Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für emotionale Bindung"

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eulentier
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Beitrag von eulentier »

Der Gott des Hypes hat mal wieder zugeschlagen. Und wie immer versucht er uns mit seinen Luegen fuer dumm zu verkaufen.
Wieso sagt er nicht einfach die Wahrheit, dass
1. Das "Spiel" nicht mehr als ein schnell oede werdendes Minigame gewesen waere
2. Die Technik unausgereift ist und die Leute enttaeuscht worden waeren (vor allem auch aufgrund seines Hypes)

Einfach nur noch aetzend und unglaubwuerdig der Kerl!
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Erwin Frolic
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Erwin Frolic »

MrPink hat geschrieben:Solang Heavy Rain und diverse Final Fantasys als Positivbeispiele,
für emotional anregende Videospiele, genannt werden, muss ich dem guten Mann leider recht geben.

So sieht das nämlich aus. :(
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Infi88
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Infi88 »

Erwin Frolic hat geschrieben:
MrPink hat geschrieben:Solang Heavy Rain und diverse Final Fantasys als Positivbeispiele,
für emotional anregende Videospiele, genannt werden, muss ich dem guten Mann leider recht geben.

So sieht das nämlich aus. :(
Seh ich auch so, ausserdem ist es selbst da nicht Mittelpunkt.
Bei Kate und Milo hätte mein teils nix anderes gemacht als zu angeln ;>.
Manche sehen halt jedes Molyneux Interview als Grund sich im Internet polemisch über den Herrn auszulassen , in der Hoffnung das der Mob mitzieht, dabei hat er im Grunde völlig recht, das Spiel wäre gefloppt.
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Deuterium
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Deuterium »

Infi88 hat geschrieben:... dabei hat er im Grunde völlig recht, das Spiel wäre gefloppt.
Bleibt nur die Frage nach dem "warum?". Weil das Spielprinzip nix taugt, oder weil Spieler emotional zurückgeblieben sind?
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Skabus
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Skabus »

AlastorD hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:[...
Punkt 2 schau dir die Figuren doch mal an, das Kind z.b. reicht von der Überzeugungskraft nicht mal an Jake Lloyd in SW Episode 1 heran geschweige denn an so jemanden wie Natalie Portman in Leon.
Man kann sich über Einzelleistungen streiten(die von dem Kind fand ich auch recht mittelmäßig) oder um das Gesamtkonzept.

Heavy Rain hat keine Ballerszenen, oder sonstwas, die ständigen Knopfdruckaktionen(die ich im übrigens absolut bescheiden finde, also nicht das Heavy Rain nicht auch genug Sachen falsch macht) gehen wohl kaum als Spielelemente durch.

Das Spiel zieht die Faszination einzig und allein aus dem Wunsch Ethans Kind zu finden, Madision, dem fetten Detektiv und dem FBI-Typen zu helfen den Fall aufzulösen.Das "Spiel" ist kein Spiel sondern eine Art interaktiver Film.

Welchen Grund hat man das Spiel zu spielen, wenn man NICHT von den Schicksalen der Charakteren überzeugt ist?

Das würd ich gerne mal wissen...
AlastorD hat geschrieben: Hier muss ich auch nachhaken, ich mag Animes, für mich ist Hayao Miyazaki ein Zeichentrick Genie und er zeigt wie auch eine gute inszenierung für emotionen sorgen kann.
Davon ist aber auch ein FF weit weg.
Dann haben wir unterschiedliche Auffassungen davon was emotional berührend ist, und das ist doch gut. Jeder fühlt es anders. Ich fand Clouds, Squalls und Lagunas Geschichte z.B. sehr bewegend und voll von lustigen, peinlichen, romantischen und nervenaufrebenden Momenten.Anders als bei TES oder Fable wo keinerlei Emotionen weder beim Mainchara noch bei den NPCS transportiert werden, hat FF Charaktere gehabt die ich wirklich mochte, an denen ich spielerisch gehangen habe.

Das muss nicht jeder so sehen. Aber man sollte sich nicht hinstellen und behaupten, wer FF emotional findet ist nicht weit entwickelt.Der hat wohl vergessen, dass in den 80iger und 90iger selten wirklich Emotionen von Duke Nukem, dem Falloutguy/Boy, Horny, dem HC von Neverwinter Nights, Dungen Siege, Dungeon Master, Pool of Radiance, Diablo und Co. zu sehen waren.

Bei japanischen Spielen sieht das ganz anders aus.Und erzähl mir nicht du weißt nicht was ich meine. Ich muss nicht immer alles beweisen.Wer nicht weißt, das japanische Spiele nicht zu unrecht als charakterstark und emotional beschrieben werden, der hat noch nie JRPG´s gespielt, oder springt halt nicht auf die Art Emotion an...

Erwin Frolic hat geschrieben:So sieht das nämlich aus. :(
Boa es reicht langsam. Argumente will ich sehen, hören lesen! Dummes zeug erzählen kann ich auch(sieht man ja an meinen beiträgen) aber wie wärs mal mit vollständigen Argumentationen?

Oder wollen sich noch irgendwelche Übermenschen melden, die über die emotionale Beschaffenheit anderer sinnieren wollen und uns mit ihrer Göttlichkeit beehren?

Na?Hä?

MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 19.03.2012 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Nefenda
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Nefenda »

Deuterium hat geschrieben:
Infi88 hat geschrieben:... dabei hat er im Grunde völlig recht, das Spiel wäre gefloppt.
Bleibt nur die Frage nach dem "warum?". Weil das Spielprinzip nix taugt, oder weil Spieler emotional zurückgeblieben sind?
Glaube ein wenig von beidem.
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Dan Chox
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Dan Chox »

Es passiert selten genug, dass ich mit Peter Molyneux einer Meinung bin. In diesem Falle aber schon - wenn auch aus anderen Gründen. Mir geht es hier auch eher um den Bezug zum Spieler als die "Industrie".
Gerade im Fahrwasser der Empörung über das Ende von Mass Effect 3 und im Falle von RPGs im Allgemeinen kann eine emotionale Bindung an Charaktere oder Welten aus einem Computerspiel ganz reale Auswirkungen auf den Spieler haben. Schließlich wurde nicht nur in unserem hauseigenen Forum hier darüber berichtet, wie einige Spieler nach Mass Effect regelrechte Alpträume oder tiefen Schwermut entwickelt haben. Wer sich mal im Bioware-Forum oder in der Kommentarsektion anderer Rezensionen umschaut, kann ganze Threads über Post-ME-Depressionen finden. Da schreiben Leute, die sich in Folge der Depression nach Mass Effect 3 regelrecht übergeben mussten und danach fast drei Tage lang durchschliefen, solche für die das Ende schlimmer war als der Tod ihres geliebten Haustieres, oder auch Menschen, die sich auch nach mehreren Tagen nicht dazu in der Lage fühlen, ihre Konsole jemals wieder anzuschalten. Und das sind nicht etwa Teenies; da schreiben Erwachsene, die sich teilweise einen Tag von der Arbeit krank schreiben ließen um das Ende emotional bewältigen zu können. Zugegeben: Auch mich hat es in den Schwermut getrieben. Schlimmer aber noch hat es eine Freundin von mir getroffen, die nach dem Ende von regelrechten Heulattacken berichtet, weil sie sich so sehr in diese fiktive Welt versetzt und das Ende sie deshalb wohl schwer getroffen hat.
In dem Sinne.
AlastorD
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von AlastorD »

Skabus hat geschrieben: Das Spiel zieht die Faszination einzig und allein aus dem Wunsch Ethans Kind zu finden, Madision, dem fetten Detektiv und dem FBI-Typen zu helfen den Fall aufzulösen.Das "Spiel" ist kein Spiel sondern eine Art interaktiver Film.
Das ist wahr aber wenn einem das Kind schon egal ist, dann ist schon mal viel verschenkt.
Auch die anderen Charaktäre glänzen nicht gerade durch ausgeprägtes Mienenspiel
Skabus hat geschrieben:Welchen Grund hat man das Spiel zu spielen, wenn man NICHT von den Schicksalen der Charakteren überzeugt ist?

Das würd ich gerne mal wissen...
Vor dem Spielen wusst ich das ja auch nicht, es war ja trotz allem auch interessant mal was anderes zu spielen.
Skabus hat geschrieben:Das muss nicht jeder so sehen. Aber man sollte sich nicht hinstellen und behaupten, wer FF emotional findet ist nicht weit entwickelt.Der hat wohl vergessen, dass in den 80iger und 90iger selten wirklich Emotionen von Duke Nukem, dem Falloutguy/Boy, Horny, dem HC von Neverwinter Nights, Dungen Siege, Dungeon Master, Pool of Radiance, Diablo und Co. zu sehen waren.
Okay wer hat das gesagt?
Skabus hat geschrieben:Bei japanischen Spielen sieht das ganz anders aus.Und erzähl mir nicht du weißt nicht was ich meine. Ich muss nicht immer alles beweisen.Wer nicht weißt, das japanische Spiele nicht zu unrecht als charakterstark und emotional beschrieben werden, der hat noch nie JRPG´s gespielt, oder springt halt nicht auf die Art Emotion an...
Auch westliche RPGs machen das, siehe etwa Baldurs Gate 2, Aerie könnte in jedes JRPG passen. Aber es ist doch was ganz anderes als etwa Schindlers Liste, in dem dank grossartiger Schauspieler und der inszenierung die Emotionen greifbarer werden, oder vom lesen eines Buches.
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Skabus
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Skabus »

AlastorD hat geschrieben: Auch westliche RPGs machen das, siehe etwa Baldurs Gate 2, Aerie könnte in jedes JRPG passen. Aber es ist doch was ganz anderes als etwa Schindlers Liste, in dem dank grossartiger Schauspieler und der inszenierung die Emotionen greifbarer werden, oder vom lesen eines Buches.
Ganz genau!Einen Film sehen und ein Buch lesen ist etwas ganz anderes als ein Spiel spielen. Das darf man nicht vergessen!

Und ja es gibt auch westliche RPG´s die Emotionen transportieren, aber sag mir mal wieviele davon nicht von Bioware stammen, die das schon immer verstanden haben? :mrgreen:

Die Frage mit den Göttermenschen hier steht immer noch im Raum.Traut sich jetzt keiner mehr, oder was?Ist auch an Nefenda gerichtet.


MfG Ska
AlastorD
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von AlastorD »

Skabus hat geschrieben: Ganz genau!Einen Film sehen und ein Buch lesen ist etwas ganz anderes als ein Spiel spielen. Das darf man nicht vergessen!
MfG Ska
Die Sache bei HR ist doch die, mal will emotionen erzeugen indem man seine Spielfiguren als Menschen verkauft, als Schauspieler. Aber für solche Rollen währen auch begabtere Mimen wichtig um zu überzeugen.
Es reicht nicht das die Figuren echt aussehen, sie müssen die Emotionen auch vermitteln und dazu reicht ein Gesichtsausdruch nicht aus.
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Skabus
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Skabus »

AlastorD hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben: Ganz genau!Einen Film sehen und ein Buch lesen ist etwas ganz anderes als ein Spiel spielen. Das darf man nicht vergessen!
MfG Ska
Die Sache bei HR ist doch die, mal will emotionen erzeugen indem man seine Spielfiguren als Menschen verkauft, als Schauspieler. Aber für solche Rollen währen auch begabtere Mimen wichtig um zu überzeugen.
Es reicht nicht das die Figuren echt aussehen, sie müssen die Emotionen auch vermitteln und dazu reicht ein Gesichtsausdruch nicht aus.
Ja das stimmt alles, aber anders als Peter M. glaube ich David Cage, dass er das weiß und auch selbst reflektieren kann und daran Arbeitet das Verfahren zu verbessern.

Mit L.A. Noire hat man ja gesehen, was moderne Techniken so in Sachen Mimik noch hergeben, auch wenn ich L.A.Noire spielerisch nicht so toll finde. Aber von der Technik her, ist noch ne Menge Raum nach oben ;)

Ich sag auch nicht das HR das beste Spiel der Welt ist, auf keinen Fall, aber es war schon irgendwie anders, eine interaktive Story zu erleben, in bestimmter Weise einzugreifen, überrascht zu werden. HR war eine etwas andere Spielerfahrung, auch wenn wie ich jetzt raushöre nicht jeder vom emotionalen Aspekt gefesselt wurde.

Ich hatte bei der Autoszene mit Ethan oder als Madision von dem Verrückten mit nem Bohrer bedrängt wurde echtes Herzrasen...


MfG Ska
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HerrRosa
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von HerrRosa »

@Skabus

Sofern ich deine Frage richtig verstanden habe und da ich mich schon von klein auf als Göttermensch sehe...ehem...

Für mich können nur Charaktere emotional berühren, die auch greifbar geschrieben und transportiert werden.
Besonders im Medium Videospiel herscht da noch heftiger Nachholbedarf.
Je nach angelegtem Standard, bleiben die emotionalen Stimuli nun mal aus.

Und ja, Final Fantasy war für mich immer schlecht geschriebener Asia Kitsch, was selbstverständlich nicht durch eine Aversion gen Japanischer Schreibe abgetan werden kann.
In jedem Genre gibt es schließlich Gutes und Schlechtes.
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Deuterium
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Deuterium »

Skabus hat geschrieben: Ich hatte bei der Autoszene mit Ethan oder als Madision von dem Verrückten mit nem Bohrer bedrängt wurde echtes Herzrasen...
Der gute Doktor im Keller ist aber auch eine verdammt kranke Sau. Das musste man ihm lassen. Ich persönlich empfinde die limitierten Gesichtsausdrücke gar nicht mal als das Riesenproblem. Spiele finden bei mir auch zu einem großem Teil im Kopf statt. Meine Vorstellungskraft kann auch schlechte Grafik kaschieren, warum nicht auch beschränkte Mimik? Heavy Rain hatte für mich andere Probleme, zum Beispiel, dass mir die Kinder von Ethan wirklich scheißegal waren. Bei mir haben sie zu keinem Zeitpunkt einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Wahrscheinlich aber auch, weil viel zu wenig Zeit in die Vater-Sohn Beziehung investiert wurde. Man bekommt viel zu wenig aus der glücklichen Zeit mit, als dass die Kinder einem wirklich am Herzen liegen. Und für mich waren die Kinder nervig dargestellt.
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Setschmo
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Setschmo »

ach Peter "der Schwätzer" Molyneux gibt wieder irgendwelche Buchstaben von sich... ne last mal :roll:
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Skabus
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Skabus »

MrPink hat geschrieben:@Skabus

Sofern ich deine Frage richtig verstanden habe und da ich mich schon von klein auf als Göttermensch sehe...ehem...
Kennst du das C&C-System, das gibts nicht nur in Rollenspielen,Kollege!Wenn du dich entscheidest, ominös kurze Andeutungen ohne Erklärungen zu machen, und es dir dann noch 3 weitere Leute gleichtun, wittert man irgendwo eine Verschwörung :mrgreen: :wink:

MrPink hat geschrieben: Für mich können nur Charaktere emotional berühren, die auch greifbar geschrieben und transportiert werden.
Guter Punkt.Wenn Final Fantasy, Mass Effect und HR keine guten Beispiele sind, frage ich mich ob es welche gibt?

Vllt. steckt die Videospielbranche da gerade in der Aufbauphase?
MrPink hat geschrieben: Besonders im Medium Videospiel herscht da noch heftiger Nachholbedarf.
Der Meinung bin ich auch, das heißt aber nicht zwangsläufig, dass man gute Ansätze einfach abtun sollte, wie du das rigeros tust.
MrPink hat geschrieben:Je nach angelegtem Standard, bleiben die emotionalen Stimuli nun mal aus.
Dein Beitrag kommt bei mir aber so rüber, als würdest du dich über andere erheben, daher der Göttermenschvergleich.Es gibt Leute die finden kitschige Dinge emotional berührend.Wenn du sagst die sind emotional unreif oder nicht bereit oder derartiges, würdest du damit ganze Jahrhunderte verurteilen, denn auch in der menschlichen Entwicklung sind Emotionen kein Produkt von heute auf morgen.Vor allem die Frage wie man mit Emotionen umgeht, stellt heute noch viele Menschen vor ein unlösbares Rätsel.

Ein Großteil der Menschheit ist noch heute nicht in der Lage mit ihren Emotionen reif, erwachsen und vernunftsbegabt umzugehen.Ihnen aber emotionale Unterentwicklung vorzuwerfen ist etwas überzogen. Vor allem dann, wenn das so pauschalisierend und großkotzig geschiet.
MrPink hat geschrieben:Und ja, Final Fantasy war für mich immer schlecht geschriebener Asia Kitsch,
Siehst du, das steht "für DICH" und das gilt dann auch nur für dich und alle die deiner Ansicht sind.Für mich ist "my little pony" sinnloser Kitsch, aber irgendwie stehen alle drauf.Na und?Die Leute wissen schon was ihnen gefällt.

Für mich sind übertriebene Herzen Kitsch, auf Jahrmärkten diese bescheuerten Lebkuchenherzen zu kaufen, oder seine Freundin "Schnurzelmäuschen" zu nennen.Aber das ist nur meine Meinung. Gemessen an diesem Standard ist FF recht erwachsen.Aber nicht ZU erwachsen, weswegen mir die Mischung gefällt...

Für mich ist Marinenhof, Hollywood, etc. kitschiger, aber FF fand ich eben viel glaubwürdiger als die ganzen Hollywoodklischees, wo sich der männliche HC und die weibliche HC immer im ungünstigsten Moment küssen, und das in 1000 Filmen.

Hollywood ist viel älter als die Spielebranche und verwendet heute noch sinnlos kitischige Klischees. Komischerweise regt sich darüber kaum ein Ottonormalverbraucher auf.
MrPink hat geschrieben: was selbstverständlich nicht durch eine Aversion gen Japanischer Schreibe abgetan werden kann.
In jedem Genre gibt es schließlich Gutes und Schlechtes.
Es gibt Leute die finden JRPG´s eben schlecht, weil es "zu bunt" oder zu "kindlich" oder zu "übertrieben erotisch und damit billig" oder "hässlich" empfinden.

Es gibt genug die nix mit japanischen Spielen anfangen können.Ist auch gut so.Geschmäcker sind halt verschieden...

Ich hab aber nie behauptet, dass alle die FF nicht mögen JRPG-Hasser sind oder sonstige Pauschalisierungen...

MfG Ska