Fable The Journey: "Die Maus wurde auch kritisiert"

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Opa
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Beitrag von Opa »

Ich denke das Potential von Kinect oder der Idee dahinter zu sehen ist eigentlich recht einfach...
Jim Panse
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Beitrag von Jim Panse »

Öh vielleicht täusche ich mich total. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass man zumindest DOOM schon mit Maus spielen konnte. Man konnte zwar nicht nach oben oder unten schauen, aber links und rechts und feuern war möglich... Oder war das erst das neu aufgemachte DOOM mit den 3D Models? *grübel*

Ansonsten traue ich eigentlich nur Lionhead zu, was vernünftiges aus Kinect und Konsorten heraus zu holen. Der Herr mag mit dem Budget, dass er für seine Spiele zur Verfügung gestellt bekommen hat nie ausgekommen sein. Weshalb diese Spiele dann nie wirklich der Hammer waren. Aber eine unglaubliche Menge Kreativität kann man ihm nicht absprechen. Er ist einfach nur zu ambitioniert. Seine Ideen kann kein Publisher bezahlen.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Jim Panse hat geschrieben:Öh vielleicht täusche ich mich total. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass man zumindest DOOM schon mit Maus spielen konnte. Man konnte zwar nicht nach oben oder unten schauen, aber links und rechts und feuern war möglich... Oder war das erst das neu aufgemachte DOOM mit den 3D Models? *grübel*
Ist richtig. War aber damals überhaupt nicht Standart. Und außerdem ziemlich weit von dem entfernt, was man sich heute so unter Maussteuerung vorstellt, da es weder in Wolfenstein 3D noch in Doom eine vertikale Blickachse gab - man konnte also die Maus nur horizontal nach links und rechts bewegen. Mit der Tastatur lief das einfach viel viel besser.

In System Shock 1 konnte man bereits nach oben und unten gucken - allerdings auch nur über die Tatstatur. Bzw. über einen Mausklick auf das entsprechende Feld in der Bewegungsanzeige im HUD. War auch sehr fummelig.

Ne ne. So richtig fluffig lief das alles erst ab 1996 mit dem Duke. Da hat der Peter mal wieder im Eifer des Gefechts die Fakten ein bisschen verdreht.
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superboss
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Beitrag von superboss »

naja vielleicht ist Bewegungssteuerung wirklich genau das Richtige für Peter und jeden, der an Fable 3 mitgearbeitet hat.
Endlich ist man den Ballast los, ein richtiges Videospiel produzieren zu müssen.
Bei Kinect erwartet man nämlich gar nicht erst sowas wie gutes Gameplay oder typische Rollenspielelemente (Entdeckungsreize, Rüstungen, Skills usw).
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Cemaver
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Re: Controller - hui oder pfui?

Beitrag von Cemaver »

Ingvert hat geschrieben:Zunächst einmal spiele ich Spiele auf dem PC und der Xbox, um das vorab klar zu stellen.

Der damalige Super-Nintendo Controller war ja eigentlich eine ziemlich ausgereifte Sache, damals. Nur mit Digikreuz, vier Buttons und zwei Schultertasten hat man damit so ziemlich alles elegant spielen können. Dann kam diese Analogstick-Plage mit dem N64 und Kollegen. Und spätestens seit der Xbox und der PS2 (wenn ich mich recht entsinne) hat man versucht diesen verkrüppelten Joystick mit minderer Qualität und Genauigkeit als bestmögliches Eingabegerät zu verkaufen. Das genaue Gegenteil ist für mich der Fall.

Nach wie vor ist die Maus das präzise Eingabegerät schlechthin. Man kann alles analog abtasten, ob man nun das Handgelenk einen halben Milimeter, oder einen ganzen Zentimeter bewegt, egal in welcher Geschwindigkeit. Man kann innerhalb des Sichtfelds alles genau erreichen. Beim Joystick ist das schon schwieriger, weil man da von einem vermeintlich zentralen Ausgangspunkt alles ertasten muss. Man kann schließlich im Gegensatz zur Maus keinen Punkt genau ansteuern, man muss iterativ den Stick hinneigen. Für Flugsimulationen natürlich ein Muss, für alles andere jedoch mau.

Und dann dieses Kinderspielzeug mit bunten Knöpfen. Was auch noch zwei stummelige Mini-joysticks anbietet. Da gibt es absolut keinen Spielraum für Feinheiten, der Bewegungsspielraum ist ohne irgendwelches Hardware-Modding viel zu winzig um überhaupt irgend eine analoge Funktion zu erfüllen. Wer benutzt bei FPS und TPS überhaupt mehr als "feines Herantasten an das Ziel" und "schnelles Smherschwenken"? Die Maus kann beides nicht nur besser, sondern gibt einem auch ein wesentlich direkteres Spielgefühl. Diese ganzen Konsolenshooter sind deswegen von den PC-Hardcorlern so verlacht, weil sie für diese eigentlich peinlichen Controller kompliziert vereinfacht werden mussten. Da sitzt man mit einem Plastikspielzeug in den Händen und wackelt stundenlang hektisch mit den Daumen.

Man kann auf der Konsole keinen so einfachen Rundumblick genießen wie auf dem PC mit der Maus, weil man nicht gerade die Finger zucken kann, um die Maus einige Milimeter nach links zu bewegen, weil man da eine Ecke gesehen hat, die man nochmal sehen will. Stattdessen wird erstmal müde und träge mit dem Stick herumgefahren, bis dessen Maximalgeschwindigkeit sich dazu herablässt den Kameraschwenk zu vervollständigen. Auf der Konsole fühle ich mich als Spieler immer eingeengt, sofern das Spiel einen Hauch von Freiheit anbietet. Als würde man durch ein Schlüsselloch in die weite Welt schauen wollen.

Was das alles mit Kinect zu tun hat? Wenn diese Technologie einmal so ausgereift ist, dass sie ohne Verzögerung solche kleinen Minimalbewegungen wie ein Fingerzeig oder das Drehen des Handgelenks registrieren und weiterleiten kann, ist sie bei der Präzision einer Maus angelangt. Und dann kann man die auch endlich aus der Hand legen.

Aber bis dahin, ist und bleibt Kinect ein Spielzeug für Hampelmänner und -frauen, und solche die das aus sich machen wollen.

Ich habe fertig.
So isses, schön auf den Punkt gebracht, ohne groß zu Flamen!
Hab mir -als PCler- den schicken XBox360 Controller zugelegt ...
zum Kotzen, auch bei einem Fable3 was ja für Konsolen ausgelegt ist, schwammig und unpräzise dazu kommt das von dir angesprochene gefühl des "eingeengten" - für Sport- und Jump'n'Run spiele durchaus ok aber bei einem F1 hört es dann schon auf.
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DARK-THREAT
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Beitrag von DARK-THREAT »

Ich denke mir, das jede Eingabesteuerung seine Vor- wie Nachteile hat, daher nutzt man doch sogut wie jede...

In manchen Games nutzt eine Maus alleine wenig (Fussball, Rennspiele, Actiongames, Shooter).

Tastatur - Maus - Controller - Gestensteuerung - passt!

Peace.
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IEP
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Beitrag von IEP »

Ich will am liebsten Pad auf der Couch und am Schreibtisch Maus und Tastatur benutzen. Ich will beim Zocken entspannen und nicht die ganze Zeit mit meinen Armen rumwackeln.
Meh.
Ich hab zwar keine Xbox, aber wenn Sony sich irgendwie davon überzeugen lässt, dass Kinect eine tolle Sache ist, muss ich bald neben diesem nutzlosen Move-Kram auch noch diese halbgare und ungenaue Bewegungskacke benutzen.

Wenn sich der Kram auch noch gut verkauft ist es irgendwann vorbei mit normaler Padsteuerung und ich muss wirklich dabei bleiben und alte Games durchspielen... immer und immer wieder :D
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

mr archer hat geschrieben:
Jim Panse hat geschrieben:Öh vielleicht täusche ich mich total. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass man zumindest DOOM schon mit Maus spielen konnte. Man konnte zwar nicht nach oben oder unten schauen, aber links und rechts und feuern war möglich... Oder war das erst das neu aufgemachte DOOM mit den 3D Models? *grübel*
Ist richtig. War aber damals überhaupt nicht Standart. Und außerdem ziemlich weit von dem entfernt, was man sich heute so unter Maussteuerung vorstellt, da es weder in Wolfenstein 3D noch in Doom eine vertikale Blickachse gab - man konnte also die Maus nur horizontal nach links und rechts bewegen. Mit der Tastatur lief das einfach viel viel besser.

In System Shock 1 konnte man bereits nach oben und unten gucken - allerdings auch nur über die Tatstatur. Bzw. über einen Mausklick auf das entsprechende Feld in der Bewegungsanzeige im HUD. War auch sehr fummelig.

Ne ne. So richtig fluffig lief das alles erst ab 1996 mit dem Duke. Da hat der Peter mal wieder im Eifer des Gefechts die Fakten ein bisschen verdreht.
Na er meint doch nur, dass damals mit der Maus rumexperimentiert wurde und nicht das die Spiele bereits die Möglichkeiten der Maus komplett genutzt haben...
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

DARK-THREAT hat geschrieben:Ich denke mir, das jede Eingabesteuerung seine Vor- wie Nachteile hat, daher nutzt man doch sogut wie jede...

In manchen Games nutzt eine Maus alleine wenig (Fussball, Rennspiele, Actiongames, Shooter).

Tastatur - Maus - Controller - Gestensteuerung - passt!

Peace.
Also tut mir leid, das ist mir zu beliebig. Es ist niemandem geholfen, wenn jedes Spiel für jede Art von Steuerung zugänglich gemacht wird. Denn es hat zwar jedes Eingabegerät zweifellos seine Vor- und Nachteile. Aber die fallen in unterschiedlichen Genres eben unterschiedlich stark ins Gewicht. Das läuft auf eine Gleichmacherei hinaus, die ich mir zumindest für mein Hobby nicht wünsche.
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DARK-THREAT
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Beitrag von DARK-THREAT »

@mr archer

Ich denk schon, dass das geht. Es wird natürlich weiterhin eine Primärsteuerung geben, neben den anderen Möglichkeiten.
So gibt es doch für viele Games mehrere Steuerungsarten:
Shooter - Maus+Tastatur (Primär), Controller, Gesten (Kinect)
Rennspiel - Controller (Primär), Lenkrad/Pedal, Tastatur, Gesten (Wii, Move, Kinect)
Fussball - Controller (Primär), Maus, Tastatur

Peace.
f1f2f3
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Re: Controller - hui oder pfui?

Beitrag von f1f2f3 »

Ingvert hat geschrieben:Zunächst einmal spiele ich Spiele auf dem PC und der Xbox, um das vorab klar zu stellen. [...]
Ganz meine Meinung. Ich habe ja nichts dagegen, wenn sie Spiele mit diesen neuen Eingabemöglichkeiten entwickeln. Und in der Zukunft wird die Steuerung mittels Gesten oder Sprache zweifellos ihren Platz haben, wenn auch vermutlich eher im Alltag als in Computerspielen. Bei den meisten Genres kommt jedenfalls bisher nach wie vor nichts an die Kombination von Maus und Tastatur heran, und sicherlich auch nicht das Spielzeug namens Kinect. Molyneux versucht hier mal wieder nichts anders als das inzwischen bekannte Einlullen der von ihm sogenannten "Core-Spieler", damit die trotz Vorbehalten und Enttäuschungen in der Vergangenheit trotzdem wieder das Spiel kaufen.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

DARK-THREAT hat geschrieben:@mr archer

Ich denk schon, dass das geht. Es wird natürlich weiterhin eine Primärsteuerung geben, neben den anderen Möglichkeiten.
So gibt es doch für viele Games mehrere Steuerungsarten:
Shooter - Maus+Tastatur (Primär), Controller, Gesten (Kinect)
Rennspiel - Controller (Primär), Lenkrad/Pedal, Tastatur, Gesten (Wii, Move, Kinect)
Fussball - Controller (Primär), Maus, Tastatur

Peace.
Klar geht das. Aber ich mag das Ergebnis in den meisten Fällen nicht besonders. Denn ein Shooter, der gleichzeitig mit Tastatur und Maus gespielt werden kann und mit Controller, ist im Endergebnis eben leider in den allermeisten Fällen nicht die Vereinigung der Vorteile beider Systeme. Sondern die Beschneidung des ersteren zugunsten des letzteren. Sowas wirkt sich nämlich aufs Gamedesign aus.

Man stelle sich im Umkehrschluss einfach mal vor, auf der Konsole würden sämtliche Prügelspiele, Plattformer und Third-Person-Actioner gleichzeitig auch für Maus und Tastatur funktionieren müssen. Da würde binnen kürzester Zeit die Konsolistas mit Recht Zeter und Mordio schreien.
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DSFreak
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Beitrag von DSFreak »

superboss hat geschrieben:naja vielleicht ist Bewegungssteuerung wirklich genau das Richtige für Peter und jeden, der an Fable 3 mitgearbeitet hat.
Endlich ist man den Ballast los, ein richtiges Videospiel produzieren zu müssen.
Bei Kinect erwartet man nämlich gar nicht erst sowas wie gutes Gameplay oder typische Rollenspielelemente (Entdeckungsreize, Rüstungen, Skills usw).
Ich bin mir jetzt nicht 100% sicher, ob du es nicht sarkastisch gemeitn hast, aber genau das finde ich auch. Fable 2, das ich gezockt habe, gefällt mir wegen der bunten Märchenwelt, der sinnlosen Entscheidungen und witzigen Ideen so gut und nicht wegen des stumpfen Gameplays. Auf Teil 3 mit mehr Entscheidungen hab ich aber dennoch jetzt nivht unbedingt Bock...
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superboss
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Beitrag von superboss »

War (wie zuletzt häufiger) ne Mischung aus Sarkasmus und Ernsthaftigkeit, da ich es teilweise unverständlich, unnötig und schwach von lionhead finde, was sie machen. Aber wenn man weiß, dass sie (warum auch immer) Komplexität, Tiefe und gutes Gameplay nicht mehr in ihre Spielewelten reinbekommen, ist es vielleicht wirklich das Richtige, wenn sie etwas schon im Ansatz simpleres machen und sich darauf konzentrieren.

In dem Pseudo RPG Spielplatz fable gehen doch eh die meisten von Peters Ideen komplett verloren und nur die schöne Welt bleibt übrig.
Der Anfang ist stark aber das wars dann auch......

Und ein David Cage vesucht ja auch nicht irgendwelche komplexen Games zu machen. So eine klarere Trennung kann schon mal richtig gut sein.
Ok Fable hat auch ein bisschen Open World touch aber den kann man ja auch so erhalten.

Natürlich hoffe ich immer noch, dass lionhead zur Besinnung kommt und sich auch mal wieder etwas gut spielbares und komplexeres zutraut, was sicherlich auch jedem gefallen würde, aber wenn sie nicht wollen, dann eben nicht. Helfen tun sie dem Action RPG Markt mit ihren Produkten eh nicht. Warscheinlich eher sogar das Gegenteil.
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Clint
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Beitrag von Clint »

IEP hat geschrieben:Ich will am liebsten Pad auf der Couch und am Schreibtisch Maus und Tastatur benutzen. Ich will beim Zocken entspannen und nicht die ganze Zeit mit meinen Armen rumwackeln.
Ich hab da eine tolle Idee. Man erfasst mit Kinect einen Wireless Controller und die Bewegung der Analogsticks und Buttons mit den Fingern. Das rechnet man um und hat die gleiche Präzision wie mit einem Wireless Pad. :-p