Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fans

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Flinch
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Flinch »

Für jeden, der etwas Zeit auf der Hand hat und mehr als drei Zeilen lesen kann, sollte sich doch diese interessante Meinung mal durchlesen.
Sagt eigentlich alles aus was über das Ende gesagt werden kann.

http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 10022779/1
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Stormrider One
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Stormrider One »

Liebes Bioware Team, spielt mal bitte "star ocean the second story" und dan reden wir weiter was Entscheidungen und Auswirkungen angeht (in einem computer spiel)......in Gegensatz zum dieses spiel ist eure ,einfach nur Kinder kacke!!

Ich sage nur so viel:In "star ocean The second story" durch viele kleine Ereignisse im spiel verlauf wird ermöglicht 80, ich wiederhole 80 (logische) unterschiedliche Spielabschlüsse....!!!


MFG
Zuletzt geändert von Stormrider One am 19.03.2012 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe502620
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von johndoe502620 »

Flinch hat geschrieben:Für jeden, der etwas Zeit auf der Hand hat und mehr als drei Zeilen lesen kann, sollte sich doch diese interessante Meinung mal durchlesen.
Sagt eigentlich alles aus was über das Ende gesagt werden kann.

http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 10022779/1
ok ich oute mich...ich kann nicht mehr als drei zeilen lesen...
und schon gar nicht auf englisch
was steht da, zusammengefasst in einen Satz! :wink:
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Pyoro-2 »

"ending sucks weil ... [paar gute Argumente]"
Nix allerdings, auf das man nicht kommen könnte, wenn man selbst das Ende spielt und darüber nachdenkt ^^
johndoe1082095
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von johndoe1082095 »

Meine Stellung zur Saga

Da ich bei Release nicht die Zeit hatte mich ME3 voll zu widmen, habe ich den Kauf mal weiter zurückgestellt. Dann kam die erste Überraschung, die 75% hier bei 4Players.
Aber OK, für mich ist das immer noch ziemlich solide und ich gehöre nicht zu denen, die einen 15-Seiten-Test letztlich auf die Punktevergabe reduzieren. Das ist eine Problematik, mit der sich Spieleberichte seit ihren Anfängen herumschlagen. GameOne hat dazu mal einen empfehlenswerten Podcast gemacht (eigentlich bezogen auf Zeitschriften).

Eine Woche später (ungefähr) ging dann der Trubel um das vermurkste Ende los. Das war dagegen ein echter Schock. Warum ich ursprünglich mit ME angefangen habe, war, dass das Spiel von Anfang an als Trilogie ausgelegt war. Die einzige Frage war eigentlich, ob es gut genug sein würde, um zwei Fortsetzungen zu finanzieren.
Und was hab ich Teil 1 geliebt. Teil 2 war mir weniger sympathisch, wegen dem starken Abrutscher ins Action-Genre.
Worauf ich damit hinauswill ist folgendes: Obwohl ich vielleicht nicht der größte Fan war, der sich jedes Buch, Comic und Smartphone-Game geholt hat, würde ich mich als echten Fan der Reieh bezeichnen. Daher war es unglaublich schwer für mich, mich dazu durchzuringen, mich mit dem Ende zu spoilern. Aber ich bin doch froh, dass ich es getan habe. Ich werde mir ME3 in absehbarer Zeit jedenfalls nicht zulegen.

Fazit
Ja, ich reduziere jetzt ein ganzes Spiel auf das Ende, aber MEIN GOTT WAR DAS SCHLECHT. Es fühlt sich an, als sähe man 20 Minuten den Finger des EA-Vorstandes auf dem Schirm und ein fettes, sarkastisches "Danke für deine Kohle und die 5 Jahre Treue".
Ein schlechtes Ende kann einen Film oder ein Spiel ruinieren. Da kommt man drüber hinweg, keine Frage. Aber etwas das sich über so lange Zeit erstreckt und eigentlich von A bis Z durchkonzipiert war in so einem unwürdigen Bullshit ecplodieren zu lassen verspielt jegliche Nachsicht.

Die "künstlerische Freiheit"
Was ich mir aus den Foren inzwischen herauslesen konnte ist, dass ein echtes Ende feststand. Alle losen Enden sollten verknüpft werden, alle Entscheidungen berücksichtigt. Entweder aufgrund des geleakten Skripts (mal ehrlich, wieviele Leute haben davon vorher gehört und es gelesen?) oder einer eigenmächtigen Entscheidung wurde in einer 5-Minuten-bis-zur-Abgabe das Ende komplett über den Haufen geworfen.
Das war eine reine Managemententscheidung und hat mit Künstlern und Autoren nichts zu tun.

Zum Thema "Forengeheule"
In den Foren in denen sich jetzt die vor den Kopf gestoßenen (noch freundlich formuliert) Fans Luft machen, mischen sich immer wieder Gegenkritiker. Man solle doch das Spiel so nehmen, wie es ist. Ein schlechtes Ende ist auch ein Ende ...
In diesem Fall wirklich nicht. Das Ende ist nicht einfach schlecht. Viele meinen auch, die Fans wären verärgert, weil es kein glückliches Ende ist. Nein. Das Ende ist schlecht, weil es der kompletten, bis dahin erzählten Story und vor allem wie die Saga erzählt wurde total widerspricht. Dem Spieler wird das Steuer aus der Hand genommen und ein Einheitsende aus der untersten Schublade serviert, das jeder Logik, jedem Charakterzug der Hauptfigur und allem, was wir über dieses Universum wissen widerspricht.

Fans sind zurecht wütend und es ist nicht das erste Mal. Manche Filme waren solche Grabsteine zu genialen Serien, dass Fans angefangen haben ihre eigenen Versionen zu verfassen, eigene Geschichten zu schreiben oder den Film umzuschneiden. Gäbe es die Möglichkeit, würden Modder ein neues Ende schreiben und es wäre auf jeden Fall besser.

Final Thoughts
Das Ganze klingt jetzt vielleicht als würde ich wütend vor dem Monitor sitzen, umgeben von ME-Merchandise, und EA verfluchen. Aber nein. Ich bin einfach nur enttäuscht. Die Serie ist für mich einfach uninteressant geworden mit einem Schlag. Der Zauber ist einfach verpufft und ich fürchte auch ein nachträglicher Content-Patch wird nicht wieder die alte Begeisterung dafür wecken. Mit diesem Artikel hab ich mein ME-Trauma aufgearbeitet und werd jetzt einfach weitergehen. Mal schauen, was es noch für Spiele gibt.

Edit: Hab den Day-1-DLC vergessen. Aber im Lichte der neuen Entwicklungen kann man nur noch müde lächeln, dass man sich an so etwas mal gestört hatte. Hach, die gute alte Zeit ...
TheOriginalDog
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von TheOriginalDog »

f1f2f3 hat geschrieben:Manche wollen sich offenbar einfach einreden, das Ende von Mass Effect 3 gut zu finden, weil sie sich etwas darauf einbilden, damit scheinbar schlauer als die breite Masse zu sein. Das gibt es bei anderen Kunstformen auch, und manchmal stimmt es ja sogar. In diesem Fall hat die breite Masse allerdings schlicht und einfach recht. Das Ende von Mass Effect 3 ist schlecht geschrieben, einfallslos und unlogisch, und auch nicht gut inszeniert.

Und wer lieber seiner Fantasie freien Lauf lassen will, der braucht das Spiel ja gar nicht erst zu spielen oder kann vor dem Finale das Spiel beenden.
Was soll das? Darf ich das Ende jetzt nichtmals gut finden? Wie gesagt, kann ich es verstehen, wenn Leute das ende kacke finden, ich kann die Kritikpunkte nachvollziehen, aber jetzt wird mir meine Meinung auch noch madig geredet? Bei subjektiven Empfindungen gibts kein schlicht und einfach recht, herrgott.

Und nochmal: Es geht nicht darum, dass ihr das Ende nicht kritisieren dürft, aber ihr müsst es nuneinmal hinnehmen wenn Bioware es so will, da hilft jedes Quengeln nicht. Ich kapier es auch einfach nicht, dass man wegen 5 Minuten eines Videospiels so ausrasten kann. Geld spenden kann man gefälligst auch so, ohne dass man nen schlechten Film guckt. Egal, ich geh jetzt Stalker spielen, gibt ja gottseidank noch genügend andere gute Spiele :V
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von JunkieXXL »

Ich finde das Ende gut und muss mir da gar nichts einreden. Es ist sogar besser als das von Prey, welches ja ne ähnliche Story hat und als sehr gut gilt.

Allerdings gestehe ich zu, dass es zuliebe der "hartgesottenen" Fans ausführlicher sein sollte. Es gibt viele Fans, die haben die Romane dazu gelesen, die DLC dazu gespielt und die Spiele an sich mehrmals durchgespielt und von denen brauchen viele einfach ein Ende was auch viele Einzelheiten klärt und sich richtig Zeit nimmt. Am besten sollte es auch die gravierenden Entscheidungen der Spieler berücksichtigen, da das vielen Fans wohl auch wichtig ist. Ich persönlich brauche das alles nicht, aber ich hab da auch nichts gegen und wenn man damit, sagen wir, 500.000 Fans glücklich machen kann, dann, Herrgott, sollte Bioware das gefälligst auch machen.

Aber na ja, nun ist das Spiel fertig und sollte, sollte, sollte bringt nicht mehr viel. Findet euch damit ab und hofft auf ne Fortsetzung die richtig auf alle Geschehnisse eingeht.
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Panzergrenadier
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Panzergrenadier »

iqunimatrix hat geschrieben:
Flinch hat geschrieben:Für jeden, der etwas Zeit auf der Hand hat und mehr als drei Zeilen lesen kann, sollte sich doch diese interessante Meinung mal durchlesen.
Sagt eigentlich alles aus was über das Ende gesagt werden kann.

http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 10022779/1
ok ich oute mich...ich kann nicht mehr als drei zeilen lesen...
und schon gar nicht auf englisch
was steht da, zusammengefasst in einen Satz! :wink:
Kurz und knapp: ME ist eine klassische Story/Geschichte mit klassischen Elementen, Bioware hat aber das Ende einer solchen Geschichte auch aus der Sicht eines Drebuchautors verkackt.

Der Autor dieses Threads geht dabei noch näher auf einige Punkte ein und warum Drebuchtechnisch gesehen das Ende schlecht ist.
JunkieXXL hat geschrieben:Ich finde das Ende gut und muss mir da gar nichts einreden. Es ist sogar besser als das von Prey, welches ja ne ähnliche Story hat und als sehr gut gilt.

Allerdings gestehe ich zu, dass es zuliebe der "hartgesottenen" Fans ausführlicher sein sollte. Es gibt viele Fans, die haben die Romane dazu gelesen, die DLC dazu gespielt und die Spiele an sich mehrmals durchgespielt und von denen brauchen viele einfach ein Ende was auch viele Einzelheiten klärt und sich richtig Zeit nimmt. Am besten sollte es auch die gravierenden Entscheidungen der Spieler berücksichtigen, da das vielen Fans wohl auch wichtig ist. Ich persönlich brauche das alles nicht, aber ich hab da auch nichts gegen und wenn man damit, sagen wir, 500.000 Fans glücklich machen kann, dann, Herrgott, sollte Bioware das gefälligst auch machen.

Aber na ja, nun ist das Spiel fertig und sollte, sollte, sollte bringt nicht mehr viel. Findet euch damit ab und hofft auf ne Fortsetzung die richtig auf alle Geschehnisse eingeht.
Naja siehe einfach oben bzw. les dir den ersten Post im nachfolgenden Bioware Thread durch:
http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 10022779/1
BioEAware hat das Ende auch in technischer Sicht eines Drehbuches verkackt. Das Ende entspricht nicht dem was normalerweise in so einer Geschichte bzw. in einem Drehbuch verwendet wird, sondern ab dem Teil mit dem allgöttlichen Wesen das als Kind daher kommt wird begeht BioEAware gravierende Fehler.
Das dir das Ende gefällt finde ich schön für dich, da geht es dir besser als den meisten anderen Spielern, aber bitte lass diesen ihre Kritik. Sie haben alles Recht der Welt sauer zu sein. Eine Fortsetzung die auf die neuen und teilweie extrem unlogischen Punkte des Ende eingeht wäre ein Schlag ins Gesicht der Fans und Spieler von Mass Effect. Es würde EA und Bioware noch mehr den Ruf von Abzockerfirmen einbringen, denn ein vernünftiges Ende das alle Entscheidungen berücksichtigt war schon für Teil 3 versprochen. Die versprechen die von Anfang an bis zum Tag der Veröffentlichung gemacht wurden, wurden nicht eingehalten. Man hat ja teilweise den Eindruck das schon bewußt gelogen wurde. Ohne diese Versprechungen wäre mMn auch die jetzige Kritik nicht so laut.
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Anesthetize
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Anesthetize »

An sich finde ich ein melancholisches, trauriges Ende doch nicht so schlecht. Wenn man zum Beispiel in Heavy Rain seine Helden sterben lässt, wird einem ganz unwohl - in positiver Hinsicht. Aber Heavy Rain bietet halt noch andere, völlig unterschiedliche Enden an, es liegt einfach an den Entscheidungen (und schnellen Reaktionen) des Spielers.

Das Ende von Mass Effect 3 ist von der Atmosphäre her gelungen, aber wie die Story gemacht wurde, das Auftauchen von einem gewissen X und auf einmal kommt das und jenes, sorry, das fand ich zu billig! Das erinnerte mich an das Gespräch zwischen Neo und dem Architekten aus Matrix Reloaded, nur mit dem Unterschied, dass dieses viel mehr Substanz hatte.

Noch ein Problem wäre dann sicherlich, dass das eine Trilogie ist und wenn man nach drei Teilen drei sich ziemlich ähnelnde Enden erleben "muss", dann ist ja klar, dass man enttäuscht ist.
Nichtsdestotrotz war das die Entscheidung von Bioware, der sich die Spieler zu fügen haben. Wenn man nicht damit einverstanden ist, einfach in Zukunft keine Spiele mehr von denen kaufen. Aber jetzt noch Petitionen starten und DLCs zu verlangen ist doch... unfassbar. Was soll dann als nächstes kommen? "Es gibt überhaupt kein Ende mehr, sondern nur ein Cliffhanger, obwohl wir versprochen haben, dass wir die Serie abschließen, aber hey, mit unserem nächsten DLC findet ihr das Ende heraus!" Naja, wenn man zu viel Geld hat...

Btw, was bringt eigentlich der Day-One-DLC?
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von JunkieXXL »

Panzergrenadier

Das Ende hat keine oder kaum Logiklücken, es wird nur vieles im Unklaren gelassen. Du hälst zum Beispiel das Kind für ein allgöttliches Wesen? Meiner Meinung nach ist es einfach ein hochentwickeltes Computerprogramm, welches die Reaper steuert und entwickelt von - wie sollte es anders sein - organischen Wesen. Das es in Kindesgestalt kommt haben sich die Entwickler wahrscheinlich von Resident Evil (der erste Film) abgeguckt. Viele Vorwürfe der Unlogik basieren auf einfachen Annahmen, die möglicherweise falsch sind. Deswegen sage ich ja, dass Bioware da mehr auf Einzelheiten hätte eingehen sollen.
Zuletzt geändert von JunkieXXL am 20.03.2012 15:58, insgesamt 2-mal geändert.
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DerSnake
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von DerSnake »

Anesthetize hat geschrieben: Btw, was bringt eigentlich der Day-One-DLC?
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$ :wink:
PrussianBlue
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von PrussianBlue »

JunkieXXL hat geschrieben:Panzergrenadier

Das Ende hat keine oder kaum Logiklücken, es wird nur vieles im Unklaren gelassen. Du hälst zum Beispiel das Kind für ein allgöttliches Wesen? Meiner Meinung nach ist es einfach ein hochentwickeltes Computerprogramm, welches die Reaper steuert und entwickelt von - wie sollte es anders sein - organischen Wesen. Das es in Kindesgestalt kommt haben sich die Entwickler wahrscheinlich von Resident Evil (der erste Film) abgeguckt. Viele Vorwürfe der Unlogik basieren auf einfachen Annahmen, die möglicherweise falsch sind. Deswegen sage ich ja, dass Bioware da mehr auf Einzelheiten hätte eingehen sollen.

Hast du das Ende überhaupt selber gesehen? Nichts für ungut, aber wenn du all die Logiglücken bzw. plotholes übersiehst dann warst du nicht grad bei der Sache. Ich möchte hier nicht alles aufzählen aber wir hätten da z.B. das (Achtung Spoiler!)

- Die Explosion der Massenportale alle entsprechenden Systeme in denen sie liegen zerstören müsste
- Das Crewmitglieder die mit auf der Erde waren plötzlich an Bord deines Schiffes sind
- Das Shepard in den letzten Minuten des Spiels komplett anders ist als zuvor
- Das deine Waffe auf einmal unendlich viel Munition hat
- Das deine Crew flieht und dich im stich lässt was sie nie tun würde

Nun könnte ich dazu noch die Versprechen von Bioware zum Ende hinzufügen, welche vor Release gemacht wurden sowie die vielen Fragen die durch das Ende enstehen (was du ja selber schon sagst).
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Dafuh
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Dafuh »

leute wenn ihr nicht reaper zerstören gewählt hab wurdet ihr indoktriniert und habt somit der galaxie zum untergang verholfen

zerstört man alles synthetische leben sieht man wie shepard eben noch auf der erde in den trümmern aufwacht (was soviel bedeutet wie: er war nie auf der citadel da genau nachdem er vom Harverster-laser getroffen wurde, die indoktrinationillusion des reaperanführers eingesetzt hat!)

das ende ist genial die einzige logiklücke ist: wie hat es meine crew noch auf die normandy und weg geschafft dazu hätt ich gerne irgendeine info bekommen

also wenn man synthese und kontrolle wählt geht der plan der reaper shepard an ihre seite zu ziehen (den sie übrigens schon seit teil 1 versuchen durchzuziehen, anmerkung: sarens gespräch mit shepard in ME1) auf und man hat quasi "verloren"

edit: zum post ober mir:

man hat unendlich munition weil es eine illusion ist!
shepard ist in den letzten minuten so anders weil er schizophren ist!
anderson und shepard sind ein und die selbe person (merkt man an dem schrei wenn anderson angeschossen wird plötzlich hört man anderson und shepard gleichzeitig schreien und an der wunde die shepard nach andersons "tod" genau an der selben stelle hat)
selbst the illusive man ist eine illusion von harvester (der anführer der reaper)
harvester versucht shepard auf seine seite zu ziehen mit allen mitteln merkt man auch dadurch das die steurungseinheit zur kontrolle der reaper quasi blau leuchtet während der generator zur zerstörung der reaper rot leuchtet (das soll unterbewusst animieren die "gute" blaue seite zu wählen und somit hätte harvester was er will deine unterwerfung)

guckt euch auf youtube folgendes an es erklärt so einiges!
http://www.youtube.com/watch?v=ythY_GkEBck


das mit der crew und den mass relays verstehe ich allerdings auch nicht xD
Zuletzt geändert von Dafuh am 20.03.2012 17:46, insgesamt 2-mal geändert.
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|Chris|
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von |Chris| »

Dafuh hat geschrieben:leute wenn ihr nicht reaper zerstören gewählt hab wurdet ihr indoktriniert und habt somit der galaxie zum untergang geholfen

Bild


Ich finde die Idee, das Shepard selbst indoktriniert wurde an sich großartig. Das hätte dem Spiel noch mal einen zusätzlichen Schub verliehen. Allerdings finden sich weder in den geleakten Dokumenten noch in der offiziellen Dokumentation "Mass Effect: The final hours" Hinweise darauf. Es war im Entstehungsprozess des Spiels auf dem Tisch, wurde aber verworfen. Und mal ganz unter uns Pfarrerstöchtern, ich glaube nicht an eine geheime Verschwörungstheorie in der Bioware eigene interne Dokumente fälscht um die Spieler auf eine falsche Fährte zu führen und zu "indoktrinieren".

Jedem die eigene Meinung und wer es so sehen möchte um besser "über das Ende hinweg zu kommen" dem sei's gegönnt. Aber einige dieser "Indoktrinations Theorie Anhänger" sind mittlerweile dazu übergegangen geradezu missionarisch vorzugehen und Jeden der das Ende nicht verstehen möchte wie sie es tun, als dumm zu bezeichnen.
Zuletzt geändert von |Chris| am 20.03.2012 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Dafuh »

nur weil in den geleakten infos diese theorie nicht bestätigt wurde bedeutet das noch lange nicht das sie nicht existiert!
bioware hält bewusst alles unter verschluss
würde gerne die quelle über die von dir angesprochenen letzten stunden erfahren!

bioware gibt länger kein statement über den schluss ab, um spieler die das game noch nicht durch haben vor spoilern zu bewahren (kann man glauben oder nicht...mir persönlich wayne)

ich glaube an diese theorie alles andere wäre echt...komisch xD

edit: ok keine ahnung ob du mich damit ansprechen willst aber ich habe niemanden als dumm beizeichnet oder so darstellen wollen!

missionarische aufklärungsversuche...hmmm das ist was anderes xD