USA: 'Free Speech' schützt Spiele
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kollimator
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Also ich für meinen Teil finde dieses Gesetz - bzw. nicht in verabschiedete Gesetz - gar nicht gut.
Filme, Bücher, Musik und Videospiele sollten meiner Meinung nach schon einer Altersbeschränkung unterliegen.
Wer volljährig ist, sollte alles kaufen können.
Bestimmte Inhalte sollten Minderjährigen jedoch nicht verkauft oder verliehen werden dürfen.
Was jetzt alles nicht an Minderjährige abgegeben werden darf, darüber läßt sich vortrefflich debattieren und wo genau die Altersgrenzen sein sollten läßt sich wohl auch nicht mit einem Fingerstreich entscheiden.
Manches sollte Kindern und Judendlichen jedoch unzugänglich gemacht werden OHNE dabei die Freiheit der Erwachsenen einzuschränken.
Filme, Bücher, Musik und Videospiele sollten meiner Meinung nach schon einer Altersbeschränkung unterliegen.
Wer volljährig ist, sollte alles kaufen können.
Bestimmte Inhalte sollten Minderjährigen jedoch nicht verkauft oder verliehen werden dürfen.
Was jetzt alles nicht an Minderjährige abgegeben werden darf, darüber läßt sich vortrefflich debattieren und wo genau die Altersgrenzen sein sollten läßt sich wohl auch nicht mit einem Fingerstreich entscheiden.
Manches sollte Kindern und Judendlichen jedoch unzugänglich gemacht werden OHNE dabei die Freiheit der Erwachsenen einzuschränken.
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johndoe702031
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Also die Entscheidung des Gerichts find ich im Ergebnis gut. Ich habe mir die Urteilsbegründung mal überfliegerderweise durchgelesen, und sie argumentieren ja sehr stark - wen wundert's - aus der amerikanischen Tradition heraus, Kindern immer schon grundsätzlichen Zugang zu allen Medien, auch gewalthaltigen Medien, gewährt zu haben (Gebrüder Grimm, Odysseus etc. werden ja als Beispiele aus der Literatur genannt). Es gäbe zwar berechtigte und verfassungsgemäße Einschränkungen der Speech (wie bestimmte Fälle der "obscenety"), aber man dürfe diese engen Grenzen der Ausnahmen nicht beliebig biegen und ausdehnen (z.B. auf expizite Gewalt) und schon gar nicht neue Grenzen, die sich vor allem aus der Entwicklung neuer Medien ergäben, quasi als Sonderregelung hinzufügen. Zudem verneinen sie einen empirisch belegbaren direkten Zusammenhang zwischen Gewaltdarstellung und Jugendgefährdung.
Diese Begründung ist natürlich sehr "amerikanisch", aber sie ist nachvollziebar. Ich bin da dennoch eher auf Seiten der europäischen Sichtweise von Meinungsfreiheit, d.h. Einschränkungen durch Interessenabwägung können sinnvoll sein, für sie muss aber gelten: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich (mit Betonung des zweiten Teils). Das gilt überhaupt für jegliche staatlichen Eingriffe. Jugendschutz muss die punktuelle Ausnahme von Meinungsfreiheit und Eigenverantwortung bleiben, nicht andersherum.
Für eine so verstandene moderate Form des Jugendschutzes gibt es berechtigte Interessen, die man nicht einfach wegwischen sollte. Jeder, der sich selbst für nicht betroffen hält, wird zumindest einen Perspektivenwechsel vornehmen können hin zu Eltern, die nicht wollen können, dass ihre 8-jährigen Bälger in Läden spazieren und sich irgendein schweinebrutales Spiel zulegen. Und wer denkt, Eltern wären immer übervorsichtige Glucken mit überzogenem Sicherheitsinteresse, der kann sich auch in ein Kind hineinversetzen, dass in Verhältnissen groß wird, die eben keinerlei Regularien oder Erziehung in Sachen Medienkompetenz und Reflexion bereithalten. Hier ist zwar kein kurzfistiges, möglicherweise aber ein langfristiges, auf die Folgen gerichtetes Intesesse nach Schutz anzunehmen. Ich teile zwar die Meinung, dass die Darstellung von Gewalt idR. keine größeren negativen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat - es zumindest keinen direkt kausalen Zusammenhang gibt. Das gilt aber nur, wenn sie halbwegs emotional und sozial gefestigt sind. Aber wir wissen ja, wie viele Kinder in völlig kaputten Verhältnissen aufwachsen und alles andere als gefestigt sind - gescheige denn von ihren Eltern eine brauchbare Unterstützung in Sachen Mediennutzung erhalten. Dazu bedarf es nichtmal kaputter Verhältnisse. Oft kommt ja das Argument "Ich selbst habe früher brutales Zeug bis zum Erbrechen gespielt und aus mir ist auch kein abgestumpftes mentales Wrack - oder gar ein Amokläufer - geworden". Sehe ich auch so, aber man sollte über den eigenen Tellerrand schauen können und die schwarz/weiß Diskussion in einigen Medien differenzierter betrachten und nicht genauso schwarz/weiß beantworten.
Ein anderes häufiges Argument im Zusammenhang mit Jugendschutz ist, dass sich die Kiddies bei gesetzlichen Restriktionen den "gefährlichen" Kram sowieso im Internet ziehen, und das man deshalb verbindliche Regelungen gleich stecken lassen könne. Das ist aber kein Argument. Nur weil ein Raum weitstgehen rechtsfrei ist, heißt das nicht, dass ich den Raum, den ich noch einigermaßen rechtlich gestalten kann (den "realen" Handel und teile des Onlinehandels), ebenfalls von sinnvollen (als Resultat einer fairen Interessenabwägung) Regelungen befreien muss. Das ist also allenfalls ein ökonomisch-pragmatisches Argument.
Was zudem für einen Jugendschutz in Form einer Altersstaffellung spricht, ist die Tatsache, dass hier ja die Meinungsfreiheit nur in einem Teilaspekt eingeschränkt wird. Inhalte selbst werden beim Thema Jugendschutz ja nicht beschnitten oder rechtlich geahndet, sondern es werden nur Zugänge begrenzt, und das auch nur temporär. Der 14-jährige kann sich das "ab-16-Spiel" ja in zwei Jahren mit vollem Inhalt kaufen. Was viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass auch Titel für mündige Erwachsene inhaltlich beschnitten werden, was ein absolutes Unding ist, sofern durch das Spiel keine Straftatbestände verwirklicht werden.
Klingt das jetzt so, als wäre ich voll der Fan von Jugendschutz? Ist nicht so, ich bin mir der dünnen Grenze zwischen übertriebener staatlicher Bevormundung und berechtigten Schutzinteressen schon bewusst. Das ist ein heikles Thema und verstehe jeden, der hier mehr auf Eigenverantwortung setzt. Die Gefahr einer Überregulierung ist groß, und grundsätzlich sollte man Kinder nicht überbehüten. Aber ich rate immer, bei der Beurteilung nicht nur von seiner eigenen Biografie auszugehen.
Also aus meiner Sicht wäre ein moderater Jugendschutz auch in den USA sinnvoll, von notwendig möchte ich nicht reden, da ich die Amis aus meiner deutschen Sichtweise nicht belehren will und auch einigermaßen weiß, wie sie ticken. Der Grund, warum ich die Ablehnung des Gesetzes trotzdem richtig gut finde, liegt einfach in der total schwammigen Formulierung des Entwurfs. In der Urteilsbegründung wird dieser ja zitiert:
Scheiße, jetzt habe ich viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte, sorry, aber das ist auch so ein Thema, in das man sich so übel reinlabern kann...
Diese Begründung ist natürlich sehr "amerikanisch", aber sie ist nachvollziebar. Ich bin da dennoch eher auf Seiten der europäischen Sichtweise von Meinungsfreiheit, d.h. Einschränkungen durch Interessenabwägung können sinnvoll sein, für sie muss aber gelten: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich (mit Betonung des zweiten Teils). Das gilt überhaupt für jegliche staatlichen Eingriffe. Jugendschutz muss die punktuelle Ausnahme von Meinungsfreiheit und Eigenverantwortung bleiben, nicht andersherum.
Für eine so verstandene moderate Form des Jugendschutzes gibt es berechtigte Interessen, die man nicht einfach wegwischen sollte. Jeder, der sich selbst für nicht betroffen hält, wird zumindest einen Perspektivenwechsel vornehmen können hin zu Eltern, die nicht wollen können, dass ihre 8-jährigen Bälger in Läden spazieren und sich irgendein schweinebrutales Spiel zulegen. Und wer denkt, Eltern wären immer übervorsichtige Glucken mit überzogenem Sicherheitsinteresse, der kann sich auch in ein Kind hineinversetzen, dass in Verhältnissen groß wird, die eben keinerlei Regularien oder Erziehung in Sachen Medienkompetenz und Reflexion bereithalten. Hier ist zwar kein kurzfistiges, möglicherweise aber ein langfristiges, auf die Folgen gerichtetes Intesesse nach Schutz anzunehmen. Ich teile zwar die Meinung, dass die Darstellung von Gewalt idR. keine größeren negativen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat - es zumindest keinen direkt kausalen Zusammenhang gibt. Das gilt aber nur, wenn sie halbwegs emotional und sozial gefestigt sind. Aber wir wissen ja, wie viele Kinder in völlig kaputten Verhältnissen aufwachsen und alles andere als gefestigt sind - gescheige denn von ihren Eltern eine brauchbare Unterstützung in Sachen Mediennutzung erhalten. Dazu bedarf es nichtmal kaputter Verhältnisse. Oft kommt ja das Argument "Ich selbst habe früher brutales Zeug bis zum Erbrechen gespielt und aus mir ist auch kein abgestumpftes mentales Wrack - oder gar ein Amokläufer - geworden". Sehe ich auch so, aber man sollte über den eigenen Tellerrand schauen können und die schwarz/weiß Diskussion in einigen Medien differenzierter betrachten und nicht genauso schwarz/weiß beantworten.
Ein anderes häufiges Argument im Zusammenhang mit Jugendschutz ist, dass sich die Kiddies bei gesetzlichen Restriktionen den "gefährlichen" Kram sowieso im Internet ziehen, und das man deshalb verbindliche Regelungen gleich stecken lassen könne. Das ist aber kein Argument. Nur weil ein Raum weitstgehen rechtsfrei ist, heißt das nicht, dass ich den Raum, den ich noch einigermaßen rechtlich gestalten kann (den "realen" Handel und teile des Onlinehandels), ebenfalls von sinnvollen (als Resultat einer fairen Interessenabwägung) Regelungen befreien muss. Das ist also allenfalls ein ökonomisch-pragmatisches Argument.
Was zudem für einen Jugendschutz in Form einer Altersstaffellung spricht, ist die Tatsache, dass hier ja die Meinungsfreiheit nur in einem Teilaspekt eingeschränkt wird. Inhalte selbst werden beim Thema Jugendschutz ja nicht beschnitten oder rechtlich geahndet, sondern es werden nur Zugänge begrenzt, und das auch nur temporär. Der 14-jährige kann sich das "ab-16-Spiel" ja in zwei Jahren mit vollem Inhalt kaufen. Was viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass auch Titel für mündige Erwachsene inhaltlich beschnitten werden, was ein absolutes Unding ist, sofern durch das Spiel keine Straftatbestände verwirklicht werden.
Klingt das jetzt so, als wäre ich voll der Fan von Jugendschutz? Ist nicht so, ich bin mir der dünnen Grenze zwischen übertriebener staatlicher Bevormundung und berechtigten Schutzinteressen schon bewusst. Das ist ein heikles Thema und verstehe jeden, der hier mehr auf Eigenverantwortung setzt. Die Gefahr einer Überregulierung ist groß, und grundsätzlich sollte man Kinder nicht überbehüten. Aber ich rate immer, bei der Beurteilung nicht nur von seiner eigenen Biografie auszugehen.
Also aus meiner Sicht wäre ein moderater Jugendschutz auch in den USA sinnvoll, von notwendig möchte ich nicht reden, da ich die Amis aus meiner deutschen Sichtweise nicht belehren will und auch einigermaßen weiß, wie sie ticken. Der Grund, warum ich die Ablehnung des Gesetzes trotzdem richtig gut finde, liegt einfach in der total schwammigen Formulierung des Entwurfs. In der Urteilsbegründung wird dieser ja zitiert:
Ich sehe ja ein, dass Gesetze ein gewisses Maß an Abstraktion mit sich bringen müssen, aber das hier ist mir zu unbestimmt, zu vage. Das riecht nach Fass ohne Boden, kann irgendwie alles oder nichts bedeuten. Allein die Figur der "reasonable person", aus deren Sicht man nun beurteilen soll, wann etwas "deviant or morbid" (abartig oder krankhaft) ist bzw. solche Veranlagungen bedient, ist ja wohl mehr als schwammig. Da würde ich schon vom Gesetzesentwurf verlangen, dass er mir ganz genaue Kriterien benennt, ab wann ein Spiel nur für Erwachsene sein sollte (z.B. Gewalt als Ziel bzw. Selbstzweck? / wenn Gewalt als Mittel, gibt es dann Alternativen? / Abstraktionsgrad der Gewaltdarstellung? Gewalt als Satiremittel? etc.). Ok, möglicherweise war der Original-Entwurf etwas elaborierter, was ich bisher gelesen habe, gefällt mir aber nicht. Naja, so komme ich halt aus völlig anderen Gründen als die Amis zum selben Schluss: Schön, dass das Ding (so wie es ist) abgelehnt wurde.The Act covers games “in which the range of options available to a player includes killing, maiming, dismembering, or sexually assaulting an image of a human being, if those acts are depicted” in a manner that “[a] reasonable person, considering the game as a whole, would find appeals to a deviant or morbid interest of minors,” that is “patently offensive toprevailing standards in the community as to what is suitable for minors,” and that “causes the game, as a whole, to lack serious literary, artistic, political, or scientific valuefor minors.” §1746(d)(1)(A). Violation of the Act is punishable by a civil fine of up to $1,000.
Scheiße, jetzt habe ich viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte, sorry, aber das ist auch so ein Thema, in das man sich so übel reinlabern kann...
- Sir Richfield
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- Registriert: 24.09.2007 10:02
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Zahlenangaben meinerseits bitte niemals auf die Goldwaage legen, es sei denn, ich weise explizit darauf hin oder nenne Quellen. Ich hatte nur noch im Kopf, dass alle Folgen in der Länge gekürzt waren, damit die in den Sendefluss passten.Worrelix hat geschrieben:[...]
Sehr schöner Beitrag, Respekt!SardoNumspa hat geschrieben:[...]
- Wigggenz
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- Mindflare
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Die Zensur ist aber immer ein freiwilliger Schritt der Entwickler, um einer indizierung zu entgehen. Es ist doch so, dass kein Volljähriger daran gehindert wird, sich einen entsprechenden Titel zu besorgen.Wigggenz hat geschrieben:Sardo, das entspricht völligst meiner Meinung![]()
Aber ich hätte es nicht so gut formulieren können.
Das einzige, was mich am Jugendschutz stört, ist dass deswegen regelmäßig Zensur stattfindet... trotz Altersbeschränkung. Darin sehe ich überhaupt keinen Sinn.
Schade ist nur der (Unwillen der Händler, einen ab 18 Bereich in den Läden einzurichten. Und Killerspiel-Shops scheinen wohl weniger rentabel als Sex-Shops, sonst gäbe es sie ^^
- Provo
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Entschuldige bitte aber damit hast DU dich disqualifiziert.Commander Sheppard hat geschrieben:@kok
Verzeih bitte wenn ich es so direkt sage aber mit deiner Aussage bezüglich des 1. Mai hast du dich direkt disqualifiziert.
Bei den 1. Mai Demos die jedes Jahr in unserem Land stattfinden handelt es sich meist um Berufsschaoten die simple Lust an der Zerstörung haben und /oder in Antifa Manier sozialistische Träume ausleben wollen.
Um den " kleinen Mann " geht es diesen Damen und Herren ganz und gar nicht.
Am 1. Mai gehen in ganz Deutschland Hunderttausende Menschen auf die Straße um für Veränderungen zu demonstrieren.
Das ganze auf die paar Stunden in der Nacht zu reduzieren in denen es Scharmützel in Hamburg und Berlin mit der Polizei gibt ist grober Unfug.
Bitte komm hier mit Argumenten und nicht mit deinem Halbwissen das du der Argumentation nach aus der sensationslüstern Berichterstattung der Privatsender gezogen hast.
Aber bitte, wieder zum Thema.
- Deuterium
- Beiträge: 4882
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Muss man schon zu den Privaten gehen, um sensationsheischende Berichterstattungen mitzuerleben? Meiner Meinung nach langen auch schon die Öffentlichen. Die haben jeden Mai auch wieder Spaß dran, normale Demonstrationen zu ignorieren und die Antifa/Rechtenscheiße zu dramatisieren. Man denke auch mal an die Berichte zu Stuttgart24. Nachrichten sind, egal woher man sie bekommt und wo man sie konsumiert, vorgefiltert und bereits vorinterpretiert. Politik und Medien, bzw. deren Zusammenspiel sind ein hoch interessantes und auch beunruhigendes Thema. Ich persönlich mache niemanden einen Vorwurf, weil er diese, oder jene Nachricht für seriös hält. Eigentlich weiß ja nie, wem man Glauben schenken soll.Provo hat geschrieben:
Bitte komm hier mit Argumenten und nicht mit deinem Halbwissen das du der Argumentation nach aus der sensationslüstern Berichterstattung der Privatsender gezogen hast.
Aber bitte, wieder zum Thema.
@ Sardo
saubere Arbeit
- d3paX
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ich finde die altersbeschränkung soweit schon in ordnung. aber indizierungen, geschweige denn der zwang der usk sachen zu beschneiden halte ich für absoluten bullshit!
alters beschränkungen sind doch sogar schon in die konsolen eingebunden. man muss sie nur aktivieren elterlicherseits. also ist doch alles getan udn der endgültige part und auch fehler, liegt faktisch bei den eltern.
wenn ich sehe das eine oma mit ihrem enkel ein spiel kauft wo das dicke rote usk sigel drauf ist (rot ist eine warnfarbe) und mich total verwirrt anguckt als ich sagte, das dieses spiel nicht für ein kind geeignet ist, könnte ich mich aufregen! der verkäufer zuckte nur mit den shcultern, ist klar, er kann der 70 jährigen ja nicht verbieten das spiel zu kaufen.
aber anstatt dem kind zu sagen, "ne wir kaufen was anderes" bekomme ich eine harsche antwort zurück das mich das nichts angeht. ich sagte dann nur noch "whow, der nächste potentielle amok läufer..." und bin gegangen. natürlich sehe ich da keinen wirklichen zusammenhang und bin auch strikt dagegen spiele und amok laufen zu kombinieren, aber irgendwas musste ich ihr ja zurück geben
gegen solche läute muss man vorgehen. was bringt es denn mir irgendwas weg zunehmen oder zu erschweren wenn die 12 jährigen oma bequatschen und trotzdem alles bekommen?!
alters beschränkungen sind doch sogar schon in die konsolen eingebunden. man muss sie nur aktivieren elterlicherseits. also ist doch alles getan udn der endgültige part und auch fehler, liegt faktisch bei den eltern.
wenn ich sehe das eine oma mit ihrem enkel ein spiel kauft wo das dicke rote usk sigel drauf ist (rot ist eine warnfarbe) und mich total verwirrt anguckt als ich sagte, das dieses spiel nicht für ein kind geeignet ist, könnte ich mich aufregen! der verkäufer zuckte nur mit den shcultern, ist klar, er kann der 70 jährigen ja nicht verbieten das spiel zu kaufen.
aber anstatt dem kind zu sagen, "ne wir kaufen was anderes" bekomme ich eine harsche antwort zurück das mich das nichts angeht. ich sagte dann nur noch "whow, der nächste potentielle amok läufer..." und bin gegangen. natürlich sehe ich da keinen wirklichen zusammenhang und bin auch strikt dagegen spiele und amok laufen zu kombinieren, aber irgendwas musste ich ihr ja zurück geben
gegen solche läute muss man vorgehen. was bringt es denn mir irgendwas weg zunehmen oder zu erschweren wenn die 12 jährigen oma bequatschen und trotzdem alles bekommen?!
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Armin
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Schon erstaunlich, dass gerade in diesem Forum alle es in Ordnung finden den Kindern die ganzen lustigen Spiele vorzuenthalten.deepflowX hat geschrieben:ich finde die altersbeschränkung soweit schon in ordnung.
Mein Rat: Fernseher verkaufen, aus der Kirche austreten, das Bildabo kuendigen und mal ein bisschen selber nachdenken. Vielleicht vergesst Ihr dann die ganze Gehirnwaesche, dass Computerspiele die Kinder verderben.
- Provo
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Was ist falsch daran Kinder von der exzessiven Darstellung von Gewalt fernzuhalten?Armin hat geschrieben:Schon erstaunlich, dass gerade in diesem Forum alle es in Ordnung finden den Kindern die ganzen lustigen Spiele vorzuenthalten.deepflowX hat geschrieben:ich finde die altersbeschränkung soweit schon in ordnung.
Mein Rat: Fernseher verkaufen, aus der Kirche austreten, das Bildabo kuendigen und mal ein bisschen selber nachdenken. Vielleicht vergesst Ihr dann die ganze Gehirnwaesche, dass Computerspiele die Kinder verderben.
Zumal Kinder die Metaebenen die ein GTA zum Beispiel hat garnicht erfassen, Kinder sehen das was auf dem Screen ist.
Altersbeschränkungen sind notwendig.
- d3paX
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- str.scrm
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Mir persönlich ist die Altersbeschränkung völlig egal. Ich hab auch schon als kleineres Kind Medal of Honor gespielt und keine "Schäden" davon getragen.
Und meinem späteren Kind werde ich auch kein Spiel verbieten nur weil es nicht alt genug ist.
Da können Leute denken was sie wollen, für mich sind Altersbeschränkungen nichts wert. Man sollte die (insbesondere) Kinder natürlich beobachten, aber wenn mein (späterer) Sohn Bock auf Battlefield hat werde ich es ihm sicher nicht verbieten...
Und meinem späteren Kind werde ich auch kein Spiel verbieten nur weil es nicht alt genug ist.
Da können Leute denken was sie wollen, für mich sind Altersbeschränkungen nichts wert. Man sollte die (insbesondere) Kinder natürlich beobachten, aber wenn mein (späterer) Sohn Bock auf Battlefield hat werde ich es ihm sicher nicht verbieten...
- d3paX
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- str.scrm
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deepflowX hat geschrieben:was für ein vergleich. du vergleichst spiele die du vor 6 jahren gespielt hast mit spielen die in vielleicht 15 jahren auf dem markt sind? da kann ich ja auch sagen "hey ich hab doom gezockt, also darf mein sohn dead space zocken"... omfg
und wo liegt da der Unterschied ob Doom oder Dead Space?
Gewalt ist Gewalt, in welcher Hinsicht ist der Vergleich blöd?
- 6zentertainment
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du siehst eine gewalt in einem spielDannyman hat geschrieben:deepflowX hat geschrieben:was für ein vergleich. du vergleichst spiele die du vor 6 jahren gespielt hast mit spielen die in vielleicht 15 jahren auf dem markt sind? da kann ich ja auch sagen "hey ich hab doom gezockt, also darf mein sohn dead space zocken"... omfg![]()
und wo liegt da der Unterschied ob Doom oder Dead Space?
Gewalt ist Gewalt, in welcher Hinsicht ist der Vergleich blöd?
