Boesor hat geschrieben:Armoran hat geschrieben:
Der Unterschied ist, das die Zeiten in denen es darum ging Spiele zu entwickeln um die Spieler zu überraschen, faszinieren, oder einfach Spiele zu revolutionieren (weil sie die größte und wichtigste Zielgruppe darstellten), vorbei sind.
Das glaube ich nicht.
Ich stoße nach wie vor auf Spiele, die deine Vorgaben erfüllen und ich bin auch vor 15 Jahren schon auf Spiele gestoßen die nur ein Aufguss waren (passenderweise: UFO und der Nachfolger X-Com)
Und ich bin mir sicher, es wird auch in Zukunft beides geben.
Was die Spieler wollen ist inzwischen egal, heute bekommen die Studios einen Auftrag ein Spiel zu entwerfen das auf Marktgruppe X angepasst ist, aber auch nicht zu ambitioniert oder besonders sein darf damit man Gruppe Y und Z nicht völlig abschreckt... was leider in einer Menge potenziell herrausragenden aber am Ende schrecklich halbgaren Spiele resultiert hat.
Wer bitte sind denn "die Spieler"? ich denke doch, dabei handelt es sich um die (zahlenden) Kunden. Und was die wollen zeigen sie an der Kasse.
Vielleicht tuts weh und es entspricht auch nicht meinem Geschmack, aber offenbar wollen jede menge Spieler ein Call of Duty xy. Solange ich dafür noch Spiele wie (aktuell bei mir) Batman Arkham Asylum bekomme soll es mir recht sein.
Macht das den Markt schlechter bzw besser ? Nein, gebe ich dir völlig Recht, ich kann schlecht jemandem die Schuld geben bzw kritisieren der nichtmal etwas falsch macht. :wink:
Hersteller wollen eben damals wie heute vor allem eines: geld verdienen.
Jetzt stell dich nicht so stur mensch, du weißt genau was ich meine
- Natürlich gibt es noch Spiele die "meine" Vorgaben erfüllen... habe ich nichts anderes behauptet, es ging darum wie ein großteil der Entwicklungen aussehen.
- "Die Spieler" ? Die Spieler die diese Industrie groß gemacht haben, die Spieler die den Aufbau dieser miterlebt und verstehen in welche Richtungen sie sich derzeit entwickelt... natürlich sind alle Leute die Spiele spielen Spieler, aber für das Thema ist der Spieler eben nicht der Spieler... ach verdammt jetzt wirds zu kompliziert...
- Geld verdienen wollen alle, ja, aber während man damals eben auf die Spieler eingehen musste (weil der Markt erheblich kleiner war) damit diese ihre Produkte kaufen, haben Publisher es mit der neuen "Spieler" Generation erheblich leichter... vorallem weil man eben nichtmehr auf die Wünsche dieser eingehen muss, sondern erheblich mehr Kontrolle und Werkzeuge (DLC etcetera) zur Verfügung hat.
Und jetzt bevor da auch wieder etwas zurückkomt ala "Stört mich das" bzw "warum soll mich das interessieren"... nein, tut es nicht, ich kaufe mir genau wie du sagst nur das was mich interessiert.
Das ist nur eine halbgare und verallgemeinerte Marktanalyse, nicht mehr als das :wink: