Kajetan hat geschrieben:EinfachNurIch hat geschrieben:Ich verstehe die Auftregung jetzt trotzdem nicht. Die Reaktion darauf ist doch total simpel, solche Spiele nicht kaufen und gut.
Es verfügen eben nicht alle Menschen über Deine abgeklärte Weisheit

Das hat nix mit Weisheit sondern mit Logik zu tun, ich bin halt ein durch und durch rationaler Mensch

.
Kajetan hat geschrieben:Wenn es trotzdem viele Leute kaufen, dann gibt ihnen der Erfolg doch recht und auch hier ist dann alles in Butter.
Was soll hier wem dann Recht gegeben werden?
Na den Publishern, Studios, denen halt die sich solch einen Mist ausdenken. Wenn Blizzard bei D3 mit dem Ding durchkommt und es sich millionenfach verkauft, wovon auszugehen ist, dann hat Blizzard doch recht. Und wenn die Leute das dann danach einfach akzeptieren, dann hat Willits auch recht. Es gibt ja hier schon Stimmen nach dem Motto, ist doch egal ich bin eh immer on, warum sollte mich das jucken.
Kajetan hat geschrieben:Ausserdem kann man auch einfach auf Videospiele verzichten, dann ist die ganze Geschichte einfach vom Tisch.
Man kann theoretisch auch auf Alkohol oder andere Drogen verzichten. Wenn man jedoch emotional abhängig von den Erfolgserlebnissen ist, die Spiele heute dank ausgeklügelter psychologischer Unterstützung dem Spieler immer perfekter und besser bescheren, dann ist es natürlich leicht zu sagen: "Na, dann kaufs halt net, wenn's Dir net passt!"
Geh, was'n das für'n Argument? Auch wenn ich akzeptieren kann, daß Alkoholiker krank sind heisst das ja noch lange nicht, daß sie nicht selbst dran schuld sind. Und komm mir bitte keiner mit schleichendem Prozess und so. Die Gefahren die Alkohol und andere Drogen darstellen sind eigentlich bekannt und es ändert sich trotzdem nix. Also sollte doch der Staat eingreifen und Spiele vielleicht einfach verbieten, wenn der durchschnittliche Spieler nicht mehr in der Lage ist selbst zu entscheiden weil er emotional an der Spielenadel hängt? Ich habe über 30 Jahre geraucht und mir war immer klar, daß das Mist ist und trotzdem lustig weiter geraucht. Gott sei Dank habe ich das Drame hinter mir. Aber solange ich geraucht habe, war ich auch niemand der der Werbung oder der Zigarettenindustrie die Schuld für meine Raucherei gegeben hätte. Selbst heute bin ich immer noch der Meinung, das war ganz alleine mein Ding, ich hätt's ja sein lassen können.