Gears of War 3: Kommt nach Deutschland... ungeschnitten!
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unknown_18
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Naja, ich hab mir gerade überlegt: Gewalt ist aber auch an sich ein Problem, weil in Spiel sieht man seltene wirklich realistische Gewalt, meist die Gewalt übertrieben eben zu Unterhaltungszwecken, wie bei den Hollywood Filmen. Und mal ehrlich, welcher Spieler kann in solchen Situationen wirklich sagen "das ist pure Fiktion" und "das würde exakt so auch im RL passieren"? Die Gefahr ist doch recht groß, das die Kids denken "übertriebene Darstellung, ganz klar" machen es nach um merken dann erst, dass das ausnahmsweise mal realistisch im Spiel dargestellt wurde...
Ich finde so eindeutig kann man bei Gewalt Fiktion und Realismus nicht wirklich auseinander halten und Kids erst recht nicht. Und ich weiß nicht ob Eltern wirklich im Stande sind die Problematik einschätzen zu können, wenn sie ihrem 14jährigen Sohn ein GoW3 kaufen.
Ich finde so eindeutig kann man bei Gewalt Fiktion und Realismus nicht wirklich auseinander halten und Kids erst recht nicht. Und ich weiß nicht ob Eltern wirklich im Stande sind die Problematik einschätzen zu können, wenn sie ihrem 14jährigen Sohn ein GoW3 kaufen.
- Muramasa
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es gibt kein schutz audiovisueller medien vom staat?super! wenns funzt, wieso nicht. Kinder haben in der Regel sowieso kein eigenes Geld um sich mit Slasher Spielen einzudecken.
Wenn mein Bruder bissl älter ist und anfängt bissl krankes zeug zu spielen wie ich früher, werd ich ihn aufjedenfall mit ihm drüber reden bzw ihn darauf ansprechen.
Wenn mein Bruder bissl älter ist und anfängt bissl krankes zeug zu spielen wie ich früher, werd ich ihn aufjedenfall mit ihm drüber reden bzw ihn darauf ansprechen.
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unknown_18
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Ja stimmt, die greifen dann zur Kopie. Man weiß doch wie das als Kind abläuft: man will unbedingt erwachsen sein, also will man Spiele spielen, die für Erwachsene gemacht sind. Da war ich damals auch nicht anders. Nur da waren die Spiele grafisch noch weit weg davon Gewalt in der Form darstellen zu können wie sie es heute tun. Keine Ahnung wie mich solche Spiele heute damals beeinflusst hätten, anders aber sicherlich.
- Beam02
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Keiner von uns, und wenn ich mir die vielen sich teils diametral gegenüberstehenden Studien so anschaue auch kein seriöser Wissenschaftler, kann bis dato eindeutig sagen, ob die Darstellung oder gar das aktive Ausführen virtueller Gewalthandlungen einen Einfluss auf die reale Gewaltbereitschaft hat oder nicht, und wenn ja wie bedeutend oder unbedeutend dieser Einfluss ist.
Und dann kommen hier einige selbsternannte Experten aus ihren Löchern gekrochen und meinen, sie wüssten es besser.
Dein "Furz im Hurrikan", Infi88, ist nicht mehr als deine persönliche Meinung, also stell es hier nicht so hin als wäre es eine Tatsache.
Solange es also keine absolute Sicherheit gibt, ob es Auswirkungen gibt und wie stark diese sein könnten, warum sollte man dann nicht lieber nach dem Motto "Vorsicht statt Nachsicht" verfahren?
Der Konsum von gewalthaltigen Medien gehört ganz sicher nicht zur persönlichen Entfaltung von Kindern und Jugendlichen. Also was spricht dagegen, Heranwachsende möglichst nicht damit zu konfrontieren?
Und dann kommen hier einige selbsternannte Experten aus ihren Löchern gekrochen und meinen, sie wüssten es besser.
Dein "Furz im Hurrikan", Infi88, ist nicht mehr als deine persönliche Meinung, also stell es hier nicht so hin als wäre es eine Tatsache.
Solange es also keine absolute Sicherheit gibt, ob es Auswirkungen gibt und wie stark diese sein könnten, warum sollte man dann nicht lieber nach dem Motto "Vorsicht statt Nachsicht" verfahren?
Der Konsum von gewalthaltigen Medien gehört ganz sicher nicht zur persönlichen Entfaltung von Kindern und Jugendlichen. Also was spricht dagegen, Heranwachsende möglichst nicht damit zu konfrontieren?
- Infi88
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Das sollten sie aber wenn sie es kaufen. En Küchenmesser ist ja auch kein Schnuller, Wenn sie in der Neuzeit angekommen sind und ihr Sohn sich mit 14 Jahren für Videospiele interessiert und spielt sollten sie sich schon etwas damit befassen.Balmung hat geschrieben:Naja, ich hab mir gerade überlegt: Gewalt ist aber auch an sich ein Problem, weil in Spiel sieht man seltene wirklich realistische Gewalt, meist die Gewalt übertrieben eben zu Unterhaltungszwecken, wie bei den Hollywood Filmen. Und mal ehrlich, welcher Spieler kann in solchen Situationen wirklich sagen "das ist pure Fiktion" und "das würde exakt so auch im RL passieren"? Die Gefahr ist doch recht groß, das die Kids denken "übertriebene Darstellung, ganz klar" machen es nach um merken dann erst, dass das ausnahmsweise mal realistisch im Spiel dargestellt wurde...
Ich finde so eindeutig kann man bei Gewalt Fiktion und Realismus nicht wirklich auseinander halten und Kids erst recht nicht. Und ich weiß nicht ob Eltern wirklich im Stande sind die Problematik einschätzen zu können, wenn sie ihrem 14jährigen Sohn ein GoW3 kaufen.
Dafür sorgt aber ja das Pegi System auch nicht, der Hinweis ist ja da, teils detaillierter als beim USK Stempel. Die Filme unterliegen ja auch der Kontrolle, und ich weiß nicht genau wie die Gesetzeslage ist, darf ein Minderjähriger mim Papi, 300 z.B. im Kino gucken ? Ja oder ?
Wie dem auch sei ähnlich sollte das ja auch bei Spielen sein bzw. ist es ja auch bei uns, bis zu einem gewissen(willkürlichen) Grad, nur halt wirklich komplett en Aufriss machen und ausm Verkehr ziehn, ich weiß nicht.
Das ist wie diese Splatterfilme und Horrorthriller mit diesen Gewaltorgien. Manche Titel arbeiten ohne Zweifel mit etwas gehobener teils übertriebener Gewaltdarstellung, eher ernst wie Soldier of Fortune oder humorig aber auch teils mit dichter Atmosphäre. Aber mir ist noch kein Fall bekannt wo ein Minderjähriger seinen Vater in 2 Hälften gesägt hat, weil er wohl zu viel Gears of War gespielt hat. Sollte das aber öfters der Fall werden, werde ich definitiv meine Meinung überprüfen ;D.
Zuletzt geändert von Infi88 am 18.07.2011 03:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Muramasa
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@beam02 das man durch ne Indizierung erreicht? nicht wirklich, ansich hatte ich auch als kind kein problem mit dem 12, 16, 18er system. Hab gefragt ob meine mutter mir das 16er game kauft, "glaubst du nicht das es schlecht für dich ist" ich "ne" ok habs. Indizierte Spiele kann man heutzutage sowieso mit nem einfachen google griff runterladen oder bestellen.
es geht doch hier mir eher um die Indizierung und die "lieber übertriebene Vorsicht als Nachsicht".
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Absolut nichts. Es ist ja richtig und wichtig, dass es solche kontrollierenden Organe gibt, damit Eltern und auch Kinder wissen, wie sie das Produkt einschätzen müssen. Ich rate allerdings tunlichst davon ab solche Kontrollmaßnahmen zu übertreiben oder gar in Regulierungen ausarten zu lassen.Beam02 hat geschrieben:[...] Der Konsum von gewalthaltigen Medien gehört ganz sicher nicht zur persönlichen Entfaltung von Kindern und Jugendlichen. Also was spricht dagegen, Heranwachsende möglichst nicht damit zu konfrontieren?
Erstens aus dem Grund, den viele hier selbst ständig erfahren. Geschnittene Fassungen, Indizierungen etc. Zweitens weil sich die Eltern und Lehrer zu leicht der Verantwortung entziehen können, weil sie meinen der Staat passe darauf auf, dass ihre Kinder nur das zu Gesicht bekommen, was für sie bestimmt ist. Folge wäre eine noch geringere Auseinandersetzung mit dem Thema, was all die Meinungen, die uns heute in den Medien und der Politik so erzürnen, noch immens verschlechtern würde.
- Infi88
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seh ich auch so selbst dann liegt die Verantwortung eher bei den Eltern. Weil ein Spiel was beim Händler rumliegt usw. ist ja kein Dildo oder irgendwas anstößiges. Das landet ja eigentlich selbst wenn es Minderjährige, bei eigentlich schon ordentlicher Gesetzeslage(lassen wir die Indizierung mal weg), in die Hände kriegt eh immer Zuhause. Und ich denke wenn die Eltern entscheiden ob das noch ok ist oder nicht sollte man es dabei belassen.Muramasa hat geschrieben:@beam02 das man durch ne Indizierung erreicht? nicht wirklich, ansich hatte ich auch als kind kein problem mit dem 12, 16, 18er system. Hab gefragt ob meine mutter mir das 16er game kauft, "glaubst du nicht das es schlecht für dich ist" ich "ne" ok habs. Indizierte Spiele kann man heutzutage sowieso mit nem einfachen google griff runterladen oder bestellen.
es geht doch hier mir eher um die Indizierung und die "lieber übertriebene Vorsicht als Nachsicht".
Ich hab mir damals aus dem Urlaub Vietcong, mit 15 glaub ich mitgebracht. Das hab ich dann mit mehreren Kollegen im kleinen LAN gezockt, was für eine Lebenserfahrung
Und so drängt man sie zur Heimlichkeit usw. und schafft den Mythos der bösen Computerspiele.
Das der durch die Propaganda noch zündet teilweise, bei den Menschen in dieser Gesellschaft ist eigentlich das was mich nervt, die USK eher weniger. Aber ich denke das sehen viele im Kern ähnlich. Nur beam kriegts wohl nicht auf die Kette.
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unknown_18
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Man muss halt auch wirklich sagen: Niemand weiß so wirklich wie sich nun solche Spiele wirklich auf die Kids auswirken. Von einem selbst, der das selbst miterlebt hat als Kind, kann man auch nichts wirklich schließen, weil das ist ein sehr subjektiver Eindruck. Tatsache ist halt, das Kinder noch ziemlich unerfahren sind und vieles erst noch lernen und da kann es durchaus auch dazu gehören den Unterschied zwischen der gezeigten Gewalt in Filmen/Spielen zur Realität zu lernen. Nur die Frage ist: wie ohne ausprobieren kriegt man das hin? Eigentlich nur so, wie es zum Beispiel Galileo auch schon gemacht hat: Scenen aus einem Film nachgestellt um zu zeigen ob diese realistisch sind oder ein typischer Hollywood Trick. Nur die Kinder probieren so was auch ganz gerne mal selbst aus... und es muss ja nicht gleich ne Kettensäge sein... ^^ Ist im Grunde wie wenn das Kind mit Feuer spielt und dabei das Haus abfackelt...
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Oder mit der Nase in die Steckdöse hämmert, wenn es zu viel Woodywoodpecker geschaut hatBalmung hat geschrieben:Man muss halt auch wirklich sagen: Niemand weiß so wirklich wie sich nun solche Spiele wirklich auf die Kids auswirken. Von einem selbst, der das selbst miterlebt hat als Kind, kann man auch nichts wirklich schließen, weil das ist ein sehr subjektiver Eindruck. Tatsache ist halt, das Kinder noch ziemlich unerfahren sind und vieles erst noch lernen und da kann es durchaus auch dazu gehören den Unterschied zwischen der gezeigten Gewalt in Filmen/Spielen zur Realität zu lernen. Nur die Frage ist: wie ohne ausprobieren kriegt man das hin? Eigentlich nur so, wie es zum Beispiel Galileo auch schon gemacht hat: Scenen aus einem Film nachgestellt um zu zeigen ob diese realistisch sind oder ein typischer Hollywood Trick. Nur die Kinder probieren so was auch ganz gerne mal selbst aus... und es muss ja nicht gleich ne Kettensäge sein... ^^ Ist im Grunde wie wenn das Kind mit Feuer spielt und dabei das Haus abfackelt...
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unknown_18
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Das was Balmung sagt.
Man weiß eben nicht, ob und wie sich das auf Kinder und Jugendliche auswirkt.
Also warum überhaupt erst riskieren, dass die Kids von solchen Spielen Wind bekommen? Wenn die im Laden im Regal stehen muss ja früher oder später mal ein Kind die Packung in die Hand nehmen.
Und gerade für pubertierende Jungs sind solche besonders blutigen, "verbotenen" (ab 18 ) Spiele besonders reizvoll. Es ist natürlich nicht gesagt, dass die nicht auch von einem indizierten Titel Wind bekommen, gerade in Zeiten des Internets oder durch ich sag mal weniger verantwortliche Geschwister. Aber man kann die Wahrscheinlichkeit zumindest deutlich eindämmen, wenn solche Titel nicht öffentlich beworben und ausgestellt werden dürfen.
Dass man die Eltern nicht aus der Pflicht nehmen darf ist klar, da sind wir uns doch alle einig. Aber genau das, was so eine große Errungenschaft des modernen Rechtsstaats ist und was sicher keiner von uns missen möchte, wird an der Stelle zum Problem: An der Haustür endet das Regulierungspotential des Staates und die persönliche Freiheit beginnt. Was in den Familien passiert kann er nicht beeinflussen. Grundsätzlich natürlich richtig und wichtig, denn welche Medien man daheim konsumiert hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren. Aber wie bringt man die Eltern dazu, sich verantwortungsbewusst mit dem Medienkonsum ihrer Kinder zu beschäftigen? Und wie weit ist es eigentlich möglich, den Medienkonsum seiner Kinder zu überwachen? Immerhin gibt es inzwischen ja schon Alterseinstellungen an den Konsolen, aber in der Regel sind die Kids ihren Eltern da einen Schritt voraus und hebeln den Schutz mit Leichtigkeit aus.
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es so vielen Eltern vollkommen egal zu sein scheint, was sich der Sprößling in seiner Freizeit an der Konsole so reinzieht.
Man weiß eben nicht, ob und wie sich das auf Kinder und Jugendliche auswirkt.
Also warum überhaupt erst riskieren, dass die Kids von solchen Spielen Wind bekommen? Wenn die im Laden im Regal stehen muss ja früher oder später mal ein Kind die Packung in die Hand nehmen.
Und gerade für pubertierende Jungs sind solche besonders blutigen, "verbotenen" (ab 18 ) Spiele besonders reizvoll. Es ist natürlich nicht gesagt, dass die nicht auch von einem indizierten Titel Wind bekommen, gerade in Zeiten des Internets oder durch ich sag mal weniger verantwortliche Geschwister. Aber man kann die Wahrscheinlichkeit zumindest deutlich eindämmen, wenn solche Titel nicht öffentlich beworben und ausgestellt werden dürfen.
Dass man die Eltern nicht aus der Pflicht nehmen darf ist klar, da sind wir uns doch alle einig. Aber genau das, was so eine große Errungenschaft des modernen Rechtsstaats ist und was sicher keiner von uns missen möchte, wird an der Stelle zum Problem: An der Haustür endet das Regulierungspotential des Staates und die persönliche Freiheit beginnt. Was in den Familien passiert kann er nicht beeinflussen. Grundsätzlich natürlich richtig und wichtig, denn welche Medien man daheim konsumiert hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren. Aber wie bringt man die Eltern dazu, sich verantwortungsbewusst mit dem Medienkonsum ihrer Kinder zu beschäftigen? Und wie weit ist es eigentlich möglich, den Medienkonsum seiner Kinder zu überwachen? Immerhin gibt es inzwischen ja schon Alterseinstellungen an den Konsolen, aber in der Regel sind die Kids ihren Eltern da einen Schritt voraus und hebeln den Schutz mit Leichtigkeit aus.
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es so vielen Eltern vollkommen egal zu sein scheint, was sich der Sprößling in seiner Freizeit an der Konsole so reinzieht.
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unknown_18
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Naja, gerade jetzt dank Internet ist es extrem schwierig Kinder davon abzuhalten sich über solche Spiele zu informieren. Wenn sie es nicht Zuhause tun, tun sie es bei Freunden an deren PC mit ihnen zusammen. Auch gerade die Schule ist da perfekt geeignet um sich über so etwas auszutauschen. Also ich bin komplett ohne Internet aufgewachsen, weil es das damals praktisch noch nicht gab und dennoch bin ich dank Schulkameraden an solche Spiele gekommen. Wenn ich da das Internet heute sehe und Handies und was sonst alles... es wäre naiv zu glauben man könnte seine Kinder davon abhalten.
Von daher: es überhaupt zu versuchen wird nicht viel bringen, da muss man sich eine andere Lösung einfallen lassen und die schlauste wäre eben mit ihnen darüber zu reden und sie aufzuklären, bevor sie vorher schon zu sehr mit den Spielen in Kontakt gekommen sind. Ansonsten wüsste ich nichts, was wirklich richtig funktionieren könnte.
Nur das Problem ist halt: viele Eltern gucken da erst gar nicht drauf, die sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Da ist aber vor allem unsere Gesellschaft schuld.
Von daher: es überhaupt zu versuchen wird nicht viel bringen, da muss man sich eine andere Lösung einfallen lassen und die schlauste wäre eben mit ihnen darüber zu reden und sie aufzuklären, bevor sie vorher schon zu sehr mit den Spielen in Kontakt gekommen sind. Ansonsten wüsste ich nichts, was wirklich richtig funktionieren könnte.
Nur das Problem ist halt: viele Eltern gucken da erst gar nicht drauf, die sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Da ist aber vor allem unsere Gesellschaft schuld.
- Muramasa
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also mMn die einzigen wirklichen Indzierungsgründe:
1. Im Spiel wird wirklich nur gesagt das töten geil ist und keine ironischen unterton oder Gegendarstellung etc existiert
(hab noch kein spiel gesehn wo gesagt wurde: man das macht so spaß, das probier ich mal an meiner frau und kinder).
2. Rassismus oder ähnliche Ideoligien werden propagiert.
Ein Spiel was sich wirklich mit dem Thema töten oder Rassismus befassen würde, würd ich sogar als jugendfördernd bezeichnen.
1. Im Spiel wird wirklich nur gesagt das töten geil ist und keine ironischen unterton oder Gegendarstellung etc existiert
(hab noch kein spiel gesehn wo gesagt wurde: man das macht so spaß, das probier ich mal an meiner frau und kinder).
2. Rassismus oder ähnliche Ideoligien werden propagiert.
Ein Spiel was sich wirklich mit dem Thema töten oder Rassismus befassen würde, würd ich sogar als jugendfördernd bezeichnen.
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unknown_18
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Nun, bei Kindern ist die Frage, ob man ihnen überhaupt sagen muss das töten geil ist oder ob sie es nicht einfach so beim spielen auch so empfinden. Und bei Kindern weiß man eben nie so genau ob sie Fiktion wirklich 100% von der Realität trennen können. Es gehört nun mal zu der menschlichen Entwicklung, dass wir manche Dinge erst mit einem gewissen Alter lernen. Dazu gehört eben auch die Fähigkeit eine eigene Meinung entwickeln zu können. Das ist Fakt und daher sollte man solche Dinge schon etwas kritisch betrachten und nicht zu blauäugig aus Erwachsenensicht sehen.
