Take-Two: 'Gut' ist das neue 'schlecht'

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Silrog
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Beitrag von Silrog »

bomberdomme hat geschrieben:
Silrog hat geschrieben:Genau genommen bringt auch Take Two jährliche Fortsetungen. Red Dead Redemption - LA Noire - GTA V ... andere Settings und Namen, fast das identische Spiel.
das sind jezt nur die titel von rockstar die take two publisht. und rockstar haben ähnlich wie blizzard unterschidliche teams ... north south und weitere. und an jedem gta wird zich jahre mit mehren hunderten entwicklern gearbeitet nicht umsonst hat das spiel die produktionskostenmarke mit über 100 millionen gesprengt. gegen die entwicklung von gta ist jedes call of duty entwicklungstechnisch ein fliegengewicht.
Das gute an Take Two ist das sie für solche Megaprojekte die kraft haben die kohle vorschiessen zu können und das wagnis auch eingehen. EA und Activision sind dagegen feige würstchen publischer die jedem schnellen geld trend hinterher rennen und nunmal damit auch erfolg haben.
Das ist richtig, nur machen auch andere Publisher das teils ebenso. Bestes Beispiel wäre doch Activision mit CoD. Die haben mittlerweile 3 Studios die nur an der Lizenz werkeln - oder sind es inzwischen gar mehr?

Der einzige Unterschied den ich sehe ist, dass Activision all die Titel unter einem gemeinsamen Namen laufen lässt und bei Rockstar passiert das eben nicht. Siehe Beitrage zuvor.

Die einen werden dafür angepöbelt, bei den anderen tut man so als würden sie ihr Erfolgskonzept nicht ebenso jährlich ausquetschen. Ich sage keinesfalls dass die Spiele schlecht wären, nur kann man doch bitte so ehrlich sein und klarstellen dass auch Take Two und Rockstar mit Vollgas daran arbeiten ihre Goldgrube maximal auszubeuten.
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pcj600
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Beitrag von pcj600 »

muskeljesus hat geschrieben:Marketing ist entscheidend, da kann man auch Exkremente in Dosen verkaufen. Wenn DANN noch jemand sagt, dass es ihm schmeckt, läuft's nur umso besser.

lach :lach: :lach:
[Shadow_Man]
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Beitrag von [Shadow_Man] »

Der Kerl hat so recht, wenn nur alle so denken würden, dann hätten wir weitaus bessere Spiele.

Denn unter schnell produzierten, jährlichen Produkten leidet alles: Qualität, Umfang, Neuerungen.

Vor allem am Umfang merkt man es doch extrem, ob ein Spiel jährlich erscheint oder sich die Entwickler wirklich mal 3-4 Jahre Zeit nehmen.

Da heute alles so schnell und in immer kürzeren Abschnitten entwickelt wird, haben wir ja heute - vor allem im Shooterbereich - immer mehr Spiele mit einer lächerlichen Spielzeit.

Um ein wirklich gutes und umfangreiches Spiel zu entwickeln sollte man sich schon mal 3 Jahre Zeit geben, ist meine Meinung.
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

Linden hat geschrieben: Früher haben die Spiele auch nicht weniger gekostet, nur heute ist der Markt nennen wir es mal "übersättigt"? Das Angebot ist riesig und aus der Masse hervorzustechen ist das schwere. Wenn man mal ehrlich ist, Geld steht nicht an 1. Stelle für die arbeitende Gemeinschaft.
Stimme ich vollkommen zu, ich habe auch persöhnlich nicht so viel Zeit alle guten Spiele die rauskommen zu spielen. Ich schaffe vielleicht so ein, zwei oder wenn ich gut bin drei Spiele im Monat. Da gucke ich natürlich auch genau hin was ich spielen möchte und wieso, in erster Linie schaue ich da auf Genre und Setting (Rollenspiel, Action, Fantasy, Science Fiction, etc.), was mich anspricht, und dann natürlich nach den Top-Titeln (also Höchstwertungen) in diesen Bereichen und besorge mir diese Spiele. Wie gesagt, es gibt einfach zu viele gute Spiele da draussen und ich kann nicht alle speilen, da versuche ich natürlich die Besten zu spielen - da liegt der Herr bei mir dann auch wirklich richtig.

Bei Filmen ist es tatsächlich anders, weil die nur zwei Stunden dauern kann man auch wesentlich mehr davon im Monat konsumieren, da kann man sich auch mal einen nur 'guten' Film reinziehen. ;)
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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Boy Scout hat geschrieben:ich habe grundsätzlich nur spiele mit einer durchschnittsbewertung von 91 % in meiner sammlung
Meinst du das ernst?
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

GenericEvilEmperor hat geschrieben: Leider ist die bevorzugte Zielgruppe heut zu Tage eher jung und dumm! (Dummheit, Naivität und Unreife haben sehr wohl mit dem Alter zu tun!)
Und früher war sie das natürlich nicht... :wink:
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

paulisurfer hat geschrieben:
Boy Scout hat geschrieben:ich habe grundsätzlich nur spiele mit einer durchschnittsbewertung von 91 % in meiner sammlung
Meinst du das ernst?
Wenn ich bedenke welche Spieleperlen mir so durch die lappen gegangen wären...
Erunno
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Beitrag von Erunno »

virdo hat geschrieben:Eigentlich bedeutet 70% immer noch gut aber das begreifen die jungen leute bestimmt nicht mehr
Leider trifft dies meiner Erfahrung nach nicht mehr zu. Dank der Wertungsinflation der letzten 10 Jahre sind Spiele im Bereich 80-85 gerade noch gut und darunter vielleicht noch ein Fall für eine Rabattaktion. Das Magazin meiner Wahl während der Jugendzeit war die PowerPlay (Ende 80er bis Mitte 90er), und Spiele mit Wertungen >= 90 waren sehr selten, verdienten dann jedoch so gut wie immer diese. Die meisten von denen sieht man heute noch als Klassiker an. Spiele im Wertungsbereich 80-90 konnte man meist ungesehen kaufen, solange einem das Genre überhaupt zusagte, da dies immer noch auf ein überdurchschnittlich gutes Spiel hinwies. Heutzutage ließt man doch schon seitenweise Beschwerden, wenn ein gerade mal 8/10 oder vergleichbare Wertungen erhält. Ganz schlimm wird es, wenn ein Spiel die (meist durch geschicktes Marketing erzeugte) eigene Erwartungshaltung nicht erfüllt. Dann schalten erschreckend viele Spieler in einen "Was nicht sein darf, kann nicht sein!"-Modus.

Betreffend Take-Two: Warum lädt der Mann nicht einfach die führenden Spielejournalisten für eine Woche Probespielen auf die Malediven ein (all-inclusive versteht sich)? Das müsste doch weitaus ökonomischer sein als auf eine jährliche Fortsetzung zu verzichten.
johndoe713862
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Beitrag von johndoe713862 »

Guter Mann!
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Messenjah
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Beitrag von Messenjah »

Sieh mal einer an, da denkt ausnahmsweise einer nicht nur ans Geld!
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

Messenjah hat geschrieben:Sieh mal einer an, da denkt ausnahmsweise einer nicht nur ans Geld!
Ich würde eher sagen er denkt schon ans Geld, aber er hat die weise Schlussfolgerung gemacht, das sich mit herausragender Qualität am besten Geld machen lässt, und das auch auf Dauer (Der gute Ruf der Firma, guter Ruf von Spieleserien). ;)
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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Ey ich muss sagen ich bin grad richtig erschrocken wie wichtig eine Wertung für viele hier zu sein scheint...habt ihr keine eigene Meinung?
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pcj600
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Beitrag von pcj600 »

nur die halbwegs schlauen bilden sich ne eigne meinung/wertung und können die von anderen trotzdem akzeptieren :wink:


edit: und wir sind hier im 4players forum, man bedenke. :lol:
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DSFreak
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Beitrag von DSFreak »

Sir Richfield hat geschrieben:Einen Film lege ich ein und (meist) funktioniert der dann auch. Ich muss mich (meist) mit der Technik nicht herumschlagen.
Und dann kann in aller Ruhe der Effekt eintreten, dass ein Film so mies gemacht ist, dass er wieder unterhaltend ist.

Ungefähr in die Kerbe schlägt dann das von mir erwähnte Onechanbara. Das ist total dämlich, aber man kann es spielen und dem Schwachsinn was lustiges abringen.
Jo, ist schon war. Trash-Filme sind geil. Schon Troll 2 gesehen?^^

Und Spiele. Da hasde scho recht, gibts natürlich auch Ausnahmen, aber so eine richtige Subkultur wie beim Film gibts da nicht. Wobei, eins haben da Filme und Spiele gemeinsam: Trash immer mit Kumpels, gern auch mit Alkohol... Dein Beispiel ist ja schließlich auch ein Multiplayer-Spiel oder?

Chips, Cola, Bier, billige Arcade-2-Stick-Zombie-Shooter, Batman hält die Welt in Atem: Yeah!
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

paulisurfer hat geschrieben:Ey ich muss sagen ich bin grad richtig erschrocken wie wichtig eine Wertung für viele hier zu sein scheint...habt ihr keine eigene Meinung?
pcj600 hat geschrieben:nur die halbwegs schlauen bilden sich ne eigne meinung/wertung und können die von anderen trotzdem akzeptieren :wink:
Also Jungens, warum liest man ein Spielemagazin? Warum testen die Redakteure hier denn Spiele und bewerten diese? Genau, damit ich nicht den ganzen Mist spielen muss, sondern das sie mir die Perlen raussuchen und empfehlen. Das ist der einzige Grunde warum ich Spielemagazine lese, ich will wissen welche Spiele mir Spass machen könnten, damit ich nicht alles durchprobieren muss. Anhand der Packung im Laden oder der Beschreibung auf Amazon kann man wohl nicht mehr wirklich ablesen ob das Spiel was taugt, und ich habe auch nicht Lust alle Demos von allen SPielen durchzuprobieren, wirklich nicht.

Also, nochmal, wenn ich mir von allen Spielen eine eigene Meinung bilden möchte, dann muss ich auch alle spielen, aber hab ich da Bock drauf? Nein. Dafür gibt es ja eben die Spielemagazine, die für mich schon etwas vorfiltern. Klar, erstmal muss man ein Magazin finden und Redakteure die halbwegs so drauf sind wie man selbst, also auch Spiele gut finden die man selber schon gut findet - das ist mal eine Basis, weil man dann davon ausgehen kann das wenn sie neue Spiele empfehlen, das diese einem auch gefallen werden. Natürlich, und da bin ich bei euch, sollte man nicht einfach nur auf die Wertung schielen - sondern auch den Test lesen. Manchmal sind auch Spiele ohne Höchstnoten etwas für einen, wenn man sich selber kennt und weiß was einem Spass machen könnte.

Trotzdem, und da bleibe ich bei, der Job des Redakteurs ist es für mich sich eine Meinung zu bilden an der ich mich für meinen Spielekauf richten kann.