Bei Diablo stört mich das nicht, weil ich dieses Spiel nicht kompetitiv spielen werde.stormgamer hat geschrieben:
@nanimonai
auch ein punkt, der sich bei d3 wohl kaum ändern wird... die item-inflation...
Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
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Nanimonai
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
- Erynhir
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Warum wurde hier eigentlich Starcraft 2 mit Diablo III verglichen? Diablo III braucht keine gute KI, da werden einfach Werte der Gegner hochgesetzt und denen fiese Fähigkeiten verlieren.
Und ich glaube nicht dass es Abschwächungen der Schwierigkeitsgrad gibt. Vielleicht ein paar Anpassungen, aber nicht so dass Inferno hinterher zum Spaziergang wird. Das war Diablo II LoD auch in Hölle nicht, oh nein. Der Großteil der Spiele wird Diablo II wahrscheinlich nicht mal komplett durchgespielt haben. Und Blizzard hat ja ein Interesse daran dass das Spiel so lange wie möglich attraktiv bleibt. Und ich denke auch dass wir in einem Jahr schon das erste Addon haben werden.
Ich finde es richtig wie Blizzar es jetzt hat. Es würde zwangsläufig das Erfolgserlebnis ausbleiben wenn sich am Schwierigkeitsgrad nichts ändert. Einige (nicht du) verstehen die Änderung ja auch falsch. Akt I und II Inferno bleiben so schwer wie sie es bereits waren, Akt III und IV werden noch schwerer. Ich glaube nicht dass der Reiz der ersten zwei Akte dann ausbleibt. Man hat ja auch in Diablo 2 in Alptraum noch Runs gemacht. Und auch in Diablo III wird das ganze gute Inferno-Zeug auch in allen Akten fallen können.KOK hat geschrieben: Jain. Man wird ja nur bis Lvl60 leveln können und nur mit Lvl60 Inferno spielen. Wenn der Schwierigkeitsgrad durch ganz Inferno hinweg auf dem gleichen Level ist, so bekommt man am Ende von Inferno die selben starken Items wie am Anfang von Inferno. Also wenn man dann irgendwann Inferno komplett ausgerüstet ist, wird es zwar einfacher, aber an sich sollte Inferno noch immer eine Herausforderung bleiben.
Das neue vorgestellte Model hat aber wieder eine flexibere Skalierung. Das heißt, wenn ich durch Inferno durch bin und komplett ausgerüstet, so habe ich es zwar etwas leichter zum Ende hin, aber wesentlich leichter am Anfang von Inferno. Und dort drin sehe ich das Problem.
Und ich glaube nicht dass es Abschwächungen der Schwierigkeitsgrad gibt. Vielleicht ein paar Anpassungen, aber nicht so dass Inferno hinterher zum Spaziergang wird. Das war Diablo II LoD auch in Hölle nicht, oh nein. Der Großteil der Spiele wird Diablo II wahrscheinlich nicht mal komplett durchgespielt haben. Und Blizzard hat ja ein Interesse daran dass das Spiel so lange wie möglich attraktiv bleibt. Und ich denke auch dass wir in einem Jahr schon das erste Addon haben werden.
- Xris
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Die Problematik bei WoW ist das erst der End Game Content (d.h. ab lvl 85 wenns an den Itemgrind geht) fordernd ist. Bis dahin ist das Spiel besonders im PvP - welches ich hauptsächlich spiele, ich habe alle meine Chars zu 80% im PvP gelevelt - überaus miserabel balanced. Danach geht es einigermassen wenn man mal ausser acht läst das bestimmte Klassen leicht OP sind. Und dann ists auf lvl 85 für Neulinge scheinbar auch ein Problem an Raid taugliches Gear zu kommen. Denn man kommt ab lvl 85 in keine Ini (non Hero) mehr mit dem grünen Cata Gear. Ich habe das mit meinem letzten Char mal probiert. Ich bin dann über Ehrenpunkte in Gerechtigkeitspunkte an ein paar PVE Teile gekommen. Aber letztendlich blieb mir dann nichts anderes übrig als DD in non Hero Inis (normalerweise spiele ich PVE nur Tank oder Heal) zu gehen weil 40% von meinem Gear PvP war. Und nachdem das Item lvl anhand des kompletten Gears (d.h. muß nicht angelegt sein) berechnet wird... ohne das PvP Gear wäre ich in keine der höheren Inis gekommen.
Deshalb habe ich so meine Zweifel an "gutem Balancing" bei Blizzard. Das ist allgemein sehr wilkürlich.
Deshalb habe ich so meine Zweifel an "gutem Balancing" bei Blizzard. Das ist allgemein sehr wilkürlich.
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johndoe824834
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Naja bei mir war schon was dabei aber meiner Meinung nach waren die besten Jahre was Videospiele angeht so 1993 bis etwa 2005 , ab dann gings immer weiter ins Bodenlose ist einfach so.Nanimonai hat geschrieben:Also waren die Spiele der letzten fünf Jahre für Dich Müll?Brakiri hat geschrieben:Ahahahahaha!!Nanimonai hat geschrieben: Ich kenne die Entwicklung der letzten Jahre und bin der Auffassung, dass dies die besten Jahre in der Spieleindustrie waren, die es bisher gab... wenn man alle wirklich guten Spiele der letzten fünf Jahre aufzählen möchte, ist man eine ganze Weile beschäftigt.
Der war echt gut..danke dafür! *hihihi*
Du solltest Dir ein neues Hobby suchen.
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Nanimonai
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Und da bin ich einfach fest davon überzeugt, dass hier in erster Linie Nostalgie für dieses Gefühl verantwortlich ist.White Wolf_1986 hat geschrieben:
Naja bei mir war schon was dabei aber meiner Meinung nach waren die besten Jahre was Videospiele angeht so 1993 bis etwa 2005 , ab dann gings immer weiter ins Bodenlose ist einfach so.
Nehmen wir doch einfach mal ein paar Spiele aus dem Jahr 1993 (die mich persönlich sehr geflasht haben) und fragen uns mal ganz ernsthaft, ob wir diese Spiele heute noch genauso feiern würden, wenn wir den Nostalgiefaktor wegdenken.
Cannon Fodder
Day of the Tentacle
Doom
Duke Nukem 2
Zelda für den Gameboy
Shadowrun
Syndicate
Ridge Racer
Der erste Siedler
Wow! Mein Spielerherz schlägt höher, wenn ich daran denke, wie viel Spaß mir alle diese Titel früher bereitet haben. Grandios!
Und ich möchte auch in keinster Weise schmälern, wie gut diese Spiele für ihre damaligen Verhältnisse waren.
Aber: Stell Dir vor, es gibt erst seit heute Computerspiele und das Medium wäre noch brandneu.
Du hast von jedem der oben genannten Spiele Demoversionen und gleichzeitig noch Demoversionen von Spielen der letzten fünf Jahre, hast sie also alle schon ausgiebig getestet, auf Spielmechanik, Balancing, Grafik, Steuerung etc. überprüft.
Ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass Du auch nur für ein einziges der oben genannten Spiele Geld ausgeben würdest.
- stormgamer
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
@xris
okay hier gebe ich dir völlig recht, denn ich habe nur gerade auch vom endgame content gesprochen, um den es hier gerade auch ja geht. da d3 aber auch (hoffentlich) völlig als sp-game möglich sein wird, wird dies hoffentlich hier nicht so das problem sein...
aber um auf deinen einwand zurück zu kommen: ja du hast da gewaltig recht. Trotz zich nervs um leichter und schneller an gutes gear zu kommen blickt man, vor allem wenn man einen neuen realm angesiedelt hat, milde ausgedrückt in die röhre sobald ein contentpaket eine weile läuft. das habe ich zu meinen anfangs-WoW zeiten nur zu deutlich gemerkt, als es sowas wie dungeonfinder etc noch nicht gab. es entsteht wiederum eine neue kleine endlosschleife, hier müsste man noch kleine grenzen durchschleifen und den lowlevel-pvp rundsanieren, denn um den wurde sich einfach kaum gekümmert und wirkt wie ein flickenteppich: hier mal ein verlassenes PvP gebiet in dem nix los ist,geschätzte 10 schlachtfelder bei den alteractal iwie nie mehr dabei ist, arenapunkte mit dumpingwegen...ja der PvP wurde von ihnen doch sehr vernachlässigt. ein aufwändigeres rankingsystem wäre auch für die schlachtfelder nötig
okay hier gebe ich dir völlig recht, denn ich habe nur gerade auch vom endgame content gesprochen, um den es hier gerade auch ja geht. da d3 aber auch (hoffentlich) völlig als sp-game möglich sein wird, wird dies hoffentlich hier nicht so das problem sein...
aber um auf deinen einwand zurück zu kommen: ja du hast da gewaltig recht. Trotz zich nervs um leichter und schneller an gutes gear zu kommen blickt man, vor allem wenn man einen neuen realm angesiedelt hat, milde ausgedrückt in die röhre sobald ein contentpaket eine weile läuft. das habe ich zu meinen anfangs-WoW zeiten nur zu deutlich gemerkt, als es sowas wie dungeonfinder etc noch nicht gab. es entsteht wiederum eine neue kleine endlosschleife, hier müsste man noch kleine grenzen durchschleifen und den lowlevel-pvp rundsanieren, denn um den wurde sich einfach kaum gekümmert und wirkt wie ein flickenteppich: hier mal ein verlassenes PvP gebiet in dem nix los ist,geschätzte 10 schlachtfelder bei den alteractal iwie nie mehr dabei ist, arenapunkte mit dumpingwegen...ja der PvP wurde von ihnen doch sehr vernachlässigt. ein aufwändigeres rankingsystem wäre auch für die schlachtfelder nötig
- stormgamer
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
auf den ersten blick wirkt das stichhaltig, aber es ist nicht das, worauf er herauswollte, und wo ich ihn unterstütze.Nanimonai hat geschrieben:
Aber: Stell Dir vor, es gibt erst seit heute Computerspiele und das Medium wäre noch brandneu.
Du hast von jedem der oben genannten Spiele Demoversionen und gleichzeitig noch Demoversionen von Spielen der letzten fünf Jahre, hast sie also alle schon ausgiebig getestet, auf Spielmechanik, Balancing, Grafik, Steuerung etc. überprüft.
Ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass Du auch nur für ein einziges der oben genannten Spiele Geld ausgeben würdest.
um hier auch noch mal aufs thema zu kommen, ich hoffe d3 wird ENDLICH wieder ein spiel...banal ausgedrückt..... mit seele. deine eben aufgelisteten spiele waren großteils solche. sie schafften eine völlig eigene atmosphäre mit den mittel die sie hatten. heute bedient man sich (vgl heavy rain) immer mehr elementen aus der filmindustrie. Oft wird ein charakter nur gelengt und nicht "kontrolliert", ist nicht nur auf heavy rain bezogen.
klar, heute sind spiele richtige kolosse welche gewaltig beeindrucken, aber der videospielmarkt war früher einfach viel mehr eine überraschungskiste als heute. denk mal, in dieser zeitperiode ist vieles einfach mal ENSTANDEN was wir heute liebevoll einfach nur als "genre" bezeichnen.
Der markt ist heute, im gegensatz zu früher, transparent und berechenbar wie jeder andere auch. Call of duty = viel geld = VIEL call of duty = VIELVIEL geld. Bayonetta(nur bsp) = interessantes spiel, jedoch nicht = viel geld = kein bayonetta mehr und nichts was solchen nahe kommt. Es ist zur massenkonsumware geworden und man sieht ja wie sich das kundenverhältnis als soche verändert hat. schuld hieran sind einfahc das die nötige kreativität in den hintergrund gerückt ist, und pompösität und werbung viel zu wichtig geworden ist. Die grafikschraube war doch der totschlag für künstlerische freiheit der entwickler. es kommen heute auch nicht wirklich WENIGER gute spiele raus als damals, was aber daran liegt, dass der markt hoffnungslos überflutet wird. such da mal die perlen raus. Fakt ist jedoch auch, dass ein spiel früher auch mal einfach nur ein experiment sein durfte, welches vielleicht sogar erst im zweiten teil seinen völligen erfolg zeigt (bsp: Wolfenstein, Wolfenstein 3D). Die heutigen Projekte beißen nach bereits kurzweiligen misserfolg in den staub, da die investitionskosten horrend sind.
DAS meinte er glaub ich mit goldene zeiten.
du hast in deinen zweitletzten satz genau das beschrieben, was sich entwickelt hat. das dies aber in seiner genannten zeit alles erfunden wurde, ist glaube ich einfach das aussschalggebende warum diese zeit wirklich auch....einfach besser... gewirkt hat. klar wenn man heute den klaren kontrast worgeknallt bekommt, ohne mitgekriegt zu haben, was das für ein weg dahin war, dann greift man zu zweiteren. wenn du einen brandneuen porsche panamera und einen stinkalten VW-Käfer vorgeknallt bekommst, dann nimmst du den porsche. Das der Käfer aber damals das symbol der persönlichen freiheit ist, siehst du heute halt nicht mehr( es sei denn du müsstest dann für ihn die damaligen benzinkosten zahlen *grins* dann wärst du auch freier als mit den porsche). Das hat nichts mit nostalgie zu tun, es hat damit zu tun, sondern, das es früher halt mehr neues zu entdecken gab als heute
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Nanimonai
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Das ist eine schöne Argumentationskette, der ich gut folgen kann. Und dennoch glaube ich, dass Du da in die Nostalgiefalle tappst. Nostalgie betitelt ja eben auch genau das Lebensgefühl zu dieser Zeit. Es war neu, es war jung und voller Möglichkeiten, es gab immer etwas zu entdecken. Aber dieses Gefühl überträgt man auf das Produkt und mein Plädoyer war eben, dass man sich nur und ausschliesslich das nackte Produkt anschaut.stormgamer hat geschrieben:auf den ersten blick wirkt das stichhaltig, aber es ist nicht das, worauf er herauswollte, und wo ich ihn unterstütze.Nanimonai hat geschrieben:
Aber: Stell Dir vor, es gibt erst seit heute Computerspiele und das Medium wäre noch brandneu.
Du hast von jedem der oben genannten Spiele Demoversionen und gleichzeitig noch Demoversionen von Spielen der letzten fünf Jahre, hast sie also alle schon ausgiebig getestet, auf Spielmechanik, Balancing, Grafik, Steuerung etc. überprüft.
Ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass Du auch nur für ein einziges der oben genannten Spiele Geld ausgeben würdest.
um hier auch noch mal aufs thema zu kommen, ich hoffe d3 wird ENDLICH wieder ein spiel...banal ausgedrückt..... mit seele. deine eben aufgelisteten spiele waren großteils solche. sie schafften eine völlig eigene atmosphäre mit den mittel die sie hatten. heute bedient man sich (vgl heavy rain) immer mehr elementen aus der filmindustrie. Oft wird ein charakter nur gelengt und nicht "kontrolliert", ist nicht nur auf heavy rain bezogen.
klar, heute sind spiele richtige kolosse welche gewaltig beeindrucken, aber der videospielmarkt war früher einfach viel mehr eine überraschungskiste als heute. denk mal, in dieser zeitperiode ist vieles einfach mal ENSTANDEN was wir heute liebevoll einfach nur als "genre" bezeichnen.
Der markt ist heute, im gegensatz zu früher, transparent und berechenbar wie jeder andere auch. Call of duty = viel geld = VIEL call of duty = VIELVIEL geld. Bayonetta(nur bsp) = interessantes spiel, jedoch nicht = viel geld = kein bayonetta mehr und nichts was solchen nahe kommt. Es ist zur massenkonsumware geworden und man sieht ja wie sich das kundenverhältnis als soche verändert hat. schuld hieran sind einfahc das die nötige kreativität in den hintergrund gerückt ist, und pompösität und werbung viel zu wichtig geworden ist. Die grafikschraube war doch der totschlag für künstlerische freiheit der entwickler. es kommen heute auch nicht wirklich WENIGER gute spiele raus als damals, was aber daran liegt, dass der markt hoffnungslos überflutet wird. such da mal die perlen raus. Fakt ist jedoch auch, dass ein spiel früher auch mal einfach nur ein experiment sein durfte, welches vielleicht sogar erst im zweiten teil seinen völligen erfolg zeigt (bsp: Wolfenstein, Wolfenstein 3D). Die heutigen Projekte beißen nach bereits kurzweiligen misserfolg in den staub, da die investitionskosten horrend sind.
DAS meinte er glaub ich mit goldene zeiten.
du hast in deinen zweitletzten satz genau das beschrieben, was sich entwickelt hat. das dies aber in seiner genannten zeit alles erfunden wurde, ist glaube ich einfach das aussschalggebende warum diese zeit wirklich auch....einfach besser... gewirkt hat. klar wenn man heute den klaren kontrast worgeknallt bekommt, ohne mitgekriegt zu haben, was das für ein weg dahin war, dann greift man zu zweiteren. wenn du einen brandneuen porsche panamera und einen stinkalten VW-Käfer vorgeknallt bekommst, dann nimmst du den porsche. Das der Käfer aber damals das symbol der persönlichen freiheit ist, siehst du heute halt nicht mehr( es sei denn du müsstest dann für ihn die damaligen benzinkosten zahlen *grins* dann wärst du auch freier als mit den porsche). Das hat nichts mit nostalgie zu tun, es hat damit zu tun, sondern, das es früher halt mehr neues zu entdecken gab als heute
Bei Computerspielen muss ich da einfach ganz klar sagen, dass die "alten" Produkte nicht mit den neuen Stand halten können, auch in punkto künstlerischem Anspruch nicht. Das liegt aber daran, dass ich den auch bei alten Spielen nicht sehe. Das waren früher Werke von Leuten, die ein bisschen programmieren konnten, ja, aber es waren keine Kunstwerke von Menschen mit Visionen, so hart wie das klingen mag. Es waren die Anfänge des Mediums und man hat sich ausprobiert, was alles so geht.
Anders sieht es bei Filmen und Büchern aus, da diese Medien einfach ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben. Und auch, wenn mich meine Filmdozentin dafür vierteilen würde, ich glaube auch da tappen wir oft in Nostalgiefallen. Die ersten Filme waren auch nur Experimente um zu schauen, was man alles so mit dem Medium anstellen kann. Bahnbrechend, ja, gut waren sie deswegen trotzdem nicht.
Aber da hatte das Medium Zeit genug, sich auch künstlerisch weiter zu entwickeln, so dass wir heute bedenkenlos sagen können, dass ein Kubrick Film aus den sechziger Jahren auf jeden Fall so wertvoll ist wie eine heutige Produktion, eben weil es nicht nur auf die Technik ankam, sondern auf Regie, Dialoge, Inszenierung und eine Vision.
In den ersten Computerspielen waren diese wichtigen Dinge ebenso wenig entwickelt wie in den ersten Filmen.
Und ich glaube, dass wir erst jetzt so langsam damit anfangen, dass das Computerspiel sich Buch und Film annähern kann, zumindest von einem künstlerischen Standpunkt aus betrachtet.
Wir sind noch viele Jahre davon entfernt, das sieht man immer wieder an der grauenvollen Regie, den unterdurchschnittlichen Dialogen, für die man jede Soap Opera auspeitschen würde, aber wir fangen damit an.
Jetzt müssen Entwickler nur noch lernen, einen eigenen Weg einzuschlagen und nicht versuchen, Film zu kopieren, denn das geht komplett nach hinten los. Und das ist glaube ich einer der Punkte, den Du und auch der Vorposter insgeheim gemeint haben, wenn man sich die heutigen "filmreifen" Produktionen ansieht.
Da gehe ich komplett konform mit euch.
- Suppression
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Nicht alle, aber viele Spiele fand ich für meinen Teil leider schon ziemlich scheiße, ja. Zumindest die "großen" Titel. Zählt man den Indiebereich hinzu, waren die letzten Jahre tatsächlich unglaublich gut.Nanimonai hat geschrieben:Also waren die Spiele der letzten fünf Jahre für Dich Müll?Brakiri hat geschrieben:Ahahahahaha!!Nanimonai hat geschrieben: Ich kenne die Entwicklung der letzten Jahre und bin der Auffassung, dass dies die besten Jahre in der Spieleindustrie waren, die es bisher gab... wenn man alle wirklich guten Spiele der letzten fünf Jahre aufzählen möchte, ist man eine ganze Weile beschäftigt.
Der war echt gut..danke dafür! *hihihi*
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- stormgamer
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
okay JETZT befinden wir uns auf einen nenner 
jedoch hat whitewolf auch nie bestritten in nostalgie zu schwärmen.
Es bleibt jedoch auch ein erlebnis ( und da musst du auch zustimmen) dass heute kaum eingeholt werden konnte. in seiner genannten zeit fand halt eine absolut bahnbrechende entwicklung statt die nun so langsam ins stocken gerät weil sich die spieleindustrie wirklich erst wiederfinden muss ( so wie du eben sagtest). Der quasi exponentielle anstieg geht momentan einfach verloren, gerade weil man mit den "ungesehenen" nur noch selten punkten kann, weil es nicht mehr ganz so viel ungesehenes wie vorher gibt. Man hat es aber auch heutzutage schwer (in jeder branche) mit einer komplett anderen neuen idee zu begeistern, und mitlerweile ist die spieleindustrie auch in diesen kessel geraten. Dieser tatsache trauert er (und ich auch) leider ein wenig nach.
Es gab halt nur ein erstes mal, wo man von der weiten 3d welt in Ocarina of time erschlagen wurde, es gab nur ein erstes mal, als dir bei resident evil das herz beinahe stehen blieb und es gab halt nur ein erstes mal, als dich tetris durch sein spielprinzip direkt einnahm.
Um es halt auch mit einer gewissen filmsprache zu sagen: es sind nicht die Blockbuster, es sind die innovationen die für manche eine "goldene zeit" ausmachen. Künstlerischer anspruch liegt hier im auge des betrachters, genauso wie in der klassischen malerkunst auch: für manche zählt das Neue, das einleben ins unbekannte, für die anderen zählt das mitreißende, das projezieren von gefühlen. Und bei diesen äquivalent hatten wir halt früher mehr von ersteren. heute haben wir mehr (nicht nur) von zweiteren.
aber eine entwicklung, das musst du auch zugeben, geht wirklich down-hill, und war früher wirklich besser.
Früher war es: du willst es, du kaufst es, du hast es! heute: du willst es, du kaufst es, du...nun ja...darfst es wenn papa publisher zuschaut benutzen!
jedoch hat whitewolf auch nie bestritten in nostalgie zu schwärmen.
Es bleibt jedoch auch ein erlebnis ( und da musst du auch zustimmen) dass heute kaum eingeholt werden konnte. in seiner genannten zeit fand halt eine absolut bahnbrechende entwicklung statt die nun so langsam ins stocken gerät weil sich die spieleindustrie wirklich erst wiederfinden muss ( so wie du eben sagtest). Der quasi exponentielle anstieg geht momentan einfach verloren, gerade weil man mit den "ungesehenen" nur noch selten punkten kann, weil es nicht mehr ganz so viel ungesehenes wie vorher gibt. Man hat es aber auch heutzutage schwer (in jeder branche) mit einer komplett anderen neuen idee zu begeistern, und mitlerweile ist die spieleindustrie auch in diesen kessel geraten. Dieser tatsache trauert er (und ich auch) leider ein wenig nach.
Es gab halt nur ein erstes mal, wo man von der weiten 3d welt in Ocarina of time erschlagen wurde, es gab nur ein erstes mal, als dir bei resident evil das herz beinahe stehen blieb und es gab halt nur ein erstes mal, als dich tetris durch sein spielprinzip direkt einnahm.
Um es halt auch mit einer gewissen filmsprache zu sagen: es sind nicht die Blockbuster, es sind die innovationen die für manche eine "goldene zeit" ausmachen. Künstlerischer anspruch liegt hier im auge des betrachters, genauso wie in der klassischen malerkunst auch: für manche zählt das Neue, das einleben ins unbekannte, für die anderen zählt das mitreißende, das projezieren von gefühlen. Und bei diesen äquivalent hatten wir halt früher mehr von ersteren. heute haben wir mehr (nicht nur) von zweiteren.
aber eine entwicklung, das musst du auch zugeben, geht wirklich down-hill, und war früher wirklich besser.
Früher war es: du willst es, du kaufst es, du hast es! heute: du willst es, du kaufst es, du...nun ja...darfst es wenn papa publisher zuschaut benutzen!
- sphinx2k
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Ich bin mir sicher das bei mir auch Nostalgie mit rein spielt aber diese nicht alles erklärt.
Mal als Beispiel die alten X-Com Teile die ich alle zwei Jahre mal wieder raus krame und durchspiele.
Darin gibt es einige Dinge die mir Spaß machen.
1. Zerstörbare Level
Man kann Wände Sprengen, Feuer legen das sich z.B. in einem Kornfeld ausbreitet um den Gegner auszuräuchern,...
2. Forschung
Hoffen einen Gegenstand zu ergattern den man erforschen kann um Stück für Stück mit dem Gegner gleichzuziehen. Eine schöne SiFi Erklärung was man da erforscht.
3. Finanzknappheit
Man muss am Anfang fast jeden Cent umdrehen und hofft nicht Pleite zu gehen jeder Geldgeber der weg fällt weil man sich nicht gut um ihn gekümmert hat tut weh. Später kann man dann mit Produktion und Co. immer mehr Geld einnehmen um sich immer mehr Leisten zu können.
4. Basenbau und Sicherung der Welt.
Hier noch Gebäude X da noch ein Trainingsraum,....einfach gut.
Und noch einiges mehr.
So. es gab ein paar Versuche das Spielprinzip zu Kopieren aber es waren immer ehr beschränkte Spiele in den Möglichkeiten. Da fehlt der Basisbau, dort sind die Level statisch. Es scheint mir so als wenn die Gesamtkomplexität immer weiter abnimmt weil man zu viel Ressourcen in für die anderen Bereiche aufwendet. Es kommt einfach nicht als stimmiges Gesammtpacket herüber.
---
Anderes Beispiel: Dwarf Fortress ein Freeware Spiel von zwei Programmierern erstellt. Gut die sind seit 2006 am Entwickeln aber sie haben gesagt: "Wir möchten Maximal viele Features in das Spiel einbauen und uns nicht mit Grafik aufhalten müssen". Und die Möglichkeiten die das Spiel bietet sind nicht gerade klein aber entsprechend minimal ist die Grafik.
---
Oder Master of Orion 2, Ascendancy, Pax Imperium Galactica in dem Bereich ist seid Jahren Funkstille was gute Spiele angeht. Ich hab jetzt selbst begonnen ein Spiel zu entwickeln was in diese Kerbe schlagen soll (ob es je fertig wird oder was taugt wird sich zeigen). Was mich am meisten Zeit kostet ist die Darstellung des ganzen. Selbst simple Grafiken halten auf, die Menüs müssen passend (nach heutigem Stand) angeordnet sein damit das Spiel flüssig von der Hand geht. Ich bin auch bereits am überleben ob ich nicht die Grafik komplett in den Schieße und mich lieber auf Features konzentrieren soll.
---
Projekte sind einfach zu teuer geworden weil mittlerweile viel mehr daran hängt, als nur ein gutes Konzept zu haben, damit sie erfolgreich sein können. Die besser werdende Indie Scene und die Kickstarter Entwicklung lässt mich aktuell wieder hoffen das wieder mehr Spiele mit Tiefgang entstehen.
Mal als Beispiel die alten X-Com Teile die ich alle zwei Jahre mal wieder raus krame und durchspiele.
Darin gibt es einige Dinge die mir Spaß machen.
1. Zerstörbare Level
Man kann Wände Sprengen, Feuer legen das sich z.B. in einem Kornfeld ausbreitet um den Gegner auszuräuchern,...
2. Forschung
Hoffen einen Gegenstand zu ergattern den man erforschen kann um Stück für Stück mit dem Gegner gleichzuziehen. Eine schöne SiFi Erklärung was man da erforscht.
3. Finanzknappheit
Man muss am Anfang fast jeden Cent umdrehen und hofft nicht Pleite zu gehen jeder Geldgeber der weg fällt weil man sich nicht gut um ihn gekümmert hat tut weh. Später kann man dann mit Produktion und Co. immer mehr Geld einnehmen um sich immer mehr Leisten zu können.
4. Basenbau und Sicherung der Welt.
Hier noch Gebäude X da noch ein Trainingsraum,....einfach gut.
Und noch einiges mehr.
So. es gab ein paar Versuche das Spielprinzip zu Kopieren aber es waren immer ehr beschränkte Spiele in den Möglichkeiten. Da fehlt der Basisbau, dort sind die Level statisch. Es scheint mir so als wenn die Gesamtkomplexität immer weiter abnimmt weil man zu viel Ressourcen in für die anderen Bereiche aufwendet. Es kommt einfach nicht als stimmiges Gesammtpacket herüber.
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Anderes Beispiel: Dwarf Fortress ein Freeware Spiel von zwei Programmierern erstellt. Gut die sind seit 2006 am Entwickeln aber sie haben gesagt: "Wir möchten Maximal viele Features in das Spiel einbauen und uns nicht mit Grafik aufhalten müssen". Und die Möglichkeiten die das Spiel bietet sind nicht gerade klein aber entsprechend minimal ist die Grafik.
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Oder Master of Orion 2, Ascendancy, Pax Imperium Galactica in dem Bereich ist seid Jahren Funkstille was gute Spiele angeht. Ich hab jetzt selbst begonnen ein Spiel zu entwickeln was in diese Kerbe schlagen soll (ob es je fertig wird oder was taugt wird sich zeigen). Was mich am meisten Zeit kostet ist die Darstellung des ganzen. Selbst simple Grafiken halten auf, die Menüs müssen passend (nach heutigem Stand) angeordnet sein damit das Spiel flüssig von der Hand geht. Ich bin auch bereits am überleben ob ich nicht die Grafik komplett in den Schieße und mich lieber auf Features konzentrieren soll.
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Projekte sind einfach zu teuer geworden weil mittlerweile viel mehr daran hängt, als nur ein gutes Konzept zu haben, damit sie erfolgreich sein können. Die besser werdende Indie Scene und die Kickstarter Entwicklung lässt mich aktuell wieder hoffen das wieder mehr Spiele mit Tiefgang entstehen.
- JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Mirabai hat geschrieben:Wozu auch, brutal war von Anfang an viel zu leicht...es noch leichter zu machen wär traurig.unskillednoob hat geschrieben:Nach deiner Argumentation hätte Blizzard ja dann auch den Modus "Brutal" bei SC2 leichter machen müssen, was afaik nicht geschehen ist.
Da Diablo 3 eher ein SP Spiel ist, .
Wenn ich mir die WoW Stunden in Deiner Signatur anschaue und sehe das Du 7,5 Jahre einen 8 Stunden am Tag Job in WoW geschoben hast (bei 220 Arbeitstagen im Jahr), dann denke ich Du bist nicht unbedingt die beste Messlatte für Spieldesign. Der Großteil übertreibt es nicht so.
Laut Deinem Profil hast Du SC2 1013 Stunden gespielt, das sind knapp 127 Arbeitstage a 8 Stunden. Ich denke es war durchaus in ihrem Sinne, dass Du nach einem halben Jahr dauerspielen den härtesten Schwierigkeitsgrad locker knackst...
Ich finde die Ankündigung von Blizzard sehr gut. Wenn D3 so gut wird, wie ich hoffe dann versuche ich mich an dem Grad vielleicht auch einmal, ansonsten reicht mir auch Hölle, während die Pro-Gamer mit 100+ Stunden Zeiteinsatz sich dann eben auf Infernal vergnügen.
Aber falls jemand nach 1000+ Stunden Infernal dann auch durch hat und sich beschwert es wäre zu leicht ... sorry, das ist irgendwie lächerlich zu sagen, nach so einem immensen Zeiteinsatz.
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Falagar
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Das hat aber doch nix mit den gesamt gespielten Stunden zu tun, die Stunden geben ja nur nen Abriss der Zeit die man in dem Spiel tätig oder untätig verbracht hat.... wenn du ein Spiel wie Starcraft 1 oder 2, oder Warcraft 3 von Anfang an auf Multiplayer spielst und versuchst das Ganze mit Ehrgeiz auf Wettkampfbedingungen spielen, tust du dich von Haus aus viel leichter - grad im Singleplayer und vor allem auch für sämtliche andere RTSspiele oder kommende Projekte...
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Rockstar25
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
wißt ihr was wirklich schwer war ???
Der Richter bei Final Fantasy X
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Nanimonai
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Re: Diablo III: Schwierigkeitsgrad Inferno wird schwerer
Natürlich hat es was mit dem Zeiteinsatz zu tun. "Skill" besteht zu einem Großteil aus Zeit, das gilt nicht nur für Computerspiele, sondern für so ziemlich jede Tätigkeit, die wir machen.Falagar hat geschrieben:Das hat aber doch nix mit den gesamt gespielten Stunden zu tun, die Stunden geben ja nur nen Abriss der Zeit die man in dem Spiel tätig oder untätig verbracht hat.... wenn du ein Spiel wie Starcraft 1 oder 2, oder Warcraft 3 von Anfang an auf Multiplayer spielst und versuchst das Ganze mit Ehrgeiz auf Wettkampfbedingungen spielen, tust du dich von Haus aus viel leichter - grad im Singleplayer und vor allem auch für sämtliche andere RTSspiele oder kommende Projekte...
Es ist doch wohl logisch, dass jemand, der das Spiel besser kennt als die Entwickler selbst (weil er es einfach deutlich länger spielt als jeder Entwickler), wenig Probleme mit einem hohen Schwierigkeitsgrad hat.
Dieser wird ja für den durchschnittlichen Spieler berechnet, nicht für den Super-Geek.
