Kajetan hat geschrieben:Druzil hat geschrieben:Weil mich der SP interessiert, er aber mit seinen 3-5 Std. eh nicht mehr wert sein dürfte.
Mal eine Frage ... was ist an dem SP-Part eines CoD eigentlich so interessant, dass man dafür Geld ausgeben möchte? Da gibt es doch nix zum Spielen, das Teil spielt spielt sich doch selbst und man selbst läuft nur als Statist mit? Warum nicht gleich ins Kino gehen und Battle Los Angeles und son Kram anschauen?

Weil die kaum halb so lang dauern und nicht interaktiv sind. Meiner Meinung nach zeichnen sich CoD-Titel durch ihr
... Achtung.... Storytelling aus. Damit ist die Top-Inszenierung gemeint, die gepaart mit der konsequenten Erzählung aus der Ich-Perspektive, für eines der immersivsten Spieleerlebnise sorgen kann, wenn man sich darauf einlässt bzw. sich nicht an dem Patriotismus und anderen Eigenheiten der Story stört.
Ansonsten kann man als Statisten-Level höchstens die erste Hälfte der Flughafenszene beschreiben bzw. solche interaktiven Cutscenes wie die mit dem Präsidenten in CoD4.
Obwohl dabei die Schiesseinlagen auf Normal keine Herausforderung sind, wird durch die temporeiche Inszenierung dennoch ein Gefühl von Spannung oder zumindest Hektik vermittelt, bei der man gut damit beschäftigt ist die "Informationsflut" aus Gegnerhorden und andauernten Skriptereignissen zu verarbeiten.
Was dabei besonders wichtig ist und im Schooter-Genre auch nicht immer selbstverständlich ist... Es geht einfach Butterweich von der Hand. Zumindest per Controller (durch Rumble, AnalogSticks/Triggers meine erste Wahl) in Verbindung mit Aim-Assit (was ja glaube nach CoD4 Genre-Standart wurde) wird aus der Schiessbuden-Achterbahn CoD ein einziges Flow-Erlebnis.
Ansonsten kann ich nur Sachen wiederholen die hier auf 4P auch mal in einem der diversen Schooter-Vergleiche aufgezählt wurden. Dazu gehören die Top-Animationen sowie die
...nochmal festhalten... Abwechslung: Berge hochklettern, Berge runterspringen, Rail-Gun-Sequenzen aus allen möglichen Perspektiven u. Waffengattungen, Missionen im Schlachten-, SpecOps-, Schleich/Scharfschützen-Style, Slow-Mow oder SpeedBoat/Snow-Ski Einalgen, ...
CoD mögen interaktive Filme sein, aber es sind welche bei denen das Drehbuch stimmt. Zumindest insofern als das man immer wieder eher ruhige Szenen einbaut (Bombenlegen bei Cliffhanger, Tauchsequenz vor der Öl-Plattorm, Washington nach Emp), um die folgende Action noch imposanter erscheinen zu lassen.
Für dieses Erlebnis opfert man dann Handlungsfreiheit und Wiederspielwert bzw. die Eigendynamik eines Halo-Gefechts. Dennoch bleibt es ein Erlebnis, eine Qualität, eine Eigenheit die mir andere Spiele nicht bieten.