Lionhead: Gebrauchtmarkt schlimmer als Kopien

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daneo118
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Beitrag von daneo118 »

Dannyman hat geschrieben:Was haben die eigentlich immer für clevere Mitarbeiter in der Marketing-Abteilung (oder in welcher Abteilung er sich auch immer befindet - ich wüsste eine für ihn)... :lach: :lach:
Der werte Herr ist Combat-Designer bei Fable 3 hat also sehr viel Zeit Blödsin zu Verzapfen
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

wenn die durch Gebrauchtmarkt soviel Verlust machen, hab ich ne Idee für die: statt 60 kosten Vollpreisspiele nur noch 30 Euro und schon ist der Verlust halbiert 8)
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Brotkruemel
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Stimmt

Beitrag von Brotkruemel »

Recht hat er, das predige ich schon lange.

Käufer von Gebrauchtspielen schädigen dem Entwickler genauso wie ein Raubkopierer. An beiden Spielern verdient der Entwickler nämlich nichts. Ich hab mir ein mal ein Add-On gebraucht gekauft und hatte auch schon damals ein schlechtes Gewissen, denn an dem Kauf bereichert sich ausschließlich der Verkäufer. Genau deswegen wird es auch nie das Verkaufen von Spielen bei Steam, GfWL oder EADM geben. Was hätten sie denn davon? Wem die Spiele gefallen, der sollte das Geld dem Entwickler inkl. dessen Zwischenhändler geben, anstatt sich die neuesten Spiele gebraucht bei eBay oder Gamestop zu holen. Diese Entwicklung schadet der Branche immens. Ich hab deshalb nichts gegen Steam und Konsorten, da ich meine Spiele aus Prinzip nicht verkaufen möchte, eben weil ich genau weiß, da dem Entwickler so potenzieller Gewinn flöten geht. Ich habe auch überhaupt kein Mitleid mit den Leuten, die immer rumheulen, wenn sie ihre Spiele nicht weiterverkaufen können. Kauft eure Spiele um die Branche und deren Talente zu erhalten, anstatt euch den maximalen Spielspaß mit minimalem Einsatz zu ergaunern. Wer sich dann eben nicht mehr wie vorher 10 Blockbuster in einem halben Jahr leisten kann, der wartet eben auf Angebote und Preisreduzierungen.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

greenelve hat geschrieben:wenn die durch Gebrauchtmarkt soviel Verlust machen, hab ich ne Idee für die: statt 60 kosten Vollpreisspiele nur noch 30 Euro und schon ist der Verlust halbiert 8)
:hehe:
sollte man denen mal vorschlagen
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Lord_Zero_00
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Beitrag von Lord_Zero_00 »

Abgesehen davon, dass der Typ einfach mal nur Müll verzapft, frage ich mich sowieso was die Spieleindustrie so rumheult. Für jeden Mist gibt es Gebrauchtmärkte und niemand stört es, aber bei Spielen regt man sich jetzt plötzlich 20-30 Jahre später auf, dass das ja so schlimm ist? :roll:

Komisch das es noch Autohersteller, Filmstudios, etc gibt.

@Newo
Bei mir funktioniert der MK offline Versus-Mode ganz normal (ohne Code).
johndoe831977
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Beitrag von johndoe831977 »

Dem Fahrzeug Gebrauchtmarkt, muss auch mal richtig in den Arsch getreten werden :lol:
Zuletzt geändert von johndoe831977 am 17.05.2011 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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sYntiq
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"Gebrauchtmarkt schlimmer als Kopien"

Beitrag von sYntiq »

"Raubkopien auf dem PC sind heutzutage weniger problematisch als Second-Hand-Verkäufe auf der Xbox."
Mag an den ganzen Dauer-Online, Accountbindung, Steambindung etc. liegen. :roll:



Ich finde es irgendwie etwas traurig was aus der Spielesparte geworden ist. Klar, das Geld muss letzten Endes wieder reinkommen, aber dass jetzt schon nich tnur der Publisher sondenr auch entwickle rnur noch Geldgeil sind?

Zu meiner Zeit in der Spieleindustrie wollte zwar auch jeder seinen Lohn haben, aber gleichzeitig wollten wir auch dass unsere Spiele von vielen gespielt werden.
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totalbloody
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...

Beitrag von totalbloody »

Wo er recht hat hat er recht!

:D
Crokoking
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Hätte es früher nie gegeben...

Beitrag von Crokoking »

Natürlich - weil früher ja nie jemand sein Spiel weiterverkauft hat....

http://www.escapistmagazine.com/article ... al-Miss-32
johndoe817043
Beiträge: 546
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"Gebrauchtmarkt schlimmer als Kopien"

Beitrag von johndoe817043 »

Und wie immer kann es einem Konzern komplett egal sein, was ein Kunde mit dem erhaltenen Produkt anstellt. Diese Diskussion hat sich erübrigt.

Übrigens verzichte ich vorübergehend dank diesem Mann auf Spiele von Lionhead.
Diese Entwicklung schadet der Branche immens.
Wurden die Vergütungen an die Entwickler nicht bereits durch den Erstverkauf abgegeben? Oder war das ein extrem schwer zu identifizierbarer, ironischer Kommentar?
Zuletzt geändert von johndoe817043 am 17.05.2011 14:59, insgesamt 3-mal geändert.
Griever87
Beiträge: 231
Registriert: 30.11.2006 21:06
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Re: Stimmt

Beitrag von Griever87 »

Brotkruemel hat geschrieben:Recht hat er, das predige ich schon lange.

Käufer von Gebrauchtspielen schädigen dem Entwickler genauso wie ein Raubkopierer. An beiden Spielern verdient der Entwickler nämlich nichts. Ich hab mir ein mal ein Add-On gebraucht gekauft und hatte auch schon damals ein schlechtes Gewissen, denn an dem Kauf bereichert sich ausschließlich der Verkäufer. Genau deswegen wird es auch nie das Verkaufen von Spielen bei Steam, GfWL oder EADM geben. Was hätten sie denn davon? Wem die Spiele gefallen, der sollte das Geld dem Entwickler inkl. dessen Zwischenhändler geben, anstatt sich die neuesten Spiele gebraucht bei eBay oder Gamestop zu holen. Diese Entwicklung schadet der Branche immens. Ich hab deshalb nichts gegen Steam und Konsorten, da ich meine Spiele aus Prinzip nicht verkaufen möchte, eben weil ich genau weiß, da dem Entwickler so potenzieller Gewinn flöten geht. Ich habe auch überhaupt kein Mitleid mit den Leuten, die immer rumheulen, wenn sie ihre Spiele nicht weiterverkaufen können. Kauft eure Spiele um die Branche und deren Talente zu erhalten, anstatt euch den maximalen Spielspaß mit minimalem Einsatz zu ergaunern. Wer sich dann eben nicht mehr wie vorher 10 Blockbuster in einem halben Jahr leisten kann, der wartet eben auf Angebote und Preisreduzierungen.
Und wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufe schädige ich den Autobauer, bei Secound Hand Klamotten die Kleidungsindustrie und einen gebrauchten Computern / Computerteile die Hardwarehersteller...
Sollen also Gebrauchtverkäufe Branchenübergreifend verboten werden? Wo fängt man an, wo hört man auf?
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JesusOfCool
Beiträge: 34685
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Re: Stimmt

Beitrag von JesusOfCool »

Griever87 hat geschrieben:
Brotkruemel hat geschrieben:Recht hat er, das predige ich schon lange.

Käufer von Gebrauchtspielen schädigen dem Entwickler genauso wie ein Raubkopierer. An beiden Spielern verdient der Entwickler nämlich nichts. Ich hab mir ein mal ein Add-On gebraucht gekauft und hatte auch schon damals ein schlechtes Gewissen, denn an dem Kauf bereichert sich ausschließlich der Verkäufer. Genau deswegen wird es auch nie das Verkaufen von Spielen bei Steam, GfWL oder EADM geben. Was hätten sie denn davon? Wem die Spiele gefallen, der sollte das Geld dem Entwickler inkl. dessen Zwischenhändler geben, anstatt sich die neuesten Spiele gebraucht bei eBay oder Gamestop zu holen. Diese Entwicklung schadet der Branche immens. Ich hab deshalb nichts gegen Steam und Konsorten, da ich meine Spiele aus Prinzip nicht verkaufen möchte, eben weil ich genau weiß, da dem Entwickler so potenzieller Gewinn flöten geht. Ich habe auch überhaupt kein Mitleid mit den Leuten, die immer rumheulen, wenn sie ihre Spiele nicht weiterverkaufen können. Kauft eure Spiele um die Branche und deren Talente zu erhalten, anstatt euch den maximalen Spielspaß mit minimalem Einsatz zu ergaunern. Wer sich dann eben nicht mehr wie vorher 10 Blockbuster in einem halben Jahr leisten kann, der wartet eben auf Angebote und Preisreduzierungen.
Und wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufe schädige ich den Autobauer, bei Secound Hand Klamotten die Kleidungsindustrie und einen gebrauchten Computern / Computerteile die Hardwarehersteller...
Sollen also Gebrauchtverkäufe Branchenübergreifend verboten werden? Wo fängt man an, wo hört man auf?
bitte das ganze nicht auf autos anwenden. den herstellern kommt es schon zugute wenn leute ersatzteile kaufen müssen. mit sowas machen die mehr geschäft als mit dem verkauf von neuwagen.
milovmil
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Beitrag von milovmil »

Naja, ganz unrecht hat er ja nicht. Durch den Second-Hand Handel verdienen Entwickler (und Publisher) nichts mehr. Läden wie GameStop machen damit gross Kohle und die, die das Spiel entwickelt haben sehen davon nichts. Klar, das Spiel ist so billiger, aber es ist doch auch im Interesse der Spieler, dass ihr Geld in den richtigen Händen landet. Mehr Geld für die Entwickler -> mehr Geld für die Entwicklung des nächsten Spiel -> besseres Spiel für mich.

Und der Vergleich mit den Autos kann man hier auch nicht wirklich machen.
johndoe817043
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Beitrag von johndoe817043 »

bitte das ganze nicht auf autos anwenden. den herstellern kommt es schon zugute wenn leute ersatzteile kaufen müssen. mit sowas machen die mehr geschäft als mit dem verkauf von neuwagen.
Ich hoffe doch sehr dass manche an ihrem Geld wahrlich ersticken. Bin ich ein Wohltäter oder was?
Mehr Geld für die Entwickler -> mehr Geld für die Entwicklung des nächsten Spiel -> besseres Spiel für mich.
Die Logik geht nicht auf. Wer sagt dass das Spiel besser wird?
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Jambi
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....

Beitrag von Jambi »

Schon wieder dieses Thema..
"Raubkopien auf dem PC sind heutzutage weniger problematisch als Second-Hand-Verkäufe auf der Xbox."
Jeder scheint eine lienblings Plattform zu haben und versucht alle von dieser zu überzeugen..
Zuletzt geändert von Jambi am 17.05.2011 15:03, insgesamt 1-mal geändert.