Diablo III - Auktionshaus mit Real-Geld-Transfer

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anigunner
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Beitrag von anigunner »

saxxon.de hat geschrieben:
Babap hat geschrieben: Du rechnest doch auch nicht mehr von D-Mark in € um, weil die Lebenshaltungskosten doch ganz andere sind. Das sind doch beides Milchmädchenrechnungen.
Spiele wie z.B Guild Wars zeigen das man sehr wohl ein freies Spiel in heutiger Zeit betreiben kann, das von verkauften Kapiteln und kleinem DLC leben kann. Es ist also auch heute kein Ding der Unmöglichkeit ;)
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kilL666
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Beitrag von kilL666 »

Babap hat geschrieben: aber bei Diablo 2 hat es doch auch so ganz gut geklappt oder?
diablo2 verursacht denke ich n haufen kosten. es wird immer noch von tausenden von leuten gespielt. blizzard zahlt die server, der spieler zahlt nichts. blizzard kann sich das leisten, weil sie über 10 millionen wow subscriber haben, klar... aber das sind trotzdem kosten, die enstehen und vermieden werden sollten. jedes andere unternehmen hätte die server schon längst dicht machen müssen.

welcher spieler will das schon? denke keiner. daher muss ne lösung gefunden werden, wie sich server finanzieren lassen, aber ohne monatliche gebühr. die antwort liegt nicht gleich auf der hand, aber blizzard hat mal wieder ne wunderbare lösung gefunden. ein auktionshaus von spielern, für spieler. die spieler können damit sogar geld verdienen! (die rechtliche situation in deutschland und dem finanzamt bleibt wohl noch zu klären)

diablo2 sieht übrigens so aus:
http://shop.ebay.de/i.html?_from=R40&_t ... Categories

items en mass gegen bares. aber nicht ingame, sondern auf ebay. der spieler will es, der spieler kriegt es. das ist blizzard, so wie ich sie liebe. blizzard ist noch eines der wenigen unternehmen, die sich innovation leisten können. funktioniert es nicht, ok. lesson learned. wow spühlt immer noch genug geld rein, damit blizzard alle freiheiten nutzen kann, die es möchte.
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

anigunner hat geschrieben:
saxxon.de hat geschrieben:
Babap hat geschrieben: Du rechnest doch auch nicht mehr von D-Mark in € um, weil die Lebenshaltungskosten doch ganz andere sind. Das sind doch beides Milchmädchenrechnungen.
Spiele wie z.B Guild Wars zeigen das man sehr wohl ein freies Spiel in heutiger Zeit betreiben kann, das von verkauften Kapiteln und kleinem DLC leben kann. Es ist also auch heute kein Ding der Unmöglichkeit ;)
Hatte D2 nur 1 Addon... bei D2 bringen die Bans und somit Neukäufe der Cheater und Farmer das Geld :p

Wegen AH: wenn es dafür sorgt, das man im Channel/ingame/Spielenamen nicht mehr mit "Biete" und "Suche" zugespammt wird, isses super. Aber echte Währung als Zahlungsmittel -.- (höchstens um selber ein wenig Geld zu verdienen :twisted: )

edit: damit meine ich gefundene, nicht benötigte Items verkaufen...kein professionelles farmen..
haasor
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Beitrag von haasor »

War doch schon immer so und wäre auch bei D3 passiert ... nur die Plattform ist eben jetzt offiziell. Seh ich kein Problem darin, im Gegenteil, dann bleibt alles kontrollierbar. Und da 95% aller Zocker vermutlich eh eine DSL Flat oÄ haben ist der Online Zwang auch nicht schlimm ... Diablo macht alleine eh nur den halben Spass.
DerArzt
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Beitrag von DerArzt »

Sehr schön, danke Blizzard...

Ein Auktionshaus ist an sich ja eine feine Idee, aber dann bitte nur mit Ingame-Währung. Allerdings würde Blizzard dann nicht mehr mitverdienen :roll:.

Heutzutage heißt es nur noch Hauptsache Geld.
Dabei wird DiabloIII sowieso eine schöne Summe einfahren. Dazu noch der Onlinezwang...

Dabei mochte ich Blizzard eigentlich noch dafür, dass die Spiele wenigstens gut waren. DiabloIII wird wahrscheinlich gut werden, aber die Sache mit dem Auktionshaus ist echt lächerlich und macht das SPiel für mich persönlich um einiges uninteressanter.
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

saxxon.de hat geschrieben:
Spiele wie z.B Guild Wars zeigen das man sehr wohl ein freies Spiel in heutiger Zeit betreiben kann, das von verkauften Kapiteln und kleinem DLC leben kann. Es ist also auch heute kein Ding der Unmöglichkeit ;)
WoW und Guild Wars miteinander zu Vergleichen ist wie einen LKW nem Kombi gegenüber zustellen. Guild Wars hat eine völlig andere Serverstruktur (viele instanziierte Gebiete).

Gold soll wieder in d3 was wert sein. hier entfernen sie sich wieder einen ganzen schritt davon.
Eben nicht!!!!

Wenn du das ingame Gold in ein Verhältnis zu einer echten Währung setzt wird das Gold umso stabiler. Sagen wir ein unique ist 3€ Wert im Geld AH, im normalen AH ist das selbe Unique 90000 Gold wert. Also sind 3€ 90000 gold wert bzw 30000gold 1€.

Entscheidend für den konstanten Kurs ist, dass es genügend Money Holes gibt, sprich das in etwa dem Spieler genausoviel Gold zugeschmissen wie abgeholt wird (durch Reparaturkosten etc).
In einer besseren Welt würden jetzt alle Spieler mit Moral ihre Vorbestellung stornieren und Torchlight 2 bestellen.
In einer besseren Welt würdest du solche Kommentare unterlassen und deine "Moral" nicht anderen Leuten aufzwingen.
Zuletzt geändert von Elb2000 am 01.08.2011 16:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Clemonde
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Beitrag von Clemonde »

DerArzt hat geschrieben:Sehr schön, danke Blizzard...

Ein Auktionshaus ist an sich ja eine feine Idee, aber dann bitte nur mit Ingame-Währung. Allerdings würde Blizzard dann nicht mehr mitverdienen :roll:.

Heutzutage heißt es nur noch Hauptsache Geld.
Dabei wird DiabloIII sowieso eine schöne Summe einfahren. Dazu noch der Onlinezwang...

Dabei mochte ich Blizzard eigentlich noch dafür, dass die Spiele wenigstens gut waren. DiabloIII wird wahrscheinlich gut werden, aber die Sache mit dem Auktionshaus ist echt lächerlich und macht das SPiel für mich persönlich um einiges uninteressanter.
es gibt doch 2 *Auktionshäuser* - siehe Bilder

man kann entweder die Items für Gold reinsetzen/kaufen

oder für Echtgeld reinsetzen/kaufen
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XenolinkAlpha
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Beitrag von XenolinkAlpha »

Ich stelle mir vor, ich würde mir gerne eine Rüstung im AH kaufen. Aber im normalen AH gibts keine passenden, also bin ich gezwungen im EchtGeld AH zu sehen und statt 2000 Goldstücke würde ich 3,50€ dafür ausgeben...

Das alleine ist ein Spielspaßkiller! Ebay hin oder her, das ist übelste Abzocke! Ich will das Spiel genießen und mir nicht ständig Sorgen um mein Budget
machen! Echtes Geld zahle ich höchstens einmalig für ein Spiel oder für ein Abo, wenn es dafür als Gegenleistung eine permanente Welt und Support von GMs bietet.

Naja, vielleicht gibts dann neue Freelancer Job als legaler "Diablo 3 Item Farmer"... dann kann man auch ruhig Arbeitstellen abbauen, damit die bankrotten Staaten... äh Manager ihr Gehalt um 20% erhöhen können...

Think positiv! ;)
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

Klasse Schachzug von Blizz, da wird man sogar für seine eventuelle Sucht noch entlohnt und verdient n bisschen Kohle ... wenn DAS mal kein Anreiz ist immer weiter zu zocken und Sachen zu finden ...

Das Problem ist nur, das das dann wieder einige "hauptberuflich" machen und die Preise sicher ganz schnell ins Nirvana sinken werden.

Aber so anfürsich, stört mich nicht. Genau wie die Onlineanbindung. Mein Gott, D2 wurde auch immer online gespielt. Wer's nur off gespielt hat, hat eh nicht die komplette Faszination des Spiels erlebt.



PS: Die Diablo 2 Server laufen völlig unbhängig von WoW! Es gab D2 schon lange vor WoW und hat auch ohne deren Einnahmen funktioniert. DAs eine hat nix mit dem anderen zu tun.
Zuletzt geändert von DextersKomplize am 01.08.2011 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Rumpelwicht
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Beitrag von Rumpelwicht »

Klingt so als wenn die Bilderberger die Spieleindustrie schon komplett übernommen haben. Echt rotz ich welche Richtung das geht. Kann mir keiner erzählen das ihr das so besser findet wir vor 10 Jahren noch.
Opa
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Beitrag von Opa »

Mal ne frage am Rande an alle die sich drüber aufregen.

Realistisch betrachtet wird es den Echtgeldhandel ohnehin geben (siehe Ebay Goldhandel und damit auch Itemkauf in World of Warcraft).

Gut ausbalanciert zeigt WoW aber auch gut, dass die käuflich erwerblichen Epic´s eben nicht dasselbe sind wie erspielte HighEnd Item´s - also einen Klassenerhalt gibt es schon noch!

Wieso ist es jetzt ein Weltuntergang, wenn Blizzard selbst die "Ebay Gebühren" einstreichen will für den Handel mit Währung?!

Und dieses "verzerrt das Spiel" Gejammer immer - ich kenne einige Leute, die schon WoW Gold gekauft haben einfach weil se arbeiten gehen und Familie haben und nicht die Zeit Gold / Mats zu farmen. Also haben die Leute ihre Flasks und alles für Raids indirekt gekauft mit echtem Geld um ihrem Hobby "große Raidinstanzen" überhaupt nachgehen zu können. Das war weder in der Gilde noch für sonst jemanden ein Problem und spielen konnten die Leute definitiv...nix mit erkauften Erfolg.

Wichtig ist halt, dass es Anbieterseitig balanced ist - das eben RICHTIG tolle Sachen schon noch Arbeit bedeuten. Wenn man natürlich das bestmögliche Equip mal eben für Geld kaufen kann ist das schlecht aber in World of Warcraft ist das doch ganz gut gelöst wie ich finde.

Da sieht man den Unterschied zwischen "hat Ebay Geld gekauft und sich im AH ausgerüstet" und nem richtigen langjährigen Gamer mehr als deutlich. Und spürt ihn auch bei den Stats sehr stark...
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stormgamer
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Beitrag von stormgamer »

Elb2000 hat geschrieben:
Gold soll wieder in d3 was wert sein. hier entfernen sie sich wieder einen ganzen schritt davon.
Eben nicht!!!!

Wenn du das ingame Gold in ein Verhältnis zu einer echten Währung setzt wird das Gold umso stabiler. Sagen wir ein unique ist 3€ Wert im Geld AH, im normalen AH ist das selbe Unique 90000 Gold wert. Also sind 3€ 90000 gold wert bzw 30000gold 1€.

Entscheidend für den konstanten Kurs ist, dass es genügend Money Holes gibt, sprich das in etwa dem Spieler genausoviel Gold zugeschmissen wie abgeholt wird (durch Reparaturkosten etc).
das ist wert von einer anderen seite definiert^^ klar dadurch könnte gold einen von dir beschriebenen wechselkurs annehmen. aber ich betone hier das wort KÖNNTE.
ich habe nur die befürchtung dass es dadurch wieder zu einen stärkeren werteverfall und zu einen größeren goldumschlag kommt: dicke items landen nur selten im ingame-wärung-AH, und wenn sie dort mal landen sind sie so eine seltenheit dass dafür umso mehr gold geblättert wird. die paar spieler die sich das massige gold angeeignet haben dominieren weitere beliebte auktionen: schneeballeffekt.
du hast recht, es wird daurch mehr gold benötigt! aber ein einzelnes goldtück wird dadurch meiner meinung nach weniger wert sein als wenn der
markt voll items floriert.
Sp@xX
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Beitrag von Sp@xX »

Nicht einer hat es verstanden oder? das geld das man persönlich durch den verkauf von items gewinnt wird nur dem battle.net acc gut geschrieben! Das wandert nicht auf euer konto! Der einzige echte gewinner ist Blizzard! Und wirklich positiv auf das spiel bzw die balance ingame wird sich das ganze auch nicht auswirken.

Habe 3 jahre lang D2 gespielt. Aber D3 Hat bis auf den namen kaum noch was damit zu tun!
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Broco
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Beitrag von Broco »

bouncer19 hat geschrieben:
Broco hat geschrieben:
Mirabai hat geschrieben:Schau dir Starcraft 2 an, blizzard Spiele waren nie highend, wie auch bei 6-10 Jahren entwicklung.
Dafür aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet und in den meisten Fällen frei von Bugs und im Multiplayer unschlagbar.
Bug Frei`?
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Fanboy alarm was?^^
Nicht wirklich.
Für WoW hasse ich Blizzard sogar, weil sie aus einer geilen Spielereihe mit einer geilen Story einen kommerziellen Massenauflauf für Langzeitarbeitslose und Schulversager gemacht haben.

Aber alles was davor war, war de facto qualitativ weit über dem Durchschnitt.
Das ist ein Fakt und hat nichts mit "Fanboy" zu tun. Das Fanboy Gequatsche geht mir auf den Sack.

Ein minderqualitatives Spiel würde kaum derart einschlagen wie ein Starcraft oder die Warcraft-Reihe es taten.

P.S.: Ich habe geschrieben "in den meisten Fällen frei von Bugs" und nicht "immer frei von Bugs".
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

GenericEvilEmperor hat geschrieben:
Das alleine ist ein Spielspaßkiller! Ebay hin oder her, das ist übelste Abzocke! Ich will das Spiel genießen und mir nicht ständig Sorgen um mein Budget
machen! Echtes Geld zahle ich höchstens einmalig für ein Spiel oder für ein Abo, wenn es dafür als Gegenleistung eine permanente Welt und Support von GMs bietet.
Ich finde es echt geil wie sich die Leute gezwungen fühlen dort dann ihre Rüstung zu kaufen. Musst du doch nicht. Wie bereits gesagt es ist kein Itemshop. Du kannst genauso wie heute Tauschen oder wie in WoW im ingame AH kaufen. Wenn du heutzutage niemanden zum tauschen findest, fühlst du dich dann auch gezwungen bei ebay zu kaufen? Ne oder?

Nochmal ihr könnt wie bisher das Spiel spielen ohne auch nur 1 Cent extra auszugeben. Wenn ihr aber unbedingt extra investieren möchten weil ihr "zu faul" seid euch das Gold,die Items whatever selbst zu erfarmen. dann könnt ihr wie bisher auch auf ebay bzw. jetzt das RealMoney Auktionshaus gehen und es dort kaufen. IHR MÜSST ES ÜBERHAUPT NICHT! IHR HABT ÜBERHAUPT KEINE NACHTEILE WENN IHR ES NICHT TUT, BIS AUF DEN ZEITLICHEN "NACHTEIL". (Sry für Capslock aber irgendwie scheinen hier manche leute nicht zu verstehen was das bedeutet.) Das neue Auktionshaus bringt nur Vorteile:

1.) Ihr könntet theoretisch Geld verdienen mit (oder zumindest ein paar Goodies im BLizz Shop ergattern)
2.) Wenn ihr Geld ausgeben wollt könnt ihr das legal und in einem offiziellen Rahmen tun. Die Lieferung wird euch garantiert
3.) Durch die Einnahmen kann Blizzard eine technisch saubere Infrastruktur bieten (Bei D2 wars noch nicht so ein Problem das war relativ einfach mit wenigen Servern hinzubekommen)