Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard

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mOrs
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Beitrag von mOrs »

DarkSmart hat geschrieben:Wenn es wirklich darum geht, müsste man letztendlich konsequent sein und Equip für das PvP gleich komplett normalisieren. Die Auktionshausgeschichte halte ich jedenfalls für wenig hilfreich, um gegen Balanceprobleme im PvP was tun zu wollen.
Exakt so ist es. Hardcore-25/7-Zocker und "Nach Feierabend mal ein Stündchen"-Zocker "gegeneinander zu balancen" ist nahezu unmöglich. Jemand spielt ein Spiel ja gerade so ausgiebig um dann der beste darin zu sein (im PvP-Bereich auf jeden Fall). Ihm dann zu sagen, "wir müssen aber dem, der weniger Zeit ins Spiel investiert trotzdem eine Chance gegen dich geben, indem wir [hier magische Maßnahme einfügen]" führt höchstwahrscheinlich beim Motivationsverlust des Vielspielers. Umgekehrt wird der Wenigspieler auch schnell die Lust verlieren, wenn er auf PvP steht aber NIE eine Chance gegen andere hat, einfach weil er zu wenig Zeit in das Spiel investiert. Diesen Mangel an investierter Zeit aber durch das investieren von Geld ausgleichen zu können, halte ich für mehr als fraglich. Denn letztendlich bedeutet das, jemand, der das Spiel wenig spielt bezahlt auf Dauer mehr dafür als jemand, der das Spiel viel spielt, um nicht durch zu viele negative Spielerlebnisse die Motivation an dem Spiel zu verlieren. Ich würde fast so weit gehen, das ein fast perfektes Paradoxon zu nennen.
Diablo 1 und 2 - man korrigiere mich, falls ich falsch liege - waren nie primäre PvP Spiele und es gab dementsprechend auch nur rudimentäre PvP-Optionen.
Bei Diablo 3 nun wird ordentlich am PvP gewerkelt, beispielsweise mit PvP-Arenen. Was beim PvP entscheidet, sind aber nur die Items. Wie schon so oft erwähnt, gibt es ja das tolle Autoleveling. Somit steuert man das ausgeführte Paradoxon bei der Entwicklung Diablo 3s also gezielt an. Mögliche Begründung eines anderen Users mit kleiner Korrektur meinerseits:
Erynhir hat geschrieben:Was man sagen kann dass Blizzard ein Interesse daran hat, dass in das Spiel möglichst lange von möglichst vielen Leuten Geld gepumpt wird. Daher wird man schon darauf achten dass sich das nicht negativ entwickelt.
Edit:
KOK hat geschrieben:Mir ging es nicht darum, das Aktionshaus als Versuch des Balancing abzutun, sondern das Balanceproblem als Argument anzubringen, warum man als PvP-Spieler sich eben nicht beschweren sollte. PvP-Spieler sollten eben nicht solche Egoisten sein, die meinen, nur weil sie in der Woche 20h mehr in das Spiel reininvestieren können wie ein Durchschnittsspieler, deswegen im PvP einfach alles roxxorn sollten.
Ich möchte partiell widersprechen. Wenn man sich als Spieler in IRGEND einem Spiel mit anderen Spielern misst, sollte der mit dem größeren Talent und/oder intensiverem Training gewinnen. Sonst nenn mir bitte außerhalb von RPGs EIN kompetatives Spiel, bei dem das anders ist! Mir fällt da sonst kein Videospielgenre und nicht mal irgendeine Sportart ein, bei der das anders ist. Es dürfen gerne verschiedene "Arenen" existieren, eine für Anfänger, eine für Fortgeschrittene und eine für Profis z.B., sodass man immer mit etwa gleichstarken konkurriert. Bei RPGs ist der Könnens-/Trainingsfaktor relativ gering, der Ausrüstungs-/Levelfaktor hingegen enorm hoch. Es geht hier also nicht darum, wer täglich 20 Stunden trainiert, sondern wer täglich 20 Stunden farmt. Bei Fifa muss man 20 Std. täglich seine Spielzüge trainieren, bei Street Fighter seine Combos, bei Shootern sein Aiming usw. usf. Also sollten sich "Durchschnittsspieler" einfach nicht mit Dauerzockern messen WOLLEN, weil jeder wissen müsste, dass erst bei gleicher Zeitinvestition in das Spiel das eigentliche Talent entscheidet. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern eben mit der Motivation, wie oben schon ausgeführt. Welche Motivation hat man als PvPler, 20 Std täglich zu spielen, wenn jmd der 2 Std täglich spielt diesen Unterschied mit Geld ausgleichen kann? Dementsprechend ist das AH kein Balancingversuch, sondern tatsächliches Rebalancing gegen Aufpreis. Und das ist in meinen Augen moralisch äußerst verwerflich.
Zuletzt geändert von mOrs am 06.08.2011 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Kajetan hat geschrieben:Einer meinte, dann hört das für ihn auf ein Spiel zu sein, weil es dann keinen Unterschied mehr zwischem einem Spiel für die Freizeit und dem üblichen Rattenrennen im Alltag sei, wo die mit Geld und Einfluß auch dumm grinsend einfach links an allen anderen vorbeiziehen.
Das hast du schön gesagt :)
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

DarkSmart hat geschrieben: Nur ob das Auktionshaussystem da irgendeinen positiven Einfluss hat? Ich weiß nicht. Glücklicher wäre ich wohl kaum, wenn ich nicht von einem 24/7-Spieler wegen vollkommen überlegenem Equip besiegt würde, sondern von jemandem, der einfach x Euro im Auktionshaus ausgegeben hat und so an irgendwelches Überequip gekommen ist.
Geht es dabei überhaupt nicht darum, dass es Spieler gibt, die die Mechanik besser verstehen, also mehr "Skill" haben?

Als alternativen zum erfolgreichen PvP werden hier nur Geld oder Zeit (zum Grinden, nciht üben) genannt. Ich finde beide Varianten gleich banal. Da reichen auch 2 Ranglisten "E-Balance" und "Playtime". Messen muss man sich ja nicht mehr direkt, da alles über die obigen Faktoren schon klar ist, oder?
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Beam02 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Einer meinte, dann hört das für ihn auf ein Spiel zu sein, weil es dann keinen Unterschied mehr zwischem einem Spiel für die Freizeit und dem üblichen Rattenrennen im Alltag sei, wo die mit Geld und Einfluß auch dumm grinsend einfach links an allen anderen vorbeiziehen.
Das hast du schön gesagt :)
Die Lorbeeren gebe ich gerne weiter :)
Murphy82
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Beitrag von Murphy82 »

Wird man als Videospieler eigentlich nur noch verarscht? Sind wir nix mehr weiter als Melkkühe?

Ich hab das Gefühl das jedes Jahr etwas neues auf dem Markt kommt, mit den man Videospielern das Geld aus der Tasche ziehen kann.
sarnokh
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Re: ...

Beitrag von sarnokh »

mr archer hat geschrieben:Das ganze erinnert mich zunehmend an die selbst miterlebte End-Phase der DDR. Da verstand die Funktionärs-Elite der Partei auch nicht mehr, worüber sich "unsere" Arbeiter und Bauern immerzu beklagen.

Ob es Blizzard nun im Gegensatz zur SED von 1989 gelingt, sich schnell genug ein neues Volk zu suchen? Sind Videospieler schafiger als Ossis?

Spannende Zeiten, spannende Zeiten.

Hehe, kein schlechter Vergleich. Die letzten Worte des Blizzard Chefs wenn WOW endlich dicht macht werden wohl auch "Ich liebe euch doch alle!" sein. XD
KOK
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Beitrag von KOK »

mOrs hat geschrieben:
Ich möchte partiell widersprechen. Wenn man sich als Spieler in IRGEND einem Spiel mit anderen Spielern misst, sollte der mit dem größeren Talent und/oder intensiverem Training gewinnen. Sonst nenn mir bitte außerhalb von RPGs EIN kompetatives Spiel, bei dem das anders ist! Mir fällt da sonst kein Videospielgenre und nicht mal irgendeine Sportart ein, bei der das anders ist. Es dürfen gerne verschiedene "Arenen" existieren, eine für Anfänger, eine für Fortgeschrittene und eine für Profis z.B., sodass man immer mit etwa gleichstarken konkurriert. Bei RPGs ist der Könnens-/Trainingsfaktor relativ gering, der Ausrüstungs-/Levelfaktor hingegen enorm hoch. Es geht hier also nicht darum, wer täglich 20 Stunden trainiert, sondern wer täglich 20 Stunden farmt. Bei Fifa muss man 20 Std. täglich seine Spielzüge trainieren, bei Street Fighter seine Combos, bei Shootern sein Aiming usw. usf. Also sollten sich "Durchschnittsspieler" einfach nicht mit Dauerzockern messen WOLLEN, weil jeder wissen müsste, dass erst bei gleicher Zeitinvestition in das Spiel das eigentliche Talent entscheidet. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern eben mit der Motivation, wie oben schon ausgeführt. Welche Motivation hat man als PvPler, 20 Std täglich zu spielen, wenn jmd der 2 Std täglich spielt diesen Unterschied mit Geld ausgleichen kann? Dementsprechend ist das AH kein Balancingversuch, sondern tatsächliches Rebalancing gegen Aufpreis. Und das ist in meinen Augen moralisch äußerst verwerflich.
Ihr Vergleich ist aber haltlos.

In einem Sport wird man mit der Zeit immer besser und besser. Das selbe bei vielen Videospielgenre, speziell RTS und Shootern. Bei einem Spiel wie Diablo aber nicht. Dazu sind diese Spiele zu itemabhängig und richten sich zu sehr nach dem Schere-Stein-Prinzip, das in keinem Spiel wirklich gut gebalanced wurde. Warum soll im PvP in Diablo 3 jemand automatisch die bessere Chancen haben, nur weil er 20h pro Woche mehr rein investiert? Es gibt Leute, die Spielen solche Games vielleicht 3-4h pro Woche nur, spielen es weit aus besser als manch Dauerzocker, kacken aber dann im PvP ab, weil die nicht das benötigte Equipment haben? Das ist einfach nur dumm.

Wenn die "Leistungsspirale" proportional zur Itemspirale mit skaliert und die sich gegenseitig nicht potenzieren, dann wäre evt. ein Vergleich zu diversen Sportarten angebracht. Das ist aber nicht der Fall.
avril|L
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Beitrag von avril|L »

R.I.P. Diablo III ... es lebe Torchlight II ... die werden sich die Hände reiben bei den ganzen News hier.
Gast
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Beitrag von Gast »

R.I.P. Diablo III ... es lebe Torchlight II ... die werden sich die Hände reiben bei den ganzen News hier.
Wohl eher weniger. Wie bei MW2 können auch hier wieder viele Leute auf die Barrikaden gehen, aber letztendlich wird auch dieser Serienableger oft genug gekauft werden, und oft genug auch gerade von vorherigen Petitionsunterstützern, in Foren das AH-Echtgeldtransfersystem-Anprangerern, usw.
Aber diesmal sicher nicht von mir, denn dieses System überschreitet meines Erachtens einfach eine Art "magische Grenze" zwischen Spiel und Kommerzmonster.
Ich wünsche denjenigen, die sich Diablo 3 trotzdem holen, trotz allem viel Spaß mit dem Spiel, ich indes bleibe aber, solange ingame das Füllgewicht des Portemonnaies eine meiner Meinung nach zu große Rolle spielt, sicher draußen.
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Erynhir
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Beitrag von Erynhir »

ApfelSaftSchorle hat geschrieben: Ich wünsche denjenigen, die sich Diablo 3 trotzdem holen, trotz allem viel Spaß mit dem Spiel, ich indes bleibe aber, solange ingame das Füllgewicht des Portemonnaies eine meiner Meinung nach zu große Rolle spielt, sicher draußen.
Ich finde es eher hanebüchen sich das Spiel wegen diesem Echtgeld-Auktionshaus so schlecht zu reden. Verstehen tue ich das ja bei den Design-Änderungen, die müssen nicht jedem zusagen (wobei es schon leicht lächerlich wird wie da teilweise drüber geredet wird, aber okay...), nur das man jetzt die Chance hat für Geld ein Item zu ersteigern, davon geht die Diablo-Welt doch nicht unter?
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mOrs
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Beitrag von mOrs »

mOrs hat geschrieben: Ich möchte partiell widersprechen. Wenn man sich als Spieler in IRGEND einem Spiel mit anderen Spielern misst, sollte der mit dem größeren Talent und/oder intensiverem Training gewinnen. Sonst nenn mir bitte außerhalb von RPGs EIN kompetatives Spiel, bei dem das anders ist! Mir fällt da sonst kein Videospielgenre und nicht mal irgendeine Sportart ein, bei der das anders ist. Es dürfen gerne verschiedene "Arenen" existieren, eine für Anfänger, eine für Fortgeschrittene und eine für Profis z.B., sodass man immer mit etwa gleichstarken konkurriert. Bei RPGs ist der Könnens-/Trainingsfaktor relativ gering, der Ausrüstungs-/Levelfaktor hingegen enorm hoch. Es geht hier also nicht darum, wer täglich 20 Stunden trainiert, sondern wer täglich 20 Stunden farmt. Bei Fifa muss man 20 Std. täglich seine Spielzüge trainieren, bei Street Fighter seine Combos, bei Shootern sein Aiming usw. usf. Also sollten sich "Durchschnittsspieler" einfach nicht mit Dauerzockern messen WOLLEN, weil jeder wissen müsste, dass erst bei gleicher Zeitinvestition in das Spiel das eigentliche Talent (oder eben im Falle der meisten A- und MMORPGs die Ausrüstung) entscheidet. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern eben mit der Motivation, wie oben schon ausgeführt. Welche Motivation hat man als PvPler, 20 Std täglich zu spielen, wenn jmd der 2 Std täglich spielt diesen Unterschied mit Geld ausgleichen kann? Dementsprechend ist das AH kein Balancingversuch, sondern tatsächliches Rebalancing gegen Aufpreis. Und das ist in meinen Augen moralisch äußerst verwerflich.
Ich habe nachträglich einen halben Satz (unterstrichen) hinzugefügt, um ganz klar zu machen, dass ich das gleiche, was du hier erzählst, schon exakt so gesagt habe.
KOK hat geschrieben:In einem Sport wird man mit der Zeit immer besser und besser. Das selbe bei vielen Videospielgenre, speziell RTS und Shootern. Bei einem Spiel wie Diablo aber nicht. Dazu sind diese Spiele zu itemabhängig [...]
Exakt das habe ich in dem von dir zitierten Abschnitt ausgeführt:
mOrs hat geschrieben:Bei RPGs ist der Könnens-/Trainingsfaktor relativ gering, der Ausrüstungs-/Levelfaktor hingegen enorm hoch. Es geht hier also nicht darum, wer täglich 20 Stunden trainiert, sondern wer täglich 20 Stunden farmt.
KOK hat geschrieben:Warum soll im PvP in Diablo 3 jemand automatisch die bessere Chancen haben, nur weil er 20h pro Woche mehr rein investiert?
Auch das habe ich erläutert:
mOrs hat geschrieben:Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern eben mit der Motivation, wie oben schon ausgeführt. Welche Motivation hat man als PvPler, 20 Std täglich zu spielen, wenn jmd der 2 Std täglich spielt diesen Unterschied mit Geld ausgleichen kann?
KOK hat geschrieben:Es gibt Leute, die Spielen solche Games vielleicht 3-4h pro Woche nur, spielen es weit aus besser als manch Dauerzocker, kacken aber dann im PvP ab, weil die nicht das benötigte Equipment haben? Das ist einfach nur dumm.
Wem es nicht gefällt, dass es bei einem Spiel nicht auf Übung/Training o.ä. ankommt, der sollte definitiv nicht Diablo oder etwas ähnlichs spielen. DAS ist aber eine ganz andere Diskussion: Diskussion "sollte beim gegeneinander spielen immer der mit dem höheren Können gewinnen?" NICHT= Diskussion "sollte jemand, der weniger von dem hat, was man in diesem Spiel braucht, um im Wettstreit mit einem anderen Spieler gewinnen zu können, diesen Mangel mit Geld ausgleichen können?"
KOK hat geschrieben:Wenn die "Leistungsspirale" proportional zur Itemspirale mit skaliert und die sich gegenseitig nicht potenzieren, dann wäre evt. ein Vergleich zu diversen Sportarten angebracht. Das ist aber nicht der Fall.
mOrs hat geschrieben:Wenn man sich als Spieler in IRGEND einem Spiel mit anderen Spielern misst, sollte der mit dem größeren Talent und/oder intensiverem Training gewinnen. Sonst nenn mir bitte außerhalb von RPGs EIN kompetatives Spiel, bei dem das anders ist!
Hättest du richtig gelesen, hättest du vielleicht gemerkt, dass ich so ziemlich das gleiche gesagt habe wie du. Einziger Unterschied ist, dass ich nicht die beiden Diskussionsansätze durcheinandergeworfen habe.
Inari
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Beitrag von Inari »

Was wohl das deutsche Finanzamt dazu sagen wird... muss man die im Auktionshaus erzielten Einnahmen versteuern? Vielleicht ein D3-Auktionshausd-Gewerbe anmelden? :roll:
Falagar
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Beitrag von Falagar »

Kajetan hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Ich denke, "PvP-Fans" werden den Schritt des AHs eher begrüßen.
Die PvP-Fans, die ich kenne (jetzt mal quer über alle Alterstufen und Genres hinweg) bekommen nur das große Kotzen, wenn man bessere Ausrüstung und somit einen Großteils des Spielerfolgs einfach mit Geld erwerben kann. Einer meinte, dann hört das für ihn auf ein Spiel zu sein, weil es dann keinen Unterschied mehr zwischem einem Spiel für die Freizeit und dem üblichen Rattenrennen im Alltag sei, wo die mit Geld und Einfluß auch dumm grinsend einfach links an allen anderen vorbeiziehen.

Der Punkt ist nur, dass in D2 praktisch bei den ganzen PvPpimps ein Großteil der Items auch nicht wirklich reell irgendwo erspielt worden sind.

Das war damals schon absolut vergleichbar zu deinem letzten Satz....da war halt auch gar nix mit ich spiel mal ganz legit und mach dann PvP und habe eine Chance...

Da gabs dann die ganzen schönen Itemtradeseiten wie AOW, wo dann die ganzen gehackten, gedupten und gebotteten Items verschoben wurde, weil der Trade auf den anderen mehr Communitybezogenen Seiten eh schon verboten war..

Das mit dem Ah schön und gut, stört mich persönlich nicht zwingend im negativen Sinne....nur ist für mich eher die Frage wie schauts diesmal mit Dupe/Hacksicherheit. Wenn die ganzen Items irregulär massig verfielfacht werden können wie in D2 und selbst wenns nur bestimmte Personengruppen sind, ist eigentlich das ganze Spielprinzip samt AH fürn A......
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Mindflare hat geschrieben:
DarkSmart hat geschrieben: Nur ob das Auktionshaussystem da irgendeinen positiven Einfluss hat? Ich weiß nicht. Glücklicher wäre ich wohl kaum, wenn ich nicht von einem 24/7-Spieler wegen vollkommen überlegenem Equip besiegt würde, sondern von jemandem, der einfach x Euro im Auktionshaus ausgegeben hat und so an irgendwelches Überequip gekommen ist.
Geht es dabei überhaupt nicht darum, dass es Spieler gibt, die die Mechanik besser verstehen, also mehr "Skill" haben?

Als alternativen zum erfolgreichen PvP werden hier nur Geld oder Zeit (zum Grinden, nciht üben) genannt. Ich finde beide Varianten gleich banal. Da reichen auch 2 Ranglisten "E-Balance" und "Playtime". Messen muss man sich ja nicht mehr direkt, da alles über die obigen Faktoren schon klar ist, oder?
Natürlich ist Skill auch ein Faktor. Aber wenn ich nach meiner Erfahrung in WoW gehe, das auch sehr itemabhängig und eben vom gleichen Entwickler ist, dann spielt er nicht die Rolle, die ihm eigentlich zusteht. Solange da im spielerischen Können nicht himmelweite Unterschiede bestanden, war die Qualität der Items meistens wichtiger als die Qualität der Spieler.
Hast
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Beitrag von Hast »

Verstehe nicht, wieso manche Leute bei solchen News maßlos übertreiben müssen. Die einzige schlechte Nachricht ist doch dieses Echtgeld-Auktionshaus. Und diesen muss man auch nicht benutzen wenn man nicht möchte. Was ist daran so schlimm bei diesem permanent online sein? Ist euer Rechner nicht so schon permanent am Netz? Und ich kann es nicht glauben, dass es immer noch Leute gibt die einen auf "denkt-doch-mal-an-Leute-ohne-Internet" machen... Diablo 3 ist ja auch nicht das erste Spiel, was eine Internetverbindung voraussetzt. Ahja die Leute die hier rumflennen von wegen R.I.P. D3 und so sind sowieso die ersten die sich das Spiel besorgen.