Paradox Interactive: Über Social Games und DLC
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- 4P|BOT2
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Paradox Interactive: Über Social Games und DLC
Fredrik Wester von Paradox Interactive sprach in einem Paradox Interactive: Über Social Games und DLC
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Opa
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...
Ich weiss schon, warum ich ne Allergie gegen diese free2play Games habe bei denen man dann am besten hunderte Euro´s in irgendwelche InGame Sch***** investiert. Ich zahle lieber auch mal was für ein Spiel, dass dann aber im Nachgang ohne weitere Investiotionen motiviert und gut ist.
Schön, dass einige Hersteller hier nicht ihre Zukunft sehen auch wenn ich das Argument "nicht böse sein zu wollen" für vorgeschoben halte.
Schön, dass einige Hersteller hier nicht ihre Zukunft sehen auch wenn ich das Argument "nicht böse sein zu wollen" für vorgeschoben halte.
- Nightred
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"Facebook Games stehlen bloß Geld"
Facebook ist cool, aber die Games dort sind Müll.
Und fast alles kostet Geld oder Jahre an Zeit. Und gut umgesetzt sind die auch nicht. Klickst ein Grundstück an: "Bauen." Nach ein paar Stunden. "Bau fertig." Klickst wieder ein Grundstück an: Bauen." Nach ein paar Stunden... etc.
Das bezahl ich lieber 50 Euro für ein neues SimCity, wo ich auch SEHE wie gebaut wird und nicht bei jedem zweiten Bau da steht: "Oh, du brauchst Goldmünzen, hier kaufe zehn Stück für nur 0,79 EUR!"
Und fast alles kostet Geld oder Jahre an Zeit. Und gut umgesetzt sind die auch nicht. Klickst ein Grundstück an: "Bauen." Nach ein paar Stunden. "Bau fertig." Klickst wieder ein Grundstück an: Bauen." Nach ein paar Stunden... etc.
Das bezahl ich lieber 50 Euro für ein neues SimCity, wo ich auch SEHE wie gebaut wird und nicht bei jedem zweiten Bau da steht: "Oh, du brauchst Goldmünzen, hier kaufe zehn Stück für nur 0,79 EUR!"
- DARK-THREAT
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Opa
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Re: "Facebook Games stehlen bloß Geld"
Nightred hat geschrieben:
Das bezahl ich lieber 50 Euro für ein neues SimCity, wo ich auch SEHE wie gebaut wird und nicht bei jedem zweiten Bau da steht: "Oh, du brauchst Goldmünzen, hier kaufe zehn Stück für nur 0,79 EUR!"
Exakt meine Meinung - ich habe auf dem iPad (auch da gibt´s solche Ergüsse) d sSpiel Smurfs Village mal angezockt - könnte so süß & gut sein - also der Aufbauteil macht wirklich Freude, das Design ist nett - bis ich dann irgendeinen Schlumpf in den Wald schicken musste um nen anderen zu suchen. Steht da auf einmal, er sucht noch 12 Stunden es sei denn ich investiere sone komische Beere. Okey dacht ich mir nix bei aber mir kam´s schon komisch vor, dass ich die Beeren nirgends anbauen konnte zu dem Zeitpunkt und immer öfters da stand "Dauer XY Stunden oder ne Beere". Tja wer hätte es gedacht, die am Anfang vorhandenen Beeren sind natürlich sauschnell alle und dann kann man sie säckeweise im Shop nachkaufen (auch in großen Säcken zu über 100 Euro...mit einem Klick, Schwups Geld weg...super Spiel für Kinder).
Also fassen wir zusammen - die Programmierer haben grundlegende Funktionen, die der Spieler nicht beschleunigen kann durch Skill oder Taktik, mit verrückt langen Zeiträumen belegt und wer nicht warten kann wird zur Kasse gebeten. Das ist kein Spiel für mich sondern echt Abzocke.
A propos - Smurf Village ist von Capcom.
Zuletzt geändert von Opa am 30.04.2011 12:56, insgesamt 2-mal geändert.
- Pyoro-2
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Re: ...
Zumindest bringen sie es in ihrer community durchaus glaubwürdig rüber. Sind (größtenteils) einfach sympathische Leute, bei denen man merkt, dass sie ihre Spiele auch noch gerne selbst spielen.Opa hat geschrieben:Schön, dass einige Hersteller hier nicht ihre Zukunft sehen auch wenn ich das Argument "nicht böse sein zu wollen" für vorgeschoben halte.
...
Was, glaub ich, heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist =)
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Opa
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Re: ...
Pyoro-2 hat geschrieben:Zumindest bringen sie es in ihrer community durchaus glaubwürdig rüber. Sind (größtenteils) einfach sympathische Leute, bei denen man merkt, dass sie ihre Spiele auch noch gerne selbst spielen.Opa hat geschrieben:Schön, dass einige Hersteller hier nicht ihre Zukunft sehen auch wenn ich das Argument "nicht böse sein zu wollen" für vorgeschoben halte.
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Was, glaub ich, heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist =)
Dann nehme ich alles zurück - schön, wenn es sowas noch gibt...
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Paladin Ger1
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Social Games
Endlich erkennt mal jemand, dass diese ganzen Games nichts wert sind und nur dazu da sind den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen ohne ihnen einen angemessenen Gegenwert zu leisten. Allerdings schon wieder diese gottverdammten DLC. Wenn etwas in der Gamesbranche in den letzten Jahren einem das Geld aus der Tasche zieht dann sind das ja wohl DLCs. Die sind genau wie die Social Games ohne Inhalt, Dauer und Wert.
- goby_glob_slob
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Facebook-games und seine Folgen
Ob facebook games Geld stehlen, weiß ich zwar nicht, aber bezweifel ich dennoch.
Ich würde eher sagen, dass diese Browsergames eher dafür sorgen, dass Programmierer, die ihre Anstellung verloren haben nachdem ein großer Publisher ihren Arbeitgeber erst aufgekauft und dann zerschalgen haben, bessere Möglichkeiten erhalten, eine neue Anstellung bei solchen Browserspieleentwicklern finden. Dadurch dass in dem Fall das frei verfügbare Angebot von arbeitslosen Programmierern zurückgeht, profitieren auch die Programmierer bei etablierten Entwicklern, da ihre Löhne so nicht unter allzu starken Preisdruck gerät.
Dass dies im Gegenzug die Produktionskosten in die Höhe schnellen lässt, ist zwar nicht zu leugnen, aber letzten endes ein Phänomen, von dem alle aufstrebenden Märkte betroffen sind. Auch glaube ich persönlich nicht, dass die großen Publisher zu bescheiden sind, um diese Mehrkosten nicht durch DLCs, Onlinepässe und neuerdings Abo-Services (wie bei EA-Sports unlängst angekündigt worde) wieder einzuspielen. Dass die Kostensteigerungen dazu führen, dass es für als Aktiengesellschaften organisierten Publisher schwerer wird, hohe Dividenden an ihre Shareholder auszahlen zu können, ist das Problem der Aktionäre und des Vorstandes des Publishers und weniger meins, wenngleich dies langfristig zu einem wirklichen Problem werden könnte, wenn es Publishern nicht mehr gelingt, die Vorfinanzierung großer Entwicklungsbudgets für Spiele abseits des Mainstreams zu stämmen, wenn solche Investitionen immer mit einem hohen finanziellen Risiko behaftet sind.
Ich würde eher sagen, dass diese Browsergames eher dafür sorgen, dass Programmierer, die ihre Anstellung verloren haben nachdem ein großer Publisher ihren Arbeitgeber erst aufgekauft und dann zerschalgen haben, bessere Möglichkeiten erhalten, eine neue Anstellung bei solchen Browserspieleentwicklern finden. Dadurch dass in dem Fall das frei verfügbare Angebot von arbeitslosen Programmierern zurückgeht, profitieren auch die Programmierer bei etablierten Entwicklern, da ihre Löhne so nicht unter allzu starken Preisdruck gerät.
Dass dies im Gegenzug die Produktionskosten in die Höhe schnellen lässt, ist zwar nicht zu leugnen, aber letzten endes ein Phänomen, von dem alle aufstrebenden Märkte betroffen sind. Auch glaube ich persönlich nicht, dass die großen Publisher zu bescheiden sind, um diese Mehrkosten nicht durch DLCs, Onlinepässe und neuerdings Abo-Services (wie bei EA-Sports unlängst angekündigt worde) wieder einzuspielen. Dass die Kostensteigerungen dazu führen, dass es für als Aktiengesellschaften organisierten Publisher schwerer wird, hohe Dividenden an ihre Shareholder auszahlen zu können, ist das Problem der Aktionäre und des Vorstandes des Publishers und weniger meins, wenngleich dies langfristig zu einem wirklichen Problem werden könnte, wenn es Publishern nicht mehr gelingt, die Vorfinanzierung großer Entwicklungsbudgets für Spiele abseits des Mainstreams zu stämmen, wenn solche Investitionen immer mit einem hohen finanziellen Risiko behaftet sind.
- AIex
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recht hat er
Das seh ich auch so.
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Opa
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Re: Facebook-games und seine Folgen
Mal als Info am Rande ohne Quelle, da Interna. Erfolgreiche Free2Play Spiele (in meinem konkreten Fall geht es um ein Rollenspiel) spielen mehr ein als viele richtige Spiele wobei der Entwicklungsuaufwand noch (kann sich mit den technischen Möglichkeiten schnell ändern) ungleich geringer ist.goby_glob_slob hat geschrieben:Auch glaube ich persönlich nicht, dass die großen Publisher zu bescheiden sind, um diese Mehrkosten nicht durch DLCs, Onlinepässe und neuerdings Abo-Services (wie bei EA-Sports unlängst angekündigt worde) wieder einzuspielen.
Soll heissen EA & co. machen definitiv mehr Geld mit ihren Titeln aber für mittlere & kleine Firmen kann sich ein free2play lohnen. Was noch spanend wird ist ob ein EA mit einem free2play Fifa doch noch mehr Kohle macht als mit den altmodischen Bezahlmodellen - schließlich trägt der Name Fifa schon auch Umsatzvolumen.
- Pyoro-2
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Re: Social Games
Hab in den letzten Jahr durchaus ab und zu games gekauft, die ich hinterher als Fehlinvestition betrachtet hab, aber kein einzigen DLC, bei dem ich den Gedanken hatte - was natürlich nicht heißt, dass DLC grundsätzlich immer gut ist, aber, und das imo ein sehr entscheidender Punkt, für Fans der jeweiligen games ist's doch meistens einfach nochmal ein Sahnehäubchen oben drauf.Paladin Ger1 hat geschrieben:Wenn etwas in der Gamesbranche in den letzten Jahren einem das Geld aus der Tasche zieht dann sind das ja wohl DLCs. Die sind genau wie die Social Games ohne Inhalt, Dauer und Wert.
Natürlich, wenn ich EU3 nur als eins von vielen games betrachte, brauch ich nicht unbedingt HttT oder DW. Aber wenn es für mich eins DER games dieser gen (naja, eher "ever" ^^) ist, und ich dann die Möglichkeit hab, durch HtT nochmal verfeinertes gameplay zu bekommen, und mit DW dann nochmal, was will ich dann bitte mehr?
Die normalen Addons NA und IN ham' ja auch keinen gestört. Vom Umfang vielleicht etwas größer, aber waren ja auch entsprechend teurer. Da schenkt sich doch nix.
Und, joar sicher, die DLC sind hochgradig profitabel für PI (jedenfalls mehr, als bspw. für ein EU4 erstmal 'ne komplett neue engine zu entwickeln etc.), aber - warum sollte mich das stören? Ich bekomm, was ich will, und die, was sie wollen. Ist doch allen bei geholfen.
Und wenn der DLC nix taugt, wird er eben nicht gekauft ^^
- Nightred
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Re: "Facebook Games stehlen bloß Geld"
hihi hab eben sogar überlegt ob ich anstatt Goldmünzen, Schlumpfbeeren schreiben soll. ^^ Auch ich habe das Spiel ca. 30 Min begeistert gespielt und dann gedacht: Ne Leute, so nicht.Opa hat geschrieben:Nightred hat geschrieben:
Das bezahl ich lieber 50 Euro für ein neues SimCity, wo ich auch SEHE wie gebaut wird und nicht bei jedem zweiten Bau da steht: "Oh, du brauchst Goldmünzen, hier kaufe zehn Stück für nur 0,79 EUR!"
Exakt meine Meinung - ich habe auf dem iPad (auch da gibt´s solche Ergüsse) d sSpiel Smurfs Village mal angezockt - könnte so süß & gut sein - also der Aufbauteil macht wirklich Freude, das Design ist nett - bis ich dann irgendeinen Schlumpf in den Wald schicken musste um nen anderen zu suchen. Steht da auf einmal, er sucht noch 12 Stunden es sei denn ich investiere sone komische Beere. Okey dacht ich mir nix bei aber mir kam´s schon komisch vor, dass ich die Beeren nirgends anbauen konnte zu dem Zeitpunkt und immer öfters da stand "Dauer XY Stunden oder ne Beere". Tja wer hätte es gedacht, die am Anfang vorhandenen Beeren sind natürlich sauschnell alle und dann kann man sie säckeweise im Shop nachkaufen (auch in großen Säcken zu über 100 Euro...mit einem Klick, Schwups Geld weg...super Spiel für Kinder).
Also fassen wir zusammen - die Programmierer haben grundlegende Funktionen, die der Spieler nicht beschleunigen kann durch Skill oder Taktik, mit verrückt langen Zeiträumen belegt und wer nicht warten kann wird zur Kasse gebeten. Das ist kein Spiel für mich sondern echt Abzocke.
A propos - Smurf Village ist von Capcom.
- EvryGama
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Klingt net schlecht!
Na das klingt doch vorbildlich!
Wenn sie tatsächlich kostenlose Inhalte anbieten würden, abgesehen von den apple-Geräten (z. B. PSN, Xbox Live), wo das ja schon sozusagen "Normal" ist, dann wäre das wirklich ein Fortschritt - allerdings denke ich, dass das wohl nie der Fall sein wird.
Sie klingen in dem Artikel so, als ob sie selber immer ganz selbstlos für die Spieler Spiele entwickeln würden - dabei wollen sie genauso Geld verdienen, wie die Social-Games-Hersteller auch...
Nicht, dass ich diese Social-Casual-Games befürworte - sie sind meiner Meinung nach das letzte und ich kann gar nicht verstehen, wie so viele Leute so lange an solchen Billigspielen ohne großen Anspruch hängen können.
Wenn sie tatsächlich kostenlose Inhalte anbieten würden, abgesehen von den apple-Geräten (z. B. PSN, Xbox Live), wo das ja schon sozusagen "Normal" ist, dann wäre das wirklich ein Fortschritt - allerdings denke ich, dass das wohl nie der Fall sein wird.
Sie klingen in dem Artikel so, als ob sie selber immer ganz selbstlos für die Spieler Spiele entwickeln würden - dabei wollen sie genauso Geld verdienen, wie die Social-Games-Hersteller auch...
Nicht, dass ich diese Social-Casual-Games befürworte - sie sind meiner Meinung nach das letzte und ich kann gar nicht verstehen, wie so viele Leute so lange an solchen Billigspielen ohne großen Anspruch hängen können.
