XCOM: "Strategiespiele sind nicht zeitgemäß"

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manu!
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Beitrag von manu! »

Für mich ne ziemlich klare Ausrede den Namen XCOM irgendwie auf die Konsolen zu hieven.Hab alle XCOM Spiele angespielt und leider kommt bei keinem so wirklich der Flair vom UFO oder Terror from the Deep durch -.- seeehr schade.
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6zentertainment
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Beitrag von 6zentertainment »

warum strategiespiele höchstens nur noch nieten sidn liegt einfach dadran das sie auch nurnoch blender sind.kein kern,kein herz und diese dumme aussage zeigt mir auch,kein interesse.von daher macht nen brauchbaren shooter der etwas tacktik hat und jut ist
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Usul
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Beitrag von Usul »

sette07 hat geschrieben:Gerade weil er mit Musik kommt schießt er sich ein Eigentor. Ray Charles, Roy Orbison, Elvis, The Beatles usw. , usw. sind Klassiker und Oldies welche man IMMER wieder hören kann und sich vor allem an die Namen erinnert. Ich bin kein Strategie-Fan aber zu sagen Strategie ist nicht mehr Zeitgemäß ist nun wirklich der größte Blödsinn.
Ich glaube, das ist nicht ganz zu Ende gedacht. Was der Typ sagen wollte, ist nicht, daß man heute die Hits der Vergangenheit nicht mehr hört - im Gegenteil. (Das würde den Leuten entsprechen, die UFO noch heute spielen).
Vielmehr vermutet er, daß die Urheber der Klassiker, die wir noch hören, heute eine "modernere" Version ihrer Musik machen würden. Damit hat er durchaus Recht... denn die meisten guten Musiker entwickeln sich ja in der Tat weiter.

Was er aber bei diesem Vergleich nicht beachtet, ist, daß kaum ein ernstzunehmender Musiker sich von heute auf morgen KOMPLETT ändern würde, in ein ganz neues Genre einsteigen würde. Der Vergleich zwischen Ray Charles und Kanye West ist in der Hinsicht Käse, denn die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden sind vorhanden. Wenn er gesagt hätte, daß Ray Charles heute auf Doom Metal oder Deutsche Volksmusik umgestiegen wäre, hätte sein Vergleich Sinn gemacht - denn nichts anderes ist der Versuch, aus UFO einen Shooter zu machen.

Ganz allgemein zu dem Thema: Wenn sie wenigstens einen guten Shooter machen würden, der einen total begeistert mit Grafik, Action und allerlei. Dann könnte man das schon verschmerzen. Aber stattdessen wird es - damit lehnt man sich nicht allzu weit aus dem Fenster - eine langweilige Mischung aus bißchen Strategie, bißchen Taktik und Ballerei.

Kurz gesagt: Labern kann man viel, wenn der Tag lang ist, aber wenn am Ende nix dabei rauskommt, hätte man lieber Klappe gehalten.
SixBottles
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Beitrag von SixBottles »

Worrelix hat geschrieben:
SixBottles hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben: Ray Charles, der sich auf dem Klavier selbst begleitet hat, würde Lieder schreiben, bei denen er nur einen Ton bzw Akkord hält und statt Melodien zu singen, würde er rappen?

You've got no idea what you're talking about.
also ich weiß ja net auf welchen planeten du lebst,
aber es gibt in unserer modernen zeit nur ein musik genre, ähhh modern techno-pop? wär ja auch schrecklich wenn es alternative und dennoch erfolgreiche musik geben würde...lachhaft... :roll:
Irgendwas hast du da komplett falsch verstanden...
ne nich ganz, glaube du verstehst grad was falsch ;)
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Blind Talamasca
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Beitrag von Blind Talamasca »

es ist immer eine frage von angebot und nachfrage ... ich wage eine prognose abzugeben ... wenn heute ein publisher eine weltraumsimulation sagen wir eine fortsetzung von wing commander rausbringen würde ... dann würde auch diese ... so sie vernünftig gemacht wurde ihre fans finden und vorallem ordentlichen absatz erwirtschaften ... in einer zeit in der jeder mit einer cd presse im keller und nem pc labor einen shooter auf den markt wirft wirst du mit einer adaption eines klassikers eher gewinn erwirtschaften wenn du dich auf die erfolgsgaranten verlässt, diese weiterentwickelst und diese im zeitgemäßen gewand präsentierst ... wenn man der argumentation dieses branchengenies folgen würde ... würde blizzard seine starcraft reihe ab nächstem jahr in eine shooter - rpg - capture the flag - koop - epicgame - openworld - grafikhure verwandeln ... so es mag so sein das auch diese serie sich weiter entwickelt aber es existiert ein gravierender unterschied zwischen einer weiterentwicklung und der portierung einer marke in ein neues genre ... wenn beispielsweise metallica nächste woche ein hip hop album rausbringen würden, könntest du dich darauf verlassen das nicht nur pflastersteine beim ersten live konzert auf die bühne fliegen ... fazit: einen erfolgreichen titel aus einem genre in ein anderes zu portieren kann maximal eine nette ergänzung sein (siehe c&c renegade) aber ist als alleiniger nachfolger der sichere tot jener erfolgsmarke ...
user 9412
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Beitrag von user 9412 »

alles was gut ist ist gut und es findet seine Käufer

ein shice shooter findet aber unabhängig von der Qualität seine Käufer

um in den genre Erfolg zu haben braucht man mehr als nur grafik x gescriptete Szenen und herum fliegende köpfe
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Worrelix
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Beitrag von Worrelix »

SixBottles hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben:
SixBottles hat geschrieben:ne nich ganz, glaube du verstehst grad was falsch ;)
Du darfst mir gerne erklären, was ich denn falsch verstehe ...
Zuletzt geändert von Worrelix am 13.07.2011 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Sarnar
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Beitrag von Sarnar »

Ich kann den Mann irgendwie schon verstehen bzw. seine Aussage nachvollziehen.

Und Starcraft 2/Shogun 2 sind jetzt nicht DIE Strategiespiele die vor Tiefgang und Komplexität strotzen.

Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass sich gut inszenierte Shooter (auch wenns nur 0 8 15 Shooter sind) besser verkaufen als komplexe Strategiespiele. Auch wenn das alten Strategiehasen, zu denen ich mich auch zähle, wohl etwas sauer aufstoßen wird.

Versteht mich nicht falsch, ich hätte auch gern mal wieder ein starkes Jagged Alliance, aber der Mann hat schon iwie Recht.
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IEP
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Beitrag von IEP »

Ein rundenbasiertes Strategiespiel zu einem Shooter zu machen ist also eine Erneuerung. Ich glaube der Kerl hat schon zu lange nicht mehr seine eigenen Schreie gehört.

Was für ein dummer PR-Futzi, der gar nichts weiß. Wow!
Macht mich fast sprachlos.


edit:
@über mir:
Tiefgang? Komplexität? Dann sind die ja bei Shootern genau richtig. Döööh!
Selbst wenn die Spiele nicht so komplex wären (was sie im Vergleich mit Shootern allerdings sind), würde das nicht erklären, wieso man plötzlich aus der Total War Serie einen First Person Shooter macht, nur weil Strategiespiele plötzlich nicht mehr aktuell sind.

Ich seh es schon vor mir:
Hack and Slays sind nicht mehr aktuell, Diablo 3 wird ein Kart-Racer mit Stunts!

Wirtschaftssimulationen sind nicht mehr aktuell, das nächste Sim City wird ein Jump n Run mit RPG Elementen!

Lernspiele für Kinder sind nicht mehr aktuell, das nächste Addy wird ein Sooter mit ordentlichen Gore-Anteilen!
Zuletzt geändert von IEP am 13.07.2011 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

@ Sarnar

aber dann kann man X-Com auch ruhen lassen.

Die Alien-Invasions-Story hat ja UFO nicht erfunden, da kann man wohl problemlos was eigenständiges kreieren. UFO ist UFO wegen dem Gameplay.

Für mich sieht es nach wie vor so aus, als hätten sie einen halbgaren Shooter, dem irgendwie das gewisse Etwas fehlt und man hofft durch den Namen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Was ihnen auch gelingt.
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Usul
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Beitrag von Usul »

Sarnar hat geschrieben:Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass sich gut inszenierte Shooter (auch wenns nur 0 8 15 Shooter sind) besser verkaufen als komplexe Strategiespiele. Auch wenn das alten Strategiehasen, zu denen ich mich auch zähle, wohl etwas sauer aufstoßen wird.

Versteht mich nicht falsch, ich hätte auch gern mal wieder ein starkes Jagged Alliance, aber der Mann hat schon iwie Recht.
Klar, das kann sein (wobei ich in diesem Fall an einen durchschnittlichen Titel denke und an kein Top-Spiel).

Aber wie so oft in letzter Zeit macht auch hier der Ton die Musik. Statt irgendwie die Shooter-Entscheidung schönzureden, wird auf die Strategie-Fans getreten. Und dann aber mit so einem bescheuerten Argument. Soll er doch sowas wie "Strategie ist toll, aber wir wollten einfach mal was Neues reinbringen... ich bin mir sicher, daß durch die gelungene Mischung aus leichter Strategie, einer Prise Taktik und viel Shooter-Action die XCOM-Reihe einen würdigen Nachfolger erhalten wird" sagen. Stattdessen greift er das Fundament der Reihe an... und verprellt damit nicht wenige XCOM-Fans, die ansonten sicher einen Blick auf das Spiel riskiert hätten. Aber er gewinnt keine neuen Spieler hinzu - denn die Shooter-Fans oder Leute, die die alten Spiele nicht kennen oder mögen, interessiert es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, was der Herr über Strategiespiele denkt.

Also wieder einmal ein PR-Fail, wie er in letzter Zeit vermehrt vorkommt. 4P kann ein Lied davon singen. ;)
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Sarnar
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Beitrag von Sarnar »

Ja, aber der Mann vertritt nunmal auch ein gewinnorientiertes Unternehmen und das möchte nunmal den maximalen Umsatz einfahren (klar, das wissen wir alle).

Und mit dem Namen funktioniert das nunmal besser als mit "Alien-schnetzel-gehäcksel Vol. 1".

Und vielleicht wird der Ausflug ins Shooter Genre ja nicht mal so schlecht?

€: Usul: Wo du Recht hast, hast du Recht :)
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

Usul hat geschrieben:
sette07 hat geschrieben:Gerade weil er mit Musik kommt schießt er sich ein Eigentor. Ray Charles, Roy Orbison, Elvis, The Beatles usw. , usw. sind Klassiker und Oldies welche man IMMER wieder hören kann und sich vor allem an die Namen erinnert. Ich bin kein Strategie-Fan aber zu sagen Strategie ist nicht mehr Zeitgemäß ist nun wirklich der größte Blödsinn.
Ich glaube, das ist nicht ganz zu Ende gedacht. Was der Typ sagen wollte, ist nicht, daß man heute die Hits der Vergangenheit nicht mehr hört - im Gegenteil. (Das würde den Leuten entsprechen, die UFO noch heute spielen).
Vielmehr vermutet er, daß die Urheber der Klassiker, die wir noch hören, heute eine "modernere" Version ihrer Musik machen würden. Damit hat er durchaus Recht... denn die meisten guten Musiker entwickeln sich ja in der Tat weiter.

Was er aber bei diesem Vergleich nicht beachtet, ist, daß kaum ein ernstzunehmender Musiker sich von heute auf morgen KOMPLETT ändern würde, in ein ganz neues Genre einsteigen würde. Der Vergleich zwischen Ray Charles und Kanye West ist in der Hinsicht Käse, denn die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden sind vorhanden. Wenn er gesagt hätte, daß Ray Charles heute auf Doom Metal oder Deutsche Volksmusik umgestiegen wäre, hätte sein Vergleich Sinn gemacht - denn nichts anderes ist der Versuch, aus UFO einen Shooter zu machen.
Zumal eine Alicia Keyes am Klavier sitzt und singt...und gerade dafür gelobt wird, dass sie "klassische" Musik macht. Ein Ray Charles würde nicht das Genre (Strategie - Shooter) wechseln, sondern Rhythmus und Tempo (Gameplaymechaniken) an die Gegenwart anpassen. Die sehen halt nur das bei Shootern mehr Geld verdient wird und das wars. Als Abstecher der UFO-Reihe wäre es noch verschmerzbar gewesen, siehe C&C Renegade, aber so ist das einfach zu sehr auf Gewinn ausgerichtet.

Vor ca. 5 Jahren waren Point & Click Adventure Tod, nicht mehr Zeitgemäß und sowieso. Dann wurde das Genre wiederentdeckt, Altlasten wie pixelgenaues Suchen abgeschafft, und schon sind die Spiele wieder beliebt.
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WetDog
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Beitrag von WetDog »

Fein. Dann macht aus eurer einzigartigen Marke, die 20 Jahre Tradition und eine riesen Fangemeinde in sich Trägt halt einen 0815 Alien Breed Klon und geht pleite. Xcom fans sind nicht wie NFS fans und kaufen's trotzdem.
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IEP
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Beitrag von IEP »

Sarnar hat geschrieben:Ja, aber der Mann vertritt nunmal auch ein gewinnorientiertes Unternehmen und das möchte nunmal den maximalen Umsatz einfahren (klar, das wissen wir alle).

Und mit dem Namen funktioniert das nunmal besser als mit "Alien-schnetzel-gehäcksel Vol. 1".

Und vielleicht wird der Ausflug ins Shooter Genre ja nicht mal so schlecht?

€: Usul: Wo du Recht hast, hast du Recht :)
Shooter-Fans werden doch heutzutage kaum noch XCOM kennen. Und die Strategie und XCOM-Fans kaufen sich den Kram nicht, weil es eben ein Shooter ist und nach der Aussage eben sowieso gar nicht. Wie soll das denn den Gewinn maximieren?