Mass Effect 3: Video-Fazit
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
traumweber123
- Beiträge: 5
- Registriert: 14.12.2011 16:28
- Persönliche Nachricht:
Kommentar
Ich finde 4player bewertet nur noch "künstlerisch wertvolle" spiele mit guten Kritiken und verwirft die Blockbuster der Spielindustrie grundsätzlich als mainstream.
So ist eine gute Wertung von 4Players, sowas wie die "Goldene Palme" und nicht mehr wie der "Oskar".
Schade eigentlich
So ist eine gute Wertung von 4Players, sowas wie die "Goldene Palme" und nicht mehr wie der "Oskar".
Schade eigentlich
- mr archer
- Beiträge: 10329
- Registriert: 07.08.2007 10:17
- Persönliche Nachricht:
Re: Kommentar
Warum soll das schade sein? Ist ja nicht so, dass im Videospieljornalismus ein Mangel an "Oscar"-Vergebern herrscht. Im übrigen: Blockbuster IST Mainstream - sonst wäre es kein Blockbuster. Es gibt natürlich noch einen Unterschied zwischen qualitativ hochwertigem Mainstream und qualitativ schlechtem Mainstream. Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Tatsache.traumweber123 hat geschrieben:Ich finde 4player bewertet nur noch "künstlerisch wertvolle" spiele mit guten Kritiken und verwirft die Blockbuster der Spielindustrie grundsätzlich als mainstream.
So ist eine gute Wertung von 4Players, sowas wie die "Goldene Palme" und nicht mehr wie der "Oskar".
Schade eigentlich
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Kommentar
Ich find eher, dass sie die blockbuster immer noch zu hoch bewerten. Wenn ich mal in die Rangliste 2011 gucke, sehe ich da haufenweise blockbuster die 80 bis 90 Punkte haben, die meisten sind nur Fortsetzungen der bekannten Sportspiele oder Ballerspiele.traumweber123 hat geschrieben:Ich finde 4player bewertet nur noch "künstlerisch wertvolle" spiele mit guten Kritiken und verwirft die Blockbuster der Spielindustrie grundsätzlich als mainstream.
Ausserdem hat ass effect keine schlechte Bewertung bekommen, sondern 75, also recht gut. Nachdem was ich bisher in videos gesehen hab viel zu viel.
Nur weil viele andere Seiten die bekannten Spiele pro forma mit 99 bewerten, und dafuer von den Publishern hoechstwahrscheinlich bezahlt werden, oder zumindest bevorzugt behandelt), muss man das doch nicht nachmachen.
- No Cars Go
- Beiträge: 1621
- Registriert: 12.05.2008 00:38
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Kommentar
Das stimmt ganz einfach nicht: Modern Warfare, die Uncharted-Trilogie, Heavy Rain: Alles Triple-A-Blockbuster, die bei 4Players mit Höchstwertungen wegkamen.mr archer hat geschrieben:Warum soll das schade sein? Ist ja nicht so, dass im Videospieljornalismus ein Mangel an "Oscar"-Vergebern herrscht. Im übrigen: Blockbuster IST Mainstream - sonst wäre es kein Blockbuster. Es gibt natürlich noch einen Unterschied zwischen qualitativ hochwertigem Mainstream und qualitativ schlechtem Mainstream. Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Tatsache.traumweber123 hat geschrieben:Ich finde 4player bewertet nur noch "künstlerisch wertvolle" spiele mit guten Kritiken und verwirft die Blockbuster der Spielindustrie grundsätzlich als mainstream.
So ist eine gute Wertung von 4Players, sowas wie die "Goldene Palme" und nicht mehr wie der "Oskar".
Schade eigentlich
- Hank Loose
- Beiträge: 416
- Registriert: 01.04.2009 11:52
- Persönliche Nachricht:
Re: Kommentar
Ich will hier kein Fass aufmachen und auch niemanden beschuldigen, aber ich gebe hier nur zu bedenken, dass bei uns im Forum auch sehr viele PR-Arbeiter ihren Dampf ablassen und das jetzt nicht seitens EA - wir sind da mit vergangenen Wertungen auf fast jeden Schlips getreten (obgleich ich persönlich nur Videos schneide und keine Wertungen vergebe). Man kann die PRler meist daran erkennen, dass sie sehr früh posten und ansonsten im Forum kaum tätig sind. Und dann gebe ich noch zu bedenken: Unter der 75 steht ein "gut". Diese Schulnote drückt bei uns viel mehr als jede Zahl aus. ME3 ist ein gutes Spiel. Und eine 75 bei uns ist bei anderen Magazinen eine 85. Während dort eh alle Blockbuster zwischen 85 und 90 kriegen (was man als geili-geili-Wertung zusammenfassen kann) rangieren unsere Wertungen zumindest in einem Bereich, der Unterschiede deutlich macht.Cordes92 hat geschrieben:75? Was haben die Redakteure für ein Problem ? Wenn man Sie als solche überhaupt bezeichen darf ! Alles unter 85 % ist eine Farce!
- Janosch31
- Beiträge: 40
- Registriert: 11.11.2004 14:31
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Servus,
ich wollt mal anfragen nach welchem System verteilt ihr denn die Games auf die Redakteure bei euch?
Also schon klar ihr habt alles so bissal Tendenzen aber warum macht sich denn (ausgerechnet?! sorry
Mr.Rollenspiel persönlich an das Game ran? also nix gegen den Herrn Luibl, aber dass Mass Effect nicht gleich Skyrim is wusst ich vorher au scho. Ehrlich gsagt war ich eigentlich fast überrascht, dass da dann noch ne "gut" rausgekommen is - des muss ich dem Herrn Luibl eigentlich scho wieder zu Gute halten! 
lG
ich wollt mal anfragen nach welchem System verteilt ihr denn die Games auf die Redakteure bei euch?
Also schon klar ihr habt alles so bissal Tendenzen aber warum macht sich denn (ausgerechnet?! sorry
lG
-
tobi19823
- Beiträge: 259
- Registriert: 30.09.2008 19:57
- Persönliche Nachricht:
Kommentar
Meiner Meinung nach sind die 75% schon eine sehr hohe Bewertung (an alle Fanboys: weiterlesen!) :
90er sind exzellente Spiele ohne starke Kritikpunkte oder Fehler die genug Abwechslung, guten Sound und wirklich auf guten eigenen Ideen basieren. Dazu muss die Steuerung gut umgesetzt sein und die Story, Optik, Animationen und Grafik müssen stimmen. Bei ME 3 gibt es starke Kritikpunkte, KI-Schwächen und schon recht starke Angleichungen an erfolgreiche Spiele. Dazu ist die Grafik Durchschnitt.
80er sind sehr gute Spiele, die kaum Bugs gute Technik/Optik/Grafik besitzen, abwechslungsreich sind und durchdacht sind. Dazu haben diese Spiele leichte Schwächen. Hier würde ich Batman Arkham City einordnen.
70er sind gute Spiele, die eventuell schon ein paar mehr Bugs haben, ohne dass jedoch der Spielfluss hierdurch eingeschränkt wird. Solange das Gameplay stimmt und Abwechslung vorhanden ist kann ein Spiel noch eine derartige Wertung erreichen. Diese Spiele können durchaus mehr Fehler enthalten, ohne dass diese merkbar stören. Hier ist Skyrim passend
60er sind gute Spiele, wo das Gameplay nicht wirklich abwechslungsreich ist, einzelne Aspekte aber wirklich gut umgesetzt werden. Diese Spiele haben oft gröbere Fehler wie KI-Schwächen oder deutlich auffallende Bugs. Hier würde ich ME3 einordnen
50er sind in allen Aspekten Mittelmass, oder es gibt extrem gute und extrem schlechte Punkte.
40er sind unterdurchschnittlich können aber einigen Spielern noch Spass bringen wenn sie über grobe Schwächen hinwegsehen können.
30er sind, aus welchen Gründen auch immer, schlecht aber in Einzelaspekten unteres Mittelmass. Diese Spiele sind kaum zu empfehlen.
20er sind Spiele die in allen Aspekten schlecht sind.
10er sind nahezu unspielbare Spiele. Dies liegt meistens an starken Fehlern
10> Spiele die aufgrund von bugs nicht spielbar sind.
0 Spiele die nicht starten (wenn es am Spiel liegt).
Natürlich sind das nur grobe Einschätzungen meinerseits. Aber ich finde, dass man nach diesem Schema bewerten sollte. Je nach Spiel oder Genre sollten natürlich noch Anpassungen stattfinden.
Schade dass es bei fast allen Magazinen nur noch 70-100 Punkte gibt und der Rest quasi Abgeschafft wurde.
Aber ansonsten könnte man in den ganzen Trailern ja nicht "9 out of 10, best console game, 10/10, 94/100 und wassweissich" schreiben.
"Spiele" wie Dear Esther, die eigentlich gar keine wirklichen Spiele sind sollten wie ich finde nicht in Zahlen sondern in subjektiven Texten bewertet werden. Für so etwas sind Zahlen/Noten einfach nicht angebracht, da jeder diese Medien anders erfährt.
90er sind exzellente Spiele ohne starke Kritikpunkte oder Fehler die genug Abwechslung, guten Sound und wirklich auf guten eigenen Ideen basieren. Dazu muss die Steuerung gut umgesetzt sein und die Story, Optik, Animationen und Grafik müssen stimmen. Bei ME 3 gibt es starke Kritikpunkte, KI-Schwächen und schon recht starke Angleichungen an erfolgreiche Spiele. Dazu ist die Grafik Durchschnitt.
80er sind sehr gute Spiele, die kaum Bugs gute Technik/Optik/Grafik besitzen, abwechslungsreich sind und durchdacht sind. Dazu haben diese Spiele leichte Schwächen. Hier würde ich Batman Arkham City einordnen.
70er sind gute Spiele, die eventuell schon ein paar mehr Bugs haben, ohne dass jedoch der Spielfluss hierdurch eingeschränkt wird. Solange das Gameplay stimmt und Abwechslung vorhanden ist kann ein Spiel noch eine derartige Wertung erreichen. Diese Spiele können durchaus mehr Fehler enthalten, ohne dass diese merkbar stören. Hier ist Skyrim passend
60er sind gute Spiele, wo das Gameplay nicht wirklich abwechslungsreich ist, einzelne Aspekte aber wirklich gut umgesetzt werden. Diese Spiele haben oft gröbere Fehler wie KI-Schwächen oder deutlich auffallende Bugs. Hier würde ich ME3 einordnen
50er sind in allen Aspekten Mittelmass, oder es gibt extrem gute und extrem schlechte Punkte.
40er sind unterdurchschnittlich können aber einigen Spielern noch Spass bringen wenn sie über grobe Schwächen hinwegsehen können.
30er sind, aus welchen Gründen auch immer, schlecht aber in Einzelaspekten unteres Mittelmass. Diese Spiele sind kaum zu empfehlen.
20er sind Spiele die in allen Aspekten schlecht sind.
10er sind nahezu unspielbare Spiele. Dies liegt meistens an starken Fehlern
10> Spiele die aufgrund von bugs nicht spielbar sind.
0 Spiele die nicht starten (wenn es am Spiel liegt).
Natürlich sind das nur grobe Einschätzungen meinerseits. Aber ich finde, dass man nach diesem Schema bewerten sollte. Je nach Spiel oder Genre sollten natürlich noch Anpassungen stattfinden.
Schade dass es bei fast allen Magazinen nur noch 70-100 Punkte gibt und der Rest quasi Abgeschafft wurde.
Aber ansonsten könnte man in den ganzen Trailern ja nicht "9 out of 10, best console game, 10/10, 94/100 und wassweissich" schreiben.
"Spiele" wie Dear Esther, die eigentlich gar keine wirklichen Spiele sind sollten wie ich finde nicht in Zahlen sondern in subjektiven Texten bewertet werden. Für so etwas sind Zahlen/Noten einfach nicht angebracht, da jeder diese Medien anders erfährt.
- Arco
- Beiträge: 591
- Registriert: 14.11.2010 02:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Also mich überrascht etwas, dass das Spiel schlechter abschneidet als der zweite Teil. Habe es nun bereits 26 Std. gespielt und damit in etwa genauso lange wie den zweiten Teil, bis ich den durch hatte, aber bei Teil 3, habe ich zumindest das Gefühl, noch eine Menge machen zu müssen und bisher nur an der Oberfläche kratze. Sollte in Zeiten, wo sich alle über kurzes Gameplay beschweren ja vllt mal ein Pluspunkt sein, wenn ich mal überlege, dass ich auch RPGs kenne, wo man nach der Zeit locker durch ist und so gut wie alles erlebt hat.
Naja 75 ist gut, aber für mich ist der Teil doch deutlich besser als der zweite und würde damit vermutlich so bei 85, also im sehr guten Bereich von 4players liegen. <- Edit: Das Ende versaut alles, die Wertungen könnte niedriger sein als 75.
Vielleicht ein Tipp: Ich spiele die PC Version und habe das Spiel ca. 10 Std gespielt ohne die Kampfsequenzen im Schwierigkeitsgrad zu verstellen, das macht das Spiel nicht unmöglich, aber für manche vllt etwas nervig. Als ich die Einstellung dann durch Zufall entdeckt habe und runtergestellt habe, hat sich der Spielspaß für mich enorm erhöht, weil es sich wieder deutlich mehr nach Rollenspiel anfühlte. Ich will damit nicht sagen, dass ein RPG keine schweren Kämpfe haben darf, aber wenn ich einen fordernden Third Person Shooter haben will, spiel ich Vanquish, Gears of War oder Konsorten.
Naja 75 ist gut, aber für mich ist der Teil doch deutlich besser als der zweite und würde damit vermutlich so bei 85, also im sehr guten Bereich von 4players liegen. <- Edit: Das Ende versaut alles, die Wertungen könnte niedriger sein als 75.
Vielleicht ein Tipp: Ich spiele die PC Version und habe das Spiel ca. 10 Std gespielt ohne die Kampfsequenzen im Schwierigkeitsgrad zu verstellen, das macht das Spiel nicht unmöglich, aber für manche vllt etwas nervig. Als ich die Einstellung dann durch Zufall entdeckt habe und runtergestellt habe, hat sich der Spielspaß für mich enorm erhöht, weil es sich wieder deutlich mehr nach Rollenspiel anfühlte. Ich will damit nicht sagen, dass ein RPG keine schweren Kämpfe haben darf, aber wenn ich einen fordernden Third Person Shooter haben will, spiel ich Vanquish, Gears of War oder Konsorten.
Zuletzt geändert von Arco am 14.03.2012 03:56, insgesamt 1-mal geändert.
- HanFred
- Beiträge: 5330
- Registriert: 09.12.2009 10:55
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Das ist eben reine Geschmacksache. Mich nervt es bisweilen, wie sehr der Fokus bei Rollenspielen (ich mag z.T. auch Actionspiele) meistens auf dem Kampf liegt. Auf Kampf scheiss ich, habe ich schon so oft gesehen, dass ich es einfach nicht mehr interessant finde, ausser etwas ist speziell oder eben so realistisch, wie man es sich vorstellen kann (mit Toleranz meinerseits). Virtuelle Gewalt ist OK, nicht das geringste Problem damit, aber warum muss ich immer eine Stunde fighten, um eine Viertelstunde Handlung erleben zu dürfen, wenn's hoch kommt? Das ist doch einfach mangelnde Fantasie der Entwickler... und Anbiederung an eine bestimmte Zielgruppe, die zum grossen Teil ohnehin zu jung ist für sowas. Ja, mit 10-14 Jahren fand ich Militär noch super, als ich dann selber da war nicht mehr so besonders. *g* Bzw. nur noch im Rahmen einer wirklich interessanten Umsetzung, die leider praktisch nie vorhanden ist (nach meinem Geschmack zumindest). Flashpoint war super (IMHO kein Spiel sondern eine Sim), das alte Battlefield auch. Sogar Armed and Dangerous fand ich witzig, obwohl simpel und ohne Tiefe - aber eben nach meinem Geschmack. Auch Postal 2, da musste ich mir dann manchmal Kritik von CoD-Spielern anhören... ausgerechnet. So ein uninspirierter Scheiss! Also entweder ernst oder abgefahren, aber um Gottes Willen nicht pseuso-ernst.Arco hat geschrieben:(...) wenn ich einen fordernden Third Person Shooter haben will, spiel ich Vanquish, Gears of War oder Konsorten.
Zum Glück gibt's auch noch Adventures. Aber die Freiheit von Rollenspielen ist halt schon reizvoll und würde dem Spielprinzip eigentlich überhaupt nicht im Weg stehen. Hat es auch schon gegeben (Planescape Torment). Aber da würden bestimmt wieder irgendwelche RPG-Nazis widersprechen, die ganz genau zu wissen glauben, wie man das Genre zu definieren hat.
Entschuldigt das Posting, der Alkoholeinfluss ist beträchtlich.
- Brakiri
- Beiträge: 3482
- Registriert: 19.09.2006 11:34
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
@HanFred
Hehe...trotz Alkoholeinfluss finde ich deine Ausführungen noch recht konsistent
Der überbordende Kloppanteil ist auch eine Sache die mich in heutigen RPGs extrem stört. Bei DA:O war das so heftig, dass es mir in der Mitte zu blöd wurde. Vorallem wenn nach einer Stunde kloppen, 15min Handlung kommen würde, wäre das ja noch ok, aber wenn man sich da Quests ansieht wie Redcliffe wo die Zombies angreifen, und man sicher 2-3 Stunden beschäftigt ist, nur mit kloppen, oder Andrastes Asche, wo man sich 5-6h durch Ruinen kloppen muss für ein 2min Gespräch mit dem Arl, dann kann ich echt nur ein lautes Stöhnen von mir geben.
Auch bei den Elfen kloppt man ewig und 3 Tage für 2min Gespräche, und später in den tunneln soll es wohl nurnoch Gekloppe geben.
Diese künstliche Streckung, weil den Leuten echt nix einfällt, wie man ein RPG füllen kann, nervt gewaltig.
Zieht man die ganzen unnützen und nicht zielführenden Kämpfe ab, ist das Spiel kaum 15h lang.
Das gleiche gilt für viele andere RPGs, aber ehrlich gesagt ist mir das erst mit DA:O so richtig übel aufgestossen. Bei DA2 warten sie zumindest bis zur Hälfte des Spiels, bis der Kampf erneut zügellose Ausmasse annimmt.
Ich habe nichts gegen Kämpfe, wenn sie sinnvoll gesetzt sind und es keine Alternative gibt, aber in DA:O und Co kann man diesen ja nichtmal ausweichen. Ich hatte meinen Laber-Skill gemaxed, aber Kämpfen ausweichen konnte ich damit nur minimalst.
Bei DA2 gibs schon keinen Laberskill mehr.
Ne da war Torment doch um Welten besser, und das sage ich ohne Alkohol im Blut.
Ich werde ME3 sicher irgendwann mal spielen, aber wenn ich so überall lese, dass der Balleranteil noch extremer geworden ist, dann graust es mir fast davor.
@ Zur Wertung generell
Ich muss sagen, egal ob ich mit der Wertung des Testers konform gehe oder nicht, dass mir eine zu niedrige Wertung lieber ist, als eine zu hohe. Bei einer zu hohen Wertung, habe ich hohe Erwartungen und haue Geld in der Vollpreisphase raus. Dann kommt die Enttäuschung und mein Ärger das ich Vollpreis gekauft habe. Das Game fliegt in die Ecke und ich schaue es nie wieder an.
Bei einem zu niedrig bewerteten Spiel(meiner Meinung nach) habe ich kaum Hype. Ich zucke mit den Schultern und kaufe es mir erstmal nicht. Nach Monaten überlege ich, was man sich nochmal angucken könnte und komme auf das Game zurück, bzw. man fragt einen Kumpel oder in Foren wies denn anderen gefallen hat. Man sagt sich dann, na schaue ich mir mal an. Man gibt 10-20€ aus, erwartet nicht viel, und ist dann entweder angenehm überrascht, oder sagt sich: Na so schlecht ist das garnicht. Maximal freut man sich über ein Schnäppchen, minimal ist man nicht enttäuscht, hat ein bereits gefixtes Game, weil genug Zeit für Patches verstrichen ist, und weiss das es das (wenige) Geld wert war.
Mir ist das Letztere lieber. Ich spare Geld, werde nicht gross enttäuscht, weil meine Erwartungen Mangels Hype gering sind, kriege ein gefixtes Game und ich muss mich nicht über die Tester aufregen, die in meiner Wahrnehmung in ihrer angedachten Funktion, als ehrliche Advokaten der Spieler und Kaufuntersützungsgehilfen vollständig versagt haben.
Meiner Ansicht nach machen Gamestar, IGN etc. einen grossen Fehler. Die Leser verarschen mag eine Zeit funktionieren, weil die Publisher die Werbung schalten. Das funktioniert aber nur solange wie es auch Leute gibt, die dieses Magazin kaufen/besuchen (Grade Printmagazine wie die Gamestar verlieren jährlich 10-20% ihrer Auflage).
Sobald die Leserschaft wegbricht, wird keine Werbung mehr geschaltet und die Redakteure verlieren trotzdem ihren Job.
Man muss also einen Ausgleich, eine Balance schaffen, die Interessen der Spieler nicht völlig zu ignorieren, ohne die Publisher zusehr anzupissen.
Hehe...trotz Alkoholeinfluss finde ich deine Ausführungen noch recht konsistent
Der überbordende Kloppanteil ist auch eine Sache die mich in heutigen RPGs extrem stört. Bei DA:O war das so heftig, dass es mir in der Mitte zu blöd wurde. Vorallem wenn nach einer Stunde kloppen, 15min Handlung kommen würde, wäre das ja noch ok, aber wenn man sich da Quests ansieht wie Redcliffe wo die Zombies angreifen, und man sicher 2-3 Stunden beschäftigt ist, nur mit kloppen, oder Andrastes Asche, wo man sich 5-6h durch Ruinen kloppen muss für ein 2min Gespräch mit dem Arl, dann kann ich echt nur ein lautes Stöhnen von mir geben.
Auch bei den Elfen kloppt man ewig und 3 Tage für 2min Gespräche, und später in den tunneln soll es wohl nurnoch Gekloppe geben.
Diese künstliche Streckung, weil den Leuten echt nix einfällt, wie man ein RPG füllen kann, nervt gewaltig.
Zieht man die ganzen unnützen und nicht zielführenden Kämpfe ab, ist das Spiel kaum 15h lang.
Das gleiche gilt für viele andere RPGs, aber ehrlich gesagt ist mir das erst mit DA:O so richtig übel aufgestossen. Bei DA2 warten sie zumindest bis zur Hälfte des Spiels, bis der Kampf erneut zügellose Ausmasse annimmt.
Ich habe nichts gegen Kämpfe, wenn sie sinnvoll gesetzt sind und es keine Alternative gibt, aber in DA:O und Co kann man diesen ja nichtmal ausweichen. Ich hatte meinen Laber-Skill gemaxed, aber Kämpfen ausweichen konnte ich damit nur minimalst.
Bei DA2 gibs schon keinen Laberskill mehr.
Ne da war Torment doch um Welten besser, und das sage ich ohne Alkohol im Blut.
Ich werde ME3 sicher irgendwann mal spielen, aber wenn ich so überall lese, dass der Balleranteil noch extremer geworden ist, dann graust es mir fast davor.
@ Zur Wertung generell
Ich muss sagen, egal ob ich mit der Wertung des Testers konform gehe oder nicht, dass mir eine zu niedrige Wertung lieber ist, als eine zu hohe. Bei einer zu hohen Wertung, habe ich hohe Erwartungen und haue Geld in der Vollpreisphase raus. Dann kommt die Enttäuschung und mein Ärger das ich Vollpreis gekauft habe. Das Game fliegt in die Ecke und ich schaue es nie wieder an.
Bei einem zu niedrig bewerteten Spiel(meiner Meinung nach) habe ich kaum Hype. Ich zucke mit den Schultern und kaufe es mir erstmal nicht. Nach Monaten überlege ich, was man sich nochmal angucken könnte und komme auf das Game zurück, bzw. man fragt einen Kumpel oder in Foren wies denn anderen gefallen hat. Man sagt sich dann, na schaue ich mir mal an. Man gibt 10-20€ aus, erwartet nicht viel, und ist dann entweder angenehm überrascht, oder sagt sich: Na so schlecht ist das garnicht. Maximal freut man sich über ein Schnäppchen, minimal ist man nicht enttäuscht, hat ein bereits gefixtes Game, weil genug Zeit für Patches verstrichen ist, und weiss das es das (wenige) Geld wert war.
Mir ist das Letztere lieber. Ich spare Geld, werde nicht gross enttäuscht, weil meine Erwartungen Mangels Hype gering sind, kriege ein gefixtes Game und ich muss mich nicht über die Tester aufregen, die in meiner Wahrnehmung in ihrer angedachten Funktion, als ehrliche Advokaten der Spieler und Kaufuntersützungsgehilfen vollständig versagt haben.
Meiner Ansicht nach machen Gamestar, IGN etc. einen grossen Fehler. Die Leser verarschen mag eine Zeit funktionieren, weil die Publisher die Werbung schalten. Das funktioniert aber nur solange wie es auch Leute gibt, die dieses Magazin kaufen/besuchen (Grade Printmagazine wie die Gamestar verlieren jährlich 10-20% ihrer Auflage).
Sobald die Leserschaft wegbricht, wird keine Werbung mehr geschaltet und die Redakteure verlieren trotzdem ihren Job.
Man muss also einen Ausgleich, eine Balance schaffen, die Interessen der Spieler nicht völlig zu ignorieren, ohne die Publisher zusehr anzupissen.
- HanFred
- Beiträge: 5330
- Registriert: 09.12.2009 10:55
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Danke für die Bestätigung. Also hatte ich völlig recht damit, Dragon Age komplett zu ignorieren. Bei Mass Effect konnte ich das nicht, Sci-Fi ist zu sehr mein Ding und die Rahmenhandlung fand ich auch gut. Aber das Gameplay ist nicht sehr interessant.Brakiri hat geschrieben: Ich habe nichts gegen Kämpfe, wenn sie sinnvoll gesetzt sind und es keine Alternative gibt, aber in DA:O und Co kann man diesen ja nichtmal ausweichen. Ich hatte meinen Laber-Skill gemaxed, aber Kämpfen ausweichen konnte ich damit nur minimalst.
- Brakiri
- Beiträge: 3482
- Registriert: 19.09.2006 11:34
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Das ist das Ding was mich auch quält.HanFred hat geschrieben:Danke für die Bestätigung. Also hatte ich völlig recht damit, Dragon Age komplett zu ignorieren. Bei Mass Effect konnte ich das nicht, Sci-Fi ist zu sehr mein Ding und die Rahmenhandlung fand ich auch gut. Aber das Gameplay ist nicht sehr interessant.Brakiri hat geschrieben: Ich habe nichts gegen Kämpfe, wenn sie sinnvoll gesetzt sind und es keine Alternative gibt, aber in DA:O und Co kann man diesen ja nichtmal ausweichen. Ich hatte meinen Laber-Skill gemaxed, aber Kämpfen ausweichen konnte ich damit nur minimalst.
DA:O habe ich wegen des Hypes, auch von Jörg gekauft und war mega-entäuscht. Würde ich so nie wieder machen. Aber ME hat mir von der Welt so gut gefallen, hat mich so gefesselt, das ich, obwohl ich ME2 furchtbar fand, überlege ob ich mir ME3 zulege. Nicht jetzt sofort, sondern später, aber da stichelt auch wieder das schlechte Gewissen auf meiner Schulter: "Aha, du willst das die anderen solche Spiele nicht unterstützen, damit wir nicht nur sowas bekommen und der Trend nicht so weitergeht, aber jetzt überlegst du, ob dus dir doch kaufst? Tztztztz!!"
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Der Kampf (idealerweise kein Actiongeballer) und die zugehoerige Vorbereitung (Werte, Ausruestung, Gruppenaufbau) ist doch was RPGs auszeichnet. Deswegen wurden ja ausgefeilte Systeme wie DSA und D&D ueber lange Zeit weiterentwickelt. Wenn Euch das nicht gefaellt, gibts ja noch 'RPGs' ohne Kampf, also Adventures wie Monkey Island.HanFred hat geschrieben: Das ist eben reine Geschmacksache. Mich nervt es bisweilen, wie sehr der Fokus bei Rollenspielen (ich mag z.T. auch Actionspiele) meistens auf dem Kampf liegt.
Allerdings wuerde ich Mass Effect sowieso nicht Rollenspiel nennen, sondern 3D shooter, und was heute meist als "richtiges" RPG durchgeht, wie Gothic oder Elder Scrolls, nenne ich Action-Adventure.
- HanFred
- Beiträge: 5330
- Registriert: 09.12.2009 10:55
- Persönliche Nachricht:
Re: Mass Effect 3: Video-Fazit
Planescape Torment ist AD&D. Und ds ist Diplomatie durchaus eine übliche Alternative (ja, man muss auch kämpfen). Ich behaupte, dass es schlicht einfacher sein wird, viele (immer ähnliche) kämpfende Gegner zu programmieren als viele verschiedene interessante Dialoge zu schreiben.Armin hat geschrieben: Der Kampf (idealerweise kein Actiongeballer) und die zugehoerige Vorbereitung (Werte, Ausruestung, Gruppenaufbau) ist doch was RPGs auszeichnet. Deswegen wurden ja ausgefeilte Systeme wie DSA und D&D ueber lange Zeit weiterentwickelt.
Seltsame Genredefinitionen, die du da machst. Adventures sind linear, Action-Adventures ebenso. Aber wie immer du es magst, ist doch völlig egal, Hauptsache ein Spiel gefällt. Heute werden Genres nach Belieben gemixt und das finde ich völlig OK, sofern das Endergebnis stimmt. Aber wir wollen jetzt nicht wieder in die Genrediskussion verfallen, die ist langweilig.Wenn Euch das nicht gefaellt, gibts ja noch 'RPGs' ohne Kampf, also Adventures wie Monkey Island.
Allerdings wuerde ich Mass Effect sowieso nicht Rollenspiel nennen, sondern 3D shooter, und was heute meist als "richtiges" RPG durchgeht, wie Gothic oder Elder Scrolls, nenne ich Action-Adventure.
