PlayStation Network: Sony über Server-Hack

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Ryo Hazuki
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Beitrag von Ryo Hazuki »

evtl. soll es Heute wieder online sein der letzte Tweet ist von gestern.
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viktor.reznov
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Beitrag von viktor.reznov »

Was fürn Tweet?
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Das Problem mit Gruppen wie Anon ist einfach das man nicht weiss was sie als nächstes nicht gut finden. Da sie weder eine Struktur noch ein Gesicht haben und auch nicht über Mitglieder im eigentlichen Sinne verfügen, kann sich quasi jeder hinstellen und sagen, das was wir gemacht haben war Anon und keiner kann was gegenteiliges sagen. Dazu müssten sich Anon als Gruppe outen und ein Gesicht geben sonst sind sie halt einfach ein Mob, nicht mehr und nicht weniger. Solange sie etwas tun was der "Gemeinschaft" nutzt sind es die "Guten", wenn morgen im Namen von Anon wild Firmen angegriffen werden und alles mögliche veröffentlicht oder sabotiert wird, dann ist das eben so. Da sie kein Gesicht und keine Struktur haben kann da ja jeder machen was er will und niemand kann das Gegenteil behaupten. Einfach jeder kann im Namen von Anon sprechen und handeln weil es sie ja eigentlich gar ned gibt.

Mit Demokratie hat das eigentlich genau gar nix zu tun. Die Demos zu Stuttgart 21 und die Diskussion mit den Verantwortlichen, das ist Demokratie um mal ein Gegenbeispiel zu nennen. Mantel- und Degenspielchen zu spielen ohne irgendwelche Konsequenzen tragen zu müssen ist alles mögliche aber keine Demokratie. Wie gesagt, solange sie gutes tun, okay, aber was wenn sie mal weit über das Ziel hinausschiessen? Im Grunde ist das was sie machen Selbstjustiz und die ist nicht ohne Grund verboten.
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

bremeroger hat geschrieben:Was fürn Tweet?
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lettiV
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Beitrag von lettiV »

Silrog hat geschrieben:
Sir_pillepalle hat geschrieben:Willst du mich nicht verstehehen, oder kannst du mich nicht verstehen?


Anon ist in gewisser Weise Demokratie, wenn ein Großteil für etwas einsteht bzw dahinter steht, dann bekennen sie sich dazu. Wenn aber einige wenige in eigenem Interesse handeln, dann werden die anderen sich davon distanzieren - da die wenigen trotzdem autonom handeln können sie natürlich behaupten das Kollektiv stehe dahinter. Wenn du das dann glaubst, dann lachen sich diese wenigen in die Faust.

Ob Anon nun "dumm" ist, oder nicht, sei mal dahin gestellt.

Ich habe eher den Eindruck, dass das durch die Medien gezeichnete Bild von Anon hier unreflektiert wieder gegeben wird. Minderheiten, die für ihre Rechte einstehen waren schon immer Terroristen, Gegenläufer und Verräter.

Das ist wohl Ansichtssache - ich kann Anon hier keine Schuld unterstellen, sehe auch keine Tendenz an einer Mitschuld. Aber gut, wir sollten ab sofort alle immer die Fresse halten und sitzen bleiben, wenn uns etwas nicht passt.
Anon kann allein schon aus dem Grunde keine Demokratie sein, da sie sich nicht an die Regeln der bestehenden Demokratien halten. Oder ist Demokratie immer nur dann, wenn die Mehrheit mit der eigenen Meinung übereinstimmt?

Aber mal ein simples Beispiel. Nehmen wir an wir hätten eine Gemeinschaft von 1.000 Menschen die alle in einem gemeinsamen Gesetzesraum leben.
Es tritt das Ereignis A ein. 700 dieser Gemeinschaft wollen das Ereignis anhand der existierenden Gesetze abhandeln, 300 geht das nicht weit genug. Aus welchen Gründen auch immer.

Die 300 agieren also schön vor sich hin, die 700 schütteln mit dem Kopf auch wenn einige zumindest die Beweggründe verstehen.

Von den 300 sind aber einige bereit noch einen Schritt weiter zu gehen. Man ist ja schliesslich ja kein dummes Lamm wie die anderen 700, man weiss was Sache ist und kämpft für das Gute. Also gehen nochmals 100 von den 300 diesen weiteren Schritt. Die 200 sagen Nein, das geht zu weit - das sind nicht wir.

Die verbleibenden 100 erklären dass den anderen einfach der Durchblick fehlen würde. Man selbst sei schliesslich Agitator im Dienst der guten Sache und somit der Unfehlbarkeit ganz nah.

Ich glaube ich kann es mir sparen das fortzusetzen. Eine "Organisation" die sich als Existenzgrundlage das darüber hinwegsetzen über bestehende Regeln auf die Fahnen schreibt, bringt IMMER Extremisten hervor die noch weiter gehen als es die Mehrheit für richtig erachtet. Denn genau das war schon der Schritt wie diese "Organisation" überhaupt erst entstand.

Passiert das auch noch so wie bei Anon, wo die völlige Nichtexistenz von Kontrolle das Ideal ist ... also bitte, welcher Mensch der auch nur einen Funken Verstand hat, kann da bitte davon ausgehen dass das nicht früher oder später quasi eine Einladung zur fehlgeleiteten Good-Will Katastrophe ist?

Die Weltgeschichte ist voll von Idealisten die für sich in Anspruch nahmen die einzig wahre Einsicht zu haben. Und nur die allerwenigsten davon haben die Welt wirklich verbessert. Anon ist durch sein Konzept schon von Anfang dazu verurteilt mehr Schaden als Gutes zu verrichten, simple as that.

Aber ich vermute mal ich bin trotz all dem gesagten, noch immer die Medien-ferngesteuerte Drohne die eines selbstständigen Denkprozesses unfähig ist?
i like :D

@ Sir_pillepalle: will dich keinesfalls angreifen, aber je mehr deiner Beiträge bezüglich Anon ich lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass du Anon als strahlende Ritter darstellen willst (falls ich mich da irren sollte/1 oder 2 deiner posts überlesen habe, korregiere mich bitte :D)

mfg lettiV
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Sir_pillepalle
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Beitrag von Sir_pillepalle »

Was hat Anon denn "schlechtes" getan? Ihre Aktionen sind chaotisch, scheinen anarchistisch - aber ich kenne keine Aktion, die in ihrer Intention "schlecht" war und das Ziel hatte, möglichst vielen Menschen Schaden zuzufügen.
Silrog
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Beitrag von Silrog »

Sir_pillepalle hat geschrieben:Du zählst dich wohl auch zu diesen Idealisten, oder Silrog?

Nein, Demokratie ist dann, wenn die Mehrheit für ein Interesse eintritt.

Anon mit einem Staat zu vergleichen ist schonmal total sinnlos. Es handelt sich um Menschen aus aller Herren Länder. Und sie agieren nur im Internet. Es kommt durch ihre Aktionen also niemand "körperlich" zu Schaden. Dem Groß derer die das Internet benutzen ist Anon kein Begriff, den meisten die Anon kennen ist Anon egal. Aufregen tun sich zur Zeit nur Leute, die nicht übers PSN spielen können. Das zeigt einfach enorm deutlich, wo die Prioritäten der Leute liegen.
Zu welchen Idealisten bitte?

Ich finde deine Definition von Demokratie herrlich. Es treffen sich einfach ein paar wildfremde Menschen, die eine gemeinsame Ansicht haben. Da sonst niemand geladen und somit dann auch keine Gegenstimme vorhanden ist ... juhe, gelebte Demokratie!
Da kommen mir fast die Tränen, ehrlich.

Ich denke dass ich mich nur wegen dem PSN über Anon ärgere, kann ich mit dem bereits zuvor gesagten gut von der Hand weisen. Noch deutlicher kann ich jedenfalls nicht darlegen, dass ich bereits das Konzept von Anon für fehlgeleitet halte.
Sir_pillepalle hat geschrieben: Und Anon als "Cyberterroristen" zu betiteln ist Diffamierung der übelsten Art.
OMG, ich habe vor 3-4 Beiträgen ausdrücklich geschrieben dass ich sie NICHT für Cyberterroristen halte und das Wort seitdem kein einziges Mal erwähnt.
Herzlichen Dank für den Mist, nun muss ich mich zumindest keiner Illusionen über deine Auffassungsgabe hingeben. Ich bin dann mal weg, mich mit sinnvollerem beschäftigen.
Zuletzt geändert von Silrog am 05.05.2011 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1044785
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Beitrag von johndoe1044785 »

bei mir ist die letzte nachricht vom 03.05., komisch
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Sir_pillepalle
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Beitrag von Sir_pillepalle »

Strahlender als Sony sind sie alle mal, in meinen Augen belebt so ein wenig Chaos immer das schläfrige Volk.

Keine Ahnung ob sie Ritter sind - ich mag Anon, ich mag 4chan, vlt bin ich ein sympathisant.

Aber ich schreib hier am besten ganix mehr, führt ja nur zu Unmut und Zorn - ich hoffe euer PSN ist bald wieder online, Anon wird "geschnappt" und geteert und gefedert und Sony kann weiterhin Userdaten sicher auf der Mülldeponie lagern.
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

EinfachNurIch hat geschrieben:Dazu müssten sich Anon als Gruppe outen und ein Gesicht geben sonst sind sie halt einfach ein Mob, nicht mehr und nicht weniger.
...
Wie gesagt, solange sie gutes tun, okay, aber was wenn sie mal weit über das Ziel hinausschiessen? Im Grunde ist das was sie machen Selbstjustiz und die ist nicht ohne Grund verboten.
Genau so ist es, deshalb muss ich auch immer Schmunzeln wenn in den Medien von einem Anonymous-"Sprecher" die Rede ist ;) Letztlich ein loses Kollektiv, welches durch eine ähnliche Gesinnung mehr oder weniger gemeinsame Ziele verfolgt.

Diese "Gut"- und "Böse"-Schiene die sie fahren ist in jedem Fall etwas einseitig und ist natürlich eine Art der Selbstjustiz - stellt sich aber die Frage, welche Richtlinien denn im Fall des Internets überhaupt gelten, schaut man sich die nach wie vor auf Kleinstaaterei ausgelegte Justiz an.
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Sir_pillepalle hat geschrieben:Was hat Anon denn "schlechtes" getan? Ihre Aktionen sind chaotisch, scheinen anarchistisch - aber ich kenne keine Aktion, die in ihrer Intention "schlecht" war und das Ziel hatte, möglichst vielen Menschen Schaden zuzufügen.
Anon als Gruppe existiert einfach nicht. Wenn morgen ein Blutbad stattfinden würde und es gäbe ein Papier in dem sich "Anon" zu der Tat bekennen würde, dann hat Anon das auch getan. Da niemand weiss wer Anon ist, noch nichtmal derjenige der die ursprüngliche Idee hatte, kann sich auch niemand dagegen verwehren. Das ist halt das Problem hinter der Anonymität.

Das Sprichwort "Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen" ist durchaus als wahr zu betrachten. Die Geschichte ist voll davon.
psyemi
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Beitrag von psyemi »

EinfachNurIch hat geschrieben:
Sir_pillepalle hat geschrieben:Was hat Anon denn "schlechtes" getan? Ihre Aktionen sind chaotisch, scheinen anarchistisch - aber ich kenne keine Aktion, die in ihrer Intention "schlecht" war und das Ziel hatte, möglichst vielen Menschen Schaden zuzufügen.
Anon als Gruppe existiert einfach nicht. Wenn morgen ein Blutbad stattfinden würde und es gäbe ein Papier in dem sich "Anon" zu der Tat bekennen würde, dann hat Anon das auch getan. Da niemand weiss wer Anon ist, noch nichtmal derjenige der die ursprüngliche Idee hatte, kann sich auch niemand dagegen verwehren. Das ist halt das Problem hinter der Anonymität.

Das Sprichwort "Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen" ist durchaus als wahr zu betrachten. Die Geschichte ist voll davon.
naja das die gruppe nicht existiert würde ich so nicht behaupten, sie ist halt dezentral organisiert. gibt viele zellen wie bei einer terroistischen vereinigung. :D die zellen haben sicher auch untereinander kontakt.
das es nur einzeltäter sind die die selbe flagge halten glaube ich einfach nicht. :)
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ShinmenTakezo
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Beitrag von ShinmenTakezo »

Sir_pillepalle hat geschrieben:Was hat Anon denn "schlechtes" getan? Ihre Aktionen sind chaotisch, scheinen anarchistisch - aber ich kenne keine Aktion, die in ihrer Intention "schlecht" war und das Ziel hatte, möglichst vielen Menschen Schaden zuzufügen.
der erste psn ausfall ging doch auf anonymous kappe und erst später haben sie dann gemeint sie wollen es nicht auf dem rücken der kunden austragen

kann jemand mal das twitter statement posten ob und wann das psn wieder gehen soll

danke
psyemi
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Beitrag von psyemi »

ShinmenTakezo hat geschrieben:
Sir_pillepalle hat geschrieben:Was hat Anon denn "schlechtes" getan? Ihre Aktionen sind chaotisch, scheinen anarchistisch - aber ich kenne keine Aktion, die in ihrer Intention "schlecht" war und das Ziel hatte, möglichst vielen Menschen Schaden zuzufügen.
der erste psn ausfall ging doch auf anonymous kappe und erst später haben sie dann gemeint sie wollen es nicht auf dem rücken der kunden austragen

kann jemand mal das twitter statement posten ob und wann das psn wieder gehen soll

danke
habe auch schon die ganzen offziellen playstation tweets gecheckt und noch keinen neuen eintrag gefunden..
langsam nervt es halt wirklich das man nichts neues hört.
johndoe1044785
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Beitrag von johndoe1044785 »

ich konnte den twitter-beitrag nicht finden.