Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard

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KOK
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Beitrag von KOK »

Korun hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Aber mal davon ab: Jeder kann sehen, wie sich CashShops auf MMOs auswirken. Wirklich jeder.
Jeder kann mal Runes of Magic, und konsorten spielen und sich selbst ein Bild machen. Und niemand, erst recht nicht die Fanboys können ernsthaft wollen, dass D3 auch nur ansatzweise(!) in diese Richtung entwickelt wird.
Diablo 3 bekommt keinen Cashshop -.-
Diablo 3 bekommt das gleiche wie es in Diablo 2 vorhanden ist, nur diesmal legal, Ingame statt Ebay. Die Auswirkungen sind doch größtenteils bekannt. Lediglich der Cheatschutz soll verbessert werden, da bei Diablo 2 viel Dupes unterwegs sind, was dazu führt, dass das AH nicht ganz so überschwemmt wird mit Items, andererseits die Preise im Vergleich zu D2 höher ausfallen werden. Als Beispiel dient Indiablo.de mit eigenem Tradeforum, welches versucht nur intern und nicht öffentlich zu handeln, sprich Dupes und Bots sollen nicht Teil des Ganzen werden. Ergebnis dieser Aktion: Items bei Indiablo.de sind mehr Wert als in Public Games!
Ja, das heißt: Chinafarmer und Bots knallen das AH mit allem voll, das Anbieter von Cashshops sonst manuell machen müssten. Das ist faktisch ein Cashshop.

Ein Cashshop ist nichts anderes als: Zahle reales Geld und man nimmt dir extrem viel Arbeit im Spiel ab. Ob dies durch den Anbieter selbst oder durch Bots und Chinafarmer geschieht ist egal.

Und da niemand einen Ban riskiert, wird die Sache richtig aufblühen, viel mehr als in D2, wo EBay und Co schon ein wichtiger Faktor waren – der zweitwichtigste nach Maphack und Bots.
Das ist schwachsinn und total undifferenziert durch einen Tunnelblick des Hasses betrachtet.

Der Unterschied liegt nicht mal im Detail vergraben, sondern ist ziemlich groß und offensichtlich: zum AH mit realem Geld gibt es noch das noramle AH mit normaler Ingame-Währung. Und wie Spiele wie League of Legends zeigen, neigen die Spieler nur dann reales Geld auszugeben, wenn es nicht die Alternative mit Ingamewährung gibt. Das wird auch wieder bei D3 so sein.

Außerdem scheinen Sie nicht ihre Gedanken zu Ende denken zu können. In einem AH bestimmt Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn die "bösen" Farmer (das Wort Chinafarmer suggeriert immer ein wenig Rassismus) das AH mit realem Geld mit Items überteuert vollstopfen, machen die sich nur gegenseitig das Geschäft kaput.

Das wichtigste: warum ist das überhaupt ein Problem? Oder noch besser: was ist IHR Problem? Worüber regen Sie sich überhaupt auf?
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

KOK hat geschrieben:
Korun hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Diablo 3 bekommt keinen Cashshop -.-
Diablo 3 bekommt das gleiche wie es in Diablo 2 vorhanden ist, nur diesmal legal, Ingame statt Ebay. Die Auswirkungen sind doch größtenteils bekannt. Lediglich der Cheatschutz soll verbessert werden, da bei Diablo 2 viel Dupes unterwegs sind, was dazu führt, dass das AH nicht ganz so überschwemmt wird mit Items, andererseits die Preise im Vergleich zu D2 höher ausfallen werden. Als Beispiel dient Indiablo.de mit eigenem Tradeforum, welches versucht nur intern und nicht öffentlich zu handeln, sprich Dupes und Bots sollen nicht Teil des Ganzen werden. Ergebnis dieser Aktion: Items bei Indiablo.de sind mehr Wert als in Public Games!
Ja, das heißt: Chinafarmer und Bots knallen das AH mit allem voll, das Anbieter von Cashshops sonst manuell machen müssten. Das ist faktisch ein Cashshop.

Ein Cashshop ist nichts anderes als: Zahle reales Geld und man nimmt dir extrem viel Arbeit im Spiel ab. Ob dies durch den Anbieter selbst oder durch Bots und Chinafarmer geschieht ist egal.

Und da niemand einen Ban riskiert, wird die Sache richtig aufblühen, viel mehr als in D2, wo EBay und Co schon ein wichtiger Faktor waren – der zweitwichtigste nach Maphack und Bots.
Das ist schwachsinn und total undifferenziert durch einen Tunnelblick des Hasses betrachtet.

Der Unterschied liegt nicht mal im Detail vergraben, sondern ist ziemlich groß und offensichtlich: zum AH mit realem Geld gibt es noch das noramle AH mit normaler Ingame-Währung. Und wie Spiele wie League of Legends zeigen, neigen die Spieler nur dann reales Geld auszugeben, wenn es nicht die Alternative mit Ingamewährung gibt. Das wird auch wieder bei D3 so sein.

Außerdem scheinen Sie nicht ihre Gedanken zu Ende denken zu können. In einem AH bestimmt Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn die "bösen" Farmer (das Wort Chinafarmer suggeriert immer ein wenig Rassismus) das AH mit realem Geld mit Items überteuert vollstopfen, machen die sich nur gegenseitig das Geschäft kaput.

Das wichtigste: warum ist das überhaupt ein Problem? Oder noch besser: was ist IHR Problem? Worüber regen Sie sich überhaupt auf?
Warum sollten Leute ihre Items gegen Gold anbieten, wenn sie auch echtes Geld bekommen können? Du hättest selbst im Thread lesen können: die meisten künftigen D3-Spieler haben vor, nicht benötigte Items für ein bisl Euronen zu verkaufen.

Und ja, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Chinafarmer (übrigens nicht rassistisch, weil es gerade in den ostasiatischen Ländern vorkommt, dass Menschen zum Dauerzocken eingepfercht werden) werden das Angebot bestimmen, da sie durch ihre Farmerei die meisten Items bekommen werden. Und da niemand seine Items zu weit unter oder über Wert verkaufen möchte, wird sich der Preis dort angleichen, wo die meisten anderen Angebote stehen... und die meisten Angebote kommen von den Farmern. Einzig und allein Blizzard hat über Regelung der Dropchance noch ein Wörtchen mitzureden, aber die werden die Preise immer schön oben halten, weil sie so am meisten mitverdienen.
KOK
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Beitrag von KOK »

Weil die meisten Items wohl keinen Käufer finden werden und die Spieler dann die Items für Ingamewährung verkaufen werden, wovon die Spieler sich widerum selbst neue Items kaufen werden - eben weil es kein reales Geld ist.

Die Nachfrage wird bei weitem nicht das Angebot decken können, darauf wollte ich also hinaus. Es sind einfach zu wenig Spieler bereit, reales Geld auszugeben.
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Masakado
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Beitrag von Masakado »

@KOK:
In MMORPGs kommt es auch oft vor, dass die reichsten Charaktere das AH kontrollieren. Man braucht nur genug Ingame-Währung.
Einfach die angebotenen Objekte mit Ingame-Währung aufkaufen und wieder zum eigenen Preis ins AH stellen.
Ich könnte mir vorstellen dass man mit genug Zeit und/oder einem gut organisierten Haufen an Usern gut Geld verdienen könnte, indem man bestimmtes Equipment vom einen AH ins andere AH auslagert.
Ob es bei LoL Schutzmechanismen diesbezüglich gibt kann ich natürlich nicht beschwören. Das ist nur Spekulation meinerseits, genauso wie die nächsten Zeilen, die sich auf deine Frage beziehen, worin das Problem beim Echtgeld-AH gesehen wird:

Gemäß dem Fall, das Echtgeld-AH wird mit Equip überfüllt und es existiert kaum Nachfrage.
So wird das Angebot angepasst, die Preise würden sinken, gutes Equip wird für Realgeld erschwinglich, Spieler fangen an zu kaufen. (Die Spieler werden so zu sagen zum kaufen angeregt)
Nachfrage steigt, Angebot wird angepasst, Preise steigen wieder. Spieler werden dann aber bis zu einer Schmerzgrenze weiterkaufen und durch die Konkurrenz wird diese Schmerzgrenze weiter ausgedehnt.
Konkurrenz - Auf Spieler bezogen, wenn man bemerkt das man gegen andere Spieler stark im Nachteil ist, weil vieles vom Equip abhängt.
Aber im Endeffekt geht es im Vorfeld auch für einige darum, dass die jenigen, die das Echtgeld-AH aus Prinzip nicht nutzen (Beispielsweise weil man sich in D2 den Kauf mit sich selbst ausmachen musste, ob moralisch ok oder nicht)
bereits von Anfang an benachteilt werden. (auch wenns an der Stelle noch nicht so stört wie im späteren Spielverlauf)
Sei es im PvP oder PvE.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

KOK hat geschrieben:Die Nachfrage wird bei weitem nicht das Angebot decken können, darauf wollte ich also hinaus. Es sind einfach zu wenig Spieler bereit, reales Geld auszugeben.
Und genau da versagt deine Argumentation. Vielleicht niemand von den Leuten, die hier posten, wird unnötig Geld ausgeben. Aber die anderen?

DLCs und Mappacks und Free2play-Boni verkaufen sich auch wie blöd, obwohl sie ihr Geld absolut nicht wert sind.
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D.V.T.
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Beitrag von D.V.T. »

KOK hat geschrieben:Die Nachfrage wird bei weitem nicht das Angebot decken können, darauf wollte ich also hinaus. Es sind einfach zu wenig Spieler bereit, reales Geld auszugeben.
Auf die 08/15 Items trifft das sicher zu, weshalb die auch recht schnell aus dem Echtgeld-Auktionshaus verschwinden werden. Bei Items à la Messerschmidt's Reaver, The Grandfather, Eaglehorn & Co sieht die Sache allerdings etwas anders aus und eben diese werden das Echtgeld-AH dominieren.
Man sollte da die Kauflust/-Kraft der Spieler nicht unterschätzen. Vor allem wenn ein Spiel darauf ausgelegt ist, ein solches Geschäftsmodell zu unterstützen.
KOK
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Beitrag von KOK »

Wigggenz hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Die Nachfrage wird bei weitem nicht das Angebot decken können, darauf wollte ich also hinaus. Es sind einfach zu wenig Spieler bereit, reales Geld auszugeben.
Und genau da versagt deine Argumentation. Vielleicht niemand von den Leuten, die hier posten, wird unnötig Geld ausgeben. Aber die anderen?

DLCs und Mappacks und Free2play-Boni verkaufen sich auch wie blöd, obwohl sie ihr Geld absolut nicht wert sind.
Nein, die verkaufen sich deswegen so gut, weil es keine Alternativen gibt. Ich habe League of Legends als Beispiel gebracht, wo es Alternativen gibt. Und wie sieht es da aus? Die Spieler geben in der Regel nur Geld für Skins aus, weil die nicht anders zu bezahlen sind. Für den Rest wird Ingamewährung benutzt.

Und das selbe auch bei Mappacks: die werden nur von Spielern gekauft, weil es keine Alternative gibt für die. Mit einem Mapeditor lassen sich solche Sachen dann nicht mehr so easy an den Mann bringen und der Anteil, der bereit dafür ist zu zahlen ist verschwindend klein.
D.V.T. hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Die Nachfrage wird bei weitem nicht das Angebot decken können, darauf wollte ich also hinaus. Es sind einfach zu wenig Spieler bereit, reales Geld auszugeben.
Auf die 08/15 Items trifft das sicher zu, weshalb die auch recht schnell aus dem Echtgeld-Auktionshaus verschwinden werden. Bei Items à la Messerschmidt's Reaver, The Grandfather, Eaglehorn & Co sieht die Sache allerdings etwas anders aus und eben diese werden das Echtgeld-AH dominieren.
Man sollte da die Kauflust/-Kraft der Spieler nicht unterschätzen. Vor allem wenn ein Spiel darauf ausgelegt ist, ein solches Geschäftsmodell zu unterstützen.
Und diese besagten Items werden wohl wie häufig vorkommen? Und die Preise werden wie hoch dann wohl sein? Das wird wohl den Ottonormalspieler kaum interessieren können, oder irgendwie anders tangieren.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

KOK du leidest an einer extremen Gutgläubigkeit was die Vernunft der Spielermassen angeht.

Übrigens: die Alternative zu DLCs und Mappacks ist Verzicht. Wenn sich etwas nicht lohnt, dann unterstütz man es nicht.

Offiziell sind auch die Free2play Boni optional und es gibt auch kostenlose Alternativen. Aber vergiss nicht, dass Blizzard D3 darauf auslegt, mit dem Echtgeld-AH Einnahmen zu generieren (wie DVT sehr richtig angemerkt hat). Die kriegen das schon hin, die Nachfrage durch schön angepasste Dropchancen so stark steigen zu lassen, dass sich die Preise schön weit oben ansiedeln und da auch halten.
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D.V.T.
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Beitrag von D.V.T. »

KOK hat geschrieben:Und diese besagten Items werden wohl wie häufig vorkommen? Und die Preise werden wie hoch dann wohl sein? Das wird wohl den Ottonormalspieler kaum interessieren können, oder irgendwie anders tangieren.
Wer gezielt und vielleicht sogar als Teil einer Gruppe nach solchen Items farmt, hat auch ein Interesse daran, diese möglichst schnell so billig wie nötig aber so teuer wie möglich zu verkaufen. Letztendlich wird sich der Preis auf ein für den Ottonormal-Diablo-Vielspieler akzeptables Maß einpendeln.

Auch über das Angebot an sich würde ich mir keine Sorgen machen. Erstens bietet Diablo 3 bestimmt tonnenweise Kram, den jeder haben will und zweitens wird Blizzard schon dafür sorgen, dass das Auktionshaus immer schön gefüllt ist - alles andere wäre ja auch widersinnig. Wie gesagt; das Spielprinzip ist darauf ausgelegt.
KOK
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Beitrag von KOK »

D.V.T. hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Und diese besagten Items werden wohl wie häufig vorkommen? Und die Preise werden wie hoch dann wohl sein? Das wird wohl den Ottonormalspieler kaum interessieren können, oder irgendwie anders tangieren.
Wer gezielt und vielleicht sogar als Teil einer Gruppe nach solchen Items farmt, hat auch ein Interesse daran, diese möglichst schnell so billig wie nötig aber so teuer wie möglich zu verkaufen. Letztendlich wird sich der Preis auf ein für den Ottonormal-Diablo-Vielspieler akzeptables Maß einpendeln.

Auch über das Angebot an sich würde ich mir keine Sorgen machen. Erstens bietet Diablo 3 bestimmt tonnenweise Kram, den jeder haben will und zweitens wird Blizzard schon dafür sorgen, dass das Auktionshaus immer schön gefüllt ist - alles andere wäre ja auch widersinnig. Wie gesagt; das Spielprinzip ist darauf ausgelegt.
Richtig, D3 wird tonnenweise Sachen bieten, die jeder Spieler haben will. Aber auch eben tonnenweise Sachen, die sich Spieler ohne reales Geld besorgen werden können. Ich sage nicht, daß das AH mit realem Geld leer sein wird, aber für den Ottonormalspieler wird es wohl nicht den Umfang einnehmen, wie es hier im Forum propagiert wird.
Wigggenz hat geschrieben:KOK du leidest an einer extremen Gutgläubigkeit was die Vernunft der Spielermassen angeht.

Übrigens: die Alternative zu DLCs und Mappacks ist Verzicht. Wenn sich etwas nicht lohnt, dann unterstütz man es nicht.

Offiziell sind auch die Free2play Boni optional und es gibt auch kostenlose Alternativen. Aber vergiss nicht, dass Blizzard D3 darauf auslegt, mit dem Echtgeld-AH Einnahmen zu generieren (wie DVT sehr richtig angemerkt hat). Die kriegen das schon hin, die Nachfrage durch schön angepasste Dropchancen so stark steigen zu lassen, dass sich die Preise schön weit oben ansiedeln und da auch halten.
Verzicht ist keine Alternative. Der Spieler ist in erster Linie süchtig und ist evt. bereit dafür zu zahlen, wenn die einzige Alternative ist, darauf zu verzichten. Wenn der Spieler das aber auch anders haben kann, wird er diesen anderen Weg auch einschlagen. Ich könnte jetzt Parallelen zur Raubkopierszene machen, aber dann treffe ich hier im Forum wahrscheinlich wieder einen empfindlichen Nerv.
Zuletzt geändert von KOK am 09.08.2011 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
KOK
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Beitrag von KOK »

Tschuldige für den Doppelpost.
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ThePanicBroadcast
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Beitrag von ThePanicBroadcast »

Ich hab mir jetzt nich alles durchgelsen, sondern ein paar Seiten überflogen.
Also für mich spielen die "Neuerungen" keine Rolle.
1. Ich spiele Diablo eh immer Online (auch wenn die Kumpels bei mir daheim sind) und nicht Lan.
2. Diablo im Singleplayer ist mMn scheiße.
3. AH werde ich getrost ignorieren, vl kommen dann keine Bots mehr in den Raum und spammen den Chat zu.
4. Bevorteilte AH Benutzer sind mir auch egal, da ich kein PvP spiele.

Das einzige was mich von einem Kauf abhalten könnte sind monatliche Gebühren, oder absolut verkorkstes Gameplay/Skillsystem. Die bisherigen Gameplayvideos bieten da aber keinen Grund zur Sorge.
Ich seh dem ganzen gelassen entgegen.
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

Masakado hat geschrieben: Aber im Endeffekt geht es im Vorfeld auch für einige darum, dass die jenigen, die das Echtgeld-AH aus Prinzip nicht nutzen (Beispielsweise weil man sich in D2 den Kauf mit sich selbst ausmachen musste, ob moralisch ok oder nicht)
bereits von Anfang an benachteilt werden. (auch wenns an der Stelle noch nicht so stört wie im späteren Spielverlauf)
Sei es im PvP oder PvE.
Da dieses Argument ja so häufig aufkommt möchte ich jetzt endlich mal wissen, warum ich dadurch benachteiligt werde das ein Echtgeld-AH existiert, das ich nicht nutze. Das verstehe ich nicht.
Ich betrachte jetzt mal die beiden Bereiche PvE und PvP:

PvE: Ich sammele meine Items normal, habe meinen Char von Anfang an und gebe kein echtes Geld für starke Items aus. Entweder bekomme ich sie im Ingamegeld-AH oder muss sie selbst farmen. Das kostet mich mehr oder weniger Zeit. Dafür bekomme ich das Item ohne echtes Geld ausgegeben zu haben. Wenn ich aufhöre zu spielen oder das Item nicht mehr brauche verkaufe ich es im Ingamegeld-AH (seien wir mal ganz konsequent) oder lasse es verfallen.
Wenn ich ein öffentliches Spiel aufmache um einen Run zu machen und ein hoch gezüchteter Char (der ja nicht unbedingt durch Echtgeld an seine Items gekommen sein muss aber egal, sagen wir mal für diesen Fall das er echtes Geld investiert hätte) kommt rein, geht der Run wesentlich flotter (wobei das nur eine Vermutung ist, das kann man jetzt ja noch nicht sagen. Lassen wir es einfach mal so sein) und ist schneller fertig. Da ich das öffentliche Spiel mit diesem Ziel aufgemacht habe ist es positiv für mich. Items werden mir auch nicht weggeklaut, da mein Loot nur für mich sichtbar ist.

Ergebnis PvE: Kein Nachteil für mich. Die anderen mögen vielleicht schneller an die Items gekommen sein, haben dafür aber auch echtes Geld eingesetzt, welches ich mir gespart habe.Mein persönliches Spielerlebnis wird in keinster Weise geschmälert.

Warum empfinden es manche als Nachteil?: Ganz einfach. Neid und Gier sind das Tier dass den Menschen treibt. Sprich. Einige Leute können den Gedanken einfach nicht ertragen, das der etwas hat, was sie nicht haben, "nur" weil er Geld ausgegeben hat. Das dem anderen das investierte Geld jetzt fehlt ist anscheinend sekundär. Genauso gut (und das ist ja das schöne an Diablo) kann es sein das er das Item im nächsten Run findet und völlig umsonst Geld ausgegeben hat. Es gibt kein XP-Boost, keinen Gold-Boost, keinen Lebens-Boost, also kein Item das mir irgendeinen spielerischen Vorteil bringt, was ich nicht auch durch alleiniges spielen des Spiels erhalten kann. (siehe League of Legends. Zwar gibts es hier die Boost, jedoch erspare ich mir dadurch nur Zeit. Die für das Spiel essentiellen Runen gibt es nur für ingame Währung. Das echte Geld kann ich nur in Komfort Leistungen wie Skins oder einen zeitlich früheren Zugriff auf einen Champion investieren).

PvP:
Auch hier wieder: Selbst hoch gespielter Char mit "normalen Items". Das Matchmaking System weißt mir einen Gegner zu (Wir müssen hier schon eine Annahme machen. Wir nehmen an, dass das Matchmaking System die Ausrüstungsstufe nicht in Betracht zieht). Mir wird ein Gegner entsprechend meiner Fähgikeit zugewiesen, der jedoch starke Rüstungen besitzt (auch hier: Er muss sie nicht durch das AH erhalten haben. Nehmen wir mal an er hätte es). Über den Ausgang des Kampfes soll laut Blizzard eher die Fähigkeit des Spielers entscheiden und erst sekundär die zusammenstellung der Ausrüstung (Klar. Als Magier kann ich einen Barbaren eventuell kiten obwohl er starke items besitzt und so gewinnen). Nehmen wir mal an wir würden das Match verlieren weil er die bessere Ausrüstung hat (Man merkt hier: Sehr viele Annahmen). Dann würde er durch weitere seiner Ausrüstung zugrunde liegenden Siege bald ein höheres Ranking haben und gegen Spieler mit ähnlicher Ausrüstung kämpfen müssen weil diese natürlich auch alles gewonnen hätten.

Nachteil PvP: Könnte eventuell da sein, ist jedoch imo zu vernachlässigen, da die Spieler automatisch hochgestuft werden würden. Ansonsten ist hier vieles zu unsicher um hier irgendetwas aussagen zu können.

Es gibt bei diesem System kein Vor und kein Nachteil: Der Echtgeld-Käufer gibt sein verdientes Geld aus um sich ein vituelles Gut zu kaufen, sein Vorteil ist das er sich die Arbeit gespart hat um es zu erspielen und dadurch seinen Charakter besser Ausrüsten kann. Andererseits hat er halt echtes Geld investiert, wovon er sich im echten Leben genauso gut etwas mit einem echten Wert hätte kaufen können (z.B etwas zu essen) und er hat sein Geld eventuell umsonst ausgegeben, weil er das Item kurz darauf selbst findet.

Der Echtgeld-Verkäufer invertiert Arbeit um Geld zu erhalten. Sein Vorteil ist, das er echtes Geld erhält, mit dem er sich etwas leisten kann, andererseits investiert er mehr oder weniger viel Zeit ins Farmen.

Der neutrale Spieler hat weder Vorteil noch Nachteil

Der vierte im Bunde, Blizzard, hätte am ehesten einen Vorteil dadurch. Blizzard erhält durch die Verkäufe eine Gebühr. Andererseits muss Blizzard in Kunden-Support und Server investieren und seine Entwickler bezahlen.

Also ich sehe da nirgendwo einen Vorteil oder Nachteil.
Aber vergiss nicht, dass Blizzard D3 darauf auslegt, mit dem Echtgeld-AH Einnahmen zu generieren (wie DVT sehr richtig angemerkt hat).
Indem sie ein EchtGeld Auktionshaus anbieten und für die Transaktion eine Gebühr verlangen legen sie das Spiel also auf Einnahmen aus. Soso. Neben dem Hirngespinst das Blizzard die Droprate dazu benutzt das Auktionshaus gefüllt zu halten (Das ist absoluter Blödsinn) dient das EchtGeld-Ah vor allen Dingen dem Zweck, das Geschäft der Goldseller anzuzapfen und Server Kosten zu decken. Den Goldseller ist ja nüchtern betrachtet nichts schlechtes. Ich biete virtuelle Güter und möchte echtes Geld, wer will mit mir Handeln? Gehandelt haben schon die alten Römer. Die Methoden wie die Goldseller an ihre Güter rankommen ist ein anderes Thema. Das Problem sind also die schwarzen Schafe, also die Betrüger und die Ausbeuter.

Blizzard sagt jetzt: Ok liebe Leute. Hier könnt ihr eurer Zeug für echtes Geld verkaufen. Die Lieferung garantiere ich euch durch das Spiel selbst. Ich verlange dafür einen Anteil am Geschäft.

Und wo ist jetzt das Problem? Nirgends. Wer's machen will kann es jetzt offiziell mit Blizzard Segen. Wer nicht will muss nicht hat aber auch keinen Nachteil dadurch.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Soso, das Echtgeld-AH dient also nur dazu, die Server-Kosten zu decken, die ja sonst zuviel wären, und Goldsellern vorzubeugen (was widersinnig ist, da die gerade dadurch gefördert werden, aber lassen wir das). Natürlich nicht um den Gewinn zu steigern.

Alles reine Wohltäter bei Activision Blizzard.
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

Wigggenz hat geschrieben:Soso, das Echtgeld-AH dient also nur dazu, die Server-Kosten zu decken, die ja sonst zuviel wären, und Goldsellern vorzubeugen (was widersinnig ist, da die gerade dadurch gefördert werden, aber lassen wir das). Natürlich nicht um den Gewinn zu steigern.

Alles reine Wohltäter bei Activision Blizzard.
Lesen ist nicht deine Stärke oder? Ich habe nichts von vorbeugen geschrieben, ich habe geschrieben das sie daran beteiligt werden wollen (schließlich ist es ihr Spiel). Schau dir mal die Preise für den Betrieb eines anständigen Servers an. Ich glaube kaum das Blizzard durch das AH soviel Einnahmen generieren wird das man das als signifikanten Gewinn bezeichnen kann. Sie können froh sein, wenn sie wie gesagt die Server Kosten gedeckt bekommen.

und selbst wenn sie Gewinnd mit machen würden sehe ich darin trotzdem kein Problem