The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien"

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Myratax
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Myratax »

Gebt dem Mann den Nobelpreis und CD Projekt genug Geld um Ubisoft aufzukaufen... Endlich mal einer ders geblickt hat.
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

Popobawa hat geschrieben:Vermutlich vermittelt das Kino ein bestimmtes Feeling das man nicht missen möchte. Genau daran müssen die Games auch ansetzten. Das könnten regelmäßige Inhalte und Verbesserungen sein (keine Bugfix...) die dabei den Kopierschutz leicht aktualisieren. Wäre das gägngie Praxis kämme keine Crackergruppe mehr hinterher alle Cracks zu aktualisieren. Man müsste als Kopierer auf Inhalt (der vielleicht sogar ziemlich gut ist?? CIV 5 lässt grüßen) verzichten.

Man könnte auch ein großteil des Spielinhaltes online auslegen, wie bei Starcraft oder Warcraft (Dota sag ich nur ^^). Auch hier muss sich der Kopierer nur mit einen Teil zufrieden geben und wenn es ihn reizt an der Onlinewelt teilzunehmen, umso besser.
Wow. Also wenn DAS Deine Vorstellungen davon sind, was den besonderen Charme der Videospiel-Erfahrung ausmacht, die gleichzusetzen mit dem Filmerlebnis im Kino wäre - dann betreiben wir beide ein unterschiedliches Hobby, über das irgendwer sehr finsteres das Oberlabel "Videospielen" gepappt hat.
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ProbeEtPylon
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von ProbeEtPylon »

Unterdessen kann man sich als räuberischer Koperiererling ja im Gegenteil sogar als Rächer der enterbten PC-Spielerschaft fühlen, der es den miesen Publishern mal so richtig besorgt. Und der Gedanke ist in einigen Fällen nichtmal mehr besonders absurd.
Das ist fuer mich kein Argument. Verbrechern fiel es noch nie schwer, sich irgendwie eine moralische Legitimation zusammenzuspinnen. Auch Menschen nicht, die viel schlimmers tun. Ich nenne es einfach mal das Robin Hood Syndrom :wink:
Es geht mir nicht um die Leute, die sowieso Filesharen wuerden, sondern um diejenigen, die sich prinzipiell ueberzeugen lassen koennten, dass man Entwickler fuer ihre Muehen bezahlen sollte.
Aber genau das ist ja die Krux! Durch den Kopierschutz wird ja keiner der Kopierer geächtet. Die kopieren fröhlich, zahlen nix und haben noch dazu die Gewissheit, dass sie am PC weniger Stress haben, das Spiel zum laufen zu bekommen, als die zahlende Kundschaft (mal abseits vom DRM-freien Witcher 2). Wo passiert denn da bitte die von Dir ja sicherlich zu recht eingeforderte moralische Ächtung?
Ich glaube schon. Stell dir einfach mal vor, alle Spielehersteller wuerden ploetzlich zu selbem Ergebnis kommen: Wir verzichten auf Kopierschutz fuer unsere Produkte, weil diese zu leicht auszuhebelnl sind.
Kaeme das nicht praktisch einem Freibrief gleich?
„Wir hoeren auf nach Schwarzarbeit zu fahnden, weil uns die meisten sowieso entwischen...“
Popobawa
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Popobawa »

mr archer hat geschrieben:
Popobawa hat geschrieben:Vermutlich vermittelt das Kino ein bestimmtes Feeling das man nicht missen möchte. Genau daran müssen die Games auch ansetzten. Das könnten regelmäßige Inhalte und Verbesserungen sein (keine Bugfix...) die dabei den Kopierschutz leicht aktualisieren. Wäre das gägngie Praxis kämme keine Crackergruppe mehr hinterher alle Cracks zu aktualisieren. Man müsste als Kopierer auf Inhalt (der vielleicht sogar ziemlich gut ist?? CIV 5 lässt grüßen) verzichten.

Man könnte auch ein großteil des Spielinhaltes online auslegen, wie bei Starcraft oder Warcraft (Dota sag ich nur ^^). Auch hier muss sich der Kopierer nur mit einen Teil zufrieden geben und wenn es ihn reizt an der Onlinewelt teilzunehmen, umso besser.
Wow. Also wenn DAS Deine Vorstellungen davon sind, was den besonderen Charme der Videospiel-Erfahrung ausmacht, die gleichzusetzen mit dem Filmerlebnis im Kino wäre - dann betreiben wir beide ein unterschiedliches Hobby, über das irgendwer sehr finsteres das Oberlabel "Videospielen" gepappt hat.
Das soll den Charme zwischen Kopie und Original ausmachen, kurz gesagt Service und Qualität.
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

Popobawa hat geschrieben:
Das soll den Charme zwischen Kopie und Original ausmachen, kurz gesagt Service und Qualität.

Okay. Deine Sicht. Für mich verbirgt sich unter den zwei Begriffen für das Videospiel etwas anderes als ein Plädoyer fürs "Cloud-Gaming".
Popobawa
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Popobawa »

mr archer hat geschrieben:
Popobawa hat geschrieben:
Das soll den Charme zwischen Kopie und Original ausmachen, kurz gesagt Service und Qualität.

Okay. Deine Sicht. Für mich verbirgt sich unter den zwei Begriffen für das Videospiel etwas anderes als ein Plädoyer fürs "Cloud-Gaming".
Anders lässt sich kein Service integrieren der sich von der Kopie abhebt. Und was haben kostenlose Bonusinhalte und eine onlinecommunity mit Cloud Gaming zu tun?
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

Popobawa hat geschrieben:
Und was haben kostenlose Bonusinhalte und eine onlinecommunity mit Cloud Gaming zu tun?
Popobawa hat geschrieben:
Man könnte auch ein großteil des Spielinhaltes online auslegen
Myratax
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Myratax »

Das ist ja auch gar nicht so neu. Ich erinner mich da an Galactic Civizations II

Kein Direkter Kopierschutz sondern eine Serial die man registrieren konnte (aber nicht musste) um das Spiel zu spielen.

Also als Raubkopierer -> runterladen installieren -> spielen
ganz ohne Crack

Nur der Käufer mit der Serial konnte die (wie gesagt musste nicht) diese registrieren bei Stardock und hat dann auch oft und regelmäßig updates bekommen. ich find das war ne super lösung
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

ProbeEtPylon hat geschrieben: Es geht mir nicht um die Leute, die sowieso Filesharen wuerden, sondern um diejenigen, die sich prinzipiell ueberzeugen lassen koennten, dass man Entwickler fuer ihre Muehen bezahlen sollte.
Siehst Du, dagegen habe ich ja gar nix. Gefällt mir ein Spiel, möchte ich dem Entwickler das mit Geld honorieren. Indem ich zum Beispiel weitere Spiele von ihm kaufe. In Spieleforen ein Loblied auf ihn singe. Usw.
Hat CDP alles erreicht. Ganz ohne DRM.

Wie drücke ich denn einem Entwickler gegenüber meine Wertschätzung aus, wenn ein gehöriger Teil meines Geldes beim Publisher und beim Lizenzgeber des DRM´s hängen bleibt?
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Aleman_Latino
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Aleman_Latino »

Ich habe es schon immer gesagt und vertrete weiter diese Ansicht. Die Leute die entsprechend Geld haben und Freude an ihrem Hobby haben, werden dafür auch Geld ausgeben. Ich habe eine PS3 + ca.65 Spiele und da ist es normal, dass man alles gekauft hat. Aber warum ist das so? Ganz einfach, weil ich Arbeitnehmer bin und es mir leisten kann die Spiele zu kaufen, die mir gefallen.

Ich kenne viele Leute, Erwachsene mit Arbeit, die sich die Spiele zuerst andersweitig beschafft haben, dann aber kaufen, weil sie begeistert davon sind, bzw generell die Spiele kaufen, weil es ihr Hobby ist.

Das bedeutet dreierlei:

Einmal muss das entsprechende Geld bei der potenetiellen Klientel da sein (oder die Preise niedriger). Zum Zweiten setzt sich Qualität durch und verkauft sich besser und drittens - und das sollte jedem klar sein - steht nicht jede Raubkopie für eine eine verkaufte Einheit.

Ich verfolge schon eine Weile die Verkaufzahlen von Videospielen, was mir aufgefallen ist, Qualität ist der beste Kopierschutz!
Popobawa
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Popobawa »

Da hast du mich wohl falsch verstanden, mit ein großteil des Spielinhalt online auslagern meine ich das sich online der wahre Spaß abspielt. Starcraft Story kann man auch offline zocken, nur meiner Meinung nach, ist der wahre Spielinhalt die Onlinematchs und Fungames.
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Scorcher24_
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Kommentar

Beitrag von Scorcher24_ »

Man bräuchte genauere geographische Daten.
WEnn ein Großteil der Downloads aus Urkaine, Iran, Russland oder China etc kommt, dann hat das ganze auch ein anderes Gesicht.
Ausserdem weiss man auch nicht wieviele der Kopierer es sich danach evtl. dann doch gekauft haben.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Scorcher24 hat geschrieben:Man bräuchte genauere geographische Daten.
WEnn ein Großteil der Downloads aus Urkaine, Iran, Russland oder China etc kommt, dann hat das ganze auch ein anderes Gesicht.
Ausserdem weiss man auch nicht wieviele der Kopierer es sich danach evtl. dann doch gekauft haben.
Sehe ich genauso.
Demos gaben selten einen wirklich guten Überblick. Wenn man das ganze Spiel in Ansätzen selbst getestet hat und nicht nur aus Hype kauft, kann man entscheiden ob es einem das Wert ist.
Jeder hatte sicher schon mindestens eein Mal folgendes Problem. Man hat ein Spiel gekauft und sich dann letztlich bis zum Ende gequält, da es doch nicht die erwartungen erfüllt hat. Nur hat man eben dafür bezahlt und sieht eine gewisse Wertigkeit darin.
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

Popobawa hat geschrieben:Da hast du mich wohl falsch verstanden, mit ein großteil des Spielinhalt online auslagern meine ich das sich online der wahre Spaß abspielt. Starcraft Story kann man auch offline zocken, nur meiner Meinung nach, ist der wahre Spielinhalt die Onlinematchs und Fungames.
Ja, das war dann ein Missverständnis meinerseits. Pardon.

Als reinen Singleplay-Interessierten lockst Du mich da allerdings nicht mit hinterm Ofen vor. Aber das ist natürlich subjektiv.
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Mr.Freaky
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Mr.Freaky »

Zaroff 78 hat geschrieben: Du ziehst Labels und Filmstudios zum Vergleich heran: Labels machen enorme Gewinne mit einigen wenigen Superstars, das Gros der Musikkünstler hat Schwierigkeiten, mit seiner Kunst seinen Lebensunterhalt zu verdienen- warum?
Bei Filmen wird, soweit ich weiß, der größte Umsatz bei der Kinoerstauswertung gemacht-Games spielt man nicht im Kino, daher hinkt der Vergleich mMn.
Will mich jetzt aber auch nicht streiten, wollte im Wesentlichen nur mal meine Abneigung gegen gewohnheitsmäßige Für-Lau-Konsumenten zum Ausdruck bringen.
Ach es gibt noch genügend Musiker (auch Underground) die von ihrer Kunst leben können. Sie müssen einfach ne gute Live Show bieten, wo die Leute gerne hingehen. Ein Raekwon(ist gerade die einzige Zahl die ich im Kopf hab) meinte letztens, dass er einen Monat durch Europa tourt und 100.000$ verdient und er tritt auch nur in Hallen auf, wo maximal 1000 Leute rein passen.