Ich kaufe mir was ich will.WOOM hat geschrieben:NIE einen DLC kaufen
Nachtrag: "Nie einen DLC kaufen" verurteilt jeden DLC in vornherein als schlecht und überteuert. Verallgemeinerungen waren noch nie sone tolle Sache...
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
Ich kaufe mir was ich will.WOOM hat geschrieben:NIE einen DLC kaufen
Richtig. Man muss sich erstmal den Begriff DLC anschauen und dann kann man schlussfolgern.Robby1234 hat geschrieben:Ich dachte bisher immer dass es DOWNLOADcontent heißt und nicht "Schon-auf-der-DVD-muss-aber-extra-nochmal-bezahlt-werden-Content ...
Daß diverse Bezeichnungen nicht dem entsprechen, was sie im Wortlaut bedeuten, ist doch nichts neues.Alking hat geschrieben:Dass ein als DOWNLOADABLE Content bezeichnetes Extra zum Spiel bereits auf der Disc ist widerspricht dem Wortlaut.
Ist doch völlig legitim. Es ist doch niemand dazu verpflichtet alles, was er in einem bestimmten Zeitraum erstellt, auch Gesamt zu einem Pauschalpreis zu verkaufen. Angenommen ich schreib als Autor 900 Seiten. Dann kann ich mir auch aussuchen ob ich das als ein einziges Buch verkaufe oder eine Trilogie a 300 Seiten drauß mache. Als Entwickler hat man genau so die Wahl. Wenn man 20 Missionen hat, kann man entweder alle 20 veröffentlichen oder [früher] nur 12 und die 8 per Add-On irgendwann auf den Markt bringen. Oder jetzt halt per DLC. Oder man kann auch alle 20 auf die Disc klatschen, aber für 4 davon extra Geld verlangen um diese freizuschalten [DLC on Disc]. Die einzige Frage die sich hier stellt ist: Wieviel Geld will ich für meine 20 Missionen? Und wieviel Geld ist der Kunde bereit zu zahlen? Reicht mir der Content, für den ich bezahlen soll, oder reicht er mir nicht?Scipione hat geschrieben:Und ganz ehrlich, wer kann denn schon mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, wann ein DLC bereits fertig war? Vielleicht wird ja wirklich manchmal was aus einem Spiel herausgeschnitten, um es später für ein paar zusätzliche Credits zu verhökern.
Richtig, aber hier noch mal mein Unterschied zwischen legitim und versuchter Kundenverarsche:Sevulon hat geschrieben:Angenommen ich schreib als Autor 900 Seiten. Dann kann ich mir auch aussuchen ob ich das als ein einziges Buch verkaufe oder eine Trilogie a 300 Seiten drauß mache.
Auch wenn Autovergleiche in Sachen Spiele hinken. Bei deinem Beispiel müsste es eher so heißen, daß man sich ein Auto käuft, wo Klimaanlage und Sitzheizung schon bereits an Bord ist, die aber erst entsperrt werden, wenn man nach dem Autokauf später noch eine Gebühr entrichtet.Sevulon hat geschrieben:... I mean, wenn ich mir nen Auto kaufe kosten Klimaanlage und Sitzheizung halt mitunter auch mal Extra, obwohl sie schon im Vorführmodell enthalten sind. Da muss ich mir dann auch überlegen ob der Aufpreis die Sache rechtfertigt, bzw. ob das Basismodell ohne Extras den Preis noch wert ist.
Wieso Verarsche? Die Preisgestaltung steht dem Publisher absolut frei, sie könnten ihre Spiele auch für 200€ verkaufen, wenn sie wollten. Nach deiner Logik müsste z.B. GTA IV wesentlich mehr kosten als normale Vollpreistitel, weil der Arbeitsaufwand viel höher war und mehr Geld in die Entwicklung investiert wurde.Sir Richfield hat geschrieben:Richtig, aber hier noch mal mein Unterschied zwischen legitim und versuchter Kundenverarsche
Ich schätze nicht. Sony, Microsoft und Nintendo werden bestimmt Einheitspreise für das normale Produkt festlegen, also die übliche unverbindliche Preisempfehlung. Sonst hätten die Spiele ja nicht alle die gleiche UVP [Special Editions mal abgesehen]. Und da der Entwickler halt dann eben nicht 90 € für das Spiel verlangen kann, muss er eben auf den üblichen Preis "runterrechnen" und alles, bei dem er das Gefühl hat mehr als den UVP wert zu sein, per DLC verkaufen.Kudo hat geschrieben:Die Preisgestaltung steht dem Publisher absolut frei, sie könnten ihre Spiele auch für 200€ verkaufen, wenn sie wollten.
Mach doch mal kurz nen Abstecher in den Media Markt und schau mal was das neueste CoD für PS3 und 360 kostet (bzw. ists selbst auf dem PC 10 Euro teurer als alle anderen Spiele). MS und Sony wollen lediglich ihr Stück vom Kuchen. Die Preisgestaltung ist Sache des Publishers.Sony, Microsoft und Nintendo werden bestimmt Einheitspreise für das normale Produkt festlegen, also die übliche unverbindliche Preisempfehlung. Sonst hätten die Spiele ja nicht alle die gleiche UVP
Wie gut dieses Konzept vom Massenmarkt aufgenommen wird, sah man bereits an der PSP Go. Und besagter Einzelhandel wird sich genauso wie schon bei der PSP Go weigern Konsolen zu verkaufen wenn sie daran keinen, oder kaum mehr Gewinn machen. Der Platz im Regal ist bares Geld.Demnach wird es wieder Prepaid Cards geben an denen der Einzelhandel allerdings verdienen möchte.In dem Zusammenhang vermute ich btw. das der UVP bei der nächsten Konsolengeneration auch steigen wird [entweder indem der UVP im Laden steigt oder aber der Einzelhandel eliminiert wird, d.h. keine Retailversionen mehr und nur noch Downloads, so dass die Händlermarge größtenteils an den Publisher fällt]. Und wenn die Konsolenspiele teurer werden können auch die PC-Spielepreise anziehen.
Nach dieser Milchmädenchrechnung müste Nintendo schon längst Pleite sein.Der Punkt hinter den DLC ist schlicht der zu niedrige Preisstandard. Hört man als Spieler nicht gerne, aber Videospiele sind einfach viel zu billig. Dadurch die indirekte Preiserhöhung durch DLC.