Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard

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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Stereomud hat geschrieben:
Also bitte! Das, dass AH eine weiter Gelddruckmaschine ist sollte selbst jeder Blizzard Fanatiker erkennen....
das ist nicht schwer zu erkenn und solltest du mich wirklich als Blizzard Fanatiker ansehen muss ich dir sagen das du dich irrst.
Nur frage ich mich immer noch warum mich das stören soll. Soll Blizzard geld mit leuten machen die gerne bezahlen, stört mich nicht, beeinträchtigt nicht meine Spielerfahrung.
Ausserdem verstehst du nicht was er sagen wollte. Leute die Gamen wie Rollenspiele und als Flucht aus der Realität sehen wollen einfach nicht mit Echtgeldbelästig werden!
Du wirst in D3 doch auch überhaupt nicht mit Echtgeld belästigt solange du das nicht aktiv willst.
Sollte euch also wirklich schon die bloße Möglichkeit aus dem Spielerlebnis reißen...nunja, vielleicht ist dann mit dem Alter auch ein wenig die Fantasie abhanden gekommen?
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

"Wie gesagt, das wäre nur dann richtig, wenn es Dinge gäbe, die man nur (!) käuflich erwerben kann. Soweit ich weiß ist das noch nicht der Fall."

Ich hab da mal was für Dich angepasst.

Und Neid? Nö. Enttäuschung trifft es wohl eher.

Wie Stereomud schon richtig sagt: Für mich hält hier die blanke, reale Marktwirtschaft Einzug in eine fiktive Spielwelt. Den Schritt bin ich nicht bereit, mitzugehen. Es gibt nun wahrlich sinnvollere Sachen, die man mit seinem Geld anstellen kann. Für mich ist das - und das klingt jetzt moralinsauer, ich weiß - krank und dekadent. ich verachte Blizzard dafür, was sie hier für einen Zug in mein Hobby reintragen.
Zuletzt geändert von mr archer am 10.08.2011 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Lächerlich Exclamation
Anstatt mit Schlagwörtern zu kontern liefer doch gegenargumente?!

Oder hat Valve auch eine Szene von 350000 tausend Cheatern, die steuern ja kontinuierlich gegen diese User mit Ihren Sicherheitsmaßnahmen.

Ist doch logisch, macht der Betreiber nichts ist die Scheu auch kleiner "Illegal" zu werden, macht der Betreiber durchgehend was wird Otto-Normal User schonmal abgeschreckt...

Und D2 hat lange nichts gemacht, so konnte sich jeder User denken: "So what?! Mit passiert ja eh nichts"

Oder war das nur eine Geniale Strategie von Blizzar X-Jahre zu warten um dann 3500000 User zu bannen?
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

mr archer hat geschrieben:"Wie gesagt, das wäre nur dann richtig, wenn es Dinge gäbe, die man nur (!) käuflich erwerben kann. Soweit ich weiß ist das noch nicht der Fall."

Ich hab da mal was für Dich angepasst.

Und Neid? Nö. Enttäuschung trifft es wohl eher.

Wie Stereomud schon richtig sagt: Für mich hält hier die blanke, reale Marktwirtschaft Einzug in eine fiktive Spielwelt. Den Schritt bin ich nicht bereit, mitzugehen. Es gibt nun wahrlich sinnvollere Sachen, die man mit seinem Geld anstellen kann. Für mich ist das - und das klingt jetzt moralinsauer, ich weiß - krank und dekadent. ich verachte Blizzard dafür, was sie hier für einen Zug in mein Hobby reintragen.
Vielleicht ist dann ja wirklich die zeit für dich und andere gekommen, von einem geliebten (?) Hobby Abschied zu nehmen, wenn ihr das nicht trennen könnt.
Zum Glück gibt es eine lebendige Indiszene, vielleicht findet ihr dort mehr Erfüllung.
Aber Vorsicht, nur in Verbindung mit der äußerst kapitalistischen Plattform Steam :wink:
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Boesor hat geschrieben:
Vielleicht ist dann ja wirklich die zeit für dich und andere gekommen, von einem geliebten (?) Hobby Abschied zu nehmen, wenn ihr das nicht trennen könnt.
Zum Glück gibt es eine lebendige Indiszene, vielleicht findet ihr dort mehr Erfüllung.
Aber Vorsicht, nur in Verbindung mit der äußerst kapitalistischen Plattform Steam :wink:
Ach so, ist klar. Richtige Liebe zu einem Hobby empfindet nur, wer bereit ist dafür sämtliche ethischen Prinzipien, die er sich im Laufe des Lebens angeeignet hat, im Zweifelsfall über Bord zu werfen.

Dir viel Spaß mit Diablo 3. Ich geh dann mal rüber zu meinen Altvorderen-Kumpels in die Torchlight 2 - Schlange. Uns ist unser Hobby halt nicht so wichtig, wie es sein sollte.
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Ich glaube die meisten hier sind einfach überrascht und traurig darüber was sich der Kunde alles gefallen lässt (Ich eingeschlossen).
och Leute, nichts gegen euren protest, aber wenn ich das schon wieder lese, frage ich mich wer hier die Realität ignoriert...die Geldgier zieht also ein in die gamesbranche? Und das war früher nicht so? Früher war alles eine sprichwörtliche Blumenwiese, keiner war so richtig auf Geld aus, Hersteller und Gamer saßen in einem Boot, zogen an einem Strang...?
Früher war der Kundenstamm nicht so gewaltig. Das hat alles Vor- und Nachteile. Heute wird z.B in meinen Augen bei großen Produktionen weniger riskiert und immer mehr die CoD Autobahn befahren. Das liegt sicherlich daran, dass die Herstellungs-/Marketingkosten extrem angestiegen sind. Man muss also eine ganze Ecke mehr verticken als früher um erfolgreich zu sein.
Nur nimmt es langsam in meinen Augen bizzare Ausmasse an. Für Selbstverständlichkeiten muss man Bezahlen damit der Hersteller noch auf lange Sicht Gewinne einfährt, es werden Inhalte aus dem fertigen Produkt entfernt um sie später teuer verkaufen zu können etc pp.

Um wieder zu meiner Anfangsthese zu kommen, ich finde es einfach immer wieder überraschend was die Kunden alles mitmachen wo ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Leider führt es eben dazu, dass mir die meisten neuen Titel gar nicht mehr zusagen bzw. ich auch mal wieder gerne einen Blockbuster zocken würde der mich nicht nach 5min langweilt. Es kann doch nicht sein das ich den Rest meines Zockerlebens mit Titeln von vor 2000 verbringe -.-
Das ist der Punkt der mich persönlich nervt und er setzt sich eben in D3 weiter fort.
Zuletzt geändert von Rutgar am 10.08.2011 11:31, insgesamt 1-mal geändert.
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LordBen
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Beitrag von LordBen »

Stereomud hat geschrieben: Oder war das nur eine Geniale Strategie von Blizzar X-Jahre zu warten um dann 3500000 User zu bannen?
Ich hab meine Sicht der Dinge zur Bannstrategie von Blizzard oben geschrieben.

Lächerlich finde ich die Aussage:
Wäre vorab schon was getan worden, hätte sich niemals so eine extreme Szene aufgebaut...hier könnte man, wenn man böswillig ist, vielleicht sogar einen zusammenhang zu D3 ziehen.
Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden, aber für mich liest sich das so, als hätte Blizzard damals bewusst keine Itemseller gebannt um den Weg für das AH in D3 zu ebnen.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

mr archer hat geschrieben:
Ach so, ist klar. Richtige Liebe zu einem Hobby empfindet nur, wer bereit ist dafür sämtliche ethischen Prinzipien, die er sich im Laufe des Lebens angeeignet hat, im Zweifelsfall über Bord zu werfen.
Ganz ruhig Brauner, das Fragezeichen stand dort nur weil ich schlicht nicht weiß wie das bei dir ausschaut, das sollte nichts infrage stellen, also fahr die Artillerie zurück :lol:
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Rutgar hat geschrieben:Es kann doch nicht sein das ich den Rest meines Zockerlebens mit Titeln von vor 2000 verbringe -.-
Das ist der Punkt der mich persönlich nervt und er setzt sich eben in D3 weiter fort.
Muss du auch nicht, es gibt nach wie vor genügend fantastische, liebevolle, umfangreiche Titel.
Klar, CoD ist das prominente Beispiel und es gibt viele Nachahmer. Aber es steht nicht sinnbildlich für die gesamte Spielebranche.

Ich hab beispielsweise zuletzt Batman Arkham Asylum gespiel, jetzt sitze ich seit 8 Stunden (nicht ununterbrochen) an einem Endlosspiel anno 1404. Ein Ende ist nicht absehbar.
Beides Spiele, denen man die Liebe der Entwickler zum Spiel mehr als deutlich anmerkt
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D.V.T.
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Beitrag von D.V.T. »

Boesor hat geschrieben:Vielleicht ist dann ja wirklich die zeit für dich und andere gekommen, von einem geliebten (?) Hobby Abschied zu nehmen, wenn ihr das nicht trennen könnt.
Spiel und Kommerz sind in diesem Fall für mich als Spieler auch nach dem Kauf noch strikt miteinander verbunden - optional hin oder her.
Manchen ist diese Entwicklung nunmal zuwider, weshalb sie die Konsequenzen daraus ziehen.

Und warum Abschied nehmen, solange es Alternativen gibt? Schade um Diablo ist es trotzdem...
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

D.V.T. hat geschrieben:
Und warum Abschied nehmen, solange es Alternativen gibt? Schade um Diablo ist es trotzdem...
Weil je Spiel und Kommerz immer miteinander verbunden sind. Zumindest je nach Auslegung.
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden, aber für mich liest sich das so, als hätte Blizzard damals bewusst keine Itemseller gebannt um den Weg für das AH in D3 zu ebnen.
Deswegen steht da auch "wenn man böswillig ist", das impliziert nicht das ich das auch meine. Aber ich trau Großkonzernen schon sehr viel zu =)
Vielleicht ist dann ja wirklich die zeit für dich und andere gekommen, von einem geliebten (?) Hobby Abschied zu nehmen, wenn ihr das nicht trennen könnt.
Was heisst hier "trennen könnt"? "Trennen wollt" trifft es eher...denn was hat Echtgeld in einer Phantasiewelt verloren? Für mich, ein verfechter von RPG und leidenschaftlicher Tabeltopper, einfach ein No-Go....
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Stereomud hat geschrieben:
Was heisst hier "trennen könnt"? "Trennen wollt" trifft es eher...denn was hat Echtgeld in einer Phantasiewelt verloren? Für mich, ein verfechter von RPG und leidenschaftlicher Tabeltopper, einfach ein No-Go....
Wie gesagt, du kommst mit Echtgeld nicht in Berührung, wenn du das nicht willst.
Und mal ehrlich, gerade als Tabletopper sollte dir die verbindung zwischen Spielwelt und Geld nicht ganz fremd sein :wink:
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Muss du auch nicht, es gibt nach wie vor genügend fantastische, liebevolle, umfangreiche Titel.
Klar, CoD ist das prominente Beispiel und es gibt viele Nachahmer. Aber es steht nicht sinnbildlich für die gesamte Spielebranche.
Klar, die IndieSzene ist echt gewachsen und es gibt da sehr viele richtig gute Titel :) Ich würde nur auch gerne mal wieder einen "Blockbuster" zocken, sowas wie Outcast, AvP2 (komm mir nicht mit dem 3ten Teil!), Diablo2, No One Lives Forever, Vampire Bloodlines, Freespace etc pp.
Wenn ich mir vorstelle was heute alles technisch möglich wäre und dann das Angebot sehe...
Ich trauere also dem nach was gar nicht existiert bzw. existieren wird weil ich offentsichtlich nicht den Markt darstelle. Das ist schon ziemlich schizophren aber so ist es ^^

Und CoD steht mit seiner Geldmaschine schon sinnbildlich für den kommerziell wichtigsten Teil der Spielebranche ;)
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D.V.T.
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Beitrag von D.V.T. »

Boesor hat geschrieben:
D.V.T. hat geschrieben:
Und warum Abschied nehmen, solange es Alternativen gibt? Schade um Diablo ist es trotzdem...
Weil je Spiel und Kommerz immer miteinander verbunden sind. Zumindest je nach Auslegung.
Der Kommerz durchragt das Spiel nach Abschluss des Kaufvertrags in der Regel allerdings nicht nachhaltig. Von zahlungspflichtigen MMOs mal abgesehen.