
Album des Tages
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gerade läuft sie das 3. Mal. danach gibt es ein review in diesem threadDr. Dark Engineer hat geschrieben:Supermopp90 hat geschrieben:Das neue album meiner Lieblingsband ist heute angekommen:
special edition, versteht sich! :wink:
Ich erwarte eine Review!!
edit:
So hier das review zur special ed.:
Songs: 12+3 Bonus Tracks (nur auf special ed.)
Das Album lässt sich als Spagat zwischen dem "Self-titled" und "Folklore & Superstition" beschreiben. Man hat auf der einen seite die radiotauglichen Balladen, die man mit "You" und "Things my Father said" auf "F&S" hatte, auf der anderen seite gibt es aber auch lieder, die ala "Rain Wizard" oder "Maybe Someday" richtig auf die fresse geben.
Nach "White Trash Millionaire" (Single, müsste bekannt sein) und "Killing Floor" ner temporeichen Nummer mit geilem, dreckigem Riff ala Alice in Chains, kommt mit "In My Blood" die erste von diesen Radio-Balladen, die aber schöne melodien besitzen und immer noch genug Southern Rock inne haben, um nicht kitschig zu sein. BSC sind allgemein sehr gut darin kitsch zu vermeiden, auch was die Gitarrensoli angeht.
Nach dieser Ballade kommt dann eine 180°-Kehrtwende und "Such a Shame" gibt mit nem echtem Killer-Riff dermaßen auf die Fresse, dass man echt (positiv) überrascht ist, wie nach einem gefühlvollen Lied so eine dicke Keule zum vorschein kommen kann.
So gehts auch über den Rest des Albums weiter. Ruhigere Lieder wechseln sich mit harten Nummern ab. BSC scheinen nebenbei auch das "Call and Answer"-Prinzip für sich gefunden zu haben. So singt Chris, während die Band mehrstimmig antwortet. Diese Idee findet man für meinen Geschmack in zu vielen Liedern wieder, sodass es hier und da gelegentlich wirklich stört. aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Jedes Lied, dass auf der Platte ist, hat seine Berechtigung und macht sinn. Einen totalausfall gibt es nicht.
Die Produktion ist eine der besten, die ich in der letzten Zeit gehört habe. Ich will hier niemanden mit tontechnik-gelaber vollmüllen, deswegen beschränke ich mich hierrauf:
Bei den heftigen Liedern ist sie drückend und dreckig und bei den ruhigeren so klar, dass man die kleinste Nuance gut heraushören kann. Nichts ist verwaschen, alles knackig und differenziert.
Noch ein Tipp: Unbedingt die Special Ed. kaufen, sonst verpasst man mit "Staring in the Mirror" einen der besten Songs der Platte.
Fazit: Der Drittling erreicht immer noch nicht die absolute Perfektion des ersten Albums, ist aber mit "F&S" auf einem Niveau, mit dem Unterschied, dass es deutlich mehr Nummern gibt, die wieder die rauen riffs des debuts transportieren. BSC sind hier und da einen tick kommerziger bzw. radiotauglicher geworden, das ganze hat jedoch - wie erwähnt- ein absolut akzeptables niveau, da die lieder immer noch mit tollen melodien und rock-spirit unterlegt sind (keine bon jovi-schnulzen also
Wie anfangs gesagt: ein spagat zwischen album 1 und 2.
Note: 8,5/10
Zuletzt geändert von Supermopp90 am 26.05.2011 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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es wird von durchgang zu durchgang besser! du solltest es dir dringlichst besorgenDr. Dark Engineer hat geschrieben:@Mopp
Danke. Hm mir haben beide Alben sehr gut gefallen. BSC war rockiger, während F&S ja schon mehr ruhigere Töne hat. Wenn also das Drittwerk ähnlich produziert mit mehr rockigeren Nummern ist, dann... MEINS!









