Doom 4: Weitere Technik-Details

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EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Jederzeit speichern ist doch wohl ein Muss. Was soll das bringen wenn man an einer bestimmten Stelle krepiert dann ev. bei jedem Repawn immer ein spassiges Video anschauen zu müssen, daß man im besten Falle noch nicht mal abbrechen darf. Es gibt so clevere Designer. Ausserdem habe ich noch nie im Leben alle 5 Min. gespeichert, in der Regel ist es eher so, daß ich vergesse zu speichern und dann ewig lange nachspielen muss. Dann mag ich allerdings schon kurz vor der Stelle speichern können an der ich abgeranzt bin.

Muss ja gar nix mit einem Gegner zu tun haben. Kann ja auch eine depperte Sprungeinlage sein oder sowas. Ausserdem habe ich mich schon immer gefragt wieso es ein Spiel einfacher machen soll wenn ich z. B. direkt vor einem Boss speichern kann. Hilft mir das irgendwie weiter wenn ich den Boss nicht packe? Unvergesslich die Szene in God of War bei dem Riesenminotaurus bei dem ich immer das QTE verkacke. Nach 2 Stunden habe ich dann keine Lust mehr gehabt und das Spiel seitdem nicht mehr weiter gespielt. Da bin ich noch nicht mal gestorben bei, nur halt immer wieder das QTE verkackt, was hilft mir da die Speicherei?

Zum Spiel selbst, ich erwarte da nicht viel, Doom 3 war schon ziemlicher Müll. Meiner Meinung nach war und ist id nur gut um tolle Grafikengines zu bauen, die Spiele waren dann nie so berauschend. Rage werde ich mir z. B. gar nicht erst antun und bei Doom werde ich erstmal abwarten ob's was gescheites geworden ist und nicht so was uninspiriertes wie Doom 3.
Palace-of-Wisdom
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Beitrag von Palace-of-Wisdom »

White Wolf_1986 hat geschrieben:Von Rage halte ich nicht viel.

Hoffentlich besinnt man sich bei Doom 4 wieder auf seine Stärken und bindet wie Versprochen den PC größer mit ein bzw. wie angesprochen sich die PC Version deutlich in Grafik und Steuerung gegenüber Konsolen fassungen abhebt.

Auch der Multiplayer sollte mal wieder ordentlich werden wie zu Quake 1-3 Zeiten. Nicht dieses extrem einschläfernde Zeitlupen Gameplay für Noobs.
Can i hear an amen?

Ich hasse diese Zeitlupen Militärshooter mit Autoheal und boring Movement. Ich werde Quake 3 für immer lieben und das wird sich nie ändern! Wir wollen eh Quake 5 oder Quakelive mit Quake 3 Engine und Quake 4 Grafik

Edit: Ich fand die Taschenlampen Action in Doom 3 recht gelungen. Also ein bisschen Horror/Gore im Singleplayer und ein schneller Multiplayer...dann wäre es gekauft
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pcj600
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Beitrag von pcj600 »

mr archer hat geschrieben:
pcj600 hat geschrieben:joa, damits scheißegal ist, ob und wann man draufgeht, weil man ja eh alle 10 sek auf F6 gehämmert hat :wink:

versteh mich nicht falsch, ich will nicht behaupten dass freies speichern grundsätzlich schlecht ist, aber zumindest quicksave verleitet zumindest mich dann doch stark dazu, weniger ernsthaft an ein spiel ranzugehen.
und das ist definitiv ein gameplaykiller.
Ach - Du empfindest es also als Spielspasskiller, selbst entscheiden zu können, wie Du ein Level spielst? Und nicht am Nasenring der Checkpoint-Dramaturgie von Spieldesignern durch die Shooter-Landschaft gezogen zu werden, die bloß zu faul dazu sind, jeder AI einzeln einen An-Aus-Schalter zu berechnen, als immer den nächsten zwanzig bis dreißig im Block? Na, wenn Du meinst.

Ich spiel dann lieber weiter Painkiller, FEAR 1, STALKER. Und sogar sowas wie Übersoldier. Denn für mich gilt: Freies Speichern im Shooter = Spielspass

Und natürlich haben sich millionen von Spielern nie so ernsthaft mit Doom 1 wie mit FEAR 3 beschäftigt. Hatte ja Freies Speichern.

du musst mir schon zuhörn bzw. besser gesagt richtig lesen - ich habe nicht gesagt, dass freies speichern generell eine fehlentscheidung im design ist;
ich habe gesagt, dass die möglichkeit zum autosave (was ja schon wieder was ganz anderes ist, freie speichermöglichkeit mitsamt gang ins menü ist weit weniger verlockend als ein kurzer druck auf ne f-taste)
mich in spielen ständig zum "absichern" verleitet. und das ist für mich ein spielspaßkiller, weil ich so ein feature auch nutze, wenns schon da ist.

deswegen bin ich ganz und garnicht unfroh, wenn solche spiele zumindest keine autosave funktion haben.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

pcj600 hat geschrieben:
du musst mir schon zuhörn bzw. besser gesagt richtig lesen - ich habe nicht gesagt, dass freies speichern generell eine fehlentscheidung im design ist;
ich habe gesagt, dass die möglichkeit zum autosave (was ja schon wieder was ganz anderes ist, freie speichermöglichkeit mitsamt gang ins menü ist weit weniger verlockend als ein kurzer druck auf ne f-taste)
mich in spielen ständig zum "absichern" verleitet. und das ist für mich ein spielspaßkiller, weil ich so ein feature auch nutze, wenns schon da ist.

deswegen bin ich ganz und garnicht unfroh, wenn solche spiele zumindest keine autosave funktion haben.
Verzeih meinen Ausfall, bei dem Thema bin ich leicht reizbar und emotional.

Ich kann dieses regelmäßig auftauchende Argument, Shooter seien mit Quicksave keine Herausforderung und nur der Speicherpunkt würde so etwas wie Spannung erzeugen können einfach nicht ohne Aufschrei ertragen.

Also ob das der Grund dafür wäre, dass es heute in FPS beinahe grundsätzlich nur noch feste Speicherpunkte gibt. Das war eine Designentscheidung, die mit dem Multiplattformschritt einherging. Ob das 2002 herum noch was mit den kleinen Speichern der Konsolen zu tun hatte - keine Ahnung. Heute hat es damit jedenfalls nix mehr zu tun. Vielmehr ist es einfach bei der Entwicklung bequemer. Scheitert der Spieler irgendwo im Level - wupps, wird alles an einen einheitlichen Punkt zurück gesetzt und sowohl AI wie Spieler beginnen wieder auf diesem gemeinsamen Punkt. Ist natürlich simpler zu programmieren, als wenn die Engine jedesmal gucken muss, wer nach einem individuell gesetzten, frei wählbaren Speicherpunkt - denn nichts anderes ist der Quicksave ja - AI-technisch noch auf den Beinen ist. Und so spielen sich diese lieben Speicherpunkt-Shooter dann eben auch.

Herrgott! Wenn ich mir überlege, wieviel Spaß ich mit den beiden ersten Dooms hatte, mit dem ersten Unreal, mit Thief 1 und 2, den beiden NOLFS, mit Max Payne, Deus Ex, System Shock, Painkiller und so weiter und so weiter. All diese Spiele - und da bin ich felsenfest von überzeugt - waren so tolle Erlebnisse, weil man in ihnen SELBST bestimmen konnte, wo man in ihnen speichert. Das hat nämlich Einfluss auf das Leveldesign, auf Gegnerbalancing, auf die Verteilung der Pickups und und und. Doom hätte es gar nicht gegeben, wenn man in ihm nicht die Quicksave-Taste gehabt hätte.

Man wurde in den Handbüchern klassischer Shooter im Hinweis-Bereich sehr oft eindringlich dazu aufgefordert, regelmäßig und oft zu speichern. Das war ein GAMEPLAYFEATURE. Weil die Spiele sonst gar nicht zu schaffen gewesen werden.

Und das fehlt mir. Ein FPS ohne Quicksave ist für mich indiskutabel.
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Onekles
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Beitrag von Onekles »

Ach was, Speichern. Neumodischer Krimskrams. Früher konnte man überhaupt nicht speichern und hatte nur drei Extra-Leben. :P
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Knarfe1000
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Beitrag von Knarfe1000 »

mr archer hat geschrieben:
pcj600 hat geschrieben:joa, damits scheißegal ist, ob und wann man draufgeht, weil man ja eh alle 10 sek auf F6 gehämmert hat :wink:

versteh mich nicht falsch, ich will nicht behaupten dass freies speichern grundsätzlich schlecht ist, aber zumindest quicksave verleitet zumindest mich dann doch stark dazu, weniger ernsthaft an ein spiel ranzugehen.
und das ist definitiv ein gameplaykiller.
Ach - Du empfindest es also als Spielspasskiller, selbst entscheiden zu können, wie Du ein Level spielst? Und nicht am Nasenring der Checkpoint-Dramaturgie von Spieldesignern durch die Shooter-Landschaft gezogen zu werden, die bloß zu faul dazu sind, jeder AI einzeln einen An-Aus-Schalter zu berechnen, als immer den nächsten zwanzig bis dreißig im Block? Na, wenn Du meinst.

Ich spiel dann lieber weiter Painkiller, FEAR 1, STALKER. Und sogar sowas wie Übersoldier. Denn für mich gilt: Freies Speichern im Shooter = Spielspass

Und natürlich haben sich millionen von Spielern nie so ernsthaft mit Doom 1 wie mit FEAR 3 beschäftigt. Hatte ja Freies Speichern.
Sehe ich ganz genau so.
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Bedameister
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Beitrag von Bedameister »

pcj600 hat geschrieben:joa, damits scheißegal ist, ob und wann man draufgeht, weil man ja eh alle 10 sek auf F6 gehämmert hat :wink:

versteh mich nicht falsch, ich will nicht behaupten dass freies speichern grundsätzlich schlecht ist, aber zumindest quicksave verleitet zumindest mich dann doch stark dazu, weniger ernsthaft an ein spiel ranzugehen.
und das ist definitiv ein gameplaykiller.
Eine Ausnahme gibt es da aber definitiv. MAX PAYNE
Was wäre das Spiel ohne dass man alle 5sek Quicksaved. Es wäre nicht Max Payne.
Wenn ich drüber nachdenke ist mir das System auch lieber jederzeit speichern zu können. Am Angenehmsten find ich jedoch eine Mischung aus Selbstständigem Speichern und ner Autosave Funktion. Oder feste Speicherpunkte wie bei Dead Space oder damals bei RE (da wars ja noch fieser dank begrenzter Speicherrollen :P)
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

Knarfe1000 hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
pcj600 hat geschrieben:joa, damits scheißegal ist, ob und wann man draufgeht, weil man ja eh alle 10 sek auf F6 gehämmert hat :wink:

versteh mich nicht falsch, ich will nicht behaupten dass freies speichern grundsätzlich schlecht ist, aber zumindest quicksave verleitet zumindest mich dann doch stark dazu, weniger ernsthaft an ein spiel ranzugehen.
und das ist definitiv ein gameplaykiller.
Ach - Du empfindest es also als Spielspasskiller, selbst entscheiden zu können, wie Du ein Level spielst? Und nicht am Nasenring der Checkpoint-Dramaturgie von Spieldesignern durch die Shooter-Landschaft gezogen zu werden, die bloß zu faul dazu sind, jeder AI einzeln einen An-Aus-Schalter zu berechnen, als immer den nächsten zwanzig bis dreißig im Block? Na, wenn Du meinst.

Ich spiel dann lieber weiter Painkiller, FEAR 1, STALKER. Und sogar sowas wie Übersoldier. Denn für mich gilt: Freies Speichern im Shooter = Spielspass

Und natürlich haben sich millionen von Spielern nie so ernsthaft mit Doom 1 wie mit FEAR 3 beschäftigt. Hatte ja Freies Speichern.
Sehe ich ganz genau so.
Er bezieht sich aber nicht darauf, das man mittels Checkpoints durch das Level gezogen wird, sondern auf den Umstand bei jeder Kurve zu speichern, schauen was dort wartet und neu laden um die Passage mit möglichst geringem Schaden zu meistern. Das hat nichts, gar nichts mit Leveldesign Quicksave-Autosave zu schaffen, lediglich seine persönliche Meinung aufgrund seiner Spielweise eines der beiden System zu bevorzugen.

PS: je besser das Spiel grundsätzlich ist, desto mehr Spieler und länger beschäftigen sie sich damit..könnte auch ein Grund für den Unterschied Doom 1 - Fear 3 sein :wink:
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casanoffi
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Beitrag von casanoffi »

EinfachNurIch hat geschrieben:...Zum Spiel selbst, ich erwarte da nicht viel, Doom 3 war schon ziemlicher Müll. Meiner Meinung nach war und ist id nur gut um tolle Grafikengines zu bauen, die Spiele waren dann nie so berauschend...
Geschmäcker sind unterschiedlich :)
Ich fand Doom3 einfach nur geil.

Die Atmosphäre war wortwörtlich beängstigend (vor allem, wenn man es im Nightmare-Modus versucht). Da bekam ich wirklich vor jedem Raum Schweißausbrüche ^^
Die Akkustik war grandios und Grafik zu dem Zeitpunkt fantastisch.
Selbst heute sieht es noch gut aus, vom Sound ganz zu schweigen.

Und dazu gab es noch eine geniale Erweiterung, die im Vergleich zum Hauptspiel nochmal eine Stufe geiler war.
Leider erschien diese nie in Deutschland.


Ich bin gespannt wie ein Schnitzel, was die Entwickler aus Doom4 machen.