Das Video selber find ich grad nemmer, bin mir aber recht sicher, dass es eine "Shootout!"-Folge wie diese war.pcj600 hat geschrieben: ich, und sicher auch n paar andere, wäre dir echt verbunden wenn du dir evtl trotzdem die mühe machen könntest und das vid suchen. hört sich nämlich sehr interessant an :wink:
Battlefield 3: Fault Line Episode 2: Treffer und Versenkt
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Ich will nicht wissen was hier los wäre, hätten sie in dem Video eine A-10 oder ´nen AH-64 gerufen, um den Sniper auszuheben.He-Man hat geschrieben:genau so stell ich mir die amerikanische vorgehensweise im krieg vor. für einen einzelnen, blinden sniper reißen wir doch mal direkt das halbe haus mit einer panzerabwehrrakete ab!
- Marestic
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Das ist nicht nur die amerikanische vorgehensweise. Auch die Bundeswehr würde das machen. Im OHK gibt es es eine Regel. Scharfschützen werden mit dem bekämpft was zur Verfügung steht. Da kann es auch passieren das man ihn mit 120-mm bekämpft aus einen Kampfpanzer oder der Schützenpanzer schießt mit seiner BMK. Das Ziel ist den Gegner auszuschalten. Im Fall des Video schaffen die es nur mit der Panzerfaust. Mit einem M16 hast du da null Chancen auf die Entfernung.
Die allgemeine Regel der Verhältnismäßigkeit greift hier nicht!
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- pcj600
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Richtig Marestic. Im richtigen Krieg bekommt keine Stilpunkte für einen Abschuss. Man riskiert keine Verluste, wenn man die Möglichkeit wie im Video hat mit einer Panzerfaust auf den Gegner zu schiessen wo ein Treffer eigtl. so gut wie sicher ist.
Deswegen ein völlig überflüssiger Kommentar von He-Man. Krieg ist Krieg da wird eben mit allen Mitteln gekämpft.
Deswegen ein völlig überflüssiger Kommentar von He-Man. Krieg ist Krieg da wird eben mit allen Mitteln gekämpft.
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KOK
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Das ist so doch auch nicht richtig. Auf 100m muss mein kein voll ausgebildeter Scharfschütze sein, um mit einem Gewehr jemanden zu treffen. Bei 300+ Metern würde ich es ja noch verstehen, vorallem mit einer AK, aber der kurzen Entfernung?-=Khaos=- hat geschrieben:Das ist in der Tat richtig. Das Schussfeld war eigentlich gut... nicht sehr gut, aber gut.Das_Noobi hat geschrieben:So offen wie die Soldaten rumgekrochen sind und der eine am Schluss die ganze Zeit brav und ruhig sien Kopf gezeigt hat, brauch man nicht mal ein Scharfschützengewehr und mindestens 1 oder 2 von denen zu erwischen. Da der Sniper ne erhöhte und leicht versetzte Position zu ihnen hatte müsste er ein gutes Schussfeld gehabt haben.
Aber wie gesagt, ich erinnere weiterhin daran, dass Taliban (egal wie sie im Spiel genannt werden) keine (!) gut ausgebildeten Kämpfer, geschweige denn Schützen sind. Sie haben in der Regel keine professionelle militärische Ausbildung genossen; diese "Ausbildungslager" decken nur das Nötigste ab. Nach dem Motto "hier haste ´ne Knifte, damit zielste grob, so lädst du nach...".
Ich will nicht klugscheißerisch klingen und ich weiß, dass ich mich wiederhole: aber seid froh, dass es tatsächlich so ist. Würden unsere Streitkräfte gegen 'gute Schützen' ausrücken, wären unsere Verluste um ein vielfaches höher.
Im Übrigen: es werden deswegen so verdammt viele IEDs gelegt, weil die Taliban damit wenigstens ein Quäntchen Erfolg haben könnten. Auf offene Kämpfe lassen die sich ja kaum ein - warum? Weil sie wissen, dass sie da keine Chance haben.
Im Übrigen gibt es eine Dokumentation, in der Soldaten von einem Event erzählen, dass dem im Video gezeigten sehr nahe kommt, nur dass es da noch 'spektakulärer' war. Die amerikanischen Truppen standen ebenfalls unter Beschuss eines Scharfschützen (der nicht traf). Ein Soldat von ihnen schoss den Scharfschützen dann mit einer AT-4 aus dem Haus - ohne ihn selbst zu sehen - nur auf Hinweise und Direktionen seiner Kameraden hin. Die Doku findet man auch irgendwo bei Youtube, wäre mir aber zu mühsam, die jetzt alle durchzugucken.
Außerdem ist die Annahme falsch, daß die Talibanen die offene Konfrontation meiden würden, weil sie so schlechte Schützen sind. Eher meiden sie die offene Konfrontation, wegen den ganzen Panzern und anderen schweren Geräten, mit denen Soldaten unterwegs sind. Ansonsten werden die NATO-Streitkräfte in Afghanistan sehr wohl in "Shootouts" verwickelt, sogar sehr häufig. Und nicht jeder Tote ist zurück zu führen auf eine IED.
Ich erinnere mich an ein Video auf Youtube, wo ein Leutnant der Bundeswehr zugegeben hat, daß die Talibanen teilweise sogar überraschend taktisch ihre Hinterhalte ausführen. Das war in einer Reportage mit einer der größeren Nachrichtensendern, falls Sie sich das mal anschauen wollen.
- He-Man
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Nö, ich bin kein Kriegsveteran, ist auch gut so :wink:He-Man hat geschrieben:Mei, wir scheinen hier ja echt viele Kriegsveteranen zu habenRedd1990 hat geschrieben: Deswegen ein völlig überflüssiger Kommentar von He-Man. Krieg ist Krieg da wird eben mit allen Mitteln gekämpft.
Aber diese Vorgehensweise nur den Ami's zu zuschreiben finde ich nicht korrekt. Da muss man doch einmal die Ami's in Schutz nehmen
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KOK
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Im Einsatz gilt der Satz der Verhältnismäßigkeit. Bei einem Hochhaus, wo man von ausgehen kann/muss, daß dort unschuldige Zivilisten leben, darf ein Soldat eigentlich nicht halb blind mit einer Panzerfaust draufhalten und schon gar nicht wegen nur einem einzelnden Schützen. Dann lieber tarnen und verpissen und auf Unterstützung warten.MolyHoly hat geschrieben:Wie würdest du dich in einer solchen Situation verhalten? Dein Leben und das deiner Kameraden riskieren um den Sniper zu stürmen? Oder einfach mit der Bazooka draufhalten und gut is?He-Man hat geschrieben:Mei, wir scheinen hier ja echt viele Kriegsveteranen zu habenRedd1990 hat geschrieben: Deswegen ein völlig überflüssiger Kommentar von He-Man. Krieg ist Krieg da wird eben mit allen Mitteln gekämpft.
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Vom Prinzip hat KOK recht. Zivilopfer soll es nicht geben. Dennoch kommt es oft genug vor. Will gar nicht wissen, wieviele Unschuldige im Irak ums Leben gekommen sind.MolyHoly hat geschrieben:Ich glaube in einer echten Kriegssituation interessiert sich keiner für die Rules of Engagement. Da geht es um das eigene Leben.KOK hat geschrieben:Im Einsatz gilt der Satz der Verhältnismäßigkeit. Bei einem Hochhaus, wo man von ausgehen kann/muss, daß dort unschuldige Zivilisten leben, darf ein Soldat eigentlich nicht halb blind mit einer Panzerfaust draufhalten und schon gar nicht wegen nur einem einzelnden Schützen. Dann lieber tarnen und verpissen und auf Unterstützung warten.MolyHoly hat geschrieben: Wie würdest du dich in einer solchen Situation verhalten? Dein Leben und das deiner Kameraden riskieren um den Sniper zu stürmen? Oder einfach mit der Bazooka draufhalten und gut is?
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Seit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch über 1 MILLION ZIVILISTEN...Redd1990 hat geschrieben: Will gar nicht wissen, wieviele Unschuldige im Irak ums Leben gekommen sind.
Und ja, das stimmt. Allerdings findet man solche zahlen nicht bei Springer, Bertelsmann, Burda und Co.
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KOK
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Ob Sie es glauben, oder nicht. Seit neuestem achten gerade die USA auf solche Kleinigkeiten, speziell in Afghanistan. Nun heißt es statt Taliban jagen, den Afghanen zu dienen. Eine "neue" Strategie, die von Deutschland seit Wiederaufbaubeginn gefahren wurde, aber durch die veränderte Lage kaum noch Erfolgschancen hat.MolyHoly hat geschrieben:Ich glaube in einer echten Kriegssituation interessiert sich keiner für die Rules of Engagement. Da geht es um das eigene Leben.KOK hat geschrieben:Im Einsatz gilt der Satz der Verhältnismäßigkeit. Bei einem Hochhaus, wo man von ausgehen kann/muss, daß dort unschuldige Zivilisten leben, darf ein Soldat eigentlich nicht halb blind mit einer Panzerfaust draufhalten und schon gar nicht wegen nur einem einzelnden Schützen. Dann lieber tarnen und verpissen und auf Unterstützung warten.MolyHoly hat geschrieben: Wie würdest du dich in einer solchen Situation verhalten? Dein Leben und das deiner Kameraden riskieren um den Sniper zu stürmen? Oder einfach mit der Bazooka draufhalten und gut is?
Und nein, nur weil manche in Gefahrensituationen dazu neigen, übermäßige Gewalt anzuwenden, heißt es noch lange nicht, daß das die Norm ist. Der Großteil hält sich tatsächlich an die RoE (Rules of Engangemant), denn ein Soldat haftet für sein Handeln genau so wie jeder Andere auch. Die US-Streitkräfte speziell haben sich zu Beginn zwar auf die Immunität des Militärs gegen Klagen aus dem zivilen Bereich berufen, doch mussten sich die einzelnden Soldaten bisher immer vor einem Militärgericht verantworten. Die Immunität der US-Streitkräfte beruht nur auf das Militär als exekutives Organ, daß politische Ziele umsetzt und dafür nicht belangt werden darf. Das gibt den Soldaten aber kein Freischein, ihre eigene Regeln aufzusetzen.
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replay01
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