Sony Online Entertainment: Kein Hinweis auf Datenklau
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- 4P|BOT2
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Sony Online Entertainment: Kein Hinweis auf Datenklau
Bei Sony geht man mittlerweile davon aus, dass sich der oder die Hacker beim Eindringen in die PSN-Server auf Zugriff auf die Kundendaten, vielleicht sogar die Kreditkartendaten verschaffen konnten.
Bei Sony Online Entertainm...</br>
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johndoe776539
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...
ach aufeinmal wollen sie die Endnutzer "umgehend" informieren

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Nehebkau
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Hat man ja laut Sony auch vorhin gemacht... die mussten ja auch zuerst abklären, was eigentlich passiert ist. (Ergibt mMn noch Sinn)
Naja steht jedenfalls auf dem PS-Blog.
http://blog.eu.playstation.com/2011/04/ ... sn-points/
Ob du's glaubst oder nicht ist dann deine Sache...
Naja steht jedenfalls auf dem PS-Blog.
http://blog.eu.playstation.com/2011/04/ ... sn-points/
Ob du's glaubst oder nicht ist dann deine Sache...
- Kaipiranha
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- Azure-Kite
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johndoe529336
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im gestrigen nachtmagazin im ARD kams schon...Azure-Kite hat geschrieben:Kaipiranha hat geschrieben:Nutzer informiert man sicherlich auch am besten in dem man einfach was in seinem Blog postet, weil das ja jeder 0815 User täglich liest -> fail.
heute früh kam es das erste mal ofiziell für die allgemeinheit im Radio :wink:
voll schnell nicht? xD
auch die sache mit den kredikarten und so
- SG1984
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Beim Umgang mit dem PSN Breach mischt sich erwartungsgemäß mal wieder Halbwissen mit Heuchelei und Panikmache.
Zunächst einmal melden sich diverse Datenschützer zu Wort, die immer noch der Illusion aufliegen, persönliche Daten seien in unserer Gesellschaft geschützt und sicher (Wie die Atomkraftanlagen?). Dabei sollte sich jeder darüber im Klaren sein, das die Angabe von persönlichen Daten meist auch mit deren Weitervergabe verbunden ist und niemand für deren Schutz garantieren kann und will. Ein Großteil der Daten, sofern sie echt sind, dürften sich bereits schon vor dem Breach im Umlauf befunden haben undzwar nicht durch PSN sondern durch andere Kontakte.
Allgemein wird das nicht als Problem angesehen denn der Umgang mit Daten und Privatsphäre in unserer Gesellschaft sehr sorglos - siehe Facebook und Co.
Ein anderes Faktum ist dieses, dass 70 Millionen PSN Accounts eben NICHT persönliche Daten von 70 Millionen realen Personen enthalten. Denn um das PSN nutzen zu können sind keine wahrheitsgemäßen Angaben vonnöten, d.h. es befinden sich jede Menge Fantasieadressen, -emails, die vor allem für die beliebten Mehrfachaccounts erstellt wurden. Mit den Prepaid Karten ist auch der Einkauf im PSN im Grunde komplett anonym möglich.
Nun zu Sony: Bisher war das PSN ja sehr sicher und ich sehe auch keine grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit den Daten. Immerhin musste das PSN gehackt werden, nach nunmehr 5 Jahren (!). Zudem hat es bereits schon Einbrüche in hochgesicherte Netzwerke in sensiblen Bereichen gegeben (z.B. Banken).
Mit anderen Worten, ein Einbruch kann selbst bei großen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgeschlossen werden, da es immer irgendwelche Schwachstellen geben wird.
Den Schaden hat jetzt vor allem Sony, denn der Einbruch ist vor allem ein PR Gau und die Medien zeigen sich gewohnt gnadenlos. Diverse Aasgeier wittern natürlich ihre Chance in Form von Klagewellen der ach so verprellten Nutzer.
Meiner Ansicht sollte Sony jetzt die Gelegenheit nutzen und das Speichern persönlicher Daten endgültig aufgeben, die Nutzung des PSN komplett anonymisieren. Erfahrene Nutzer machen dies bereits schon seit langem -nun sollte das Sony auch dem Ottonormalverbraucher vermitteln.
Zunächst einmal melden sich diverse Datenschützer zu Wort, die immer noch der Illusion aufliegen, persönliche Daten seien in unserer Gesellschaft geschützt und sicher (Wie die Atomkraftanlagen?). Dabei sollte sich jeder darüber im Klaren sein, das die Angabe von persönlichen Daten meist auch mit deren Weitervergabe verbunden ist und niemand für deren Schutz garantieren kann und will. Ein Großteil der Daten, sofern sie echt sind, dürften sich bereits schon vor dem Breach im Umlauf befunden haben undzwar nicht durch PSN sondern durch andere Kontakte.
Allgemein wird das nicht als Problem angesehen denn der Umgang mit Daten und Privatsphäre in unserer Gesellschaft sehr sorglos - siehe Facebook und Co.
Ein anderes Faktum ist dieses, dass 70 Millionen PSN Accounts eben NICHT persönliche Daten von 70 Millionen realen Personen enthalten. Denn um das PSN nutzen zu können sind keine wahrheitsgemäßen Angaben vonnöten, d.h. es befinden sich jede Menge Fantasieadressen, -emails, die vor allem für die beliebten Mehrfachaccounts erstellt wurden. Mit den Prepaid Karten ist auch der Einkauf im PSN im Grunde komplett anonym möglich.
Nun zu Sony: Bisher war das PSN ja sehr sicher und ich sehe auch keine grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit den Daten. Immerhin musste das PSN gehackt werden, nach nunmehr 5 Jahren (!). Zudem hat es bereits schon Einbrüche in hochgesicherte Netzwerke in sensiblen Bereichen gegeben (z.B. Banken).
Mit anderen Worten, ein Einbruch kann selbst bei großen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgeschlossen werden, da es immer irgendwelche Schwachstellen geben wird.
Den Schaden hat jetzt vor allem Sony, denn der Einbruch ist vor allem ein PR Gau und die Medien zeigen sich gewohnt gnadenlos. Diverse Aasgeier wittern natürlich ihre Chance in Form von Klagewellen der ach so verprellten Nutzer.
Meiner Ansicht sollte Sony jetzt die Gelegenheit nutzen und das Speichern persönlicher Daten endgültig aufgeben, die Nutzung des PSN komplett anonymisieren. Erfahrene Nutzer machen dies bereits schon seit langem -nun sollte das Sony auch dem Ottonormalverbraucher vermitteln.
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Opa
- Beiträge: 1534
- Registriert: 26.08.2002 17:31
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Alle erzählen immer was von Banken - kann mir jemand mal nen Link geben wo man klar lesen kann, dass in einem Banksystem Nutzerdaten entwendet wurden ohne einen Insider?! Mir ist sowas nicht bekannt und die tollen Beispiele der Mastercard Website sind nicht vergleichbar, da ja "nur" die Website gehijackt wurde.
Ich will es ja nicht ausschließen aber ich bezweifle ganz stark, dass man analog zu Sony mal eben in ne Bank reinkommt...
Das Problem ist, dass das Kaufverhalten eines Users mit Kreditkarte in der Regel ein anderes ist als das eines Prepaid Users und damit liegt es im Interesse von Firmen Kunden zum Hinterlegen der KK Daten zu bewegen...
Glaube kaum, dass Sony da jetzt von abweichen wird weil "erfahrene Nutzer" lieber alle Wochen wieder Prepaid Karten im Elektromarkt kaufen...
Ich will es ja nicht ausschließen aber ich bezweifle ganz stark, dass man analog zu Sony mal eben in ne Bank reinkommt...
...erfahrene Nutzer, die damit Sony´s AGB´s unterwandern wie Geohot - ja aber stimmt so sollte es jeder machen?! Alleine dieses angeben von US Adressen um nen US account zu bekommen - euch ist überhaupt nicht klar wie unrichtig das ist - da geht es um Copyrights und Trailerrechte die man damit unterwandert...aber naja ist ja egal. Ich darf mich unter falscher Adresse anmelden und unrechtmäßig Zugang zu nem Store erwerben, das is ja okey.SG1984 hat geschrieben:Erfahrene Nutzer machen dies bereits schon seit langem -nun sollte das Sony auch dem Ottonormalverbraucher vermitteln.
Das Problem ist, dass das Kaufverhalten eines Users mit Kreditkarte in der Regel ein anderes ist als das eines Prepaid Users und damit liegt es im Interesse von Firmen Kunden zum Hinterlegen der KK Daten zu bewegen...
Glaube kaum, dass Sony da jetzt von abweichen wird weil "erfahrene Nutzer" lieber alle Wochen wieder Prepaid Karten im Elektromarkt kaufen...
Zuletzt geändert von Opa am 28.04.2011 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
- Mindflare
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Re: ...
... aber dich trotzdem bitten, nochmal deine Daten auf der extra dafür erstelltne Seite zu verifizieren?Arkune hat geschrieben:Wem sagst du das. Hab hier schon 5 Emails von Shops die mir versichern das ihr System sicher ist...Bl000b3r hat geschrieben:ach aufeinmal wollen sie die Endnutzer "umgehend" informieren![]()
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Oder sind das echte Mails?
- SG1984
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"Unrechtmäßiger Zugang" ist pauschal falsch, der Zugang zum PSN Store ist technisch an die ID der PS3 Konsole geknüpft, d.h. die Verifizierung läuft darüber. Mit dem Kauf einer PS3 hat man damit auch die Berechtigung der Nutzung des PSN erworben. Persönliche Angaben erfolgen in diesem Zusammenhang FREIWILLIG.Opa hat geschrieben:Alle erzählen immer was von Banken - kann mir jemand mal nen Link geben wo man klar lesen kann, dass in einem Banksystem Nutzerdaten entwendet wurden ohne einen Insider?! Mir ist sowas nicht bekannt und die tollen Beispiele der Mastercard Website sind nicht vergleichbar, da ja "nur" die Website gehijackt wurde.
Ich will es ja nicht ausschließen aber ich bezweifle ganz stark, dass man analog zu Sony mal eben in ne Bank reinkommt...
...erfahrene Nutzer, die damit Sony´s AGB´s unterwandern wie Geohot - ja aber stimmt so sollte es jeder machen?! Alleine dieses angeben von US Adressen um nen US account zu bekommen - euch ist überhaupt nicht klar wie unrichtig das ist - da geht es um Copyrights und Trailerrechte die man damit unterwandert...aber naja ist ja egal. Ich darf mich unter falscher Adresse anmelden und unrechtmäßig Zugang zu nem Store erwerben, das is ja okey.SG1984 hat geschrieben:Erfahrene Nutzer machen dies bereits schon seit langem -nun sollte das Sony auch dem Ottonormalverbraucher vermitteln.
Das Problem ist, dass das Kaufverhalten eines Users mit Kreditkarte in der Regel ein anderes ist als das eines Prepaid Users und damit liegt es im Interesse von Firmen Kunden zum Hinterlegen der KK Daten zu bewegen...
Glaube kaum, dass Sony da jetzt von abweichen wird weil "erfahrene Nutzer" lieber alle Wochen wieder Prepaid Karten im Elektromarkt kaufen...
Man muss ja auch nicht jedesmal wenn ich irgendwo einkaufen gehe, Namen oder und Adresse hinterlegen!
In den AGBs steht auch nichts Gegenteiliges drin.
Etwas anderes ist natürlich wenn jemand fremde persönliche Daten unautorisiert nutzt. Das wäre dann Missbrauch und ein Verstoß gegen die AGBs. Ich gebe dir Recht, dass Nutzer, die mit fremden Adressen einen US Account erstellen, sich auf sehr dünnem Eis bewegen.
