Steam: Update zum Steam-Hack

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[Shadow_Man]
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von [Shadow_Man] »

Kant ist tot! hat geschrieben:
[Shadow_Man] hat geschrieben:Deswegen halt ich auch nichts von diesem ganzen Plattformzwang: Wenn da mal was gehackt wird, dann hat doch nur der Spieler den Ärger. Und deswegen kauf ich mir auch nichts per Downloadvertrieb.
Am besten ist eben immer noch einfach in den Laden zu gehen bzw. eine verpackte Version zu kaufen, am besten ohne DRM Plattform. DA kann überhaupt nichts passieren.
Hoffe es wird irgendwann wieder eine Zeit kommen, in der man von Plattformen, Registrierungen etc. wieder komplett Abstand nimmt. Es ging früher ja auch so.
Das wird nicht passieren. Diese Entwicklung ist definitiv eine gute und erfreut sich einer immer weiter wachsenden Akzeptanz. Ich versteh ja, dass es Aufschreie gibt, wenn der Markt sich von vom Verbraucher liebgewonnenen Gebräuchlichkeiten entfernt. Da ist Skepsis durchaus berechtigt, zumal nicht jede Entwicklung zum Besseren strebt.

Im Fall des Online Vertriebs von Spielen kann ich allerdings nicht mehr die Position derer nachvollziehen, die sich dagegen verwehren und als schlecht bezeichnen, denn sie bietet viele Vorteile.

1. Ressourcen werden gespart (Herstellung von DVD's, Verpackungen; Versand etc.) - die Umwelt wird geschont!
2. Geringere Vertriebskosten bieten Chancen auf Marktanteile und Entwicklungspotentiale für kleinere Entwickler. Für mich besonders wichtig, da es oft genau diese kleinen Entwickler sind, die ihre Produkte nicht nur für Massentauglichkeit, sondern entsprechend der eigenen Vision entwickeln, also innovativ sind.
3. Bessere, unkomplizierte Möglichkeiten des Supports inklusive kostenloser Zusatzfeatures.
Die Vorteile, die du da nennst, sind aber alles nur Vorteile für den Hersteller. Für mich aber nicht. Ich sehe es jedenfalls nicht ein, einfach nur etwas downzuloaden und dafür noch zu bezahlen. Nichts greifbares mehr zu haben. Nichts wirkliches mehr was mir gehört. Wenn ich eh etwas downloaden muss, dann könnte ich ja gleich nur ein paar Seiten weiter gehen, von dort laden und es kostet mich nichts. Es gibt da zwischen Original und Raubkopie einfach keinen Unterschied. Sollte es irgendwann keine Spiele mehr mit Verpackung usw. im Laden geben, dann kann ich mir gut vorstellen, die Seiten einfach zu wechseln. Der Grund warum ich seit rund 20 Jahren alles kaufe, war für mich immer, weil ich etwas ins Regal stellen will, etwas greifbares dazu haben möchte. Gibt es das irgendwann nicht mehr, dann bezahl ich auch nicht mehr. Es würde ja auch keiner einfach für Luft bezahlen.
Ich vergleiche das immer mit einem Briefmarkensammler. Der möchte seine Briefmarken ja auch anfassen können und alles und nicht nur online irgendwo anschauen.
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Master Chief 1978
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Master Chief 1978 »

[Shadow_Man] hat geschrieben:
Kant ist tot! hat geschrieben:
[Shadow_Man] hat geschrieben:Deswegen halt ich auch nichts von diesem ganzen Plattformzwang: Wenn da mal was gehackt wird, dann hat doch nur der Spieler den Ärger. Und deswegen kauf ich mir auch nichts per Downloadvertrieb.
Am besten ist eben immer noch einfach in den Laden zu gehen bzw. eine verpackte Version zu kaufen, am besten ohne DRM Plattform. DA kann überhaupt nichts passieren.
Hoffe es wird irgendwann wieder eine Zeit kommen, in der man von Plattformen, Registrierungen etc. wieder komplett Abstand nimmt. Es ging früher ja auch so.
Das wird nicht passieren. Diese Entwicklung ist definitiv eine gute und erfreut sich einer immer weiter wachsenden Akzeptanz. Ich versteh ja, dass es Aufschreie gibt, wenn der Markt sich von vom Verbraucher liebgewonnenen Gebräuchlichkeiten entfernt. Da ist Skepsis durchaus berechtigt, zumal nicht jede Entwicklung zum Besseren strebt.

Im Fall des Online Vertriebs von Spielen kann ich allerdings nicht mehr die Position derer nachvollziehen, die sich dagegen verwehren und als schlecht bezeichnen, denn sie bietet viele Vorteile.

1. Ressourcen werden gespart (Herstellung von DVD's, Verpackungen; Versand etc.) - die Umwelt wird geschont!
2. Geringere Vertriebskosten bieten Chancen auf Marktanteile und Entwicklungspotentiale für kleinere Entwickler. Für mich besonders wichtig, da es oft genau diese kleinen Entwickler sind, die ihre Produkte nicht nur für Massentauglichkeit, sondern entsprechend der eigenen Vision entwickeln, also innovativ sind.
3. Bessere, unkomplizierte Möglichkeiten des Supports inklusive kostenloser Zusatzfeatures.
Die Vorteile, die du da nennst, sind aber alles nur Vorteile für den Hersteller. Für mich aber nicht. Ich sehe es jedenfalls nicht ein, einfach nur etwas downzuloaden und dafür noch zu bezahlen. Nichts greifbares mehr zu haben. Nichts wirkliches mehr was mir gehört. Wenn ich eh etwas downloaden muss, dann könnte ich ja gleich nur ein paar Seiten weiter gehen, von dort laden und es kostet mich nichts. Es gibt da zwischen Original und Raubkopie einfach keinen Unterschied. Sollte es irgendwann keine Spiele mehr mit Verpackung usw. im Laden geben, dann kann ich mir gut vorstellen, die Seiten einfach zu wechseln. Der Grund warum ich seit rund 20 Jahren alles kaufe, war für mich immer, weil ich etwas ins Regal stellen will, etwas greifbares dazu haben möchte. Gibt es das irgendwann nicht mehr, dann bezahl ich auch nicht mehr. Es würde ja auch keiner einfach für Luft bezahlen.
Ich vergleiche das immer mit einem Briefmarkensammler. Der möchte seine Briefmarken ja auch anfassen können und alles und nicht nur online irgendwo anschauen.
Amen! Mir würde als Sammler wirklich etwas fehlen, finde es jetzt schon schrecklich das es oft kein Hanbuch mehr zum Spiel gibt. Aber die 5 Werbezettel in Farbe sind bestimmt Umweltfreundlicher.
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lAmbdA
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von lAmbdA »

Dennoch ist es komplett irrational. Wir sind so aufgewachsen, aber jemand, der heute anfängt zu spielen, hat diese emotionale Bindung nicht. Daher ist es meiner Ansicht nach auch sehr wahrscheinlich, dass sich die digitale Distribution durchsetzen wird.

Etwas in der Hand zu haben ist relativ :)
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Nuracus
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Nuracus »

Da hat lAmb woll Recht. Merks ja auch schon an mir selber, obwohl ich auch einer dieser ins-Regal-Steller bin. Aber der Preisvorteil der Steamdeals siegt oft über meine Vorliebe zu haptischen Gefühlen.
Klar, wenn ich die Wahl hab zwischen ner schönen Frau und nem Schmuddelfilm, dann ............... aaaaaaber, seltsames Beispiel. Brechen wirs lieber hier ab und gehen weiter.

[Shadow_Man] hat geschrieben:
Kant ist tot! hat geschrieben: 1. Ressourcen werden gespart (Herstellung von DVD's, Verpackungen; Versand etc.) - die Umwelt wird geschont!
2. Geringere Vertriebskosten bieten Chancen auf Marktanteile und Entwicklungspotentiale für kleinere Entwickler. Für mich besonders wichtig, da es oft genau diese kleinen Entwickler sind, die ihre Produkte nicht nur für Massentauglichkeit, sondern entsprechend der eigenen Vision entwickeln, also innovativ sind.
3. Bessere, unkomplizierte Möglichkeiten des Supports inklusive kostenloser Zusatzfeatures.
Die Vorteile, die du da nennst, sind aber alles nur Vorteile für den Hersteller. Für mich aber nicht.
1. Dass die Umwelt geschont wird, davon profitieren nicht nur die Hersteller, sondern auch du, ich, und unsere Kinder. Also - nicht unsere gemeinsamen Kinder. Sondern meine und deine, sofern du welche hast oder mal haben wollen wirst.
2. Geringere Vertriebskosten = geringere Spielpreise. Gibts nicht? Achja? Siehe Steamdeals. Solche Schnäppchen in der Häufigkeit und auch Zuverlässigkeit gäbe es mit reinem Retailvertrieb nicht. Abgesehen davon, so bin ich sicher, würden wir heute im Schnitt mehr für ein Spiel ausgeben müssen.
3. Oh doch, oooooooh doch - es ist ein Riesenunterschied, ob Steam mir den Patch automatisch draufzieht, oder ob ich ihn erst von der Herstellerseite raussuchen muss. Und zack, ist eben diese Seite mal wieder down, oder das Spiel ist so alt, dass es die Seite nicht mehr gibt. Ich glaube, wenn ich mir in 10 Jahren mal nen alten Total War-Titel bei Steam hole, bekomme ich den auch mit Patches, ungeachtet dessen, ob es Sega oder Creative Assembly noch gibt.
Oder? Belehrt mich eines besseren, dazu bin ich zu wenig Steam-Experte. Was mir aber lieber wäre: Bestätigt mich :D
[Shadow_Man]
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von [Shadow_Man] »

Nuracus hat geschrieben:Da hat lAmb woll Recht. Merks ja auch schon an mir selber, obwohl ich auch einer dieser ins-Regal-Steller bin. Aber der Preisvorteil der Steamdeals siegt oft über meine Vorliebe zu haptischen Gefühlen.
Klar, wenn ich die Wahl hab zwischen ner schönen Frau und nem Schmuddelfilm, dann ............... aaaaaaber, seltsames Beispiel. Brechen wirs lieber hier ab und gehen weiter.

[Shadow_Man] hat geschrieben:
Kant ist tot! hat geschrieben: 1. Ressourcen werden gespart (Herstellung von DVD's, Verpackungen; Versand etc.) - die Umwelt wird geschont!
2. Geringere Vertriebskosten bieten Chancen auf Marktanteile und Entwicklungspotentiale für kleinere Entwickler. Für mich besonders wichtig, da es oft genau diese kleinen Entwickler sind, die ihre Produkte nicht nur für Massentauglichkeit, sondern entsprechend der eigenen Vision entwickeln, also innovativ sind.
3. Bessere, unkomplizierte Möglichkeiten des Supports inklusive kostenloser Zusatzfeatures.
Die Vorteile, die du da nennst, sind aber alles nur Vorteile für den Hersteller. Für mich aber nicht.
1. Dass die Umwelt geschont wird, davon profitieren nicht nur die Hersteller, sondern auch du, ich, und unsere Kinder. Also - nicht unsere gemeinsamen Kinder. Sondern meine und deine, sofern du welche hast oder mal haben wollen wirst.
2. Geringere Vertriebskosten = geringere Spielpreise. Gibts nicht? Achja? Siehe Steamdeals. Solche Schnäppchen in der Häufigkeit und auch Zuverlässigkeit gäbe es mit reinem Retailvertrieb nicht. Abgesehen davon, so bin ich sicher, würden wir heute im Schnitt mehr für ein Spiel ausgeben müssen.
3. Oh doch, oooooooh doch - es ist ein Riesenunterschied, ob Steam mir den Patch automatisch draufzieht, oder ob ich ihn erst von der Herstellerseite raussuchen muss. Und zack, ist eben diese Seite mal wieder down, oder das Spiel ist so alt, dass es die Seite nicht mehr gibt. Ich glaube, wenn ich mir in 10 Jahren mal nen alten Total War-Titel bei Steam hole, bekomme ich den auch mit Patches, ungeachtet dessen, ob es Sega oder Creative Assembly noch gibt.
Oder? Belehrt mich eines besseren, dazu bin ich zu wenig Steam-Experte. Was mir aber lieber wäre: Bestätigt mich :D
1. Anstatt Verpackung und Handbuch gibts dann eben riesige Server-Farmen, die Tag und Nacht laufen müssen. Das ist genauso umweltschädlich :wink:

2.Beim Neupreis sind die reinen Downloadplattformen zu 99% immer teurer. Und Aktionen gibts auch bei Amazon, Gameware und Co. Da erhält man die Spiele sogar manchmal billiger als bei den Steamaktionen und hat sogar noch eine Verpackung dazu. Man muss sich halt nur informieren.

3. Dafür gibts Seiten wie gamershell.com oder patches-scrolls.de. Gerade bei letzter ist es kinderleicht einen Patch für jedes Spiel zu finden und da gibt es Patches zu allen Spielen, auch uralten.

Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren. Einfach mal schnell die ungeschnittene Version aus Österreich bestellen ging dann nie wieder. Dann müsste jeder hier mit der dt. geschnittenen Version leben.

Mit solchen Sachen gibt man ein großes Stück Freiheit auf. Kein Wiederverkauf mehr, keine Uncut-Versionen mehr aus dem Ausland bestellen und die Spiele laufen auch nur so lange es diese Plattformen gibt. Kein Mensch kann heute vorraussehen, was mal passiert, wenn es kein Steam, Origin usw. mehr gibt. Schlimmstensfalls sind dann alle Spiele nicht mehr nutzbar.

Im Grunde dient das ganze doch nur zur totalen Gewinnmaximierung, was viele aber noch nicht kapiert haben und sie sich von dem ganzen Gewäsch blenden lassen.
Du bekommst immer weniger (keine Verpackung etc.), bezahlst mehr (beim Neupreis) und gibts einige deiner Rechte auf (keine Importspiele mehr, kein Wiederverkauf..Spiele laufen wie ein Abo). Dem muss sich jeder klar sein, der sich auf sowas einlässt.
profile_1842269541306
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von profile_1842269541306 »

Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren. Einfach mal schnell die ungeschnittene Version aus Österreich bestellen ging dann nie wieder. Dann müsste jeder hier mit der dt. geschnittenen Version leben.
Grundsätzlich stimmt das nicht, so lange ausländische Keys auf deutschen Accounts aktivierbar bleiben.
[Shadow_Man]
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von [Shadow_Man] »

ChriZ_d3luXe hat geschrieben:
Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren. Einfach mal schnell die ungeschnittene Version aus Österreich bestellen ging dann nie wieder. Dann müsste jeder hier mit der dt. geschnittenen Version leben.
Grundsätzlich stimmt das nicht, so lange ausländische Keys auf deutschen Accounts aktivierbar bleiben.
Wenn es nur über Downloadplattformen läuft, dann nicht. Überleg mal woher diese Keyseiten ihre Keys haben? Die werden von den Ladenversionen bzw. deren Handbücher abgeschrieben und dann verkauft.
Teilweise sogar mit illegalen Machenschaften, deswegen werden sie manchmal gesperrt.
Diese Keyseiten würde es dann aber ja auch nicht mehr geben :wink:
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von profile_1842269541306 »

??? Ich sprach zu keinem Zeitpunkt von Keyseiten, die Retail-Keys verkaufen.
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Linden
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Re: Kommentar

Beitrag von Linden »

Strassid2 hat geschrieben: Das ist alles schon seit November bekannt (in Steam kam auch eine dicke, fette Meldung beim Start damals und jetzt). Damals waren auch schon Passwort Ändern und Kreditkartentransaktionen überwachen empfohlen, da nicht sicher war, welche Daten entwendet wurden.
Von daher nix mit "dass Ihr die News jetzt erst bringt"...
Das ist mir bewusst aber am Freitag erschien beim Steam start das Update zur Situation von Gabe. Seinen Weg zu 4P hat es aber erst am Sonntag Nachmittag gefunden. Meine Passwörter habe ich geändert als das Steamforum damals down war und bekannt wurde weswegen.
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Arnulf »

ChriZ_d3luXe hat geschrieben:
Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren. Einfach mal schnell die ungeschnittene Version aus Österreich bestellen ging dann nie wieder. Dann müsste jeder hier mit der dt. geschnittenen Version leben.
Grundsätzlich stimmt das nicht, so lange ausländische Keys auf deutschen Accounts aktivierbar bleiben.

Die aktivierung von ausländischen Keys nutzt aber nichts wenn du dir in Deutschland nur die geschnittene Version runterladen kannst.
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FightingFurball
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von FightingFurball »

Arnulf hat geschrieben:
ChriZ_d3luXe hat geschrieben:
Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren. Einfach mal schnell die ungeschnittene Version aus Österreich bestellen ging dann nie wieder. Dann müsste jeder hier mit der dt. geschnittenen Version leben.
Grundsätzlich stimmt das nicht, so lange ausländische Keys auf deutschen Accounts aktivierbar bleiben.

Die aktivierung von ausländischen Keys nutzt aber nichts wenn du dir in Deutschland nur die geschnittene Version runterladen kannst.
Falsch, wenn du zum Beispiel die amerikanische Version eines Spiels geschenkt bekommst, indem du dich zum Beispiel mit jemanden dort absprichst und tauscht, ist dies dann auch die ungeschnittene englische Version.
Zuletzt geändert von FightingFurball am 13.02.2012 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von FightingFurball »

[Shadow_Man] hat geschrieben:2.Beim Neupreis sind die reinen Downloadplattformen zu 99% immer teurer. Und Aktionen gibts auch bei Amazon, Gameware und Co. Da erhält man die Spiele sogar manchmal billiger als bei den Steamaktionen und hat sogar noch eine Verpackung dazu. Man muss sich halt nur informieren.
die sind nicht zu 99% teuerer oder gleich teue, sondern zu 100%.
Den das müssen sie sein, der Einzelhandel hat das Absatzrisiko, weswegen diese durchgestzt haben, dass die digitalen Versionen für einen gewissen Zeitraum auf Vollpreis laufen müssen, während sie selbst dies nicht tun müssen.
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Arnulf »

FightingFurball hat geschrieben:
Arnulf hat geschrieben:
Die aktivierung von ausländischen Keys nutzt aber nichts wenn du dir in Deutschland nur die geschnittene Version runterladen kannst.
Falsch, wenn du zum Beispiel die amerikanische Version eines Spiels geschenkt bekommst, indem du dich zum Beispiel mit jemanden dort absprichst und tauscht, ist dies dann auch die ungeschnittene englische Version.
Ich habe leider keine amerikanischen Freunde die mir Spiele schenken oder in ihrem Namen für mich kaufen würden, darum kann ich das nicht ausprobieren. Ich habe aber eine Menge ungeschnittener Import Spiele gekauft und wenn man diese statt von der Disk nun über Steam installiert, installiert sich nur die geschnittene deutsche Version.
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Levi 
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Levi  »

es tun auch österreicher .... ;) ... und es gibt hier im forum auch den ein oder anderen selbstlosen "Dealer" ;P ... keine ausrede ...
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Worrelix
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Re: Steam: Update zum Steam-Hack

Beitrag von Worrelix »

sizzay hat geschrieben:Ich hab in Steam noch nix gekauft, lediglich einige Spiele registriert. Betrifft mich also nicht, oder?
Da dein Accountname und deine EMail Adresse jetzt Hackern bekannt ist, solltest du nicht gedankenlos auf Links in irgendwelchen Mails klicken, die dich zur "Steam" Seite weiterleiten.
[Shadow_Man] hat geschrieben:Deswegen halt ich auch nichts von diesem ganzen Plattformzwang: Wenn da mal was gehackt wird, dann hat doch nur der Spieler den Ärger.
a) nicht per Kreditkarte, sondern zB Paysafe Cards zahlen

b) Deswegen vertraue ich eher Steam als irgendeinem neuen oder kleinen Plattformbetreiber - Steam hat inzwischen jahrelange Erfahrung mit dem erforderlichen Backupsystem und sonstiger Accountdatensicherung.
Wenn wirklich mal einer Steam zer-hacken sollte, so daß die aktuellen Datenbanken und damit die Zuordnung der Spielelizenzen zu den Accounts hin wären, gehe ich davon aus, daß alles bis auf die Veränderungen der letzten 24 Stunden verlustfrei wiederhergestellt werden könnte.
Am besten ist eben immer noch einfach in den Laden zu gehen bzw. eine verpackte Version zu kaufen, am besten ohne DRM Plattform. DA kann überhaupt nichts passieren.
Außer, daß man den Datenträger verliert, verleiht (und nicht wiederbekommt), das Haustier oder Kleinkind ihn zerkratzt oder sonstwie unleserlich macht oder daß man das aus eigener Blödheit selbst hinkriegt.
[Shadow_Man] hat geschrieben:
Kant ist tot! hat geschrieben:Diese Entwicklung ist definitiv eine gute und erfreut sich einer immer weiter wachsenden Akzeptanz. ...

1. Ressourcen werden gespart (Herstellung von DVD's, Verpackungen; Versand etc.) - die Umwelt wird geschont!
2. Geringere Vertriebskosten bieten Chancen auf Marktanteile und Entwicklungspotentiale für kleinere Entwickler. Für mich besonders wichtig, da es oft genau diese kleinen Entwickler sind, die ihre Produkte nicht nur für Massentauglichkeit, sondern entsprechend der eigenen Vision entwickeln, also innovativ sind.
3. Bessere, unkomplizierte Möglichkeiten des Supports inklusive kostenloser Zusatzfeatures.
Die Vorteile, die du da nennst, sind aber alles nur Vorteile für den Hersteller. Für mich aber nicht.
1. Die Umwelt zu schonen, ist für uns alle von Vorteil. Oder hast du irgendwo ein eigenes privates Ökosystem mit eigener Luft- und Nahrungsproduktion?
2. Wenn die Vertriebskosten sinken und kleine Entwickler eher existieren können, können auch eher interessante Spiele jenseits des Mainstream hergestellt werden => größere Bandbreite an Spielen.
3. kostenlose Zusatzfeatures werden einfach automatisch ergänzt. Du brauchst nicht erst per EMail darauf hingewiesen zu werden, daß ein neuer Patch erschienen ist; du ihn unter www.abc.com/patch.exe runterladen kannst; erst mal überprüfen musst, ob das nicht nur ein Virus ist; ihn dann erst zu installieren - und du hast immer automatisch die neueste Version, was die lästige Frage: "Welche Version hast du denn?" bei LAN/Netzwerksessions erübrigt.
Es gibt da zwischen Original und Raubkopie einfach keinen Unterschied.
- Automatische Updates
- Spielen auf offiziellen Servern
- Offizielle Ranglisten/Achievements
- Virenfrei (Sowohl der Programmcode als auch die Bezugsseiten)
- Crossgaming (Portal 2 ARG, Zusatzinhalte für Team Fortress 2, wenn man andere Spiele kauft; freispielbare Zusatzlevels in Spiel A, wenn man Spiel B spielt ...)
- Rabatte, wenn man Vorgängerspiele in seinem Account hat
Der Grund warum ich seit rund 20 Jahren alles kaufe, war für mich immer, weil ich etwas ins Regal stellen will, etwas greifbares dazu haben möchte.
Dafür gibt es sogar eine extra Seite für Steamspiele, wo Spielefans ihre eigenen DVD Cover erstellen, in denen man dann die Backup Disks des jeweiligen Spiels reintut.
[Shadow_Man] hat geschrieben:1. Anstatt Verpackung und Handbuch gibts dann eben riesige Server-Farmen, die Tag und Nacht laufen müssen. Das ist genauso umweltschädlich :wink:
Nicht zwangsläufig. Strom kann man beispielsweise umweltfreundlich herstellen - DVD Pastikhüllen nicht.
Die Server-Hardware und das entsprechende Entsorgungskonzept muß natürlich auch berücksichtigt werden - aber um das abschätzen zu können, haben wir Nicht-Valve Mitarbeiter zu wenig Informationen.
2.Beim Neupreis sind die reinen Downloadplattformen zu 99% immer teurer.
Stimmt. Deswegen kaufe ich auch keine Titel bei Steam zum Neupreis.
Und Aktionen gibts auch bei Amazon, Gameware und Co.
Beim Wintersale habe ich 60 Euro für 20 Spiele ausgegeben - wie oft gibt es "Spiele für 3 Euro" Aktionen bei Amazon?
Ein Punkt den man noch erwähnen sollte: Würde es nur noch reinen Downloadvertrieb geben, dann wäre es auch nicht mehr möglich Spiele zu importieren.
Da heutzutage ja auch noch LPs (diese 30 cm großen Plastikscheiben in Papphüllen aus dem letzten Jahrhundert, auf denen 30-40 Minuten Musik gepeichert sind) verkauft werden, und das Import/Export Geschäft gerade bei dafür interessanten Titeln wahrscheinlich nicht zu vernachlässigen ist, braucht man sich diesbezüglich in absehbarer Zukunft keine Sorgen zu machen.
Mit solchen Sachen gibt man ein großes Stück Freiheit auf. Kein Wiederverkauf mehr, keine Uncut-Versionen mehr aus dem Ausland bestellen und die Spiele laufen auch nur so lange es diese Plattformen gibt.
a) ich sammle Spiele (ja, auch nicht-materiell in meinem Steamaccount) - weiterverkauft habe ich in meiner Spielerkarriere vielleicht ~10 Spiele, wovon die meisten erst noch in meiner Flohmarkt Kiste zum Weiterverkauf vorgesehen sind, weil die eh seit Jahren keiner mehr haben will.

b) da ich eh fast nur bei Steam Angeboten einkaufe, was seltenst über 10-15 Euro geht, kann ich auch gut damit leben - schließlich ist das ja quasi dasselbe wie die Verlustspanne bei einem Neukauf-Durchspiel-wiederVerKäufer - bloß, daß ich das Spiel später jederzeit nochmal spielen kann.

c) In meinem Steam Account habe ich Spiele, die In DE indiziert oder beschlagnahmt sind und Spiele, deren Publisher und Hersteller unterschiedliche Versionen veröffentlicht haben - sprich: eine der beiden Versionen kann man gar nicht mehr neu kaufen - ich kann trotzdem beide spielen.

d) Wenn Steam tatsächlich mal pleite gehen sollte oder sonstwie den Betrieb einstellen - meinst du wirklich, da würde sich kein einziger Unternehmer finden, der den Laden aufkauft und damit laut Wikipedia 35 Millionen(!) Stammkunden übernehmen könnte?
Kein Mensch kann heute vorraussehen, was mal passiert, wenn es kein Steam, Origin usw. mehr gibt. Schlimmstensfalls sind dann alle Spiele nicht mehr nutzbar.
Steam ist so groß, da mache ich mir keine Sorgen, daß es das in absehbarer Zukunft nicht mehr geben wird.
Im Grunde dient das ganze doch nur zur totalen Gewinnmaximierung, was viele aber noch nicht kapiert haben und sie sich von dem ganzen Gewäsch blenden lassen.
Du bekommst immer weniger (keine Verpackung etc.), bezahlst mehr (beim Neupreis) und gibts einige deiner Rechte auf (keine Importspiele mehr, kein Wiederverkauf..Spiele laufen wie ein Abo).
Komisch: ich bekomme mehr und zahle weniger, Weiterverkauf habe ich eh nicht wirklich betrieben und Importspiele funktionieren bis auf 2 oder 3 Ausnahmen problemlos ...