Deus Ex: Human Revolution: Level-Walkthrough

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Jazzdude hat geschrieben:
ps: Achja und noch etwas: Wenn heutige Spiele ödes blödes und stumpfes rumgeballer ohne jeden Anspruch sind, was genau ist dann das alte Doom oder Wolfenstein?
Ach nein. Das sind ja Klassiker... :steinigen:
Niemand hat je bestritten, das Doom und Wolfenstein blödes und stumpfes Rumgeballer waren. Aber öde fand ich sie nie. Und ja, sie sind Klassiker. Sie sind Wegbereiter. Wer verstehen und darüber nachdenken möchte, wie wir zum Beispiel zu Crysis 2 gelangt sind, der sollte sie kennen. DAS ist alles, was ich hier "eingeklagt" habe. Ich verlange von niemandem, meine Begeisterung für "System Shock 2" zu teilen. Aber es wäre für eine Diskussion über das aktuelle Deus Ex imo wichtig, das Spiel zu kennen. So wie es für eine von der reinen Betrachtungsebene emanzipierte Diskussion über beispielsweise einen Horrorfilm wie "Paranormal activity" und seinen wirklichen Wert für das Genre wichtig ist, die alten "Poltergeist"-Filme zu kennen. Ansonsten kommen wir von der reinen Reiz-Reaktions-Hechelei des Grafik-Fortschritts, die noch immer das Reden über Videospiele stark dominiert, nie weg. Und in Folge dessen werden unsere Spiele eben nicht besser. Sie sehen nur immer besser aus.
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Gonzo_the_Rat
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Beitrag von Gonzo_the_Rat »

mr archer hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben:
ps: Achja und noch etwas: Wenn heutige Spiele ödes blödes und stumpfes rumgeballer ohne jeden Anspruch sind, was genau ist dann das alte Doom oder Wolfenstein?
Ach nein. Das sind ja Klassiker... :steinigen:
Niemand hat je bestritten, das Doom und Wolfenstein blödes und stumpfes Rumgeballer waren. Aber öde fand ich sie nie. Und ja, sie sind Klassiker. Sie sind Wegbereiter. Wer verstehen und darüber nachdenken möchte, wie wir zum Beispiel zu Crysis 2 gelangt sind, der sollte sie kennen. DAS ist alles, was ich hier "eingeklagt" habe. Ich verlange von niemandem, meine Begeisterung für "System Shock 2" zu teilen. Aber es wäre für eine Diskussion über das aktuelle Deus Ex imo wichtig, das Spiel zu kennen. So wie es für eine von der reinen Betrachtungsebene emanzipierte Diskussion über beispielsweise einen Horrorfilm wie "Paranormal activity" und seinen wirklichen Wert für das Genre wichtig ist, die alten "Poltergeist"-Filme zu kennen. Ansonsten kommen wir von der reinen Reiz-Reaktions-Hechelei des Grafik-Fortschritts, die noch immer das Reden über Videospiele stark dominiert, nie weg. Und in Folge dessen werden unsere Spiele eben nicht besser. Sie sehen nur immer besser aus.
Wahre Worte!
Zumal damals zu den Zeiten von W3D und Doom nicht mehr drin war als stumpfes Geballere. Oder seh ich das falsch? :)
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Gonzo_the_Rat hat geschrieben: Zumal damals zu den Zeiten von W3D und Doom nicht mehr drin war als stumpfes Geballere. Oder seh ich das falsch? :)
Das erste System Shock. War das Gegen-Doom. Langsamer. Fummliger. Grafisch nicht ganz auf gleicher Höhe. Aber was für eine Spieltiefe! Hat nur damals nicht allzuviele interessiert. Der Doom-Flash war einfach zu groß (bei mir eingeschlossen. Man war ja auch mal jung.)
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Barbatos
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Beitrag von Barbatos »

mr archer hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben:
ps: Achja und noch etwas: Wenn heutige Spiele ödes blödes und stumpfes rumgeballer ohne jeden Anspruch sind, was genau ist dann das alte Doom oder Wolfenstein?
Ach nein. Das sind ja Klassiker... :steinigen:
Niemand hat je bestritten, das Doom und Wolfenstein blödes und stumpfes Rumgeballer waren. Aber öde fand ich sie nie. Und ja, sie sind Klassiker. Sie sind Wegbereiter. Wer verstehen und darüber nachdenken möchte, wie wir zum Beispiel zu Crysis 2 gelangt sind, der sollte sie kennen. DAS ist alles, was ich hier "eingeklagt" habe. Ich verlange von niemandem, meine Begeisterung für "System Shock 2" zu teilen. Aber es wäre für eine Diskussion über das aktuelle Deus Ex imo wichtig, das Spiel zu kennen. So wie es für eine von der reinen Betrachtungsebene emanzipierte Diskussion über beispielsweise einen Horrorfilm wie "Paranormal activity" und seinen wirklichen Wert für das Genre wichtig ist, die alten "Poltergeist"-Filme zu kennen. Ansonsten kommen wir von der reinen Reiz-Reaktions-Hechelei des Grafik-Fortschritts, die noch immer das Reden über Videospiele stark dominiert, nie weg. Und in Folge dessen werden unsere Spiele eben nicht besser. Sie sehen nur immer besser aus.
Dazu kann man nur eines sagen. :Daumenrechts:
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Jazzdude
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Beitrag von Jazzdude »

Meine Äußerungen in Hinblick auf Doom / Wolfenstein waren auf folgendes bezogen:

Wer bei Left-Right-Shoot Gameplay von Klassiker und Spaß spricht, der darf (darf ist ein böses Wort, nehmen wir 'sollte') nicht über das Actionorientierte und zugegeben etwas simplere Gameplay herziehen.

Kleiner Zwischensatz lieber Barbatos: Ich habe sehr wohl eine Meinung zu DeusEx. Nicht zu den alten 2, aber zum Aktullem. Das nur als kleine Anmerkung.


So nun zur Anschuldigung der 'Reiz-Reaktions-Hechelei des Grafik-Fortschritts'

Wo genau habe ich nur Ansatzweise von der Grafik, geschweige denn der Technik geredet?

Es geht mir darum, dass sich mit der Zeit nunmal das Gameplay verändert. Jetzt wo dus sagst: Die Technik natürlich auch. Aber das ist ein anderes Thema, dass ich jedenfalls nicht angeschnitten hatte.

Stattdessen nur die Aussage, dass sich das Gameplay nunmal verändert. So wie es sich auch von 1980-90-2000 verändert hat.
Das die Fans sich mit diesen Veränderungen nicht anfreunden können versteh ich. Aber ein Spiel zuverunklimpfen gar als "niveaulose und anspruchslose Unterhaltung" zu schimpfen, dass beweist nunmal, dass man krampfhaft versucht sich an den alten Titeln festzuhalten.

Das wäre in etwa wie wenn ein Buchfan den Film zu: Der Herr der Ringe als niveaulosen Schrott bezeichnet. Sicher, mag das Buch mehr beinhalten und es anspruchsvoller sein, dass Buch zu lesen statt nur den Film vorgespielt zu bekommen, doch diese Tatsache macht den Film noch lange nicht zu einem niveaulosen oder schlechten Film!

Ich hoffe, ihr empfindet dieses (ich gebe zu gewagtes) Beispiel als "nicht zu weither gegriffen" und versteht was ich damit andeuten möchte!

Mir ging es bei dieser Disskussion nie darum, wie der persöhnliche Geschmack zum Spiel damals und heute steht. Mir geht es darum, dass hier einige die heutigen Spiele als minderwertigen Dreck bezeichnen, und die User denen es gefällt als "Niveaulos" schimpfen (Barbatos), obwohl doch die Spiele von früher nicht anders waren.
Es werden andere dafür "geschlagen", dass sie auf diese niveaulose Unterhaltung stehen. Dabei waren sie zu Doom und Wolfensteinzeiten keine Deut besser
Und das geht auf keine Kuhhaut!


edit: Mit Spiele von früher meine ich die breitere Masse. Natürlich gab es Ausnahmen. So wohl z.B. das genannte DeusEx1.
Aber diese Ausnahmen gibt es heute eben auch noch!


edit2: Ich möchte auch noch anmerken, dass ich das alte Doom klasse finde. Dass nur so am Rande. Das ändert jedoch nichts daran, dass es genauso "Niveauloses" Geballer war wie hier anscheinend DeusEx3. Wobei man bei letzterem wohl nicht davon ausgehen kann!
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Jazzdude hat geschrieben: ...
Das ist mir alles zu emotional, tut mir leid. Ich habe Dich in meinem Post denke ich nirgends persönlich angegriffen oder Dir versucht, meine Meinung aufzudrängen. Und die Old-School-Shooter hast Du mit Deinem Edit in die Diskussion gebracht.

Und wenn Du Dir meinen ersten Post in diesem Thread anschaust wirst Du feststellen, dass ich mich sogar dazu habe hinreißen lassen, Deus Ex 3 mit Sympathie entgegen zu blicken. Trotz meiner beiden Einschränkungen.

Wenn nun aber im hier zur Rede stehenden Gameplay-Video die - von mir übrigens auch lobend aufgenommene - Vielfalt beim Angehen von Hindernissen thematisiert wird und seitens der Sprecherin von Eidos Montreal von dem Ziel besonders großer "Immersion" gesprochen wird, dann fällt mir eben ein Bruch dieser Immersion in Form der sich markant aus dem Spieldesign abhebenden Wegfindungsmarkierungen negativ auf (und nicht nur mir - wie gesagt, Eidos-Forum). Und als Mensch, der schon länger mit Spaß Videospiele spielt, habe ich an dieser Stelle eben das Gefühl, dass mir hier jemand ein X für ein U vormachen möchte. Weil ich aus meiner Spiele-Vita heraus sehr wohl weiß, dass so etwas zur Erzeugung von Immersion nicht nur nicht nötig ist, sondern dieser sogar im Weg steht. Man stelle sich einmal vor, in einem Spiel wie "Amnesia" wären die Gestalter auf so einen Einfall gekommen und hätten sich hinterher hingestellt und davon gesprochen, wie toll doch die gelb beleuchteten Türen die Grusel-Stimmung des Spiels unterstützt hätten.

Und das hat auch nix mit Konsolen verdummen unsere Spiele-Gebash zu tun. Kann mir kaum vorstellen, dass Konsolenspieler sowas positiver empfinden als PC´ler.

Und in einer solchen Situation ist es imo eben nützlich, mal im ursprünglichen Deus Ex erlebt zu haben, wie dort Immersion sehr erfolgreich und bis heute sehenswert erzeugt wurde. Ich habe hier weder gegen das automatische Deckungssystem, noch gegen Autoheal und feste Speicherpunkte gewettert. Wird Deus Ex 3 alles haben, mag ich alles nicht und finde ich unnötig, bin ich aber bereit zu akzeptieren. Doch mit dieser Art von Versimplifizierung bin ich mit Rückblick auf meine langjährige Liebe zu dieser Form der Unterhaltung nicht einverstanden. Irgendwo ist es auch mal gut. Und dann zieht man eine Linie in den Sand und sagt bis hierher und nicht weiter. Wir sind auch ein Stück weit selbst dafür verantwortlich, in welche Richtung sich unser Hobby entwickelt. Dafür sind Foren wie dieses da.

Und zur Entwicklung eines Standpunktes braucht man nun mal leider einen gewissen Erfahrungsbackground, ein Fundament, von dem aus man argumentativ vorgehen kann. Es gibt Spiele, deren Kenntnis einem bei der Erichtung eines solchen Fundamentes helfen. "Deus Ex" ist eines von ihnen. Ich hoffe sehr, dass das für "Deus Ex 3" auch gelten wird. Denn ich möchte Fortschritt. Fortschritt im Sinne von qualitativer Weiterentwicklung.
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Jazzdude
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Beitrag von Jazzdude »

mr archer hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben: ...
Das ist mir alles zu emotional, tut mir leid. Ich habe Dich in meinem Post denke ich nirgends persönlich angegriffen oder Dir versucht, meine Meinung aufzudrängen. Und die Old-School-Shooter hast Du mit Deinem Edit in die Diskussion gebracht.

Und wenn Du Dir meinen ersten Post in diesem Thread anschaust wirst Du feststellen, dass ich mich sogar dazu habe hinreißen lassen, Deus Ex 3 mit Sympathie entgegen zu blicken. Trotz meiner beiden Einschränkungen.

Wenn nun aber im hier zur Rede stehenden Gameplay-Video die - von mir übrigens auch lobend aufgenommene - Vielfalt beim Angehen von Hindernissen thematisiert wird und seitens der Sprecherin von Eidos Montreal von dem Ziel besonders großer "Immersion" gesprochen wird, dann fällt mir eben ein Bruch dieser Immersion in Form der sich markant aus dem Spieldesign abhebenden Wegfindungsmarkierungen negativ auf (und nicht nur mir - wie gesagt, Eidos-Forum). Und als Mensch, der schon länger mit Spaß Videospiele spielt, habe ich an dieser Stelle eben das Gefühl, dass mir hier jemand ein X für ein U vormachen möchte. Weil ich aus meiner Spiele-Vita heraus sehr wohl weiß, dass so etwas zur Erzeugung von Immersion nicht nur nicht nötig ist, sondern dieser sogar im Weg steht. Man stelle sich einmal vor, in einem Spiel wie "Amnesia" wären die Gestalter auf so einen Einfall gekommen und hätten sich hinterher hingestellt und davon gesprochen, wie toll doch die gelb beleuchteten Türen die Grusel-Stimmung des Spiels unterstützt hätten.

Und das hat auch nix mit Konsolen verdummen unsere Spiele-Gebash zu tun. Kann mir kaum vorstellen, dass Konsolenspieler sowas positiver empfinden als PC´ler.

Und in einer solchen Situation ist es imo eben nützlich, mal im ursprünglichen Deus Ex erlebt zu haben, wie dort Immersion sehr erfolgreich und bis heute sehenswert erzeugt wurde. Ich habe hier weder gegen das automatische Deckungssystem, noch gegen Autoheal und feste Speicherpunkte gewettert. Wird Deus Ex 3 alles haben, mag ich alles nicht und finde ich unnötig, bin ich aber bereit zu akzeptieren. Doch mit dieser Art von Versimplifizierung bin ich mit Rückblick auf meine langjährige Liebe zu dieser Form der Unterhaltung nicht einverstanden. Irgendwo ist es auch mal gut. Und dann zieht man eine Linie in den Sand und sagt bis hierher und nicht weiter. Wir sind auch ein Stück weit selbst dafür verantwortlich, in welche Richtung sich unser Hobby entwickelt. Dafür sind Foren wie dieses da.

Und zur Entwicklung eines Standpunktes braucht man nun mal leider einen gewissen Erfahrungsbackground, ein Fundament, von dem aus man argumentativ vorgehen kann. Es gibt Spiele, deren Kenntnis einem bei der Erichtung eines solchen Fundamentes helfen. "Deus Ex" ist eines von ihnen. Ich hoffe sehr, dass das für "Deus Ex 3" auch gelten wird. Denn ich möchte Fortschritt. Fortschritt im Sinne von qualitativer Weiterentwicklung.
Na also.

Den Post kann ich so absolut stehen lassen.
Die vorherigen hatten nunmal meiner Meinung nach diesen "Heute alles konsolig, scheiße und anspruchslos und jeder ders gut findet ist niveaulos."
Wobei das ausdrücklich auf die Posts von Barbatos bezogen ist.

Hätte man es wie jetzt in deinem Beitrag von Anfang an so formuliert, wäre diese Debatte niemals in dieser Form losgegangen.
Ich wiederhole: Sämtliche Kommentare waren auf die Posts der letzten 2-3 Seiten bezogen, nicht auf welche davor!

Und jetzt haben wir uns alle wieder lieb.
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Barbatos
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Beitrag von Barbatos »

Jazzdude, es mag ja sein das Du gerne Posts liest die deinen Vorstellungen entsprechen. Leider kann ich dir aber in keinen Punkt zustimmen, da es nur von Ahnungslosigkeit strotzt.

Wenn jemand das Spiel zusagt, dann spricht auch nix dagegen. Hier schreibt keiner einem vor wer was zu spielen hat oder wie es ihm gefallen soll. Hier schreibt eben jeder seinen Eindruck, soweit ich gelesen hab.

Das Spiel ist Niveaulos daher, weil einem alles vorgekaut wird. Alles leuchtet nur so vor sich hin was man an Aktionen ausüben kann. Das ist in einem Action-Rollenspiel ein absolutes NO-GO! Das kann ich in einem Shooter oder anderen 08/15 Spielen machen, aber nicht in einem Rollenspiel.

Was absolut auch nicht geht in einem Rollenspiel ist eben diese One-Klick-Entscheidung wie ich einen Gegner ausschalten kann. Ist dieses Spiel vielleicht ein "Hack and Slay"? Ich denke wohl eher nicht. Da die Steuerung auf dem Gamepad eingeschränkt ist scheint hier kein Spielraum für Interaktion zu sein.

Auch dein Vergleich von Filmen und Büchern. Hier erlaubt es einfach die Zeit nicht alles aus einem Buch im Film abzudrehen. Dann würden wir 24Std oder länger im Kino sitzen für einen Film. Birnen und Äpfel sind Obst, aber nicht das gleiche.

Back to Topic:
Leider hat das Spiel mit viel "Action" und wenig "Rollenspiel" zu tun. Es erfüllt einfach nicht die Kriterien sich Deus Ex zu nennen. Zum Thema "Trend heutiger Spiele" sehe ich nur eine:
Spiele nehmen an Komplexität ab und an Grafikpracht und Aktion zu weil das Budget nunmal begrenzt ist. Nur weil hier mehr Abnehmer zu verzeichnen sind, worauf die Entwickler leider angewiesen sind, heißt es aber noch lange nicht das es ein gutes Game ist. Ohne Moos nix los.
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mT-Peter-Lustig
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Beitrag von mT-Peter-Lustig »

Kann euch sagen Crysis 2 macht da mit den Leuchtenden Objekten besser! Das kann man einzelne Objekte dauerhaft markieren und sonst wird nur das Objekt welches man betrachte hervorgehoben.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

mT-Peter-Lustig hat geschrieben:Kann euch sagen Crysis 2 macht da mit den Leuchtenden Objekten besser! Das kann man einzelne Objekte dauerhaft markieren und sonst wird nur das Objekt welches man betrachte hervorgehoben.
Ja, Crytek scheint ja auch was Multiplattforming in einer Art und Weise, die nicht bei einer Gruppe komplett schale Gefühle hinterlässt (für einen Shooter des Jahres 2011 wohlgemerkt) auf einem guten Weg zu sein. Das sollte sich Eidos mal genau angucken.
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Barbatos
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Beitrag von Barbatos »

Crysis 2 hat auch sein eigenes Ding und ist ja ein Ego-Shooter. DeusEx ist aber ein Rollenspiel, oder sagen wir sollte es werden.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema sind und was auch wieder dank Konsole erheblich eingeschränkt ist/sein wird, das Schlauchlevel-Syndrom.
Bei Crysis2 kann ich es noch verstehen. Da will man Action vermitteln und das geht am besten wenn alles gescriptet ist und man nicht vom Ort des Geschehens abweichen kann. Für einen Shooter auch ok, für ein Rollenspiel absolutes Ödland. Da soll mich das Spiel nicht führen, sondern ich möchte das Spiel/Welt erkunden. Man kann nur hoffen dass dies nicht den ganzen Spieleverlauf bestimmt, da es sich zum absoluten Fit4Schrott degradiern würde.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Also mich reißen diese 3 verschiedenen Routen auch nicht vom Hocker. Da bot Crysis 1 teils mehr Möglichkeiten eine Situation anzugehen.

Hatte ehrlich gesagt gehofft das die Missionen eher Hitman-artig aufgezogen werden.
Also das man das komplette Areal der Mission frei erkunden kann um dann wirklich seinen eigenen Weg zu finden.

Wenn das gezeigte Missionsdesign repräsentativ für das ganz Spiel ist wird man nie das Gefühl haben einen eigenen Lösungsweg gefunden zu haben weil man extrem merkt, dass bestimmte Löcher, Kisten, Paletten etc. einzig und allein dort platziert wurden um einen Weg für den Spieler zu schaffen.
Und abseits von diesen vorbereiteten Wegen kommt man garnicht.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Shedao hat geschrieben:Also mich reißen diese 3 verschiedenen Routen auch nicht vom Hocker. Da bot Crysis 1 teils mehr Möglichkeiten eine Situation anzugehen.

Hatte ehrlich gesagt gehofft das die Missionen eher Hitman-artig aufgezogen werden.
Also das man das komplette Areal der Mission frei erkunden kann um dann wirklich seinen eigenen Weg zu finden.

Wenn das gezeigte Missionsdesign repräsentativ für das ganz Spiel ist wird man nie das Gefühl haben einen eigenen Lösungsweg gefunden zu haben weil man extrem merkt, dass bestimmte Löcher, Kisten, Paletten etc. einzig und allein dort platziert wurden um einen Weg für den Spieler zu schaffen.
Und abseits von diesen vorbereiteten Wegen kommt man garnicht.
Also da muss ich ein klein wenig verteidigen, bzw. aus meiner Sicht Deus Ex 1 etwas demystifizieren. Allá Hitman waren die Level auch im ersten Teil nicht gänzlich frei begehbar. Eigentlich fallen mir da nur das UNATCO-Quartier auf Liberty Island und diese Undercover-Mission in der Firmenzentrale gegen Ende hin ein, die ein wenig in diese Richtung gehen. Ansonsten waren es in meiner Erinnerung mittelgroße Maps, durch die man sich sehr variantenreich durchbewegen konnte - die einen aber orientierungstechnisch nicht extrem herausforderten und bei denen es über kurz oder lang dann doch auf den Austausch von Kugeln hinaus lief. Deus Ex 1 war in dieser Hinsicht viel mehr Shooter als Thief 1 und 2 oder Hitman 2. Ich finde, am ähnlichsten war es damals gameplaytechnisch eigentlich System Shock 2. Ein wirklich intelligentes Actionspiel. Aber ein Actionspiel.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Ich hab das garnicht auf Deus Ex 1 bezogen, sondern auf die Versprechungen und auf das was ich mir in anbetracht der technischen Möglichkeiten erhofft hatte.
Wenn ich höre, dass da ein Spiel ist bei dem als Alleinstellungsmerkmal die Entscheidungsfreiheit angepriesen wird, dann erwarte ich mehr als einen Levelschlauch der in Weg A,B und C unterteit wurde.

Edit:
Ich erwarte ja kein GTA-Openworld Spiel, aber das sieht jetz erstmal aus wie ein Splinter Cell für Arme wo ich dachte es wäre ein Fortschritt gegenüber Spielen wie Splinter Cell und Hitman. Ich dachte bisher es wär halt Splinter Man bzw Hit Cell mit geiler Handlung und Rollenspielsystem.

Aber wenn einem alle Wege so vorgekaut werden, es im großen und ganzen doch nur nen Levelschlauch ist dann sollen sie nicht die großartige Handlungsfreiheit bewerben sondern lieber mal auf die Storypauke hauen (es sei denn natürlich da liegt der nächste Rohrkrepierer)
Zuletzt geändert von Shedao am 24.03.2011 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Shedao hat geschrieben: Wenn ich höre, dass da ein Spiel ist bei dem als Alleinstellungsmerkmal die Entscheidungsfreiheit angepriesen wird, dann erwarte ich mehr als einen Levelschlauch der in Weg A,B und C unterteit wurde
Yep. Oder zumindest sollte der Levelschlauch dann ein sehr interessant gestalter sein und nicht allzusehr ins Offensichtliche abdriften. Man kann auch außerhalb eines Open-World-Szenarios die Illusion von Handlungsvielfalt erzeugen. Das ist denke ich die Herausforderung für Deus Ex 3. Und da müssen sie sich am ersten Teil messen lassen.