Nanimonai hat geschrieben:
zu 1: Ernsthaft? Geldgeilheit ist ein Fehler? Eigentlich sollte man jetzt schon gar nicht mehr weiterschreiben, wenn Deine Argumentation auf so einer Lächerlichkeit beruht, aber vielleicht nur als Hinweis: Werd erwachsen und schau Dir an, wie die Welt funktioniert. Ohne Geldgeilheit würde Blizzard noch nicht einmal an Diablo 3 arbeiten, weil sie längst pleite wären. Und das geht jedem Unternehmen dieses Planeten so, die nicht gerade ein gemeinnütziger Verein sind.
Ich schreib es mal anders : GIER. Ist dir schonmal aufgefallen, dass jene hersteller von Konsumartikeln, welche die meisten "Profite" erwirtschaften, welche ueber jedes gesunde Mass hinausgehen, aus meist kleinen Ideen und Produkten, welche gut waren, etwas geschaffen haben, was mittlerweile nicht mehr als mittelmaessig beschrieben werden kann ? Beispiel : Playstation -> Playstation 3.
Beispiel Diablo 1 -> Diablo 3
Beispiel WOW ohne Addons -> WOW mit Addons.
Beispiel Neversoft Games PS1 -> Neversoft heute ?
Beispiel Gothic1 -> Arcana ?
Immer war Gier der Faktor, der eine gute Idee/Serie zunichte machte. Immer. Es war eigentlich nie die Idee.
zu 2: Zu meiner WoW Zeit war das in keinster Weise der Fall, der Ingame Support war mehr als das, was ich bei allen anderen Anbietern bekommen habe und auch in Foren wurde einem geholfen. Aber vielleicht hat sich das in den letzten zwei Jahren ja auch tatsächlich um 180° gedreht (kann das jemand bestätigen?), dazu kann ich nichts sagen.
Sorry, dann hast du einfach nicht viele MMORPGs gespielt.
Guild Wars, Ultima Online...sogar Anarchy Online oder Runes of Magic haben bei weitem besseren Ingame Support. Grund dafuer waren/sind meist lapidre Copy-Pastes von GMs in WOW, was allerdings an der Firmenpolitik liegt, und nicht an den GMs. Ausnahmen bestaetigen die Regel.
zu 3: Das sehe ich absolut nicht als Fehler an, im Gegenteil. Wenn ein Spiel wirklich nur deshalb fordernd ist, weil man 40 Personen gleichzeitig organisieren muss, dann liegt die Herausforderung nicht am Spiel an sich, sondern an den Außenumständen.
Hallooooho...wir reden von folgendem :
Ein Spiel welches das MMORPG nicht neu erfindet, aber besser machen will. War bei Blizzard immer so : Neues...hmnein...aber besser (oder glaubt jemand Diablo 1 haette ein Genre neu erfunden ? Oder WC ? Oder SC ?)
In diesem "besseren" MMORPG gab es Instanzen fuer 5, 10, 20 und 40 Mann.
Dementsprechend waren die Loots.
Jetzt machen sich 4-5 Freunde daran eine Gilde zu gruenden, um einen Haufen von 50-60 Leuten zu vereinen, zu organisieren und in die grossen Raids zu schicken.
Jeder, der mal erfolgreich geraided hat, weiss sicher, wie schwer das ist. Warum sollte man dieses System nicht beibehalten ? Es belohnt 1. die 4-5 Freunde und noch besser : Es belohnt die Gesamte Gilde durch bessren Loot, Titel,welche aussergewoehnlich waren etc pepe.
Hmnein. Die Mehrzahl der Fussballspieler will ja auch mal Meister werden. Also macht man aus 40 Mann Teams 25er. Oder besser, im Fussballjargons : Man nimmt 4 Baelle, statt nur einem, mit zwei Toren Pro Mannschaft, und nur noch 8 Spielern pro Team.
Diese Neuerung alleine hat unheimlich den Reiz des Spiels rausgenommen. Klar dass man zwei Argumente jetzt bringen kann :
1- Vielspieler wurden belohnt. Richtig. Und ?
2. "Ich hab das gleiche SPiel, zahle gleichviel...Ich kann dasselbe verlangen..." Nein. Bei gleichem persoenlichen Einsatz, ja. Sonst klar : NEIN. Wenn ich im Kegelclub nicht einmal die Woche spiele, wie alle anderen, kann ich nicht erwarten, dass ich vorm Wurf erstmal schonmal 3 Kegel abgeraeumt kriege, quasi als Bonus.
Ich habe sehr lange sehr erfolgreich geraidet und habe es immer als ziemlich dämliche Designentscheidung emfpunden, wenn ein voller Raid wiped, weil ein einziger Spieler für den Bruchteil einer Sekunde an der falschen Stelle steht (weil bei ihm zu Hause vielleicht gerade das Telefon klingelte oder so).
Sorry, aber wenn du solche Erfahrungen gemacht hast, war es kein erfolgreicher Haufen. Gute Raids haben immer schwaechere Mitspieler kompensiert. Das war uebrigens auch ein Vorteil der 40er-Raids.
Ich halte in WOTLK die 10er Raids im Hardmode zb fuer schwieriger als die 25er, da man dort eben keinen Ausfall kompensieren kann.
Die meisten WoW Spieler sind ja schon an der "Schwierigkeit" gescheitert, überhaupt einen vernünftigen Raid auf die Beine zu stellen: 40 gute Spieler finden, TS-Server, lagfreies Spielen, alle müssen pünktlich da sein und selbst dann startet ein Raid nie zu der abgesprochenen Uhrzeit, minimum fünf Stunden Zeit für einen Run, ewiges Itemgefarme im Vorfeld, um überhaupt genug Mats dabei zu haben... und welche "Schwierigkeit" hatte man dann im Wesentlichen? Die jeweiligen Bosse exakt nach Anleitung "nachzuspielen", denn sind wir mal ehrlich, kennst Du Raids, die damals Naxx einfach so geschafft haben, ohne sich nicht vorher im Netz sämtliche Guides angeschaut und auswendig gelernt haben?
Ja. Gab es. Zu genuege. In meiner letzten Gilde haben wir die HC Modes in WotlK zb als 6-Mann Gilde mit Randoms gemacht, und nie nach Anleitung. Ganz im Gegenteil. Man kam durch Situation wie "ARGL...1%...Drecksfluch drecksfluch...ja...er stirbt !!!" usw.
Und obrigen Argumente sind genau das, was ich meine :
Man konnte halt nicht "mir nix dir nix" durch eine Instanz, deren Bosse WELTGESCHEHEN beeinflussten. Genausowenig konnte man erwarten als Gildenloser Das Szepter in An'Quirai abzugeben/einzustezen/zu bekommen...
Na und ? Ist das schlimm ? ich hatte ohne 25er Raids in WOTLK zb noch Spass,mit dem Haufen (Gruss an der Stelle mal an Huntaufsherz, Daggi, Bonboniere, Windjammer, Chepy, Demudings etc

)und das lag hauptsaechlich nicht am Spiel, sondern am Chat/Ts xD
Whatever. Es kann ja jeder gluecklich sein, mit einem D3, wenns dann ma da ist.
Nur ob "versimplifizierungen" immer "Fortschritt" bedeuten, das lass ich mal dahingestellt.
Und zum Thema Activision cooperates with Blizzard .. da wurd als es soweit war, schon genug zu gesagt, und jeder Kritiker hatte letztendlich recht.Leider.