Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Obscura_Nox
- Beiträge: 3988
- Registriert: 18.01.2010 15:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Wozu gibt es Demos? Abgesehen davon, wir sind hier nicht mehr in der NES Ära, in der die einzige Videospiel Information Nintendo Power war. Internet, Youtube, ya know? Man sieht doch eindeutig wo die Problematik liegt, es wird alles vollgestopft mit Action, und gleichzeitig der Schwierigkeitsgrad gesenkt, weil sich "Popcorn"Vergnügen eben besser verkauft als das, was vor wenigen Jahren eigentlich noch Standard war - Gameplay mit Lernkurve und einer Atmossphäre, die allein auf dem Spielprinzip aufbaut, nicht auf netten Soundeffekten oder hübscher Grafik. Auch wenn ich alter Hitzkopf mich gerne wieder über diese News aufregen würde, hab ich gemerkt das es keinen Sinn hat. Es wird immer genug Kiddies geben die jeden Action Shooter - Besonders wenn er von blutig brutal bösen Monstern handelt, und fette Waffen hat, kaufen werden. Und von denen die sagen, sie kaufen es nicht, kaufen es mindestens 60-80% trotzdem.
Ich hab hier mittlerweile eine große Sammlung an Ps3 Spielen, dazu gesellen sich etliche Ps2, Ps1, SNES und NES Titel. Ich hab genug Spiele um Jahre damit zu verbringen. Wenn die Hersteller unbedingt auf ihre Fans scheißen wollen und ihnen den Rücken kehren, mach ich das eben auch mit ihnen.
Und jetzt geh ich ne Runde Super Castlevania 4 zocken.
Ich hab hier mittlerweile eine große Sammlung an Ps3 Spielen, dazu gesellen sich etliche Ps2, Ps1, SNES und NES Titel. Ich hab genug Spiele um Jahre damit zu verbringen. Wenn die Hersteller unbedingt auf ihre Fans scheißen wollen und ihnen den Rücken kehren, mach ich das eben auch mit ihnen.
Und jetzt geh ich ne Runde Super Castlevania 4 zocken.
- crewmate
- Beiträge: 18865
- Registriert: 29.05.2007 15:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Du kannst aber eine Tendenz abgeben, wie dir das bisher gezeigte gefällt und daran abschätzen, ob es dein Fall sein wird oder nicht. Ich werde mir RE6 wie schon RE5 nicht kaufen. Aber anspielen werde ich es aus der Videothek.CryTharsis hat geschrieben:Mich wundern Beiträge von Leuten, die ein Spiel nicht kaufen, weil sie es für schlecht befinden, obwohl sie es zuvor noch nicht gespielt haben....
Das ist ein Weg. Der Horror entsteht aber auch aus den Sachen, die wir eben nicht sehen können. Bei RE4 zB in dem Heizkeller, wenn Salazars "rechte Hand" hinter uns her ist. Wir wissen, das hier unten etwas ist. Man sah die Wachen zuvor vermumt in Kutten, man kann ihre leuchtenden Augen erkennen und wie groß sie sind. Man sieht es kurz aus der Perspektive des Wesens, dann wird Leon aus dem Dunkeln mit einer messerscharfen Schweif angegriffen. Und erst dann sieht man den Bossgegner. Das ist Spannungsaufbau. Dein Kopf spielt verrückt. "Was ist das für ein Ding?" "Wo zum Teufel kam das her?"Stormrider One hat geschrieben:Hallo Leute ....habe mich eben zitiert von eine andere RE news ,möchte das hier auch gesagt haben werden....das zitierte von mir:
*zitat für bessere Übersicht entfernt, originalpost auf der vorigen Seite*
Es ist was anderes wen eine Serie erweitert und weiter entwickelt und was anderes wen sie von Grund her komplett "verstümmelt" und "kastriert" wird!!
In RE4 ist der zweite fall in Gange gesetzt und weiter ausgebaut mit RE5!!!
MFG
Die alten Horrormeister H.P Lovecraft, Edgar Allan Poe und Franz Kafka haben so gearbeitet.
Man kennt die Bedrohung nicht, aber irgendwas lauert im Schatten.
Irgendetwas will mir was böses und ich kann nichts dagegen tun
außer warten, mein Ding durchzuziehen und hoffen es zu durchschauen.
Das ist so bei "Mountains of Madness", "Arthur Gordon Pym" (nicht selbst gelesen) und "Das Schloss" so.
Eine höhere Macht, die den Protagonisten bedroht.
Was du beschreibst ist ein kurzer Jump Scare.
Dead Space macht das genauso falsch.
Die Entwickler denken sich "Wir haben uns so viel Mühe mit den Necromorphs gegeben,
jetzt soll auch jeder sehen wie viel Arbeit das gemacht an. SPOT AN"
Und zack sind die Monster stehts im besten Licht zu sehen, streiten sich gerade zu um Screentime.
Amnesia und Eternal Darkness wiederrum machen das anders. Hier sieht man das Böse die meiste zeit über nicht. Es ist der Höhepunkt, wenn es sich zeigt. In beiden Spielen kommen die Sanity Effekte dazu. In Amnesia bist du tot, wenn du einen besseren Blick auf die Mutanten werfen willst. Einer der fiesesten Gegner des Spiels ist sogar unsichtbar. In Eternal Darkness schleicht sich das Böse langsam ein, infiltriert sie Episode bis zum Höhepunkt. In der Zeit verändert sich auch die Realität mit dem sich verändernden Haus und dem zunehmenden Gefühl beobachtet zu werden.
Das trifft auf Resident Evil nur bedingt zu. wie in Dead Rising soll die Masse an Zombis und die begrenzten Räume der alten Teile die Bedrohung darstellen. Im Herrenhaus und in der Polizeistation konntest du den Zombis auf den engen, verwinkelten Fluren schlecht ausweichen. Aber es war möglich wegzurennen. In RE5 konnten die Ganados so schnell rennen wie Chris und Sharla. Keine Alternative zur Gewalt.
Ich will dir damit nur klar machen, das Jump Scares und ein guter Blick auf das Monster nicht die einzige Art ist Horror zu erzeugen. Ein freaky Designtes Monster komplett im Licht zu sehen, halte ich sogar für einen Stimmungskiller. Horror entsteht im Kopf. Die besten Werke lassen die Bilder in deinem Kopf entstehen.
- Xris
- Beiträge: 13777
- Registriert: 29.10.2006 11:35
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Jo man sollte sich einfach jedes halbwegs interessante Spiel kaufen (türlich zum Neupreis).Mich wundern Beiträge von Leuten, die ein Spiel nicht kaufen, weil sie es für schlecht befinden, obwohl sie es zuvor noch nicht gespielt haben....
Auch ohne Demo läst sichs in der Regel einschätzen ob man ein Spiel braucht oder nicht. Eine andere Sache ists Spiele schon vor Release komplett abzutun. Aber hier hat sich schlieslich schon mit RE4 eine gewisse Tendenz abgezeichnet die nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Also ist die Kritik aufgrund der Trailer und den bekannten Infos kein Wunder. Für nochmal RE5 würd ich jedenfalls nichtmal einen Euro ausgeben. Weil ich das Spiel schlicht und ergreifend scheiße finde.
-
Coconutpete84
- Beiträge: 400
- Registriert: 04.11.2009 20:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Naja ich will kein Actionspiel wenn ich RE kaufe, ich will ein Horrorspiel haben!
Dead Space zb hat mich zu keiner Sekunde auch nur annähernd geschockt. Einfach nur lahm!
Ich will ein Resident Evil mit tollen Rätseln, Psychohorror und wenigen, aber dafür genialen Erschreckmomenten! Ich brauch auch keinen Coop Modus dazu, denn Coop führt immer dazu, dass man sich weniger fürchtet.
Dead Space zb hat mich zu keiner Sekunde auch nur annähernd geschockt. Einfach nur lahm!
Ich will ein Resident Evil mit tollen Rätseln, Psychohorror und wenigen, aber dafür genialen Erschreckmomenten! Ich brauch auch keinen Coop Modus dazu, denn Coop führt immer dazu, dass man sich weniger fürchtet.
- Stormrider One
- Beiträge: 2316
- Registriert: 27.10.2002 06:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Crewmate
Meine Beitrag war auf das Survival element bezogen, was der Horror aspekt angeht ,überlasse ich gerne die Fantasie der Entwicklern Ausspielen um mich zu überzeugen
.....!!!
Übrigens mein klein der dazwischen Beitrag über den Horror,war eigentlich nur eine Beispiel wie man gute Horror erzeugen kann(erste RE teile) aber nicht der einzige weg, genau wie das Action Adventure Beitrag ,das ich nur geschrieben habe um zu zeigen ,das die Serie heute deutlich weniger zu bieten hat!!
Das was ich sagen wollte ist eigentlich ,das egal wie gut der Horror eines spiel s ist, die Atmosphäre die Gegner und alles drum und dran was dazu gehört, wen Survival Elemente fehlen und oder diese abgespeckt werden, wird die ganze bedroh die das spiel erzeugen sollte, zu eine Spaziergang und das soll doch nicht sinn der Sache sein in ein Horror Survival spiel oder?
Ein Beispiel:
Du sagst die Gegner in die neu RE teile sind schneller und nicht so lahm wie bei der ältere teile und somit logische weise sollten die neue Gegner bedrohlicher wirken....eigentlich ja aber was hat Capcom noch dazu gemacht?.....RE4 haben die Farbbänder die ein kern Element sind raus genommen,auf einmal konnte ich bedenkenlos so oft speichern wie ich mag und swuptiwup ist die ganze bedroh für den Eimer, dann haben sie in RE5 sogar die Speicher orte weg gestrichen und mit Checkpoints ersetz( ist lange her aber ich glaube die sind auch in 4 teil) und das spiel ist wirklich in einer Spaziergang geartet, da kann jetzt so viel Horror und fiese Gegner kommen wie es will ,bedroht füllt man allein wegen diese Änderung in keine einzige mehr Situation(man Wirt für jedes versagen im spiel eigentlich ständig verschont und nicht bestraft und DAS macht dieses Survival Erlebnis unmöglich)!!!
Lustige weise und ausgerechnet ein Rollenspiel Serie (Demons und Dark) Soul,bietet mehr Survival Erlebnis als der größte teil der heutige angebliche Survival spiele!!!
MFG
Meine Beitrag war auf das Survival element bezogen, was der Horror aspekt angeht ,überlasse ich gerne die Fantasie der Entwicklern Ausspielen um mich zu überzeugen
Übrigens mein klein der dazwischen Beitrag über den Horror,war eigentlich nur eine Beispiel wie man gute Horror erzeugen kann(erste RE teile) aber nicht der einzige weg, genau wie das Action Adventure Beitrag ,das ich nur geschrieben habe um zu zeigen ,das die Serie heute deutlich weniger zu bieten hat!!
Das was ich sagen wollte ist eigentlich ,das egal wie gut der Horror eines spiel s ist, die Atmosphäre die Gegner und alles drum und dran was dazu gehört, wen Survival Elemente fehlen und oder diese abgespeckt werden, wird die ganze bedroh die das spiel erzeugen sollte, zu eine Spaziergang und das soll doch nicht sinn der Sache sein in ein Horror Survival spiel oder?
Ein Beispiel:
Du sagst die Gegner in die neu RE teile sind schneller und nicht so lahm wie bei der ältere teile und somit logische weise sollten die neue Gegner bedrohlicher wirken....eigentlich ja aber was hat Capcom noch dazu gemacht?.....RE4 haben die Farbbänder die ein kern Element sind raus genommen,auf einmal konnte ich bedenkenlos so oft speichern wie ich mag und swuptiwup ist die ganze bedroh für den Eimer, dann haben sie in RE5 sogar die Speicher orte weg gestrichen und mit Checkpoints ersetz( ist lange her aber ich glaube die sind auch in 4 teil) und das spiel ist wirklich in einer Spaziergang geartet, da kann jetzt so viel Horror und fiese Gegner kommen wie es will ,bedroht füllt man allein wegen diese Änderung in keine einzige mehr Situation(man Wirt für jedes versagen im spiel eigentlich ständig verschont und nicht bestraft und DAS macht dieses Survival Erlebnis unmöglich)!!!
Lustige weise und ausgerechnet ein Rollenspiel Serie (Demons und Dark) Soul,bietet mehr Survival Erlebnis als der größte teil der heutige angebliche Survival spiele!!!
MFG
- muecke-the-lietz
- Beiträge: 6060
- Registriert: 08.12.2005 13:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
@stormrider one...und sogar ein bisschen horror/ grusel/ unwohlfühlen
es ist natürlich richtig, dass mit dem komfort der neuen spiele ein großes stück survival feeling flöten geht, aber es muss doch auch möglich sein, trotzdem eine anständige atmosphäre und angespannte situation zu schaffen.
ich denke, da machen es sich kritiker und spieldesigner zu einfach. nur weil ein spiel heutzutage checkpoints hat und sich grundsätzlich komfortabler steuert, zu behaupten, es sei unmöglich noch survival horror zu machen, ist eine ausrede. denn den einzigen ersatz sieht man in was?
super viel action, koop (möglicherweise mit 6 leuten), absoluter gradlinigkeit, weglassen von jeder form von rätseln, 5 million tausen zombies, monster, riesen ekel gegner, tonnenweise waffen und munition, heilkräuter wohin das auge schaut...
das könnte man ewig so weiter führen, aber ich denke, es ist zu verstehen was ich meine. anstatt im angesicht der gefahr, durch den neuen komfort den horror zu töten, entgegen zu steuern, tappt man mit voller und bewusster absicht in diese falle und behauptet dann, "es sei nicht mehr so leicht wie früher, den spieler zu erschrecken und zu schockieren" oder "der 5. teil war der erfolgreichste. das ist ein trend, den wir nicht ignorieren können". fakt ist, capcom will diesen trend auch nicht ignorieren, denn ist nun mal einfacher voll in die falle reinzulaufen als sie clever und gewitzt zu umgehen.
es ist natürlich richtig, dass mit dem komfort der neuen spiele ein großes stück survival feeling flöten geht, aber es muss doch auch möglich sein, trotzdem eine anständige atmosphäre und angespannte situation zu schaffen.
ich denke, da machen es sich kritiker und spieldesigner zu einfach. nur weil ein spiel heutzutage checkpoints hat und sich grundsätzlich komfortabler steuert, zu behaupten, es sei unmöglich noch survival horror zu machen, ist eine ausrede. denn den einzigen ersatz sieht man in was?
super viel action, koop (möglicherweise mit 6 leuten), absoluter gradlinigkeit, weglassen von jeder form von rätseln, 5 million tausen zombies, monster, riesen ekel gegner, tonnenweise waffen und munition, heilkräuter wohin das auge schaut...
das könnte man ewig so weiter führen, aber ich denke, es ist zu verstehen was ich meine. anstatt im angesicht der gefahr, durch den neuen komfort den horror zu töten, entgegen zu steuern, tappt man mit voller und bewusster absicht in diese falle und behauptet dann, "es sei nicht mehr so leicht wie früher, den spieler zu erschrecken und zu schockieren" oder "der 5. teil war der erfolgreichste. das ist ein trend, den wir nicht ignorieren können". fakt ist, capcom will diesen trend auch nicht ignorieren, denn ist nun mal einfacher voll in die falle reinzulaufen als sie clever und gewitzt zu umgehen.
- magandi
- Beiträge: 2074
- Registriert: 05.11.2011 17:18
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
haha das ist nur zu wahr. in ds war ich auch sehr vorsichtig und hatte echt manchmal schiss. tür öffnen oder zurücklaufen und speicher? kiste öffnen oder nicht? fragen über fragen und dann erst das mysteriöse gegnerdesign. echt seid ich ds vor ein parr wochen durch hatte will ich nichts mehr anderes spielen. resi 5 hab ich vorgestern geschenkt bekommen und nach 20 min ausgemacht. wer kam eig auf den scheiß mit dem coop? die tusse ist immer wieder vereckt wegen ihrer dummheit.Lustige weise und ausgerechnet ein Rollenspiel Serie (Demons und Dark) Soul,bietet mehr Survival Erlebnis als der größte teil der heutige angebliche Survival spiele!!!![]()
- crewmate
- Beiträge: 18865
- Registriert: 29.05.2007 15:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
In späteren Kapiteln wird es mit Computer Sharla noch nerviger. Dann, wenn du auf ihre Hilfe angewiesen bist. Und selbst mit Kollegen im Koop habt ihr immernoch mit dem "klassischen Inventar" und dessen Management zu kämpfen. Mehr als mit Nemesis
- Obelus
- Beiträge: 169
- Registriert: 22.08.2011 17:58
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
RE4 war noch soweit akzeptabel. Man war noch größtenteils allein unterwegs und das Spiel war immer noch duster genug.Xris hat geschrieben:Ich frage mich allerdings weshalb auch viele die RE4 gut fanden RE5 bemängeln. Das ist doch im grunde das Selbe in grün. Auch da wurde schon pausenlos geballert was das Zeug hält. Selbst Dead Space ist gruseliger. RE5 unterscheidet sich da imho nur im Umfang, bzw. in der Größe der Areale. In diesem Kontext habe ich auch mal garnicht verstanden weshalb Jörg seine RE5 Kritikpunkte nicht schon in RE4 aufgefallen sind.
Desweiteren waren die Schläuche noch nicht so eng und es gab noch Abschnitte ohne Action. Insgesamt war die Mischung zwischen Action und Stille im 4. Teil noch deutlich ausgewogener als in RE5.
Es gab atmosphärisch noch genug Oldschool-Anteil und die schlimme Steuerung war tatsächlich verbessert worden.
Fazit: Das Spiel hat mich trotz damaliger Skepsis dennoch überzeugen können.
In RE5 war man immer an die dämliche Zweitfigur gebunden und musste zudem noch andauernd die Kreistaste drücken, um der zu helfen. Dadurch entstand eine ständige künstlich erzwungene zusätzliche Hektik in einem Spiel, das ohnehin kaum Momente der Ruhe zuließ. Das war für mich absolut penetrant. Allein dafür habe ich RE5 gehasst.
Dann das ständige grelle Tageslicht. Die Mini-Schlauch-Abschnitte.
Null Horror und dafür massig Stress.
Fazit: Alles, was der 4. Teil noch richtig gemacht hatte war eliminiert und durch etwas ersetzt worden, was die ganzen dümmlichen Kriegsspielchen für schon immer zu dem gemacht hatten, was mir nie zu gefallen wusste. Massenware ohne Nährwert. Digitaler Analog-Käse, wenn man so will.
- Nbass
- Beiträge: 562
- Registriert: 13.12.2007 17:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Joa, Deadspace hat mich auch nich aus der Deckung gelockt... Viel zu vorhersehbar und insgesamt einfach reichlich ungruselig/erschreckend. Ich habs relativ gelangweilt durchgespiel weil, nunja mal geliehen vom Kumpel halt. Gekauft hab ich mir das aber auch nicht...Coconutpete84 hat geschrieben:Naja ich will kein Actionspiel wenn ich RE kaufe, ich will ein Horrorspiel haben!
Dead Space zb hat mich zu keiner Sekunde auch nur annähernd geschockt. Einfach nur lahm!
Ich will ein Resident Evil mit tollen Rätseln, Psychohorror und wenigen, aber dafür genialen Erschreckmomenten! Ich brauch auch keinen Coop Modus dazu, denn Coop führt immer dazu, dass man sich weniger fürchtet.
Tja, eigentlich war nur Resident Evil 1 wirklich Anspannung pur bei mir. Dieses Setting mit der Villa hat per se schon eine Wirkung gehabt die ich später doch ziemlich vermisse habe... Herrenhaus des 19. Jh, das war schon irgendwie für sich Schräg.. Allein die Atmosphäre dieser Hütte hat für mich einen ganz Großen Reiz ausgemacht, dazu noch "Scheisse ich verreck bestimmt gleich" gepaart mit 2-3 (aber nicht zuvielen, denn sowas nutzt sich enorm schnell ab --> siehe DeadSpace) und den doch teilweise ziemlich knackigen Rätseln, das war schon ne Reise wert. Mich hat das gefesselt, herausgefordert und ja manchmal auch frustriert, da flog mal der Controller in die Ecke und es wurde erst am nächsten Tag angegepackt. Aber das war noch ein Erlebnis "Spiel", währenddessen sitze ich heute da und konsumiere einen Titel nach dem anderen durch weil es nicht mehr ein Festbeissen, ein grübeln und um jeden beschissenen Fortschritt kämpfen ist sondern einfach nur noch durchhetzen und gewinnen.
Schade denn bei all der Frustration die bei den alten Spielen mal aufkam sind sie doch im Kopf geblieben weil es eben eine Herausforderung war sie zu bezwingen und im Bezug auf Resident Eviel weil alles latent bedrohlich, düster und irgendwie "unerklärbar" war.. Warum so ein altes Haus und was mach ich hier eigentlich?
Tja, das Thema kann man wohl abhaken oder aber darauf hoffen dass es sich irgendwer noch mal traut wie bei Dark Souls oder Demons Souls es mal für wichtig erachtet Atmosphäre und Schwierigkeit wieder hoch zu halten. Denn der springende Punkt ist letztlich ohne einen hohen Anspruch kommt auch keine Atmsophäre auf, wie auch... Wenn ich weiß dass überleben im echten Leben ein Ding der Fast unmöglichkeit ist und bin in dem Spiel fast unsterblich dann kann ich das einfach nicht für voll nehmen und somit auch wenig in dem Setting versinken. Es bleibt dann einfach nur noch ein Durchhetzen und Story konsumieren.
- Batistuta
- Beiträge: 1461
- Registriert: 25.03.2011 21:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Ungruselig?!Nbass hat geschrieben: Joa, Deadspace hat mich auch nich aus der Deckung gelockt... Viel zu vorhersehbar und insgesamt einfach reichlich ungruselig/erschreckend.
Ich hab Dead Space kurz nach dem Release geholt (vor 3, 4 Jahren glaub ich) und hab an manchen Stellen fast nen Herzkasper bekommen
Dieses düstere Schiff, überall seltsame Geräusche die durch die Flure hallen, tolle Lichteffekte, hammer Grafik, phantastisches Gameplay mit der Stase, Kinetik, Gliedmassen wegballern. Besser geht Survival Horror kaum
Besonders der 2. Teil wechselt im Verlauf des Spiels ja von Horror eher zu so einem Grusel-Setting wie in den ersten Resi teilen, also mit so alten Ritualen, Gemäuern und Sektenheinis.
Gibt viel zu wenig von solchen Spielen, darum ist es sehr schade wenn Capcom, die ja quasi die Könige dieses Genres sind, sagen dass sie in eine andere Ecke wollen. Und dann auch noch in eine die total überfüllt ist
- crewmate
- Beiträge: 18865
- Registriert: 29.05.2007 15:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Wenn du es noch nötig hast Mutti zu provozieren, kommst du mit einem Piercing aber günstiger weg.
- Nbass
- Beiträge: 562
- Registriert: 13.12.2007 17:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Wen meinstn du?crewmate hat geschrieben:Wenn du es noch nötig hast Mutti zu provozieren, kommst du mit einem Piercing aber günstiger weg.
- JunkieXXL
- Beiträge: 3352
- Registriert: 23.05.2009 23:25
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Dead Space fand ich zwar aufregend, aber das Fürchten lehren konnte es mich nicht. Als erfahrener Shooterspieler und bis an die Zähne bewaffnet hatten mir die Monster wenig entgegenzusetzen. Zu dem sind die "Scarejumps" schon nach kurzer Zeit vorhersehbar gewesen. Ich hatte mich da ziemlich routiniert durchs Schiff geballert. Nicht viel anders als beim gewöhnlichen Shooter. DS setzt fast zu 100 % auf Splatter und "Jumpscares", es fehlt der subtile Psychohorror.
- Batistuta
- Beiträge: 1461
- Registriert: 25.03.2011 21:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Tja, subtiler Psychoterror ist in einem Videospiel auf Dauer leider auch schwer umzusetzen. Selbst im Film kommt meist irgendwann der Sprung vom Horror zur Action, wenn der Hauptdarsteller vom Gejagten zum Jäger wird und das Mittel gefunden hat das Böse zu besiegen.
Ein Spiel das wirklich versucht hat richtigen Psychohorror darzustellen ist "Call of Cthulhu", ein EgoShooter nach den Romanen von HP Lovecraft. Neben der Lebensenergie muss man auch auf seine Psyche achten. Wenn man zu lange in engen Gängen rumläuft, verletzt ist oder Monster sieht, fängt man an durchzudrehen. Das Zielkreuz zittert, die Augen flimmern, man hört nur noch den Herzschlag und die Sicht wird verschwommen. Tolles Spiel jedenfalls, sollte man als Horror-spiel Liebhaber mal ausprobieren
Ein Spiel das wirklich versucht hat richtigen Psychohorror darzustellen ist "Call of Cthulhu", ein EgoShooter nach den Romanen von HP Lovecraft. Neben der Lebensenergie muss man auch auf seine Psyche achten. Wenn man zu lange in engen Gängen rumläuft, verletzt ist oder Monster sieht, fängt man an durchzudrehen. Das Zielkreuz zittert, die Augen flimmern, man hört nur noch den Herzschlag und die Sicht wird verschwommen. Tolles Spiel jedenfalls, sollte man als Horror-spiel Liebhaber mal ausprobieren
