Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard
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- Wigggenz
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Das Schlimme ist doch hauptsächlich die Kombination von den beiden Aspekten:
Durch die Änderungen bei den Fähigkeiten kommt eine höhere Abhängigkeit von Items raus, dann kommt noch das Auktionshaus für Items gegen Echtgeld dazu.
Was im Endeffekt für den Multiplayer bedeutet, dass es nahezu ein pay2win geben wird, indem man sich einfach durch mehr investierte Euronen von anderen Spielern absetzt.
Durch die Änderungen bei den Fähigkeiten kommt eine höhere Abhängigkeit von Items raus, dann kommt noch das Auktionshaus für Items gegen Echtgeld dazu.
Was im Endeffekt für den Multiplayer bedeutet, dass es nahezu ein pay2win geben wird, indem man sich einfach durch mehr investierte Euronen von anderen Spielern absetzt.
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Sylarx
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Also das Wegfallen des Skill Systems gefällt mir auch nicht , es hat einfach in D2 eine Menge Spass gemacht verschiedenes auszuprobieren.
Permanente online anbindung kann wohl auch nur ein Scherz sein ? Was mach ich dann wenn ich länger unterwegs bin im Zug oder Autofahrt ? kann ichs aufm Notebook knicken , werd mir sicherlich keinen mobilen Netz Zugang extra fürs spielen kaufen.
Was mich aber am meisten nervt ist einfach die Grafik , warum muss bei Blizzard alles aussehen wie bei Warcraft und WoW , diese Comic Grafik ist einfach nur hässlich , das Spiel ist ohnehin isometrisch (kaum Mehraufwand)
warum kann ich dann keine dreckig realistisch aussenhendes Spiel haben und müsste mich mit diesem Comic Stil zufrieden geben ? das zerstört für mich persönlich die Atmosphäre , ich hätte mir das Spiel vom Stil her wie D2 gewünscht in HD , es dürften wahrscheinlich 95% aller Spieler den PC haben um es zu stemmen
Stories kann Blizzard auch nicht erzählen , daher wäre nach paar Mal durchspielen mit allen Klassen , das Spiel für mich vorbei ich konnte mich bei D2 damals schon nicht mit dieser Item Hatz anfreunden
Permanente online anbindung kann wohl auch nur ein Scherz sein ? Was mach ich dann wenn ich länger unterwegs bin im Zug oder Autofahrt ? kann ichs aufm Notebook knicken , werd mir sicherlich keinen mobilen Netz Zugang extra fürs spielen kaufen.
Was mich aber am meisten nervt ist einfach die Grafik , warum muss bei Blizzard alles aussehen wie bei Warcraft und WoW , diese Comic Grafik ist einfach nur hässlich , das Spiel ist ohnehin isometrisch (kaum Mehraufwand)
warum kann ich dann keine dreckig realistisch aussenhendes Spiel haben und müsste mich mit diesem Comic Stil zufrieden geben ? das zerstört für mich persönlich die Atmosphäre , ich hätte mir das Spiel vom Stil her wie D2 gewünscht in HD , es dürften wahrscheinlich 95% aller Spieler den PC haben um es zu stemmen
Stories kann Blizzard auch nicht erzählen , daher wäre nach paar Mal durchspielen mit allen Klassen , das Spiel für mich vorbei ich konnte mich bei D2 damals schon nicht mit dieser Item Hatz anfreunden
- Sir Richfield
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Sylarx hat geschrieben:Permanente online anbindung kann wohl auch nur ein Scherz sein ? Was mach ich dann wenn ich länger unterwegs bin im Zug oder Autofahrt ? kann ichs aufm Notebook knicken , werd mir sicherlich keinen mobilen Netz Zugang extra fürs spielen kaufen.
Btw, niemand sagt, dass verschiedene Charaktere nicht möglich sind. Der Fokus auf Items ist allerdings nicht zu übersehen und mit dem AH für Echtgeld zusammen hat's ein G'schmäckle.Rob Pardo, Executive vice president of game design hat geschrieben:"I want to play Diablo 3 on my laptop in a plane, but, well, there are other games to play for times like that."
Allerdings weiß ich auf Anhieb nicht, was jetzt besser ist: Wenn Teile der Party eine halbe Stunde grübeln wohin mit den fünf Punkten oder die ganze Party für Akt II (Wüste, wetten???) eine Stunde lang umskillt.
Wobei gut, ich habe nicht erwartet... moment... ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass Blizzard das ARPG neu erfindet, aber irgendwie...
Titan Quest - DAS hat nen guten Skilltree. Und da kann man auch umskillen, die man lustig ist (wenn man die Kohle hat.)
- TP-Skeletor
- Beiträge: 1288
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Ganz meine Meinung. Das Skillsystem war super und fuer mich bisher das Beste in Sachen H'n'S.Sir Richfield hat geschrieben: (...)
Titan Quest - DAS hat nen guten Skilltree. Und da kann man auch umskillen, die man lustig ist (wenn man die Kohle hat.)
Bzgl. Diablo 3 warte ich nach den ganzen Meldungen erstmal ab. Keine Ahnung ob das mit dem nicht vorhandenen Skillsystem, dem Auktionshaus oder dem Dauer-Online-Zwang jetzt wirklich so schlimm ist, aber kaufen werde ich es mir jedenfalls nicht bei Release. Bevor ich mich selber in ein Aergernis stuerze (wie z.B. bei Duke Nukem Forever), mache ich meine Kaufentscheidung von den Eindruecken und Argumenten der Spieler selbst abhaengig. Dem Gebabbel der Spielehersteller/Publisher kann man eh nicht mehr trauen
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Sylarx
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Primerp12 hat geschrieben:Also ich hab Diablo nie gespielt, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das ein „Echtgeld AH“ in irgendeinerweise Erfolg haben soll, zumindest nicht in großem Still.
Ich meine wie verbohrt muss man den bitte sein für ein Spiel verdammt nochmal Geld in Form von Items zu Investieren?? Meiner eins dachte eher das es nach dem "der Weg ist das Ziel" Prinzip funktioniert. Wo bitte ist der Sinn darin Dinge zu kaufen, wenn es doch eigentlich darum geht diese selbst zu finden oder sich zu erspielen??
Lebe ich da irgendwie in meiner eigenen kleinen Welt oder gibt es wirklich einen nicht unerheblichen (also Geld abwerfenden) Spieleranteil da draußen der ernsthaft Geld in sowas steckt??
Die Amerikaner , die pumpen Geld in alles .
In WoW und Everquest2 , nicht die FtP Variante, kannst du jeden Mist für Geld kaufen , fängt bei XP Bonus Potions an über Race/Sex/Name change potions bis hin zu Mounts/Equipment.
Mit DLC hats mal langsam begonnen , jetzt Microtransactions echt wirklich nur noch armselig wohin die Spielebranche geht seit manche Publisher und ihr Top Level Management diktieren wies laufen soll.
Das der Spass am Spielen im Vordergrund stehen sollte hat man vor Jahren vergessen, speziell seit man auf den "casual-bandwagon" aufgesprungen ist. So geht die Industrie dahin mit donnerndem Applaus.
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Arphis
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Moment mal, Bridenbecker versteht also nicht nicht warum die Community ein Problem mit einem Echtgeld-Auktionshaus hat, obwohl Blizzard mit der Begründung der Spielverzerrung deshalb Leuten den WoW-Account sperrt, weil sie mit Echtgeld in den spieleinternen Wirtschaftskreislauf eingreifen (siehe hier: http://www.4players.de/wow.php/news/WoW ... t_Accounts ) ?
Ehrlich? Wirklich? Ohne Scheiss? Ihr sperrt Leute aus einem eurer Spiele aus, und baut den exakt selben Grund sie auszusperren in ein anderes ein? Und dann wundert ihr euch, dass die Community die euch damals Recht gab heute gegen euch Sturm läuft? Und jetzt wollt ihr daran mitverdienen und seid erstaunt, dass Leute darauf kommen, dass das euer Motiv ist? Wundert ihr euch, wenn es blitzt auch über Donner?
Ich habe damals Blizzard recht gegeben als sie meinten, der spielinterne Wirtschaftskreislauf gehöre geschützt, auch wenn ich einige Maßnahmen in ihrer Härte übertrieben fand. Wie soll man euch denn heute zustimmen wenn ihr den Sachverhalt kopiert. Eine rationale Begründung wird auch nicht geliefert, was also bleibt uns als euch die selbe Geldgeilheit zu unterstellen, die wir den Farmern in Wow unterstellt haben? Es ist doch sowieso schon schwer einen soliden Wirtschaftskreislauf zu erstellen sei es real oder virtuell. Dann kommt bei Diablo 3 noch das Problem hinzu, dass man zwischen Single- und Multiplayer wechselt und somit auch zwischen zwei Witschaftskreisläufen. Und dann fügt ihr, quasi als Meta-Ebene, noch Echtgeld Auktionen ein, und dass ganze auch noch virtuell. Somit generiert ihr also drei Wirtschaftskreisläufe, dehren Wertschöpfung von, durch euch kontrolllierten Variablen, abhängig ist, also einem Akteure, welcher in Realität finaziell davon profitiert?
Woher soll man denn als Spieler, die Sicherheit nehmen, dass ihr die Drop-Häufigkeiten oder das Balancing, oder die komplette Spielwelt, nicht euren kommerziellen Interessen unterwerft? Euer Wort vielleicht, welches zu einem Fähnchen verkommen ist, das sich in die Richtung dreht aus dem der Wind die Scheine weht? Woher kann man noch die Sicherheit nehmen, dass ihr nicht gezielt steuert wie häufig eine Klasse ein, zu ihr passendes oder nicht passendes, Item findet. Schließlich erhöht ihr mit jedem unpassendem Item die Möglichkeit, dass es für echtes Geld verkauft wird, zumal fortgeschrittene Spieler irgendwann keinen Bedarf nach "mehr Gold" haben werden. Wie gesagt, bis jetzt fehlt jede rationale Begründung warum ihr besser seid als "chinesische WoW-Farmer". Unter diesem Aspekt ergibt auch der Online Zwang einen Sinn, er wird quasi zu Pflicht und Kür. Er wird zu etwas um das euch jeder Finanzpolitiker beneiden würde, eine absolutistische Steuerung der Wertschöpfung. Ohne Online-Zwang würden Dinge wie Inflation/Deflation oder die Motivation Zeit im Spiel zu verbringen, was dem Beschäftigungstand in der Realität nahe kommt, nicht beeinflussbar sein, auch wird der Anreiz sich am Echtgeldsystem zu beteiligen erhöht, wenn es vom Aufwand keinen Unterschied macht ob man Single- oder Multiplayer spielt.
Und selbst wenn meine Vermutung nicht zutrifft und ihr nicht euer finazielles Interesse als Motivation habt, kann niemand garantieren, dass ihr die Wertschöpfung nicht zu den Ungunsten der Spieler verändert. Im Klartext wer kann sagen, dass ein einmal gekauftes Item gleich stark bleibt? Das war bislang kein Problem, weil es nur innerhalb des Spiels existierte. Eine Abwertung hat den Spieler vielleicht geägert, aber durch reales Geld, erhält es auch einen reelen Wert. Das heißt jemand erfährt einen reelen Verlust an Wert. Das zwingt euch logischerweise zu eingriffen in die Spielwelt, da ihr sonst zulassen müsstet, dass eine "Item-Inflation/Deflation" reele Werte eurer Kunden vernichtet. Aber vieleicht betreibt ihr deshalb auch ein Auktionshaus, so dass jeder den Wert, den er zu Zahlen bereit ist, selber festlegt und ihr keine Verantwortung für die subjektive Wertvorstellung anderer Leute tragen müsst. Das wäre rechtlich wohl unproblematisch, aber moralisch zweifelhaft, zumal es unklar ist wie bewusst dies dem Kunden sein wird bzw. ihr es ihm macht.
So oder so, lässt mich das Konzept des Aktionhaus, nicht nur an einer fairen Spieler/Spieler-Beziehung, sondern auch an einer fairen Spieler/Spielwelt-Beziehung zweifeln. In jedem Fall brummt Blizzard sich eine Menge Verantwortung auf und ich sehe es kritisch, ob zukünfitge Patches, Gameplayänderungen und jeglicher sonstiger Eingriff ins Spiel auch wirklich für den Spieler gemacht werden, und ob Blizzard die Wirtschaft im notwendigen Maß kontrollieren kann.
Ehrlich? Wirklich? Ohne Scheiss? Ihr sperrt Leute aus einem eurer Spiele aus, und baut den exakt selben Grund sie auszusperren in ein anderes ein? Und dann wundert ihr euch, dass die Community die euch damals Recht gab heute gegen euch Sturm läuft? Und jetzt wollt ihr daran mitverdienen und seid erstaunt, dass Leute darauf kommen, dass das euer Motiv ist? Wundert ihr euch, wenn es blitzt auch über Donner?
Ich habe damals Blizzard recht gegeben als sie meinten, der spielinterne Wirtschaftskreislauf gehöre geschützt, auch wenn ich einige Maßnahmen in ihrer Härte übertrieben fand. Wie soll man euch denn heute zustimmen wenn ihr den Sachverhalt kopiert. Eine rationale Begründung wird auch nicht geliefert, was also bleibt uns als euch die selbe Geldgeilheit zu unterstellen, die wir den Farmern in Wow unterstellt haben? Es ist doch sowieso schon schwer einen soliden Wirtschaftskreislauf zu erstellen sei es real oder virtuell. Dann kommt bei Diablo 3 noch das Problem hinzu, dass man zwischen Single- und Multiplayer wechselt und somit auch zwischen zwei Witschaftskreisläufen. Und dann fügt ihr, quasi als Meta-Ebene, noch Echtgeld Auktionen ein, und dass ganze auch noch virtuell. Somit generiert ihr also drei Wirtschaftskreisläufe, dehren Wertschöpfung von, durch euch kontrolllierten Variablen, abhängig ist, also einem Akteure, welcher in Realität finaziell davon profitiert?
Woher soll man denn als Spieler, die Sicherheit nehmen, dass ihr die Drop-Häufigkeiten oder das Balancing, oder die komplette Spielwelt, nicht euren kommerziellen Interessen unterwerft? Euer Wort vielleicht, welches zu einem Fähnchen verkommen ist, das sich in die Richtung dreht aus dem der Wind die Scheine weht? Woher kann man noch die Sicherheit nehmen, dass ihr nicht gezielt steuert wie häufig eine Klasse ein, zu ihr passendes oder nicht passendes, Item findet. Schließlich erhöht ihr mit jedem unpassendem Item die Möglichkeit, dass es für echtes Geld verkauft wird, zumal fortgeschrittene Spieler irgendwann keinen Bedarf nach "mehr Gold" haben werden. Wie gesagt, bis jetzt fehlt jede rationale Begründung warum ihr besser seid als "chinesische WoW-Farmer". Unter diesem Aspekt ergibt auch der Online Zwang einen Sinn, er wird quasi zu Pflicht und Kür. Er wird zu etwas um das euch jeder Finanzpolitiker beneiden würde, eine absolutistische Steuerung der Wertschöpfung. Ohne Online-Zwang würden Dinge wie Inflation/Deflation oder die Motivation Zeit im Spiel zu verbringen, was dem Beschäftigungstand in der Realität nahe kommt, nicht beeinflussbar sein, auch wird der Anreiz sich am Echtgeldsystem zu beteiligen erhöht, wenn es vom Aufwand keinen Unterschied macht ob man Single- oder Multiplayer spielt.
Und selbst wenn meine Vermutung nicht zutrifft und ihr nicht euer finazielles Interesse als Motivation habt, kann niemand garantieren, dass ihr die Wertschöpfung nicht zu den Ungunsten der Spieler verändert. Im Klartext wer kann sagen, dass ein einmal gekauftes Item gleich stark bleibt? Das war bislang kein Problem, weil es nur innerhalb des Spiels existierte. Eine Abwertung hat den Spieler vielleicht geägert, aber durch reales Geld, erhält es auch einen reelen Wert. Das heißt jemand erfährt einen reelen Verlust an Wert. Das zwingt euch logischerweise zu eingriffen in die Spielwelt, da ihr sonst zulassen müsstet, dass eine "Item-Inflation/Deflation" reele Werte eurer Kunden vernichtet. Aber vieleicht betreibt ihr deshalb auch ein Auktionshaus, so dass jeder den Wert, den er zu Zahlen bereit ist, selber festlegt und ihr keine Verantwortung für die subjektive Wertvorstellung anderer Leute tragen müsst. Das wäre rechtlich wohl unproblematisch, aber moralisch zweifelhaft, zumal es unklar ist wie bewusst dies dem Kunden sein wird bzw. ihr es ihm macht.
So oder so, lässt mich das Konzept des Aktionhaus, nicht nur an einer fairen Spieler/Spieler-Beziehung, sondern auch an einer fairen Spieler/Spielwelt-Beziehung zweifeln. In jedem Fall brummt Blizzard sich eine Menge Verantwortung auf und ich sehe es kritisch, ob zukünfitge Patches, Gameplayänderungen und jeglicher sonstiger Eingriff ins Spiel auch wirklich für den Spieler gemacht werden, und ob Blizzard die Wirtschaft im notwendigen Maß kontrollieren kann.
- D.V.T.
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Stimmt soweit.KOK hat geschrieben:Schon alleine das Prinzip der unterschiedlichen Klassen ist eine EInschränkung an sich, auch Klassenkorsett genannt.
Und durch das Wegfallen des Skillsystems ändert sich nun genau was? Die einzelnen Klassen mit ihren jeweiligen Fähigkeiten gibt es nachwievor. Der Unterschied liegt einzig und allein darin, dass die Fähigkeitenpalette keine Auswahl mehr bietet - das Korsett wurde also lediglich enger geschnürt.KOK hat geschrieben:Das die unterschiedlichen Klassen sich durch Talentspezialisierungen weiter einschränken, eng das Korsett nur weiter ein. Das Prinzip von Klassen mit Skilltrees ist also vom spielerischen Anspruch genau das Gegenteil: Klassen werden auf das Minimum reduziert.
Mag sein. Der Aspekt der Charakterentwicklung muss sich auch nicht zwingend auf Talentbäume beschränken. Trotzdem ist die Charakterentwicklung ein elementarer Bestandteil des RPG-Genres. In Diablo 3 allerdings kann ich meinen Charakter an sich nicht mehr formen sondern lediglich seine Ausrüstung anpassen. "Simplifiziert" halte ich hier für ein recht treffendes Attribut.KOK hat geschrieben:Viele Spiele kommen ohne so ein dummes Talentsystem zurecht, ohne dabei "simplifiziert" zu wirken.
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Dragondeal
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Ich denke, D3 wird ein annähernd perfektes Spiel ... es wird perfekt mit sozialen Zwängen spielen. Und durch das AH wird höchstwahrscheinlich der Durchschnittzocker nicht den Kaufpreis wieder einspielen. Da steht eher zu vermuten, dass der Geldfluß ähnlich wie auf einer typischen Pokerseite sein wird - einige wenige verdienen eine Menge an den Kleinstbeträgen, die die Masse immer wieder zuschießt und von der sich der Betreiber seinen Anteil abgreift.
- Aminionarris
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^^
wie sagte ein Manager bei ccp erst kürzlich:
"zwischen dem was die Spieler sagen und dem was sie wirklich tun liegt ein himmelweiter Unterschied".
Zudem regen sich alle auf ... kein Internet dann kann ich net spielen. Nun ja ehrlich gesagt bin ich froh wenn ich mal kein Internet habe. Heutzutage hat fast jede Oma Internet und die jungen Hüpfer heulen hier ?!?. Es gibt heute zig Alternativen zum Kupfer DSL/Glasfaser DSL, ob Satelit/Kabel oder doch nur UMTS. Das ist zum Glück nur nen kleiner Teil der gar kein Internet hat. Und Blizzard verdient mit der Masse Geld und net mit "ich will net online spielen" Muffeln
.
Zudem wird es sowiso par Cracks geben die dat Ding knacken.
Mäddels jede Firma bringt die Produkte so raus das sie damit max Knete machen, und Onlineanbindung gehört bei den meissten dazu, und die Realität zeigt, es schadet Blizzard nicht SC2 ans Battlenet gebunden zu haben. Ich freu mich bei Warcraft 3 musste ich immer auf Multiplayer klicken PW eingeben warten und dann online sein, SC2 und dann Diablo3 machen ganz automatisch
.
Aber was ist wenn die server ausfallen..., ja was ist wenn bei Dir zuhause der Blitz einschlägt, kannst halt auch net spielen, shit happens. Was ist wenn die Firma pleite geht ... das der einzige Nachteil jedoch nennt mir mal par Beispiele, z.B. Hellgate London fällt mir da so ein.... und trotzdem werdens die Fans kaufen
"zwischen dem was die Spieler sagen und dem was sie wirklich tun liegt ein himmelweiter Unterschied".
Zudem regen sich alle auf ... kein Internet dann kann ich net spielen. Nun ja ehrlich gesagt bin ich froh wenn ich mal kein Internet habe. Heutzutage hat fast jede Oma Internet und die jungen Hüpfer heulen hier ?!?. Es gibt heute zig Alternativen zum Kupfer DSL/Glasfaser DSL, ob Satelit/Kabel oder doch nur UMTS. Das ist zum Glück nur nen kleiner Teil der gar kein Internet hat. Und Blizzard verdient mit der Masse Geld und net mit "ich will net online spielen" Muffeln
Zudem wird es sowiso par Cracks geben die dat Ding knacken.
Mäddels jede Firma bringt die Produkte so raus das sie damit max Knete machen, und Onlineanbindung gehört bei den meissten dazu, und die Realität zeigt, es schadet Blizzard nicht SC2 ans Battlenet gebunden zu haben. Ich freu mich bei Warcraft 3 musste ich immer auf Multiplayer klicken PW eingeben warten und dann online sein, SC2 und dann Diablo3 machen ganz automatisch
Aber was ist wenn die server ausfallen..., ja was ist wenn bei Dir zuhause der Blitz einschlägt, kannst halt auch net spielen, shit happens. Was ist wenn die Firma pleite geht ... das der einzige Nachteil jedoch nennt mir mal par Beispiele, z.B. Hellgate London fällt mir da so ein.... und trotzdem werdens die Fans kaufen
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WulleBulle
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- Registriert: 23.04.2007 20:40
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Arphis hat völlig recht. Allerdings bezweifle ich sehr stark, dass Blizzard außer echtem Geld auf seinen Konten, keiner anderen Institution gegenüber überhaupt auch nur den Hauch moralischer Gedanken hegt.mOrs hat geschrieben:Sehr interessante und meines bisherigen "Nach-denkenprozesses" nach gute Gedankengänge. Danke fürs teilen selbiger.Arphis hat geschrieben:*snip*
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Whoot23
- Beiträge: 6
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Keine Alternativen
Die Richtung in die sich Blizzard mit seinen Konzepten bewegt ist großer Mist. Aber mit WoW sind sie wohl auf den Cashcow-Geschmack gekommen.
Es glaubt doch hoffentlich niemand ernsthaft, dass es Blizzard mit der Daueronline-Funktion um etwas anderes als mehr Kohle geht.
"Battle-Net", "Zukunft" blabla...
Sie können so ohne großen finanziellen Aufwand Dauer-Marketing betreiben und das Kundenverhalten analysieren. Schließlich bekommen sie jeden Klick mit.
Zudem können sie so die einzige halbwegs sichere Kopierschutz-Variante einsetzen. Einige SP-Interessenten hätten sich den offiziellen Kauf
sicherlich zweimal überlegt bei kostenlos verfügbaren Versionen im Internet.(Bleibt abzuwarten ob die "Community" trotzdem Mittel und Wege findet.)
Warum ich es mir - wenn es denn ein gelungenes Spiel wird - trotzdem holen werde?
Weil ich seit ca 8 Jahren auf dieses Spiel warte und es anscheinend keine wirkliche Alternative gibt.
Weil ich nen stabilen Internetanschluss besitze und D3 generell sowieso nur von zuhause aus zocken werde.
Und weil ich es im Grunde ausschließlich mit 2-3 Freunden zusammenzocken werde und niemand von uns das Auktionshaus nutzen wird...wo bleibt denn sonst Spielspaß?
Die große Euphorie ist trotzdem erstmal weg...wobei da eher andere spieltechnische Ankündigungen entscheidend sind...
Es glaubt doch hoffentlich niemand ernsthaft, dass es Blizzard mit der Daueronline-Funktion um etwas anderes als mehr Kohle geht.
"Battle-Net", "Zukunft" blabla...
Sie können so ohne großen finanziellen Aufwand Dauer-Marketing betreiben und das Kundenverhalten analysieren. Schließlich bekommen sie jeden Klick mit.
Zudem können sie so die einzige halbwegs sichere Kopierschutz-Variante einsetzen. Einige SP-Interessenten hätten sich den offiziellen Kauf
sicherlich zweimal überlegt bei kostenlos verfügbaren Versionen im Internet.(Bleibt abzuwarten ob die "Community" trotzdem Mittel und Wege findet.)
Warum ich es mir - wenn es denn ein gelungenes Spiel wird - trotzdem holen werde?
Weil ich seit ca 8 Jahren auf dieses Spiel warte und es anscheinend keine wirkliche Alternative gibt.
Weil ich nen stabilen Internetanschluss besitze und D3 generell sowieso nur von zuhause aus zocken werde.
Und weil ich es im Grunde ausschließlich mit 2-3 Freunden zusammenzocken werde und niemand von uns das Auktionshaus nutzen wird...wo bleibt denn sonst Spielspaß?
Die große Euphorie ist trotzdem erstmal weg...wobei da eher andere spieltechnische Ankündigungen entscheidend sind...
- Riddim
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- Registriert: 22.04.2011 13:56
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LOL, hast du die ganze Nacht nachgedacht um morgens um 6:30 son Roman zu schreiben!Arphis hat geschrieben:Moment mal, Bridenbecker versteht also nicht nicht warum die Community ein Problem mit einem Echtgeld-Auktionshaus hat, obwohl Blizzard mit der Begründung der Spielverzerrung deshalb Leuten den WoW-Account sperrt, weil sie mit Echtgeld in den spieleinternen Wirtschaftskreislauf eingreifen (siehe hier: http://www.4players.de/wow.php/news/WoW ... t_Accounts ) ?
Ehrlich? Wirklich? Ohne Scheiss? Ihr sperrt Leute aus einem eurer Spiele aus, und baut den exakt selben Grund sie auszusperren in ein anderes ein? Und dann wundert ihr euch, dass die Community die euch damals Recht gab heute gegen euch Sturm läuft? Und jetzt wollt ihr daran mitverdienen und seid erstaunt, dass Leute darauf kommen, dass das euer Motiv ist? Wundert ihr euch, wenn es blitzt auch über Donner?
Ich habe damals Blizzard recht gegeben als sie meinten, der spielinterne Wirtschaftskreislauf gehöre geschützt, auch wenn ich einige Maßnahmen in ihrer Härte übertrieben fand. Wie soll man euch denn heute zustimmen wenn ihr den Sachverhalt kopiert. Eine rationale Begründung wird auch nicht geliefert, was also bleibt uns als euch die selbe Geldgeilheit zu unterstellen, die wir den Farmern in Wow unterstellt haben? Es ist doch sowieso schon schwer einen soliden Wirtschaftskreislauf zu erstellen sei es real oder virtuell. Dann kommt bei Diablo 3 noch das Problem hinzu, dass man zwischen Single- und Multiplayer wechselt und somit auch zwischen zwei Witschaftskreisläufen. Und dann fügt ihr, quasi als Meta-Ebene, noch Echtgeld Auktionen ein, und dass ganze auch noch virtuell. Somit generiert ihr also drei Wirtschaftskreisläufe, dehren Wertschöpfung von, durch euch kontrolllierten Variablen, abhängig ist, also einem Akteure, welcher in Realität finaziell davon profitiert?
Woher soll man denn als Spieler, die Sicherheit nehmen, dass ihr die Drop-Häufigkeiten oder das Balancing, oder die komplette Spielwelt, nicht euren kommerziellen Interessen unterwerft? Euer Wort vielleicht, welches zu einem Fähnchen verkommen ist, das sich in die Richtung dreht aus dem der Wind die Scheine weht? Woher kann man noch die Sicherheit nehmen, dass ihr nicht gezielt steuert wie häufig eine Klasse ein, zu ihr passendes oder nicht passendes, Item findet. Schließlich erhöht ihr mit jedem unpassendem Item die Möglichkeit, dass es für echtes Geld verkauft wird, zumal fortgeschrittene Spieler irgendwann keinen Bedarf nach "mehr Gold" haben werden. Wie gesagt, bis jetzt fehlt jede rationale Begründung warum ihr besser seid als "chinesische WoW-Farmer". Unter diesem Aspekt ergibt auch der Online Zwang einen Sinn, er wird quasi zu Pflicht und Kür. Er wird zu etwas um das euch jeder Finanzpolitiker beneiden würde, eine absolutistische Steuerung der Wertschöpfung. Ohne Online-Zwang würden Dinge wie Inflation/Deflation oder die Motivation Zeit im Spiel zu verbringen, was dem Beschäftigungstand in der Realität nahe kommt, nicht beeinflussbar sein, auch wird der Anreiz sich am Echtgeldsystem zu beteiligen erhöht, wenn es vom Aufwand keinen Unterschied macht ob man Single- oder Multiplayer spielt.
Und selbst wenn meine Vermutung nicht zutrifft und ihr nicht euer finazielles Interesse als Motivation habt, kann niemand garantieren, dass ihr die Wertschöpfung nicht zu den Ungunsten der Spieler verändert. Im Klartext wer kann sagen, dass ein einmal gekauftes Item gleich stark bleibt? Das war bislang kein Problem, weil es nur innerhalb des Spiels existierte. Eine Abwertung hat den Spieler vielleicht geägert, aber durch reales Geld, erhält es auch einen reelen Wert. Das heißt jemand erfährt einen reelen Verlust an Wert. Das zwingt euch logischerweise zu eingriffen in die Spielwelt, da ihr sonst zulassen müsstet, dass eine "Item-Inflation/Deflation" reele Werte eurer Kunden vernichtet. Aber vieleicht betreibt ihr deshalb auch ein Auktionshaus, so dass jeder den Wert, den er zu Zahlen bereit ist, selber festlegt und ihr keine Verantwortung für die subjektive Wertvorstellung anderer Leute tragen müsst. Das wäre rechtlich wohl unproblematisch, aber moralisch zweifelhaft, zumal es unklar ist wie bewusst dies dem Kunden sein wird bzw. ihr es ihm macht.
So oder so, lässt mich das Konzept des Aktionhaus, nicht nur an einer fairen Spieler/Spieler-Beziehung, sondern auch an einer fairen Spieler/Spielwelt-Beziehung zweifeln. In jedem Fall brummt Blizzard sich eine Menge Verantwortung auf und ich sehe es kritisch, ob zukünfitge Patches, Gameplayänderungen und jeglicher sonstiger Eingriff ins Spiel auch wirklich für den Spieler gemacht werden, und ob Blizzard die Wirtschaft im notwendigen Maß kontrollieren kann.
Mit wem sprichst du eigentlich? Mit Dir selbst? Das grenzt ja schon an Schizophrenie.
Als ob jemand Dein spielerisches Manifest interessiert.
-
FerrariSpirit
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Nun, es ist ein sehr intelligenter Beitrag mit guten Argumenten. Nur weil ein Kleingeist wie du daran kein interesse findet, solltest du nicht jedem anderen Foristen hier dasselbe unterstellen.Riddim hat geschrieben: LOL, hast du die ganze Nacht nachgedacht um morgens um 6:30 son Roman zu schreiben!
Mit wem sprichst du eigentlich? Mit Dir selbst? Das grenzt ja schon an Schizophrenie.
Als ob jemand Dein spielerisches Manifest interessiert.
