World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und falsche Eindrücke
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N16
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
@Exedus:
Was du gerade beschrieben hast, habe ich in WoW auch erlebt.
Und da ich noch vor WotLK mit WoW aufgehört habe, was natürlich lange vor der Einführung des LFG-tools geschah, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit dem LFG-tool steht.
Was du gerade beschrieben hast, habe ich in WoW auch erlebt.
Und da ich noch vor WotLK mit WoW aufgehört habe, was natürlich lange vor der Einführung des LFG-tools geschah, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit dem LFG-tool steht.
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reeBdooG
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Na du scheinst nur nicht verstehen zu wollen dass das lfg tool nur eine Symptom ist. Das Problem ist dass das Spiel daraufhin getrimmt wurde damit es Leuten gefällt denen MMOs nicht gefallen. Und wie ich schonmal sagte war das auch der Grund warum ich schon vor dem ersten addon aufgehört hatte. Ich habe danach paar mal neu reingeschnuppert und es wurde immer schlimmer.Drano hat geschrieben:@Exedus:
Was du gerade beschrieben hast, habe ich in WoW auch erlebt.
Und da ich noch vor WotLK mit WoW aufgehört habe, was natürlich lange vor der Einführung des LFG-tools geschah, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit dem LFG-tool steht.
Mit dem Ergebnis dass WOW kaum noch MMO ist, weil die community nicht so richtig auf MMO steht. Wäre an sich kein Beinbruch, aber leider versucht ja fast jeder Publisher sich bei MMOs an WOW Klonen.
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Sarabi
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
@Suppression
Selbst wenn 95 Prozent aller Spieler auf einem Egotrip wären, negiert das nicht die Tatsache dass du dich mit den anderen fünf Prozent zusammenschließen kannst. Der DF nimmt dir doch nicht die Fähigkeit eine vernünftige Gilde zu suchen oder mit Menschen zu kommunizieren. Funktioniert bei mir bestens also wo ist das Problem? Mangelnde Fähigkeit sich vernünftige Leute zu suchen?
Spieler die kaum einen Ton sagen, lootgeil sind und nur an sich denken.. all das gabs auch vor dem DF. Zu behaupten dass eine Programmänderung die Macht hätte die grundlegende Persönlichkeit der Spieler zu beeinflussen halte ich für schwer beweisbar.
Aber wenn der DF tatsächlich so einen Einfluss haben kann. Naja dann kann ich auch mal drauf Hinweisen dass Blizz seit Classic nach und nach auch VoiceChat, Fernchat, spieleübergreifenden Chat dank BNet (Sogar mit Facebookankopplung – einem Sozialen Medium - Wuhuu) eingerichtet hat. Hat alles nix mit Dungeons, Loot oder der Spielwelt zu tun, sondern vereinfacht und fächert nur die Kommunikation. Gildenerfolge und Gildenruf ist auch auf eine Gruppe von Menschen zugeschnitten. Hmmmm.
Könnte es vielleicht doch an den Spielern liegen und nicht am ollen DF?
@Exedus
Und was genau hindert einen Neuling daran sich eine Gruppe im Chat zu suchen oder mal zu fragen ob er in einer Gruppe mitlaufen kann die schon Erfahrung hat und es ihm mal erklärt? Gäbs den bösen DF nicht müsste er das doch auch tun. Nur solche Anfragen siehst du fast nie. Die Stammspieler aus meiner Gilde und ich würden da helfen das wäre kein Thema.
Und wenn er den DF benutzt und am Anfang sagt dass er kein Plan hat, dann kann die Gruppe ja entscheiden ob sie ihn mitnimmt oder nicht, ganz genauso wie eine über den Chat gesuchte Gruppe ihn auch mitnimmt oder nicht. Aber auch das siehst du fast nie. Lieber machen die Anfänger dann schweigend Fehler als vorher zuzugeben dass sie den Boss oder die Ini nicht kennen. Da brauchen sie sich dann auch nicht wundern wenn die Gruppe sich schnell wieder auflöst.
Den DF zu verteufeln nur weil er schnelleres Spielen gestattet ist albern, wenn es Leute gibt die nie den Mund aufkriegen und fragen.
Okay, der DF lässt einen öfter an Egoisten und Prolls geraten. Na und? Das wär früher vielleicht auch passiert wenn man alle 10 Minuten in eine Gruppe gekommen wäre. Ist man aber nicht weil man manchmal mitunter stundenlang auf eine Klasse warten musste. Also hinkt der Vergleich wohl etwas. Erst recht, wenn man damals dann festgestellt hatte dass der endlich gefundene Tank oder Heiler seine Klasse gar nicht spielen konnte. Dann war der Abend meistens gelaufen.
Selbst wenn 95 Prozent aller Spieler auf einem Egotrip wären, negiert das nicht die Tatsache dass du dich mit den anderen fünf Prozent zusammenschließen kannst. Der DF nimmt dir doch nicht die Fähigkeit eine vernünftige Gilde zu suchen oder mit Menschen zu kommunizieren. Funktioniert bei mir bestens also wo ist das Problem? Mangelnde Fähigkeit sich vernünftige Leute zu suchen?
Spieler die kaum einen Ton sagen, lootgeil sind und nur an sich denken.. all das gabs auch vor dem DF. Zu behaupten dass eine Programmänderung die Macht hätte die grundlegende Persönlichkeit der Spieler zu beeinflussen halte ich für schwer beweisbar.
Aber wenn der DF tatsächlich so einen Einfluss haben kann. Naja dann kann ich auch mal drauf Hinweisen dass Blizz seit Classic nach und nach auch VoiceChat, Fernchat, spieleübergreifenden Chat dank BNet (Sogar mit Facebookankopplung – einem Sozialen Medium - Wuhuu) eingerichtet hat. Hat alles nix mit Dungeons, Loot oder der Spielwelt zu tun, sondern vereinfacht und fächert nur die Kommunikation. Gildenerfolge und Gildenruf ist auch auf eine Gruppe von Menschen zugeschnitten. Hmmmm.
Könnte es vielleicht doch an den Spielern liegen und nicht am ollen DF?
@Exedus
Und was genau hindert einen Neuling daran sich eine Gruppe im Chat zu suchen oder mal zu fragen ob er in einer Gruppe mitlaufen kann die schon Erfahrung hat und es ihm mal erklärt? Gäbs den bösen DF nicht müsste er das doch auch tun. Nur solche Anfragen siehst du fast nie. Die Stammspieler aus meiner Gilde und ich würden da helfen das wäre kein Thema.
Und wenn er den DF benutzt und am Anfang sagt dass er kein Plan hat, dann kann die Gruppe ja entscheiden ob sie ihn mitnimmt oder nicht, ganz genauso wie eine über den Chat gesuchte Gruppe ihn auch mitnimmt oder nicht. Aber auch das siehst du fast nie. Lieber machen die Anfänger dann schweigend Fehler als vorher zuzugeben dass sie den Boss oder die Ini nicht kennen. Da brauchen sie sich dann auch nicht wundern wenn die Gruppe sich schnell wieder auflöst.
Den DF zu verteufeln nur weil er schnelleres Spielen gestattet ist albern, wenn es Leute gibt die nie den Mund aufkriegen und fragen.
Okay, der DF lässt einen öfter an Egoisten und Prolls geraten. Na und? Das wär früher vielleicht auch passiert wenn man alle 10 Minuten in eine Gruppe gekommen wäre. Ist man aber nicht weil man manchmal mitunter stundenlang auf eine Klasse warten musste. Also hinkt der Vergleich wohl etwas. Erst recht, wenn man damals dann festgestellt hatte dass der endlich gefundene Tank oder Heiler seine Klasse gar nicht spielen konnte. Dann war der Abend meistens gelaufen.
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N16
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Und du, sowie viele andere hier, scheinen nicht verstehen zu wollen, dass die Spieleindustrie heutzutage auch nicht mehr Friede Freude Eierkuchen ist, wie sie vor Jahrzehnten mal gewesen ist.reeBdooG hat geschrieben:Na du scheinst nur nicht verstehen zu wollen dass das lfg tool nur eine Symptom ist. Das Problem ist dass das Spiel daraufhin getrimmt wurde damit es Leuten gefällt denen MMOs nicht gefallen. Und wie ich schonmal sagte war das auch der Grund warum ich schon vor dem ersten addon aufgehört hatte. Ich habe danach paar mal neu reingeschnuppert und es wurde immer schlimmer.Drano hat geschrieben:@Exedus:
Was du gerade beschrieben hast, habe ich in WoW auch erlebt.
Und da ich noch vor WotLK mit WoW aufgehört habe, was natürlich lange vor der Einführung des LFG-tools geschah, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit dem LFG-tool steht.
Mit dem Ergebnis dass WOW kaum noch MMO ist, weil die community nicht so richtig auf MMO steht. Wäre an sich kein Beinbruch, aber leider versucht ja fast jeder Publisher sich bei MMOs an WOW Klonen.
Damals wurden Spiele noch von einem oder zwei Entwicklern erstellt, und das war's schon.
Heutzutage arbeiten hunderte, wenn nicht tausende am gleichen Spiel (schon mal bemerkt, wie lange diese Credits in letzter Zeit dauern? Ich kann doch nicht der einzige sein, der sich die Zeit nimmt sie zu Ende zu schauen, oder?)
Gerade MMOs sind für Publisher extrem kostspielig, schliesslich müssen etliche Spieler miteinander verbunden sein, was ein einzelner Server zum Teil nicht bewerkstelligen kann (wieviele Realms hat WoW heutzutage?).
Ein Server allein ist bereits kostspielig genug, dabei sind nicht nur die einmaligen Anschaffungskosten, sondern auch die periodischen Betriebskosten zu berücksichtigen, welche denen eines durchschnittlichen Gamer PCs weit übertreffen.
Das führt dazu, dass zahlende Abonnenten sehr wichtig für den Betrieb eines MMO sind. Das ist auch der Grund, weshalb F2P (Free to Play) MMOs nicht vollständig kostenlos sein können (kostenpflichtige Premium-Inhalte)
Hinzu kommt, dass ein MMO ständig neue Inhalte liefern muss um die zahlenden Abonnenten als solche behalten zu können.
Dafür sind aktive Mitarbeiter notwendig, die diese Inhalte überhaupt erschaffen. Diese Leute kosten Geld, so unglaubwürdig das auch klingen mag.
Natürlich wollen die Spieler auch immer bessere Grafik sehen, höher aufgelöste Texturen, mehr Belichtungseffekte, etc. Dabei sind gerade Texturen extrem kostspielig, denn diese werden per Hand gezeichnet und gegebenfalls noch am PC per Photoshop nachbearbeitet (Nein, sie können nicht einfach Bäume photographieren und ins Spiel packen) und müssen, je höher die Auflösung sein soll, desto grösser und präziser ausfallen.
All dies führt zu horrende Kosten.
Und wie wird man mit solchen Kosten fertig? Man versucht neue Kunden anzusprechen.
Wenn die meisten (potenziellen) Spieler einen LFG tool wünschen, dann wird dieser nunmal geliefert.
Ich würde mich viel lieber mit einem derartigen Tool rumschlagen, als dass ich mein Abobeitrag verschwendet sehen würde, nur weil Blizzard seine Server schliessen müsste.
Man muss auch mal lernen tolerant zu sein, oder auch: "wenn's dir nicht gefällt, dann lass es sein".
Wenn ihr trotz allem Ärger weiterhin WoW spielt, dann wird sich Blizzard auch in Zukunft keine Mühe um euch machen, aber das versteht ihr wohl noch nicht...
- Exedus
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Das verstehe ich sehr gut. das Problem ist aber das sich alle Entwickler immer an den Marktführer Orientieren weswegen immer mehr mmos zu einem Singleplayer mit Multiplayermodus werden.Man muss auch mal lernen tolerant zu sein, oder auch: "wenn's dir nicht gefällt, dann lass es sein".
Wenn ihr trotz allem Ärger weiterhin WoW spielt, dann wird sich Blizzard auch in Zukunft keine Mühe um euch machen, aber das versteht ihr wohl noch nicht...
In MMOS hätten man so viele Möglichkeiten etwas zu tun, aber man gibt sich damit zu Frieden in den Städten herumzustehen und sich in den LFG anzumelden um sich dann mit 4 mann durch innis zu schnetzeln.
Es will mir einfach nicht in den Kopf warum man Tag für Tag immer und immer wieder in die selbe inni rennt.
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Sarabi
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
@Exedus
Das ist doch genau der Punkt
Es geht nicht darum dass man andauernd in die gleichen Inis rennt. Sondern darum mit immer anderen Menschen gemeinsam zu spielen. Wäre WoW ein Singleplayergame hätte das sogut wie keinen Wert mehr in die Instanzen zu rennen. So kann man Twinks helfen, Erfolge angehen usw. Alternativ questet man seine Twinks durch und lernt andere Klassen zu spielen. Ich kenne kein Spiel bei dem nicht irgendwann eine gewisse Wiederholung einsetzt. Wenn du eins kennst wo das gänzlich anders ist als bei WoW dann zeigs mir.
Das ist doch genau der Punkt
Es geht nicht darum dass man andauernd in die gleichen Inis rennt. Sondern darum mit immer anderen Menschen gemeinsam zu spielen. Wäre WoW ein Singleplayergame hätte das sogut wie keinen Wert mehr in die Instanzen zu rennen. So kann man Twinks helfen, Erfolge angehen usw. Alternativ questet man seine Twinks durch und lernt andere Klassen zu spielen. Ich kenne kein Spiel bei dem nicht irgendwann eine gewisse Wiederholung einsetzt. Wenn du eins kennst wo das gänzlich anders ist als bei WoW dann zeigs mir.
- Exedus
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Sarabi hat geschrieben:@Exedus
Das ist doch genau der Punkt
Es geht nicht darum dass man andauernd in die gleichen Inis rennt. Sondern darum mit immer anderen Menschen gemeinsam zu spielen.
Diese anderen Menschen kann man aber auch durch NPC ersetzten die am Anfang der Inni ab und an Hi sagen. Das würde im geringsten keinen unterschied machen.
- Kajetan
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Und genau deswegen sucht man sich als Liebhaber gepflegter Kommunikation eine Gilde, in der die Mitglieder gerne kommunizieren und mehr tun wollen, als nur stupide Marken zu sammeln und Tier Sets zu grinden.Exedus hat geschrieben:Diese anderen Menschen kann man aber auch durch NPC ersetzten die am Anfang der Inni ab und an Hi sagen. Das würde im geringsten keinen unterschied machen.
Meine besten und schönsten WoW-Erlebnisse hatte ich in einer Gilde, in der Hilfe kein Fremdwort war, man selbstverständlich (!) quer durch Azeroth reiste, um einem Gildenmitglied bei einer etwas schwierigeren Quest zu helfen. Da waren die schönsten Raid-Erlebnisse nicht diejenigen, wo man in Windeseile zum Endgegner durchgehetzt ist, sondern diejenigen, wo man vor lauter Lachen kaum noch Weiterspielen konnte, weil wir uns gerade in neuen, unbekannten Inis so derart dämlich angestellt hatten
Jetzt jedoch muss man lange, lange, LANGE suchen, um so eine Gilde zu finden, da es seit den Gildenerfolgen immer mehr Zweckbündnisse gibt, wo man kein einziges Wort miteinander redet, wo einfach jeder nur stupide vor sich hin spielt, weil es kaum noch notwendig ist sich miteinander zu verständigen. Sicher, ich selbst habe auch nicht immer Zeit und vor allem Muße mich großartig mit anderen Spielern zu unterhalten oder abzusprechen. Manchmal möchte man einfach nur alleine vor sich hin questen. Aber wenn ich NUR das will ... warum zahle ich dann 12-14 Euro im Monat für ein MMO?
- Worrelix
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Ein MMO hat auch einzigartige Möglichkeiten, die Spielwelt zu verändern, so daß sich diese auch wie eine lebendige Welt anfühlt und nicht wie eine jahrelang eingefrorene Momentaufnahme. Nur werden diese kaum von WoW genutzt.Exedus hat geschrieben:In MMOS hätten man so viele Möglichkeiten etwas zu tun, aber man gibt sich damit zu Frieden in den Städten herumzustehen und sich in den LFG anzumelden um sich dann mit 4 mann durch innis zu schnetzeln.
Zum Beispiel könnte man, anstatt immer neue, vorher auf mysteriöse Weise unbekannte/-betretbare Kontinente dazuzupacken (die ab dem nächsten Addon dann eh leer sind, weil es da nix mehr zu holen gibt), wesentlich mehr Veränderungen der bisherigen Welt bereitstellen. Und zwar nicht alle 7 Jahre einen Riesenbatzen, sondern kontinuierlich in monatlichen Patches (statt gerade mal 3 Inhaltspatches pro Addon
Oder die Levelaufstiege nach und nach freischalten (alle drei Monate ein neuer maxLevel), so daß das jeweilige Addon gar nicht innerhalb weniger Tage durchgespielt werden kann. (Und ja, man könnte auch Raids wie beispielsweise die Bastion des Zwielichtes auf Level 81 skalieren).
Oder Eventswochen à la "Die Horde erobert Westfall", in denen dann das Spielgeschehen auf diese Gegend konzentriert wird.
Oder Instanzen, die nach 3 Monaten wieder aus dem Spiel genommen werden, weil der jeweilige Instanzboss dann laut Lore besiegt wurde.
Oder ein automatisches Level-Anpassungssystem à la Guild Wars 2, nach dem man dann in Elwynn immer maximal Level 10 ist, so daß man mit maxLevel da vielleicht auch mal die eine oder andere Herausforderung findet und nicht die komplette Gegend mit AoEs im Bruchteil einer Sekunde "säubert".
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Sarabi
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Klingt teilweise wie diese Gruppenherausforderungen die sie mit MOP reinbasteln wollen.
Prinzipiell klingt das gar nicht übel ne Ini zu bauen die nur einen Zeitraum lang betretbar ist. Ist aber schwer umzusetzen weil dann die Spieler moppeln die vielleicht gerade da im Urlaub waren. Ich fände Instanzen gut, wo die Mobs nicht immer an den gleichen Stellen stehen würden und sich nicht - so wie jetzt - nach einem einmal herausgefuchsten Guideschema abmeucheln lassen. Mein Hass-Satz bei neuen Raids ist: "Haste n Guide gelesen?" Ich bin mehr der Selbstherausfinder, der Ausprobierer. Und für solche Leute hat Blizz es zu einfach gemacht. Classic war schwerer, hat dafür aber am Ende wesentlich weniger Leute ansprechen können als es jetzt der Fall ist. Ein auf die breite Masse angelegtes Spiel kann das nicht einfach ignorieren also findet Blizz einen Kompromiss der es nie jedem Recht machen wird, weil sie eben damit Kohle einfahren wollen. Damit kann ich leben, denn ich kann mir ja aussuchen wie, und mit welchen Leuten ich spielen möchte. Und wenns Jahre dauert mit der Suche nach Gleichgesinnten, dann ist das eben so.
Klar wärs cool ein MMORPG zu spielen wo nur storyorientierte Ex-DSA-Pen&Paper Veteranen mit Gütesiegel für Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft rumlaufen würden. Aber das ist, glaub ich, geringfügig utopisch ^^ Ich habe mich damit abgefunden in WoW die gleichen Menschen vorzufinden wie IRL. Manchen macht es Spaß 50 Charaktere auf lvl 40 zu spielen, manche spielen nur Einen und wollen immer nur Hardcore am liebsten alleine schaffen. Was solls. Ich bleibe dabei bis es mir persönlich keinen Spaß mehr macht oder eine echte Alternative auf dem Markt ist. Und die gibts halt nicht.
Prinzipiell klingt das gar nicht übel ne Ini zu bauen die nur einen Zeitraum lang betretbar ist. Ist aber schwer umzusetzen weil dann die Spieler moppeln die vielleicht gerade da im Urlaub waren. Ich fände Instanzen gut, wo die Mobs nicht immer an den gleichen Stellen stehen würden und sich nicht - so wie jetzt - nach einem einmal herausgefuchsten Guideschema abmeucheln lassen. Mein Hass-Satz bei neuen Raids ist: "Haste n Guide gelesen?" Ich bin mehr der Selbstherausfinder, der Ausprobierer. Und für solche Leute hat Blizz es zu einfach gemacht. Classic war schwerer, hat dafür aber am Ende wesentlich weniger Leute ansprechen können als es jetzt der Fall ist. Ein auf die breite Masse angelegtes Spiel kann das nicht einfach ignorieren also findet Blizz einen Kompromiss der es nie jedem Recht machen wird, weil sie eben damit Kohle einfahren wollen. Damit kann ich leben, denn ich kann mir ja aussuchen wie, und mit welchen Leuten ich spielen möchte. Und wenns Jahre dauert mit der Suche nach Gleichgesinnten, dann ist das eben so.
Klar wärs cool ein MMORPG zu spielen wo nur storyorientierte Ex-DSA-Pen&Paper Veteranen mit Gütesiegel für Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft rumlaufen würden. Aber das ist, glaub ich, geringfügig utopisch ^^ Ich habe mich damit abgefunden in WoW die gleichen Menschen vorzufinden wie IRL. Manchen macht es Spaß 50 Charaktere auf lvl 40 zu spielen, manche spielen nur Einen und wollen immer nur Hardcore am liebsten alleine schaffen. Was solls. Ich bleibe dabei bis es mir persönlich keinen Spaß mehr macht oder eine echte Alternative auf dem Markt ist. Und die gibts halt nicht.
- Exedus
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Und ich fände es gut wenn endlich die Instanzen abgeschafft werden würde und sich das spiel mehr in der Offenen welt Abspielen würde. Also so das es sich endlich wie ein mmo anfühlt.Ich fände Instanzen gut, wo die Mobs nicht immer an den gleichen Stellen stehen würden und sich nicht - so wie jetzt - nach einem einmal herausgefuchsten Guideschema abmeucheln lassen.
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Falagar
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Sarabi hat geschrieben: Classic war schwerer, hat dafür aber am Ende wesentlich weniger Leute ansprechen können als es jetzt der Fall ist. Ein auf die breite Masse angelegtes Spiel kann das nicht einfach ignorieren also findet Blizz einen Kompromiss der es nie jedem Recht machen wird, weil sie eben damit Kohle einfahren wollen. Damit kann ich leben, denn ich kann mir ja aussuchen wie, und mit welchen Leuten ich spielen möchte. Und wenns Jahre dauert mit der Suche nach Gleichgesinnten, dann ist das eben so.
Das Problem mit den Raids in Classic waren halt manigfaltig gegen Ende...
Du hattest Naxxramas als Abschlussinstanz als 40 Mann-Instanz. Ein Standardserver der Startzeit (mal Frostwolf etc. ausgenommen) hatte immer so um die ca. 10.000 Spieler - mal mehr mal weniger.
Pro Server haben vielleicht 100-200 Mann überhaupt den Endboss der Instanz zu der damaligen Zeit überhaupt gesehen (ich war zu der Zeit in der Gildenleitung bei einer Hardcoreraidgilde, es war mehr Zeitaufwand den Raid an Personal aufrechtzuerhalten als selbst zu raiden). Ja ein Großteil der Spieler hat die Instanz überhaupt nichtmal gesehen und sind auch schon zu der Zeit größtenteils in Ironforge geidlet, weil es für die in dem Spiel kaum was zu tun gab, da entweder zu wenig Zeit, zu schlecht oder irgendeinen anderer Grund.....ganz ehrlich die Leute zahlen dir halt auch auf längere Zeit nicht die Gebühren fürs Nixtun
Das da früher oder später und das sag ich nichtmal so im negativen Sinne recht viel aufgeweicht wurde, war ja irgendwo verständlich, ich mein hier wird immer geheult (bei einem mittlerweile 7 Jahre alten Spiel wohlgemerkt) - zu einfach - das Spiel ist tot - die Spieler hauen ab etc...., mag ja sein nur wären imho mindestens genausoviel, wenn nicht mehr Leute gegangen wenn der alten Faden beibehalten worden wäre....
- Setschmo
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
in wie fern hat sich WoW eigtl weiter entwickelt in den 5(?) Jahren? Ich sehe immer das Gleiche bei einem Kollegen von mir und das seit besagten 5(?) Jahren. Und ich meine damit nicht das SNG Tool ... das würde mich mal interessieren weil ich nicht so lange ein Spiel spielen könnte. Selbst mit Add Ons etc. nicht. Und das Geld was man da reininvetiert wäre mir zu schade auf Dauer. Irgendwas muss den jahrelangen Reiz ja ausmachen?
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Falagar
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Ich hab 5 Jahre mit Unterbrechungen gespielt..
In der ersten Zeit überwiegt halt meistens die selbe Motivation die auch Diablo im Ansatz ausmachen - Char aufleveln - Bosse töten - Items looten - mit den tollen Items dann vielleicht Pvp machen etc....nur halt in wesentlich zeitaufwendiger...
Dieser Itemreiz wird dann eigentlich nur mit den Totalresets bei diversen Addons wieder neu befeuert.
Irgendwann erreicht man halt dann den Punkt, dass man eigentlich nur mehr einloggt um sich mit den Leuten zu unterhalten die man über die Jahre in dem Spiel kennengelernt hat...
In der ersten Zeit überwiegt halt meistens die selbe Motivation die auch Diablo im Ansatz ausmachen - Char aufleveln - Bosse töten - Items looten - mit den tollen Items dann vielleicht Pvp machen etc....nur halt in wesentlich zeitaufwendiger...
Dieser Itemreiz wird dann eigentlich nur mit den Totalresets bei diversen Addons wieder neu befeuert.
Irgendwann erreicht man halt dann den Punkt, dass man eigentlich nur mehr einloggt um sich mit den Leuten zu unterhalten die man über die Jahre in dem Spiel kennengelernt hat...
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Sarabi
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Re: World of WarCraft: Mists of Pandaria: Über Hardcore-Fans und
Naja es kommen mit jedem Addon eben diverse Gebiete dazu, eine Handvoll Instanzen. Neue Fähigkeitenbäume oder Veränderungen subtilerer Art. Ab und an gibts irgendein Event oben drauf. Naja und mit Cata wurde halt nochmal die ganze Welt umgebastelt, Erfolge eingeführt etc. Alles in Allem ein ständig wachsender, organischer Prozess.
Das sich an der Basis nichts ändert ist eigentlich problemlos nachvollziehbar. Die Spieler wollen ja nicht plötzlich ein völlig neues Spiel haben, sondern darauf aufbauen was sie seit nunmehr bis zu 7 Jahren kennengelernt haben.
Das hast du ja bei anderen Spielereihen ja auch nicht dass die mutwillig andere Richtungen einschlagen und wenn doch, dann meckern die Leute auch nur rum (Siehe Resident Evil Beitrag hier bei 4Players).
Ein Nichtshooter-Kenner würde zu Call of Duty 4 vielleicht auch sagen: "Ah ja kenn ich so aus der Ich Perspektive rumlaufen und schießen wie in Unreal Tournament.." Was ändert sich in der COD-Reihe da eigentlich so rein abwechslungstechnisch? Doch auch nicht viel oder? Schießen, Strafen, Springen, Deckung gibts da doch auch immernoch oder? ^^
Das sich an der Basis nichts ändert ist eigentlich problemlos nachvollziehbar. Die Spieler wollen ja nicht plötzlich ein völlig neues Spiel haben, sondern darauf aufbauen was sie seit nunmehr bis zu 7 Jahren kennengelernt haben.
Das hast du ja bei anderen Spielereihen ja auch nicht dass die mutwillig andere Richtungen einschlagen und wenn doch, dann meckern die Leute auch nur rum (Siehe Resident Evil Beitrag hier bei 4Players).
Ein Nichtshooter-Kenner würde zu Call of Duty 4 vielleicht auch sagen: "Ah ja kenn ich so aus der Ich Perspektive rumlaufen und schießen wie in Unreal Tournament.." Was ändert sich in der COD-Reihe da eigentlich so rein abwechslungstechnisch? Doch auch nicht viel oder? Schießen, Strafen, Springen, Deckung gibts da doch auch immernoch oder? ^^
