Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
cHL
- Beiträge: 637
- Registriert: 11.11.2004 14:31
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
das klingt jetzt zwar furchtbar elitär, aber RE2 war ja schon ein rückschritt im vergleich zum orginal (bzw. DC).
da war ich damals schon enttäucht und den 3. teil hab ich dann nach 10 minuten abgedreht. der verfall der serie ist halt immer weiter gegangen. teil 4 und 5 hab ich nichtmal mehr getestet. dass daraus irgendwann ein callofduty-schieß-mich-tot-aber-verlang-kein-hirn derivat werden würde stand doch schon seit jahren fest.
da war ich damals schon enttäucht und den 3. teil hab ich dann nach 10 minuten abgedreht. der verfall der serie ist halt immer weiter gegangen. teil 4 und 5 hab ich nichtmal mehr getestet. dass daraus irgendwann ein callofduty-schieß-mich-tot-aber-verlang-kein-hirn derivat werden würde stand doch schon seit jahren fest.
-
johndoe1197293
- Beiträge: 21942
- Registriert: 27.05.2011 18:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
@cHL:
Auch wenn ich es etwas übertrieben finde, aber im Kern hast du recht (was Teil 2 angeht).
Aber den dritten Teil fand ich vom Niveau her beinahe ebenbürtig zu Teil 1. Negativ fand ich da nur, dass es absolut nichts neues bot...
Auch wenn ich es etwas übertrieben finde, aber im Kern hast du recht (was Teil 2 angeht).
Aber den dritten Teil fand ich vom Niveau her beinahe ebenbürtig zu Teil 1. Negativ fand ich da nur, dass es absolut nichts neues bot...
-
competition86
- Beiträge: 8
- Registriert: 23.11.2009 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Erst Dead Space und jetzt auch noch Resident Evil. Die Entwicklung der survival horror games in richtung call of duty scheint wohl in der mode zu sein. Mir fehlen solche Spiele. 
- Sonic_The_Hedgehog
- Beiträge: 3365
- Registriert: 18.06.2009 08:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Manman wieder mal seitenlanges Geschwafel wie die coregames immer mehr casual werden und wie scheisse doch alles ist.
Manchmal frage ich mich echt warum überhaupt noch wer Spiele spielt, wenn jedes game so scheisse wird oder scheisse ist.
Mal ganz davon abgesehen waren die ersten Teile auch keine Meisterwerke der Spielekunst, nur gab es damals noch mehr Spielraum für neues und von daher wirkten die alten Teile einfach frischer und man hat sie halt besser in Erinnerung.
Allerdings wirklich mehr survival mäßig als jetzt waren die auch nicht. Die Spiele waren einfach nur statischer, da die Technik damals einfach nicht mehr hergegeben hat. Im Kern ist es das selbe Spielprinzip, nur ist es jetzt halt schneller geworden, da die Technik einfach bessere und schneller Animationen zulässt.
Aber da wir ja alle jetzt schon wissen dass der 6. Teil scheisse wird, nur weil der Begriff "action" gefallen ist, sind jegliche Erwähnungen wie: "Abwarten wie das Spiel wird" sinnlos.
Dennoch werde ich es trotzdem sagen:
Wartet einfach mal ab wie das Spiel wird und meckert von mir aus dann rum und nicht Monate zuvor wenn nur ein trailer vorhanden ist, der Bruchteile von Spielszenen zeigt
Manchmal frage ich mich echt warum überhaupt noch wer Spiele spielt, wenn jedes game so scheisse wird oder scheisse ist.
Mal ganz davon abgesehen waren die ersten Teile auch keine Meisterwerke der Spielekunst, nur gab es damals noch mehr Spielraum für neues und von daher wirkten die alten Teile einfach frischer und man hat sie halt besser in Erinnerung.
Allerdings wirklich mehr survival mäßig als jetzt waren die auch nicht. Die Spiele waren einfach nur statischer, da die Technik damals einfach nicht mehr hergegeben hat. Im Kern ist es das selbe Spielprinzip, nur ist es jetzt halt schneller geworden, da die Technik einfach bessere und schneller Animationen zulässt.
Aber da wir ja alle jetzt schon wissen dass der 6. Teil scheisse wird, nur weil der Begriff "action" gefallen ist, sind jegliche Erwähnungen wie: "Abwarten wie das Spiel wird" sinnlos.
Dennoch werde ich es trotzdem sagen:
Wartet einfach mal ab wie das Spiel wird und meckert von mir aus dann rum und nicht Monate zuvor wenn nur ein trailer vorhanden ist, der Bruchteile von Spielszenen zeigt
- MaxDetroit
- Beiträge: 1290
- Registriert: 13.05.2007 14:28
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Trotz allen Unkenrufen hier, ich fand den Trailer für Resi 6 dick, richtig dick. Und es sah mehr nach einem Back to the Roots als sonst was aus. Eine komplette Stadt mit Zombies überlaufen, man ist mitten drin, und dazu ein Haufen bekannter Gesichter und Charaktere, alle mit unterschiedlichen Motiavationen / Aufgaben ausgestattet, was sie in dieser Stadt wollen. Für mich Resi Evil pur. Wie schon im Trailer gesagt: "It's Racoon city all over again".
Wenn ein paar mehr Shooter Elementer drin sind, okay. Wenn man sich die Bonbons der moedernen Shooter, wie ein vernünftiges Deckungssystem z.B. rausgepickt hat, warum nicht? Kein Problem, solange spannende, ruhige Passagen, bei denen man leere Strasse, Korridore und Flure entlangschleicht immer noch vorhanden sind. Und wenn es dann als Abwechslung immer wieder panik-geladenene Action gibt, bei der man hunderten von Zombies oder monströsen Bossgegnern gegenübersteht, dann hätte ich zumindest meinen vollen Spass mit dem Game. Und mehr will ich ja gar nicht.
Wenn ein paar mehr Shooter Elementer drin sind, okay. Wenn man sich die Bonbons der moedernen Shooter, wie ein vernünftiges Deckungssystem z.B. rausgepickt hat, warum nicht? Kein Problem, solange spannende, ruhige Passagen, bei denen man leere Strasse, Korridore und Flure entlangschleicht immer noch vorhanden sind. Und wenn es dann als Abwechslung immer wieder panik-geladenene Action gibt, bei der man hunderten von Zombies oder monströsen Bossgegnern gegenübersteht, dann hätte ich zumindest meinen vollen Spass mit dem Game. Und mehr will ich ja gar nicht.
- Onkel_Boo
- Beiträge: 13
- Registriert: 27.08.2002 12:20
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Wenn man nicht mehr diskutieren darf und seine Unzufriedenheit äußern darf, kann man das forum ja schließen... ^^
Aber zum Thema:
Das Spielprinzip war ein ganz anderes. Es hat mehr auf Spannung und Schock gesetzt was ja spätestens seid Teil 4 in Third Person Action Shooter umgeschlagen. Und das ist halt für einen damaligen Fan der ersten Stunde traurig. Und das wird man ja wohl noch äußern dürfen oder?
Aber zum Thema:
Das finde ich stimmt so nicht. Zu der Zeit gab es genau so viel andere "schnelle" spiele auf der PSone.Im Kern ist es das selbe Spielprinzip, nur ist es jetzt halt schneller geworden, da die Technik einfach bessere und schneller Animationen zulässt.
Das Spielprinzip war ein ganz anderes. Es hat mehr auf Spannung und Schock gesetzt was ja spätestens seid Teil 4 in Third Person Action Shooter umgeschlagen. Und das ist halt für einen damaligen Fan der ersten Stunde traurig. Und das wird man ja wohl noch äußern dürfen oder?
- imminent666
- Beiträge: 194
- Registriert: 13.04.2010 20:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Resident Evil of Duty - Okay, das war`s dann endgültig...
Klar, jede Serie muss sich verändern & kann/darf nicht auf der Stelle treten,
aber genau die Elemente heraus nehmen, welche einer Serie die Identität
verleiht, ist das dämlichste, was ein Entwickler machen kann.
Wäre ungefähr so, als würde man bei "Gears of War" das Deckungssystem
streichen oder Healthpacks einbauen.
Schade um "Resident Evil", bin mit der Serie aufgewachsen und es tut weh,
ihren Niedergang erleben zu müssen... Aber so ist das in der heutigen Zeit:
Eine Cashcow wird gemolken, hochgefixt & biologisch verändert, bis die Zitzen
schmerzen & das Nutztier erschöpft zusammenbricht...
Klar, jede Serie muss sich verändern & kann/darf nicht auf der Stelle treten,
aber genau die Elemente heraus nehmen, welche einer Serie die Identität
verleiht, ist das dämlichste, was ein Entwickler machen kann.
Wäre ungefähr so, als würde man bei "Gears of War" das Deckungssystem
streichen oder Healthpacks einbauen.
Schade um "Resident Evil", bin mit der Serie aufgewachsen und es tut weh,
ihren Niedergang erleben zu müssen... Aber so ist das in der heutigen Zeit:
Eine Cashcow wird gemolken, hochgefixt & biologisch verändert, bis die Zitzen
schmerzen & das Nutztier erschöpft zusammenbricht...
- crewmate
- Beiträge: 18865
- Registriert: 29.05.2007 15:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Das ist eine Täuschung. Hier auf 4players sind mehrere 100 Leute unterwegs.Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:Manman wieder mal seitenlanges Geschwafel wie die coregames immer mehr casual werden und wie scheisse doch alles ist.
Manchmal frage ich mich echt warum überhaupt noch wer Spiele spielt, wenn jedes game so scheisse wird oder scheisse ist.
Mal ganz davon abgesehen waren die ersten Teile auch keine Meisterwerke der Spielekunst, nur gab es damals noch mehr Spielraum für neues und von daher wirkten die alten Teile einfach frischer und man hat sie halt besser in Erinnerung.
Allerdings wirklich mehr survival mäßig als jetzt waren die auch nicht. Die Spiele waren einfach nur statischer, da die Technik damals einfach nicht mehr hergegeben hat. Im Kern ist es das selbe Spielprinzip, nur ist es jetzt halt schneller geworden, da die Technik einfach bessere und schneller Animationen zulässt.
Aber da wir ja alle jetzt schon wissen dass der 6. Teil scheisse wird, nur weil der Begriff "action" gefallen ist, sind jegliche Erwähnungen wie: "Abwarten wie das Spiel wird" sinnlos.
Dennoch werde ich es trotzdem sagen:
Wartet einfach mal ab wie das Spiel wird und meckert von mir aus dann rum und nicht Monate zuvor wenn nur ein trailer vorhanden ist, der Bruchteile von Spielszenen zeigt
Und jeder von denen hat eine eigene Meinung. Es sind nicht immer die selben,
die sich gegen ein Spiel aussprechen. Jedem steht es frei, hier seine Einstellung hinzuscheißen.
Ob die gelesen und beachtet wird, ist eine andere Sache.
- Sonic_The_Hedgehog
- Beiträge: 3365
- Registriert: 18.06.2009 08:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Ich behaupte auch nichts anderes und falls das so rübergekommen ist, dann war das nicht meine Intention. Natürlich darf man seine Eigene Meinung vertreten und meine ist nicht die richtige und eure nicht die falsche Meinung. Aber was ich halt nicht nachvollziehen kann ist, dass sich zu viele einfach nur an einem Wort so aufziehen und direkt von vornerein sagen: "ne wird scheisse".crewmate hat geschrieben:Das ist eine Täuschung. Hier auf 4players sind mehrere 100 Leute unterwegs.Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:Manman wieder mal seitenlanges Geschwafel wie die coregames immer mehr casual werden und wie scheisse doch alles ist.
Manchmal frage ich mich echt warum überhaupt noch wer Spiele spielt, wenn jedes game so scheisse wird oder scheisse ist.
Mal ganz davon abgesehen waren die ersten Teile auch keine Meisterwerke der Spielekunst, nur gab es damals noch mehr Spielraum für neues und von daher wirkten die alten Teile einfach frischer und man hat sie halt besser in Erinnerung.
Allerdings wirklich mehr survival mäßig als jetzt waren die auch nicht. Die Spiele waren einfach nur statischer, da die Technik damals einfach nicht mehr hergegeben hat. Im Kern ist es das selbe Spielprinzip, nur ist es jetzt halt schneller geworden, da die Technik einfach bessere und schneller Animationen zulässt.
Aber da wir ja alle jetzt schon wissen dass der 6. Teil scheisse wird, nur weil der Begriff "action" gefallen ist, sind jegliche Erwähnungen wie: "Abwarten wie das Spiel wird" sinnlos.
Dennoch werde ich es trotzdem sagen:
Wartet einfach mal ab wie das Spiel wird und meckert von mir aus dann rum und nicht Monate zuvor wenn nur ein trailer vorhanden ist, der Bruchteile von Spielszenen zeigt
Und jeder von denen hat eine eigene Meinung. Es sind nicht immer die selben,
die sich gegen ein Spiel aussprechen. Jedem steht es frei, hier seine Einstellung hinzuscheißen.
Ob die gelesen und beachtet wird, ist eine andere Sache.
Ist es denn zu viel verlangt mal zu warten was noch passiert? Im nachhinein kann man immer noch sagen "ok hab ich mir gedacht und wurde darin bestätigt", wenn es einem nicht gefällt
- Klemmer
- Beiträge: 708
- Registriert: 16.06.2010 17:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Das Problem ist nur, dass in letzter Zeit zu oft alte Marken ausgeschlachtet werden und in ein "neues" Action-Gewand gesteckt werden.
Da muss man keinen IQ von 200 haben um zu bemerken, in welche Richtung Biohazard 6 gehen wird. Zu oft habe ich in letzter Zeit "Back to the roots" ," Zahlrieche Innovationen" und weiß ich nicht was gehört - mir kommt es vor,als würde man den Spieler immer heftiger mit leeren Versprechungen verarschen. (Ja ich weiß,ich werde nicht gezwungen zu kaufen - und das mache ich auch nicht - aber die alten Spiele waren verdammt (!) gut und das Hobby muss ja irgendwie betrieben werden).
Für mich ist es auch ein bisschen unverständlich,warum man mit einem zusätzlichen Spielmodus nicht noch eine größere Masse an Spielern abdeckt. Ich habe ja nichts dagegen,wenn Spieler, die Action bevorzugen, auch ihren Spaß an Biohazard haben. Aber ist es denn so schwer,einen Modus für die "alten Hasen" zu integrieren? Weniger Gegner,kaum Munition, von mir aus bedrückendere Lichtverhältnisse...
Ich hänge mich gar nicht lange an der alten starren Kameraeinstellung auf, auch wenn die extrem zur Atmosphäre beigetragen hat (wenn man in einen Raum reingekommen ist mit 6 Schuss im Magazin, Geräusche hört und einfach nicht weiß,welche und vor allem wieviele Gegner da auf einen lauern), sondern beziehe mich hier einfach auf den "was wäre wenn" Faktor.
In letzter Zeit wurde der Markt so heftig mit Action-Titeln überfutet - wir sind dagegen abgehärtet. 400m große Monster,5000 Zombies- who cares?Was dem Menschen Angst macht, ist was er nicht kennt und nicht sieht.
Nehmen wir ein anderes Beispiel - Der Film Signs - für mich der Inbegriff eines Horrorfilms!An den Film kam für mich bis jetzt noch fast nichts ran - obwohl den ganzen Film lang nichts passiert! Das Gefühl aber,dass jeder Zeit was hätte passieren können, oder die Erkenntnis "scheiße,der war da ja die ganze Zeit gar nicht alleine", sind für mich unersätzlich!
To cut a long story short:
Ich persönlich bin diesen "Panik-Horror" (der kommt bei mir einfach nicht auf) einfach Leid. Wenn ich direkt von Anfang an sehe,dass ich es mit 16 Zombies aufnehmen muss und genug Munition hab - schön,dann mach ich das halt.
Man könnte doch genausogut (auch in der Schulteransicht) durch enge Gassen schleichen, versuchen den Kampf zu meiden (aufgrund Munitionsnot). Das wäre eine für mich bis jetzt noch unerreicht geile Atmospähre!
Und von mir aus kann man auch einen "normalen" Modus einbauen,in dem man sich einfach mit einem M4A1 durch abertausende Zombies ballert - das Szenario kann ja von mir aus auch das gleiche bleiben. Ich versteh einach nicht,warum kein Publisher erkennt,dass eben dieser Survival-Horror noch verdammt viele Anhänger hat und eben in den heutigen Tagen "frischen alten" Wind in die Spielriehen bringen kann...
Da muss man keinen IQ von 200 haben um zu bemerken, in welche Richtung Biohazard 6 gehen wird. Zu oft habe ich in letzter Zeit "Back to the roots" ," Zahlrieche Innovationen" und weiß ich nicht was gehört - mir kommt es vor,als würde man den Spieler immer heftiger mit leeren Versprechungen verarschen. (Ja ich weiß,ich werde nicht gezwungen zu kaufen - und das mache ich auch nicht - aber die alten Spiele waren verdammt (!) gut und das Hobby muss ja irgendwie betrieben werden).
Für mich ist es auch ein bisschen unverständlich,warum man mit einem zusätzlichen Spielmodus nicht noch eine größere Masse an Spielern abdeckt. Ich habe ja nichts dagegen,wenn Spieler, die Action bevorzugen, auch ihren Spaß an Biohazard haben. Aber ist es denn so schwer,einen Modus für die "alten Hasen" zu integrieren? Weniger Gegner,kaum Munition, von mir aus bedrückendere Lichtverhältnisse...
Ich hänge mich gar nicht lange an der alten starren Kameraeinstellung auf, auch wenn die extrem zur Atmosphäre beigetragen hat (wenn man in einen Raum reingekommen ist mit 6 Schuss im Magazin, Geräusche hört und einfach nicht weiß,welche und vor allem wieviele Gegner da auf einen lauern), sondern beziehe mich hier einfach auf den "was wäre wenn" Faktor.
In letzter Zeit wurde der Markt so heftig mit Action-Titeln überfutet - wir sind dagegen abgehärtet. 400m große Monster,5000 Zombies- who cares?Was dem Menschen Angst macht, ist was er nicht kennt und nicht sieht.
Nehmen wir ein anderes Beispiel - Der Film Signs - für mich der Inbegriff eines Horrorfilms!An den Film kam für mich bis jetzt noch fast nichts ran - obwohl den ganzen Film lang nichts passiert! Das Gefühl aber,dass jeder Zeit was hätte passieren können, oder die Erkenntnis "scheiße,der war da ja die ganze Zeit gar nicht alleine", sind für mich unersätzlich!
To cut a long story short:
Ich persönlich bin diesen "Panik-Horror" (der kommt bei mir einfach nicht auf) einfach Leid. Wenn ich direkt von Anfang an sehe,dass ich es mit 16 Zombies aufnehmen muss und genug Munition hab - schön,dann mach ich das halt.
Man könnte doch genausogut (auch in der Schulteransicht) durch enge Gassen schleichen, versuchen den Kampf zu meiden (aufgrund Munitionsnot). Das wäre eine für mich bis jetzt noch unerreicht geile Atmospähre!
Und von mir aus kann man auch einen "normalen" Modus einbauen,in dem man sich einfach mit einem M4A1 durch abertausende Zombies ballert - das Szenario kann ja von mir aus auch das gleiche bleiben. Ich versteh einach nicht,warum kein Publisher erkennt,dass eben dieser Survival-Horror noch verdammt viele Anhänger hat und eben in den heutigen Tagen "frischen alten" Wind in die Spielriehen bringen kann...
- artmanphil
- Beiträge: 1308
- Registriert: 21.12.2008 10:39
- Persönliche Nachricht:
Kommentar
Resi 5 ist populärer, weil wir mittlerweile einfach mehr Gamer sind als bei Teil 1.
-
AlastorD
- Beiträge: 791
- Registriert: 13.12.2005 01:59
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Das hat also auch mehr mit den Waffen im Spiel als mit den Figuren zu tun und Gameplaytechnisch ändert sich nichts, nur die Schwerpunkte sind verschoben.In SH mehr in Richtung Nahkampf und Rückzug während man in RE eher auf Konfrontation aus der Distanz auf ist.crewmate hat geschrieben:Die STARS sind mit Schusswaffen ausgerüstet mit denen sie professionell ausgebildet wurden, in Silent Hill bist du die meiste Zeit mit Schlagwaffen unterwegs. Auf dem höheren Schwierigkeitsgraden findest du dazu wenig Munition. James und Heather haben sichtlich mit dem Rückstoß der Waffen zu kämpfen. Selbst im Spiel zum Film als Fanservice ist die stärkste Waffe ein Zeremoniendolch. Lon und Chris können zwar die T Virus infizierten in Grund und Boden treten. Aber du verlässt dich in RE auf deine Schusswaffen. Und selbst das Zertreten und die Leons Suplexangriffe bewerte ich als Martial Arts einer professionellen Killermaschine.
Sieht mir sehr nach nem Point&Click aus, wie ich schon sagte, das Point & Click oder das reine Adventure eignen sich für anderen Horror weil hier die schwerpunkte eher bei Rätseln und Dialogen liegen.crewmate hat geschrieben:Und ein Horrorspiel funktioniert auch mit ein paar Gegnern. Clock Tower: First Fear hat genau 4 Gegner. Saug dir die rom und spiel es nach.
Auch das würde ich nicht sagen, Horror in Actionspielen bedeutet normalerweise entweder ein Jumpscare oder das mulmige Gefühl das hinter der nächsten Ecke ein Jumpscare wartet.CryTharsis hat geschrieben:Wir können also insgesamt schließen, dass für einen Großteil der Horroratmosphäre, die scheinbare Überlegenheit des Gegners eine wichtige Rolle spielt bzw. die eingeschränkte Fähigkeit diese(n) zu bekämpfen (z.B. Munitionsknappheit).
Ich habe in Half Life z.b. eine regelrechte Luftschacht Phobie dank der dummen Headcrabs die da gerne rausspringen und mich erschrecken. Vor allem wenn ein Schacht nach oben abzweigt fürchte ich das so ein Vieh runterfallen könnte. Dabei sind Headcrabs die harmlostesten Gegner im Spiel, machen kaum schaden machen, können den Spieler nicht in einen Zombie verwandeln (wie die Facehugger in AvP die tödlich enden können) und obwohl Gordon gut bewaffnet ist.
- Sonic_The_Hedgehog
- Beiträge: 3365
- Registriert: 18.06.2009 08:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
@ klemmer
Das Problem liegt eben darin, dass der schlimmste Horror halt der ist, den man nicht sieht.
In den alten Teilen war es eben durch die statische Kamera so, dass man halt nie wirklich einsehen konnte was einen erwartet. Und ich weiß auch nicht, wie man das mit heutiger Technik einbringen soll, ohne diese Art von fester Kamera wieder einzubauen. Weil wenn ich ne drehbare Kamera habe, dann kann ich auch so ziemlich alles einsehen.
Was halt auch noch zusätzlich dazu beigetragen hat war das "aiming" in den ersten Teilen.
Man konnte ja nur die Richtung bestimmen und hat dadurch oft nur viele body hits gemacht was dem sonst schon spärlichen Munitionsvorrat nicht gerade gut getan hat^^.
Natürlich wäre dem Spiel echt schon ein wenig geholfen, wenn man halt weniger Munition hätte und auch mal wieder die Möglichkeit geboten wird einfach mal wegzulaufen. Das war halt in Resi 5 zu selten der Fall, da man oft nur weiter kam, wenn man erst den letzten Gegner im Abschnitt auch getötet hatte.
Für mich wäre es halt definitiv auch kein Problem, wenn die es schaffen würden den Horror wieder so einzubringen ohne die feste Kamera zu verwenden. Aber sobald man halt die volle Einsicht auf einen Bereich hat, dann ist es halt meist schon wieder essig mit dem Horror.
Das Problem liegt eben darin, dass der schlimmste Horror halt der ist, den man nicht sieht.
In den alten Teilen war es eben durch die statische Kamera so, dass man halt nie wirklich einsehen konnte was einen erwartet. Und ich weiß auch nicht, wie man das mit heutiger Technik einbringen soll, ohne diese Art von fester Kamera wieder einzubauen. Weil wenn ich ne drehbare Kamera habe, dann kann ich auch so ziemlich alles einsehen.
Was halt auch noch zusätzlich dazu beigetragen hat war das "aiming" in den ersten Teilen.
Man konnte ja nur die Richtung bestimmen und hat dadurch oft nur viele body hits gemacht was dem sonst schon spärlichen Munitionsvorrat nicht gerade gut getan hat^^.
Natürlich wäre dem Spiel echt schon ein wenig geholfen, wenn man halt weniger Munition hätte und auch mal wieder die Möglichkeit geboten wird einfach mal wegzulaufen. Das war halt in Resi 5 zu selten der Fall, da man oft nur weiter kam, wenn man erst den letzten Gegner im Abschnitt auch getötet hatte.
Für mich wäre es halt definitiv auch kein Problem, wenn die es schaffen würden den Horror wieder so einzubringen ohne die feste Kamera zu verwenden. Aber sobald man halt die volle Einsicht auf einen Bereich hat, dann ist es halt meist schon wieder essig mit dem Horror.
- crewmate
- Beiträge: 18865
- Registriert: 29.05.2007 15:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
Nahkampfwaffen birgen eine völlig andere Gefahr als Schusswaffen und verändern damit das Gameplay. Am deutlichsten ist das bei Condemned. Hier ist eine Schusswaffe zumindest im ersten Teil und bis zur Mitte von Bloodshot die absolute Ausnahme. Von Gegnern mit Pistole oder Schrotflinte geht eine große Gefahr aus. Der Kampf mit Schlag und Stichwaffen ist direkter, geradezu intim. Eine Schusswaffe ist immer distanz.AlastorD hat geschrieben:Das hat also auch mehr mit den Waffen im Spiel als mit den Figuren zu tun und Gameplaytechnisch ändert sich nichts, nur die Schwerpunkte sind verschoben.In SH mehr in Richtung Nahkampf und Rückzug während man in RE eher auf Konfrontation aus der Distanz auf ist.crewmate hat geschrieben:Die STARS sind mit Schusswaffen ausgerüstet mit denen sie professionell ausgebildet wurden, in Silent Hill bist du die meiste Zeit mit Schlagwaffen unterwegs. Auf dem höheren Schwierigkeitsgraden findest du dazu wenig Munition. James und Heather haben sichtlich mit dem Rückstoß der Waffen zu kämpfen. Selbst im Spiel zum Film als Fanservice ist die stärkste Waffe ein Zeremoniendolch. Lon und Chris können zwar die T Virus infizierten in Grund und Boden treten. Aber du verlässt dich in RE auf deine Schusswaffen. Und selbst das Zertreten und die Leons Suplexangriffe bewerte ich als Martial Arts einer professionellen Killermaschine.
Sieht mir sehr nach nem Point&Click aus, wie ich schon sagte, das Point & Click oder das reine Adventure eignen sich für anderen Horror weil hier die schwerpunkte eher bei Rätseln und Dialogen liegen.crewmate hat geschrieben:Und ein Horrorspiel funktioniert auch mit ein paar Gegnern. Clock Tower: First Fear hat genau 4 Gegner. Saug dir die rom und spiel es nach.
Auch das würde ich nicht sagen, Horror in Actionspielen bedeutet normalerweise entweder ein Jumpscare oder das mulmige Gefühl das hinter der nächsten Ecke ein Jumpscare wartet.CryTharsis hat geschrieben:Wir können also insgesamt schließen, dass für einen Großteil der Horroratmosphäre, die scheinbare Überlegenheit des Gegners eine wichtige Rolle spielt bzw. die eingeschränkte Fähigkeit diese(n) zu bekämpfen (z.B. Munitionsknappheit).
Ich habe in Half Life z.b. eine regelrechte Luftschacht Phobie dank der dummen Headcrabs die da gerne rausspringen und mich erschrecken. Vor allem wenn ein Schacht nach oben abzweigt fürchte ich das so ein Vieh runterfallen könnte. Dabei sind Headcrabs die harmlostesten Gegner im Spiel, machen kaum schaden machen, können den Spieler nicht in einen Zombie verwandeln (wie die Facehugger in AvP die tödlich enden können) und obwohl Gordon gut bewaffnet ist.
Du hast wieder einen Teil meines Posts weggeschnitten. Amnesia hat auch nur wenige Gegnertypen. Es ist meiner Erinnerung nach nie mehr als einer hinter Daniel her und möglicherweise ist es derselbe. In Justine sind es 4 Männer, hier ist auf jeden Fall immer nur ein Monster hinter dem Spieler her. Wie CryTharsis schon definierte: Der Horror zieht sich in beiden Fällen aus der Machtlosigkeit des Spielers. Er ist der höheren, übernatürlichen Macht ausgeliefert.
Das ist aber nicht in Stein gemeißelt. Ich betone noch einmal, das ich die Vielfalt begrüße, die der Survival Horror mittlerweile wieder inne hat. Sie ist das wertvollste Gut, das wir mehr zu schätzen wissen sollten.
- Klemmer
- Beiträge: 708
- Registriert: 16.06.2010 17:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt
@Sonic_The_Hedgehog
Das stimmt schon,aber ich denke das bekommt man auch in der Schulteransicht hin. In Biohazard 4 hat es doch auch nicht schlecht geklappt - das wichtigste ist,dass man nicht wie in einem gewöhnlichen Shooter mit einem Stick um sich "rumgucken" kann.
Ich kann mich gut errinern,dass ich auch in Biohazard 4 erstmal den Raum "erforschen" musste und nicht sofort auf Anhieb wusste,was mich da erwartet.
Biohazard 4 hatte generell sehr gute Anstätze und war prinzipiell kein schlechtes Spiel, allerdings hätte es auch sehr viel besser werden können. Vor allem zum Schluss ist es ja nur noch eine Ballerorgie.
Ich denke es wär schon alles möglich, aber heute ist die Angst vor schlechten Einnahmen zu groß um auch nur kleine Experimente zu wagen
Das stimmt schon,aber ich denke das bekommt man auch in der Schulteransicht hin. In Biohazard 4 hat es doch auch nicht schlecht geklappt - das wichtigste ist,dass man nicht wie in einem gewöhnlichen Shooter mit einem Stick um sich "rumgucken" kann.
Ich kann mich gut errinern,dass ich auch in Biohazard 4 erstmal den Raum "erforschen" musste und nicht sofort auf Anhieb wusste,was mich da erwartet.
Biohazard 4 hatte generell sehr gute Anstätze und war prinzipiell kein schlechtes Spiel, allerdings hätte es auch sehr viel besser werden können. Vor allem zum Schluss ist es ja nur noch eine Ballerorgie.
Ich denke es wär schon alles möglich, aber heute ist die Angst vor schlechten Einnahmen zu groß um auch nur kleine Experimente zu wagen
