EA: Online Pass: Einnahmen ok, nicht riesig

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4P|BOT2
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EA: Online Pass: Einnahmen ok, nicht riesig

Beitrag von 4P|BOT2 »

Mit <em>Project $10</em> hatte Electronic Arts einst eine Strategie ausgerufen, die mittlerweile auch von diversen anderen Publishern verfolgt wird. Der Hersteller hat sein Vorhaben in Form des Online Passes umgesetzt: Spiele, die damit aufwarten, kommen in der Regel mit einem Code daher, über den die Online-Komponente freigeschaltet wird. Wurde jener Code bereits verwendet, wird eine Gebühr fälli...

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Easy Lee
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Aasgeier

Beitrag von Easy Lee »

Hoffentlich landen sie bei der Verrechnung mit weniger abgesetzten Einheiten durch Boykott im Minus...
KoenigL
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Beitrag von KoenigL »

Der war gut. Dieser winzige Bruchteil an Leuten ist definitiv nicht Ausschlag gebend.
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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Hmm, war möglicherweise nicht das richtige Konzept...vllt sollten sie es mit "Project $15" versuchen :P

Wie dem auch sei, ich denke das sich der wahre Umsatz einer solchen Aktion nicht wirklich messen lässt, denn wer von den BWLern soll schon wissen welche und wieviele Kunden das Spiel gebraucht gekauft hätten.
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Bedameister
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Beitrag von Bedameister »

Wenn es wirklich um die Einnahmen durch die ganzen Online Pässe geht die man zusätzlich kaufen muss wenn man das Spiel gebraucht gekauft hat wundert es mich nicht wirklich dass der Umsatz damit so gering ist.
Der wahre Umsatz kommt durch die ganzen Spiele die neu gekauft wurden anstatt gebraucht. Viele hätten sich das Spiel halt gebraucht gekauft aber dank dem Pass sich für ein neues Game entschieden. Leute die sich das Spiel gebraucht kaufen wissen das von vorneherein und wollen auch garkeinen MP spielen also kaufen sie sich auch keinen Pass.
Im großen und ganzen ist das ganze denke ich schon ein Erfolg da der Umsatz an verkauften Spielen viel größer ist. Jedoch kann man den ja wohl nicht messen da man ja nicht weiß wieviele das Spiel lieber gebraucht gekauft hätten gäbe es den Pass nicht.
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Paranidis68
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Beitrag von Paranidis68 »

"um "gefundenen Umsatz" von Nutzern, die zuvor "kostenlos Bandbreite genutzt haben."

Das spricht schon für sich selbst. Wo nutzt denn jemand nach dem kauf eine kostenlose Bandbreite.
Wurde hier tausend mal schon vermittelt ihr völlig verblödeten EA Penner. 15 Millionen für Null Extra Leistung, dass nenne ich mal ne Leistung.

Hätten so Spinner wie Gamestop ihre Finger nicht dazwischen, dann wäre das ganze garnicht erst aufgetaucht.
qphalanx
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Beitrag von qphalanx »

Niemand hat kostenlos Bandbreite genutzt. Jemand verkauft sein Spiel und nutzt die Bandbreite nicht mehr - dafür jemand anders.

Das ist, als würde VW eine Gebühr erheben, weil der Käufer eines Gebrauchtwagen jetzt zusätzliche Werkstattkapazitäten "kostenlos benutzt".
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Paranidis68 hat geschrieben:Hätten so Spinner wie Gamestop ihre Finger nicht dazwischen, dann wäre das ganze garnicht erst aufgetaucht.
Würde es keine Videospiele geben, hätten wir das Problem auch nicht.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

qphalanx hat geschrieben:Niemand hat kostenlos Bandbreite genutzt. Jemand verkauft sein Spiel und nutzt die Bandbreite nicht mehr - dafür jemand anders.
Erstens das. Und zweitens würde man mit Dedicated Servern deren Bandbreite überhaupt nicht belasten, wenn es sie denn noch gäbe. Aber nein, alles kontrollieren zu wollen ist natürlich viel besser.
memento81
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Beitrag von memento81 »

qphalanx hat geschrieben:Niemand hat kostenlos Bandbreite genutzt. Jemand verkauft sein Spiel und nutzt die Bandbreite nicht mehr - dafür jemand anders.
Jemand, der bereit ist sein Spiel gebracht zu verkaufen, spielt es in aller Regel auch gar nicht mehr, nutzt folglich auch keine Bandbreite mehr. Er ist für seinen Geschmack fertig mit dem Game, SP wie MP. Der Gebrauchtkäufer fängt dagegen erst an. Im Endeffekt also doch mehr Bandbreite, weil sich zwei statt nur einem Spieler an dem Game "sattspielen".
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Sir Richfield
Beiträge: 17249
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Beitrag von Sir Richfield »

memento81 hat geschrieben:Jemand, der bereit ist sein Spiel gebracht zu verkaufen, spielt es in aller Regel auch gar nicht mehr, nutzt folglich auch keine Bandbreite mehr. Er ist für seinen Geschmack fertig mit dem Game, SP wie MP. Der Gebrauchtkäufer fängt dagegen erst an. Im Endeffekt also doch mehr Bandbreite, weil sich zwei statt nur einem Spieler an dem Game "sattspielen".
Ist Mathe oder logisches Denken Dein Problem?

Dein Konstrukt ist zwar nicht falsch, aber hier ist der Knackpunkt, an dem uns der Publisher mit dem gleichen, dämlichen Argument verarschen will, wie er es bei unlizensierten Kopien und Gebrauchtmarkt im Allgemeinen tut:

Wenn Du eine Lizenz für ein MP Spiel erwirbst, so hat der Publisher im Preis der Lizenz eine Onlinenutzung für die Dauer des Angebots (also bis EA den Server abschaltet) in den Preis einkalkuliert.
Das heißt, die Bandbreite für diese Lizenz ist bereits bezahlt, egal wer sie nutzt.

Mit der Argumentation des Publishers und auch Deiner dürftest Du nicht einmal Deinen Kumpel an Deine Konsole lassen, um mit Deinem Profil zu spielen, ohne erst mal EA extra was zu geben.


PS: Hmm, sollte ich jetzt EA meine Onlinekosten prozentual in Rechnung stellen? Immerhin nutzt ihr Service aus, dass ich meinem Provider Geld dafür zahle. Origin nutzt kostenlos meine Bandbreite...
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:PS: Hmm, sollte ich jetzt EA meine Onlinekosten prozentual in Rechnung stellen? Immerhin nutzt ihr Service aus, dass ich meinem Provider Geld dafür zahle. Origin nutzt kostenlos meine Bandbreite...
Das könntest Du dann tun, wenn EA P2P-Technologie benutzt, um Deine Bandbreite zur besseren Verteilung von zB. Patches und Updates mitzunutzen.

Ansonsten ist Deine vorherige Überlegung natürlich richtig. Das Bandbreiten-Argument von EA ist nix weiter als perfides Geschwurbel, um sich die Wirklichkeit so hinzubiegen, dass man die nackte Gier hinter diesem "Online Pass" besser verstecken kann.
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Ich kanns mir einfach nicht verkneifen, sorry:

EA kann da ja auch nichts mit verdienen, denn wenn man sich ein halben jahr nach Release eines ihrer Spieler gebraucht kauft, dann sind die Onlineserver ja schon down.^^
Minando
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Beitrag von Minando »

Hmmm...zum Glück ist man bei Volkswagen noch nicht auf die Idee gekommen...ich denke, noch kann ich meinen Gebrauchten verkaufen ohne ein paar tausender an VW abdrücken zu müssen. Was für eine bekloppte Idee- ist das überhaupt legal ?
memento81
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Beitrag von memento81 »

Sir Richfield hat geschrieben:Wenn Du eine Lizenz für ein MP Spiel erwirbst, so hat der Publisher im Preis der Lizenz eine Onlinenutzung für die Dauer des Angebots (also bis EA den Server abschaltet) in den Preis einkalkuliert.
Das heißt, die Bandbreite für diese Lizenz ist bereits bezahlt, egal wer sie nutzt.
Ach tun sie das? Das glaube ich aber nicht.
Was die kalkulieren ist die durchschnittliche Dauer, die ein Käufer mit dem MP-Part verbringt. Und das ist in den seltensten Fällen eine konstant hohe Nutzung von Kauf bis Serverabschaltung einige Jahre später. Darüber werden die reichlich Statistiken führen und demnach wissen, dass der durchschnittliche sagen wir mal FIFA Spieler während der Produktlebensdauer zum Beispiel 70 Stunden Onlinepartieren bestreitet, bevor er das Game für anderes weglegt. Verkauft er es dann gebraucht, kommt der nächste Spieler und nutzt auf der gleichen Lizenz weitere durchschnittliche 70 Stunden, bevor er genug davon hat. Der traffic hätte sich dadurch also sehr wohl erhöht.

Ob das nun 10 Euro/Dollar rechtfertigt, ist natürlich fragwürdig, steht aber auf einem ganz anderen Blatt. Zu behaupten, es sei egal für die Traffic-Menge/Serverauslastung und damit entstehende Kosten, ob nun ein Spieler oder zwei nacheinander mit einer Lizenz spielen, ist aber schlicht falsch.

Das ist so als würde jemand zu einem von 18-22 Uhr laufenden all you can eat buffet gehen. Natürlich hat er dafür bezahlt sich volle 4 Stunden am Angebot zu bedienen. Manche Kunden nutzen deutlich mehr und sind dann weniger rentabel, andere sind schon nach dem ersten Teller satt und damit sehr profitabel. Da aber die Betreiber solcher Angebote wissen, wo bei den meisten die Sättigungsgrenze liegt, kalkulieren sie danach ihre Preise. Das wird natürlich gehörig verzerrt, wenn satter Kunde A um 20 Uhr geht und gegen einen kleinen Preis seinem Kumpel B den Tisch überlässt, der noch nichts gegessen hat. Das gefällt einem Restaurantbesitzer genauso wenig wie einem Publisher der Gebrauchtmarkt bei Online-Titeln.