Gears of War 3: Kommt nach Deutschland... ungeschnitten!

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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Muramasa hat geschrieben:also mMn die einzigen wirklichen Indzierungsgründe:
1. Im Spiel wird wirklich nur gesagt das töten geil ist und keine ironischen unterton oder Gegendarstellung etc existiert
(hab noch kein spiel gesehn wo gesagt wurde: man das macht so spaß, das probier ich mal an meiner frau und kinder).
2. Rassismus oder ähnliche Ideoligien werden propagiert.

Ein Spiel was sich wirklich mit dem Thema töten oder Rassismus befassen würde, würd ich sogar als jugendfördernd bezeichnen.
Das Problem ist nur, dass dir die wenigsten Spiele diese Message auf dem Präsentierteller servieren. Und gerade da wird es ja gefährlich, nämlich wenn die Gewaltverherrlichung unterschwellig passiert. Gerade Kinder dürften große Probleme haben, das zu erkennen, und selbst bei einem großen Teil der über 18jährigen Spieler habe ich da so meine Zweifel.
Und da sind wir auch wieder bei der USK. Es macht schon Sinn, dass die jedes Spiel von vorne bis hinten durchspielen. Sonst würden wir das ja erst erfahren, wenn so ein Spiel bereits in den Handel gelangt ist.

Bisher hab ich auch leider noch keinen Titel gesehen, der sich ernsthaft und kritisch mit dem Thema Krieg oder Gewalt auseinandergesetzt hätte.
Bei den unzähligen Weltkriegsshootern hätte man das ja eigentlich mal erwarten können, nur leider gehts da meist auch nur um Pathos und Heldenverehrung.
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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

Beam02 hat geschrieben:Es macht schon Sinn, dass die jedes Spiel von vorne bis hinten durchspielen. Sonst würden wir das ja erst erfahren, wenn so ein Spiel bereits in den Handel gelangt ist.
Mir wurde mal erklärt das sie beim durchspielen en fragebogen ausfüllen, aber das komitee (das überhaupt nix von videospielen) versteht, anhand videos und des fragebogen urteilt.

Leute..reicht einfach nicht einfach ein ab 18? muss es unbedingt ein dickes siegel und "niemand soll vom spiel erfahren" sein
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Und vor allem finde ich die Unterschiede überhaupt nicht so gravierend, das man sich dann zu dem Schritt der Indizierung entscheidet wenn das Spiel kein USK Schildchen bekommen hat. Die AB18 Schilder sind ja schon gut erkennbar und sollten schon ausreichen für fast alle Titel. Und sie müssen ja noch an der Kasse vorbei. Die Radikalste Maßnahme sollte vllt. die Abdunkelung der Verpackung sein oder sowas.....aber der Inhalt an sich ist im Regal ja nicht sichtbar eigentlich....

BFBC2 hat zwar nicht diesen Gewaltgrad wie GOW z.B, aber erzeugt eine so dichte Kampfatmosphäre durch unter anderem ziemlich krassen Sound, da meint man man ist wirklich im Krieg.
Und andere Titel verschwinden dann unverständlicherweise aus den Regalen, versteh ich bis heute nicht. und komplett ignorant der Jugend gegenüber bin ich eigentlich auch nicht. Ich seh Videospiele nur überhaupt nicht im Fokus, weil sie

1. Mir nicht geschadet haben, auch in jungen Jahren nicht, im Gegenteil.

2. Keinem geschadet haben den ich kenne, höchsten vllt. einigen WoW Süchtigen, aber gut wens erfüllt ;D
3. Ich unzählige andere Dinge mehr im Argen sehe als Videospiele was die Jugend betrifft.
4. Ich mich nicht von Propaganda und Scheindebatten Fernsehn beeinflussen lasse und keinen Zusammenhang bei den Amokläufen sehe, das ganze Leben und der Charakter, Umgang und die Umstände usw. dieser Menschen hat dazu geführt.

Mich würde mal interessieren was Beam zum Waffenschrank vom letzten Amok heini sagt, und wie auch der Robert etc. da dran gekommen sind an die Knarren, wenn du dir über Verantwortung der Gesellschaft speziell bei jungen Menschen so viel Gedanken machst. Da müssten mal ganz anderen mal eins auf den Deckel kriegen.
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Drum mag ich auch selbst keine Kriegsshooter, es reicht schon, dass es echte Kriege gibt, die muss man nicht auch noch am PC "nachspielen" können. Gut, ich seh es aber nicht ganz so extrem, weil so Spiele wie FarCry2 spiele ich dann doch auch schon wieder und das Thema darin ist ja auch nicht unbedingt so rein fiktiv. Ich glaub da geht es bei mir eher um die typischen Kriegsuniformen, Fahrzeuge und Einsätze... naja, ist ja auch egal, das Thema ist ja ein bisschen was anderes. ;)

Bei PEGI gefällt mir aber schon mal, dass genauer erwähnt wird was im Spiel vorhanden ist, vulgäre Sprache, Drogen, Sex und solche Dinge, das gibt einem schon einen etwas besseren Anhaltspunkt und sei es nur um im Internet gezielter nach weiteren Infos suchen zu können. Bei PEGI hatte ich bisher nie den Eindruck, dass die Angaben da nicht stimmten. Für meine damalige Nintendo Seite hatte ich eine extra Spieledatenbank programmiert gehabt, in der auch USK und PEGI samt diesen Unterinformationen eingetragen wurden, daher hatte ich die etwas öfters vor Augen.

Ich finde eh, man sollte diese nur als weitere Hilfe nutzen und auch im Internet selbst nach weiteren Infos suchen. Im Laden zu entscheiden würde ich erst gar nicht machen sondern mir die Zeit nehmen das Spiel erst mal unter die Lupe zu nehmen, ehe ich es kaufe. Von daher gäbe es bei mir eher keine Situation, in der das Kind meint das Spiel will es jetzt sofort haben. Da wird klar gesagt, dass es keine Spontankäufe bei Spielen gibt und wenn (z.B. bei Schnäppchen) wird daheim erst geguckt ob man es frei geben kann oder man es anders handhabt (z.B. nur zusammen spielen). ^^
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Infi88 hat geschrieben:1. Mir nicht geschadet haben, auch in jungen Jahren nicht, im Gegenteil.
Da gabs aber auch noch keine so realistische Grafik und Akustik.
2. Keinem geschadet haben den ich kenne, höchsten vllt. einigen WoW Süchtigen, aber gut wens erfüllt ;D
Naja, wie war das noch gleich man soll von seinem Bekanntenkreis nicht auf den Rest der Welt schließen? ;)
3. Ich unzählige andere Dinge mehr im Argen sehe als Videospiele was die Jugend betrifft.
Das definitiv, kein Thema, aber völlig außen vor sollte man sie auch nicht lassen, nur weil es wichtigeres gibt. ^^
4. Ich mich nicht von Propaganda und Scheindebatten Fernsehn beeinflussen lasse und keinen Zusammenhang bei den Amokläufen sehe, das ganze Leben und der Charakter, Umgang und die Umstände usw. dieser Menschen hat dazu geführt.
Ganz meine Meinung, die Amokläufe haben bei mir auch null zu meiner Meinung beigetragen, wieso auch, wenn ich selbst davon überzeugt bin, dass die Videospiele in diesen Fällen nichts damit zu tun hatten.

Irgendwo vor Jahren in irgend einem Land, hab vergessen wo, wurde mal Jemand mit nem Schwert erschlagen/erstochen, von einem Jugendlichen, der Final Fantasy Fan war... da bin ich mir dann nicht mehr ganz so sicher ob man da das Spiel so einfach aus der Rechnung nehmen kann.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 18.07.2011 05:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Muramasa hat geschrieben:
Beam02 hat geschrieben:Es macht schon Sinn, dass die jedes Spiel von vorne bis hinten durchspielen. Sonst würden wir das ja erst erfahren, wenn so ein Spiel bereits in den Handel gelangt ist.
Mir wurde mal erklärt das sie beim durchspielen en fragebogen ausfüllen, aber das komitee (das überhaupt nix von videospielen) versteht, anhand videos und des fragebogen urteilt.
Die Vorbereitung einer Prüfung

In den Räumen der USK steht alles für die Prüfung eines neuen Computerspiels bereit. Alle Titel werden von der USK zunächst auf technische Lauffähigkeit sowie Vollständigkeit des Prüfauftrages und aller Unterlagen überprüft. Die Sichter der USK erhalten alle komplexen Titel bereits Tage vor der eigentlichen Prüfung. Sie spielen die Titel komplett durch, speichern Spielstände und bereiten eine Gesamtpräsentation des Spiels gemäß den Richtlinien der USK vor. Die Spielesichter verfügen über alle notwendigen Zusatzinformationen des Anbieters. Bei der vollständigen Sichtung des Titels müssen sie sich auch alle für den Jugendschutz relevanten Details erschließen. Sie verfassen im Vorfeld einen neutralen schriftlichen Bericht. Diese umfassende Vorbereitung ist notwendig, um den Spielen technisch und inhaltlich gerecht zu werden. Nun übergibt die USK den Prüfauftrag an das Prüfgremium, in dem der Sichter das Spiel präsentiert. Weder die USK noch die Sichter geben eine Altersbewertung ab.

Bei der USK wird gespielt

Oberster Grundsatz aller Prüfverfahren ist: Bei der USK wird gespielt – jeder Titel. Dieses Verfahren ist weltweit einmalig. Im Prüfgremium hat jederzeit jedes Gremienmitglied die Möglichkeit selbst in ein Spiel einzusteigen. Aufgrund der Präsentation des Sichters erschließen sich die Jugendschutzsachverständigen das Spiel, diskutieren und bewerten es nach den Kriterien der USK im Hinblick auf den Jugendschutz. Die Kriterien der Bewertung von Computerspielen sind unter allen Bundesländern abgestimmt und werden ständig in Kooperation von USK und den OLJB sowie vom Beirat der USK überprüft und weiterentwickelt. Die Gutachtenden beziehen Handbücher und Zusatzmaterialien in die Diskussion ein. Am Ende müssen sie das Spiel in eine der fünf Altersgruppen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) einstufen und die Entscheidung in einem Gutachten begründen. Wenn vermutet wird, dass ein Spiel die Indizierungskriterien der BPjM erfüllt, wird das Alterskennzeichen verweigert.

Der staatliche Vertreter erteilt die Kennzeichen

Das für die Alterseinstufung von Computerspielen federführende Bundesland, Nordrhein-Westfalen, hat zwei ständige Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden benannt, von denen die im Begutachtungsverfahren jeder Prüfung jeweils einer bzw. eine mitwirken. Am Ende empfehlen die Jugendschutzsachverständigen eine Altersfreigabe, die dieser staatliche Vertreter übernimmt oder gegen die er ein Veto einlegt. Die USK nimmt das Prüfergebnis entgegen und teilt es dem Antragsteller mit. Wenn dieser nicht seinerseits in Berufung geht und so eine erneute Prüfung auslöst, erhält das Spiel das Alterskennzeichen durch den Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK.
Quelle: http://www.usk.de/pruefverfahren/pruefverfahren/

@Infi88:

Ich hab doch hier nie gesagt, dass ich einen Zusammenhang zwischen Videospielkonsum und Amokläufen seh. ?_?
Dafür gibts doch bis heute keinen eindeutigen Beweis, so wenig wie es eindeutige Beweise dagegen gibt. Da spielt so vieles eine Rolle, wie du schon sagst. Soziale Ausgrenzung, Mobbing, fehlende Geborgenheit etc. pp.
Ob der Konsum von Videospielen darauf Einfluss hat ist wie gesagt strittig, gibt ja die unterschiedlichsten Studien dafür und dagegen. Auch wenn Herr Pfeiffer meint, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen^^

Auch bei den Waffen geb ich dir recht, und das ist natürlich auch so ein Thema das mich umtreibt. Das uns eigentlich alle umtreiben sollte.
Ich hab nie verstanden und werde auch nie verstehen, warum eine Privatperson unbedingt Schusswaffen im Haus haben muss.
Nur scheinbar haben die Waffenhersteller und Schützenvereine eine gut funktionierende Lobby mit guten Beziehungen zu "traditionsbewussten" konservativen Politikern.

Und nochmal zu PEGI: Ergänzend find ichs in Ordnung, schadet ja nichts und liefert einem ja zumindest einen Vergleichswert zur USK-Freigabe.
Nur die USK würde ich persönlich schon gerne erhalten sehen, eben weil es nicht schaden kann, wenn die Spiele mal von vorne bis hinten durchgezockt werden, bevor sie in die Regale kommen.
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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

Balmung hat geschrieben: Irgendwo vor Jahren in irgend einem Land, hab vergessen wo, wurde mal Jemand mit nem Schwert erschlagen/erstochen, von einem Jugendlichen, der Final Fantasy Fan war... da bin ich mir dann nicht mehr ganz so sicher ob man da das Spiel so einfach aus der Rechnung nehmen kann.
Das ist die Story, wo der sich selber Sephiroth auf FF7 genannt hat. Sephiroth wird halt im spiel von allen am anfang bewundert und sich später rausstellt er hat größenwahn und ist verrückt. Aber ähnliche bösewichten laufen auch im mittags program auf kindersendern. Wobei mich hier Fans wieder entgegen kommen würden. Aber ich mein einfach, er hät sich auch captain hook oder so nennen könne, halt was er gern hatte.
Zuletzt geändert von Muramasa am 18.07.2011 06:08, insgesamt 1-mal geändert.
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Klar, nur ein Spiel ist halt ein Spiel, im TV läuft das vielleicht 20-30 Minuten, wenn es eine Sendung für Kinder ist oder halt 60-90 bei einem Kinderfilm. Ein Spiel kann man aber eben deutlich länger am Stück spielen, wenn die Eltern es zulassen. Und man ist in einem Spiel auch deutlich mehr drin.
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Balmung hat geschrieben:
Infi88 hat geschrieben:1. Mir nicht geschadet haben, auch in jungen Jahren nicht, im Gegenteil.
Da gabs aber auch noch keine so realistische Grafik und Akustik.
2. Keinem geschadet haben den ich kenne, höchsten vllt. einigen WoW Süchtigen, aber gut wens erfüllt ;D
Naja, wie war das noch gleich man soll von seinem Bekanntenkreis nicht auf den Rest der Welt schließen? ;)
3. Ich unzählige andere Dinge mehr im Argen sehe als Videospiele was die Jugend betrifft.
Das definitiv, kein Thema, aber völlig außen vor sollte man sie auch nicht lassen, nur weil es wichtigeres gibt. ^^
4. Ich mich nicht von Propaganda und Scheindebatten Fernsehn beeinflussen lasse und keinen Zusammenhang bei den Amokläufen sehe, das ganze Leben und der Charakter, Umgang und die Umstände usw. dieser Menschen hat dazu geführt.
Ganz meine Meinung, die Amokläufe haben bei mir auch null zu meiner Meinung beigetragen, wieso auch, wenn ich selbst davon überzeugt bin, dass die Videospiele in diesen Fällen nichts damit zu tun hatten.

Irgendwo vor Jahren in irgend einem Land, hab vergessen wo, wurde mal Jemand mit nem Schwert erschlagen/erstochen, von einem Jugendlichen, der Final Fantasy Fan war... da bin ich mir dann nicht mehr ganz so sicher ob man da das Spiel so einfach aus der Rechnung nehmen kann.
Naja, Soldier of Fortune http://www.youtube.com/watch?v=XdQB2_uR ... re=related, sieht doch net so schlecht aus, bei Vietcong war ich auch schon im Krieg, dachte ich zumindest ;D.

Zu Punkt 2, geh mal ins Detail, kennst du viele Freaks ? ;D Ok, ich kenn auch noch einen, aber eher ein Kriegsfilm Fanatiker, in Fachkreisen auch Stahlhelm genannt.

Aber im Prinzip, hast du Recht. Das geltende Gesetzt verhindert das ja schon, und beim KZ Manager etc. ist das ja vllt angebracht mal zu Indizieren. Man darf da nicht extreme gehn GoW etc. ist schon für Erwachsene.

Aber wenn der Papi beim Kauf dabei ist, seine Kinder aber ignoriert und keinen Wert darauf legt was und wie lange die das da machen. Dafür kann man die vernünftigen Bürger und Videospielfans ja nicht bestrafen und dann präventiv die Regale leer machen, auch wenns durch Internet usw. nicht wirklich gravierende Folgen hat.


Ich kann beam ja einen diplomatischen Vorschlag machen. Wir warten einfach ab!..... :ugly: Die Usk schlagt ja gerad wahrscheinlich en neuen Pfad ein. Obwohl ich kaum glaube das sie einfach ihre Arbeit machen kann, zumindest die die nur durchzocken und auch härtere Spiele durchwinken. Da kommen die Konservativen, Populisten, und Pfeiffer Artgenossen und haun die bei der nächsten Gelegenheit direkt in die Pfanne. Mit wirklichem Jugendschutz hat das wenig zu tun, eher mit Effekthascherei und Stimmenfang.
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Beitrag von unknown_18 »

Dennoch muss man sich manchmal schon fragen: muss diese extreme Gewaltdarstellung sein? Das hab ich mich bei dem Video oben von SoF auch direkt gefragt. Ich finde so etwas schon ziemlich krank. Da bin ich schon fast froh die deutsche Version von Fallout 3 gezockt zu haben. ^^
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Beitrag von Infi88 »

warum extrem, ok das mim Messer ist etwas übertrieben, aber was glaubst du was passiert, wenn du auf Menschen mit ner modernen Pumpgun schießt ? Da passieren noch ganz andere Sachen als die die man da sieht denk ich. Aber man muss ja ganz klar zwischen virtueller Unterhaltung und Realität trennen können, das sollte man nem Erwachsenen auch bei SoF oder GoW zutrauen find ich.

Wenn man sich bei RTL wie im Puff die Frauen aussuchen darf muss ich auch leider auf solche Titel bestehn ;). Auch wenn ich diese Arte Spiele eher selten Spiele, aber bei Cod; World of War als Beispiel, da gings mit der abgesägten Schrotflinte schon rund, ich find das hat dann sonne Art Slapstick Faktor. Wenn du mit nem Kumpel an ner Tür hockst, da kommt einer rein und kriegt die Ladung ins Genick, ist doch witzig :ugly: .
Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

Beam02 hat geschrieben:...Vertreter... von den Kirchen
:lach::lach::lach::lach::lach::lach:


Er tut es schon wieder.... :D

Sorry, aber ich sag doch du willst uns verarschen.

Jemand, der die Kirche als berechtigte und kompetente Institution angibt, hat echt absolut keine ernstzunehmende Diskussionsgrundlage.

Deine angegebenen Institutionen haben beim "Jugendschutz in Videospielen" genausoviel Ahnung wie ein Milchbauer von Investmentbanking - nur weil er mal paar Aktien gekauft hat, hat er trotzdem (im Normalfall) überhaupt keine Ahnung. :roll:

Aber wie gut, dass ich mir von Leuten, die jünger als ich sind und sich "Pädagogen" schimpfen und von der Kirche vorschreiben lassen darf was gut für mich ist... :Spucklinks:
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Ach Ugchen, hättest du die Diskussion mal weiter verfolgt und dich nicht an diesem einen Punkt aufgehangen, hättest du sicher auch mitbekommen, dass die Kirchen auf die Vergabe der Alterseinstufung überhaupt keinen Einfluss haben, sondern lediglich neben Vertretern anderer gesellschaftlich relevanter Gruppen im Beirat sitzen. Wie sie auch im Rundfunkrat der ÖR vertreten sind, in Ethikkommissionen und anderen Gremien, in denen ein Querschnitt der Gesellschaft abgebildet werden soll.
Die Empfehlung für die Einstufung vergibt das Prüfungsgremium der USK, und das besteht aus Jugendschutzsachverständigen.

Aber über den Punkt sind wir schon lange raus, und ernsthaft mit dir darüber zu diskutieren scheint mir so langsam aber sicher sinnlos, da du bei den Begriffen "Pädagogen" und "Kirche" ja sofort losschlägst wie ein Feuermelder und scheinbar meinst, dass du festlegen könntest wer kompetent ist und wer nicht.
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Erynhir
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Beitrag von Erynhir »

Was an diesem ganzen sogenannten "Jugendschutz" so stört, ist dass es halt teilweise Titel gibt die gar keine Zeichnung erhalten, bzw. wo sie verweigert wird. Wie kann sowas sein? Solange keine strafrechtlichen Sachen enthalten sind spricht doch nichts dagegen ein Spiel ungeschnitten mit der Kennzeichnung "USK 18" freizugeben. Ja ja, ich weiß dass das nicht letzten Endes die USK an sich entscheidet, sondern irgendwelche "staatlichen Vertreter".
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Beitrag von Beam02 »

Erynhir hat geschrieben:Was an diesem ganzen sogenannten "Jugendschutz" so stört, ist dass es halt teilweise Titel gibt die gar keine Zeichnung erhalten, bzw. wo sie verweigert wird. Wie kann sowas sein? Solange keine strafrechtlichen Sachen enthalten sind spricht doch nichts dagegen ein Spiel ungeschnitten mit der Kennzeichnung "USK 18" freizugeben. Ja ja, ich weiß dass das nicht letzten Endes die USK an sich entscheidet, sondern irgendwelche "staatlichen Vertreter".
Soweit ich weiß hat die BPjM einen Katalog, in dem sie bestimmte Kriterien für eine Indizierung aufführt. Und immer wenn das Prüfgremium der USK den Verdacht hat, dass die BPjM sich an dem Spiel stören könnte, dann verweigert sie die Freigabe. I.d.R dauerts dann ja auch nicht lange, bis die BPjM den entsprechenden Indizierungsantrag stellt.
Wenn die USK einfach eine Freigabe erteilen würde, die BPjM sich dann aber beschwert, weil die USK ja gegen Indizierungskriterien verstoßen habe, dann ist es letztendlich wieder eben diese USK, die den Unmut der BPjM auf sich zieht.
Und noch schlimmer, den Unmut der konservativen Entscheidungsträger und Kriminologen wie Hr. Pfeiffer, denen sie zu liberal und ohnehin ein Dorn im Auge ist.
Die USK ist da wirklich nicht zu beneiden in ihrer Position.