Ach kommt Leute, dass ist doch fast schon einen Glaubensfrage. Man mag das eine oder das andere, selten beides.
Nintendo: Iwata über 3DS und Wii-Nachfolger
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- JesusOfCool
- Beiträge: 34685
- Registriert: 27.11.2009 09:55
- Persönliche Nachricht:
- Enkidu
- Beiträge: 364
- Registriert: 04.06.2009 20:30
- Persönliche Nachricht:
Raksoris hat geschrieben:Jo japanische Rollenspiele sind die Krönung der Erzählkunst:ToterDodo hat geschrieben:Kaum ein westliches Rollenspiel kann heutzutage mit den japanischen Rollenspielen mithalten wenn es um Dramaturgie und Komplexität der Stories geht. Westliche Rollenspiele werden immer mehr auf die weniger anspruchsvollen Spieler zurechtgebogen. Dragon Age 2 oder die Mass Effect-Spiele kann man als Spieler der komplexe, anspruchsvolle Stories und Charaktere vorzieht, nur belächeln.|Chris| hat geschrieben:Viele japanische Spieleschmieden bewegen sich vor allem im Bereich Dramaturgie und Artdesign immernoch in den 90er Jahren . Die Qualität der Grafik spielt hier eher eine untergeordnete Rolle.
Außerdem geht es nicht um die Qualität der Grafik sondern darum das japanische Spieler eher eine ikonische Darstellung bevorzugen, während westliche Spieler oftmals eine möglichst "realistische" Darstellung bevorzugen. Der Grafikstil der japanischen Spiele ist sicherlich die größte Hürde für eine größere Akzeptanz im westlichen Markt.
Kleiner Junge, der auch als kleines Mädchen durchgehen würde muss die Welt retten und hat paar krasse Freunde ( sehr oft auch eine sehr leich bekleidete großbusige "Freundin" ) die ihm dabei helfen.
Am Ende ist der Bösewicht sein Onkel oder er selbst, er weint und besiegt ihn.
Ende
Du schreibst da den selben Blödsinn wie er, nur in anderer Form.
Es ist warscheinlich wirklich eine Glaubensfrage, obwohl ich sie nicht teile, da ich Fan beider Sparten bin.
Die Westlichen bieten etwas, welches die Japanischen nicht bieten (z.B Freie Aufbaumöglichkeiten des Charakters.) und die Japanischen bieten etwas, das die Westlichen nicht erreichen.
Warum muss man nun unbedingt darauf herumreiten, dass das eine "Genre" besser ist als das andere ?
Das führt doch zu
- Nightfire123456
- Beiträge: 2517
- Registriert: 31.08.2009 20:00
- Persönliche Nachricht:
Da hast du recht. Spiele beides gerne und mir ist es ziemlich egal woher es kommt solange es Spaß macht. Allerdings muss ich iwata schon recht geben früher hab ich schon mehr JRpgs gespielt wie heute. Früher kamen die meisten guten Rpgs aus Japan, gute westliche gab es zwar auch aber viel weniger in der Masse. Aber es dreht sich immer mehr, die Westlichen bieten immer Freiheiten und lassen einen mehr erkunden oder bieten eine Filmreif inszenierte Story. Die Japanischen werden aber immer flacher und wirken sehr uninspiriert. Ich denke das liegt an dem zwanghaften verlangen der Japanischen entwickler sich an den Westlichen Markt an zu passen. Das klappt in den seltensten Fällen. Gibt zwar immer noch einige Perlen aus Japan aber die werden immer weniger und kommen nur noch von Entwicklern die sich auf ihre alten stärken berufen.Enkidu hat geschrieben:Raksoris hat geschrieben:Jo japanische Rollenspiele sind die Krönung der Erzählkunst:ToterDodo hat geschrieben: Kaum ein westliches Rollenspiel kann heutzutage mit den japanischen Rollenspielen mithalten wenn es um Dramaturgie und Komplexität der Stories geht. Westliche Rollenspiele werden immer mehr auf die weniger anspruchsvollen Spieler zurechtgebogen. Dragon Age 2 oder die Mass Effect-Spiele kann man als Spieler der komplexe, anspruchsvolle Stories und Charaktere vorzieht, nur belächeln.
Außerdem geht es nicht um die Qualität der Grafik sondern darum das japanische Spieler eher eine ikonische Darstellung bevorzugen, während westliche Spieler oftmals eine möglichst "realistische" Darstellung bevorzugen. Der Grafikstil der japanischen Spiele ist sicherlich die größte Hürde für eine größere Akzeptanz im westlichen Markt.
Kleiner Junge, der auch als kleines Mädchen durchgehen würde muss die Welt retten und hat paar krasse Freunde ( sehr oft auch eine sehr leich bekleidete großbusige "Freundin" ) die ihm dabei helfen.
Am Ende ist der Bösewicht sein Onkel oder er selbst, er weint und besiegt ihn.
Ende
Du schreibst da den selben Blödsinn wie er, nur in anderer Form.
Es ist warscheinlich wirklich eine Glaubensfrage, obwohl ich sie nicht teile, da ich Fan beider Sparten bin.
Die Westlichen bieten etwas, welches die Japanischen nicht bieten (z.B Freie Aufbaumöglichkeiten des Charakters.) und die Japanischen bieten etwas, das die Westlichen nicht erreichen.
Warum muss man nun unbedingt darauf herumreiten, dass das eine "Genre" besser ist als das andere ?
Das führt doch zu
-
KOK
- Beiträge: 2059
- Registriert: 28.10.2010 16:16
- Persönliche Nachricht:
Ob die japanischen RPGs wirklich einen so hohen Grad an Komplexität in der Story-Präsentation erreichen, halte ich aber auch für eine eher Legende. Dabei geht es nicht darum, daß die westlichen RPGs nicht besser sind, es wird aber von japanischen RPGs immer wieder behauptet, daß deren Charakter- und Story-Zeichung wesentlich tiefer, komplexer, dramaturgischer etc. sind. Dem kann ich aber nicht beipflichten.
Gerade bei den Charakteren müßen die Japaner unbedingt nachholen. Ist ja schön und gut, daß man auch einen Jungen weinen und Emotionen zeigen läßt, wenn der Charakter aber nur aus dieser weinerlichen Art besteht, dann ist der Charakter eindimensional. Ein tiefer Charakter zeichnet sich doch in erster Linie durch eine komplexere Facette an Eigenschaften aus und genau dort versagen die meisten JRPGs. Viele nicht so schlimm wie das kürzlich erschienene Final Fantasy XIII, aber das eindimensionale Charakterdesign zeichnet sich trotzdem fast durchgängig durch alle JRPGs.
JRPGs punkten meiner Meinung nach in erster Linie durch die eher abstraktere Spielwelt. Während sich westliche RPGs mehr an das typische High-Fantasy-Setting halten, sind JRPGs in komplett unkonventionellen Settings angesiedelt. Und nicht nur das, in JRPGs wird auch vieles durcheinander gemischt. Auf der anderen Seite aber wirken viele Spielwelten verschiedener JRPGs auch einfach nur unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, was dann durch die eindimensionalen Charakteren noch verstärkt wird. Da sind die westlichen RPGs wieder weiter vorne, bei denen man sich mehr an eine glaubwürdige Spielwelt im Fantasy-Setting bemüht.
Aber natürlich möchte ich auch noch klarstellen, daß es immer Ausnahmen gibt. Ob es nun das katastrophale ArcaniA ist, oder das überraschend gute Golden Sun.
Letztes Endes ist das eine Geschmacksfrage. Man kann nicht über den Kamm gescherrt festhalten, JRPGs haben komplexere Stories, WRPGs die offenere Spielwelt mit abwechslungsreicherem Gameplay. Am Ende zählt eh nur, was Spaß macht und das können beide Genre auf ihre Art sehr gut. Zumindest ich spiele gerne WRPGs und JRPGs.
Gerade bei den Charakteren müßen die Japaner unbedingt nachholen. Ist ja schön und gut, daß man auch einen Jungen weinen und Emotionen zeigen läßt, wenn der Charakter aber nur aus dieser weinerlichen Art besteht, dann ist der Charakter eindimensional. Ein tiefer Charakter zeichnet sich doch in erster Linie durch eine komplexere Facette an Eigenschaften aus und genau dort versagen die meisten JRPGs. Viele nicht so schlimm wie das kürzlich erschienene Final Fantasy XIII, aber das eindimensionale Charakterdesign zeichnet sich trotzdem fast durchgängig durch alle JRPGs.
JRPGs punkten meiner Meinung nach in erster Linie durch die eher abstraktere Spielwelt. Während sich westliche RPGs mehr an das typische High-Fantasy-Setting halten, sind JRPGs in komplett unkonventionellen Settings angesiedelt. Und nicht nur das, in JRPGs wird auch vieles durcheinander gemischt. Auf der anderen Seite aber wirken viele Spielwelten verschiedener JRPGs auch einfach nur unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, was dann durch die eindimensionalen Charakteren noch verstärkt wird. Da sind die westlichen RPGs wieder weiter vorne, bei denen man sich mehr an eine glaubwürdige Spielwelt im Fantasy-Setting bemüht.
Aber natürlich möchte ich auch noch klarstellen, daß es immer Ausnahmen gibt. Ob es nun das katastrophale ArcaniA ist, oder das überraschend gute Golden Sun.
Letztes Endes ist das eine Geschmacksfrage. Man kann nicht über den Kamm gescherrt festhalten, JRPGs haben komplexere Stories, WRPGs die offenere Spielwelt mit abwechslungsreicherem Gameplay. Am Ende zählt eh nur, was Spaß macht und das können beide Genre auf ihre Art sehr gut. Zumindest ich spiele gerne WRPGs und JRPGs.
Ich denke, daß liegt eher daran, daß der Markt mit JRPGs einfach überflutet wurde und das zu großen Teilen von den selben Herstellern. So wirken JRPGs mehr wie eine Fließbandarbeit ohne kreatives Schaffen. Eine Haltung, die ja speziell in Japan kritisiert auch wird und die ich persönlich immer mehr bestätigt sehe.Nightfire123456 hat geschrieben:Da hast du recht. Spiele beides gerne und mir ist es ziemlich egal woher es kommt solange es Spaß macht. Allerdings muss ich iwata schon recht geben früher hab ich schon mehr JRpgs gespielt wie heute. Früher kamen die meisten guten Rpgs aus Japan, gute westliche gab es zwar auch aber viel weniger in der Masse. Aber es dreht sich immer mehr, die Westlichen bieten immer Freiheiten und lassen einen mehr erkunden oder bieten eine Filmreif inszenierte Story. Die Japanischen werden aber immer flacher und wirken sehr uninspiriert. Ich denke das liegt an dem zwanghaften verlangen der Japanischen entwickler sich an den Westlichen Markt an zu passen. Das klappt in den seltensten Fällen. Gibt zwar immer noch einige Perlen aus Japan aber die werden immer weniger und kommen nur noch von Entwicklern die sich auf ihre alten stärken berufen.
-
Opa
- Beiträge: 1534
- Registriert: 26.08.2002 17:31
- Persönliche Nachricht:
-
Terracresta
- Beiträge: 3
- Registriert: 09.08.2007 14:15
- Persönliche Nachricht:
Vielleicht sollte man auch mal wieder mehr richtige Spiele raus bringen anstatt solchen Rotz wie Wii Fit Plus.
Selbe gilt für NDS, wenn ich mir da die Releaselisten gerade hier in Europa anschaue.
Einfach mal vergleichen wieviele SNES RPGs erschienen sind und wieviele für Wii bislang (und für Gamecube, und für N64...).
Das die "Helden" in JRPGs meist Kinder oder Jugendliche liegt übrigens daran, dass es in Japan noch als anrüchig gilt, wenn man als Erwachsener zockt. Japaner halben halt ihre eigenen Problemchen. ^^
Bei uns ists dafür "Killerspielen" die Schuld an Gewalttaten zu geben.
Übrigens gab es genug westliche RPGs in den 90ern, nur waren die meist ausschließlich für PC oder andere Heimcomputer ala Amiga.
Des weiteren verwenden hier manche die Begriffe High Fantasy falsch. Es bedeutet einfach nur, dass die Story in einer komplett erdachten Welt spielt.
Shadowrun ist zum Beispiel Low Fantasy. Spielt auf der Erde aber es gibt Magie.
Westliche RPGs sind nicht mehr oder weniger High Fantasy als wie japanische. Im Grunde genommen sind die wenisten RPGs Low Fantasy.
Selbe gilt für NDS, wenn ich mir da die Releaselisten gerade hier in Europa anschaue.
Einfach mal vergleichen wieviele SNES RPGs erschienen sind und wieviele für Wii bislang (und für Gamecube, und für N64...).
Das die "Helden" in JRPGs meist Kinder oder Jugendliche liegt übrigens daran, dass es in Japan noch als anrüchig gilt, wenn man als Erwachsener zockt. Japaner halben halt ihre eigenen Problemchen. ^^
Bei uns ists dafür "Killerspielen" die Schuld an Gewalttaten zu geben.
Übrigens gab es genug westliche RPGs in den 90ern, nur waren die meist ausschließlich für PC oder andere Heimcomputer ala Amiga.
Des weiteren verwenden hier manche die Begriffe High Fantasy falsch. Es bedeutet einfach nur, dass die Story in einer komplett erdachten Welt spielt.
Shadowrun ist zum Beispiel Low Fantasy. Spielt auf der Erde aber es gibt Magie.
Westliche RPGs sind nicht mehr oder weniger High Fantasy als wie japanische. Im Grunde genommen sind die wenisten RPGs Low Fantasy.
- Nightfire123456
- Beiträge: 2517
- Registriert: 31.08.2009 20:00
- Persönliche Nachricht:
Anfang der 90er schon, in der mitte sah es aber ganz anders aus. In vielen Spiele Magazienen war ja schon vom Tod der Westlichen Rpgs die Rede. Gab zwar schon noch ein paar Titel aber das ganze war eher so eine Randgruppe und hatte nicht die popularität die solche Spiele jetzt besitzen. Erst nach dem Erscheinen von Baldurs Gate und Co ging es steil nach oben.Übrigens gab es genug westliche RPGs in den 90ern, nur waren die meist ausschließlich für PC oder andere Heimcomputer ala Amiga.
Zu der Zeit erschienen auch sehr viele Jrpgs an die ich mich heute noch gerne erinnere.
Ich hab vor ca. einem halben Jahr ein Interview mit einem Japanischen Entwickler gelesen weiß leider nicht mehr genau wie das hieß, hatte glaub ich sogar ein deutsches wort im titel. In der Japanischen Version spielt man einen schmächtigen Jungen und in der Westlichen einen Muskelprotz. Auf die frage warum antwortete er das Japaner lieber Kinder und Jugendliche als hauptcharaktere haben weil die zerbrechlicher und schwächer wirken.Das die "Helden" in JRPGs meist Kinder oder Jugendliche liegt übrigens daran, dass es in Japan noch als anrüchig gilt, wenn man als Erwachsener zockt. Japaner halben halt ihre eigenen Problemchen. ^^
Bei uns ists dafür "Killerspielen" die Schuld an Gewalttaten zu geben.
Die scheinen so leichter mit denen mitfühlen zu können.
Aber kann auch sein das es mehrere Gründe dafür gibt
Der NDS ist für mich in dieser Generation der einzige lichtblick was Jrpgs angeht. Klar sehen die meisten wegen der schwachen hardware nicht so toll aus aber auf dem DS scheinen sich viele entwickler mehr zu trauen. Gibt einige teilweise sehr innovative Jrpgs mit spannenden geschichten dafür.Vielleicht sollte man auch mal wieder mehr richtige Spiele raus bringen anstatt solchen Rotz wie Wii Fit Plus.
Selbe gilt für NDS, wenn ich mir da die Releaselisten gerade hier in Europa anschaue.
