GoG-Chef über DRM-Freiheit

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Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

Kajetan hat geschrieben:
Damn good coffee hat geschrieben:Das Ergebnis: Unzählige Geschichten von denen 90 % totaler Schrott sind, so dass die lesenswerten Sachen darunter vollkommen untergehen.
Geht man in den Buchladen und schaut sich mal an, was da alles zwischen zwei Buchdeckel gepresst und ins Regal gestellt wird ... Sturgeons Law trifft auch hier voll und ganz zu: 90% von allem ist Mist :)
So grauenvoll das auch klingt, das ist leider kein Vergleich. Die Dinger im Buchladen haben zumindest mal nen Lektor gesehen und sind qualitativ immer noch gravierend besser als die freien Geschichten im Netz. Sicher kann man auch hier noch von Schrott reden, aber die Dimension ist eine ganz andere.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Geordy hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Marktwirtschaft soll es schon noch geben, (denn gerade aus einem Wettbewerb entspringen die besten Ideen)...
Was für ein großer Haufen Unfug! :D
Wenn du ein Buch schreibst, wird deine Geschichte besser dadurch, dass dein Verleger entweder dein Buch oder das eines anderen Autors verlegen wird?
Doch, sie wird besser, meine These. Wenn ich weiß, dass ich noch einen Konkurrenten habe, gegen den ich mich durchsetzen muss, gebe ich mir mehr Mühe beim Schreiben und strenge mich mehr an, damit mein Werk verlegt wird. Wenn ich aber weiß, dass mein Werk so oder so verlegt wird, habe ich weniger Druck und somit weniger Motivation.

Sich unter Konkurrenzdruck zu bessern ist eine ganz normale menschliche Eigenschaft, die sich in vielen, of auch grundverschiedenen Bereichen zeigt: beim Sport, aber auch beim Arbeitsmarkt.

Und natürlich auch in der Wirtschaft: mehrere Anbieter eines Gutes, zwischen denen man sich entscheiden kann? Gut, denn diese müssen ja irgendwie versuchen, die Kunden zu sich hin und von der Konkurrenz wegzulocken. Und das geht nur mit Angeboten, die den Kunden bei einem selbst mehr Vorteile bieten, als bei einem anderen Anbieter.

Wettbewerb in der Marktwirtschaft bringt also normalerweise den Kunden nur Vorteile. Deshalb wird der Wettbewerb auch gesetzlich durch das Kartellamt geschützt.

In der Spielebranche ist da allerdings einiges kaputt. Die großen Publisher zumindest gehen alle gleich mies mit ihren Kunden um, und der größte Teil der Spieler kauft blind nach Namen, anstatt wirklich auf die Qualität zu achten. Muss mit Abhängigkeit in Form von Gewohnheit zu tun haben.
Damn good coffee
Beiträge: 368
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Beitrag von Damn good coffee »

Die Spielebranche ist auch nichts weiter als eine typische Markwirtschaftliche Entwicklung, den, die führt meistens zu Kartellen, denen eine immer hilflosere Politik gegenübersteht.

Übrigens kaufen Leute in allen Bereichen blind nach Namen und interessieren sich nur am Rande für Qualität. Saturn und Media Markt sind da Traumbeispiele: Teuer, miese Beratung, oft veraltete Sachen und dennoch tolle Verkäufe, aufgrund einer Kommunikationspolitik, die den Leuten genau das Gegenteil von dem anpreist, was sie eigentlich kriegen.
Knopperz
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Beitrag von Knopperz »

Wurden Herr "Kotick" und Herr "Riccitiello" eingeladen ?
Ich würde auch die Flugtickets zahlen...
benkei
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Beitrag von benkei »

Ich glaube nicht, dass rein marktwirtschaftliche Effekte - bei Büchern insbesondere nicht - hier ziehen. In gewissen Maße geht es ja auch um Kunst. Bei Büchern ist das wohl relativ eindeutig und zumindest hier bei 4Players werden die meisten wohl zustimmen, dass Spiele in begrenzten Rahmen Kunst sind.
Bestes Beispiel sind doch die ganze Indie-Spiele, die in letzter Zeit vermehrt aufkommen und oftmals sehr viel Spielspaß bieten. Aber ein Indie-Spiel hat in meinen Augen keine wirkliche Konkurrenz, sondern es wird wohl eher das Spiel gemacht, dass man gerne machen möchte. Unabhängig davon, ob die "Konkurrenz" auch eines macht.
bloub
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Beitrag von bloub »

Damn good coffee hat geschrieben:So grauenvoll das auch klingt, das ist leider kein Vergleich. Die Dinger im Buchladen haben zumindest mal nen Lektor gesehen und sind qualitativ immer noch gravierend besser als die freien Geschichten im Netz. Sicher kann man auch hier noch von Schrott reden, aber die Dimension ist eine ganz andere.
es ist sehr wohl ein vergleich, man muss nur mal diesen ganzen pilcher, danella whatever schrott sehen. die dimension ist eigentlich erschreckender, weil da noch lektoren mit ihm spiel sind.
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sphinx2k
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Beitrag von sphinx2k »

Was mich mittlerweile Stört ist das man immer weniger bekommt für ein Spiel. Meine ersten Spiele hatten eine Pappschachtel, da war ein Handbuch mit drin das mehr als 5 Seiten hatte, evtl. nen Poster,.... Heute nennt man so was dann Collectors Edition. Ich hab meine Packen immer noch schön im Regal stehen und finde es ist mit ein Grund ein Spiel zu kaufen.

Dazu eben Qualität, ich schätze mal es werden durch ein Kopierschutzfreieis Spiel Kunden verloren gehen. Auf der anderen Seite neue gewonnen wie mich EA und Ubisoft sind aktuell auf meiner Blacklist. Ohne DRM hätte ich bei Ubisoft direkt 3 Spiele die ich mir kaufen wollen würde.
Der Hauptpunkt aber ob ein Spiel gekauft wird oder nicht dürfte der Preis sein, ein Spiel dem Preis gerecht werden.

Nehmen wir Dungeon Defenders was 10 Euro kostet. In meinen Augen ist das Spiel sogar zu günstig. Hab mittlerweile über 40 Stunden Spaß damit und noch X Sachen offen die ich noch nicht mal gemacht hab.
Starcraft 2 Vollpreisspiel...mittlerweile bestimmt mehrere Tage Spielzeit bei mir, absolut Fairer Preis für mich.
Einen Schlauchshooter mit Standard Multiplayer für 50 Euro dagegen ist sein Geld für mich nicht Wert. Ich warte dann lieber ein halbes Jahr und kaufe es für nen Bruchteil vom Releasepreis andere werden dann eben zur Kopie greifen.