Battlefield Heroes: Jüngstes LulzSec-Opfer

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greenelve
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Beitrag von greenelve »

.asm hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben: ...in ein Computersystem einzubrechen als in ein Wohn- oder Einfamilienhaus.
Dennoch gibt es da aber nicht viele Unterschiede, außer
dass der entstandene Schaden bei erstgenanntem Delikt deutlich höher gelagert ist.
Das gilt aber nicht allgemein, denn wenn du in ein Wohnhaus einbrichst, zerstörst du eventuell reale Gegenstände, wie das Schloss/Tür/Fenster etc.
Und/oder entwendest Gegenstände mit realem Wert, Schmuck/Geld/Gemälde etc.
Wenn du hingegen in ein Computersystem "einbrichst" richtest du erstmal keinen direkten Schaden an, da die Tür sowieso offenstand, wäre sie "zu" sprich es gäbe keine Verbindung zum Netz, wäre ein Einbruch auch gar nicht möglich (mal von Fällen abgesehen, wo in ein Gebäude eingebrochen wird um das Netzwerk dort zu kompromitieren^^). Und selbst wenn Daten entwendet wurden, ist das in erster Linie auch kein direkter Schaden, höchstens Gewinn für den Einbrecher (und eventuell Imageschaden einer Firma, aber die wusste ja von Risiken und Nebenwirkungen und sollte dies dementsprechend in ihre Planung einbeziehen).
Von daher würde ich sagen, man kann nicht pauschal sagen, dass ein Einbruch in ein Computersystem deutlich höheren Schaden verursacht als in ein Haus.
Es kommt immer auf den Wert an, dessen was Entwendet wird. Ein Einbruch in eine Millionärsvilla wird wohl "Teurer" als ein Einbruch in eine 2-Raum Mietwohnung.. Genauso Userdaten eines Fanforums gegenüber Userdaten von Amazon..

PS: "offenes" Netzwerk..das klingt als wäre es komplett ungesichert...kann man nicht sagen "Programm wird ausgehebelt" oder ähnliches? Hat halt so nen Touch als könnte eh jeder darauf zugreifen.. Dabei verhält es sich doch wie bei einer verschlossenen Tür: nur wer Schlüssel(kopie) oder spezielles Werkzeug hat, kommt rein...ohne das Schloss zu beschädigen. Ein Netzwerk kann man über eine Internetseite auch mit Viren verseuchen und das verursacht Schaden um in das Netzwerk zu gelangen..
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

.asm hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben: ...in ein Computersystem einzubrechen als in ein Wohn- oder Einfamilienhaus.
Dennoch gibt es da aber nicht viele Unterschiede, außer
dass der entstandene Schaden bei erstgenanntem Delikt deutlich höher gelagert ist.
Das gilt aber nicht allgemein, denn wenn du in ein Wohnhaus einbrichst, zerstörst du eventuell reale Gegenstände, wie das Schloss/Tür/Fenster etc.
Und/oder entwendest Gegenstände mit realem Wert, Schmuck/Geld/Gemälde etc.
Wenn du hingegen in ein Computersystem "einbrichst" richtest du erstmal keinen direkten Schaden an, da die Tür sowieso offenstand, wäre sie "zu" sprich es gäbe keine Verbindung zum Netz, wäre ein Einbruch auch gar nicht möglich (mal von Fällen abgesehen, wo in ein Gebäude eingebrochen wird um das Netzwerk dort zu kompromitieren^^). Und selbst wenn Daten entwendet wurden, ist das in erster Linie auch kein direkter Schaden, höchstens Gewinn für den Einbrecher (und eventuell Imageschaden einer Firma, aber die wusste ja von Risiken und Nebenwirkungen und sollte dies dementsprechend in ihre Planung einbeziehen).
Von daher würde ich sagen, man kann nicht pauschal sagen, dass ein Einbruch in ein Computersystem deutlich höheren Schaden verursacht als in ein Haus.
Tut mir leid aber das ist schlichtweg falsch. Das ist nicht böse gemeint.
Es gibt nunmal mehr als bloße Sachschäden die zB aus einer Beschädigung heraus eintreten.

1) Die Computersysteme sind geschützt. Ansonsten hätte man sie nicht hacken können, diese Termini schließen sich aus.
Oder kannst du einfach in Sonys internes Netzwerk rein? Jetzt sofort?

Das eine Lücke in diesem Sicherheitssystem besteht ist wieder ein ganz anderes Thema.

2) Nur weil ein System an das globale Netzwerk namens Internet angeschlossen ist, ist es noch lange nicht offen.
Kannst du mir erklären wie zB ein Abgleich von Kreditkartendaten ohne Anbindung an das Internet sonst möglich sein sollte?
Vielleicht 5000 Angestellte, die das permanent abgleichen?
Im übrigen befindet sich deine Wohnung/ dein Haus höchstwahrscheinlich auf einer Straße des öffentlich zugänglichen Straßennetz. Heißt
das also dass auch diese für alle anderen "offen" ist?

3) Du irrst wenn du meinst, es entstehe hierbei kein Schaden.
Am Beispiel von Sony:
a) Temporärer Ausfall des PSN:
-> Einnahmeverlust, da der Store zeitweise nicht erreichbar war
-> Kosten für Notfalltechniker, die das System wieder instandsetzten
-> Einnahmeverlust durch nachgewiesene, sinkende Hardwareverkaufszahlen
b) Datendiebstahl
-> uU kann Sony schadenersatzpflichtig werden, solange die Täter nicht geschnappt werden ist ein Regress nicht möglich
-> dauernder Imageverlust wirkt sich negativ auf Geschäftszahlen aus
c) Allgemein
-> Kosten für zusätzliche Pressekonferenzen und dergleichen
-> Verschiebung von anderen, gewinnbringenden Agenden
-> Entschädigungsleistungen zur Eindämmung des Imageverlustes

Mal grob zusammengefasst..

Durch dieses Dinge entstehen hundertfach höhere Schaden als durch den Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Allerdings hast du Recht, wenn du darauf ansprichst, dass es auf die Verhältnisse ankommt,
vgl zB einen ungestörten Einbruch in die Villa von Dieter Bohlen und den
das Stehlen von Logindaten bei Bioware.

Wer jetzt bitte wieder mit dem Argument kommt, dass Sony nunmal ihre Systeme besser hätte sichern sollen, denke bitte
an das einzig sinnvolle was uns die Aktion von LulSec gelehrt hat, nämlich dass es kein absolut sicheres System gibt.
(in realer wie auch ideeler Hinsicht)
.asm
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Beitrag von .asm »

greenelve hat geschrieben:
.asm hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben: ...in ein Computersystem einzubrechen als in ein Wohn- oder Einfamilienhaus.
Dennoch gibt es da aber nicht viele Unterschiede, außer
dass der entstandene Schaden bei erstgenanntem Delikt deutlich höher gelagert ist.
Das gilt aber nicht allgemein, denn wenn du in ein Wohnhaus einbrichst, zerstörst du eventuell reale Gegenstände, wie das Schloss/Tür/Fenster etc.
Und/oder entwendest Gegenstände mit realem Wert, Schmuck/Geld/Gemälde etc.
Wenn du hingegen in ein Computersystem "einbrichst" richtest du erstmal keinen direkten Schaden an, da die Tür sowieso offenstand, wäre sie "zu" sprich es gäbe keine Verbindung zum Netz, wäre ein Einbruch auch gar nicht möglich (mal von Fällen abgesehen, wo in ein Gebäude eingebrochen wird um das Netzwerk dort zu kompromitieren^^). Und selbst wenn Daten entwendet wurden, ist das in erster Linie auch kein direkter Schaden, höchstens Gewinn für den Einbrecher (und eventuell Imageschaden einer Firma, aber die wusste ja von Risiken und Nebenwirkungen und sollte dies dementsprechend in ihre Planung einbeziehen).
Von daher würde ich sagen, man kann nicht pauschal sagen, dass ein Einbruch in ein Computersystem deutlich höheren Schaden verursacht als in ein Haus.
Es kommt immer auf den Wert an, dessen was Entwendet wird. Ein Einbruch in eine Millionärsvilla wird wohl "Teurer" als ein Einbruch in eine 2-Raum Mietwohnung.. Genauso Userdaten eines Fanforums gegenüber Userdaten von Amazon..

PS: "offenes" Netzwerk..das klingt als wäre es komplett ungesichert...kann man nicht sagen "Programm wird ausgehebelt" oder ähnliches? Hat halt so nen Touch als könnte eh jeder darauf zugreifen.. Dabei verhält es sich doch wie bei einer verschlossenen Tür: nur wer Schlüssel(kopie) oder spezielles Werkzeug hat, kommt rein...ohne das Schloss zu beschädigen. Ein Netzwerk kann man über eine Internetseite auch mit Viren verseuchen und das verursacht Schaden um in das Netzwerk zu gelangen..
Klar, es werden Bugs in Netzwerkdiensten ausgenutzt, SQL-Injection, Fuzzing was auch immer, und es ist ja auch möglich dass ein Einbruch in ein Computersystem immensen Schaden anrichten kann. Aber das wollte ich ja auch gar nicht bestreiten, mir ging es um die allgemeine Aussage ein Einbruch in ein Computersystem richte deutlich mehr Schaden an, als selbiger in ein Wohnhaus.
Davon ab kann man realen und Daten"diebstahl" eh nur schwer vergleichen, allerhöchstens nach dem kriminellen Prinzip Gewinne mit illegalen Mitteln zu erwirtschaften, aber alles andere, Methodik, Durchführung und Folgen sind eher nicht vergleichbar, meiner Meinung nach.
FerrariSpirit
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Beitrag von FerrariSpirit »

corvex hat geschrieben:sag mal habt ihr eigentlich kein rechtschreibcheck aktiviert... oder seit ihr immer besoffen?
Genialer Post.

Erinnert mich irgentwie an ne Partie Eroberung in BFBC2 vorhin, als einer mit 1/16er Stats was von "pathetic team" geflamed.


Soll ich für dich die seitseid Homepage googeln oder machst du das schon selber? Wenn ja, sag Mutti bescheid, vielleicht gibts ein Bussi...


@Hacker:
Langsam läuft da alles aus dem Ruder. Ich würde diese Leute, welche aus Spaß Benutzerdaten von fremden Leuten sich ergattern und diese zum eigenen Vorteil nutzen, gerne mal aus ihren Kellern zerren...
.asm
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Beitrag von .asm »

monkeybrain hat geschrieben:
.asm hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben: ...in ein Computersystem einzubrechen als in ein Wohn- oder Einfamilienhaus.
Dennoch gibt es da aber nicht viele Unterschiede, außer
dass der entstandene Schaden bei erstgenanntem Delikt deutlich höher gelagert ist.
Das gilt aber nicht allgemein, denn wenn du in ein Wohnhaus einbrichst, zerstörst du eventuell reale Gegenstände, wie das Schloss/Tür/Fenster etc.
Und/oder entwendest Gegenstände mit realem Wert, Schmuck/Geld/Gemälde etc.
Wenn du hingegen in ein Computersystem "einbrichst" richtest du erstmal keinen direkten Schaden an, da die Tür sowieso offenstand, wäre sie "zu" sprich es gäbe keine Verbindung zum Netz, wäre ein Einbruch auch gar nicht möglich (mal von Fällen abgesehen, wo in ein Gebäude eingebrochen wird um das Netzwerk dort zu kompromitieren^^). Und selbst wenn Daten entwendet wurden, ist das in erster Linie auch kein direkter Schaden, höchstens Gewinn für den Einbrecher (und eventuell Imageschaden einer Firma, aber die wusste ja von Risiken und Nebenwirkungen und sollte dies dementsprechend in ihre Planung einbeziehen).
Von daher würde ich sagen, man kann nicht pauschal sagen, dass ein Einbruch in ein Computersystem deutlich höheren Schaden verursacht als in ein Haus.
Tut mir leid aber das ist schlichtweg falsch. Das ist nicht böse gemeint.
Es gibt nunmal mehr als bloße Sachschäden die zB aus einer Beschädigung heraus eintreten.

1) Die Computersysteme sind geschützt. Ansonsten hätte man sie nicht hacken können, diese Termini schließen sich aus.
Oder kannst du einfach in Sonys internes Netzwerk rein? Jetzt sofort?

Das eine Lücke in diesem Sicherheitssystem besteht ist wieder ein ganz anderes Thema.

2) Nur weil ein System an das globale Netzwerk namens Internet angeschlossen ist, ist es noch lange nicht offen.
Kannst du mir erklären wie zB ein Abgleich von Kreditkartendaten ohne Anbindung an das Internet sonst möglich sein sollte?
Vielleicht 5000 Angestellte, die das permanent abgleichen?
Im übrigen befindet sich deine Wohnung/ dein Haus höchstwahrscheinlich auf einer Straße des öffentlich zugänglichen Straßennetz. Heißt
das also dass auch diese für alle anderen "offen" ist?

3) Du irrst wenn du meinst, es entstehe hierbei kein Schaden.
Am Beispiel von Sony:
a) Temporärer Ausfall des PSN:
-> Einnahmeverlust, da der Store zeitweise nicht erreichbar war
-> Kosten für Notfalltechniker, die das System wieder instandsetzten
-> Einnahmeverlust durch nachgewiesene, sinkende Hardwareverkaufszahlen
b) Datendiebstahl
-> uU kann Sony schadenersatzpflichtig werden, solange die Täter nicht geschnappt werden ist ein Regress nicht möglich
-> dauernder Imageverlust wirkt sich negativ auf Geschäftszahlen aus
c) Allgemein
-> Kosten für zusätzliche Pressekonferenzen und dergleichen
-> Verschiebung von anderen, gewinnbringenden Agenden
-> Entschädigungsleistungen zur Eindämmung des Imageverlustes

Mal grob zusammengefasst..

Durch dieses Dinge entstehen hundertfach höhere Schaden als durch den Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Allerdings hast du Recht, wenn du darauf ansprichst, dass es auf die Verhältnisse ankommt,
vgl zB einen ungestörten Einbruch in die Villa von Dieter Bohlen und den
das Stehlen von Logindaten bei Bioware.

Wer jetzt bitte wieder mit dem Argument kommt, dass Sony nunmal ihre Systeme besser hätte sichern sollen, denke bitte
an das einzig sinnvolle was uns die Aktion von LulSec gelehrt hat, nämlich dass es kein absolut sicheres System gibt.
(in realer wie auch ideeler Hinsicht)
Eigentlich wollte ich eher auf die Vergleichbarkeit von Einbruch in Computersystem und Einbruch in Wohnhaus hinaus, die imo nicht so einfach gegeben ist. Bitte mir nicht die Worte verdrehen/hineininterpretieren. Ich habe lediglich gesagt, dass direkte Schäden von Einbrüchen in Computersystemen im allgemeinen (so habe ich deine Aussage, auf die ich mich bezog, verstanden) nicht höher sind, als der Einbruch in ein Wohnhaus, das ist alles.

Edit: Mit Tür steht offen meine ich eine Hintertür, sprich Lücke, und somit ist es doch im Prinzip offen, freilich nicht für jederman zugänglich, aber eben ohne größeren Materialaufwand bequem vom hemischen Sessel aus erreichbar (bestimmtes Know-How in Mathe und Informatik vorrausgesetzt natürlich).
Zuletzt geändert von .asm am 27.06.2011 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

.asm hat geschrieben: Klar, es werden Bugs in Netzwerkdiensten ausgenutzt, SQL-Injection, Fuzzing was auch immer, und es ist ja auch möglich dass ein Einbruch in ein Computersystem immensen Schaden anrichten kann. Aber das wollte ich ja auch gar nicht bestreiten, mir ging es um die allgemeine Aussage ein Einbruch in ein Computersystem richte deutlich mehr Schaden an, als selbiger in ein Wohnhaus.
Davon ab kann man realen und Daten"diebstahl" eh nur schwer vergleichen, allerhöchstens nach dem kriminellen Prinzip Gewinne mit illegalen Mitteln zu erwirtschaften, aber alles andere, Methodik, Durchführung und Folgen sind eher nicht vergleichbar, meiner Meinung nach.
.asm hat geschrieben: Eigentlich wollte ich eher auf die Vergleichbarkeit von Einbruch in Computersystem und Einbruch in Wohnhaus hinaus, die imo nicht so einfach gegeben ist. Bitte mir nicht die Worte verdrehen/hineininterpretieren. Ich habe lediglich gesagt, dass direkte Schäden von Einbrüchen in Computersystemen im allgemeinen (so habe ich deine Aussage, auf die ich mich bezog, verstanden) nicht höher sind, als der Einbruch in ein Wohnhaus, das ist alles.
Bezüglich des Vergleichs hab ich dir ja auch Recht gegeben! :)

Die Delikte per se kann man allerdings sehr wohl vergleichen, zumindest juristisch gesehen sind sich diese beiden Tatbestände
extrem ähnlich. Das dies beim faktischen Vorgang nicht der Fall ist habe ich schon ihn meinem ersten Post geschrieben und genau
das ist auch das Problem, va im Hinblick auf den Grad der psychischen Hemmschwelle.

Auch die Schadenshöhe ist leicht zu vergleichen, wie gesagt es gibt mehrere Arten der Schädigung als den Sachschaden.
Natürlich ist dieser bei einem Hauseinbruch größer, bei einem Datendiebstahl geht ja nicht wirklich was kaputt,
das meinte ich aber auch nicht, denn darauf kann man es nicht reduzieren.
(daher die Auflistung der "Folgeschäden", grundsätzlich handelt es sich schon um direkten Schaden im juristischem Sinn,
aber ich weis nun was du meinst und wir brauchen ja nicht über juristische Terminologie diskutieren)

Edit:
Danke für das konstruktive Gespräch! :)
.asm
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Beitrag von .asm »

monkeybrain hat geschrieben: Bezüglich des Vergleichs hab ich dir ja auch Recht gegeben! :)

Die Delikte per se kann man allerdings sehr wohl vergleichen, zumindest juristisch gesehen sind sich diese beiden Tatbestände
extrem ähnlich. Das dies beim faktischen Vorgang nicht der Fall ist habe ich schon ihn meinem ersten Post geschrieben und genau
das ist auch das Problem, va im Hinblick auf den Grad der psychischen Hemmschwelle.
Ok ich bin kein Jurist, auch kein Hobbyjurist, hab mich auf den technischen Vorgang beschränkt.
monkeybrain hat geschrieben: Edit:
Danke für das konstruktive Gespräch! :)
Dito^^.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Weil ich Recht habe: George Hotz arbeitet jetzt für Facebook

Das ist der eigentliche Grund, warum sie hacken, sie profilieren sich für den Arbeitsmarkt. Hotz war nicht der erste und er wird nicht der letzte sein.
http://www.sueddeutsche.de/digital/geor ... -1.1112762
monkeybrain hat geschrieben:Edit²:
Kleines Addendum an alle die sich begeistert zeigen über den Angriff auf sony und den daraus entstandenen Schaden,
da ihnen ihre ach so heilige OtherOS-Funktion genommen wurde(kauft euch doch bitte einen PC :roll: ):
Beschäftigt euch stattdessen dochmal mit den anderen Features der Konsole? Etwas dass ich Sony extrem hoch anrechne
wird leider kaum erwähnt, nämlich Folding@Home!
Kein anderer Konsolenhersteller hat eine vergleichbar sinnvolle und nicht-gewinnorientiere Funktion in seinem System!
Denen gehts nicht ums OtherOS, diese Jungs wollen experimentieren. Darüber hinaus haben sie recht. Sony bewarb die PS3 damals als "Supercomputer", auf dem es auch erlaubt ist, andere Betriebssysteme zu installieren. Der Schritt von Sony war genial. Sie gingen einen Schritt auf die Homebrewer zu und verhinderten so, das Raubkopien abgespielt werden können. Üblicherweise kommt das mit Homebrewer Aktivitäten einher. Kp, ob ich die ereignisse richtig im Blick hab, aber es war George Hotz damals, der ankündigte, er habe die PS3 geknackt und könne bald Kopien abspielen. Sony zog daraufhin die Notleine und mottete Linux für die PS3 ein. (KP, warum Sony sonst das OtherOS abgeschafft hat). Man nimmt Linux-freaks ihr Spielzeug nicht weg, das ist ein in Stein gemeißeltes Gesetz des Webs. George Hotz hat sich auf unser aller Kosten bereichert, das fuckt mich so daran ab.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

Crewmate hat geschrieben:Weil ich Recht habe: George Hotz arbeitet jetzt für Facebook

Das ist der eigentliche Grund, warum sie hacken, sie profilieren sich für den Arbeitsmarkt. Hotz war nicht der erste und er wird nicht der letzte sein.
http://www.sueddeutsche.de/digital/geor ... -1.1112762
Hat dir ja auch niemand widersprochen, oder..?
Dabei handelt es sich ja schließlich um eine allseits bekannte Tatsache.

Das heißt aber nicht, dass es automatisch gutzuheißen ist, ich kann meine Fähigkeiten auch auf legalem Weg demonstrieren.
(und nein, damit will ich dir nicht unterstellen, dass du es gutheißt)

Dennoch halte ich deine Aussage für ein wenig pauschal, denn es trifft sicher nicht auf jeden Hacker zu. Gerade bei
Jugendlichen wird die Hauptintention wahrscheinlich nicht der berufliche Erfolg sein.
Crewmate hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben:Edit²:
Kleines Addendum an alle die sich begeistert zeigen über den Angriff auf sony und den daraus entstandenen Schaden,
da ihnen ihre ach so heilige OtherOS-Funktion genommen wurde(kauft euch doch bitte einen PC :roll: ):
Beschäftigt euch stattdessen dochmal mit den anderen Features der Konsole? Etwas dass ich Sony extrem hoch anrechne
wird leider kaum erwähnt, nämlich Folding@Home!
Kein anderer Konsolenhersteller hat eine vergleichbar sinnvolle und nicht-gewinnorientiere Funktion in seinem System!
Denen gehts nicht ums OtherOS, diese Jungs wollen experimentieren. Darüber hinaus haben sie recht. Sony bewarb die PS3 damals als "Supercomputer", auf dem es auch erlaubt ist, andere Betriebssysteme zu installieren. Der Schritt von Sony war genial. Sie gingen einen Schritt auf die Homebrewer zu und verhinderten so, das Raubkopien abgespielt werden können. Üblicherweise kommt das mit Homebrewer Aktivitäten einher. Kp, ob ich die ereignisse richtig im Blick hab, aber es war George Hotz damals, der ankündigte, er habe die PS3 geknackt und könne bald Kopien abspielen. Sony zog daraufhin die Notleine und mottete Linux für die PS3 ein. (KP, warum Sony sonst das OtherOS abgeschafft hat). Man nimmt Linux-freaks ihr Spielzeug nicht weg, das ist ein in Stein gemeißeltes Gesetz des Webs. George Hotz hat sich auf unser aller Kosten bereichert, das fuckt mich so daran ab.
Wie können sie darin Recht haben, wenn es ihnen garnicht darum geht..?
Wollen sie sich nun profilieren, austoben oder ihre Funktion zurück..?
Aber gut..

Man kann soviel herumdiskutieren wie man will, die OtherOS-Funktion zu entfernen war Sonys gutes Recht. Das ist juristische Tatsache.
Es empfiehlt sich halt sich doch hin und wieder doch die AGB bzw EULA von den Produkten/Diensten die man nutzt zu lesen.
Jeder der auf Linux erpicht war konnte es weiterhin nutzen, nur eben nicht im Zusammenhang mit der Nutzung des PSN,
was in keinerlei unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kauf der Konsole steht.

Das sie sich damit unbeliebt gemacht haben ist wieder ein anderes Thema und mit illegalen Aktivitäten zu kontern
ist weder zielführend noch bewundernswert.

EDIT:
Crewmate hat geschrieben:Man nimmt Linux-freaks ihr Spielzeug nicht weg, das ist ein in Stein gemeißeltes Gesetz des Webs.
Schön und gut, aber auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum und es kann nunmal nicht jeder tun und machen was er möchte.
Das einzige was man auf Dauer durch ein derartiges Verhalten erreicht werden staatliche Reglementierungen der Internetnutzung
sein und damit schaden sich diese Personen selbst am meisten und allen anderen im Übrigen auch.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Die Frage ist aber auch, was legal und was legitim ist. Wenn sich jemand die alte fette PS3 gekauft hat, auch wegen Linux, dann hat er jeden Anspruch auf dieses Feature. Ganz egal was die EULA sagt. Ich bin amüsiert, das sich Sony damit selbst ins Knie geschossen und zur Zielscheibe gemacht hat. Die Reaktion auf Hotz war völlig hysterisch und übertrieben.

Ich habe Linux nie auf der Playstation genutzt, selbst wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte. Aber es ist scheiße, das Sony einfach so ein Feature streichen kann, aus einer Laune heraus.

Staatliche Regulierungen des internets stehen doch schon an. Schäuble hätte es am liebsten selbst noch getan, de Maizière wars wayne (scheinbar) und Friedrich feuert CSU typisch aus allen Rohren auf alles progressive. Die Frage ist da nur was uns ein freies Web wert ist.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

Da muss ich dir recht geben, was man als Jurastudent ganz am anfang leider lernt ist das Recht=/=Gerechtigkeit ist..
Die Entfernung der OtherOS-Funktion war nicht nur extrem kundenunfreundlich sondern auch unfair. Habe dies aus Spaß selber hier und
da verwendet. Allerdings muss ich auch Sony bis zu einem gewissen Grad verstehen. Sie kommen der Community wie du sagst
extra entgegen und als Resultat werden sie durch diesen Primitivling Geohot erst recht angegriffen. Irgendwie sehe ich ein, dass sie die
Funktion dann herausnehmen. Es hätte aber, und da bin ich mir sicher auch wenn ich es nicht belegen kann, andere Wege und Mittel gegeben..

Trotzdem war es ihr gutes Recht und ich bin kein Fan von Selbstjustiz, erst recht nicht wenn sie in illegalen Handlungen mündet.

Sicher steht sie schon an, auch am Beispiel von Sarkozy sieht man, dass es immer wieder Vorstöße gibt, die bis dato aber noch
gottseidank auf wenig Gegenliebe stoßen. Derlei Hacherangriffe, wie die der letzten Monate könnten aber das entscheidende
Argument liefern..
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Sabrehawk
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Beitrag von Sabrehawk »

Finds total geil wie hier alle abgehen wie die kleinen Goebbels aufm Parteitag... ein Grund mehr für Gruppen wie Lulzsec weiterzumachen...eure spiessbürgerliche Art rumzuheulen und nach Blut zu schreien.


Alle Forenposter hier mit Göbbels gleichzustellen ist mehr als unangemessen.
Verwarnung.
Scorcher24


Wenn du es so verstehen willst...deine Sache. Meine Meinungsfreiheit ohne persönliche Beleidigung einzelner ist mir wichtiger.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

Sabrehawk hat geschrieben: Wenn du es so verstehen willst...deine Sache. Meine Meinungsfreiheit ohne persönliche Beleidigung einzelner ist mir wichtiger.
Wie hast du es denn gemeint?
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

Haha @ diese Lulz Kiddies:
http://www.gamepro.de/news/vermischtes/ ... opfer.html

Epic Fail. Mal sehn wie witzig sie jetzt das finden^^
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6zentertainment
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Beitrag von 6zentertainment »

bouncer19 hat geschrieben:Haha @ diese Lulz Kiddies:
http://www.gamepro.de/news/vermischtes/ ... opfer.html

Epic Fail. Mal sehn wie witzig sie jetzt das finden^^
ouch da kann leider alles auch arg nach hinten gehen und schnel zu selbsternanten gesetzeshütern führen.die, die dann an den ohren aufhängen.ich weiß nicht ob solche spielereien nicht gänzlich in eine kategorie der komplet verblödung fällt.in einem system wo recht herscht begeht man auch mit selbstjustiz unrecht selbst wenn es so gesehen "gut" und einer persönlichen meinung sogar "rechtens" wäre.das schütz uns alle davor das wenn wir dem nachbarn ans bein "pissen" der uns mit dem baseballschläger abends nach der arbeit begrüßt.