Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

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Arkinos
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Arkinos »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ihr seid wie immer viel zu streng mit Bioware, so viel Unterschied sehe ich nicht zwischen einem KotoR und einem DA 2.

Ich verstehe auch grundsätzlich nicht die Aussage mit dem Knopfdrücken und etwas tolles passiert.

Ist das auf das Kampfsystem oder die Dialog-Cutscenes bezogen?

Wenns auf die Dialog-Cutscences bezogen wäre: Was ist an den Dialogen in KotoR so viel anders als an den Dialogen in DA 2 oder meinetwegen auch an denen in DA 1 (ausser das diese strunzlangweilig waren)?
In Kotor konnte mans ich noch mit den Charakteren die man traf unterhalten. Viele hatten etwas zu erzählen.

In Dragon Age 2 gibts nur "Hier drücken für zynische Antwort", "Hier drücken für nette Antwort", etc.
Was man sagt hat zu oft auch keinerlei Folgen.
Liegt auch daran dass es egal ist ob einen die Eigenen Leute hassen oder mögen, spielerisch ist beides identisch und Niemand verlässt einen wenn man ihn behandelt wie Dreck.
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Xris
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Xris »

In Dragon Age 2 gibts nur "Hier drücken für zynische Antwort", "Hier drücken für nette Antwort", etc.
Was man sagt hat zu oft auch keinerlei Folgen.


Das hat mich auch in ME schon so genervt. Man weis teilweise noch nichtmal genau was man da eigl. im begriff ist zu antworten. Die Problematik wenn der Char selbst eine richtige Charakterzeichnung hat. Die Dialoge in KOTOR (und diebsbezgl. trotz aller Kritik TSL) fand und finde um einiges ausgefeilter und motiverender. Bzw. finde ich in ME die Dialoge so richtig scheiße. Gar kein Bock drauf mir sowas zu geben. Es wirkt nicht so als würde man hier der Gesprächsführer sein. Es wirkt als ob alles ohnehin schon entschieden ist. Wähle Antwort a) und es passiert b). Passend zu drück nen Button und es passiert etwas tolles (lol übrigens).
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Tyrone Slothrop
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Tyrone Slothrop »

Für den PS3-only Player und SF-Liebhaber war ME2 2011 ein echter Hit. Befriedigende Balance zwischen aktiv und passiv. Das man aus diesen Welten deutlich mehr an Story hätte heraus holen können - bitte schön. Jack ist durchaus nicht Biedermeier - danke schön.

Das man den Schwierigkeitsgrad anheben möchte sollte diesem Thread ja durchaus zupass kommen. Für ME2 musste man ja nicht Ornsteins Rüstung rausholen. Allerdings geht es in der Verlautbarung eher darum, dass der erhöhte Schwierigkeitsgrad dazu dienen soll, den Spieler für den Online Multiplayer Modus zu begeistern. Der Spieler kann mit einer neuen Identität im Team an verschiedenen Schauplätzen den Kampf gegen die Reaper vorantreiben. Kooperative Kommunikation ist politisch nicht unkorrekt.

Tolkiens Weltliteratur HdR war übrigens auch stark durch den 2. Weltkrieg motiviert. Wir sind nicht nur Papst; wir sind auch Ork! :(
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Kajetan
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Kajetan »

Tyrone Slothrop hat geschrieben:Tolkiens Weltliteratur HdR war übrigens auch stark durch den 2. Weltkrieg motiviert. Wir sind nicht nur Papst; wir sind auch Ork! :(
Du meintest bestimmt 1. Weltkrieg :)
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von FuerstderSchatten »

Brakiri hat geschrieben:
PS: Das mit dem Knopfdruck -> Awesome-Satz ist einfach ein Dauerlacher, den sich die schlimme Bioware-PR eingebrockt hat. Das geht jetzt nicht wieder weg :)
Ein Chronofossil sozusagen.
Habe ich nicht mitbekommen was hat sie den gesagt oder getan, dass ich mir diesen Quatsch jetzt jedesmal reinziehen muss?

Der Quunari Hauptmann hat ne wirklich gute Synchronstimme abbekommen. Auch so waren die wirklich interessant.

Manga Elfen, na ja, stilistisch gefallen sie mir.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.01.2012 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von FuerstderSchatten »

Arkinos hat geschrieben: In Kotor konnte mans ich noch mit den Charakteren die man traf unterhalten. Viele hatten etwas zu erzählen.

In Dragon Age 2 gibts nur "Hier drücken für zynische Antwort", "Hier drücken für nette Antwort", etc.
Was man sagt hat zu oft auch keinerlei Folgen.
Liegt auch daran dass es egal ist ob einen die Eigenen Leute hassen oder mögen, spielerisch ist beides identisch und Niemand verlässt einen wenn man ihn behandelt wie Dreck.
Hab ich anders in Erinnerung, die Gruppemitglieder in KotoR 1 meldeten sich, wenn sie was zu quatschen hatten, fand ich aber gar nit mal schlecht, ich hasse dieses viele Gequatsche um nichts im Lager von DA 1.

In KotoR 1 verlässt einen auch niemand, egal was man ihnen antwortet, ausser in einer Situation 10 Minuten vor Schluss. Es gab ja auch kein Beziehungssystem, man konnte alle ihre Geheimnisse aufdecken ohne dass sie einen mochten. Finde ich auch gar nit so schlecht, dieses dämmliche Geheimnisentlockerei in DA 1, die spielerisch keinen Deut geholfen hat, weil die Geheimnisse unwichtig für das Spiel waren, z.B. der vorletzte Auftrag von Zevran. Die Lösung von DA 2 find ich in der Hinsicht durchaus nett, dass man in den Beziehungen quasi nichts falsch machen kann und ihre Geheimnisse sich auflösen egal ob sie einen mögen.

Ob man 5 Antworten oder 3 im Dialogsystem hast spielt für mich keine Rolle, eine nette Erleichterung dabei ist aber, dass man mit Auftraggebern nicht immer wie ein Hamster im Laufrad die selben Themen immer wieder und wieder aufwärmen kann und damit die Endlosschleifen vermieden werden. Und das sie danach nicht mehr ansprechbar sind, ist wohl die beste Zeitersparnis überhaupt, ich hab so die nervige Angewohnheit, wenn man mich denn lässt den Auftraggeber immer wieder und wieder anzuquatschen, ob da nicht doch noch ne neue Info zu holen ist, das fällt durch das Dialogsystem von DA 2 weg, weil sie schlicht nicht mehr ansprechbar sind.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 03.01.2012 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kajetan hat geschrieben:
Tyrone Slothrop hat geschrieben:Tolkiens Weltliteratur HdR war übrigens auch stark durch den 2. Weltkrieg motiviert. Wir sind nicht nur Papst; wir sind auch Ork! :(
Du meintest bestimmt 1. Weltkrieg :)
Tolkien hat das aber verneint, dass er durch die Wirklichkeit inspiriert worden ist. Ob man ihn das glauben kann, ist natürlich ne andere Frage.
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Kajetan
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Kajetan »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Tyrone Slothrop hat geschrieben:Tolkiens Weltliteratur HdR war übrigens auch stark durch den 2. Weltkrieg motiviert. Wir sind nicht nur Papst; wir sind auch Ork! :(
Du meintest bestimmt 1. Weltkrieg :)
Tolkien hat das aber verneint, dass er durch die Wirklichkeit inspiriert worden ist. Ob man ihn das glauben kann, ist natürlich ne andere Frage.
Er mag das selbst vielleicht so gesehen haben, aber es finden sich in HdR zu viele Allegorien und Ängste vor einem unmenschlichen, entmenschlichten, mechanisierten Krieg, der unterschiedslos Mensch und Umwelt zu Dreck und Schlamm zermalmt. Tolkien selbst hatte, wie viele seiner Zeitgenossen, 1914 noch die Vorstellung von einem "ritterlichen" Krieg, wo sich die Gegner, wie in den Sagen, ehrenhaft gegenüberstehen und alles nach einem gewissen Code abläuft, der den Krieg zivilisiert hält, so dass alle Beteiligten nach ein paar Wochen wieder unbeschadet nach Hause fahren können.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kajetan hat geschrieben: Er mag das selbst vielleicht so gesehen haben, aber es finden sich in HdR zu viele Allegorien und Ängste vor einem unmenschlichen, entmenschlichten, mechanisierten Krieg, der unterschiedslos Mensch und Umwelt zu Dreck und Schlamm zermalmt. Tolkien selbst hatte, wie viele seiner Zeitgenossen, 1914 noch die Vorstellung von einem "ritterlichen" Krieg, wo sich die Gegner, wie in den Sagen, ehrenhaft gegenüberstehen und alles nach einem gewissen Code abläuft, der den Krieg zivilisiert hält, so dass alle Beteiligten nach ein paar Wochen wieder unbeschadet nach Hause fahren können.
Ich denke, da könntest du recht haben, hast du Literatur oder Geschichte studiert? Du scheinst dich gut mit dem Thema auszukennen.

Das ganze ist ja so ähnlich wie bei Water Ship Down, bei dem der Autor auch behauptet hat, das Buch wäre nur ein Buch über Hasen und keine Analogie über Herrschaftformen.
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Tyrone Slothrop
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Tyrone Slothrop »

(...) Wikipedia zu Tolkien und HdR:

"Während des Zweiten Weltkrieges zog sich die Arbeit an seinem Nachfolgeprojekt für den Hobbit hin, das jetzt den Namen The Lord of the Rings trug, und wurde immer wieder durch andere Aufgaben unterbrochen."

Nach kurzweiligem Stöbern in tolkienforum.de wird mir aber klar, welch streitbares Thema hier angerissen ist. :Blauesauge: HdR als Allegorie auf den 2.Wk: keinesfalls, Anwendbarkeit der Geschichte als Folie für das Epos: eventuell.

Also doch nicht Ork. Seufz :Häschen:
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Arkinos
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Arkinos »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Arkinos hat geschrieben: In Kotor konnte mans ich noch mit den Charakteren die man traf unterhalten. Viele hatten etwas zu erzählen.

In Dragon Age 2 gibts nur "Hier drücken für zynische Antwort", "Hier drücken für nette Antwort", etc.
Was man sagt hat zu oft auch keinerlei Folgen.
Liegt auch daran dass es egal ist ob einen die Eigenen Leute hassen oder mögen, spielerisch ist beides identisch und Niemand verlässt einen wenn man ihn behandelt wie Dreck.
Hab ich anders in Erinnerung, die Gruppemitglieder in KotoR 1 meldeten sich, wenn sie was zu quatschen hatten, fand ich aber gar nit mal schlecht, ich hasse dieses viele Gequatsche um nichts im Lager von DA 1.

In KotoR 1 verlässt einen auch niemand, egal was man ihnen antwortet, ausser in einer Situation 10 Minuten vor Schluss. Es gab ja auch kein Beziehungssystem, man konnte alle ihre Geheimnisse aufdecken ohne dass sie einen mochten. Finde ich auch gar nit so schlecht, dieses dämmliche Geheimnisentlockerei in DA 1, die spielerisch keinen Deut geholfen hat, weil die Geheimnisse unwichtig für das Spiel waren, z.B. der vorletzte Auftrag von Zevran. Die Lösung von DA 2 find ich in der Hinsicht durchaus nett, dass man in den Beziehungen quasi nichts falsch machen kann und ihre Geheimnisse sich auflösen egal ob sie einen mögen.

Ob man 5 Antworten oder 3 im Dialogsystem hast spielt für mich keine Rolle, eine nette Erleichterung dabei ist aber, dass man mit Auftraggebern nicht immer wie ein Hamster im Laufrad die selben Themen immer wieder und wieder aufwärmen kann und damit die Endlosschleifen vermieden werden. Und das sie danach nicht mehr ansprechbar sind, ist wohl die beste Zeitersparnis überhaupt, ich hab so die nervige Angewohnheit, wenn man mich denn lässt den Auftraggeber immer wieder und wieder anzuquatschen, ob da nicht doch noch ne neue Info zu holen ist, das fällt durch das Dialogsystem von DA 2 weg, weil sie schlicht nicht mehr ansprechbar sind.
Dragon Age 2 sollte nunmal ein RPG werden.
Und zu einem RPG gehört zwangsläufig eine gewisse, In-Universe Glaubhaftigkeit.
Selbst Mass Effect hat das relativ gut gemacht, auch wenn es mit Teil 2 wieder etwas den Bach runter gegangen ist.
Von Dragon Age als "richtigem" Rollenspiel kann man da dann schon erwarten dass eine gewisse Atmosphäre da ist. Dazu gehört eben auch dass NPCs tatsächlich wie Lebewesen wirken und keine "hier klicken um fortzufahren" Punkte sind die einem die nächste Mission geben und das wars.

Gerade in ME2 hat an so vielen Stellen einfach eine Reaktion von NPCs auf alles Mögliche gefehlt dass man teilweise schon diesen Eindruck hatte. Es gab z.B. keinerlei Interaktion der eigenen Crew, die Normandy war ein stylishes, aber eben auch sehr steriles Batmobile. Da war Bioware einfach nur faul und wollte bloß keinen extra Dollar darin investieren um ein glaubhaftes Spiel präsentieren. Bei ME1 konnte man noch verstehen wenn das Ganze etwas unharmonisch wirkt, es war eine neue Marke und da will man eben nicht viel Geld reinstecken. Beim zweiten Teil war aber klar er würde ein Kracher werden und anstatt an rundes Spielgefühl zu präsentieren hat BW das Minimum entwickelt was sie eben entwickeln mussten damit die Masse es frisst. Deswegen ist es spielerisch eben deutlich flüssiger, dafür ist der Hintergrund und die Story ziemlich Grenzwertig schlecht, man siehts ja auch kaum wenn man immer nur auf dem Weg zum nächsten Awesome Button ist.

Selbst Fallout New Vegas war insgesamt deutlich stimmiger als ME2, auch wenn es auf Grund des offenen Szenarios nicht so eine Dramapumpe war.
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Brakiri »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:
PS: Das mit dem Knopfdruck -> Awesome-Satz ist einfach ein Dauerlacher, den sich die schlimme Bioware-PR eingebrockt hat. Das geht jetzt nicht wieder weg :)
Ein Chronofossil sozusagen.
Habe ich nicht mitbekommen was hat sie den gesagt oder getan, dass ich mir diesen Quatsch jetzt jedesmal reinziehen muss?

Der Quunari Hauptmann hat ne wirklich gute Synchronstimme abbekommen. Auch so waren die wirklich interessant.

Manga Elfen, na ja, stilistisch gefallen sie mir.
Manga-Elfen als Vollklischee in DA? Naja, passt zum restlichen fragwürdigen Setting.

Hier ist ein Beispiel wo ein Bioware-Fuzzi das gesagt hat:

http://www.youtube.com/watch?v=hMcVZQI6 ... r_embedded

Mein Gott sogar die Romanzen waren klischeehaft..agressiv gegen die Wand bei dicke Tüten-Tussi und scheu bei dürrem Elfenpüppchen. Mist..hat mich das Video wieder dran erinnert.
Argh...ich frag mich echt wer denen bei Bioware ins Hirn geschissen hat.
Zuletzt geändert von Brakiri am 03.01.2012 20:40, insgesamt 3-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Kajetan »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich denke, da könntest du recht haben, hast du Literatur oder Geschichte studiert? Du scheinst dich gut mit dem Thema auszukennen.
Bissi ein Geschichtsnerd bin ich schon, aber was Tolkien betrifft, da habe ich nur seine Biographie gelesen :)
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Brakiri »

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Kajetan
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Kajetan »

Brakiri hat geschrieben:Argh...ich frag mich echt wer denen bei Bioware ins Hirn geschissen hat.
EA. EA hat denen ins Hirn geschissen und sie glauben lassen, RPGs müsse man heute wie Party-Events für ein feiersüchtiges College-Publikum inszenieren, weil man nur so die Umsatzzahlen erreicht, die EA gerne hätte.

Das erste Alarmzeichen war ja die Marketing-Kampagne für DAO, die auf drei Punkte gesetzt hat:
- Terabyte von Pixelblut
- Titten
- Musikalische Untermalung der Trailer durch trendige Nickelback-Mukke

Dass das Spiel selbst danach doch nicht ganz so war (bis auf die vollkommen hysterischen Blutfontänen selbst beim Kampf gegen kleine Kellerratten), ist nur dem Umstand geschuldet, dass ein Großteil von DAO noch vor der EA-Übernahme konzipiert wurde. Diesen Fehler hat man dann aber mit DA2 schnell wett gemacht.

Wobei, ich kann mich nur wiederholen, rein kommerziell kann man bei EA und Bioware bislang zufrieden sein. Ein ME3 wird sich gut verkaufen und EA wird dieses Produkt-Strategie weiter verfolgen. Ich mein, Dieter Bohlen produziert auch nur niveaulosen Scheissdreck, aber er verdient Millionen damit, weil es genug Leute gibt, denen niveauloser Scheissdreck gefällt.