Paranidis68 hat geschrieben:
Kann ich nicht ganz ruhen lassen,.....also deinen Kommentar.
Skyrim ist das z.Z beste Rollenspiel, was gänzlich fesselt. Obacht...jedes Rollenspiel hat seine Schwächen. Geb ich auch zu. Aber was da jetzt abgeliefert wurde, dass bricht mit neuerem Schund und baut auf alte Traditionen auf. DIeses Spiel kann man ohne Murren locker 100 Stunden spielen. Nur um alles einmal zu sehen.
Hab doch nirgendwo gesagt, dass Skyrim ein schlechtes Spiel ist, im Gegenteil, es ist ein wirklich gutes Spiel. Es weicht trotzdem von dem TES-Weg ab, und das hat mich sowohl gestört als auch beunruhigt. Es gibt sicher Spieler, die die vorigen TES-Teile nicht kennen, dem Spellmaker nix abgewinnen können, ein nurnoch rudimentäres Magiesystem ok finden usw. Tatsache ist aber, dass Skyrim viel mehr Fedex-Quests hat, als Oblivion. Es hat auch weniger innovative Quests als Oblivion. Die Gildenquestreihen sind fast durch die Bank schlechter, kürzer und repetiver. Der Spellmaker ist weg, Magiesystem ist nurnoch ein Schatten seiner selbst, keine Attribute mehr usw.
Skyrim hat mich ca 200-250h unterhalten. Nach den ersten 100h ging es mit der Motivation aber schon bergab, weil man den meisten Inhalt schon gesehen hatte, das Magiesystem so dünn ist, und weil man aufgrund der wenigen Effekte und Atribute auch schon alle Items gesehen hat. Das war in den vorigen TES-Games eben nicht so. Oblivion habe ich mehr als doppelt solange gespielt, weil obige Kritikpunkte dort eben noch nicht, oder weniger stark der Fall waren wie in Skyrim. Von allen TES-RPGs, ist Skyrim komplexitätsmässig das seichteste(Von Arena vielleicht mal abgesehen), und dieser Weg macht mir ein wenig Sorgen, weil ich mir vorstellen kann, das beim nächsten TES nochmals verschlankt wird.
Ich würde es einfach sehr ungern sehen, wenn aus TES für mich persönlich nurnoch ein seichtes 70%-Game rauskommen würde. Damit wäre die einzige RPG-Serie die mich noch gut unterhalten kann, seitdem Bioware unter die $-Whores gegangen ist, auch noch ausgefallen.
Das würde ich sehr bedauern.
Jetzt bleiben wir nur mal bei der PC Version (was anderes kommt für mich auch nicht in die Tüte).
Was da noch kommt, seitens Modder, das wird nochmals 3 Dragon Ages Überleben. Und bis dahin......
geht entweder die Welt flöten, oder es kommt genau vom gleichen was noch besseres. Das Teil hat sich ca. 10 Millionen mal verkauft/geliefert, bei bestehender Basis. Soll heissen, dass der Gewinn Astronomisch sein muss. Und weiste was. Ich gönne es ihnen. Auch wenn Fallout Las Vegas eigentlich ne Abzocke war.
Naja, ob die den Spellmaker wieder reinbringen können, und die vielen Effekte+Attribute halte ich für extrem unwahrscheinlich. Auch die Gildenquests werden die Mods wohl nicht runderneuern.
Ich gönne denen das Geld und den Erfolg. Mein Problem mit der Sache ist nur, dass Unternehmen die Anzahl der Käufe als Indiz dafür nehmen, dass sie alles richtig gemacht haben, und nicht das Feedback der Leute nach dem Kauf. Heisst also die vielen guten Kritiken und die hohen Verkäufe werden von Bethesda bestimmt auch dahingegehend ausgelegt, dass die Leute nix gegen die Halbierung der Komplexität(Ungleich kompliziert! Komplexität erhöht einfach den Wiederspielwert und macht die Entwicklung interessanter) haben, und das macht mir Sorgen.
Vllt kommt Bethesda ja irgendwann mal auf die Idee und beglückt uns mit Baldurs Gate Kost. Soll Bioware ruhig sehen, was sie eigentlich machen sollten.
Ich kann nicht Fische anfüttern und sie dann verhungern lassen.Nur um ... was auch immer die sich bei DA2 gedacht haben.
Naja, Bethesda hat andere Kompetenzen. Ich glaube nicht, dass von denen ein Party-RPG in der Qualität eines PS:Torment kommen wird.
Biowaretechnisch erwarte ich da nix mehr. Ich vermute DA3 wird mir aufgrund meiner Kritikpunkte die ich hier, in Lesertests und auf meinem Blog ausreichend dargelegt habe, ebenfalls nicht zusagen.
Und das die Leute bei Bioware lieber Skyrim spielen, anstatt ihren eigenen RPG-"Ausschuss", ist ja schon bezeichnend.
