Onekles hat geschrieben:In den 90ern hat sich sogar Mario über 8/10 gefreut. Heute kommt es wohl einem Verriss gleich. Warum schränken wir das Wertungssystem nicht einfach nur noch auf 90-100 ein? Dann kann keiner mehr rumheulen, weil jedes Spiel 90% bekommt, hurra!
Dann wird rumgeheult, weil nicht jedes Lieblingsspiel 100 bekommt.
Wertungssysteme bei subjektiv empfundenen Werken wie zB. Spielen dienen zu nichts anderem als zum Aufheizen erregter Fanboy-Debatten, weil diese Leute mangels eigenem Selbstbewusstsein eine externe Bestätigung für ihre Meinung benötigen.
Warslon hat geschrieben:Gears of War 3 ist in jeder Hinsicht genauso wie die Teile 1 und 2 und da erwartet er, nachdem das Studio 3 identische Spiele raus bringt, dass man sich um seinen Hals wirft und vor Freude 100% - Wertungen vergibt.
Geh weiter träumen!
Leute die keine Ahnung haben sollten lieber unchartet weiterzocken und sich raushalten
zum thema:
ein bisschen übertrieben die reaktion von bleszinski, aber ansich nichts neues, ist ja überall so.
wer ehrlich testet - testet am besten ganz ohne abschließende Skala ...
Nur dann, hätten so Jungs wie das Frontschwein ärgere Probleme - da müsste Text gelesen, interpretiert, und letztendlich verstanden, aber ganz sicher nicht adaptiert werden... anstatt schnell zur letzten Zeile zu switchen und dann ganz feucht in den augen zu werden ... oder in der ..
mal ehrlich.
DANKE Edge und Konsorten, ihr wisst wie das funktioniert.
Ich werde vielleicht noch Herrn L's Forentroll Beitrag reaktivieren ...
Zuletzt geändert von LeviBiff am 19.09.2011 12:58, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mann kann sich gerne über niedrigere Wertungen ärgern, äußern würde ich es an seiner Stelle aber nicht. Hat nicht soviel Klasse.
Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Gears of War 3 Top-Wertungen verdient hat und ich finde auch, dass das die meisten CODs, Killzones etc. diese verdienen.
Was will man bei den Spielen groß kritisieren? Sie sehen fett aus, es gibt nen unkomplizierten Einstieg und sie machen meistens einfach Spaß (mit gelungenem Multiplayer über Monate).
Wer jeden Shooter spielt, der rauskommt und sich dann ärgert, dass er immer das Gleiche spielt ist selber Schuld.
Es gibt ein paar herausragende Games und dann aber einen Haufen an immer noch sehr guten Shootern. Ist eher ein Luxus-Problem für Freunde dieses Genres.
Bei anderen Genres hat man viel schneller mal etwas zu kritisieren. Ein Open-World Spiel ist einfach ungleich komplexer und wenn ein paar Dinge nicht stimmen geht für einige schnell die Atmo verloren. Sowas führt dann eben zu Abwertungen.
Genauso bei einem Jump'n'Run das ohne Bombast alleine durch's Gameplay zig Stunden überzeugen muss. Sowas ist schwieriger.
Umfangreiche RPGs, herausfordernde Strategie-Spiele etc. sind für mich alle irgendwie schwieriger zu perfektionieren als Shooter. Dort braucht man in erster Linie mal ein fettes Budget.
Deswegen vergleiche ich Shooter-Wertungen nicht mit den Wertungen vieler anderer Genres. Einen Shooter mit Wertungen unter 80% würde ich auch nicht mehr kaufen. Wozu denn, wenn es soviele Alternativen gibt?
In anderen Genres muss ich weniger anspruchsvoll sein und das zahlt sich aber auch immer wieder mal aus.
Chibiterasu hat geschrieben:Der Mann kann sich gerne über niedrigere Wertungen ärgern, äußern würde ich es an seiner Stelle aber nicht. Hat nicht soviel Klasse.
Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Gears of War 3 Top-Wertungen verdient hat und ich finde auch, dass das die meisten CODs, Killzones etc. diese verdienen.
Was will man bei den Spielen groß kritisieren? Sie sehen fett aus, es gibt nen unkomplizierten Einstieg und sie machen meistens einfach Spaß (mit gelungenem Multiplayer über Monate).
Wer jeden Shooter spielt, der rauskommt und sich dann ärgert, dass er immer das Gleiche spielt ist selber Schuld.
Es gibt ein paar herausragende Games und dann aber einen Haufen an immer noch sehr guten Shootern. Ist eher ein Luxus-Problem für Freunde dieses Genres.
Bei anderen Genres hat man viel schneller mal etwas zu kritisieren. Ein Open-World Spiel ist einfach ungleich komplexer und wenn ein paar Dinge nicht stimmen geht einige schnell die Atmo verloren. Sowas führt dann eben zu Abwertungen.
Genauso bei einem Jump'n'Run das ohne Bombast alleine durch's Gameplay zig Stunden überzeugen muss. Sowas ist schwieriger.
Umfangreiche RPGs, herausfordernde Strategie-Spiele etc. sind für mich alle irgendwie schwieriger zu perfektionieren als Shooter. Dort braucht man in erster Linie mal ein fettes Budget.
Deswegen vergleiche ich Shooter-Wertungen nicht mit den Wertungen vieler anderer Genres. Einen Shooter mit Wertungen unter 80% würde ich auch nicht mehr kaufen. Wozu denn, wenn es soviele Alternativen gibt?
In anderen Genres muss ich weniger anspruchsvoll sein und das zahlt sich aber auch immer wieder mal aus.
Ja - RICHTIG : )
Und jetzt bitte die abmoderation des Threads ! DANKE : )
Wertungssysteme bei subjektiv empfundenen Werken wie zB. Spielen dienen zu nichts anderem als zum Aufheizen erregter Fanboy-Debatten, weil diese Leute mangels eigenem Selbstbewusstsein eine externe Bestätigung für ihre Meinung benötigen.
Auf der anderen Seite die einzigste Möglichkeit ein schlechtes Spiel wirksam zu bestrafen und ein gutes eventuell belohnen. Würden Publisher doch sicher 3 Kreuze machen wenn relevante Seiten plötzlich ihr Bewertugssystem abschaffen. Und die Realität sieht leider so aus das die wenige Magazine die es mal gab und noch gibt im Vergleich weit weniger erfolgreich sind. Egal wie gut oder schlecht der Inhalt der Tests ist.
- Er ist design director für Gears of War. Er hat das Spiel entwickelt. Wie jeder Entwickler, der Tag und Nacht an einem Spiel arbeitet, liebt auch dieser seins wie sein eigenes Neugeborenes. Wenn man eine Mutter/ einen Vater danach fragen würde, was diese(r) über sein/ihr Kind denkt, würde z. B. auch nicht kommen: "na ja, irgendwie bietet es nichts Neues, ist halt ein Kind", sondern: "es ist das schönste und inteligenteste Kind der Welt und diejenigen die es nicht mögen sind alle shice"
Es ist doch sinnlos und Zeitverschwendung, sich darüber die Finger blutig zu schreiben.
Hier werden ja mehrere Dinge diskutiert:
- Ist eine 8 von 10 Punkten für das Spiel gerechtfertigt?
- Ist eine Aussage, wie die von Herrn B. irgendwie sinn-/gehaltvoll?
Ersteres entscheidet jeder für sich. Gebt dem Spiel von mir aus 11 von 10 Punkten oder 38 %. Es ist völlig irrelevant, Hauptsache ist: wenn ihr es toll findet, spielt euch damit die Seele aus dem Leib, wenn ihr es schlecht findet, laßt es sein.
Zweiteres kann mit dem ersten Teil meines Beitrags erklärt werden. Dass es aber einfach nur unprofessionell ist, andere gleich als hater zu bezeichnen ist doch völlig klar. Auch wenn der Begriff im Amerikanischen/Englischen stark frequentiert wird, ist so eine Aussage eigentlich nurr kindisch.
Zuletzt geändert von johndoe1197293 am 19.09.2011 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
Wertungssysteme bei subjektiv empfundenen Werken wie zB. Spielen dienen zu nichts anderem als zum Aufheizen erregter Fanboy-Debatten, weil diese Leute mangels eigenem Selbstbewusstsein eine externe Bestätigung für ihre Meinung benötigen.
Und grade weil das so ist, ist ein Wertungssystem auch so wichtig. Auf der anderen Seite die einzigste Möglichkeit ein schlechtes Spiel wirksam zu bestrafen und ein gutes eventuell belohnen. Würden Publisher doch sicher 3 Kreuze machen wenn relevante Seiten plötzlich ihr Bewertugssystem abschaffen.
Finde ich nicht mal so wichtig. In anderen Medien wählt man doch auch eher aus anderen Motiven heraus aus. Da haben Trash-Filme und Kitsch genauso ihr Klientel. Die Werbung beeinflusst da auch viel - und das ist bei Videospielen genauso.
Vielleicht bin ich eine Ausnahme. Ich lese nur sehr sehr selten CD, Buch oder Film-Kritiken. Mir kommt da immer irgendwie irgendwo etwas unter und wenn mich was anspricht wird es gekauft.
Warum wollen wir also hier unbedingt Tests mit Wertungen?:
Vielleicht ist die Investition bei einem Videospiel einen Tick zu hoch - oder man will nicht Stunden an Lebenszeit in ein Spiel stecken das am Ende enttäuschend ist (ein verhauter Film im Kino ist da nicht so tragisch).
Ich persönlich weiß nicht genau warum.
Am meisten habe ich den Drang zur Wertung noch zu meiner PC- Hochzeit verstanden - denn ein technisch unsauberes Spiel kann einem einfach den ganzen Spaß verderben. Darüber wollte ich Bescheid wissen (auch wegen Geldmangel).
Xris hat geschrieben:Auf der anderen Seite die einzigste Möglichkeit ein schlechtes Spiel wirksam zu bestrafen und ein gutes eventuell belohnen. Würden Publisher doch sicher 3 Kreuze machen wenn relevante Seiten plötzlich ihr Bewertugssystem abschaffen. Und die Realität sieht leider so aus das die wenige Magazine die es mal gab und noch gibt im Vergleich weit weniger erfolgreich sind. Egal wie gut oder schlecht der Inhalt der Tests ist.
Aber der Tester ist doch kein Schullehrer nach einer Prüfung. Belohnung und "Abstrafung" sind Aufgabe des Arbeitgebers - nicht des Testers, der am Ende nur das Produkt, nicht den Entwickler bewerten sollte. Man kann guten Spiele immer noch etwas auf den Weg geben, indem man ihnen ein lobendes Fazit schreibt. Wer achtet denn am Ende schon darauf, ob auf dem Spielcover "5/5 AWESOME GAME" - Gamereview.com oder einfach nur "AWESOME GAME" - Gamereview.com steht?
Mir persönlich würde schon reichen, wenn man Fehler und Positives auflisten würde, solange nicht gespoilert wird - und am Ende eine Empfehlung, wem das Spiel im Vergleich zu anderen gefallen würde und wem nicht.