gc-Eindruck: Diablo III
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Blasebalken
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Was ich besonders gruselig finde an dieser Sache ist dieses "dann kauft es halt nicht/ ist ja freiwillig/mich stört es nicht."
Ich weiß noch genau warum ich damals mit Videospielen angefangen habe, als das Fernsehen langsam aber sicher in den 90ern den Bach runterging ( heute kann man es absegen von Phönix, 3sat, Arte, Ard und ZDF sowieso vergessen). Dafür aber in der Videospiel Industrie so viel Kreativität herrschte. So viele Genres, bei denen man einfach das Herzblut und die Lust der Entwickler gespührt hat.
Spiel rein, spielen, Spaß haben.
Und was ist heute? Ich muss mich hier anmelden, hab da nen Zwang und dort. Ich brauch weder Archivments, noch Online Trophäen und sonst eine "Verbesserung" meines Spielerlebnisses, wie ein Aktionshaus. Aber ich werde entweder direkt oder indirekt ( ja, nicht alle unsere Entscheidnungen sind rational...) dazu gezwungen.
Und die heutige Spielergeneration (12-18 sag ich mal so) kennt es aber nicht anders. Die sind Spiele mitterweile Livestile ( siehe Gamesconvention Überlauf). Da brauch es Ranking, Archivements, Spannung und Action, etc... Jeder ist Online, teilt alles über Facebook mit (siehe Kravalle in England, wo 2 Jugendliche für 4 Jahre in Haft gingen weil sie angeblich über Facebook zu Kravallen aufgerufen habenm) und stört sich nich daran, was er alles dabei abgibt.
Traurig ist auch zu sehen, wieviel Genres wirklich mittlerweile ausgestroben sind (Bericht dazu gab es bei 4players irgendwo)
Und dann kommen Urgesteine wie Blizzard oder Bioware ( so wenige sind davon noch übrig), die genau auf die gleiche Schiene aufspringen, die als Spiel mittlerweile so wenig bieten, dass man eigentlich nur den Kopf schütteln kann.
Natürlich sind dann die "alten Säcke" verbittert.
Ich weiß noch genau warum ich damals mit Videospielen angefangen habe, als das Fernsehen langsam aber sicher in den 90ern den Bach runterging ( heute kann man es absegen von Phönix, 3sat, Arte, Ard und ZDF sowieso vergessen). Dafür aber in der Videospiel Industrie so viel Kreativität herrschte. So viele Genres, bei denen man einfach das Herzblut und die Lust der Entwickler gespührt hat.
Spiel rein, spielen, Spaß haben.
Und was ist heute? Ich muss mich hier anmelden, hab da nen Zwang und dort. Ich brauch weder Archivments, noch Online Trophäen und sonst eine "Verbesserung" meines Spielerlebnisses, wie ein Aktionshaus. Aber ich werde entweder direkt oder indirekt ( ja, nicht alle unsere Entscheidnungen sind rational...) dazu gezwungen.
Und die heutige Spielergeneration (12-18 sag ich mal so) kennt es aber nicht anders. Die sind Spiele mitterweile Livestile ( siehe Gamesconvention Überlauf). Da brauch es Ranking, Archivements, Spannung und Action, etc... Jeder ist Online, teilt alles über Facebook mit (siehe Kravalle in England, wo 2 Jugendliche für 4 Jahre in Haft gingen weil sie angeblich über Facebook zu Kravallen aufgerufen habenm) und stört sich nich daran, was er alles dabei abgibt.
Traurig ist auch zu sehen, wieviel Genres wirklich mittlerweile ausgestroben sind (Bericht dazu gab es bei 4players irgendwo)
Und dann kommen Urgesteine wie Blizzard oder Bioware ( so wenige sind davon noch übrig), die genau auf die gleiche Schiene aufspringen, die als Spiel mittlerweile so wenig bieten, dass man eigentlich nur den Kopf schütteln kann.
Natürlich sind dann die "alten Säcke" verbittert.
- Exedus
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Ich möchte nicht wissen wie viel wieder rumgeheult wird wenn mal die Diablo server für ein paar Tage Offline gehen müssen.
Oder wenn die Leute umziehen und nach ein paar Wochen immer noch kein Internet haben oder wenn irgendwas an der Leitung gemacht werden muss und deswegen das Netz ausfällt oder oder oder.
Naja es wird wahrscheinlich schlimmer ablaufen als damals bei Sony nur das man dann noch wenigstens offline zocken konnte.
Yeah online zwang ist schon cool, zwar gibt es nicht ein einziges vernüftges argument aber Blizzard sagt es ist so also wirds schon stimmen.
Aber hey ich bin bestimmt auch nur verbittert und weis gar nicht was wirklich abgeht
Oder wenn die Leute umziehen und nach ein paar Wochen immer noch kein Internet haben oder wenn irgendwas an der Leitung gemacht werden muss und deswegen das Netz ausfällt oder oder oder.
Naja es wird wahrscheinlich schlimmer ablaufen als damals bei Sony nur das man dann noch wenigstens offline zocken konnte.
Yeah online zwang ist schon cool, zwar gibt es nicht ein einziges vernüftges argument aber Blizzard sagt es ist so also wirds schon stimmen.
Aber hey ich bin bestimmt auch nur verbittert und weis gar nicht was wirklich abgeht
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Whoot23
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- Registriert: 25.06.2010 10:42
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Traurig...
Mit jeder neuen Nachricht über D3 nimmt mein Interesse ab.
Die Neuerungen hören sich mMn einfach nur schlecht an.
Hätte mir vor nem halben Jahr jemand gesagt, dass mir der D3-Release absolut egal sein wird...oh mann...
Ich werde den Release erstmal abwarten und anderen den Vortritt lassen.
Die Neuerungen hören sich mMn einfach nur schlecht an.
Hätte mir vor nem halben Jahr jemand gesagt, dass mir der D3-Release absolut egal sein wird...oh mann...
Ich werde den Release erstmal abwarten und anderen den Vortritt lassen.
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Morgrim
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- Registriert: 17.11.2010 23:42
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Der Internetzwang ist meiner Meinung nach aber auch völlig sinnfrei. Niemand der Diablo kauft, wird ständig nur den Sp spielen, der Multiplayer ist doch das A und O in solchen Spielen. Blizzard erzwingt etwas, was freiwllig eh geschehen würde und schneidet damit ins eigene Fleisch.
Unabhängig vom Inet sieht das Spiel verdammt bunt und comichaft aus. Die Musikuntermalung ist ebenfalls daneben: epische Chöre passen einfach nicht zu Diablo.
Mal gucken, ob man die Musikdateien tauschen aknn, denn dann kommt wieder das gute alte Diablo2- Zeigs rein
Unabhängig vom Inet sieht das Spiel verdammt bunt und comichaft aus. Die Musikuntermalung ist ebenfalls daneben: epische Chöre passen einfach nicht zu Diablo.
Mal gucken, ob man die Musikdateien tauschen aknn, denn dann kommt wieder das gute alte Diablo2- Zeigs rein
- LordBen
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- Registriert: 24.05.2009 14:57
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Deswegen ist die Dauerverbindung nicht sinnfrei, da damit ein möglichst cheatfreies Multiplayererlebnis geboten wird.Morgrim hat geschrieben:Der Internetzwang ist meiner Meinung nach aber auch völlig sinnfrei. Niemand der Diablo kauft, wird ständig nur den Sp spielen, der Multiplayer ist doch das A und O in solchen Spielen.
Ich kann die Aufregung um den Onlinezwang verstehen, Blizzard musste aber einer Spielergruppe gegen den Karren fahren.
Entweder sie packen den Onlinezwang ins Spiel damit die Multiplayer-Spieler glücklich sind oder sie lassen den Onlinezwang weg damit die Singleplayer-Spieler glücklich sind. Letztendlich ist der Onlinezwang wohl der bessere Kompromiss, da bis auf die wenigen Menschen ohne anständiges Internet alle Spaß an D3 haben können.
Ich hab den Eindruck dass einige unterschätzen bzw. mangels Erfahrung einfach nicht wissen wie beschissen ein Multiplayerspiel sein kann wenn man sich ununterbrochen mit Cheatern, Bots, Hacks und künstlich erzeugten Lags rumschlagen muss, siehe D2.
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mib1668
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- Registriert: 13.02.2010 23:36
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@Lorden: Gott sei Dank sind alle Online-Spiele frei von den dir genannten Dingen...
Sollen sie den Online-Zwang halt einführen. Aber dieses arrogante Verhalten dann noch zu behaupten, jeder hätte was davon, das nervt mich. Mir kann keiner sagen, dass man als (reiner) Single-Player-Spieler dadurch mehr vom Spiel hat.
@Xbox-360-Gamer: Ich glaub du hast die Ironie daran nicht verstanden...
Sollen sie den Online-Zwang halt einführen. Aber dieses arrogante Verhalten dann noch zu behaupten, jeder hätte was davon, das nervt mich. Mir kann keiner sagen, dass man als (reiner) Single-Player-Spieler dadurch mehr vom Spiel hat.
@Xbox-360-Gamer: Ich glaub du hast die Ironie daran nicht verstanden...
- kost_ik
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- Registriert: 04.06.2009 14:29
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genau auf den punktLord Helmchen hat geschrieben:Firmen entwickeln sich weiter, genauso wie Spieleserien. Eine Spieleserie kann nicht immer gleich bleiben, sie MUSS sich verändern. Klar, 15% der Hardcorefans wollen das nicht, aber auf 15% der Einnahmequellen kann man ruhig verzichten, wenn man dafür die restlichen 85% überzeugen kann.
Lost Viking hat bis heute noch keinen Nachfolger bekommen, was zeigt das die Nachfrage einfach zu gering ist.
Wieso ne neu Marke/Universum erschaffen, wenn die alten noch gut laufen? Vorallem was sollen sie denn noch alles bringen? Es gibt schon Scifi (Starcraft) und Fantasy (Warcraft, Diablo) und Blizzard ist halt für ihre Strategiespiele bekannt. Sollen sie sich demnächst an Egoshootern versuchen? Die macht doch heute wirklich jeder, und Activision hat da sogar einen sehr Monotonen und lächerlichen in der Schmiede (CoD). Ein neues Lost Viking müsste in 3D gemacht werden damit es überhaupt Geld einbringt, das würde den Titel wohl nur schlecht darstehen lassen. Denn man muss es halt mit den Augen der Mehrheit sehen: Man will heute aktuelle und moderne Spiele. Und Blizzard will auch nur sein Geld verdienen.
Zum Thema: Daueronline? Mir doch wurscht, der heute nicht daueronline ist, der hat die letzten 10 Jahre wohl verpennt, oder ist einfach nur zu verklemmt für neue Technik. Jeder sollte heut nen Router haben mit dem man eh 24h Online ist, selbst wenn man nur kurz am PC arbeitet. Selbst mein Steam ist immer an, und? Ich bin nicht so nen Pseudopsycho der denkt, er würde ausspioniert werden. Selbst meine 360 und PS3 sind immer Online wenn ich sie anschalte. Freundesliste, Updates, Onlinegaming usw.
Auch wenn ich nen Offlinespiel spiele. Vielleicht liegt es daran das ich mehr Konsolenspieler bin, wir sind heutzutage eh immer online und gehen damit lockerer um Online ein Offlinespiel zu spielen als verklemmte kleine PCler, die meinen, der PC wäre DIE Gamingplattform. Tja, leider leider nicht, aber wer mehr wissen will, sollte sich mal umschauen was in den 70ern auf den Markt kam... Tipp: Pong.
Hab ich eigentlich schonmal gesagt wie toll ichs find das Diablo 3 dann sehr wenig Idioten und Kiddies Online hat? Immerhin heulen davon 90% nur rum, also kann ich mich ja auf entspannte Onlinematches freuen
Aber ich vermute mal wieder, sie verhalten sich genauso wie die Freaks aus WoW: Groß rumheulen wie scheisse Blizzard und das Spiel ist, aber dann immer noch weiterspielen.
- kost_ik
- Beiträge: 32
- Registriert: 04.06.2009 14:29
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das spiel ist noch gar nicht raus, die meisten haben es eh noch nicht gespielt aber es wird schon heftig diskutiert
beudeutet das nicht, dass das spiel wohl doch interessant ist? alles was gegen das spiel gesagt wird muss sich auch erstmal beweisen und wenn die nicht befürworter es wirklich wissen wollen, werden sie das spiel wohl oder übel kaufen müssen
der online zwang ist doch egal, man kann ja sicherlich private spiele hosten mit pw oder sowas, damit man ungestört spielen kann oder nur mit freunden wie bei d2
wenn man so einen titel wie WoW geschafft hat, dann sieht jeder in einem anderen spiel der firma wohl den titel
das ist wie mit geisterjägern, die suchen sich auch verschiedenste argumente zusammen das es geister gibt, bloß weil ein kaputtes ampermeter im keller einer alten burg auf eine ratte reagiert hat
beudeutet das nicht, dass das spiel wohl doch interessant ist? alles was gegen das spiel gesagt wird muss sich auch erstmal beweisen und wenn die nicht befürworter es wirklich wissen wollen, werden sie das spiel wohl oder übel kaufen müssen
der online zwang ist doch egal, man kann ja sicherlich private spiele hosten mit pw oder sowas, damit man ungestört spielen kann oder nur mit freunden wie bei d2
wenn man so einen titel wie WoW geschafft hat, dann sieht jeder in einem anderen spiel der firma wohl den titel
das ist wie mit geisterjägern, die suchen sich auch verschiedenste argumente zusammen das es geister gibt, bloß weil ein kaputtes ampermeter im keller einer alten burg auf eine ratte reagiert hat
- Homer-Sapiens
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Ich weiß nicht wie das damals bei D2 abging, ich habe immer den SP bevorzugt, selten mal eine LAN-Runde mit Freunden gespielt.LordBen hat geschrieben:Ich hab den Eindruck dass einige unterschätzen bzw. mangels Erfahrung einfach nicht wissen wie beschissen ein Multiplayerspiel sein kann wenn man sich ununterbrochen mit Cheatern, Bots, Hacks und künstlich erzeugten Lags rumschlagen muss, siehe D2.
Soweit ich weiß wird man bei D3 weder wild mit irgendwelchen Fremden zusammen in ein gemeinsames Spiel geworfen noch laufen hunderte von Spielern durch die selbe Welt und kloppen sich gegenseitig die Viecher weg.... der Spieler wählt also seine Mitspieler (im Normalfall seine Freunde) selber aus. Wenn man sich dann da noch "ununterbrochen mit Cheatern, Bots, Hacks und künstlich erzeugten Lags rumschlagen muss" hat man aber (´tschuldigung) verdammt nochmal echte Scheißfreunde wenn die einem so das Spiel versauen... die hätt ich dann auch spätestens nach 5 Minuten wieder gekickt.
Onlinezwang als persönlichen Schutz des Spielspaßes vor Cheatern, Bots und Hacks ist für mich kein überzeugendes Argument. Schließlich zwing mich niemand, den kleinen Wei-Ling der gerade im B-Net-Forum im gebrochenen englisch nach Mitspielern sucht, auch in meine Truppe aufzunehmen.
Wer allerdings eher darauf setzt, mit Wildfremden zu zocken muß halt damit leben, daß er (kennt man ja aus diversen Onlinegames) immer wieder schnell an irgendwelche Arschnasen geraten kann... selber Schuld. Aber selbst dazu muß man niemanden online zwingen. :wink:
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Falagar
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- Registriert: 27.01.2010 13:50
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Du hast ja insoweit absolut Recht, nur wird in der Diskussion bei dem Onlinemodus immer vergessen, das viele Spieler nicht online Spielen nur um mit Freunden zu spielen, sondern weil auch grad D2 neben her einen ganz anderen Aspekt brachte, nämlich den wirtschaftlichen Aspekt des Tradens, welcher eine extrem lange Dauermotivation in dem Spiel brachte (ich hab teils mehr Zeit in diversen Tradeforen verbracht als Ingame) und genau hier in diesem Punkt verspreche ich mir durch den Onlinezwang durchaus eine deutliche Verbesserung (Dupe, Cheatprotection). Für nen reinen Solospieler ist das Argument natürlich absolut fürn Allerwertesten und es bleibt die Frage ob man diese Cheatprotection nicht auch ohne Onlinezwang hinbekommen würde, nur was halt in D2 abging hat das Spiel ziemlich zerstört...Homer-Sapiens hat geschrieben:Ich weiß nicht wie das damals bei D2 abging, ich habe immer den SP bevorzugt, selten mal eine LAN-Runde mit Freunden gespielt.LordBen hat geschrieben:Ich hab den Eindruck dass einige unterschätzen bzw. mangels Erfahrung einfach nicht wissen wie beschissen ein Multiplayerspiel sein kann wenn man sich ununterbrochen mit Cheatern, Bots, Hacks und künstlich erzeugten Lags rumschlagen muss, siehe D2.
Soweit ich weiß wird man bei D3 weder wild mit irgendwelchen Fremden zusammen in ein gemeinsames Spiel geworfen noch laufen hunderte von Spielern durch die selbe Welt und kloppen sich gegenseitig die Viecher weg.... der Spieler wählt also seine Mitspieler (im Normalfall seine Freunde) selber aus. Wenn man sich dann da noch "ununterbrochen mit Cheatern, Bots, Hacks und künstlich erzeugten Lags rumschlagen muss" hat man aber (´tschuldigung) verdammt nochmal echte Scheißfreunde wenn die einem so das Spiel versauen... die hätt ich dann auch spätestens nach 5 Minuten wieder gekickt.
Onlinezwang als persönlichen Schutz des Spielspaßes vor Cheatern, Bots und Hacks ist für mich kein überzeugendes Argument. Schließlich zwing mich niemand, den kleinen Wei-Ling der gerade im B-Net-Forum im gebrochenen englisch nach Mitspielern sucht, auch in meine Truppe aufzunehmen.
Wer allerdings eher darauf setzt, mit Wildfremden zu zocken muß halt damit leben, daß er (kennt man ja aus diversen Onlinegames) immer wieder schnell an irgendwelche Arschnasen geraten kann... selber Schuld. Aber selbst dazu muß man niemanden online zwingen. :wink:
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stadiofriuli
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Zuerst muss ich sagen, dass ich mir das Spiel kaufen werde, da ich ein großer Diablo 2 Fan war, das Spiel teilweise heute noch spiele.
Was ich bis jetzt gelesen und gesehen habe lässt mich zuversichtlich sein, dass Diablo 3 ein super Spiel wird, dennoch wird im Allgemeinen die Vorfreude durch 2 Dinge getrübt.
1. Das Auktionshaus ist reine Geldmacherei von Blizzard. An und für sich verständlich, aus Firmensicht, dass sie eBay Auktionen so vorgreifen wollen, jedoch sehe ich die Gefahr für viele schon darin, dass man handeln kann. Ich vergleich das mal mit dem AppStore am iPhone. Ich mag den Store und kauf auch ab und an Spiele, jedoch kann ich mich gut einschränken, um nicht zuviel Geld auszugeben. Ich denke mir aber, dass das viele Leute nicht können und da ist das AH schon eine direkte Gefahr, denn inGame wird das dann flott und unkompliziert funktionieren.
Generell will ich damit sagen, dass die Hemmschwelle zusätzliches Geld für ein Spiel auszugeben somit sehr gering ist. Ähnlich wie eben auch im AppStore.
2. verstehe ich die Argumentation bezüglich dem dauerhaften Zwang online zu sein, null Komma nicht. Wenn ich, so wie bei Diablo 2 immer den Singleplayermodus spiele, warum soll ich dann vor Cheatern geschützt werden? Online ist das ja verständlich, aber das ist ja wohl kein Argument.
Generell gefällt mir die Entwicklung des Spiels in diesen 2 Punkten gar nicht und da muss man Blizzard auf jeden Fall einen Vorwurf machen!
Was ich bis jetzt gelesen und gesehen habe lässt mich zuversichtlich sein, dass Diablo 3 ein super Spiel wird, dennoch wird im Allgemeinen die Vorfreude durch 2 Dinge getrübt.
1. Das Auktionshaus ist reine Geldmacherei von Blizzard. An und für sich verständlich, aus Firmensicht, dass sie eBay Auktionen so vorgreifen wollen, jedoch sehe ich die Gefahr für viele schon darin, dass man handeln kann. Ich vergleich das mal mit dem AppStore am iPhone. Ich mag den Store und kauf auch ab und an Spiele, jedoch kann ich mich gut einschränken, um nicht zuviel Geld auszugeben. Ich denke mir aber, dass das viele Leute nicht können und da ist das AH schon eine direkte Gefahr, denn inGame wird das dann flott und unkompliziert funktionieren.
Generell will ich damit sagen, dass die Hemmschwelle zusätzliches Geld für ein Spiel auszugeben somit sehr gering ist. Ähnlich wie eben auch im AppStore.
2. verstehe ich die Argumentation bezüglich dem dauerhaften Zwang online zu sein, null Komma nicht. Wenn ich, so wie bei Diablo 2 immer den Singleplayermodus spiele, warum soll ich dann vor Cheatern geschützt werden? Online ist das ja verständlich, aber das ist ja wohl kein Argument.
Generell gefällt mir die Entwicklung des Spiels in diesen 2 Punkten gar nicht und da muss man Blizzard auf jeden Fall einen Vorwurf machen!
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johndoe713589
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- Homer-Sapiens
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Eine sichere Handelsplattform also, okay... aber scheinbar hat man bei Blizz mittlerweile eh vergessen, daß D3 doch im Grunde noch eine simple Hack-und-Schlachtplatte mit Story sein sollte... ursprünglich zumindest mal... in den Erwartungen der Spieler... keine Handelssimulation, ein türkischer Basar oder gar "Ebay - The Game".Falagar hat geschrieben:Du hast ja insoweit absolut Recht, nur wird in der Diskussion bei dem Onlinemodus immer vergessen, das viele Spieler nicht online Spielen nur um mit Freunden zu spielen, sondern weil auch grad D2 neben her einen ganz anderen Aspekt brachte, nämlich den wirtschaftlichen Aspekt des Tradens, welcher eine extrem lange Dauermotivation in dem Spiel brachte (ich hab teils mehr Zeit in diversen Tradeforen verbracht als Ingame) und genau hier in diesem Punkt verspreche ich mir durch den Onlinezwang durchaus eine deutliche Verbesserung (Dupe, Cheatprotection). Für nen reinen Solospieler ist das Argument natürlich absolut fürn Allerwertesten und es bleibt die Frage ob man diese Cheatprotection nicht auch ohne Onlinezwang hinbekommen würde, nur was halt in D2 abging hat das Spiel ziemlich zerstört...
Man hätte den Spielern vielleicht etwas mehr Freiraum lassen und denen erst dann die Online-Kette ans Bein legen können, sobald sie sich für die Nutzung des Auktionshauses entschieden haben. Mit dieser Lösung wären sicher weit mehr Leute zufrieden gewesen.
Allerdings wären Blizz so natürlich viele potentielle aber verweigernde AH-Nutzer durch die Lappen gegangen.
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Schornstar
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- Registriert: 27.04.2011 20:37
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1+1=3
Einschneidende Veränderungen zu akzeptieren, war noch nie die Stärke vieler Spieler. Das verstärkt sich, je mehr sie sich mit dem Spiel identifizieren (proportional von Casual zu (Hard)core). Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So ziemlich jeder hier findet für seine Ansichtsweise die passenden Argumente. Das ist auch gut so.
Bedenkenlos sollte man allerdings nicht an die Sache herangehen. Zumindest sollte das Projekt von seinen Kernpunkten aus betrachtet werden:
1. Es gibt ein Auktionshaus in welchem gegen Giralgeld virtuell und online generierte Gegenstände gehandelt werden können.
2. Es wird eine prozentuale Transaktionsgebühr durch Blizzard/Activision für jede getätigte Auktion erhoben. (evtl. auf einen Maximalbetrag pro Woche gedeckelt)
3. Es wird nicht möglich sein, dass Spiel offline zu spielen.
4. Unternehmen handeln, wenn möglich, nach dem ökonomischen Prinzip.
Der Schnittpunkt liegt aus Unternehmersicht eindeutig in der Transaktionsgebühr. Ohne eine Verpflichtung zum online spielen, würden wesentlich weniger Gegenstände online generiert und in der "Wolke" gespeichert, da der Teil an offline generierten Gegenständen vermutlich aus (begründeten) Sicherheitsbedenken nicht über das Giralgeld-Auktionshaus vertrieben werden dürften. Durch Cheats gecraftete Gegenstände würden den Preis im Auktionshaus signifikant senken (Inflation) und damit auch die prozentuale Transaktionsgebühr. Zusätzlich wird der Spieler dazu gebracht, das Giralgeld-Auktionshaus tagtäglich (oder wie oft er spielt) vor der Nase zu haben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses einmal ausprobiert, erheblich. Hier wäre es dem Entwickler/Publisher sicherlich recht gewesen, gar kein Spielgeld-Auktionshaus mehr zu integrieren. Allerdings hätte dann allen minderjährigen Spielern ein wichtiger Handelsplatz gefehlt. Ich denke nicht, dass das Grialgeld-Auktionshaus durch unter 18 jährige Spieler genutzt werden darf, weshalb sich jeder hier schon einmal darauf einstellen darf eine umfangreiche Registrierung, ähnlich einer Volkszählung, durchzuführen.
Über die o.g. Argumentation kann man das Prinzip allerdings nicht dem Kunden verkaufen, daher wird auf die Cheater/Hacker Szene abgestellt, welche den persönlichen Spielspaß angeblich trüben. Sicherlich aus Multiplayer-Sicht ein berechtigter Vorteil. Einen Nutzen für reine LAN/offline-Spieler gibt es durch diese Änderungen jedoch faktisch nicht. Er existiert nicht. Es gibt auch Menschen, die nicht zu ihrem "Glück" gezwungen werden möchten. Und wenn ich mir die Threads zu diesem Thema so anschaue, sind das nicht wenige.
Mir persönlich kann es fast schon egal sein, da mich das Spiel im Praxistest auf der gamescom nicht wirklich überzeugt hat. Natürlich wird es ein Erfolg. Es gibt genug und vor allem jüngere Menschen, die vorher nicht mit D1 oder D2 in Berührung gekommen sind, und das Spielprinzip des Hack 'n Slay gepaart mit dem Sammeln von Items ist ein sehr zugängliches.
Ich denke nicht, dass meine Ausführungen die Wahrheit und das Geschehen im Ganzen abdecken, allerdings ist es eine Sichtweise. Und ich hoffe ich konnte hier dem ein oder anderen das Prinzip, welches dahinter steckt erläutern. Ob das nun gut gefunden wird oder nicht ist nicht mein Problem, und geht mich auch nichts an.
Gruß
Bedenkenlos sollte man allerdings nicht an die Sache herangehen. Zumindest sollte das Projekt von seinen Kernpunkten aus betrachtet werden:
1. Es gibt ein Auktionshaus in welchem gegen Giralgeld virtuell und online generierte Gegenstände gehandelt werden können.
2. Es wird eine prozentuale Transaktionsgebühr durch Blizzard/Activision für jede getätigte Auktion erhoben. (evtl. auf einen Maximalbetrag pro Woche gedeckelt)
3. Es wird nicht möglich sein, dass Spiel offline zu spielen.
4. Unternehmen handeln, wenn möglich, nach dem ökonomischen Prinzip.
Der Schnittpunkt liegt aus Unternehmersicht eindeutig in der Transaktionsgebühr. Ohne eine Verpflichtung zum online spielen, würden wesentlich weniger Gegenstände online generiert und in der "Wolke" gespeichert, da der Teil an offline generierten Gegenständen vermutlich aus (begründeten) Sicherheitsbedenken nicht über das Giralgeld-Auktionshaus vertrieben werden dürften. Durch Cheats gecraftete Gegenstände würden den Preis im Auktionshaus signifikant senken (Inflation) und damit auch die prozentuale Transaktionsgebühr. Zusätzlich wird der Spieler dazu gebracht, das Giralgeld-Auktionshaus tagtäglich (oder wie oft er spielt) vor der Nase zu haben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses einmal ausprobiert, erheblich. Hier wäre es dem Entwickler/Publisher sicherlich recht gewesen, gar kein Spielgeld-Auktionshaus mehr zu integrieren. Allerdings hätte dann allen minderjährigen Spielern ein wichtiger Handelsplatz gefehlt. Ich denke nicht, dass das Grialgeld-Auktionshaus durch unter 18 jährige Spieler genutzt werden darf, weshalb sich jeder hier schon einmal darauf einstellen darf eine umfangreiche Registrierung, ähnlich einer Volkszählung, durchzuführen.
Über die o.g. Argumentation kann man das Prinzip allerdings nicht dem Kunden verkaufen, daher wird auf die Cheater/Hacker Szene abgestellt, welche den persönlichen Spielspaß angeblich trüben. Sicherlich aus Multiplayer-Sicht ein berechtigter Vorteil. Einen Nutzen für reine LAN/offline-Spieler gibt es durch diese Änderungen jedoch faktisch nicht. Er existiert nicht. Es gibt auch Menschen, die nicht zu ihrem "Glück" gezwungen werden möchten. Und wenn ich mir die Threads zu diesem Thema so anschaue, sind das nicht wenige.
Mir persönlich kann es fast schon egal sein, da mich das Spiel im Praxistest auf der gamescom nicht wirklich überzeugt hat. Natürlich wird es ein Erfolg. Es gibt genug und vor allem jüngere Menschen, die vorher nicht mit D1 oder D2 in Berührung gekommen sind, und das Spielprinzip des Hack 'n Slay gepaart mit dem Sammeln von Items ist ein sehr zugängliches.
Ich denke nicht, dass meine Ausführungen die Wahrheit und das Geschehen im Ganzen abdecken, allerdings ist es eine Sichtweise. Und ich hoffe ich konnte hier dem ein oder anderen das Prinzip, welches dahinter steckt erläutern. Ob das nun gut gefunden wird oder nicht ist nicht mein Problem, und geht mich auch nichts an.
Gruß
