Sephiroth1982 hat geschrieben:Hätte nie gedacht das es einen Entwickler gibt der über so etwas wie Verstand verfügt. Wenn man ein richtig gutes Spiel abliefert, ist es doch bestimmt so das die MEISTEN der Leute die sich das "illegal" kopieren, es kaufen wenn es ihnen gefällt. Es gibt eher wenige die das nicht tun. Das sind dann die die in Kauf nehmen das durch ihr Tun eine Spieleschmiede auch Bankrott gehen könnte. Richtig gute Spiele, die den Nerv einer Zielgruppe treffen werden IMMER gut verkauft, egal ob es "Raubkopiert" wird oder nicht.
Gibt es dafür auch irgendwelche belege oder ist das eher eine Wunschvorstellung?
ich meine, wenn ein Starcraft 1 auf einen käufer 10 Kopien verbuchen musste lässt mich das an dieser an sich schönen theorie schon zweifeln.
Ich denke auch, dass diese Vorstellung etwas sehr optimistisch ist.
Allerdings hat er völlig recht mit der Aussage bezüglich der Popularität, ist ja auch logisch.
Ich sehe darin einen ganz simplen Grund abgesehen von ''es ist kostenlos'' der Argument gilt nur dann wenn deine Zeit nichts Wert ist, ich geh mal stark davon aus das ein Spiel von mehreren GB zu ziehen von Rapidshare und Konsorten eine Weile dauert, ansonsten hat man ein Premium Account und hat durchaus was bezahlt. Nur halt nicht an den Machern.
Ein Grund das mir in den Sinn kommt ist fehlendes Vertrauen. Wie oft kommt es vor das ein Entwickler das Blaue vom Himmel verspricht und das Spiel letztlich ''Meh'' ist? Oft genug. Zu oft würde ich sogar sagen. Bei Software habe ich auch nciht die Möglichkeit das eben mal einfach zurückzubringen und Tester sind ein Zweischneidiges Schwert, manchmal kann man denen Vertrauen, manchmal nicht, alles subjektiv. Hinzu kommt das es oftmals keine Möglichkeit gibt ein Spiel im vorraus zu testen und wenn, dann sind es nicht selten irreführende Szenen die zu einem kauf animieren sollen, daher also auch nicht stellvertretend für das Endprodukt.
Fakt ist also das Entwickler von mir erwarten das ich denen Blind vertraue und die Katze im Sack kaufe. Infos sind zwar vorhanden, aber schön ausgelegt, ähnlich wie Propaganda. Daher also schlicht nicht zu vertrauen. Mir bleiben also 3 Möglichkeiten:
Ich kaufe die Katze im Sack und riskiere damit das mein Geld ebensogut in den Kamin geflogen sein könnte.
Ich kaufe das Spiel prinzipell nicht.
Ich besorg mir meine eigene ''Demo''.
Ersteres tue ich nicht bin ich nicht absolut von einer Serie überzeugt. Von Zweiteres hat niemand was. Vom Dritten allerdings kann der Entwickler tatsächlich profitieren, muss nicht, kann aber.
Persönlich bin ich der Meinung das sie das nur wirklich bekämpfen können wenn sie ihre Gewinnspanne verringern indem sie die Preise niedriger gestalten. Und evtl. sollten sie sich eher Möglichkeiten ausdenken wie sie ihren Kunden eine Test-Vollversion bieten können ohne das dieser somit inoffiziell zu Freeware wird. Alles was momentan betrieben wird ist Kundengängelung, sonst nichts. Der Raubkopierer scheisst auf DRM, der ehrliche Kunde muss sich damit rumschlagen.
Sid6581 hat geschrieben:
Dazu kommt noch der günstige Preis heutzutage: 1991 hat man für Monkey Island 2 100-120 Euro bezahlt, das sind unter Berücksichtigung der Inflation 80-90 Euro.
Ich weiß ja nicht bei was für einem Aasgeier du das Spiel gekauft hast, aber mich hat Monkey Island 2 damals 29DM gekostet - neu und aus dem Geschäft gekauft...
virdo hat geschrieben:mal sehen ob er so immernoch denkt wenn er mal ein grafisch/Sound/Gameplay aufwändigeres Entwickelt und die Spiele raubkopiert werden.
Jemand der das als Hobby machte und am Ende Erfolg damit hat redet sich natürlich leicht, hängen ja keine Arbeitsplätze dran...
Jemand der regelmäßig kopiert, kopiert auch wenn das Spiel billig ist. Siehe Raubkopien auf Smartphones...
Absolut korrekt!
Alles andere ist schönreden, so schwer das auch zu akzeptieren ist.
Monoochrom hat geschrieben:Ich sehe darin einen ganz simplen Grund abgesehen von ''es ist kostenlos'' der Argument gilt nur dann wenn deine Zeit nichts Wert ist, ich geh mal stark davon aus das ein Spiel von mehreren GB zu ziehen von Rapidshare und Konsorten eine Weile dauert, ansonsten hat man ein Premium Account und hat durchaus was bezahlt. Nur halt nicht an den Machern.
p2p. Nach wie vor beliebt und gratis. Und das runterladen von mehreren GB dauert heutzutage eben überhaupt nicht mehr lange.
Monoochrom hat geschrieben:Ich sehe darin einen ganz simplen Grund abgesehen von ''es ist kostenlos'' der Argument gilt nur dann wenn deine Zeit nichts Wert ist, ich geh mal stark davon aus das ein Spiel von mehreren GB zu ziehen von Rapidshare und Konsorten eine Weile dauert, ansonsten hat man ein Premium Account und hat durchaus was bezahlt. Nur halt nicht an den Machern.
p2p. Nach wie vor beliebt und gratis. Und das runterladen von mehreren GB dauert heutzutage eben überhaupt nicht mehr lange.
Monoochrom hat geschrieben:Ich sehe darin einen ganz simplen Grund abgesehen von ''es ist kostenlos'' der Argument gilt nur dann wenn deine Zeit nichts Wert ist, ich geh mal stark davon aus das ein Spiel von mehreren GB zu ziehen von Rapidshare und Konsorten eine Weile dauert, ansonsten hat man ein Premium Account und hat durchaus was bezahlt. Nur halt nicht an den Machern.
p2p. Nach wie vor beliebt und gratis. Und das runterladen von mehreren GB dauert heutzutage eben überhaupt nicht mehr lange.
Und vorallem am unsichersten.
Auf public Trackern schon, ja. Aber es gibt auch private.
HanFred hat geschrieben:
p2p. Nach wie vor beliebt und gratis. Und das runterladen von mehreren GB dauert heutzutage eben überhaupt nicht mehr lange.
Und vorallem am unsichersten.
Auf public Trackern schon, ja. Aber es gibt auch private.
Weiss ich ehrlich gesagt nicht, ich benutze sowas nicht, ist aber auch nicht meine Kernaussage.
Dieser wäre im Grunde folgendes:
Wenn es um Raubkopien geht, stellen sich Publisher gerne als verletzte und betrogene Kleinkinder dar. Sie sind aber eigentlich keine wirklichen Opfer, jedenfalls keine die ich bereit bin in einer Opferrolle zu sehen. Sei bringen unfertiges raus, patchen am ende nicht mal, lügen ihre Kunden direkt ins Gesicht und sind sich ohnehin selbst am nächsten. In allem was sie tun steckt heute keine Liebe mehr, nur Gier. Auch das ist das Ergebnis ihrer Gier. Ich finde es auch geradezu lächerlich das diese hier verteidigt werden währrend der kleine Mann von nebenan der ein Kavaliersdelikt begeht kriminalisiert wird. Die meisten von denen können bei ihrer Firmenpolitik ohnehin ein Denkzettel gebrauchen, vllt. kümmern sie sich dann auch mal um ihre Kunden anstatt nur um sich selbst.
Nanimonai hat geschrieben:
Stellen wir uns nun einfach nur die Frage: Tragen Schwarzkopien potentiell dazu bei, dass wir gute Spiele bekommen, die uns lange Freude machen oder behindern sie es eher? Also wird die Situation für uns Spieler durch Schwarzkopieren besser?
Also warum zur Hölle tun "wir" es dann?
Naja, weil wir spielen wollen.
Ich bin der Meinung das Kopierschutzsysteme vieles am Spiel zerstoeren - ohne Raubkopierer gaebe es aber sicher ein anderes Problem. Ich denke jedenfalls änlich wie Notch. Geistiges Eigentum ist nur bedingt etwas wert. Da es sich um eine Idee handelt. Das Problem an der Raubkopiererei ist ja die Art, wie sie betrieben wird. Ich frage mich sowieso: Wie kommt man auf derlei Schadendurchrechnungen? Fuer mich klingt das alles immer fuer Erfunden. Sind die selber auf den Filesharing Seiten vertreten? Oder was ist deren Technik? Uebernatuerliche Weisheit? Der "Schaden"(also die Anzahl der Personen die das Medium gekauft haette, wenns nicht kopiert verfuegbar waere) ist vielleicht viel geringer als viele hier glauben.
Monoochrom hat geschrieben:Ich sehe darin einen ganz simplen Grund abgesehen von ''es ist kostenlos'' der Argument gilt nur dann wenn deine Zeit nichts Wert ist, ich geh mal stark davon aus das ein Spiel von mehreren GB zu ziehen von Rapidshare und Konsorten eine Weile dauert, ansonsten hat man ein Premium Account und hat durchaus was bezahlt. Nur halt nicht an den Machern.
Ein Grund das mir in den Sinn kommt ist fehlendes Vertrauen. Wie oft kommt es vor das ein Entwickler das Blaue vom Himmel verspricht und das Spiel letztlich ''Meh'' ist? Oft genug. Zu oft würde ich sogar sagen. Bei Software habe ich auch nciht die Möglichkeit das eben mal einfach zurückzubringen und Tester sind ein Zweischneidiges Schwert, manchmal kann man denen Vertrauen, manchmal nicht, alles subjektiv. Hinzu kommt das es oftmals keine Möglichkeit gibt ein Spiel im vorraus zu testen und wenn, dann sind es nicht selten irreführende Szenen die zu einem kauf animieren sollen, daher also auch nicht stellvertretend für das Endprodukt.
Fakt ist also das Entwickler von mir erwarten das ich denen Blind vertraue und die Katze im Sack kaufe. Infos sind zwar vorhanden, aber schön ausgelegt, ähnlich wie Propaganda. Daher also schlicht nicht zu vertrauen. Mir bleiben also 3 Möglichkeiten:
Ich kaufe die Katze im Sack und riskiere damit das mein Geld ebensogut in den Kamin geflogen sein könnte.
Ich kaufe das Spiel prinzipell nicht.
Ich besorg mir meine eigene ''Demo''.
Ersteres tue ich nicht bin ich nicht absolut von einer Serie überzeugt. Von Zweiteres hat niemand was. Vom Dritten allerdings kann der Entwickler tatsächlich profitieren, muss nicht, kann aber.
Persönlich bin ich der Meinung das sie das nur wirklich bekämpfen können wenn sie ihre Gewinnspanne verringern indem sie die Preise niedriger gestalten. Und evtl. sollten sie sich eher Möglichkeiten ausdenken wie sie ihren Kunden eine Test-Vollversion bieten können ohne das dieser somit inoffiziell zu Freeware wird. Alles was momentan betrieben wird ist Kundengängelung, sonst nichts. Der Raubkopierer scheisst auf DRM, der ehrliche Kunde muss sich damit rumschlagen.
Da sind einfach die Ansätze komplett falsch.
Komm das Argument zieht doch nicht in Zeiten des Informationsinternet.
Es gibt mehre Anbieter von Videospieltestseiten, es gibt Youtube und was weis ich.
Wenn man ein paar Tage wartet kann man sich sehr wohl über ein Spiel informieren.
Gut wenn es keine Demo gibt kann man es nicht selbst antesten, aber die Katze im Sack kauft man Heut doch nur wenn man Vorbesteller ist oder nen Spontankauf tätigt.
Sid6581 hat geschrieben:
Dazu kommt noch der günstige Preis heutzutage: 1991 hat man für Monkey Island 2 100-120 Euro bezahlt, das sind unter Berücksichtigung der Inflation 80-90 Euro.
Ich weiß ja nicht bei was für einem Aasgeier du das Spiel gekauft hast, aber mich hat Monkey Island 2 damals 29DM gekostet - neu und aus dem Geschäft gekauft...
hab ich auch grade gedacht...
vorallem wenn man bedenkt wies 1991 mit raubkopien aussah... flohmarkt = 2€
Kuemmel234 hat geschrieben: Geistiges Eigentum ist nur bedingt etwas wert. Da es sich um eine Idee handelt.
Wir leben in einem Informationszeitalter und das Handelsgut "Geistiges Eigentum" ist nunmal das wichtigste und lukrativste Gut überhaupt.
Spätestens jetzt müsste das nach Guttenberg auch jedem klar sein.
Ein Großteil der Menschheit in Industriestaaten arbeitet im Dienstleistungssektor und dieser verdient in erster Linie mit Wissen und Informationen sein Geld. Im Kommunismus mag dein Satz Sinn machen und das mag für den ein oder anderen auch erstrebenswert sein, aber es ist momentan einfach nicht die vorherrschende Weltordnung, also musst du es wohl einfach hinnehmen (ob du willst oder nicht), dass geistiges Eigentum sogar sehr viel wert ist.
Sarkasmus hat geschrieben:
Gut wenn es keine Demo gibt kann man es nicht selbst antesten, aber die Katze im Sack kauft man Heut doch nur wenn man Vorbesteller ist oder nen Spontankauf tätigt.
Also eigentlich kaufen wir sogar meistens die Katze im Sack oder hat schon mal jemand ein Brettspiel im Laden ausgepackt und ne Stunde gezockt, die Lebensmittel im Supermarkt probiert oder die neue Schachtel Zichten angeraucht? Klar gibt es auch Ausnahmen wie den Autokauf oder ähnliches, aber das sind eben auch wirklich Ausnahmen. Der gesamte Dienstleistungssektor baut nahezu auf dem "Katze im Sack" Prinzip und Vertrauen. Niemand lässt sich testweise die Haare anschneiden oder finanziell beraten.
Der Großteil des Geldes, den wir so ausgeben, ist ohne vorheriges testen (Mieten werden im voraus bezahlt etc.)...
Von daher, warum sollten wir denn ausgerechnet bei Computerspielen so darauf beharren wollen, nicht "die Katze im Sack" zu kaufen?