welcher first-person-shooter, welcher nicht mit einem anderen genre gemixt wird, ist kein 08/15?Druzil hat geschrieben:Muss man sich hier in diesem Forum eigentlich wirklich so unmissverständlich und ausführlich ausdrücken, damit auch der letzte Nap versteht was man meint?greenelve hat geschrieben:@Druzil: CoD ist von Anfang bis Ende gescriptet und nimmt sich mit seinem realismus so ernst wie möglich. DNF hingegen setzt auf Humor und eher klassisches Design. Diese Auflockerung der Scriptüberflutung und Gut-Böse-Militär-Realismus-Patriotismus ist es, was das Spiel von der großen Menge so unterscheidet. Aus meiner Sicht heraus...
Genau wie der Duke, beschränkt sich CoD auf das reine, stumpfe rumgeballer. Ob da Scriptsequenzen drin vorkommen ist Latte. Die gab es vor gefühlten Jahrhunderten schon in HL. Und ob das Szenario military-realo oder SciFi irgendwas ist, ist ebenfalls Latte, weil beide Spiele trotzdem 08/15 sind.
Duke Nukem Forever: Die Systemanforderungen
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- greenelve
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Re: ,
Und die 2 Cent sollen auch dein bleiben. Selbstverständlich wird es sich im Kreis drehen. So läuft das nun mal in Foren.Enkidu hat geschrieben:Die, die sich auf DNF freuen sind doch meist sowieso Retro Fans.
Man freut sich auf ein Spiel, das so vor ca. 12 Jahren veröffentlicht worden wäre, nur in einer relativ aufgebohrten Optik.
Aber das wird sich warscheinlich sowieso alles im Kreis drehen.
Just my two cent. :wink:
Ich persönlich glaube einfach nicht, daß es hauptsächlich die Retro Fans oder die ganzen älteren Zocker sind, die sich auf den Duke freuen (ich gehöre ja auch zu den alten und mir geht der Duke mittlerweile am Arsch vorbei).
Ich glaube eher, daß die meisten Käufer von DNF keinen wirklichen Bezug zum Duke haben, nur immer mitbekommen haben wie die "Alten" vom Duke schwärmten und ihn vergötterten und dieses vergöttern einfach ohne jegliches Wissen übernommen haben.
Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren, aber ich bin fast schon überzeugt davon, daß nach Release in den Foren der Bär steppen wird und sich tausende kleine Kinder die Augen ausheulen, weil sie mehr erwartet hatten.
- Kajetan
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Re: ,
Man "spielt" in der CoD-Serie etwas ausserhalb einer MP-Partie? Gut, wenn das allmähliche Robben zum Missionswaypoint, mit anschliessend treu-patriotischer Selbstbeweihräucherung im Spieltext, ohne dass der Spieler auch nur einen einzigen Schuss abgeben muss, als "Spiel" verstanden wird ...Enkidu hat geschrieben: Das Problem ist nur, dass meiner Meinung nach bei CoD der Geist/Spirit fehlt.
Man spielt einen Charakter, der wirklich null Persöhnlichkeit hat.
Im Grunde ist es vollkommen wurschtegal, ob der spielbare Charakter in einem Ego-Shooter genau herausgearbeitet wird oder nicht. Wenn das Gameplay als solches gut genug ist, kann dies über viele Mängel in der Präsentation und Settingwahl hinwegtrösten. So betrachtet, ist für mich die CoD-Serie (SP-Kampagne) genau das absolute Gegenteil von dem, was mir in einem Shooter Spass macht. Ich kann selber kaum etwas tun, ich muss sogar gar nichts tun und gewinne trotzdem und das Setting geht mir komplett am Allerwertesten vorbei.
Von daher begrüße ich den Duke, weil er, wie Bulletstorm (für das ich leider noch keine Zeit hatte), in der Rückbesinnung auf Gameplay-Mechanismen und Settings, wie sie früher üblich waren, einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung eines stagnierenden Genres leisten könnte.
Denn manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen, um einen neuen Pfad beschreiten zu können. Grashüpfer-Weisheit Nr. 15!
- Enkidu
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Re: ,
Das einzige was ich bei dem Spiel erwarte ist, dass ich grinsend vorm PC sitze.Druzil hat geschrieben:Und die 2 Cent sollen auch dein bleiben. Selbstverständlich wird es sich im Kreis drehen. So läuft das nun mal in Foren.Enkidu hat geschrieben:Die, die sich auf DNF freuen sind doch meist sowieso Retro Fans.
Man freut sich auf ein Spiel, das so vor ca. 12 Jahren veröffentlicht worden wäre, nur in einer relativ aufgebohrten Optik.
Aber das wird sich warscheinlich sowieso alles im Kreis drehen.
Just my two cent. :wink:![]()
Ich persönlich glaube einfach nicht, daß es hauptsächlich die Retro Fans oder die ganzen älteren Zocker sind, die sich auf den Duke freuen (ich gehöre ja auch zu den alten und mir geht der Duke mittlerweile am Arsch vorbei).
Ich glaube eher, daß die meisten Käufer von DNF keinen wirklichen Bezug zum Duke haben, nur immer mitbekommen haben wie die "Alten" vom Duke schwärmten und ihn vergötterten und dieses vergöttern einfach ohne jegliches Wissen übernommen haben.
Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren, aber ich bin fast schon überzeugt davon, daß nach Release in den Foren der Bär steppen wird und sich tausende kleine Kinder die Augen ausheulen, weil sie mehr erwartet hatten.
Ich stehe im Grunde "nur" auf den Humor des Spiels, auch wenn man nicht unbedingt Stolz darauf sein kann.
Duke Nukem 3D habe ich als es erschienen ist aber auch nicht gespielt.
Ich war eher hinter Doom, Wolfgangfelsen 3D (ich hoffe ihr wisst welchen titel ich meine) her.
Aber ich habe damals immer was von Freunden mitgekriegt.
Ich glaube zum ersten mal habe ich Manhatten Projects gespielt.
Trotzdem bin ich total von dem Hype infiziert worden....Dabei merkt man immer was für ein Werkzeug man ist.
Ich kann aber auch deinen Einwand verstehen, wenn du meinst DNF sei ein 0815 Shooter, denn nichts anderes ist er ja im Grunde.
Er ist aber ein schön verpackter 0815 Shooter.
EDIT: @Kajetan
Der Multiplayer von CoD hat mich nie sonderlich interessiert.
Zuletzt geändert von Enkidu am 04.05.2011 13:24, insgesamt 1-mal geändert.
- Chris_HH
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Ich glaube .. es ist egal wie viel man diskutiert ... wenns game dann endlich getestet wird, kriegts wahrscheinlich hohe Wertungen, nur weil der "Duke" draufsteht xD bei 4Players gibt es dann gleich 91%, alleine weil Schweine und Titten vorkommen ^^
Meiner "Meinung" hat das Spiel nicht viel Innovation und ein paar "witzige" Sprüche machen ein Spiel auch nicht gleich zum besten. Was ich bis jetzt gesehen habe ... macht das Spiel nicht besser als ein CoD oder anderes Game in dem Genre ^^
Edit: Um Gottes willen ,kann mir beiläufig mal jemand erklären wie man "Videospiel" Charaktere Vergöttern kann ?
Meiner "Meinung" hat das Spiel nicht viel Innovation und ein paar "witzige" Sprüche machen ein Spiel auch nicht gleich zum besten. Was ich bis jetzt gesehen habe ... macht das Spiel nicht besser als ein CoD oder anderes Game in dem Genre ^^
Edit: Um Gottes willen ,kann mir beiläufig mal jemand erklären wie man "Videospiel" Charaktere Vergöttern kann ?
- mr archer
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Ohne mich jetzt in Deine Gleichsetzung von "klassisch" und "08/15" vertiefen zu wollen - die ich keinesfalls teile - NATÜRLICH war der Duke 1996 gehobene Shooterkost! Die Grafikengine war damals revolutionär. Das Leveldesign war damals revolutionär. Die Vielfältigkeit der Waffen war revolutionär (ich meine Shrinkgune? Wtf). Der postmoderne Humor, den das Ganze ausstrahlte. Wer dieses Spiel rückblickend auf seine dummen Sprüche und Onliner reduziert, der verkennt vollkommen, dass Duke Nukem 3D 1996 ein absoluter Meilenstein des Genres war.Druzil hat geschrieben:
Was den ersten Teil deines Posts betrifft, muss ich wohl auch da etwas weiter ausholen, damit du es verstehst. Es gibt den klassischen 08/15 Shooter. Darin rennt man rum und ballert. Gescriptete Ereignisse machen ihn zu nichts anderem als 08/15, etwas Humor macht ihn nicht zu etwas anderem als 08/15 und ein anderes Szenaio macht ihn auch nicht zu mehr als 08/15. Es sind wirkliche Spielelemente, die einen Shooter vom 08/15 abheben. Oder willst du mir erzähle, daß einer der beiden, also der Duke oder CoD, gehobene Shooterkost ist? Nein? Also ist das Szenario doch wohl für die Einstufung 08/15 irrelevant oder?
Und diesen Status muss man auch dem ersten Cod zugestehen - auch wenn ich die Richtung, die damals mit diesem Titel im Genre eingeschlagen wurde, insgesamt nicht gut finde.
Duke Nukem 3d und Call of Duty 1 sind klassisch. Sie definieren beide den Kanon. Terminator Rampage, Blood 2, Redneck Rampage in den 90ern sind Beispiele für 08/15 - Titel (und machen trotzdem Spaß).
Oder sind für Dich Monkey Island 1 und Runaway 2 auch gleichwertig 08/15, weil man in beiden Rätsel lösen muss?
- Kajetan
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Das ist die menschliche Neigung eigene Gefühle auf einen Gegenstand oder in eine Person zu projizieren, um somit entweder von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und/oder sich als Teil einer Menge von Menschen mit den gleichen Lieblingen als etwas bessers zu fühlen, sich in der Menge geborgen zu fühlen.Chris_HH hat geschrieben:Edit: Um Gottes willen ,kann mir beiläufig mal jemand erklären wie man "Videospiel" Charaktere Vergöttern kann ?
Ersetze "Videospielcharaktere" mit Popstars, populistischen Politikern, Religionen, Ideologien und Du wirst über all die Jahrtausende schön sehen, wie unglaublich wenig Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit wir Menschen haben, dass wir im Grunde unseres Wesen verängstigte, schwächliche Primaten sind, die ums Verrecken den Rückhalt einer Gruppe benötigen, auch wenn wir uns dabei bis zur Selbstverleugnung verbiegen müssen.
- Druzil
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Genau das meine ich doch damit. Wir sind in Zeiten wo man genug Rechenleistung und Speicherplatz hat um Shooter mit neuen Elementen oder auch Elementen aus anderen Genres auszustatten. Rage könnte eventuell in diese Richtung gehen. Aber anstatt dort anzusetzen, bedient sich das Genre seit Jahren der immer selben Mechaniken und versucht diese Defizite mit mächtig Kawumm und seltsamen Storys zu kaschieren. Und da gelten jetzt Shooter die dieses Kawumm noch weglassen, als der große Messias am Shooterhimmel?greenelve hat geschrieben:welcher first-person-shooter, welcher nicht mit einem anderen genre gemixt wird, ist kein 08/15?Druzil hat geschrieben:Muss man sich hier in diesem Forum eigentlich wirklich so unmissverständlich und ausführlich ausdrücken, damit auch der letzte Nap versteht was man meint?greenelve hat geschrieben:@Druzil: CoD ist von Anfang bis Ende gescriptet und nimmt sich mit seinem realismus so ernst wie möglich. DNF hingegen setzt auf Humor und eher klassisches Design. Diese Auflockerung der Scriptüberflutung und Gut-Böse-Militär-Realismus-Patriotismus ist es, was das Spiel von der großen Menge so unterscheidet. Aus meiner Sicht heraus...
Genau wie der Duke, beschränkt sich CoD auf das reine, stumpfe rumgeballer. Ob da Scriptsequenzen drin vorkommen ist Latte. Die gab es vor gefühlten Jahrhunderten schon in HL. Und ob das Szenario military-realo oder SciFi irgendwas ist, ist ebenfalls Latte, weil beide Spiele trotzdem 08/15 sind.
Sorry aber das ist ja wohl mal absoluter Quatsch? Das genre liegt am Boden weil es sich nicht weiter Entwickelt und nicht weil es sich zu weit entwicklert hat. Dieser Schritt zurück bringt dem Gerne absolut 0!Kajetan hat geschrieben:Von daher begrüße ich den Duke, weil er, wie Bulletstorm, in der Rückbesinnung auf Gameplay-Mechanismen und Settings, wie sie früher üblich waren, einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung eines stagnierenden Genres leisten könnte.
Wie gesagt, als Budget werde ich sicher DNF genau so irgendwann zocken wie Bulletstorm. Aber von Vollpreistiteln erwarte ich einfach mehr.
Achja... und natürlich geht es hier um SP. Im MP Bereich gelten ganz andere Gesetze. Wobei ich aber auch dort erwarte, daß sich Spiele weiterentwickeln, oder zumindest aus den Fehlern von Vorgängern oder der Konkurrenz lernen. Brink könnte so ein Spiel werden. Aber das kaufen dann viele wieder nicht, weil die Optik zu gewöhnungsbedürftig ist. BF3 dagegen wird sich verkaufen wie geschnitten Brot, obwohl der Entwickler einige Sachen raus nimmt, die von der alten Community gerne wieder gesehen würde (z.B. Commander Modus).
Du zählst Spiele auf, die schon 10 und mehr Jahre alt sind. Wo sind die Beispiele für die Vorantreitung der Genres aus der letzten Zeit? Da gibt es keine und genau das meine ich. Und nur weil ein DNF das Spielprinzip von Duke3D hernimmt, wird daraus jetzt nicht gleich der Messias des Gernes. Es bleibt einfach ein 08/15 Shooter. Was Duke3D DAMALS aber eben nicht waren, weil es Spiele dieser Art DAMALS noch nicht gab. Aber Dinge entwickeln sich nun mal weiter... auch Spiele-Genre. Nur im Shooterbreich bleibt seit Jahren alles irgendwie gleich und deswegen 08/15.mr archer hat geschrieben:Duke Nukem 3d und Call of Duty 1 sind klassisch. Sie definieren beide den Kanon. Terminator Rampage, Blood 2, Redneck Rampage in den 90ern sind Beispiele für 08/15 - Titel (und machen trotzdem Spaß).
Oder sind für Dich Monkey Island 1 und Runaway 2 auch gleichwertig 08/15, weil man in beiden Rätsel lösen muss?
- Druzil
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OmgKajetan hat geschrieben:Das ist die menschliche Neigung eigene Gefühle auf einen Gegenstand oder in eine Person zu projizieren, um somit entweder von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und/oder sich als Teil einer Menge von Menschen mit den gleichen Lieblingen als etwas bessers zu fühlen, sich in der Menge geborgen zu fühlen.Chris_HH hat geschrieben:Edit: Um Gottes willen ,kann mir beiläufig mal jemand erklären wie man "Videospiel" Charaktere Vergöttern kann ?
Ersetze "Videospielcharaktere" mit Popstars, populistischen Politikern, Religionen, Ideologien und Du wirst über all die Jahrtausende schön sehen, wie unglaublich wenig Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit wir Menschen haben, dass wir im Grunde unseres Wesen verängstigte, schwächliche Primaten sind, die ums Verrecken den Rückhalt einer Gruppe benötigen, auch wenn wir uns dabei bis zur Selbstverleugnung verbiegen müssen.
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Wie bereits oft genug gesagt (was Du offenbar nicht lesen oder verstehen möchtest): Eine Rückbesinnung auf Features, die es früher gab, heisst NICHT, dass eine Rückentwicklung oder ein Stillstand stattfindet, sondern bietet die Möglichkeit sich neu zu orientieren, denn nicht alles, was "früher" war, ist "heute" automatisch schlecht. Denn die Entwicklung der letzten Jahre HAT in eine Sackgasse geführt, aus der dieses Genre erst wieder herausfinden kann, wenn man sich anschaut, was das Genre begründet hat. Und helfen kann dabei ein Spiel, welches wieder Gameplay-Mechanismen offeriert, die früher gebräuchlich waren, die aber irgendwann dem geänderten Massengeschmack zum Opfer fielen und NICHT, weil sie schlechter waren als neuere Gameplay-Features. Du setzt offenbar (korrigiere mich, wenn ich mich täusche) "neu" automatisch mit "besser" gleich, was so natürlich absoluter Quatsch ist, wenn ich Dich hier mal zitieren darfDruzil hat geschrieben:Sorry aber das ist ja wohl mal absoluter Quatsch? Das genre liegt am Boden weil es sich nicht weiter Entwickelt und nicht weil es sich zu weit entwicklert hat. Dieser Schritt zurück bringt dem Gerne absolut 0!
Und was dieses "mehr" ist, kannst Du auch definieren?Wie gesagt, als Budget werde ich sicher DNF genau so irgendwann zocken wie Bulletstorm. Aber von Vollpreistiteln erwarte ich einfach mehr.
Wusstest Du, dass dedizierte Server und Coop, mit denen gerade Stimmung für Brink erzeugt werden, ganz alte Klassik-Feature sind und eben KEINE Neuentwicklung im MP-Bereich darstellen? Brink lernt aus den Fehlern der letzten drei, vier Jahre, indem es genau das macht, was vor zehn Jahren Shooter-Standard war.Achja... und natürlich geht es hier um SP. Im MP Bereich gelten ganz andere Gesetze. Wobei ich aber auch dort erwarte, daß sich Spiele weiterentwickeln, oder zumindest aus den Fehlern von Vorgängern oder der Konkurrenz lernen. Brink könnte so ein Spiel werden.
Und genau hier haben wir die Rückbesinnung auf alte Features, die einfach nur aus der Mode gekommen sind, die aber wieder IN werden, wenn die Leute von anderen Features wieder die Schnauze voll haben. Im Grunde gibt es eigentlich keine Weiterentwicklung in klar erkennbaren Schritten (so wie Du das scheinbar forderst), sondern ein stetes Drehen im Kreis, ein Wiederkäuen und Wiederholen bereits existierenden Dingen, wo Weiterentwicklung in kleinen, evolutionären Schritten stattfindet und nicht mir Trara und Hopsasa. Diese Zeit hatten wir in den 90ern, als das Genre Ego-Shooter komplett neu erfunden wurde. Diese Zeit kann so nicht wiederkommen.
- greenelve
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Ok, dir gefallen also reine Ego-Shooter nicht und deswegen sind sie alle gleich? Es gibt Unterschiede zwischen Cod, Doom 3, Half Life 2, Serious Sam und wie sie alle heissen. Und warum der Duke so hochgefeiert wird? Ich zum Beispiel habe die Hoffnung das das Leveldesign wieder in eine spielbarere Richtung geht. http://www.imgeek.de/wp-content/uploads ... id-fps.jpg und nicht ein von Scripten durchsetzter Schlauch wird.Druzil hat geschrieben:Genau das meine ich doch damit. Wir sind in Zeiten wo man genug Rechenleistung und Speicherplatz hat um Shooter mit neuen Elementen oder auch Elementen aus anderen Genres auszustatten. Rage könnte eventuell in diese Richtung gehen. Aber anstatt dort anzusetzen, bedient sich das Genre seit Jahren der immer selben Mechaniken und versucht diese Defizite mit mächtig Kawumm und seltsamen Storys zu kaschieren. Und da gelten jetzt Shooter die dieses Kawumm noch weglassen, als der große Messias am Shooterhimmel?greenelve hat geschrieben:welcher first-person-shooter, welcher nicht mit einem anderen genre gemixt wird, ist kein 08/15?Druzil hat geschrieben: Muss man sich hier in diesem Forum eigentlich wirklich so unmissverständlich und ausführlich ausdrücken, damit auch der letzte Nap versteht was man meint?
Genau wie der Duke, beschränkt sich CoD auf das reine, stumpfe rumgeballer. Ob da Scriptsequenzen drin vorkommen ist Latte. Die gab es vor gefühlten Jahrhunderten schon in HL. Und ob das Szenario military-realo oder SciFi irgendwas ist, ist ebenfalls Latte, weil beide Spiele trotzdem 08/15 sind.
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Post 2000? Klar, gibts natürlich auch. Meiner Meinung nach sind hier F.E.A.R. 1 zu nennen, Bioshock 1 und als drittes die S.T.A.L.K.E.R. - Serie, vor allem Teil 1 und 3. Alles keine Military-Shooter. Und nur zaghaftes Scripting. 08/15 gäbe es zu viel, um es aufzuzählen.Druzil hat geschrieben: Du zählst Spiele auf, die schon 10 und mehr Jahre alt sind. Wo sind die Beispiele für die Vorantreibung der Genres aus der letzten Zeit? Da gibt es keine und genau das meine ich.
Natürlich kann die Lösung nicht in einem völligen Turn back bestehen. Und ich gehe auch nicht davon aus, dass uns mit dem kommenden Duke der Genre-Erlöser ins Haus steht - bei weitem nicht. Aber das Konzept der Renaissance ist Dir doch sicherlich geläufig? Davon spricht ja auch Kajetan weiter oben. Innehalten. Rekapitulieren. Mal wieder die alten Säulenheiligen näher in Augenschein nehmen. Schauen, ob da nicht einige Lösungen aufgezeigt wurden, die unterdessen in Vergessenheit geraten sind. Und die Erkenntnisse hieraus mit den neuen Möglichkeiten verbinden. Das hat an vermeintlich toten Punkten in der Entwicklung von Kunst immer wieder geholfen.
Zuletzt geändert von mr archer am 04.05.2011 14:18, insgesamt 1-mal geändert.
