Steam ist scheiße, DRM und Accountbindung ist scheiße, Daueronlinesein ist scheiße, Origin ist scheiße.. und es verkauft sich trotzdem alles, Steam ist mittlerweile etabliert, der Widerstand gegen Origin ist eingerissen, Daueronlinefunktion wird immer mehr akzeptiert..
Und wie gesagt, außer den Weiterverkauf [den man ja bekämpfen möchte und dank Onlinepass, DLCs und Co. bereits ordentlich bekämpft] gibt es bei den heutigen Bandbreiten der Internetverbindungen auch keinen Grund die Spiele noch auf Disc auszuliefern. Sicher, es gibt noch ein paar Löcher in der Pampa, deren Internetleitung nicht funktioniert.. aber die Leute gehören sowieso nicht mehr zur heutigen Unterhaltungszieltruppe, die sich komplett um das Internet gruppiert. Wenn man sich mal anschaut wieviel wegfällt wenn die 360 nicht ans Netz angeschlossen ist, spricht das eine eindeutige Sprache: Bist du Offline, bist du Unwichtig. Selbst Filme auf BluRay werden schon mit Live-Funktionen und Features ausgeliefert, die man abrufen kann wenn der Player online ist.
Umsatz allerdings ungleich Gewinn. Umsatz kann ich, wenn ich will, in hohen Mengen generieren. Wenn die Kosten allerdings so hoch sind, dass am Ende vom Umsatz nichts übrig bleibt und den Gewinn überschreiten, nützt mir das auch nix.@Nintendo
Dem Unternehmen geht es aufgrund des 3DS und der Ankündung der Wii U nicht so gut atm. Das ist richtig. Aber es ist in diesem Fall kein Argument. Denn sie machen ihren Umsatz zu einem Großteil auch an ihren Spielen. Und darum ging es hier.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Mhh, ja ne, der Kunde bestimmt ob das Spiel den Preis wert ist. Mir kann keiner erzählen, dass z.B. ein Mappack (teilweise noch mit Copy&Paste Maps aus Vorgängern) für CoD 15 Euro wert ist. Genausowenig kann man mir erzählen, dass 50 - 70 Euro für ein Spiel nicht den kompletten Content zum Release abdecken. Man kann das hinnehmen und da mitmachen und damit diese von Geldgier getragene Preispolitik unterstützen. Das machen ja schon viele Spieler, deswegen hat sich diese dubiose Preispolitik schon soweit etabliert, dass so Leute wie du das für normal und legitim halten. Manche Publisher probieren aus wie weit sie gehen können, am liebsten würden sie den Spielern Spiele für 120 Euro verkaufen und das Ende vom Spiel nochmal extra als kostenpflichtigen DLC anbieten. Es ist an den Kunden die für sie nachteiligen Entwicklungen zu verurteilen. DLC-Politik ist im allgemeinen akzeptabel, aber was z.B. CAPCOM bei Resident Evil, EA bei Mass Effect 3 und Activision bei CoD mit kostenpflichtigen DLC's treiben ist bereits sehr bedenklich. Diese Publisher sollte man als Spieler nicht über den Wert des Produktes entscheiden lassen, denn die streben nicht danach den Kunden ihre Produkte zu fairen Preisen anzubieten, die streben nach Gewinnmaximierung und Zufriedenheit der Aktionäre.Sevulon hat geschrieben:Mit welchem Argument? Nur weil ich etwas entwickelt habe, muss ich es auch nicht komplett verkaufen. Wie gesagt, beim Autokauf hast du auch kein Anrecht darauf das sämtliche Extras enthalten sind. Das Auto ist auch ohne Sitzheizung und Klimaanlage komplett, genau wie Street Fighter vs. Tekken ohne die Bonuschars komplett ist. Jeder Entwickler kann selbst entscheiden wie er sein Bündel zum UVP von 69,99 € schnürrt, wann er meint dieses ist komplett und für welche Inhalte er extra Geld möchte.JunkieXXL hat geschrieben:Der Kunde hat ein Recht auf ein vollständiges Produkt. Wer entscheidet wann ein Produkt vollständig ist? In dem Fall eindeutig der Kunde selber! Wenn Content zu Release fertiggestellt ist, dann muss der selbstverständlich im normalen Kaufpreis mit enthalten sein.
Genau so ist es auch dein gutes Recht es einfach nicht zu kaufen und darauf zu verzichten, wenn du meinst es ist das Geld nicht wert, für das es angeboten wird.
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Mir auch nicht, deshalb kauf ich sowas auch nicht. Das Schöne ist: Muss auch keiner. Schlimmer wärs wenn die Maps direkt dabei wären und das Spiel 15 € mehr kosten würde. So habe ich immerhin die Wahl ohne auf das Grundspiel selbst verzichten zu müssen.JunkieXXL hat geschrieben:Mhh, ja ne, der Kunde bestimmt ob das Spiel den Preis wert ist. Mir kann keiner erzählen, dass z.B. ein Mappack (teilweise noch mit Copy&Paste Maps aus Vorgängern) für CoD 15 Euro wert ist.
Aber das hier sehe ich jetzt nicht unbedingt so. Klar, es wäre aus Spielersicht sinnlos, aber man muss sich eben auch mal in die Unternehmen reinversetzen. Wenn da der Produktionsleiter am Ende auf die Abrechnung und die kalkulatorischen Umsätze schaut und feststellt "Jungs, die Kosten und den Aufwand holen wir auf die Art und Weise nicht rein" muss man halt reagieren. Normalerweise erhöht man hier den Preis und den Mehraufwand auszugleichen. Das ist hier nicht möglich, da der Preis pauschal ist, also muss man etwas rausnehmen und extra verkaufen. Wenn man der Meinung ist: Die 80% reichen für den UVP, für den Rest wollen wir was extra sehen, ist dieses vorgehen legitim.Genausowenig kann man mir erzählen, dass 50 - 70 Euro für ein Spiel nicht den kompletten Content zum Release abdecken. Man kann das hinnehmen und da mitmachen und damit diese von Geldgier getragene Preispolitik unterstützen.
Ich weiß nicht in welcher Branche du berufstätig bist, aber so funktioniert das ansich überall. Wenn der Friseur merkt mit seinen Einnahmen kann er das Gehalt seiner Angestellten und die sonstigen Kosten nicht decken, dann wird der Haarschnitt teurer. Wenn der Installateur bemerkt, dass der Aufwand den Kostenvoranschlag nicht deckt, wird er etwas aufschlagen. Der Zahnarzt genau so. Ich bin in der Unternehmens- und Steuerberatung und wenn der Aufwand den monatliche Abschlag der Firmen überschreitet, rechnen wir mit der Jahresrechnung die Differenz ab.
Wie gesagt, der normale Weg ist den Preis zu erhöhen. In diesem Fall gliedert man eben Inhalte aus. Und es steht ja nirgendwo geschrieben: Für den UVP müssen 35 Kämpfer ins Spiel. Wenns dann nur 28, oder so, sind muss der Spieler halt überlegen: Sind mir 28 trotzdem das Geld wert oder verzichte ich ganz? Oder ist es mir sogar wert für 35 Kämpfer etwas extra zu bezahlen.
Ich erwarte nicht das die Spielerkäufer das verstehen. Wieso sollten sie auch. Geiz ist Geil und am liebsten bestellt man in England, weils da am Billigsten ist. Man wartet bis es 20 € oder billiger ist bevor man es sich kauft. Ich bin als Kunde genau so, keine Sorge. Man muss aber immer bedenken, dass auf der anderen Seite auch jemand steht, der dafür gearbeitet und hohe finanzielle Risiken auf sich genommen hat, dessen Fortbestehen und dessen Einkommen von den Einnahmen aus besagten Spielen - die wir am liebsten Umsonst hätten - abhängig ist. Als Arbeitnehmer kann man das vielleicht verstehen. Wenn du bspw. Handwerker bist, jemanden das Dachgeschoss ausbaust und du dafür dann mehr Material als berechnet brauchst, wird sich der Kunde auch über dich ärgern, wenn du das extra berechnest. Und du wirst dich auf der anderen Seite über den Kunden ärgern, weil er deine Auslagen nicht ohne Gezeter zahlen will und es am Ende gar einklagen musst. Dann wirst du auch die Spielehersteller verstehen.
Der Witz ist ja, dass bei normaler Preisentwicklung Spiele vermutlich mittlerweile genau soviel kosten würde. 120 DM war früher Standard und mittlerweile gibt es genug Produkte, die jetzt soviel € kosten wie früher Mark. Hätten die Spiele eine Preisentwicklung hingelegt wie das Überraschungsei, die Bretzel beim Bäcker oder die Kugel bei der Eisdiele, dann hättest du tatsächlich das 120 € SchildManche Publisher probieren aus wie weit sie gehen können, am liebsten würden sie den Spielern Spiele für 120 Euro verkaufen und das Ende vom Spiel nochmal extra als kostenpflichtigen DLC anbieten.
Statt dessen kauf ich heut öfters Spiele für 20 €, für die ich früher noch 150 Mark [SNES-Zeiten] bezahlt hätte. Da soll mal jemand sagen Videospiele wären teurer. Fakt ist: Ich zahl heut deutlich weniger für ein Spiel als früher. Teilweise 2/3 weniger. Selbst bei gleichem Budget von damals [also 50 Mark Taschengeld im Monat] könnte ich mir heute mehr Spiele kaufen als früher. Inklusive DLC wohlgemerkt..
Jede Firma strebt nach Gewinnmaximierung und jede AG nach Zufriedenheit der Aktionäre. Das ist das erste Gesetz der Marktwirtschaft. Und die Aktionäre bezahlen schließlich das Spiel mit ihrem Geld, also wollen sie davon auch etwas wieder. Seh sie als Bank, die Zinsen für einen Kredit verlangt. Aktionäre kommen der Firma i.d.R. sogar billiger.Diese Publisher sollte man als Spieler nicht über den Wert des Produktes entscheiden lassen, denn die streben nicht danach den Kunden ihre Produkte zu fairen Preisen anzubieten, die streben nach Gewinnmaximierung und Zufriedenheit der Aktionäre.
- JunkieXXL
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Sorry, aber ich bin nicht der Ansicht, dass sich diese Publisher mit Geldsorgen auseinandersetzen müssen und deswegen gezwungen sind erhöhte Kosten auf diesem Wege an die Spieler weiter zu geben. Vielmehr bin ich der Ansicht, dass sie beträchtliche Gewinne einfahren und mit diesen Maßnahmen nur noch mehr Gewinn machen wollen. Activision z.B. hat 2011 über eine Milliarde Dollar Gewinn gemacht http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=107557. An der Spitze dieser Unternehmen sitzen doch nur noch BWL'ler Hackfressen und Börsianer, die sich für Spiele an sich im Grunde einen Dreck interessieren und den ganzen Tag nur über Strategien zur Gewinnmaximierung nachdenken. Das mag für Wirtschaftsunternehmen ganz normal sein, aber ich als Spieler habe davon gar nichts bis auf einen leeren Geldbeutel und das schlechte Gewissen irgendwelche reichen Säcke noch reicher gemacht zu haben.
- 3nfant 7errible
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
JunkieXXL hat geschrieben:Sorry, aber ich bin nicht der Ansicht, dass sich diese Publisher mit Geldsorgen auseinandersetzen müssen und deswegen gezwungen sind erhöhte Kosten auf diesem Wege an die Spieler weiter zu geben. Vielmehr bin ich der Ansicht, dass sie beträchtliche Gewinne einfahren und mit diesen Maßnahmen nur noch mehr Gewinn machen wollen. Activision z.B. hat 2011 über eine Milliarde Dollar Gewinn gemacht http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=107557. An der Spitze dieser Unternehmen sitzen doch nur noch BWL'ler Hackfressen und Börsianer, die sich für Spiele an sich im Grunde einen Dreck interessieren und den ganzen Tag nur über Strategien zur Gewinnmaximierung nachdenken. Das mag für Wirtschaftsunternehmen ganz normal sein, aber ich als Spieler habe davon gar nichts bis auf einen leeren Geldbeutel und das schlechte Gewissen irgendwelche reichen Säcke noch reicher gemacht zu haben.
Da hast dir natürlich auch passender Weise gerade den rausgesucht, der ganz oben auf dem Treppchen steht und den Sekt verspritzt. :wink:
Viele andere gehen dafür ohne Medaille nach Hause, so wie THQ zB die gerad ums Überleben strampeln. Selbst der Moloch EA macht zur Zeit trotz riesigem Umsatz auch nicht wirklich viel Gewinn
- JunkieXXL
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Sry, beim kopieren ausversehen gelöscht. o0 Ich versuche mal den ursprünglichen Post zu rekonstruieren:
THQ hat zuletzt 3 grosse Spiele an die Wand gefahren (Red Faction 4, Supreme Commander 2 und Homefront). Ausserdem sprach ich von DLC-Abzocke bei 3 bestimmen Spielen und ihren Publishern die sie vertreiben. Es gibt gottseidank nur wenige Beispiele.
THQ hat zuletzt 3 grosse Spiele an die Wand gefahren (Red Faction 4, Supreme Commander 2 und Homefront). Ausserdem sprach ich von DLC-Abzocke bei 3 bestimmen Spielen und ihren Publishern die sie vertreiben. Es gibt gottseidank nur wenige Beispiele.
Zuletzt geändert von JunkieXXL am 04.04.2012 16:25, insgesamt 3-mal geändert.
- Boesor
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Re: Capcom: "DLC und gesperrte Disk-Inhalte identisch"
Du hast davon ein gutes Spiel und viel Spaß falls du bei der Auswahl deines Spiels alles richtig gemacht hast.JunkieXXL hat geschrieben: Das mag für Wirtschaftsunternehmen ganz normal sein, aber ich als Spieler habe davon gar nichts bis auf einen leeren Geldbeutel und das schlechte Gewissen irgendwelche reichen Säcke noch reicher gemacht zu haben.
Warum ist das ganze eigentlich ideologisch so besetzt?
Soll Activision doch 1 milliarde Gewinn machen, solange sie mir dafür das liefern was ich haben will ist das doch völlig unproblematisch.
Und wenn sie das nicht tun haben sie eben 50€ weniger Umsatz, so einfach ist das.
