Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

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4P|BOT2
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Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von 4P|BOT2 »

Eher unschöne Zeiten muss Obsidian Entertainment derzeit durchleben: Wie Joystiq und Gamebanshee berichten, musste das Studio gestern 20 bis 30 Angestellte entlassen. Dabei beziehen sich die Magazine auf Twitter-Botschaften, aktualisierte Einträge in der Job/Kontaktbörse LinkedIn sowie Hinweise aus dem Umfeld der Firma.Teilweise betroffen von jenen Maßnahmen sei das Team, das an South Park: The Ga...

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LP 90
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Beitrag von LP 90 »

schweinerei sowas.... ein absteigendes Studio wie Bioware wird mit Geld (sprichwörtlich) totgepumpt, und ein Studio das immer gute Spiele(leider waren insgesamt da nie die Tophits bei, auch aus wegen Zeitdruck der Publisher) und sogar besser geworden ist in letzter Zeit muss ums Überleben kämpfen.....Ja ich weiß Marktgesetze, heißt aber nicht das ich das nicht bedauern kann... Obsidian forward!!!
Shrike
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von Shrike »

Gebt ihnen Geld, dann umbenennen in Black Isle und weiter gehts. =/
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FuerstderSchatten
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Re: Kommentar

Beitrag von FuerstderSchatten »

Am Anfang war das nen super Entwickler Team, aber inzwischen sind deren Spiele nicht mehr so meins. Entweder Settingbedingt wie bei Alpha Protocol, oder grundsätzliche bedingt wie in Fallout NV oder Dungeon Siege 3.

Und was soll wieder der Vergleich mit Bioware von einen der Vorposter, Bioware hat in den letzten Jahren immerhin ein Spiel rausgebracht, was mir gefällt, das ist eigentlich schon ne Leistung für sich. Obsidian hat das seit Jahren nit mehr.

Übrigens waren Obsidian und Bioware mal recht miteinander verbandelt. Bioware hat sogar mehrere Aufträge an Obsidian weitergereicht, ohne Bioware würde Obsidian warscheinlich gar nicht mehr existieren.
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Sir Richfield
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Re: Kommentar

Beitrag von Sir Richfield »

LP 90 hat geschrieben:Ja ich weiß Marktgesetze, heißt aber nicht das ich das nicht bedauern kann... Obsidian forward!!!
Marktgesetz heißt zur Zeit: Entweder verhure (NL) dich an einen Publisher, der dann direct control assumed (Bioware Prinzip) oder sei so groß, dass Du zwar frei AAA Titel produzieren kannst, aber dennoch von den Publishern abhängig bist, die dann direct control.... (Obsidian, z.B. Alpha Protocol).

So oder so - Du hast verloren.

Ich bedauere daran, dass die Gesamtqualität der Spiele dadurch nachläßt.
Denn kein Entwickler darf mehr (relativ) teure Spiele machen, die vielleicht nur eine leicht geringere Menge an Menschen interessiert.
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Nightfire123456
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Beitrag von Nightfire123456 »

Ich bin ja gespannt wie lange die noch unabhängig bleiben...
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Solange Southpark kommt :P. Ich will unbedingt als Jude spielen :D.
Am Anfang war das nen super Entwickler Team, aber inzwischen sind deren Spiele nicht mehr so meins. Entweder Settingbedingt wie bei Alpha Protocol, oder grundsätzliche bedingt wie in Fallout NV oder Dungeon Siege 3.
Alpha Protocol und F:NV waren genial. Ich liebe beide.
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Sir Richfield
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Re: Kommentar

Beitrag von Sir Richfield »

Scorcher24 hat geschrieben:Alpha Protocol und F:NV waren genial. Ich liebe beide.
Solange Du nicht versuchst, die offensichtlichen technischen Schwächen Alpha Protocols wegzureden, darfst Du es lieben, wie Du willst. ;)

Ich mochte AP auch, aber da war noch so viel Potential....
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich mochte AP auch, aber da war noch so viel Potential....
Ja, zB. ein alternatives Speichersystem wäre ganz nett gewesen ... :)
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Howdie
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von Howdie »

Bei AP hatte ich persönlich das Problem, dass das Spiel zu inkonsequent und ungebalanced war. Ich habe als Schleich-Spezialist ein ganzes Fort mit schwerbewaffneten Gegnern im Nahkampf (nach Entdeckung) platt gemacht. Da war das Spiel für mich gelaufen. Wenn ich als Stealth-Spieler dutzende, wild feuernde, MG-schwingende Söldner einfach umhauen kann, ist das einfach ziemlich mau. Bis dahin fand ich das Spiel eigentlich ganz gut, aber das hat es mir dann doch madig gemacht.

Das Alien-RPG hätte ich aber wirklich gerne gespielt. Wirklich schade. Da hätte ich selbst technische Schwächen toleriert.
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Sonic_The_Hedgehog
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

Zudem war AP einfach nur ein riesiges bugfest, was ja leider bei Obsidian keine Seltenheit war.
Im Ansatz und oft in der Ausführung auch sehr gute Spiele, aber halt technisch immer hart an der Grenze.
Dennoch schade drum, wenn bei Spieleschmieden die wenigstens noch den Versuch zu unternehmen gute Spiele zu entwickeln Leute entlassen werden.
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Brakiri
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von Brakiri »

Das Problem was Obsidian schon immer hatte, war ihre technische Mittelmässigkeit.
Kotor 2 war buggy ohne ende, mehr als der erste Teil, der nicht von Obsidian war. NWN2 war eine einzige Patchworkdecke usw.

New Vegas war das erste Obsidian Spiel was ich gespielt habe, was einigermassen lief zu Beginn.

Inhaltlich ist es aber superschade. Bioware mit ihrem RPG-Flachmist fährt einen Rekord nach dem anderen, wärend RICHTIGE RPG-Schmieden kaputt gehen.

Hier muss man aber auch Obsidian etwas Schuld geben. Die machen zuviele Auftragsarbeiten, und auch vieles was eher weniger in den typischen RPG-Bereich gehört. Es klingt so als hätte man zuwenig auf die Stärken fokussiert, und zu stark gestreut.

Schade das Crowdfunding erst nach und nach Einzug hält..vielleicht hätte man über diesen Weg was machen können, obwohl ich nicht weiss, ob Obsidian dafür nicht schon zu gross ist.
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JesusOfCool
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von JesusOfCool »

warum wird in solchen artikeln eigentlich immer von entlassungen geschrieben? ich weiß ja nicht wie das in deutschland ist, aber bei uns in österreich in eine entlassung eigentlich was ziemlich heftiges. bei einer entlassung gibt es keine kündigungsfrist, keine abfertigung oder sonstwas. d.h. es ist aus, sofort.
entlassen darf man jemanden auch nicht einfach so, da brauchts schon nen guten grund. ansonsten ist das was normalerweise gemacht wird eine kündigung.
vielleicht gibts den unterschied in den usa auch einfach nicht, aber es liest sich trotzdem immer heftig.

@topic: laut wikipedia hat osidian 135 mitarbeiter, also ca -15 bis -25%. nicht so ganz ohne.
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HanFred
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von HanFred »

JesusOfCool hat geschrieben:ich weiß ja nicht wie das in deutschland ist, aber bei uns in österreich in eine entlassung eigentlich was ziemlich heftiges. bei einer entlassung gibt es keine kündigungsfrist, keine abfertigung oder sonstwas. d.h. es ist aus, sofort.
Das ist in der Tat eine rein österreichische Definition des Begriffs.
Ausserordentliche (=fristlose) Kündigungen setzen einen wichtigen Grund voraus, der in so einem Fall nicht gegeben wäre.
Zuletzt geändert von HanFred am 15.03.2012 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Howdie
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Re: Allgemein: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Beitrag von Howdie »

Brakiri hat geschrieben:Inhaltlich ist es aber superschade. Bioware mit ihrem RPG-Flachmist fährt einen Rekord nach dem anderen, wärend RICHTIGE RPG-Schmieden kaputt gehen.
Mal ganz ehrlich: Findest du wirklich, dass AP mehr RPG war als ein Mass Effect? Sehe ich persönlich zumindest nicht so, da die Spiele sich doch sehr ähneln, was den Ablauf angeht.

@Jes: In dem Fall ist es schon eine Entlassung, weil eben ein großer Teil der Mitarbeiter entlassen wird. Zumindest hierzulande greift bei diesen Größenordnungen die Gewerkschaft/der Betriebsrat ein und es gibt Sozialpläne und Abfindungen. Es ist eben keine einfache Kündigung, sondern eine Massenentlassung.

EDIT: HanFred war schneller.^^