gc-Eindruck: Dark Soul's

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Palonedin
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Beitrag von Palonedin »

Masakado hat geschrieben: Ein Tutorialmodus wäre da für Einsteiger besser geeignet.
Das ließe sich sogar logisch in die Welt einbauen.
Zum Beispiel in Form von Katakomben, in denen man kämpfen könnte ohne Schaden zu nehmen, als spezielle Zone im Nexus.
Da hat jemand mal nachgedacht, das wäre in der Tat was ganz kluges.
Xris hat geschrieben:
Naja gut das inzwischen zu viel Action in den Games ist dem kann ich zustimmen, aber wie gesagt durch den wählbaren Schwierigkeitsgrad kann man in den meisten Games immernoch seinen Anspruch haben.


Nein kann man nicht! Weil Schwierigkeitsgrad eben nicht = Anspruch ist. Sooft wurde das schon diskutiert. Macht der höhere Schwierigkeitsgrad in CoD die Moorhuhn KI besser? Werden die Levelschläuche breiter? Kann ich plötzlich Türen selbst öffnen? Wird das Gameplay taktischer? Nein. Das Gameplay wird lediglich frustig und unfair.


Nur weil etwas oft diskutiert wurde, heißt es noch nicht das man zu einem richtigen Ergebnis gekommen ist. Auf einem FDP-Parteitag rufen auch alle Steuern senken, da hast du auch keine echte Diskussion^^(Ein Beispiel, ich möchte nicht unbedingt mitteilen das diese Partei/Meinung schlecht ist, das bleibt jeden selbst überlassen) Nicht das ich darüber bescheid wüsste ob da auch "echt" diskutiert wurde.
Gehen wir mal ganz langsam vor. Wenn Gegner X mehr HP hat, oder es mehrere Gegner X gibt auf höheren Schwierigkeitsgraden, dann hat man es damit schwieriger. Damit steigt der Anspruch an den Spieler das er besser spielt um die Situation besser zu meistern. Das wäre meiner Meinung nach auch "anspruchsvoller", natürlich kann man endlos darüber debattieren was man darunter versteht. Apropo in Resident Evil 4 konntest du auf Normal Türen öffnen die du auf leicht nicht öffnen konntest. Das Gameplay wird meist nicht taktischer, aber du musst mehr Fähigkeiten benutzen und sie klug einsetzen, also selber klüger spielen. Du kannst halt nicht z.B. auf den Superkrassen-Blitzzauber skillen nur weil er geil aussieht, du musst deine Talentpunkte anders verteilen. Natürlich wäre es schön wenn Gegner zusätzlich Krams drauf hätten oder sonst was.
Xris hat geschrieben:Wir können aber mal eine Wette machen in wie fern bspw. der nächste Hit Man Teil noch genauso anspruchsvoll ist wie der Vorgänger wenn man den Schwierigkeitsgrad hochdreht. Ich bezweifle das dadurch die (mit Sicherheit) entschlackte Spielmechanik anspruchsvoller wird.


Ich wette nicht mit Leuten die ich nicht kenn, auf ein Spiel das ich nicht kenn, von einer Spieleserie von der ich gerade mal ein Mega64-Video gesehen hab.
Vor allen Dingen aber deshalb, das du mit der sich nicht ändernden Spielmechanik recht haben wirst. Ich hatte ja schon erwähnt woran man Anspruch auch fest machen kann.
Xris hat geschrieben:
Inwiefern schadet es der Atmosphäre wenn man am Anfang die Auswahl zwischen "Looser" und "Normal" hat?
Stell diese Frage doch mal den Entwicklern. Würde ein versierter CoDler der sich auf seinen "imba Skill" wer weis was einbildet auf "Looser" (leicht, Einsteiger was weis ich) spielen wollen? Das ist denke ich vorranig die Problematik.
Dann nennen wir es halt um, wir fangen bei "Schwer" an und hören bei "Mega-ultra-heftig Schwer" auf. Das ist nun wirklich nicht das Problem der Entwickler wenn man schon einen einfachen Schwierigkeitsgrad einbaut, das der Spieler diesen nicht anwählen kann aufgrund seines Egos. "Looser" wäre auch nur eine Bezeichnung um den Spieler herauszufordern das er sich später an schwierigere Schwierigkeitsgrade ranwagt.

Einer hat jetzt aber sogar einen trifftigen Grund zu meiner eigentlichen Frage warum es keinen alternativen Schwierigkeitsgrad geben sollte:
sourcOr hat geschrieben: Zudem kriegste dann Probleme mit dem Onlinesystem, wenn die Leute mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen rumlaufen und da nun auch wieder für die einzelnen Stufen unterschiedliche Server bereitzustellen spaltet imho die Spielerschaft, denn genutzt würde der einfachere Grad mit Sicherheit
Wobei man ja eigentlich immer ne Spaltung hat im Skill der verschiedenen Spieler, die meisten können sich nicht mit E-Sportlern messen.
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Galagan
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Beitrag von Galagan »

So ich habs auf der Gamescom gezockt und ich war sofort verliebt in das Spiel 8O

Es ist so geil!
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saxxon.de
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Beitrag von saxxon.de »

Für mich war der Anspruch von Demon's Souls der wichtigste Faktor für die Atmosphäre.

Gerade weil hinter jeder Ecke der Tod lauern konnte, gerade weil man sofort bestraft wurde, wenn man zu selbstverliebt und gierig losgelatscht ist hat die Atmosphäre so gut funktioniert, finde ich.
Es war einfach ein ständiger Nervenkitzel, wenn man in unbekanntem Terrain vorwärts gegangen ist, den Schild bis zur Nasenspitze und dabei immer wieder der nervöse Blick auf den Seelencounter.
Ich musste weiter, denn wenn ich rausgeportet wäre, hätte ich ja alles nochmal machen müssen. Beim Gedanken daran kam dann die Erinnerung, dass man vor 10 Minuten an der einen Stelle da eigentlich ziemliches Glück gehabt hat und wer weiß, ob das beim nächsten Anlauf auch wieder so glimpflich verläuft ..

Jörg hat es damals im Test perfekt formuliert: Es war der Weg des genügsamen Kriegers .. Respekt - vor jedem Gegner und dem Leveldesign, Disziplin - nicht zu gierig werden, nicht in Hektik oder Blutrausch verfallen und kontrolliert spielen, Training - Kampfsystem, und zum Schluss Geduld - auf den richtigen Moment zum Zustossen warten, auf den richtigen Moment eine Passage zu durchqueren oder einfach weil man auf eine Stelle 10 mal anrennt.

Ohne den schnellen, mitleidlosen Tod wäre das Spiel einfach nicht mehr dasselbe. Es ist ja nicht so, als wäre das alles auf die rein spielmechanischen Elemente bezogen, sondern spiegelt sich ja auch in der Spielwelt wieder. Es heißt, dass die Dämonen die Boletaria überfallen haben mächtig seien. Könnte man die einfach im Vorbeirennen fällen ohne großartig drauf zu achten was sie tun und nebenbei Sightseeing betreiben, wäre die Aussage über die Dämonen unglaubwürdig. Die verzweifelte Seele im Nexus wäre unglaubwürdig. All die verheerten Landstriche, zerstörten Gebäude, gepenigten Seelen und Leichen erzeugen ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Verheerung und Tod und all das spiegelt sich im Anspruch an den Spieler wieder.

Bei jedem anderen Spiel würde ich zustimmen und sagen: verschiedene Schwierigkeitsgrade gehören in ein aktuelles Spiel. Aber nicht bei Demon's Souls. Hier gehen Spielwelt, Atmosphäre und Spielmechanik meiner Meinung nach eine Symbiose ein, die man nur ganz selten findet.

Oben drauf dann der Moment, wenn man Online spielt: Plötzlich kriegt man hier und da mal einen hilfreichen Tipp, sieht andere Phantome, kann sich sogar helfen lassen. Plötzlich merkt man, dass man nicht allein ist und darf sich doch einen Funken Hoffnung gönnen.

Obwohl ich betonen möchte, dass ich Demon's Souls auch nicht halb so schwer fand, wie es überall beschrien wird. Der Einstieg war hart, ja. Aber wenn man erstmal "drin" war und gelernt hatte aufmerksam und respektvoll zu spielen, kam man gut durch. Ich hab im ersten Durchgang Anfangs sehr viele Federn gelassen und allein rund 8 Stunden Spielzeit gebraucht bis ich 1-1 durch hatte. Aber irgendwann hatte ich's dann kapiert und z.b. 5 Bosse hintereinander getötet, ohne zwischendurch zu sterben.

Demon's Souls hat einfach verlangt, dass man mit einer ganz bestimmten mentalen Einstellung herangeht und entweder man hat sich darauf eingelassen und dann ein fantastisches Spiel bekommen oder man konnte oder wollte sich nicht wirklich darauf einlassen und hat die Konsequenzen zu spüren bekommen.

Hm .. viel länger geworden, als ich wollte. Ich hör mal auf *g*
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Xris hat geschrieben:Macht der höhere Schwierigkeitsgrad in CoD die Moorhuhn KI besser? Werden die Levelschläuche breiter? Kann ich plötzlich Türen selbst öffnen? Wird das Gameplay taktischer? Nein. Das Gameplay wird lediglich frustig und unfair.
CoD fand ich auf den höchsten Graden weniger frustig wie Demons Souls anfangs ohne hochgeskilltem Charakter. Klar starb ich da laufend und ärgerte mich jedesmal, nur gibt's sinnige Checkpoints und man wiederholt eig. immer nur das was man zuvor nicht gepackt hat und nicht großteils Zeug was man schon gemacht hat. Sinnlose Zeitverschwendung, das frustet mich bei Neu-versuchen noch schneller wie der eigentliche Misserfolg. Davon kann ich massig ab bevor ich das Spiel dafür doof finde.
Genau darum würde ich gerne einen Looser/Noob/Kackboonschwierigkeitsgrad spielen. Einfach weniger Zeitverschwendung beim nochmaligen (Nicht)Erkunden der Welt, mehr kontinuierlichen Fortschritt. Sofern das mit den Leuchtfeuern clever gelöst ist, könnte ich es mir ja sogar überlegen nochmal Geld dem Entwickler zu geben.

Weiß auch nicht was immer so unfair bei anderen schweren Spielen sein soll. Cod geht für mich ja noch bei Killzone steige ich hingegen aus. Unfair empfand ich es dennoch nicht so wirklich. Ich müsste eben besser spielen wie die KI. Kann ich halt leider nicht- ohne zig Stunden im mein Aiming zu investieren. Aber dort gibt's eben Schwierigkeitsgrade die ich problemlos bzw. ausreichend gut bewältigen kann.
sourcOr hat geschrieben:Das erinnert mich an die Automatik-Modi bei Bayonetta. Ist sowas wirklich notwendig? Natürlich kann man optional sowas einbauen, aber man kann auch genauso gut ein wenig Zeit mit dem Spiel verbringen, bis man es rafft.
Du meinst Climax rafft man mit der Zeit? Ehrlich jetzt? Die Figthinggamesexperten, die Animationsframes zählen, lächeln eventuell noch über Climax, aber nicht jeder hat so eine Reaktion. Ich hab's gerade noch gepackt, bei dem Angel Slayer zusatzmodi bin ich aber kläglich ausgestiegen. Keine Chance. Klar war mit vielen Wiederholungen eine Leistungssteigerung vorhanden aber irgendwann war ein Limit erreicht wo nix mehr weiterging. Lange vor dem Finale...
Geschmäcker von Spielern sind verschieden, Skills sind verschieden, Geduldpotentiale sind verschieden, die Fähigkeit die richtige Herangehensweise herauszufinden ist nicht bei jedem gleich (genauso wie in der Schule manche Fächer einigen mehr liegen und anderen weniger) und dennoch verharrst, unter anderen, du darauf nur weil du es, so wie es war, gut fandest, das es ja nur so gut sein kann?
Wie egoistisch muss man eig. sein dass man annehmen muss dass nur weil man selber genau perfekt an seiner eigenen Frust/Motivationsschwelle unterhalten wurde das jeder das auch als richtig empfinden können muss? Man muss sich nur etwas Zeit nehmen?!?
Da wird immer auch gerne von einigen behauptet das man ja mit sorgfältiger bedächtiger Herangehensweise gar nicht so oft stirbt. Was aber wenn man eben oft stirbt, wenn man zu oft stirbt um es spaßig zu empfinden?
Der Schwierigkeitsgrad kann locker variabel sein, sonst gäb's die Tendenciesmechanik ja gar nicht. Die Programmierung sowas anzubieten ist schon drin.
Und wenn man damit der Kackspiel-Gruppe ermöglicht auch gar nicht so oft zu sterben, letztlich ihnen genau das dann gleiche Gefühl zu geben, indem man die Welt als immer noch tödlich beibehält. Ob ich nun 5mal auf hard sterbe oder ein anderer 5mal auf easy ist doch nun wirklich das gleiche!
Es ist eben nicht jeder gleich schnell und gleich gut in seiner Fähigkeit Spielmechaniken zu verstehen und zu meistern. Darauf bitte einfach Rücksicht nehmen. Ist das so unmöglich?
Gibt ja auch Spieler mit richtigen Handicaps, und denen zu sagen sie sollen sich einfach mehr Zeit nehmen (bzw. "der hat sich halt das falsche Game ausgesucht" d.h. man teilt wohl nicht gerne seinen Spass?!?) ist ja nun wirklich sonderbar. Je nach Behinderung brauchen die ja einen supereinfach schwierigkeit der sie nicht sofort tötet einfach da sie nur begrenzt viele Eingaben in kurzer Zeit machen können. Bei Dead Space habe ich mal gelesen dass das einer mit seinem Kinn spielt. Das wird er wohl kaum auf Hard gemacht haben. Nicht jedes Spiel taugt jedem von Thematik und Gameplay, aber so ziemlich das einfachste Mittel um ein Spiel an das unterschiedliche Niveau und Geschmack verschiedener Spieler anzupassen ist wohl ein Schwierigkeitsgrad.

Zwei Schwierigkeitsgrade würden die Community spalten? Nicht wirklich mehr wie schon jetzt. Es wird sowieso nach Levelstufen gruppiert damit keine Level 200 gegen Level 2 Duelle stattfinden. Eine weitere Unterteilung ungefähr um den Faktor 2 wäre daher wohl locker verschmerzbar. So leere Server wie bei manch anderen Spielen einen Monat nach Release scheint es ja auch heute noch nicht zu haben. Von daher wohl machbar ohne echte Probleme zu erzeugen.
Zampella
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Beitrag von Zampella »

crackajack hat geschrieben:Sinnlose Zeitverschwendung, das frustet mich bei Neu-versuchen noch schneller wie der eigentliche Misserfolg. Davon kann ich massig ab bevor ich das Spiel dafür doof finde.
Genau darum würde ich gerne einen Looser/Noob/Kackboonschwierigkeitsgrad spielen. Einfach weniger Zeitverschwendung beim nochmaligen (Nicht)Erkunden der Welt, mehr kontinuierlichen Fortschritt.
Hier wird nicht die das Spiel an sich kritisiert, sondern das Spielkonzept. Es wäre so als ob ich FIFA (zum Beispiel) dafür kritisieren würde, dass es 22 Spieler am Feld gibt oder das der mit mehr Toren gewinnt.
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Zakharias
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Beitrag von Zakharias »

Wayne...
Wenn ihr zu oft sterbt, werdet besser oder hört auf zu zocken! Es gibt soviele einfache Games, etwas forderndes ist bis auf Oldies sehr selten zu finden. Ich bin Anfangs auch oft gestorben, habe ne halbe Ewigkeit gebraucht bis ich 1.1 durch hatte. Aber das Gefühl, wenn das Vieh endlich ins Grass gebissen hatte, genial!

Dieses Gefühl möchte ich auch in Dark Souls wiederfinden. Mich würde es nerven, wenn ich nach dem Xten Tod einfach den Schwierigkeitsgrad runter drehen könnte, damit es einfacher wird.

Das Spiel ist schwer, lebt damit oder zockt was anderes. Das ein Spiel wie Demon's Souls gut ankommt, wurde mit den guten Verkäufen und der super Community schon bewiesen.
Duschkopf.
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Beitrag von Duschkopf. »

crackajack hat geschrieben: Was aber wenn man eben oft stirbt, wenn man zu oft stirbt um es spaßig zu empfinden?
Anderes Game einlegen, fertig.
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Xris
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Beitrag von Xris »

@Palonedin
Ich denke du weist worauf ich hinauswollte. Der Anspruch in Spielen sinkt kontinuierlich. Und da muß nicht ausgerechnet in eines der sehr wenigen Ausnahmen ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad. DS richtet sich doch ohnehin nur an jene kleine Randgruppe die kb auf den üblichen Mainstream hat. Ich finde die Frage weshalb man die meisten anderen Spiele nicht auch an anspruchsvolle Spieler richttet berechtigt. Aber halt! Das wäre ja mehr Aufwand.
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Palonedin
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Beitrag von Palonedin »

@Xris
Ja, in der Breiten Masse sinkt der Anspruch, bin ich ganz deiner Meinung.

Die Frage die du stellst ist natürlich auch interessant, hat aber in sofern nur am Rande was mit Demon Souls zu tun.
Aber gut, du hast recht, ist mehr Aufwand. Und wie du sagtest der Anspruch richtet sich nur auf eine kleine Zielgruppe. Die meisten Menschen haben ja auch noch kaum Zeit heutzutage sich richtig in ein Spiel zu vertiefen das komplex ist. G8-Abitur, Studium, Ausbildung, Beruf, Familie, Freunde. Da bleibt selten Zeit für ein anspruchsvolles komplexes Game. Die fallen schonmal als Zielgruppe ausn Raster. Gerne schwärm ich davon wie mir ein X3 lange Spaß macht, dann war wieder ein Referat dran und ich war raus und kam auch nicht mehr wirklich rein.

Dazu kommt noch das ein Triple-A Spiel viel Geld verschlingt, dazu braucht man oft Investoren und die kann man nur mit den ganzen DLC-Social-Zugänglich Kram locken. Weil man ja stets neue Märkte erschließen muss, mehr mehr mehr, man hat nie genug (Geld). Damit richtig auf die Nase gefallen ist ja nur Jowood mit Gothic 4.

Spiele verkommen so leicht zu Fließband-Produktion, die Entwickler werden nur gestresst, man kennt ja die Nachrichten über Rockstar etc. So haben die seltener Zeit Extras einzubauen, weil sie gerade mal ihre Milestones schaffen.
An dieser Situation wird sich soweit wahrscheinlich nichts ändern, die Trends zeigen ja eher das Gegenteil. Hängt ein wenig mit der gesellschaftlichen Entwicklung zusammen, schnell kaufen, schnell verbrauchen.
Und dann kommt man wieder auf den Kajetan, Indieszene und Mods. Aber eigentlich liste ich nur auf was täglich im 4P-Forum heruntergebetet wird und was du auch schon längst weißt^^
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

crackajack hat geschrieben:CoD fand ich auf den höchsten Graden weniger frustig wie Demons Souls anfangs ohne hochgeskilltem Charakter. Klar starb ich da laufend und ärgerte mich jedesmal, nur gibt's sinnige Checkpoints und man wiederholt eig. immer nur das was man zuvor nicht gepackt hat und nicht großteils Zeug was man schon gemacht hat. Sinnlose Zeitverschwendung, das frustet mich bei Neu-versuchen noch schneller wie der eigentliche Misserfolg. Davon kann ich massig ab bevor ich das Spiel dafür doof finde.
Genau darum würde ich gerne einen Looser/Noob/Kackboonschwierigkeitsgrad spielen. Einfach weniger Zeitverschwendung beim nochmaligen (Nicht)Erkunden der Welt, mehr kontinuierlichen Fortschritt. Sofern das mit den Leuchtfeuern clever gelöst ist, könnte ich es mir ja sogar überlegen nochmal Geld dem Entwickler zu geben.
Zeitverschwendung? Wie ich schon gesagt habe, bis zum Boss einfach gnadenlos unterfordert zu sein nach mehrmaligem Anlauf ist eine Sache, aber Zeitverschwendung?! Spielst du um zu spielen oder um das Ende zu sehen? Demon's Souls hat ja nun wirklich nicht großartig mit Story oder Cutscenes gelockt, weiterzuspielen :lol:
Demon's Souls ist einfach learning by doing, genau darauf will ich auch hinaus, wenn ich sage, dass das Spiel nicht für Jedermann sein muss. Niemand zwingt dich, das Game spielen zu müssen, höchstens du selbst. Wenn der Entwickler das so einrichtet, kann das ja auch nur zu seinem eigenen Schaden sein, auf größere Kundschaft zu verzichten oder nicht?
crackajack hat geschrieben:Du meinst Climax rafft man mit der Zeit? Ehrlich jetzt? Die Figthinggamesexperten, die Animationsframes zählen, lächeln eventuell noch über Climax, aber nicht jeder hat so eine Reaktion. Ich hab's gerade noch gepackt, bei dem Angel Slayer zusatzmodi bin ich aber kläglich ausgestiegen. Keine Chance. Klar war mit vielen Wiederholungen eine Leistungssteigerung vorhanden aber irgendwann war ein Limit erreicht wo nix mehr weiterging. Lange vor dem Finale...
Woohoho wieso gleich in die vollen gehen und Climax rauspicken, ich rede hier von Very Easy und Easy im Vergleich zu NORMAL. Climax gibt dir einfach nochmal nen fettes Handicap, das lässt sich ja nun wohl nicht mit Demon's Souls vergleichen. Und nein, ich habe Climax auch nicht richtig gerafft, ich war froh, ohne Witch Time überhaupt den Abspann gesehen zu haben. Angel Slayer hat mich dann auch zerschmettert, aber da fehlte eh die nötige Motivation bei mir.
crackajack hat geschrieben:Geschmäcker von Spielern sind verschieden, Skills sind verschieden, Geduldpotentiale sind verschieden, die Fähigkeit die richtige Herangehensweise herauszufinden ist nicht bei jedem gleich (genauso wie in der Schule manche Fächer einigen mehr liegen und anderen weniger) und dennoch verharrst, unter anderen, du darauf nur weil du es, so wie es war, gut fandest, das es ja nur so gut sein kann?
Wie egoistisch muss man eig. sein dass man annehmen muss dass nur weil man selber genau perfekt an seiner eigenen Frust/Motivationsschwelle unterhalten wurde das jeder das auch als richtig empfinden können muss? Man muss sich nur etwas Zeit nehmen?!?
Da wird immer auch gerne von einigen behauptet das man ja mit sorgfältiger bedächtiger Herangehensweise gar nicht so oft stirbt. Was aber wenn man eben oft stirbt, wenn man zu oft stirbt um es spaßig zu empfinden?
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wenn man zu oft stirbt und dabei keinen Anreiz hat, es trotzdem weiter zu versuchen, dann ist das schlichtweg das falsche Game! Mein Gott, klar können From Software da nen Easy-Modus einbauen, das was du bezüglich der Machbarkeit im Online-System redest, ist ja plausibel, aber es spricht - meiner Meinung nach - einfach nichts dafür, sowas zu machen. Das ist nen offenes Game und wenn du die Schwierigkeit anpassen kannst, dann kriegste komplett andere Erfahrungen. CoD spielt auch kaum ein Mensch auf Veteran, was meinste wie ich dann immer darüber denke, sollte jemand mal wieder die "5h-Spiel"-Keule auspacken, warens bei mir doch wiedermal deutlich mehr? Dass Spiele heutzutage tatsächlich teilweise noch ohne Schwierigkeitsgrade auf den Markt kommen finde ich einfach klasse: Jeder erlebt die Sache etwas anders, aber dennoch sitzt jeder im selben Boot.
crackajack hat geschrieben:Gibt ja auch Spieler mit richtigen Handicaps, und denen zu sagen sie sollen sich einfach mehr Zeit nehmen (bzw. "der hat sich halt das falsche Game ausgesucht" d.h. man teilt wohl nicht gerne seinen Spass?!?) ist ja nun wirklich sonderbar. Je nach Behinderung brauchen die ja einen supereinfach schwierigkeit der sie nicht sofort tötet einfach da sie nur begrenzt viele Eingaben in kurzer Zeit machen können. Bei Dead Space habe ich mal gelesen dass das einer mit seinem Kinn spielt. Das wird er wohl kaum auf Hard gemacht haben. Nicht jedes Spiel taugt jedem von Thematik und Gameplay, aber so ziemlich das einfachste Mittel um ein Spiel an das unterschiedliche Niveau und Geschmack verschiedener Spieler anzupassen ist wohl ein Schwierigkeitsgrad.
...und ein anderer spielt CoD mit seinem Mund, falls sich jemand fragt, was diese Nom4d-Belegung soll - und spielt erstaunlich gut. Das sind doch jetzt aber wieder zwei komplett andere Paar Schuhe - behindert oder nicht behindert! Ich will gegen sowas jetzt nichts einwenden, wenn halt ne Hand fehlt und man das Spiel trotzdem spielen will, dann wären entsprechende Schwierigkeitsgrade ne feine Sache. Für Menschen, die aber einfach nur keine Lust haben, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen/es nicht hinkriegen nen Extra-Schwierigkeitsgrad? Mangelt ja nun wirklich nicht an Spielen auf dem Markt, deshalb sehe ichs einfach net ein - die Entscheidung liegt aber glücklicherweise auch nicht bei mir. ^^
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Duschkopf. hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben: Was aber wenn man eben oft stirbt, wenn man zu oft stirbt um es spaßig zu empfinden?
Anderes Game einlegen, fertig.
Ah ja, Demons Souls hatte außer dem forderndem Schwierigkeitsgrad nichts anders zu bieten?!? Welches Spiel sollte man denn bitte einlegen um ein ähnliches erlebnis zu bekommen, nur halt ohne "You are dead" Dauerinfo?
Auch wenn mir der Schwierigkeitsgrad nicht lag, neben anderen weniger wichtigen Sachen, war vieles vom Rest brillant und das gab's so eben nicht in einem anderem Spiel. Da hilft kein plumbes anderes Game einlegen.
Aber danke für den wertlosen Tipp.
sourcOr hat geschrieben:Spielst du um zu spielen oder um das Ende zu sehen?
In erster Linie um die Geschichte und die Atmosphäre zu erleben und das sollte anfangs so ablaufen das ich eben vorrangig Fortschritt spüre, Erfolg habe und erst wenn mich das ganze überzeugt, dann kann es schwerer werden, in hartes Training ausarten. Hier musste ich zuerst trainieren und nun bei NG+++ beginnt es irgendwie langzuweilen, weil ich nichts dazulerne/ nichts dazulernen muss. Alles ist völlig ident seit NG.
In Bayonetta, wo ich zwar nichts dagegen hätte wenn die Profis nicht erst normal und hard hätten spielen müssen bevor der für sie forderte Grad freigeschalten wurde, war für mich ideal "sanft" anzufangen und mich konstant zu steigern. Genauso bei Wipeout wo ich anfangs schon bei mittel Probleme hatte aber mit jedem km weitere Sekunden rausholte und am Ende eben auch den leicht demotivierenden Gummibandeffekt von Hard meistern könnte. Genauso Super Meat Boy wo man erstmal auf das Geschwindigkeitsniveau gebracht wurde, was man bei Shootern wohl bei Quake3 brauchen würde, und dann wird's erst nach und nach schwieriger.

So wie NG+ laut wiki 40% draufschlägt, was mitsamt Aufleveln ja fast keinen Unterschied macht hätte man ja zB auch NG- machen können. 40% leichter, dafür gibt's fast gar keine Seelen, also mal levelt praktisch nie auf, sodass man wenn man durch ist, kaum oder weniger gefrustet sein dürfte, und erst danach mit NG, mit dem "richtigen" Spiel anfängt, aber ev. angefixt ist.
In NG+ usw. müsste man sowieso mehr verändern wie nur die Health points der Gegner. In der Hinsicht sind die Entwickler eh einiges schuldig geblieben.
Gerade wenn man "es muss ja so hart sein" gut findet, fehlt ja am anderen Ende der Fahnenstange auch was...
Woohoho wieso gleich in die vollen gehen und Climax rauspicken, ich rede hier von Very Easy und Easy im Vergleich zu NORMAL.
Und einige könnten das normal von Demons Souls genauso hart empfinden wie Bayonettas Climax. Davon redet man ja wenn man unterschiedliche Schwierigkeitsgrade fordert/wünscht. Jeder nimmt es anders wahr, es sitzt eben nicht jeder im selben Boot. Jedenfalls fühlt sich nicht jeder dabei gleich. Einer bemerkt noch nicht mal den Wellengang und der andere hängt schon kotzend über dem Rand. Genau darum gibt es ja Schwierigkeitsgrade, damit man eben wirklich die selbe Bootsausflugserfahrung haben kann, und um die geht es, und nicht ob der Dampfer kolossal imposant ist und 300km/h schnell fahren kann, jeder soll den gleichen Spass, auf eben seinem eigenen Niveau haben können.
Leider ist der Entwickler aber genauso mit Scheuklappen ausgestattet wie viele Spieler und wie ich einem Dark Souls Video Kommentar hören durfte bildet sich der ja auch ein das die eine statische Erfahrung die sie entwickeln genau so sein muss. Glaubt halt auch das Menschen identische Klone sind.
Duschkopf.
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Beitrag von Duschkopf. »

crackajack hat geschrieben:
Duschkopf. hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben: Was aber wenn man eben oft stirbt, wenn man zu oft stirbt um es spaßig zu empfinden?
Anderes Game einlegen, fertig.
Ah ja, Demons Souls hatte außer dem forderndem Schwierigkeitsgrad nichts anders zu bieten?!? Welches Spiel sollte man denn bitte einlegen um ein ähnliches erlebnis zu bekommen, nur halt ohne "You are dead" Dauerinfo?
Wer hat Dir denn eingeredet, dass Du ein ähnliches Spielerlebnis brauchst, um Spaß zu erleben, hm?
Auch wenn mir der Schwierigkeitsgrad nicht lag, neben anderen weniger wichtigen Sachen, war vieles vom Rest brillant und das gab's so eben nicht in einem anderem Spiel. Da hilft kein plumbes anderes Game einlegen.
Jo, ich weiß. Ist wie beim Liebeskummer, nix hilft. Bitte hör auf, sonst heul ich noch mit.. :lol:
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Duschkopf. hat geschrieben:Wer hat Dir denn eingeredet, dass Du ein ähnliches Spielerlebnis brauchst, um Spaß zu erleben, hm?
Und wer hat dir und dem Entwickler eingeredet das Spass nicht geteilt werden darf?
Peinlich wie Demons Souls immer wieder ignoranten Egoismus hervorruft und seine Fans nur Kritik an der ach so doofen Mainstreamware anwenden wollen und bei ihrem Spiel engstirnige Fanboys werden die Argumente das ihr Spiel keineswegs perfekt ist lediglich damit abschmettern können den Kritiker einfach darauf zu verweisen das er ja was anderes spielen soll.
Info für die Nullchecker: Wenn euch Mainstreamware nicht gefällt dann gefälligst Demons Souls spielen denn Kritik gegenüber bestimmten Titeln und Mainstreamware allgemein ist euch nach der verqueren Logik wohl ebenso nicht erlaubt.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

Xris hat geschrieben:@Palonedin
Ich denke du weist worauf ich hinauswollte. Der Anspruch in Spielen sinkt kontinuierlich. Und da muß nicht ausgerechnet in eines der sehr wenigen Ausnahmen ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad. DS richtet sich doch ohnehin nur an jene kleine Randgruppe die kb auf den üblichen Mainstream hat. Ich finde die Frage weshalb man die meisten anderen Spiele nicht auch an anspruchsvolle Spieler richttet berechtigt. Aber halt! Das wäre ja mehr Aufwand.
Wo kommt eigentlich der Irrglaube her, dass DS kein Maistream ist? Das Spiel hat sich über eine Million mal verkauft! Das ist genauso Mainstream wie jedes andere Videospiel auch. Es ist vielleicht kein Blockbuster, aber Mainstream ist es mit Sicherheit. Denn 1,2 Millionen Spieler sind eben schon eine ganz schöne Masse.

Außerdem werden Videospiele produziert um eine möglichst große Masse zu verkaufen. Auch wenn Publisher gerne was anderes behaupten. Ist ja auch kein Zufall, dass DS dann doch noch in Europa gelaunched wurde. Das haben sie nicht gemacht um den Fans einen Gefallen zu tun, sondern um Geld zu verdienen.

Außerdem: Wo sinkt denn der Anspruch in Spielen? Ich spiele seit dem Commodore VC20 (Vorvorgänger des C64) und kann nur sagen: Die Qualität der Spiele hat sich nicht groß verändert. Nur die Masse. Damit ist auch die Masse an Schrott deutlich größer geworden. Nehmen wir Ego-Shooter: Da ist die Qualität deutlich gestiegen aufgrund der technischen Möglichkeiten. JNR: Auch hier gibt es Genrevertreter wie Trine, SMG oder Outland, die ihre Vorväter alt aussehen lassen. Point & Click-Adventures haben durch Spiele wie Edna, Book of unwritten Tales oder Black Mirror mehr als nur zur alten Stärke zurückgefunden. Sportspiel profitieren sowieso extrem von der stärkeren Hardware... and so on.

Ja es gibt Genres die sterben. Im RTS-Genre sieht es zwischenzeitlich düster aus, trotz Spielen wie Starcraft 2. Rundenbasierte Spiele gibt es kaum noch und Simulationen sind auch recht selten. Natürlich gibt es viel Fastfood. Aber das liegt halt am Kaufverhalten. Wer sich außerhalb der Top 20 umsieht wird aber feststellen, dass Games keineswegs anspruchsloser geworden sind. Nur muss man dafür eben auch mal auf AAA-Präsentationen verzichten und mal einen Indietitel spielen.

Wer sagt, dass Spiele immer anspruchsloser werden sollte sich einfach mal die Top-Ten der bestverkauften Spiele pro Jahr der letzten 20 Jahre halbwegs ehrlich angucken. Da findet sich auch nicht mehr oder weniger Anspruch als heute. Nur sieht man das durch die nostalgische Brille oft anders. Schauen wir uns doch einfach mal ein paar Hits von vor 10 Jahren an:

Devil May Cry
Final Fantasy X
Frequency
Grand Theft Auto III
Halo: Combat Evolved
ICO
Max Payne
Pikmin
Rogue Squadron II: Rogue Leader
Super Smash Bros. Melee

Alles gute Spiele keine Frage. Aber mehr Anspruch als die Liste am Ende von 2011? Wage ich doch schwer zu bezweifeln. Acitonklopper, Shooter, Beat em Ups, ein (wunderschönes) JNR und ein Spiel, dass die Open World-Spiele revolutioniert hat. Aber ist ein GTA anspruchsvoller als ein Saints Row 3 dieses Jahr? Vielleicht historisch bedeutender, aber anspruchsvoller ist das auch nicht. Genau dasselbe Spiel könnte man auch mit anderen Jahren spielen. Nur, dass sich die Häufung der Genres immer mal verschiebt.

EDIT: Was mir vor lauter Anspruchsverliebheit und Ludologie hier so oft fehlt ist das was die Spiele ausmacht: Der Spielspaß!
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Nik_Cassady
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Beitrag von Nik_Cassady »

Saxxons post triffts genau:

Demon Souls braucht den Schwierigkeitsgrad um diese angespannte Atmosphäre für den Spieler zu erzeugen. Dann ergeben setting und gameplay ein forderndes Gesamtbild und darum gehts.

Für mich aktuell ähnlich ist hardcore in Dead Space 2: da fließt auch alles in einem Schmelztiegel zusammen und ergibt so ein unheimlich atmosphärisches Gesamtbild.
Man merkt dann plötzlich die eigene Anspannung wenn man sich langsam einem der geplanten savepoints nähert, wohlwissentlich, dass es keinen checkpoint gibt der einem den letzten Flüchtigkeitsfehler verzeiht. Stirbt man jetzt, dann wars das, inklusive der letzten 1-2 Stunden Spielzeit.