Take-Two: 'Gut' ist das neue 'schlecht'

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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Guten Morgen...Also ich lese Tests um mir Daten und Fakten rauszupicken. Da gibt es zB die NoGo-Fakten wie beispielsweise "zu kurze Kampagne" verknüpft mit "kein Mehrspielermodus", in dem Fall wird es garnicht erst getestet. Dann gibt es die WennsBilligerWird-Fakten wie jetzt im jüngsten Fall Torchlight mit dem Kritikpunkt "Kein Multiplayer". Das waren jetzt nur Beispiele, aber ein Tester ist doch kein Gott der alle Geschmäcker perfekt lokalisiert und nicht jeder Mensch ist gleich. Es gibt ja mit Sicherheit bei JEDEM Spieler Games die eine 90+ Wertung bekommen haben und die ihm aber überhaupt kein Spaß gemacht haben, das geht logischerweise auch andersherum. (Vorrausgesetzt naturlich man hat mehr Spiele als ich sag mal 5-10^^)

Man muss ja auch wirklich nicht jedes Spiel selber testen wenn man kein Wert auf Wertungen legt. Dafür gibt es auch unter Anderem Trailer um für sich und seinem Geschmack zu erkennen was einem gefällt und was nicht.
Ich finds einfach nur schade das viele Spieler den Games von Entwicklern die nicht so viel Kohle haben anscheinend garkeine Chance geben nur weil die Wertung zB 15Punkte tiefer angesetzt wurde durch beispielsweise eine unterdurchschnittliche Grafik oder eine schlechte Synchro. Das das Spiel einem persönlich trotzdem sehr viel Spaß machen kann scheinen viele nicht in Betracht zu ziehen.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

MaxDetroit hat geschrieben:
Also, nochmal, wenn ich mir von allen Spielen eine eigene Meinung bilden möchte, dann muss ich auch alle spielen, aber hab ich da Bock drauf? Nein. Dafür gibt es ja eben die Spielemagazine, die für mich schon etwas vorfiltern. Klar, erstmal muss man ein Magazin finden und Redakteure die halbwegs so drauf sind wie man selbst, also auch Spiele gut finden die man selber schon gut findet - das ist mal eine Basis, weil man dann davon ausgehen kann das wenn sie neue Spiele empfehlen, das diese einem auch gefallen werden. Natürlich, und da bin ich bei euch, sollte man nicht einfach nur auf die Wertung schielen - sondern auch den Test lesen. Manchmal sind auch Spiele ohne Höchstnoten etwas für einen, wenn man sich selber kennt und weiß was einem Spass machen könnte.

Trotzdem, und da bleibe ich bei, der Job des Redakteurs ist es für mich sich eine Meinung zu bilden an der ich mich für meinen Spielekauf richten kann.
Ist nur eine Frage ob man dazu Wertungen braucht oder ob das einfach Lesefaulheit der Spieler ist. Bücher und Filme haben ganz überwiegend keine Wertungen. Klar gibt es mittlerweile viele Internetseiten die Filme und Bücher ebenfalls bewerten, aber die allermeisten orientieren sich nicht nach solchen Zahlen....weil sie wissen das es im Grunde Schwachsinn ist.

Eine gute Rezension...und das schreibe ich ganz bewusst, kein Test, ist eine gute Sache. Aber solange es Zocker gibt, die mit einem "<85% spiele ich nicht" durch die Welt laufen, brauchen die dann auch nicht behaupten das sie sich durch das lesen von Spieletests informieren. Die orientieren sich dann einfach an Zahlen die letztendlich willkürlich sind.

Bis zu einem gewissen Grad und gerade wenn das Angebot so groß ist wie in diesen Zeiten, muss sich der Zocker eben damit abfinden nicht alles zocken zu können. In einem Buchladen bin ich auch nicht in der Lage alle guten Bücher zu identifizieren geschweige denn alle zu kaufen...dabei hilft auch kein informieren, weil nicht alles was "gut" ist auch für mich gut ist. Ich kann keine Krimis leiden, was bringt mir der gute besprochene neue Hit aus Dänemark?...lässt sich 1:1 auf Spielegenres übertragen.
Und letztendlich muss ich eh sagen: Ich habe mir noch nie alle Spiele kaufen können die eventuell gut sind...nicht mal für eine Plattform...wie viel Geld müsste man denn dazu haben? Halte ich für komplett illusorisch und sich das einzureden auch.

Hui...das war jetzt aber lang geworden @max detroit....nicht persönlich nehmen, war eher so allgemein auf die Diskussion gemünzt...dein Post war nur ein guter Quote der sich gerade anbot. :wink:
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Meleemaru
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Beitrag von Meleemaru »

Wulgaru hat geschrieben:
Ist nur eine Frage ob man dazu Wertungen braucht oder ob das einfach Lesefaulheit der Spieler ist. Bücher und Filme haben ganz überwiegend keine Wertungen. Klar gibt es mittlerweile viele Internetseiten die Filme und Bücher ebenfalls bewerten, aber die allermeisten orientieren sich nicht nach solchen Zahlen....weil sie wissen das es im Grunde Schwachsinn ist.

Eine gute Rezension...und das schreibe ich ganz bewusst, kein Test, ist eine gute Sache. Aber solange es Zocker gibt, die mit einem "<85% spiele ich nicht" durch die Welt laufen, brauchen die dann auch nicht behaupten das sie sich durch das lesen von Spieletests informieren. Die orientieren sich dann einfach an Zahlen die letztendlich willkürlich sind.

Bis zu einem gewissen Grad und gerade wenn das Angebot so groß ist wie in diesen Zeiten, muss sich der Zocker eben damit abfinden nicht alles zocken zu können. In einem Buchladen bin ich auch nicht in der Lage alle guten Bücher zu identifizieren geschweige denn alle zu kaufen...dabei hilft auch kein informieren, weil nicht alles was "gut" ist auch für mich gut ist. Ich kann keine Krimis leiden, was bringt mir der gute besprochene neue Hit aus Dänemark?...lässt sich 1:1 auf Spielegenres übertragen.
Und letztendlich muss ich eh sagen: Ich habe mir noch nie alle Spiele kaufen können die eventuell gut sind...nicht mal für eine Plattform...wie viel Geld müsste man denn dazu haben? Halte ich für komplett illusorisch und sich das einzureden auch.

Hui...das war jetzt aber lang geworden @max detroit....nicht persönlich nehmen, war eher so allgemein auf die Diskussion gemünzt...dein Post war nur ein guter Quote der sich gerade anbot. :wink:
Mal ein nicht 100%ig überdachter Gedankengang dazu:
Die meisten Spiele ähneln sich doch sehr. So sehr, das eine Bewertung mit Zahlen Sinn macht. Denn irgendworan muss man sie ja messen & Zahlen sind dazu auch noch prägnanter und übersichtlicher. Nehmen wir mal CoD, Battlefied und MoH. Die ähneln sich vom Spielprinzip doch extrem. Oder Bayonetta, Devil May Cry & God of War. Wieso hier nicht zumindest die Spielmechaniken, Technik, Dramaturgie etc. mit Zahlen vergleichen?

Jetzt kommt aber beispielsweise ein "Limbo" daher. Wo genau will man das einordnen? Woran messen? Puzzlespiel-Erlebniss-Kunst-Irgendwas? Und deswegen: Hier ist es sowasvon vom Spieler abhängig wie das Spiel empfunden wird, das man da keine Pauschal-Wertung abgeben kann, denke ich. Und genau das gleiche gilt für Minecraft, Second Life, Trials HD, Little Big Planet, Shadow of the Colossus und so weiter. (Komischweise nenne ich hier gerade viele kleine Titel - aber mir Fällt einfach kein Triple AAA Titel ein der sich an was einzigartiges traut.)

Und: Eventuell liegt's auch ganz einfach an den %. An den 1 0 0 %, die ja nichtmal erreichbar sind. So gesehen ist das ja schon schwachsinn, oder? Eine Wertungsskala, auf der das Maximum garnicht erreicht werden kann.
Hatte die Tage auch mal drüber nachgedacht, ob's nicht echt daran liegen könnte das alles unter 80% als nichtmehr-gut durchgeht.
Es folgt: ein schlechtes Sinnbild.
Wenn ich nur noch 79/100 HP habe ist das auch nicht gut, oder? Ich bin angekratzt. Habe ich aber 8/10 HP sieht das wesentlich schöner aus. Es fehlen eben nur 2 HP statt 21. Ich bin viel näher an der 10, obwohl ich es prozentual gesehen gar nicht bin.
Ist nu so 'ne Idee. Stellen wir uns vor wir würden mit maximal 5 bewerten. Einschließlich halben Zahlen. 3/5 ist Durchschnitt, so empfinde ich das - obwohl es umgerechnet nur 60% wären, also gefühlt schon Softwaremüll. 4/5 wäre gut. Also wirklich gut, mittlere-obereklasse. Und das wäre nur 80%, richtig?

[TL;DR]
Wenn man das prozentuale weglässt + die maximale Wertungszahl verkleinert, zum Beispiel maximal 10 oder 5 Punkte, wirkt das ganze nicht mehr so weit entfert zu 100(%). Beispiel wäre: 80% wirken gefühlt weniger gut als eine 8/10. Oder eine 4/5.

Nachtrag: Ich find' die Fazit-Art von GameOne klasse. (JETZT BASHEN,der hat GameOne gesagt!!!) Nicht zuletzt weil ich deren Beiträge fast immer nachvollziehen kann & denen somit einfach recht gut vertrauen, sondern auch, weil sie alle relevanten Facetten von 'nem Spiel ansprechen. Und mir einfach 'nen Fazit geben, nach dem ich weiss ob's was für mich ist, oder nicht. Dann, selbst wenn es eher negativ ist kann es sein, das mir die postivien Punkte aber so gut gefallen das ich das Spiel trotzdem kaufen werden.

Ach, und Entschuldigung für diesen herrlich unstrukturierten Text.
Zuletzt geändert von Meleemaru am 11.03.2011 12:10, insgesamt 4-mal geändert.
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

paulisurfer hat geschrieben:Guten Morgen...Also ich lese Tests um mir Daten und Fakten rauszupicken. Da gibt es zB die NoGo-Fakten wie beispielsweise "zu kurze Kampagne" verknüpft mit "kein Mehrspielermodus", in dem Fall wird es garnicht erst getestet. Dann gibt es die WennsBilligerWird-Fakten wie jetzt im jüngsten Fall Torchlight mit dem Kritikpunkt "Kein Multiplayer". Das waren jetzt nur Beispiele, aber ein Tester ist doch kein Gott der alle Geschmäcker perfekt lokalisiert und nicht jeder Mensch ist gleich. Es gibt ja mit Sicherheit bei JEDEM Spieler Games die eine 90+ Wertung bekommen haben und die ihm aber überhaupt kein Spaß gemacht haben, das geht logischerweise auch andersherum. (Vorrausgesetzt naturlich man hat mehr Spiele als ich sag mal 5-10^^)

Man muss ja auch wirklich nicht jedes Spiel selber testen wenn man kein Wert auf Wertungen legt. Dafür gibt es auch unter Anderem Trailer um für sich und seinem Geschmack zu erkennen was einem gefällt und was nicht.
Ich finds einfach nur schade das viele Spieler den Games von Entwicklern die nicht so viel Kohle haben anscheinend garkeine Chance geben nur weil die Wertung zB 15Punkte tiefer angesetzt wurde durch beispielsweise eine unterdurchschnittliche Grafik oder eine schlechte Synchro. Das das Spiel einem persönlich trotzdem sehr viel Spaß machen kann scheinen viele nicht in Betracht zu ziehen.
Wulgaru hat geschrieben: Ist nur eine Frage ob man dazu Wertungen braucht oder ob das einfach Lesefaulheit der Spieler ist. Bücher und Filme haben ganz überwiegend keine Wertungen. Klar gibt es mittlerweile viele Internetseiten die Filme und Bücher ebenfalls bewerten, aber die allermeisten orientieren sich nicht nach solchen Zahlen....weil sie wissen das es im Grunde Schwachsinn ist.

Eine gute Rezension...und das schreibe ich ganz bewusst, kein Test, ist eine gute Sache. Aber solange es Zocker gibt, die mit einem "<85% spiele ich nicht" durch die Welt laufen, brauchen die dann auch nicht behaupten das sie sich durch das lesen von Spieletests informieren. Die orientieren sich dann einfach an Zahlen die letztendlich willkürlich sind.

Hui...das war jetzt aber lang geworden @max detroit....nicht persönlich nehmen, war eher so allgemein auf die Diskussion gemünzt...dein Post war nur ein guter Quote der sich gerade anbot. :wink:
Moin moin, ich antworte mal euch beiden zusammen ... :wink:

Reduzierung auf eine Zahl
Also, das Problem mit der Reduzierung eiens Spiels auf eine Zahl verstehe ich ja auch, aber leider hat sich das mit den Wertungen in der Spielebranche ja mittlerweile eingebürgert, warum auch immer. Ich glaube 4players hier hat da mal eine Umfrage gemacht ob man das 100er Wertungssystem oder überhaupt ein Wertungssystem braucht. Die meisten wollten es, und Spielemagazine ohne ein Wertungsystem verschwinden meist ganz schnell wieder von der Bildfläche. Nur ist die Frage Frage: Warum wollen alle ein Wertungssystem?

Erwartungshaltung
Bei mir ist das manchmal ganz klar das ich mich in Previews und Vorschauen schon über ein Spiel informiert habe, ich weiß zum größten Teil was da kommt, wie es ungefähr wird. Jetzt z.B. auch bei Deus Ex 3 oder Guild Wars 2. Manchmal gibt es einen Hype. Aber immer wird eine Erwartungshaltung aufgebaut im Vorfeld. Die Wertung ist am Ende im Grunde nichts als ein Stempel der sagt: Ja, es wird dem Hype gerecht. Ja, es erfüllt die Erwartungen die an das Spiel gestellt wurden.

Stempel
Denn, das glaube ich, die meisten Spieler werden sich schon vorher relativ ausgibieg mit dem Spiel beschäftigt haben, und wenn dann eine 90% drunter steht, dann muss ich mir eh den ganzen Test nicht mehr durchlesen und mir vielleicht sogar noch was spoilern lasssen, sondern ich kaufe das Spiel einfach da ich durch Previews und Trailer eh schon heiß auf das Spiel geworden bin. Das ist dann nur so ein Stempel: Jo, kannste kaufen, wird den Vorankündigungen gerecht. Z.B. bei Deus Ex 3, wenn das hier ne gute Wertung bekommt, dann will ich gar nicht mehr über das Spiel wissen (bitte keine Spoiler), sondern dann kauf ich das einfach, weil ich weiß das es so geworden ist wie angekündigt. Dann will ich die Erfahrung auch möglichst ohne zu viele Vorab-Infos genießen können. Da ich eh schon so viel über das Spiel weiß würde ich echt nur die Faktenseite überfliegen, Wertung, der Redakteur sagt: Kannste kaufen. Wird gekauft.

70%?
Aber, da kommt der Knackpunkt, wenn da plötzlich eine 80% steht oder eine 70%, dann wird man doch stutzig und erst dann liest man den ganzen Test - was ist denn da los? Wo hakt es für den Redakteuer? Dann überlege ich mir schon ob ich es noch hole, wenn es eine Demo gibt würde ich dann auf jeden Fall erstmal die spielen bevor ich es blind kaufe. Na ja, aber so kann auch der eine oder andere Redakteur die Speiler dazu bringen seinen ganzen Test zu lesen. ;)

Der eh schon informierte Spieler ...
Ich meine bei kommenden spielen wie Duke Nukem Forever, Old Republic, Elder Scrolls 5 - wer von euch hat da nicht jetzt schon eine gewisse Erwartungshaltung an diese Spiele? Wer weiß nicht wie sie in etwa sein werden? Am Ende will ich echt nur wissen - werden sie diesen Ansprüchen gerecht? Aber wer sich vorab nicht informiert, keinen Plan hat was das für ein Spiel ist und dann einfach nur kauft weil da eine 90% drunter steht, na ja, der tut mir echt Leid.


@paulisurfer: Also ich hab da auch so einige 90er Wertungen, die mir keinen Spass gemacht haben, wie gesagt ich gucke natürlich auch vorher ob mir Genre und Setting passen - und meistens waren das auch welche die mir so und so nicht liegen (bei mir z.B. Echtzeitstrategie, *würg*).

@Wulgaru: nehm ich nicht persöhnlich, auch wenn ich mich hier zum Prügelknaben mache indem ich Wertungen etwas verteidige. :)
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Meleemaru
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Beitrag von Meleemaru »

MaxDetroit hat geschrieben: Der eh schon informierte Spieler ...
Ich meine bei kommenden spielen wie Duke Nukem Forever, Old Republic, Elder Scrolls 5 - wer von euch hat da nicht jetzt schon eine gewisse Erwartungshaltung an diese Spiele? Wer weiß nicht wie sie in etwa sein werden? Am Ende will ich echt nur wissen - werden sie diesen Ansprüchen gerecht? Aber wer sich vorab nicht informiert, keinen Plan hat was das für ein Spiel ist und dann einfach nur kauft weil da eine 90% drunter steht, na ja, der tut mir echt Leid.
Unterschreib ich so, hast einfach vollkommen recht.

EDIT: Du gehst ja auch auf's Wertungssystem ein in deinem Post, und reisst da kurz was zum 100er System an. Wenn du Lust hast, lies dir mal meinen Post da drüber durch. Frag mich, was du dazu sagst.
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Ninnghizidda
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Beitrag von Ninnghizidda »

Linden hat geschrieben:
Dark_Randor hat geschrieben:Naja, die Wertungsmania hängt meiner Meinung nach auch mit den hohen Preisen zusammen... Ich meine, ein Vollpreistitel kostet bei Release zwischen 50-60 Euro, da überlegt man es sich zweimal, ob man zugreift, wenn das Game nur mittelmäßige Bewertungen hat... Oder nicht lieber wartet, bis es das ganze iwo in der Grabbelkiste oder beim Steam-Deal für nen 5ver gibt...
Früher haben die Spiele auch nicht weniger gekostet, nur heute ist der Markt nennen wir es mal "übersättigt"? Das Angebot ist riesig und aus der Masse hervorzustechen ist das schwere. Wenn man mal ehrlich ist, Geld steht nicht an 1. Stelle für die arbeitende Gemeinschaft.
Kann mich dran errinern vor ca 13 jahren für neue ps1 titel nich mehr als 50dm ausgegeben zu haben.
Und die warn auch schon teuer(dachte man damals^^)
paar jahre davor für nes/snes hat man noch weniger bezahlt.
Warum das nun teurer wurde beantworte ich mal nich mir gings nun lediglich darum das spiele früher doch weniger gekostet haben.
Und da gabs auch einige bei die mich länger begeistert haben als viele der heutigen spiele , (die secret of teile,terranigma,das erste sim city..die ersten marios,mario kart 1 etc)
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Terranigma und SoM haben aber wesentlich mehr als 50 Mark gekostet.....
DerArzt
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Beitrag von DerArzt »

Eigentlich bedeutet 70% immer noch gut aber das begreifen die jungen leute bestimmt nicht mehr
Also bei 4Players heißt 70% befriedigend. :wink:
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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Ja aber wie gesagt, unsere Geschmäcker sind alle verschieden und man selbst weiß eigentlich nie was für eine Erwartung der Tester am Spiel hat. Eine Erwartung ist ja mehr als nur "Jo wird geil!" sondern schon eher wie "Na hoffentlich gibt es eine gute KI und kein Deckungssystem...usw"(nur Bsp). Ich hab halt meine Erwartungen an ein Spiel und wenn sich diese schon vor Release aufgrund von Trailern nicht erfüllen und das Spiel auch sonst mit nichts glänzen kann lese ich auch garnicht erst den Test. Und wenn es die Erwartungen erfüllt überfliege ich doch kurz den Test und suche dann nach Stichworten wie zB "große Spielwelt" oder "selbstagierende KI". Die %Wertung steht bei der Kaufentscheidung irgendwie garnicht zur Debatte das der Tester a) unmöglich wissen kann was mir gefällt und b) der Test sich ja auch nicht auf mich konzentriert sondern eher auf die Masse.
Aber was solls, so hat halt jeder seine Methoden und solange man Spaß dran hat ists doch OK denn darum gehts uns allen im Endeffekt doch nur :) . Doof ist wie du schon meintest wenn jemand ein Spiel aufgrund einer <80% überhaupt nicht erst in Betracht zieht...aber sowas nennt sich dann auch nicht Zocker.

Edit: Habs mir auch angewöhnt die meisten Spiele weit nach Release zu kaufen, das ist nicht nur billiger sondern der ganze Frust bzw Hype ist dann verflogen und man kann dann das Spiel endlich als das genießen bzw betrachten was es ist.
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

Ninnghizidda hat geschrieben:
Linden hat geschrieben:
Dark_Randor hat geschrieben:Naja, die Wertungsmania hängt meiner Meinung nach auch mit den hohen Preisen zusammen... Ich meine, ein Vollpreistitel kostet bei Release zwischen 50-60 Euro, da überlegt man es sich zweimal, ob man zugreift, wenn das Game nur mittelmäßige Bewertungen hat... Oder nicht lieber wartet, bis es das ganze iwo in der Grabbelkiste oder beim Steam-Deal für nen 5ver gibt...
Früher haben die Spiele auch nicht weniger gekostet, nur heute ist der Markt nennen wir es mal "übersättigt"? Das Angebot ist riesig und aus der Masse hervorzustechen ist das schwere. Wenn man mal ehrlich ist, Geld steht nicht an 1. Stelle für die arbeitende Gemeinschaft.
Kann mich dran errinern vor ca 13 jahren für neue ps1 titel nich mehr als 50dm ausgegeben zu haben.
Und die warn auch schon teuer(dachte man damals^^)
paar jahre davor für nes/snes hat man noch weniger bezahlt.
Warum das nun teurer wurde beantworte ich mal nich mir gings nun lediglich darum das spiele früher doch weniger gekostet haben.
Und da gabs auch einige bei die mich länger begeistert haben als viele der heutigen spiele , (die secret of teile,terranigma,das erste sim city..die ersten marios,mario kart 1 etc)
snes titel haben früher 100-140 DM gekostet, PC Titel anfang der neunziger noch 80-100 DM bis es sich so ab mitte der neunziger bei 80 DM eingependelt hat, heute bei 40-45 Euro bedeutet das nahezu eine Steigerung von nichts :roll:

damit meine ich reguläre ladenpreise, nix second hand oder import!
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Nightfire123456
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Beitrag von Nightfire123456 »

greenelve hat geschrieben:
Ninnghizidda hat geschrieben:
Linden hat geschrieben: Früher haben die Spiele auch nicht weniger gekostet, nur heute ist der Markt nennen wir es mal "übersättigt"? Das Angebot ist riesig und aus der Masse hervorzustechen ist das schwere. Wenn man mal ehrlich ist, Geld steht nicht an 1. Stelle für die arbeitende Gemeinschaft.
Kann mich dran errinern vor ca 13 jahren für neue ps1 titel nich mehr als 50dm ausgegeben zu haben.
Und die warn auch schon teuer(dachte man damals^^)
paar jahre davor für nes/snes hat man noch weniger bezahlt.
Warum das nun teurer wurde beantworte ich mal nich mir gings nun lediglich darum das spiele früher doch weniger gekostet haben.
Und da gabs auch einige bei die mich länger begeistert haben als viele der heutigen spiele , (die secret of teile,terranigma,das erste sim city..die ersten marios,mario kart 1 etc)
snes titel haben früher 100-140 DM gekostet, PC Titel anfang der neunziger noch 80-100 DM bis es sich so ab mitte der neunziger bei 80 DM eingependelt hat, heute bei 40-45 Euro bedeutet das nahezu eine Steigerung von nichts :roll:

damit meine ich reguläre ladenpreise, nix second hand oder import!
50 Mark für PSx spiele? Die Platinum Reihe hat damals 50DMgekostet, Vollpreis Titel 100DM. Bei Pc spielen gab es aber auch Titel die man für 60-70 DM bekommen hat.
Finde die Preise für neue PC spiele okay, auf der PS3 hingegen zu teuer. Das Problem ist wohl eher das man früher ein Spiel Monatelang gespielt hat und heute da es mehr auswahl gibt auch öfters zu was neuem greift, das geht dann schnell ins geld
ScooRick
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Beitrag von ScooRick »

Wenn eine Spielschmiede Jährlich einen weiteren Teil auf den Markt wirft wo bleibt da die verbesserung zum vorgänger.

Die dürfte wohl eher gering sein.

Man sieht es ja bei Filmen.

Alle 2-3 Jahre eine Forsetzung ist ok.

Man stelle sich mal Star Wars vor das alle 6 Monate gekommen wäre.